Posts mit dem Label Fortuna Köln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fortuna Köln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 22. Januar 2022

W3.0055IV: Klarer Sieg für den Klassentieferen

TSV 07 Merheim .............................................. 0
SC Fortuna Köln III ........................................ 5

- Datum: Freitag, 21. Januar 2022 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga B, Köln; 9. Spielklasse, 5. Amateurliga gegen Kreisliga C, Köln; 10. Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-5 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 16. Bonitz, 0-2 44. NN, 0-3 52. Spohner, 0-4 54. NN, 0-5 60. Nr. 11
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Mielenforster Kirchweg (Kap.: 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (davon vllt. 2 Gästefans)
- Spielbewertung: 4,5/10 TSV 07 Merheim 0:5 Fortuna Köln IIIPictures with English commentary:
Friendly Match in Cologne: Merheim vs. Fortuna Köln III

Am Freitag noch mal kurz entschlossen aufs Rad und gerade zu Beginn der Partie in Merheim gekommen. Der Platz ist interessant abgelegen auf einem Feld gelegen, paar Bäume drumherum aber architektonisch oder landschaftlich nichts zu bieten – wie üblich in Köln. Der olle Hartplatz wurde letztes Jahr auf Kunstrasen umgerüstet. Besser spielen tun die Merheimer anscheinend aber nicht dadurch... Fortuna Köln III zog den Gastgeber vor einem Dutzend Zuschauer als Klassentieferer deutlich ab mit teils sehenswerten Toren. 0:5 auch in der Höhe völlig verdient. Als sehenswert konnte man die Partie dennoch nur eingeschränkt bezeichnen. Nach zwei richtig guten Spielen am Dienstag und Mittwoch nun also am Donnerstag und Freitag unteres Mittelmaß. Mal sehen, was das Wochenende zu bieten hat. TSV 07 Merheim 0:5 Fortuna Köln IIIStatistik:
- Grounds: 2.998 (1; diese Saison: 184 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.317 (1; diese Saison: 217)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 35.600 (26.060 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.480 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 55 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Mittwoch, 8. Dezember 2021

W3.0049I: Juniorinnenpokal mit Überraschung im Elfmeterschießen

SpVg Wahn-Grengel wU15 .............................. 6
SC Fortuna Köln wU15 .................................... 5

- Datum: Dienstag, 7. Dezember 2021 – Beginn: 18.30
- Wettbewerb: Spiel um Platz 3 des Wilfried-Strobel-Wanderpokals (Pokalwettbewerb für C-Juniorinnen; beide Teams C-Juniorinnen Mittelrheinliga; 1. Spielklasse der weiblichen U15)
- Ergebnis: 6-5 nach 70 Minuten zzgl. Elfmeterschießen (35/35) – Halbzeit: 3-1, Reguläre Spielzeit: 3-3, Elfmeterschießen: 3-2
- Tore: NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Kunstrasenplatz Nachtigallenweg Wahn (Kap.: 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (Gästefans: mind. 10)
- Spielbewertung: 6,0/10 SpVg Wahn-Grengel wU15 6:5 Fortuna Köln wU15 Pictures with English commentary:
Under-15 Girls Cup: Wahn-Grengel vs. Fortuna Köln

Solange noch kein Lockdown ist und ich frühere Arbeitszeiten habe in dieser Woche, wird das fürs Hoppen genutzt. Verlegungen gibt es aber ohne Ende – weniger Wetter, mehr Corona- oder sonstige Ausfälle. So wurde auch ein interessantes Männer-Kreisligaspiel im Bergischen aufs Wochenende nach hinten verlegt. Warum man das nicht gleich so angesetzt hat, verstehe ich nicht.
Stattdessen entschied ich mich direkt nach der Arbeit, um dann nicht so spät nach Hause zu kommen, ein Spiel der U15-Juniorinnen in Wahn-Grengel zu schauen. Immerhin Fortuna Köln zu Gast, doch die haben keine Chance gegen 1. FC und Bayer Leverkusen, die zeitgleich in Glessen das Finale (1:4 an die Leverkusenerinnen) bestritten. Im Halbfinale unterlag Fortuna Leverkusen mit 0:7 und Wahn-Grengel gar mit 0:15 dem 1.FC – doch hier auf dem ausbautenlosen, öde gelegenen und stinklangweiligen Kunstrasen in Wahn ging Fortuna zwar erwartet in Führung, doch gab die erste Hälfte völlig aus der Hand: 1-1 mit der ersten Aktion der Gastgeberinnen und dann 2:1 und 3:1 mittlerweile verdient. Nach der Pause war aber wieder nur Fortuna am Drücker und erzielte kurz vor dem Ende noch das 3:3. Im Elfmeterschießen siegte dann aber mit 3:2 Wahn-Grengel. Schon etwas glücklich, aber die Leistungen beider Teams im Elfmeterschießen waren eher dürftig, wobei immerhin die Hälfte der Schützinnen ihre Schüsse verwandelte. Insgesamt war es auch ein erfreulich sehenswertes Spiel – einige Spielerinnen beider Teams zeigten schon schöne Aktionen und Spielzüge am Ball! SpVg Wahn-Grengel wU15 6:5 Fortuna Köln wU15Statistik:
- Grounds: 2.957 (1; diese Saison: 143 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.267 (1; diese Saison: 167)
- Tourkilometer: 40 (40km Rad)
- Saisonkilometer: 30.480 (21.350 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.030 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 48 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 49 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Dienstag, 12. Oktober 2021

W3.0040I: Kölner Derby in der Verbandsliga

SC Fortuna Köln II ............................................. 1
SV Deutz 05 .......................................................... 1

- Datum: Donnerstag, 7. Oktober 2021 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Mittelrheinliga (5. Spielklasse; 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 96 Minuten (46/50) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 22. Tsironas, 1-1 54. Blum
- Gelbe Karten: 1x Fortuna, 5x Deutz
- Rote Karten: Trainer von Deutz wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung
- Austragungsort: Kunstrasenplatz des Jean-Löring-Sportparks (Kap.: 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon 169 zahlende, Verhältnis ca. 60:40 für Fortuna)
- Spielbewertung: 6,5/10 Fortuna Köln II 1:1 SV Deutz 05 Pictures with English commentary:
5th division: Fortuna Köln Res. vs. Deutz 05

Nach krankheitsbedingtem Ausfall ging es Donnerstag wieder zur Arbeit. Na gut, dachte ich mir: da meine Eltern noch da sind, können wir doch noch am Abend nach Köln-Süd. Neben dem recht sehenswerten Südstadion befindet sich der öde Jean-Löring-Sportpark mit mehreren ausbautenlosen Plätzen. Der ehemalige Präsident der Fortunen, Jean Löring, hat den Verein erst groß gemacht. Regionalliga sind die ja im Moment. Die Zweite Mannschaft spielt in der aufgedunsenen Mittelrheinliga, nur eine Klasse tiefer. Auf dem Kunstrasen mit Kackflutlicht wurde für 6€ (ermäßigt 3€ - jeweils unterm Ligaschnitt, welcher aber auch maßlos hoch liegt) ein gutes Spiel gezeigt. Die gleichwertigen Teams gingen gut zu Werke, die Schiedsrichter hatten da manchmal ihre Probleme und die Zuschauer beider Teams – immerhin mindestens 200 – schienen Gefallen daran zu haben. Am Ende hieß es aber nur 1:1, was auch so verdient war. Beide Teams also weiter tief hinten drin... Fortuna Köln II 1:1 SV Deutz 05 Statistik:
- Grounds: 2.908 (1; diese Saison: 94 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.207 (1; diese Saison: 107)
- Tourkilometer: 60 (60 Rad)
- Saisonkilometer: 21.550 (13.160 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 1.270 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 44 [letzte Serie: 99, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 40 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Freitag, 26. März 2021

