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Mittwoch, 23. Januar 2019

W651I: Über 12 Stunden Sport in der Sport- und Freizeitgemeinde Grefrath

Grefrather Eissport Gemeinschaft (Phoenix) .. 5
Ratinger Ice Aliens 1b ........................................ 1
- Datum: Sonntag, 20. Januar 2019 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Landesliga Nordrhein-Westfalen (5. Eishockeyliga, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-1 nach 60 (3x20) Minuten – Drittelstände: 2-0, 2-1, 1-0
- Tore: 1-0 0.39 Bergmann, 2-0 14.18 Haazen, 2-1 28.35 Nemitz, 3-1 32.02 Büren, 4-1 35.33 Pilz, 5-1 40.45 Haazen
- Strafzeiten: Holzki, Biesel (Grefrath = 4 Strafminuten); Stegelmann, Osthege, Jakobowski, Hellingrath (Ratingen = 8 Strafminuten)
- Austragungsort: Eisstadion Grefrath (Kap. 3.500, davon 2.500 Sitzplätze/ 1.700 (davon 1.200 Sitzplätze) geöffnet)
- Zuschauer: ca. 150 (davon vllt. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

D-Junioren Hallenfußballturnier des SSV Grefrath (Grefrather JSG)
- Datum: Sonntag, 20. Januar 2019 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Hallenturnier für D-Jugend-Mannschaften der Niederrheinliga, Kreisleistungs- und Kreisklassen (2.-4./ unterste U13-Liga)
- Ergebnisse: Finale: SC Kapellen-Erft 3:1 VfR Fischeln, Platz 3: ASV Süchteln 0:3 VfL Tönisberg, Platz 5: Bayer Uerdingen 9:0 TSV Bockum, Platz 7: Grefrather JSG I 0:2 Grefrather JSG II, Platz 9: St. Hubert 2:0 SuS Krefeld/ Halbfinals: Süchteln 0:2 Fischeln, Kapellen 2:0 Tönisberg [1x2 Min. gegen Tönisberg]/ Gruppe 1: 1. Süchteln (12:2, 12), 2. Tönisberg (9:2, 9), 3. Uerdingen (5:6, 4), 4. Grefrath I (2:8, 4), 5. St. Hubert (1:11, 0); Gruppe 2: 1. Kapellen (30:3, 12), 2. Fischeln (13:4, 9), 3. Bockum (8:11, 6), 4. Grefrath II (4:16, 3), 5. SuS Krefeld (1:22, 0)/ Vorrundenspiele: Süchteln 1:0 Grefrath I, Uerdingen 0:2 Tönisberg, Grefrath II 0:6 Kapellen, Fischeln 1:0 Bockum, Grefrath I 1:0 St. Hubert, Süchteln 2:0 Tönisberg, Kapellen 10:0 SuS, Grefrath II 0:3 Bockum, Uerdingen 3:0 St. Hubert, Grefrath I 0:6 Tönisberg, Fischeln 4:0 SuS, Kapellen 10:1 Bockum, Süchteln 3:1 Uerdingen, Tönisberg 1:0 St. Hubert, Grefrath II 4:1 SuS, Kapellen 4:2 Fischeln, Grefrath I 1:1 Uerdingen [2 Min. + Rot gegen Uerdingen], Süchteln 6:1 St. Hubert [2x2 Min. gegen Hubert], Bockum 4:0 SuS, Fischeln 6:0 Grefrath II
- Torstatistik: 108 Tore in 27 Spielen, d.h. 4,0 pro Spiel/ höchstes Ergebnis: Kapellen 10:0 SuS, torreichstes Spiel: Kapellen 10:1 Bockum, torärmste Spiele: 3x 1:0, häufigstes Ergebnis: 2-0 (6x)
- Austragungsort: Sporthalle Bruckhauser Straße (Kap. 300, davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon 100 pausierende Aktive)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

Grefrather Jugendspielgemeinschaft (SSV
Grefrath 1910/1924 & Borussia 09 Oedt) A
Sportclub Union Nettetal 1996 B II 0:6 (0:4)
- Datum: Sonntag, 20. Januar 2019 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (A-Junioren Kreisklasse Kempen-Krefeld St. 2/ 6. und unterste U19 Liga gegen B-Junioren Kreisklasse Kempen-Krefeld St. 2/ 6. und unterste U17-Liga)
- Ergebnis: 0-6 nach 90 (45/45) Min. – Halbzeit: 0:4
- Tore: 0-1 5. NN, 0-2 15. NN, 0-3 33. NN, 0-4 35. NN, 0-5 47. NN, 0-6 56. NN (Foulelfmeter)
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Mühlengasse/ Oedt (Kap. 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon mind. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10

Nordrhein-Westfalen-Meisterschaften im Eisschnelllauf
- Datum: Sonntag, 20. Januar 2019 – Beginn: 8.00
- Wettbewerb: Nordrhein-Westfalen-Meisterschaften im Eisschnelllauf, Ausrichter: Eisschnelllauf-Club Grefrath 1992
- Ergebnisse: https://eisschnelllauf-club-grefrath.de/wp-content/uploads/2019/01/protocol_NRW_2-Tag.pdf
- Austragungsort: Grefrather Eissport- und Eventpark (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20
- Unterhaltungswert: 5,0/10 NRW-Meisterschaften im Eisschnelllauf (in Grefrath) Photos with English Commentary :
a) Speed Skating Championships of Northrhine-Westfalia in Grefrath
b) Football Friendly Match: JSG Grefrath U19 vs. Union Nettetal U17
c) Indoor Football U-13 Tournament of SSV Grefrath
d) Ice-Hockey, 5th Division: Grefrath vs. Ratingen Res.
e) Lower Rhineland: Grefrath Town Centre and Oedt Castle Ruin Uda 

Die unweit der deutsch-niederländischen Grenze nord-westlich von Krefeld gelegene Kleinstadt Grefrath bezeichnet sich offiziell als „Sport- und Freizeitgemeinde“. In der Tat hat der Ort für eine Stadt mit nur 15.000 Einwohnern ein starkes Freizeitangebot. Ungewöhnlich gut aufgestellt ist der Eissport. So gab es am Sonntagmorgen Eisschnelllauf und am Abend Eishockey. Es gibt aber auch mehrere Fußballplätze und -vereine im Hauptort und in den Ortsteilen, außerdem Handball auf Verbandsebene, Volleyball auf Kreisebene und mit dem Bügelsport ein altes Präzisionsspiel, dass fast nur noch in den Niederlanden gibt. Zu diesem Sport, der keineswegs von Hausfrauen ausgeübt wird, werde ich sicher mal im Februar etwas verfassen. An diesem Sonntag gab es in Grefrath nämlich kein Bügel-Spiel. NRW-Meisterschaften im Eisschnelllauf (in Grefrath) Die erste Sportveranstaltung fing schon um 8 Uhr an, als es noch nicht einmal hell war. Solche idiotischen Anfangszeiten sind der Finanzlage geschuldet: Eissportanlagen sind zu 80% von vereinsungebundenem Publikumslauf gegen Eintrittsgeld blockiert. Immerhin war das hier eine Landesmeisterschaft für Nordrhein-Westfalen, die da zwischen 8 und 10.15 stattfand. Auch der erste Tag war am Samstagabend zu einer Unzeit ausgetragen worden. Es ist schließlich eine offene Anlage, diese Eislaufbahn mit den hohen Graswällen und der niedrigen Betontribüne im Rücken der Eissporthalle! Zuschauer waren fast keine da, das Niveau wirkte auch – bis auf einzelne Läufer v.a. der Männerklasse und der älteren Jugend – eher niedrig. Dadurch, dass aufgrund des Zelts in der Anlagenmitte die Sicht schlecht war und auch nur ein Modus 1 gegen 1 gefahren wurde, der zeigte, wie weit auseinander die meisten Wettkämpfer waren, fand ich das Zuschauen hier nicht sonderlich attraktiv. Dieser technische und anstrengende Sport ist – auf einer besseren Bahn mit hohen Tribünen ausgetragen und möglichst mit besserem Modus – aber auf jeden Fall besuchenswert! Grefrather JSG A 0:6 Union Nettetal B II Ich fuhr in den Grefrather Ortsteil Oedt, wo es ein paar interessante Industrieruinen und eine Burgruine zu sehen gibt. Unweit der Burgruine befindet sich außerdem ein Sportplatz mit Graswall auf einer Längsseite. Ein wirklich guter Kunstrasen, aber alles sehr weitläufig in der öden Landschaft gelegen. Wirklich kein sehenswerter Platz! Die Plätze im Hauptort sind auch alle unattraktiv. Das Spiel war etwas seltsam: angeblich die Grefrather/ Oedter A-Jugend, die im hinteren Mittelfeld der untersten U-19-Liga kickt gegen die 2. B-Jugend von Union Nettetal, die an der Tabellenspitze der untersten U17-Liga steht. Es schien eher die 1. B-Jugend gewesen zu sein – aber selbst dann war es peinlich, was Grefrath da ablieferte. 0:6 bei kaum eigenen Torchancen. Eine Altersklasse älter aber mehr als eine Niveauklasse schlechter. Von Nettetal war es aber auch ein wirklich gutes Spiel! D-Junioren Hallenturnier der Grefrather JSG Dann stand nach einem Abstecher in die eher unattraktive Innenstadt – hässliche Häuser, langweilige Architektur und überall, aber das natürlich auch auf den Sportanlagen, unfreundliche und unsympathische Leute und viel zu viele Köter – ein Hallenfußballturnier an. Die Halle in der Bruckhauser Straße hat einige schön gemachte Treppenaufgänge und Sitzreihen, doch die Obertribüne ist zu nah am Spielfeld und hat eine zu hohe Reling (daher ganz miese Sicht) und insgesamt ist alles etwas knapp und v.a. niedrig bemessen. 10 Teams lieferten sich ein wirklich sehenswertes Jugendturnier, das mit einem würdigen Finale – dem besten Spiel des Turniers – mit 3:1 an den SC Kapellen-Erft ging. Das schwächste Spiel war komischerweise gleich das erste (Süchteln 1-0 Grefrath I). Auch hier war das Abschneiden der Grefrather Jugend erschreckend: die II. besiegte die I. im Spiel um Platz 7 mit 2:0. Zuvor war der Versuch des Heimschiedsrichter fehlgeschlagen, Grefrath I ins Spiel um Platz 5 zu hieven: im letzten Gruppenspiel mussten sie gegen Bayer Uerdingen gewinnen, führten auch 1-0 und waren in Überzahl nach einer überzogenen Zeitstrafen (vorher sind v.a. von Grefrath alle Tacklings dieser Art ungeahndet bzw. mit Freistoß ohne persönliche Strafe geblieben), doch kassierten den Ausgleich zum 1:1. Kurios war aber auch, dass der Uerdinger Junge dann nach der Zeitstrafe noch irgendwas zum Schiri sagte und Rot bekam... Grefrather EG 5:1 Ratinger Ice Aliens 1b Turnier nach 5 Stunden 15 Minuten vorbei – gleich rüber zur Eissporthalle. Die ist die beste Sportanlage in Grefrath: zwei baugleiche Längstribünen, Gaststätte am einen Ende, Anzeigetafel mit Gerüstkonstruktion am anderen. Die Tribünen haben in der Mitte und rechts und links davon bunte Metallsitze mit Lehnen, in den Außenbereichen lehnenlose Holzbänke, dahinter noch mehrere Stehreihen. Die eine Tribünenseite ist aber gesperrt, da dort u.a. eine griechische Theaterkulisse aufgebaut ist...