W3.0012.II: Kurioser Test auf dem Kurtekotten

Bayer 04 Leverkusen A .......................................... 1
SC Fortuna Köln I/II .............................................. 1

- Datum: Donnerstag, 25. März 2020 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (A-Junioren-Bundesliga West gegen B-Mannschaft Regionalliga West [4. Liga] Männer)
- Ergebnis: 1-1 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 1-0 10. NN, 1-1 30. NN
- Gelbe Karten: 3x Leverkusen
- Rote Karten: 1x Köln in der 50. wg. Notbremse
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten, Rasenplatz 2 (Kap.: 250 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 10 Offizielle und mind. 30 Zaungäste, überwiegend Leverkusener)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Zum Ende hin ebbte die Partie ab, ab bis zur 60. sehr ansehnlich und flott) - Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, zurückhaltende Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen U19 1:1 Fortuna Köln (Men, B-side) Photos with English Commentary:
Under-19 vs. Men Friendly Match: Bayer Leverkusen vs. Fortuna Köln B

In der Pause auf Arbeit wollte ich eigentlich nur gucken, was so allgemein an Spielen angesetzt ist – völlig überraschend wurde da eine Partie zwischen Bayer Leverkusens U19 und der B-Mannschaft von Fortuna Köln angesetzt. Zeitlich wurde eine Radtour zu knapp; also 18 Uhr Schluss im Büro, mit dem Rad heeme, Kamera geholt und dann aufs Auto umgestiegen.

Komischerweise wurde auf Platz 3 von Kurtekotten gespielt, aber egal. Sehr kurios: Am Vortag hatten die Männer von Fortuna noch Regionalliga gespielt, nun stellten die eine Mannschaft aus den Wechselspielern vom Vortag und nicht eingesetzten Spielern zusammen, die da gegen die A-Jugend-Bundesligisten von Bayer antraten. Das zog nicht ganz so viele Zaungäste an wie sonst, lag aber sicher auch an der Zeit.

Es entwickelte sich ein ganz ansehnliches und schnelles Testspiel. Leverkusen ging nach einer Ecke per Kopf früh in Führung, kassierte aber bald den Ausgleich. Beide Teams gleichwertig, doch nach der Pause wurde Köln eingeschnürt, da einer einen Sturmlauf mit Notbremse stoppte. Einen weiteren Treffer gab es dennoch nicht zu sehen, ab der 70. ebbte die Partie auch stark ab.

Während der Halbzeit sah ich übrigens auf dem Handy auf Facebook mal wieder am Beispiel des Sports, wie peinlich diese ganze Hysterie in Deutschland ist. Nicht nur, dass es unglaublich schädlich ist, wie der Sport hier verboten und zerstört wird – auch der Testirrsinn gegenüber den wenigen Mannschaften, die spielen dürfen, und die ganzen Zuschauerverbote sind an Dummheit nicht zu überbieten. Ich folge auf Facebook einem der syrischen Vereine bei dem ich 2010 im Stadion war. Die hatten auch am Donnerstag ein Spiel. Man beachte die bewaffneten Milizen und die Gebäudeschäden im Hintergrund auf einigen Bildern, aber v. a. beachte man, wie da in Idlib mit Zuschauern gespielt wird. Auch etliche afrikanische Länder, Ukraine, Weißrussland u. a. spielen vor Publikum. Komischerweise liegen dort keine Leichen in den Krankenhausgängen oder auf der Straße - müssten aber, wenn man den Hochrechnungen einzelner Wissenschaftler und Ärzte ohne Behandlungspraxis, welche als "die Wissenschaft" präsentiert werden, glauben schenken kann. Es gibt in all diesen Ländern natürlich das Problem, dass sich niemand einen Luxusirrsinn wie Shutdown und Lockdown leisten kann, aber auch Oppositionelle, die (auch zurecht) mit den Regimen nicht zufrieden sind und solche Missstände wie Massenerkrankungen sofort publik machen. Aber wo es nicht viel publik zu machen gibt, gibt es auch keine Bilder, die einen an der Sinnhaftigkeit dieser vermeintlich riskanteren Coronapolitik zweifeln lassen könnten. Man zweifelt nur daran, was sich unsere Politiker dabei denken, dass in einer mustergültigen Demokratie der Rechtsstaat und das Grundgesetz außer Kraft gesetzt wurden und man unter dem Vorwand der Infektionsverhinderung weniger Freiheiten und Selbstbestimmung hat, als in korrupten Diktaturen wie Dschibuti oder Weißrussland oder gar in einem zerfallenen Kriegsland wie Syrien, dessen Sportbetrieb seit Monaten völlig normal – den Kriegsumständen entsprechend und unabhängig davon ob oppositionelle, kurdische oder Regime-Gebiete – läuft. Aber anstatt dass sich Merkel, Sonnenkönig Söder und Konsorten an der Sportsituation in Syrien orientieren, orientieren sie sich scheinbar an deren Ausreisepolitik. Denn ohne aufwändige Genehmigungen darf man als syrischer Staatsbürger nicht einfach ins Ausland – und das wäre unseren verkappten Diktatoren, die mit ihrem No-Covid-Tunnelblick mit Schwachsinnsmaßnahmen Selbstmord aus Angst vor dem Tod begehen, ja auch am liebsten... Bayer Leverkusen U19 1:1 Fortuna Köln (Men, B-side) Statistik:
- Grounds: 2.775 (0; diese Saison: 117 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.033 (1; diese Saison: 151)
- Tourkilometer: 70 (70km Auto)
- Saisonkilometer: 37.910 (27.180 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.890 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 8 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 12 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 1. März 2021

W3.0008.I-II: Abendspiele in Köln und Bonn

SC Fortuna Köln ..................................................... 0
VfB Homberg .......................................................... 0

- Datum: Dienstag, 23. Februar 2021 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 0-0 nach 93 Minuten (45/48) – Halbzeit: 0-0
- Tore: keine
- Gelbe Karten: Löhden, Brandenburger (Fortuna); Malcherek, Kayaoğlu, Mohammad, Harouz, Rankl (Homberg)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Südstadion (Kap.: 14.944, davon 1.918 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 70 (ca. 50 Offizielle innen, davon mind. 5 Duisburger und ca. 20 Zaungäste, ganz überwiegend Fortunen)
- Spielbewertung: 3,0/10 (Chancen auf beiden Seiten, aber unfähiges Gekicke ohne Tore)
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 2,5/10 (Kaum brauchbare Plätze am Zaun, mäßige Sicht, sehr schlechte Fotomöglichkeiten, Ordnungsamt schleicht rum, ist aber freundlich)

Bonner SC 01/04 ..................................................... 1
Sport-Club Wiedenbrück ...................................... 2

- Datum: Mittwoch, 24. Februar 2021 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 1-2 nach 93 Minuten (45/48) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 9. Lohmar (Foulelfmeter), 1-1 39- Schaal, 1-2 54. Beckhoff
- Gelbe Karten: Teixeira, Sarr (BSC); Hüsing, Kaptan, Lohmar, Beckhof (Wiedenbrück)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion im Sportpark Nord (Kap.: 10.164, davon 2.628 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 46 (ca. 40 Offizielle innen und ca. 6 Zaungäste, alle BSC)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Ganz gut)
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 1,0/10 (Schlechte Sicht, sehr schlechte Fotomöglichkeiten, die besten Plätze verhängt, aber keine Belästigungen durch Sicherheitskräfte) SC Fortuna Köln 0:0 VfB Homberg Photos with English Commentary:
4th Division in Cologne & Bonn: Fortuna Köln vs. VfB Homberg & Bonner SC vs. SC Wiedenbrück

Diese Woche gab es sogar mehrere Nachholspiele an Wochentagen, die für Zaungäste besuchbar waren. Die ersten beiden besuchte ich sogar mit dem Rad nach der Arbeit. Am Dienstagabend ging es zum Südstadion. Dort war eine knappe halbe Stunde vorher schon was los – die besten Plätze bereits belegt, so hatte ich einen Doppelzaun vor mir, aber mit bloßem Auge problemlos alles erkennbar. Nur Fotos sind da natürlich nicht doll. Lächerlich auch: Das Ordnungsamt lief ums Stadion herum und hielt die Fans zum Tragen von Masken an – aber wenigstens waren die freundlich, also kam man der Aufforderung auch halbwegs gerne nach.