Das erste Mal Eintritt heute – mit 7€ auch ziemlich überzogen für die zweitunterste Liga – und das erste Mal Stimmung. Teilweise aber nur Ein-Mann-Support durch das Fan-Original schräg hinter mir, der im die Halle mit der Spielstanddurchsage unterhielt... Grefrath spielte gegen die Reserve von Ratingen und ging sehr früh in Führung. Nach zwischenzeitlichem Anschlusstreffer im zweiten Drittel siegte Grefrath souverän mit 5:1. Zeitstrafen gab es in diesem sehr fairen Spiel erst im Schlussdrittel, da aber auch wegen gröberer Unsportlichkeiten wie einer Faust in die Fresse, die in normalen Sportarten ja einen Spielausschluss zur Folge hätten.

Fazit zu Grefrath: mit nur kurzen Pausen dazwischen 13 Stunden auf Sportanlagen verbracht – bei einer Stadt in der Größe wirklich der Hammer! Nächstes Mal in Grefrath wäre sicher eine Kombination von Fußball beim SSV + Freilichtmuseum + weiterem Spiel in einem der sehenswerteren Grounds der Umgebung (Nettetal v.a.) sinnvoll... Grefrath-Oedt Statistik:
- Grounds: 2.335 (4; diese Saison: 123 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.520 (4; diese Saison: 136)
- Tourkilometer: 220 (220 km Auto)
- Saisonkilometer: 43.250 (22.340 Auto, davon 8.450 Mietwagen/ 19.200 Flugzeug/ 1.700 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 14 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 651 Wochen.

Freitag, 28. Dezember 2018

W647I-648I: Weihnachten mit Hansa gegen Energie, Altherrenturnier in Grevesmühlen sowie Eishockey und Handball in Westfalen

Herforder Eishockey Verein ................................. 8
Ratinger Ice Aliens 97 ........................................... 3
- Datum: Freitag, 21. Dezember 2018 – Beginn: 20.30
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Eishockeyliga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 8-3 nach 60 (3x20) Minuten – Drittel: 1-2, 3-1, 4-0
- Tore: 0-1 8.00 Fischbuch, 1-1 10.22 Bohle, 1-2 16.15 Brazda, 1-3 31.00 Scharfenort, 2-3 36.42 Skinner, 3-3 39.28 Skinner, 4-3 39.50 Berezovsky, 5-3 42.45 Staudt, 6-3 44.13 Hutt, 7-3 44.57 Bohle, 8-3 52.36 Brinkmann
- Strafen: 2x Skinner, 2x Rempel, Nasebandt (Herford = 10 Minuten); Plichta, Brazda, Schumacher, Maas, Giesen (Ratingen = 10 Minuten)
- Austragungsort: Eisstadion Im Kleinen Felde (Eishalle Herford; Kapazität: 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 600 (davon keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

F.C. Hansa Rostock ............................................... 0
FC Energie Cottbus ............................................... 2
- Datum: Samstag, 22. Dezember 2018 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Profifußballliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 96 (48/48) Minuten – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 36. Bender, 0-2 63. Rangelow
- Gelbe Karten: Riedel, Evseev, Bülow (FCH); Rangelow, Weidlich (Energie)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Ostseestadion (Kapazität: 29.500, davon 22.500 Sitzplätze; davon 26.000/ 19.500 freigegeben)
- Zuschauer: ca. 23.000 (davon 20.000 zahlende und ca. 2.000 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