Fortuna hat ja bekanntermaßen überzeugte Fans, die von draußen kräftig anfeuern und auch mit Leitern am Tor stehen bzw. die von irgendwelchen gehirnamputierten Bonzen oder Henriette-Ultras angebrachten Sichtschutzplanen beschädigen. Diesmal gab es außer drei Latten- und Pfostentreffern der Gastgeber und einem Lattentreffer der Gäste nicht so viel zu sehen auf dem Feld. So gab es also das zweite Null-zu-Null in Folge. Aber wie einer neben mir schon meinte, als sein Kumpel meckerte „was für ne Scheiße!“: „Ärger dich nicht, war wenigstens kostenlos...“ SC Fortuna Köln 0:0 VfB HombergAm Mittwoch spielte der Bonner SC eines seiner vielen Nachholspiele – diesmal war der Rasen mal ausnahmsweise nicht angeblich unbespielbar... Auf Kunstrasen spielen die laut einem Zaungast nicht mehr, da sich Sponsoren darüber beschwert hatten, dass die Werbebanden auf dem Kunstrasen bei Sport Total TV nicht zu sehen waren. Geistesgestört sowas!

Am Zaun leisteten mir außerdem Daniel und sein Vater Gesellschaft – zu viert war das sehr unterhaltsam. Die Partie war auch ganz gut, Bonn geriet durch einen völlig berechtigten Elfer früh in Rückstand, hatte dann aber bessere Phasen und machte den Ausgleich schön rein. Nach der Pause war aber Rheda-Wiedenbrück wieder viel mehr am Drücker. Typisch für einen Tabellenletzten entschied ein zu kurzer Rückpass auf den Torwart, den ein Gästeakteur erlief und über die Linie schob, über den Sieg: 1-2 für Wiedenbrück – am Ende auch mal wieder verdient. Bonner SC 1:2 SC Wiedenbrück Statistik:
- Grounds: 2.771 (0; diese Saison: 113 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.019 (Di 1, Mi 1; diese Saison: 137)
- Tourkilometer: 80 (Di 70km Rad, Mi 10km Rad)
- Saisonkilometer: 36.010 (25.560 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.610 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [letzte Serie: 12/ dann 2x 0-0 in Folge, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 8 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 21. Dezember 2020

W0028I-W0030II: Geisterspiele im Rheinland und dem Ruhrgebiet

Bevor die Serie wieder reißt, konnte ich noch ein paar Geisterspiele in Deutschland besuchen. Bei den wenigen privilegierten Hallensportligen und in den ersten drei Männerfußballligen geht das nicht, aber bei einem Teil der Fußball-Regionalligisten sowie der Frauenbundesligisten schon. Andere Mannschaften dürfen ja wegen der geisteskranken Politiker keine Wettkämpfe bestreiten. Fazit vorab: besser als nichts, hat überwiegend gelohnt, aber die Geisterspiele an den drei Wochenenden zuvor in Polen waren zaungastfreundlicher...

Bonner SC 01/04 ..................................................... 3
Wuppertaler SV ...................................................... 3

- Datum: Samstag, 5. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse im Fußball, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-3 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 15. Somuah, 2-0 25. Gencal, 2-1 55. Königs, 2-2 66. Ametov, 3-2 73. Schumacher (Foulelfmeter), 3-3 78. Wendel
- Gelbe Karten: Bezerra Ehret (Bonn); Salau, Ametov, Saric (Wuppertal)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion im Sportpark Nord (Kap.: 10.164, davon 2.628 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 30 (3 neutrale Zaungäste und fast 30 angeblich Offizielle innen)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Spannend und gutklassig) 
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 1,0/10 (Schlechte Sicht, sehr schlechte Fotomöglichkeiten, kaum Plätze am Zaun, gute potenzielle Zaunplätze abgesperrt, viele Sicherheitskräfte (allerdings keine Belästigungen durch diese)) Bonner SC 3:3 Wuppertaler SV Photos with English Commentary:
a) 4th Division Football: Bonn vs. Wuppertal
b) Cologne and Bonn: spotted on the way

Spiel 1 war ein Regionalligaspiel des Bonner SC. Ich hatte erst eine Radtour zum Franz-Kremer-Stadion zwecks Prüfung zukünftiger Besuche (Re-Visit von Außen) und dann den Umweg über den Sportpark Nord gemacht. Dort wird alles versucht, um Zaungäste abzuhalten, doch niemand wird illegal von den öffentlichen Wegen am Stadion vertrieben. Weder die Polizei noch die Ordner machen etwas anderes als zu glotzen – wohlwissend, dass sie keinerlei rechtliche Handhabe gegen Zaungäste haben, die auf der Wiese oder dem Weg bleiben.
Auf den Kanaren wäre das asoziale Verhängen des Hintereingangs mit Sichtschutz übrigens von Fans so quittiert worden, dass sie mit Leitern anrücken. Wäre eine Idee fürs nächste Mal, bis dahin muss ich aber recherchieren, ob man in Deutschland Leitern auf einem öffentlichen Weg aufstellen darf... Ansonsten gibt es nur wenige Lücken zwischen dem Gestrüpp im Hintertorbereich, durch die man sehen kann. Zaungastfreundlichkeit 1,0 von 10. Mein Vater war an dem Tag wieder bei Flota in Swinemünde (Zaungastfreundlichkeit 7,0/10).

Dafür war mein Spiel wahrscheinlich besser. Der Bonner SC in höchster Abstiegsgefahr und auch Wuppertal im hinteren Bereich. Beide haben erst kürzlich ihre Trainer gefeuert. Nun legte Bonn gut los, bestimmte das Spiel und ging 2:0 in Führung. Doch nach und nach riss Wuppertal das Spiel an sich und glich nach der Pause aus. Erst ein Elfmeter sorgte für einen erneuten Bonner Erfolg, doch bereits wenige Minuten später egalisierte Wuppertal erneut. Am Ende – trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten, in der Schlussphase wieder mehr auf Seiten der Gäste – ein packendes und wirklich gutes 3:3. Da hätte ich gerne bessere Bilder machen können!

Immerhin kam ich mit den anderen Zaungästen ins Gespräch und wenigstens war das Spiel so unterhaltsam, dass es sich lohnte, es durch das Buschwerk zu verfolgen. Auf dem Rückweg sah ich dann, wie andere Leute ihre durch kranke Politiker- und Fachidiotenhirne beschnittene Freizeit verbrachten: sie fuhren Rad. Obwohl sie es nicht konnten. Dass Rheinländer meist weder Rad- noch Autofahren, mitunter nicht einmal unfallfrei geradeaus laufen können, ist ja traurige Normalität, aber ich habe noch nie drei (drei!!!) Leute binnen einer Minute gesehen, die in meinem Alter und nicht offensichtlich behindert waren, und dann die Nordbrücke mit dem Fahrrad hochschieben mussten. Also wer diesen Anstieg nicht schafft, auch mit einem Klapprad, der sollte lieber Dreirad mit Elektroantrieb fahren... Bonner SC 3:3 Wuppertaler SV Statistik (05.12.):
- Grounds: 2.764 (0; diese Saison: 106 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.002 (1; diese Saison: 120)
- Tourkilometer: 60 (60km Rad)
- Saisonkilometer: 32.940 (22.960 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.170 Fahrrad/ 130 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 75 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. SG 99 Andernach FR 6:1 FSV Gütersloh 2009 FR 
SG 99 Andernach (FR) ........................................... 6
FSV Gütersloh 2009 (FR) ....................................... 1