Alte Herren Ü40 Hallen-Kreisturnier Schwerin/ Nordwest-Mecklenburg
- Datum: Sonntag, 23. Dezember 2018 – Beginn: 13.30
- Wettbewerb: Hallenfußballkreismeisterschaft für Ü40-Altherren-Mannschaften
- Endstand: 1. FC Schönberg 95 (22:4, 12), 2. Mecklenburger SV[Dorf Mecklenburg] (11:10, 9), 3. SV Klütz (15:10, 6), 4. FSV Testorf-Upahl (7:16, 3), 5. PSV Wismar (3:18, 0)
- Ergebnisse: Upahl 1:4 Schönberg, Klütz 3:4 Dorf Mecklenburg, PSV 0:4 Upahl, Dorf Mecklenburg 0:6 Schönberg, Klütz 3:2 PSV, Upahl 1:5 Dorf Mecklenburg, PSV 1:9 Schönberg, Klütz 7:1 Upahl, Dorf Mecklenburg 2:0 PSV, Schönberg 3:2 Klütz
- Torstatistik: 58 Tore in 10 Spielen á 15 Minuten, d.h. 5,8 Tore/ Spiel
- Strafen: keine
- Austragungsort: Sporthalle Gymnasium Am Tannenberg Grevesmühlen (Kapazität: 500, davon 360 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon überwiegend pausierende Aktive)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

TuS Nettelstedt-Lübbecke .................................. 33
TSV Bayer Dormagen ......................................... 29
- Datum: Mittwoch, 26. Dezember 2018 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: 2. Handballbundesliga (2. Profihandballliga)
- Ergebnis: 33-29 nach 60 (2x30) Minuten – Halbzeit: 17-13
- Tore: Gierak 6, Genz 5, Spohn 5, Speckmann 5, Schade 3, Strosack 3, Jaanimaa 2, Rakovic 2, Bechtloff 1, Hövels 1 (TuS N.); Wieling 6, Richter 6, Rebelo 4, Stutzke 4, Huter 3, Braun 3, Jagienak 2, Köster 1 (Bayer)
- Gelbe Karten: Walczak, Gierak, Schade (TuS N.); Jagieniak, Stutztke (Bayer)
- Zeitstrafen: Bechtloff, Gierak, RK Walczak (TuS N. = 6 Minuten); Rebelo, Stutzke, Wieling (Bayer = 6 Minuten)
- Rote Karten: Walczak von Tus N. (38. Min. wg. angeblich grobem Foul)
- Austragungsort: Kreissporthalle Lübbecke, sogenannte Merkur-Arena (Kapazität: 3.250, davon 2.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 2.000 (davon 1.510 zahlende und ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 Herforder EV 8:3 Ratinger Ice Aliens Photos with English Commentary :
a) Ice Hockey: Herford vs. Ratingen
b) Football: Rostock vs. Cottbus
c) Indoor Football: Veterans Cup in Grevesmühlen
d) Handball: Nettelstedt-Lübbecke vs. Dormagen
e) Rostock Region: Christmas, Kühlungsborn GDR Coast Guards Tower

f) West-Mecklenburg: Panzow Road, Alt Bukow Church, Grevesmühlen

g) Ostwestfalen: Herford (2014), Lübbecke

Zu Weihnachten kann man sich doch mal bei den Eltern blicken lassen. Diesmal leider ohne Khatereh im Gegensatz zum letzten Weihnachten in Rostock, da sie in Kur ist und im Gegensatz zum Weihnachten davor ist schade, dass man nicht bei zweistelligen Temperaturen und kühl-wechselhaften nordafrikanischen Wetter Fußball in Marokko gucken kann... F.C. Hansa Rostock 0:2 FC Energie Cottbus Aber egal: ich machte mich nach der Arbeit diesmal schon um 17.30 auf die Piste – ich hatte eine einzige Überstunde aus einer vorherigen Woche, sonst wäre das erste Spiel nicht machbar gewesen – und steuerte das direkt auf der Route liegende Herford an. Praktischerweise wurde dort in der Eishalle Regionalliga um 20.30 Uhr gespielt. 10€ Eintritt sind asozial für das Niveau – in Rostock kostet eine Liga höher das gleiche – und die Halle hat nur Stehplätze auf Betonstufen. Architektonisch ist der Bau aber gut gelungen, v.a. das Sprecherhaus mit dem Schriftzug Aufsicht und die Wintersportmalereien auf den Hintertorwänden sind sehr gut.

Der 3. aus Herford, die Ice Dragons, taten sich anfangs gegen den 6. aus Ratingen, die Ice Aliens, schwer. Bis Mitte des zweiten Drittels war der Gast besser und v.a. effektiver. Mit deutlicher weniger Torschüssen gingen sie 1:3 in Führung. Noch vor dem letzten Seitenwechsel gelang Herford in einem nun richtigen guten Spiel die Führung zum 4:3. Das letzte Drittel bestimmten die Gastgeber, da bei den Ice Aliens die Luft draußen war: 8-3 am Ende eines sehr guten Spiels. Grevesmühlen Ich kam kurz vor 3 Uhr in Rostock an. Am Vormittag ging es dann zum Ostseestadion. Neben dem Stadion von Motor Neptun in der Hans-Sachs-Allee geparkt und dort erstmal eine Runde Tischtennis an der Steinplatte gespielt. Im Hintergrund wurden Böller geworfen und Rauchkerzen gezündet. Echte Tischtennisatmosphäre...

Das letzte Mal war ich wie gesagt mit Khatereh vor zwei Jahren gegen den Chemnitzer FC im Ostseestadion. Vor zwei Wochen war ich das letzte Mal bei einem Hansaspiel – gegen Uerdingen in Duisburg. Seit Ende 2016 habe ich viele Auswärtsspiele gesehen – aber im Gegensatz zu meinem Vater keine Heimspiele. Heute kam der Gast aus dem Sorbenland, FK Energetyk Chóśebuz – ach, ich meine natürlich FC Energie Cottbus – und brachte gut 2.000 Fans mit. Da Hansa aber 20.000 am Start hatte, war die Stimmung auf unserer Seite. Es gab auch eine schöne Choreo von der Süd. Auf dem Feld lief es die erste halbe Stunde auch gut, doch ein Foulelfmeter wurde lächerlich vergeben und nach 36 Minuten erzielte Cottbus ein tolles Tor (große Distanz, Innenpfosten, mittig ins Netz). Nach der Pause lief gar nichts mehr zusammen. Nach dem 0:2 waren noch über 30 Minuten Zeit um auf den Ausgleich zu drängen oder wenigstens ein paar Kotzbusser zur besseren Unterhaltung mit gestrecktem Bein umzunieten – aber: nichts! Kein Aufbäumen, kein Charakter. Diese gesamte Mannschaft repräsentiert in ihrer Unfähigkeit und Charakterlosigkeit den Verein überhaupt nicht. Seit dem letzten 2.-Bundesliga-Jahr hat Hansa nicht eine einzige brauchbare Mannschaft, in der auch nur die Hälfte der Spieler ein über dem Ligendurchschnitt liegendes Niveau oder Charakter hat. Alte Herren Ü40 Hallen-Kreisturnier Schwerin/ Nordwest-Mecklenburg in Grevesmühlen Samstagabend war mein Onkel Thomas gekommen und blieb bis Heiligabend. Ich seilte mich am Sonntag aber für ein Hallenturnier in Grevesmühlen ab. Auf dem Weg dahin fuhr ich ein paar matschige Pisten in der Umgebung von Neubukow ab. Dabei kam ich auch durch Alt Bukow, wo die Straßen sehr gut sind und die Kirche gerade für einen Gottesdienst geschmückt wurde. Ein ansehnlicher Bau, nichts herausragendes, aber mehrere Gemälde sind in der Gegend ungewöhnlich in Kirchen. In Grevesmühlen selbst gibt es auch ein paar ansehnliche historische Gebäude, aber vieles ist sehr heruntergekommen.

Gut sind in Grevesmühlen die Sportanlagen, so auch die Sporthalle des Gymnasiums in der das Ü40-Hallenfußball-Kreisturnier stattfand. Drei feste Bankreihen und eine Reihe Turnbänke auf einer Untertribüne, toller Sprecherturm, ganz ansprechende Farben, großzügige Abmessungen. Völlig daneben war natürlich 3€ Eintritt zu nehmen. Ob ihr nun Hallenmiete bezahlen musst oder nicht – Eintritt für regionale Altherrenmannschaft geht gar nicht!

Das Turnier fand durch den Schönberger FC und teilweise auch den SV Klütz und den Mecklenburger SV und mit starken Abstrichen auch Testorf-Upahl auf einem sehr guten Niveau statt. PSV Wismar war ganz schwach. Der Poeler SV kam von der hässlichen Insel nicht runter und trat nicht an. Schönberg dominierte mit 4 Siegen und 22:4 Toren, die teils durch herrliche Kombinationen und sicherstes Passspiel zustande kamen, das Turnier. Kühlungsborn Am Montag gab es keine besonderen Highlights. Den Weihnachtsgottesdienst besuchten wir in der Marienkirche, der größten und bedeutendsten Kirche Rostocks.

Am Dienstag gingen wir sehr gut im zypriotischen Restaurant „Famagusta“ in Kühlungsborn essen und besichtigten dort noch den DDR-Grenzer-Wachturm und das angeschlossene Museum. Der Wachturm ist ein echtes Highlight. Das Museum ist auch gut gemacht. Bei dem Film muss man sich nur immer wieder fragen: das sollen Fluchtgründe gewesen sein, die da von Mecklenburgern, die rübergemacht haben, genannt werden? Es kam nur eine schikanierte Kirchenfrau vor und keinerlei politische Flüchtlinge. Vielleicht waren in einem weiteren Teil des NDR-Films noch welche zu Wort gekommen, aber in dem von mir gesehen Film sprachen nur Wirtschaftsflüchtlinge. Der Fluchtgründe ich damals wie heute nur bedingt nachvollziehbar finde.