- Datum: Sonntag, 6. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen (2. Frauenfußball-Bundesliga Süd gegen Nord)
- Ergebnis: 6:1 nach 92 Minuten (47/45) – Halbzeit: 3-1
- Tore: 1:0 3. Demi Pagel (Eigentor), 2:0 12. Antonia Hornberg, 3:0 26. Vanessa Zilligen, 3:1 45.+1 Pauline Berning, 4:1 54. Antonia Hornberg, 5:1 76. Kathrin Schermuly, 6:1 87. Laura Weißenfels
- Gelbe Karten: Maren Weingarz (Andernach); Celina Baum (Gütersloh)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Kunstrasenplatz Großfeld des Stadions Andernach (Kap.: 300 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 20 Offizielle (davon ca. 5 von der Gastmannschaft) innen und mind. 20 Zaungäste)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Sehr starke Leistung der Gastgeberinnen in einem flottem Spiel) 
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,0/10 (Sehr gute Sicht durch Zaun, gute Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, wenige und zurückhaltende Sicherheitskräfte) SG 99 Andernach FR 6:1 FSV Gütersloh 2009 FR Photos with English Commentary:
a) Women’s Football Cup: Andernach eliminate Gütersloh
b) Namedy: spotted on the way

Am Sonntag ging es zum letzten Mal auf den Sattel dieses Fehlkaufes von einem Herrenrad, dem Gudereit LC 15 Diamant. Den Rhein entlang nach Andernach. Dort fand wegen der Witterung und der Anstoßzeit (das Stadion Andernach hat kein Flutlicht) auf dem Kunstrasen eine Partie des Achtelfinales des Frauen-DFB-Pokals statt. An sich eine völlig abstruse Ansetzung: Beide Teams haben seit einem Monat kein Pflichtspiel mehr absolviert, da die 2. Frauenbundesliga im Gegensatz zur vermeintlich professionellen 1. Liga vom Amateursportverbot betroffen ist. Nun treffen hier aber, weil DFB-Pokal, zwei Zweitligisten aufeinander. Und das auf dem Nebenplatz, der auf zwei Seiten von einem öffentlichen Fußweg zwischen Pferdeweiden umschlossen ist...

So kamen mindestens noch 20 andere Fans in den Genuss dieser sehr guten Frauenfußballpartie auf dem gesichtslosen und nur wegen eines hohen Graswalles ein klein bisschen ansprechenden Plasteplatz. Die Zahl der Zaungäste mag hoch klingen, Platz wäre aber für 50 unter Beachtung von Chinagrippe-Abständen (oder bei deren Ignorierung auch 200) gewesen. Warum nur 20 Leute zuguckten, ist mir nicht ganz klar. Ich fürchte, dass die Leute im Rheinland wirklich so dumm und panisch sind und entweder nicht glauben, dass es legal ist, so ein Spiel von einem öffentlichen Weg aus durch den Zaun zu verfolgen oder das auch gar nicht wollen, weil sie sich lieber zuhause einsperren und dann nur beim Einkaufen/ Shoppen infizieren wollen. Bei fussball.de und fupa stand das Spiel ja korrekt angesetzt auf Kunstrasen, beim DFB ist der Platz wohl nicht erfasst und daher stand dort falsch „Stadion/ Rasen“. Dreist war auch die SG Andernach selbst, die auf ihrer Vereinsseite/ Facebook mal ganz früh einen Hinweis auf den Kunstrasen gab und danach immer falsch von „Stadion“ schrieb und solchen Müll wie den nachfolgend zitierten veröffentlichte: „[...] Erstes Geisterspiel in Andernach steigt in sieben Tagen / Stellt euch vor: Eine Fußballmannschaft aus Andernach erreicht zum ersten Mal überhaupt das Achtelfinale im DFB-Pokal - und kein Zuschauer darf das live vor Ort miterleben. In Zeiten wie diesen aber absolut verständlich, wir üben uns in Demut. Die Frauen der SG 99 werden am Sonntag, 6. Dezember (14 Uhr), auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit alles geben im Andernacher Stadion [...]“

Nein, Sportfreund: es ist weder verständlich, dass Sport ohne Publikum stattfinden muss (insbesondere eine so – Entschuldigung, das ist aber so bei niedrigen dreistelligen Besucherzahlen die da normalerweise kommen – unbedeutende Veranstaltung wie zweitklassiger Frauenfußball), noch ist es verständlich, dass der Sport behindert und zerstört wird und schon gar nicht ist es verständlich, dass Verbände und Vereine akzeptieren, dass sie ihrer Aufgabe nicht nachkommen dürfen. Ihre Aufgabe ist es, den Menschen sportliche, gesunde, kräftebescherende Betätigung zu organisieren und es ist ebenso ihre Aufgabe, öffentliche Darbietungen dieser sportlichen Aktivitäten für interessiertes Publikum zu organisieren. Vor allem mit der Durchführung von Sportaktivitäten (Training und Wettkampf für alle Altersklassen) kommt man dem Schutz des Lebens eher nach, als mit dem Einstellen und Wegsperrenlassen, was derzeit praktiziert wird. Und dafür, dass Sport uneingeschränkt für alle durchgeführt wird müssen die Vereine werben – und nicht wie ihr rheinischen Rindviecher aus Andernach für Verständnis dafür, dass der Sport nur für (pseudo-)professionelle Athleten (m/w/d) unter Ausschluss der Öffentlichkeit organisiert wird.

Nicht nur, dass erstens dieser anbiedernde Gehorsamstonfall im Artikel einen klar denkenden Menschen wütend machen muss, zweitens stößt einem Kenner der Frauenfußballszene auch sauer auf, was abschließend geschrieben wird: „Sollten unsere Bäckermädchen wirklich gewinnen, was wir uns alle wünschen: Das Viertelfinale findet am 20. oder 21. März 2021 statt. Dann hoffentlich wieder mit vielen interessierten Besuchern am Platz. Bis dahin: Bleibt gesund, noch einen schönen 1. Advent !”
1. Es wird im März keine Besucher am Platz, vielleicht auch gar kein Spiel geben, wenn ihr feigen Idioten nicht Druck auf die kranken Politiker ausübt.
2. „sollten [die Andernacherinnen] wirklich gewinnen“ – ihr haltet euch für Außenseiter? Macht euch nicht lächerlich mit dem Understatement!

Kaum ging das Spiel vor den wenigen Privilegierten wie einigen Fotojournalisten und einem Kamerateam vom SWR und den Zaungästen los, schon lag der Ball im Gütersloher Tor. Andernach dominierte völlig und ging nach 12 Minuten Dauerdruck 2:0 und nach weiterhin rasanten 26 Minuten 3:0 in Führung. Bis zur 30. kam rein gar nichts von Gütersloh und nur ein glücklicher Angriff, der gut abgeschlossen wurde, zum 3:1 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, sorgte für den Ehrentreffer. Nach dem Seitenwechsel ging es weiterhin vor allem auf ein Tor: nun auf das, wo die Zaungäste gebannt schauend dahinter standen. Nach 54 Minuten hieß es schon 4:1. In der Schlussviertelstunde zog Andernach noch mit starken Spielzügen auf 6:1 davon. Nicht nur, dass das allgemein eine sehr starke Leistung der SG 99 war – hier gab es einen Klassenunterschied! Gütersloh war in keiner Phase der Partie wirklich gleichwertig. Das kann nicht an Trainingsbeschränkungen liegen! Für einen Kenner der Ligen muss dieser Leistungsunterschied von vorneherein absehbar gewesen sein. Dass da so ein Zeug geschrieben wird, ist für mich völlig unverständlich – auch in diesen Zeiten...