Passenderweise hörte ich am Mittwoch auf dem Rückweg noch eine Reportage in Deutschlandfunk über den geschlossenen Jugendwerkhof von Torgau. Völlig vage Aussagen zu Gräueltaten der Aufseher. Wirklich gut war nur, dass klar dargelegt wurde, dass die SED-Verbrecher keinerlei Reue zeigten und die Schuld bei den Opfern suchten. Die einzige Täterin, die sich selbstkritisch äußerte, erinnerte sich an einen Heulanfall, nachdem einer Insassin von ihrem Mittäter bei Ankunft ihre schönen langen Haare abrasiert wurden. Also verglichen mit dem, was einige Jahre vorher so alles in Torgau und woanders in Deutschland durch die Nazis verbrochen wurde – oder was z. B. bei ähnlichen Einrichtungen, in denen v.a. junge Leute „auf Linie“ gebracht werden sollten, noch bis heute in Ländern wie Nord-Korea, Ägypten oder Syrien (die alle diese Systeme durch die Sowjetunion und mindestens in den beiden letztgenannten auch die DDR installiert bekommen haben!) veranstaltet wird – kann man nur ungläubig zuhören, wie schwerfällig Opfer wie Täter mit den Geschehnissen herausrücken und erstere diese auch scheinbar dramatisieren. Sie scheinen sich in keiner Form von den auch in West-Europa noch bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts üblichen brutalen Erziehungsmethoden in solchen Einrichtungen zu unterscheiden. Auch die Beschreibungen auf der Gedenkstättenseite lassen keine Schlüsse auf staatlich organisierte Folter wie in Bautzen oder Hohenschönhausen zu. Wenn ich schon lese/ höre, dass Schlagstöcke nur in Notwehr eingesetzt wurden und die Opfer das nicht einmal anders darstellen wollen. In der ansonsten sehr guten Rubrik Geschichte der „Welt“ wird bei diesem Thema mit einer reißerischen Überschrift gearbeitet, um dann im Text einen unbelegten Halbsatz dazu zu bringen. Hier ist für mich – im Gegensatz zu den KZs, nordkoreanischen Lagern oder dem Gefängnis Saydnaya für politische Häftlinge in Syrien – nicht nachvollziehbar, wo das Besondere liegt, das so viele Berichte darüber so oft wiederholt werden müssen? Dass dort Unrecht verübt wurde (im Fall von Torgau gegen ca. 4.000 Jugendliche, was eine verhältnismäßig niedrige Zahl zu sein scheint, wohl auch dadurch, dass die wenigstens DDR-Bürger bis 89 mutig genug für Wiederstand waren) ist zweifelsfrei klar und deswegen ist diese Gedenkstätte auch so wichtig wie jene Gedenkstätte in Kühlungsborn – zumal beim Versuch der „Republikflucht“ auch einige Flüchtlinge von Grenzern ermordet wurden – aber irgendwie ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Insassen der Jugendwerkhöfe sich so bedeckt halten und „Republikflüchtige“ so lapidar als Fluchtgründe „keine Freiheiten“ angeben. Es ist wohl auch deshalb nicht für mich nachvollziehbar, da ich viele Kontakte zu Menschen aus sehr viel brutaleren Diktaturen wie Syrien und Iran habe. Lübbecke Irgendwann war ich dann wieder in NRW angekommen. Gleich hinter der Landesgrenze mit Niedersachsen kommt Lübbecke. Ein selten hässliches Nest. Mäßig ansehnliche Kirchen, ganz vereinzelt sehenswerte Fachwerkhäuser – dazwischen Betonwüste, architektonischer Schrott und Leerstand wie bei uns im Osten.

Die Kreissporthalle ist nicht schlecht. Halbrunde Vorbauten, innen dreigeteilte Tribünen: Schalensitze, Bänke und Stehplätze. Für 12,50€ bekam ich einen Stehplatz. Sitzplätze sind teils erheblich teurer. Ist aber auch 2. Bundesliga immerhin. Der 5. TuS Nettelstedt-Lübbecke gegen den 15. Bayer Dormagen. Anfangs legte Lübbecke massiv vor, dann kam Dormagen immer wieder zum Ausgleich. Erst kurz vorm Seitenwechsel deutete sich eine Überlegenheit der Gastgeber an: 17-13. Mehr als die 4 Tore Vorsprung wurden es am Ende aber nicht: 33-29 war das Endergebnis in einem wirklich guten Spiel. Die Stimmung würde ich nicht als gut bezeichnen: weitestgehend nur Geklatsche und keine richtigen Anfeuerungen. Emotionen kamen am meisten beim unberechtigten Platzverweis gegen einen der Lübbecker Spieler auf.

Auf der Rückfahrt nach Bonn kam auch mal gescheite Musik im Radio, sodass ich keine Reportagen oder BFBS-Christmas-Specials – wobei das Special mit der Tante mit ihrem nordenglischen Dialekt natürlich gut war – hören musste...
22.30 Uhr war ich da, die nächsten beiden Tage ging es nur zur Arbeit. Dann gab es wieder Touren zum Abschluss des Jahres 2018. TuS Nettelstedt-Lübbecke 33:29 TSV Bayer Dormagen Statistik:
- Grounds: 2.318 (Fr 1, So 1, Mi 1; diese Saison: 106 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.503 (Fr 1, Sa 1, So 1, Mi 1; diese Saison: 119)
- Tourkilometer: 1.550 (Fr 640km, Sa 30km, So 170km, Mo 30km, Di 60km, Mi 620km Auto)
- Saisonkilometer: 41.170 (20.390 Auto, davon 8.450 Mietwagen/ 19.200 Flugzeug/ 1.580 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 648 Wochen.