Nach dem Spiel bin ich noch kurz nach Andernach Süd hoch, um dort Pizza und Pommes zu essen. Im Imbiss darf man ja leider nicht, aber 100m weiter ist eine Bushaltestelle... Dann ging es bis Bad Breisig so mehr oder weniger problemlos mit diesem scheiß Gudereit und dann – ausgerechnet in Bad Breisig, wo 2019 der erste Defekt an diesem Drecksrad auftrat: ein Sattelbruch – riss mir die Felge vom Hinterrad. Zum zweiten Mal. Diesmal kam ich auf der Felge auch nicht weit. Nur bis Kripp. Dort montierte ich brauchbare Teile mit meinem Multitool ab, packte sie in den Rucksack und lief zum Bahnhof in Remagen. Um das Rad auch tatsächlich in die Tonne zu treten, war es leider zu sperrig. Ich lehnte es unangeschlossen an einen Mülleimer – das muss reichen an Symbolik. Ich nutze jetzt sowohl für die Fahrten zur Arbeit als auch für die Touren am Wochenende mein Mountainbike und bekomme zu Weihnachten ein weiteres MTB. Und zwar wieder aus dem Internet. Denn dieses schlechteste Rad, was ich je hatte, dieses Gudereit aus Bielefeld, war von einem sogenannten Fachhändler. Und Kontakte mit „Fachhändlern“ halte ich nun noch knapper als zuvor. Wartungsarbeiten an meinen selbst zusammengebauten Rädern von Onlinehändlern – klar! Schwierigere Reparaturen – auch gerne! Dafür zahle ich ja auch entsprechend. Aber das Schlimme ist doch: kauft man ein 400-600€ Rad vom Händler, hat man damit mehr Scherereien als mit einem 300€ Onlinehändler-Bike. Und die 800€-aufwärts-Räder brauchen mehr Pflege/ Wartung/ teurere Ersatzteile. Dass die dann auch wirklich besser sind und nicht auch sehr anfällig, ist auch nicht gesagt. Zudem ist die Diebstahlgefahr bei z.B. 1.500€-Luxusmountainbikes und Ähnlichem erheblich höher. SG 99 Andernach FR 6:1 FSV Gütersloh 2009 FR Statistik (06.12.):
- Grounds: 2.765 (1; diese Saison: 107 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.003 (1; diese Saison: 121)
- Tourkilometer: 100 (70km Rad, 30km Bahn)
- Saisonkilometer: 33.040 (22.960 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.240 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 76 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. Duisburg 
Verein für Bewegungsspiele Homberg .................. 0
Borussia Dortmund II ............................................. 0

- Datum: Samstag, 12. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 0-0 nach 96 Minuten (46/50) – Halbzeit: 0-0
- Tore: null
- Gelbe Karten: 2x Harris Kaltak (Homberg)
- Rote Karten: Harris Kaltak von Homberg (85. Gelb-Rot wg. wdh. Foul)
- Austragungsort: sogenanntes PCC-Stadion (Kap.: 3.000, davon 800 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 80 (ca. 35 angebliche Offizielle innen und ca. 45 Zaungäste, darunter auch einige Dortmunder)
- Spielbewertung: 3,5/10 (Flottes Spiel v.a. von Dortmund, aber zu schwacher Abschluss – daher leider torlos) 
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,5/10 (Sehr gute Sicht durch Zaun, gute Fotomöglichkeiten, hohe Anzahl Plätze am Zaun, wenige und völlig zurückhaltende Sicherheitskräfte) Duisburg Photos with English Commentary:
a) 4th Division in Duisburg: VfB Homberg vs. Borussia Dortmund Reserves
b) Sightseeing: Duisburg’s Homberg Neighbourhood

Noch so eine Story vom „Fachhändler“: Energiesparlampe im Bad ist durch. Klar, holt man mal vor der Arbeit eine neue beim Baumarkt. 11w/600lumen? „Hmm... muss die von Philipps sein?“ Nö, mir egal, Hauptsache die leuchtet, wenn ich die in die Fassung drehe – und passen muss die in die Fassung. [Lange Suchaktion] „muss Kollegen fragen“. Kollege: „Ham wa nich, kriegen wir nich mehr, da müssen Sie das leider im Internet versuchen“. Aha, also so wie jedes Mal!
Ich muss beiden Baumarktmitarbeitern aber zugutehalten: Sie haben sich bemüht und sie haben Verständnis gezeigt, dass ich mich deutlich hörbar beschwert habe, dass man nur noch im Internet kaufen kann und es zum Kotzen ist, dass man vor Ort bei den angeblichen Fachhändlern, die ständig übers Internet jammern, nicht einmal eine Energiesparlampe bekommt und diese nicht mal bestellen kann. Die geringe Leistungsfähigkeit ihres Arbeitgebers schien die beiden Mitarbeiter auch anzukotzen. Der nächste meckernde Kunde stand übrigens schon hinter mir in den Startlöchern, weil irgendwelche Dämmelemente nicht da waren...

Samstag versuche ich Einkäufe ja immer zu vermeiden, also ab zum nächsten Geisterspiel. Im Duisburger Stadtteil Homberg parkte ich schon 2 Stunden vor Anpfiff kostenfrei am Alten Friedhof. Schön und sehenswert ist was anderes, aber es gibt auch in dieser hässlichen Ecke Deutschlands interessante Fotomotive: alte Grabsteine, riesige Plattenbauten (die Weißen Riesen), Industriearchitektur oder auch Grünanlagen.

Das eigentliche Highlight ist aber das wohl zaungastfreundlichste Stadion der Regionalliga: das von der Investmentgruppe PCC – dem Hauptsponsor des VfB Homberg – getaufte Stadion am Rheindeich. Auf der kompletten Gegenseite (und hinter dem einen Tor zum Teil auch) kann man bequem stehen und 100 % des Spielfeldes sowie der Anlage einsehen. Der Zaun stört die Sicht nicht so stark, auch wenn der natürlich niedriger sein könnte... Man steht also in der letzten Reihe der Graswälle. Richtig ausgebaut sind nämlich ohnehin nur die überdachte Sitztribüne und die Stehstufen rechts und links von selbiger.

Hier sahen heute gut 45 Zaungäste und etliche Offizielle und angeblich Offizielle eine spannende aber leider torlose Partie zwischen dem im hinteren Mittelfeld stehenden VfB Homberg und dem Aufstiegsaspiranten Borussia Dortmund II. Dortmund machte auch deutlich mehr Druck, von den Gastgebern kamen nur Entlastungsangriffe und Konter, aber der Homberger Torwart machte einen prima Job und auch seine Verteidiger standen zu gut und sprangen zu beherzt rein, als dass die nicht überragend agierenden Dortmunder hier zu einem Torerfolg gekommen wären. Sehr ärgerlich, dass also nach 76 Spielen wieder ein Kick torlos endet. VfB Homberg 0:0 Borussia Dortmund II Statistik (12.12.):
- Grounds: 2.766 (1; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.004 (1; diese Saison: 122)
- Tourkilometer: 200 (200km Auto)
- Saisonkilometer: 33.240 (23.160 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.240 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 0 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 29 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. VfB Homberg 0:0 Borussia Dortmund II 
Bayer 04 Leverkusen (FR) ..................................... 2
SC Sand 1946 (FR) .................................................. 1

- Datum: Sonntag, 13. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 1. Frauenfußball-Bundesliga
- Ergebnis: 2-1 nach 95 Minuten (45/50) – Halbzeit: 2-1
- Tore: 1:0 29. Henrietta Csiszár, 2:0 32. Milena Nikolić, 2:1 44. Chiara Loos
- Gelbe Karten: Milena Nikolić, Lilla Turányi (Leverkusen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 28 Offizielle (davon ca. 5 von der Gastmannschaft) innen und mind. 12 Zaungäste, davon ca. 3 von der Gastmannschaft)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Spannendes und ganz gutes Spiel) 
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Sand FR Photos with English Commentary:
Women’s Football Top Division: Bayer Leverkusen vs. SC Sand

Am Sonntag fielen dann wieder Tore. Dafür fuhr ich auch gerne 78 km mit dem Rad über überwiegend schlechte und volle Straßen auf der rechten Rheinseite in den äußersten Nordosten Kölns. Ja, Bayer Leverkusens Nachwuchsleistungszentrum, wo dankenswerterweise auch die Frauen spielen (derzeit die einzigen Spiele, die dort stattfinden), liegt gerade noch in Köln – auch wenn es direkt am Leverkusener Chemiepark liegt. Leverkusen ist halt Köln-Nord...

Die Sicht auf die Tribüne ist durch den Zaun ganz originell. Für die Privilegierten, die das Spiel von innen sehen dürfen, wurden die zu benutzenden Sitze originell markiert: nur jeder vierte Sitz ist erlaubt, daher bleibt dieser rot – alle anderen Sitze wurden mit schwarzen Müllbeuteln überzogen, sodass sich ein schönes Bild in den Vereinsfarben der Leverkusener ergib. Auch das Spielfeld sieht man gut durch den Zaun, teilweise sind aber die Wechselbänke im Weg bzw. die Fotomöglichkeiten durch den Winkel der Kamera, die durch die engen Zaunstäbe durch muss, eingeschränkt. An den Zaun grenzt eine öffentliche Wiese mit kleinem Waldstück an. Mindestens ein Dutzend Fans fand sich dort ein, darunter auch drei Anhänger des SC Sand. Vater, Sohn und ein dritter Fan haben also fast 400km einfache Strecke auf sich genommen, um am Zaun das Spiel ihrer Mannschaft zu verfolgen – Respekt! Beim SC Sand kann man aber wohl auch die Heimspiele einfach am Zaun verfolgen; ist mir aber umgekehrt dafür der Weg zu weit...

Die Partie hier lohnte aber das Kommen in jedem Fall: Beide Teams auf hohem Niveau, aber nicht besser als z. B. Andernach letzten Sonntag. Leverkusen aktiver und gefährlicher, aber es dauerte lange, ehe Tore fielen. Dann aber gleich ein Doppelschlag zum 2:0. Kurz vor der Pause kam Sand noch auf 2:1 heran. Nach der Pause gute Szenen auf beiden Seiten, aber leider kein Tor mehr. Der Sieg für Leverkusen war auch verdient. Das Schiedsrichtergespann hatte übrigens die längste Anreise. Alle kamen vom NOFV, aus dem Erzgebirge, Jena bzw. Ballenstedt-Rieder; ja, genau Schiedsrichterin war also Miriam Schwermer, geborene Schweinefuß aus der Schiedsrichterfamilie mit dem sauguten Namen...

Auf dem Rückweg holte ich mir wieder eine Pizza beim Pizzakönig in Eschmar – gegessen habe ich die in der nächsten Bushaltestelle. Anders geht es ja nicht mehr in der Coronadiktatur – bis nach Hause waren es nämlich noch über 15 Minuten mit dem Rad... Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Sand FR Statistik (13.12.):
- Grounds: 2.766 (0; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.005 (1; diese Saison: 123)
- Tourkilometer: 80 (80km Rad)
- Saisonkilometer: 33.320 (23.160 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.320 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 29 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. SC Fortuna Köln 3:2 SV Rödinghausen 
SC Fortuna Köln ................................................... 3
SV Rödinghausen .................................................. 2

- Datum: Samstag, 19. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse im Fußball, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-2 nach 99 Minuten (45/54) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 1-0 12. Günther-Schmidt, 1-1 35. Simakala, 1-2 37. Simakala, 2-2 82. Günther-Schmidt, 3-2 88. Owusu
- Gelbe Karten: Salman, Ubabuike, Brandenburger, Uzelac, Löhden (Fortuna); Kurzen, Flottmann, Wolf, Simakala (Rödinghausen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Südstadion (Kap.: 14.944, davon 1.918 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 60 (mind. 10 Zaungäste und fast 50 angeblich Offizielle innen)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Spannend und gut) 
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 2,5/10 (Schlechte Sicht, schlechte Fotomöglichkeiten, wenige Plätze am Zaun, viele gute potenzielle Zaunplätze abgesperrt, keine lästigen Sicherheitskräfte) SC Fortuna Köln 3:2 SV Rödinghausen Photos with English Commentary:
4th Division: Fortuna Köln defeat SV Rödinghausen

Und wieder geht eine öde Woche in der deutschen Coronadiktatur dem Ende entgegen. Am Samstagmorgen der Knaller: ich wollte ja eigentlich eine Radtour im Raum Bonn machen und dann über das Stadion Nord zurückfahren, um da den Bonner SC gegen Köln II über den Zaun hinweg verlieren zu sehen, aber angeblich war (erstmals in dieser Saison in der Regionalliga West) der Platz unbespielbar. Dass die Stadt nicht richtig tickt ist klar – v.a. bei einer grünen Bürgermeisterin. Aber dass hier keine Wettbewerbsverzerrung durch den Tabellenletzten vorliegt, ist sehr unwahrscheinlich. Über die Aussagen des BSC-Trainers kann ich nur lachen: „‘Wir hätten gerne gespielt, um vielleicht mit einem Erfolgserlebnis in die Pause gehen zu können‘, sagte BSC-Cheftrainer Björn Joppe [Bonner Generalanzeiger, 19.12.20]“

Da ich mir nicht sicher war, ob sich Fortuna Köln oder Fortuna Düsseldorf mehr lohnt für einen Zaungast, fuhr ich mit dem Auto zum Südstadion Köln, um dann eventuell zum Flinger Broich Düsseldorf weiter zu fahren. War aber nicht nötig. Wenn man einen Platz an den freien Stellen am Zaun ergattern kann, kann man ungestört zugucken. Allerdings ist die Sicht nicht gut, da entweder der Verein Fortuna oder die Stadt Köln viele gute Stellen verhängt hat. Was den Wichsern dabei eigentlich abgeht, weiß ich auch nicht. Aber bei einer Stadt, die zu Silvester das Feuerwerk mit Licht-an-Licht-aus-Spielchen ersetzen will und von einer völlig abgehobenen Person, die von Frauen eine Armlänge Abstand erwartet, regiert wird, kann man nichts Gescheites erwarten. Ich bin zwar sonst absolut kein Fan von Köln, aber mehr Humor als andere Deutsche haben die dort schon: die Antwort auf den städtischen Irrsinn hat bestimmt ein Kölner Karnevalist mit IT-Kenntnissen in die Welt gesetzt...  

Zurück zum Südstadion. Das Spiel war bis auf wenige Durchhänger wirklich gut und flott. Fortuna ging früh in Führung, die quer durch NRW angereisten Gäste aus Rödinghausen kamen aber nach und nach ins Spiel und konnten mit einem Doppelschlag vor der Pause die Partie drehen. Auch nach dem Seitenwechsel war Rödinghausen stärker und gefährlicher vor dem Kasten. Im Schlussabschnitt kam jedoch der Gastgeber wieder ins Spiel und konnte auch mit zwei Treffern wiederum die Partie drehen – darunter ein Kopfballtor nach Kopfballvorlage quer durch den Strafraum. Ein spannendes Ende einer durch Zeitschinderei und Verletzungen nach Zusammenstößen auf 99 Minuten ausgedehnten Partie!