Sonntag, 3. Januar 2016

W492III: Aliens gegen Eisbären

Ratingen Ice Aliens 1997 .............................. 2
Lippe-Hockey-Hamm/ Hammer Eisbären . 1
- Datum: Samstag, 2. Januar 2016 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: 1. Liga West/ Endrunde (4. Eishockeyliga, 1. Amateurliga/ Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord)
- Ergebnis: 2-1 nach 60 Min. (3x20) – Drittel: 0-1, 2-0, 0-0
- Tore: 0-1 19. Kevin Thau, 1-1 31. Jan Philipp Priebsch (PP2), 2-1 36. Pascal Behlau
- Strafen: Jan Philipp Priebsch 11 [2/2/2/5+SD], Matthias Hornig 2, Lucas Becker 2, Milan Vanek (Ratingen = 17 Minuten, 1x Spieldauer); Kevin Thau [2/10+SD], Robin Loecke 4 [2/2], Igor Furda 2, Dustin Demuth 2, Martin Köchling 2, Thomas Verhorst/ 2x Bank (Hamm = 26, 1x Spieldauer)
- Austragungsort: Eissporthalle Ratingen (Kap. 3.800, davon 1.800 Sitzplätze, heute 3.400 (1.400/ 2.000) freigegeben)
- Zuschauer: ca. 600 (davon 528 zahlende; Gästefans ca. 60)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr gutes Spiel) Ratinger Ice Aliens 2:1 Hammer Eisbären Photos with English Commentary:
a) Ice Hockey: Ratinger Ice Aliens defeat Hammer Eisbären
b) Rostock: New Year’s Firework Show ‘Warnemünder Turmleuchten‘

Silvester gab es das übliche Programm mit Pyrotechnik abbrennen, Neujahr besuchten wir in Rostock mal die ganz nett gemachte Show am Leuchtturm Warnemünde, die sich nach schwachsinnigen Namensrechtsstreitigkeiten nun statt „Leuchtturm in Flammen“ als „Warnemünder Turmleuchten“ bezeichnet. Rund 10.000 Leute schauten sich das Pyro- und Laserspektakel an. Bilder kann man sich unter oben stehendem Link angucken.

Am Samstag ging es dann wieder nach Bonn, allerdings nicht ohne Zwischenstopp. Ich war leider zu knapp los gefahren und wegen der unübersichtlichen und schlechten Website des Eishockeyverbandes auch von einer späteren Anfangszeit ausgegangen, sodass ich nach den Staus um Hamburg und Osnabrück herum, erst 20.35 an Ratinger Eissporthalle stand. Als dort Fans draußen herumlungerten und das Eis aufbereitet wurde, dachte ich: prima, Verspätung, also fangen die erst so 20.45 an – war aber die erste Drittelpause…

Es war allerdings erst ein Tore gefallen, die Gäste aus Hamm lagen 0:1 in Front, und Plätze sind nach dem sportlichen Absturz der Ice Aliens immer viele frei in der sehr schön gestalteten Halle. Obwohl mit hohen dreistelligen Zahlen doch ein gutes Niveau erreicht wurde für Liga 4 und die Stimmung auch gar nicht schlecht ist. Heute waren aber auch einige, teils stimmgewaltige Gästefans mit von der Partie. Die Halle nimmt einige altmodische Backsteinelemente wie den Sprecherturm hinterm Tor und das Foyer, in dem auch eine Metallplatte mit dem mittelalterlichen Stadtbild Ratingens, von dem heute nur noch wenige Teile stehen (würde sich aber mal anzugucken lohnen), auf. Oldschool sind auch die zusammengepfriemelten Zusatztribünen Marke Baugerüst hinter der massiven Betontribüne mit Schalensitzen bzw. dem einen Tor. Hinter dem anderen Tor und auf der zweiten Längsseite befinden sich nur massive Stehränge. Sehr ansprechend ist auch die Dachkonstruktion der Halle.

Das Spiel war auch sehr ansprechend. Ratingen drehte das Match im zweiten Spielabschnitt mit zwei Treffern. Im dritten Spielabschnitt wurde es ruppiger und hektischer. Insgesamt war es aber bis zur 59. Minute wenig unterbrochen, da beide Teams auf Schnelligkeit und auf Offensive, statt auf Kaputtmachen und Keilerei setzten. Dann gab es aber mal eine Schlägerei und noch weitere Strafzeiten, sodass es mehrere Hinausstellungen, die zu einer 3-gegen-3-/ oder 4-gegen-3-Situation hätten führen sollen, gab. Früher im Schlussdrittel hatte Hamm bereits ein Torraumabseits-Tor erzielt, das korrekterweise nicht zählte. Nun, ganze 8 Sekunden vor Schluss, gab es ein weiteres (von der Ausführung her reguläres!) Tor für die Hammer Eisbären. Der Treffer zählt aber nicht, da der Zeitnehmer unberechtigt einen Gästespieler zu früh auf das Eis gelassen hatte. So entbrannten minutenlange Diskussionen, die zu mindestens einem Spielausschluss für einen Hammer führte. Ratingen siegt damit also mit 2:1. Der Liveticker auf eishockey.net schrieb dazu treffend: „Spielende! Die Ratinger Icealiens gewinnen mit 2:1 gegen die Hammer Eisbären. Über dieses Spiel wird wohl noch viel diskutiert werden. Kuriose Szenen am Ende dieser Begegnung!“ Ratinger Ice Aliens 2:1 Hammer Eisbären Statistik:
- Grounds: 1.523 (1 neuer; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.564 (1; diese Saison: 130)
- Tageskilometer: 690 (690km Auto)
- Saisonkilometer: 33.850 (22.960 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 2.970 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.200 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 82 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 492.

Montag, 12. Januar 2015

W441I: Füchse ballern Aliens vom Eis

EV Füchse Duisburg ................................................... 9
Ratinger Ice Aliens 1997 ............................................. 1
- Datum: Freitag, 9. Januar 2015 – Anbully: 19.30
- Wettbewerb: Eishockey Oberliga West (3. Spielklasse, Halbprofi- und Amateurliga)
- Ergebnis: 9-1 nach 60 Min. (3x20) – Drittelstände: 3-0, 4-1, 2-0
- Tore: 1-0 14. Joly, 2-0 19. Joly, 3-0 20. Grözinger, 4-0 22. Joly, 5-0 33. Schneider, 6-0 34. Erk, 61 37. Nekvinda, 7-1 39. Fröhlich, 8-1 48. Joly, 9-1 42. Huebscher
- Strafzeiten: Walkowiak (Duisburg = 2 Minuten); Licau 2+10, 2x Priebsch, Wintgen, Schumacher (Ratingen = 20 Minuten)
- Spielort: sogenannte Scania „Arena” (Kap. 4.800, davon 800 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 1.500 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Extrem einseitiges, von Seiten Duisburgs aber sehr gutes Spiel)  
Photos with English Commentary:
Ice Hockey in Duisburg: Füchse Duisburg defeat Ratingen Ice Aliens

Nachdem es letzten Freitag zum Eishockey nach Polen ging und den Tag drauf zu einem Spiel der Oberliga Ost, war diesen Freitag ein Spiel der Oberliga West dran. Mit dem Zug war ich schnell von Brühl nach Duisburg Hbf. gekommen, wobei sich dort mal wieder das Auffinden vernünftiger Gastronomie – als preisgünstig aber trotzdem nicht die letzte versiffte Bude ohne Sitzgelegenheiten – nicht so einfach gestaltete. Mit der S-Bahn ging es eine Station weiter nach Duisburg-Schlenk: die Station dürfte v.a. Fußballfans bekannt sein, da sie eine gute Anbindung ans MSV-Stadion darstellt. Aber in diesem Sportpark Wedau liegt auch, direkt neben dem Fußballstadion, die Eissporthalle der Duisburger Füchse.

Die Eissporthalle ist ein kastenförmiger Bau der weder mit dem Komfort noch mit der Bauweise dem dümmlichen Namen Scania-„Arena“ gerecht wird. Es gibt nur im unteren Bereich der einen Längsseite Schalensitze, die sind mit bis zu 20€ auch völlig überteuert, v.a. wenn man bedenkt dass man dort hinter dem grobfugigen Plexiglas sitzt. Viel sinnvoller ist es, die freie Platzwahl der Stehplätze (mit 9€, ermäßigt 6€ billiger als bei den meisten Clubs der Ost-Staffel) zu nutzen. Die komplette rechte Längsseite mit dem Sprecherturm ist in zwei Etagen als Stehtribüne gebaut, der obere Bereich der linken Längsseite ist oft dürftig gefüllt und bietet somit besonders gute Sicht aufs Eis, hinter den Toren kann man auch unten am Plexiglas stehen – nur die Stehtribüne hinter dem hinteren Tor ist nicht mehr zu nutzen, da eine neue Leinwand (viel mehr als Anzeigetafel kann das Teil aber auch nicht) dort angebracht wurde.

Während die Stehplatzkarten im Preis niedriger als in der Oststaffel lagen, lag das spielerische Niveau erwartungsgemäß höher. Und zwar deutlich: Ratingen als Mittelfeldteam war schon mindestens auf dem Niveau der ostdeutschen Spitzenteams Leipzig, Halle und Erfurt – doch die Füchse aus Duisburg, ihres Zeichens Tabellenführer, schossen die Ice Aliens nach allen Regeln der Kunst ab. Dass die sich nach einer 7:1-Führung nicht mehr den Arsch aufrissen, noch unbedingt zweistellig zu gewinnen, war klar. Eigentlich war das Ergebnis von 9:1 noch viel zu niedrig nach diesem tollen Spiel der Füchse. Ratingen hatte gerade einmal vier Torchancen im gesamten Spiel, wovon eine durch einen haarsträubenden Fehlpass im Verteidigungsdrittel der Duisburger zustande kam und die zweite gleich im Anschluss und noch als direkte Folge des Fehlers zum Ehrentreffer führte. Der Staffelsieger der Ostliga weiß sicherlich, was ihn dann mit einer Mannschaft wie Duisburg in den Play-offs zur 2. Bundesliga (DEL 2) erwartet...  
Statistik:
- Grounds: 1.261 (heute 1 neuer; diese Saison: 107 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.261 (heute 1; diese Saison: 149)
- Tageskilometer: 190 (180km Bahn, 10km Rad)
- Saisonkilometer: 30.360 (23.220 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 2.300 öffentliche Verkehrsmittel/ 1.320 Fahrrad/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 441