Was auch sehr unterhaltsam war: Fortuna hat sogar einige Hardcorefans, die vor den Spielen die Sichtschutze beschädigen bzw. Trittleitern anschleppen oder auf dem Zaun rumklettert. Ich kam mit welchen auch ins Gespräch, die etliche Spiele schon so verfolgt haben und sogar immer wieder Sprechchöre abließen bzw. mit Gaströten lärmten. Sehr gut so! Abstände und Mundschutz wurden sogar beachtet, um den ganzen Spatzenhirnen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die wieder Profisport verbieten wollen. Nächste Woche sollen übrigens 500 Leute zu einem Open-Air-Gottesdienst in genau diesem Stadion zusammenfinden. Wie der Fan neben mir meinte: „Wahnsinn, dat dat Virus so intellijent is, dat dat keinen Gottesdienst mit den Alte Leut angreift, aber hier nur beim Fußballll so abjeht!“
Aber solche Regeln werden von geistig minderbemittelten aufgestellt und von noch minderbemittelteren Menschen befolgt und für richtig oder nicht streng genug erachtet. Dass Covidioten meinen, dass nur weil sie krankheitsanfällig (Risikogruppenmitglied) sind, die ganze Welt wegen ihnen für alle still stehen muss, anstatt dass sie auf sich selber achten, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.
Seit etlichen Monaten sind wir schon in Phase 2 der Diktaturerrichtung: Kritiker werden noch nicht eingesperrt (das ist Phase 3 – wenn Deutschland wieder soweit herabsinken sollte, sind wir übrigens am Arsch!) aber bereits massiv in den Medien diffamiert. Ich meine damit nicht, dass Extremisten als Irre bloßgestellt werden (wer Bill Gates als Erfinder einer Pandemie darstellt ist genauso hohl wie die Merkeljünger, die sich freiwillig einsperren ohne dass sie ein erhöhtes Risiko für sich selber oder andere darstellen würden), sondern dass sich Menschen mit irgendeiner Relevanz für die öffentliche Wahrnehmung (z. B. Journalisten in Print- und Onlinemedien oder Radio- und Fernsehmoderaten) in aller Dreistigkeit und Öffentlichkeit herausnehmen, unverhohlen zu fordern, dass man doch, wenn man keine Ahnung von Genetik und Viren hat, Virologen wie Drosten oder „Gesundheitsexperten“ wie Lauterbach oder Wieler nicht kritisieren solle, da man da kein Recht oder Wissen zu habe. Das Problem ist doch für jeden halbwegs klar denkenden Menschen ersichtlich: Fachidioten wie Drosten, Wieler oder Lauterbach, die ja teilweise auch für ihren Irrsinn von breiter gebildeten Kollegen wie Streek oder Schmidt-Chanasit, die sich ja nun selbst nach diesen Maßstäben äußern dürfen, kritisiert werden, haben umgekehrt keinerlei Ahnung vom realen Leben außerhalb des Labors. Jeder Studierte muss wissen, was man von Fachidioten zu halten hat und wie man umgekehrt eben durch interdisziplinäres Arbeiten alltagstaugliche und brauchbare Resultate erzielt. Dass kranke Politiker auf virologische Fachidioten mit weltfremden mathematischen Modellen statt auf Virologen + Allgemeinmediziner und spezialisierte Mediziner + Psychologen + Wirtschaftsvertreter + Sport- und Ernährungswissenschaftler + Ingenieure + Pädagogen und weitere Fachleute hören, zeigt nur, wie überfordert diese geistigen Tiefflieger, die unsere Steuergelder verschlingen, mit der Situation sind. Wenn ein unstudierter Journalist/ Radiomoderator/ Fernsehansager so etwas nicht weiß, dann soll er sich halt von einem gebildeten Menschen mit breiter universitärer Ausbildung beraten lassen, was „Fachidioten“, „Meinungsfreiheit“, „Interdisziplinarität“ oder auch „das Konzept hirnloser Hauruck-Aktionismus“ sind, bevor er diktatorischen Müll absondert. SC Fortuna Köln 3:2 SV Rödinghausen Statistik (19.12.):
- Grounds: 2.766 (0; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.006 (1; diese Saison: 124)
- Tourkilometer: 80 (80km Auto)
- Saisonkilometer: 33.400 (23.240 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.320 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 30 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. Leverkusen 
Bayer 04 Leverkusen (FR) ..................................... 2
SC Freiburg (FR) .................................................... 1

- Datum: Sonntag, 13. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 1. Frauenfußball-Bundesliga
- Ergebnis: 2-1 nach 92 Minuten (45/47) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 36. Milena Nikolić, 1-1 51. Stefanie Sanders, 2:1 61. Dóra Zeller
- Gelbe Karten: Hasret Kayikçi (Leverkusen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 25 Offizielle (davon ca. 3 von der Gastmannschaft) innen und mind. 15 Zaungäste, davon wohl keine von der Gastmannschaft)
- Spielbewertung: 5,5/10 (Mittelmäßiges, da recht arm an Torszenen, aber technisch gutes Spiel) 
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Freiburg FR Photos with English Commentary:
a) Women’s Football Top Division: Bayer Leverkusen vs. SC Freiburg
b) Leverkusen: Japanese Garden

Da auch diesen Sonntag wieder die Bayer-Leverkusenerinnen Bundesliga spielten, fuhr ich auch diesen Sonntag die hässliche Scheißstrecke durchs rechtsrheinische Köln mit dem Rad. Was für eine nervige Fahrerei von roter Ampel zu roter Ampel, ständig steht jemand im Weg rum, ständig geht es rauf auf den Radweg, runter auf die Straße, hoch über den abgesenkten Bordstein, runter über die Querung...
Rechtsrheinisch sind manche Straßen auch so schlecht wie im Osten. In Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern toppen allerdings sandige und matschige Verbindungsstraßen zwischen Dörfern oder kopfsteingepflasterte Ortsdurchfahrten noch die durch Überlastung heruntergekommenen Asphaltwege in Köln um einiges. Aber durch die viel geringere Anzahl an (inkompetenten) Verkehrsteilnehmern ist Radfahren in SAN oder MVP angenehmer als in NRW...

Dafür sieht es sportlich in NRW fast immer besser aus als in allen neuen Bundesländern zusammen. Leider! Von den 12 Teams der Frauenfußballbundesliga ist nur Turbine Potsdam aus dem Osten. Die stehen zwar als Viertplatzierte besser da als beide heutigen Kontrahentinnen, aber sind weit hinter Bayern und Wolfsburg sowie Hoffenheim zurück. Bayer Leverkusen und SC Freiburg stehen auf 5 bzw. 6 mit einigen Punkten weniger als Turbine. Beim Thema NRW muss man aber noch anfügen, dass außer Bayer 04 nur noch Essen (hinteres Mittelfeld) und Duisburger (Letzter!) in Liga 1 vertreten sind.

Bayer 04 gegen SC Freiburg also heute... Beide Teams gleichwertig, ließen technisch gut den Ball laufen, stellten sich dann aber meist zu. Die Verteidigungsreihen blockten die Stürmerinnen jeweils ab. Torszenen gab es dadurch leider nur wenige. Die besten Gelegenheiten hat die Bayer-Elf: ein Lattenknaller und dann nach weit über einer halben Stunde endlich das 1:0. Kurz nach der Pause kam Freiburg aber besser ins Spiel: Querpass der Kapitänin Hasret Kayikçi auf Stefanie Sanders und die netzte ein. Sportfreundin Kayikçi ist übrigens eine von nur zwei deutschen Nationalspielerinnen im Freiburger Kader. Auf Seiten der Heimelf ist nur die Ost-Berlinerin Isabel Kerschowski im Kader der Nationalelf. Alle drei Spielerinnen sind übrigens auch nur im erweiterten Kader und haben teils mehr als 20 Monate kein Spiel mehr bestritten, wobei Kayikçi noch die beste Bilanz (11 Einsätze, 6 Tore) vorweisen kann. Das zeigt aber v.a., wie stark die Nationalelf von Spielerinnen der völlig dominanten Spitzenteams der Bundesliga dominiert ist. Fast alle Spielerinnen sind von Bayern, Hoffenheim und Wolfsburg, danach noch Turbine. Da unterscheidet sich auch die Frauenbundesliga nicht von anderen, weniger starken oder bekannten Frauenfußballligen. Das Spiel heute war übrigens das ausgeglichenste an diesem Spieltag – sieht man vom 0:0 von Meppen und Duisburg ab. Bis zu 8 Tore Unterschied gab es auf den anderen Plätzen. Hier sorgte Dóra Zeller nach über einer Stunde aber noch für einen Siegtreffer für die Gastgeberinnen. Freiburgs Sturm war einfach zu stark abgemeldet, als dass er hier noch etwas hätte reißen können.

Diese eher mittelmäßige aber spannende Partie markiert das Ende der Spielbesuchsserie. Mindestens die nächsten beiden Wochenenden werde ich keine Möglichkeit finden, Sportveranstaltungen zu besuchen. Ende also wieder nach 30 Wochen. Mal sehen, wie beschissen 2021 wird. Frühestens ab dem 8./9./10. Januar wird es wieder Sport geben; wieder nur Fußball, wieder nur von außen. Ich würde den Lesern hier ja gerne wieder interessantere/ idyllischere/ kuriosere Bilder von den Dorffußballplätzen Deutschlands (ob Vorpommern, Südharz, Sauerland oder Vulkaneifel) und den Stadien fremder Nationen (Färöer+Island, Saudi-Arabien und Aserbaidschan + russisch besetzter Nordkausus sind derzeit ganz oben auf der Liste nächstmöglich zu besuchender Ziele) zeigen – aber dazu müssten Deutschland und die Welt ihren gesunden Menschenverstand wieder finden. Und ob das auch viele Monate nach Beginn gewaltiger Impfkampagnen „schon“ passiert sein wird, ist leider zu bezweifeln. Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Freiburg FR Statistik (20.12.):
- Grounds: 2.766 (0; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.007 (1; diese Saison: 125)
- Tourkilometer: 80 (80km Rad)
- Saisonkilometer: 33.480 (23.240 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.400 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 30 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Freiburg FR

Mittwoch, 4. März 2020

W709I: A-Jugendspiel im Bergischen Land

FV Wiehl 2000 A ................................................... 0
SC Fortuna Köln A ............................................... 3
- Datum: Samstag, 29. Februar 2020 – Beginn: 16.30
- Wettbewerb: A-Junioren Mittelrheinliga (3. U19-Fußballliga)
- Ergebnis: 0-3 nach 91 (46/45) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 50. Alkoyak, 0-2 53. Stromberg, 0-3 83. Schmitz
- Verwarnungen: je 3 gelbe Karte für jedes Team
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Walter Lück Sportanlage (Kapazität: 1.250, davon 250 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 HochstrassenPhotos with English commentary:
a) Under-19, 3rd Division: Wiehl vs. Fortuna Köln
b) Bergisches Land: Hatterscheid, Hochstrassen, Elsenroth

Seit drei Wochen keine Radtour mehr gemacht – also gleich mal eine satte 90km Runde durchs Bergische machen... Über Hatterscheid, Hochstrassen und Elsenroth ging es – teils über schlechte Waldwege – nach Wiehl. Der Rückweg führte dann bei Dunkelheit hauptsächlich auf (teils unterbrochenen oder anderweitig schlechten) Radwegen via Much nach Bonn zurück.

Ich schaute nur ein Spiel und zwar ein A-Jugend-Mittelrheinliga-Match zwischen dem Tabellenletzten vom FV Wiehl und dem Tabellenführer aus Köln. Die Fortuna brauchte ewig, um mal Chancen umzusetzen, verschossen sogar einen Elfer – doch der Nachschuss saß dann endlich zum 0:1. Am Ende ein hochverdientes und aufgrund der schlechten Chancenverwertung auch noch viel zu niedriges 0:3.

Lohnend war auch das Stadion: eine ganz nette kleine Tribüne mit grünen Schalensitzen - allerdings wurde da mit dem Dach unsinnig gegeizt - sonst keine Ausbauten, aber toll vor einer Felswand (wohl mal ein Steinbruch gewesen) gelegen! FV Wiehl 2000 A 0:3 Fortuna Köln AStatistik:
- Grounds: 2.596 (1; diese Saison: 153 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.846 (1; diese Saison: 197)
- Tourkilometer: 90km (90km Rad)
- Saisonkilometer: 86.510 (62.440 Flugzeug/ 21.710 Auto, davon 7.160 Mietwagen/ 2.430 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 32 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 709 Wochen in Folge.

Dienstag, 25. Juni 2019

W673I: Frauen- und Mädchen-Fußballfinals in Arnoldsweiler

SV Grün Weiss Brauweiler FR ........................ 0
Sport-Club Fortuna Köln FR ........................... 2
- Datum: Donnerstag, 20. Juni 2019 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Verbandpokalfinale Mittelrhein/ Frauen (Frauen-Landesliga Mittelrhein, Staffel 2 gegen Frauen-Regionalliga West/ 5. gegen 3. Frauenfußballliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 3. Luzie Kirsch, 0-2 70. Catia Gabriela Alves Pereira
- Gelbe Karten: 1x Fortuna
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Bertram-Möthrath-Stadion (Kap. 2.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 350 (davon je ca. 100 Fans der beiden Teams)
- Unterhaltungswert: 6,0/10

Bayer Leverkusen U17-Mädchen .................... 3
1. FC Köln U17-Mädchen ................................. 0
- Datum: Donnerstag, 20. Juni 2019 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Verbandpokalfinale Mittelrhein/ B-Juniorinnen (Beide Teams B-Juniorinnen-Bundesliga West/ Südwest, 1. Spielklasse der weiblichen U17)
- Ergebnis: 3-0 nach 80 Min. (40/40) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 12. Nada Büttgenbach, 2-0 18. Anonyme Elf, 3-0 79. Anonyme Elf
- Gelbe Karten: 1x Bayer
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Bertram-Möthrath-Stadion (Kap. 2.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 300 (davon ca. 100 Leverkusener und 70 Kölner)
- Unterhaltungswert: 6,0/10

1. FC Köln U15-Mädchen ................................ 9
SV Grün Weiss Brauweiler wJC ..................... 0
- Datum: Donnerstag, 20. Juni 2019 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Verbandpokalfinale Mittelrhein/ C-Juniorinnen (Freundschaftsspielbetrieb gegen C-Juniorinnen-Bezirksliga Mittelrhein Staffel 1/ 2. Liga der weiblichen U15)
- Ergebnis: 9-0 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit: 5-0
- Tore: 1-0 9. Christin Gebauer, 2-0 13. Christin Gebauer, 3-0 19. Marie Luise Knüfermann, 4-0 21. Emily Bender, 5-0 29. Christin Gebauer, 6-0 39. Emily Bender, 7-0 41. Emily Bender, 8-0 61. Helene Stroh („Foul“elfmeter), 9-0 69. Sarah Ratuschny
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Bertram-Möthrath-Stadion (Kap. 2.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon ca. 70 Kölner und 70 aus Brauweiler)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 Bertram-Mörtrath-Stadion Arnoldsweiler Photos with English Commentary :
Women’s and Girls’ football finals of Central Rhineland Region in Arnoldsweiler (+ churches in Arnoldsweiler)

Der Leichnam war mal wieder fröhlich und im katholischen Rheinland gab es daher frei. An solchen Feiertagen ist die Sportauswahl aber leider stets sehr limitiert in dieser Ecke Deutschlands, doch es fand sich ein ganz interessanter Pokalevent in Arnoldsweiler bei Düren. Dort steht das Walter-Mötrath-Stadion mit seiner fast völlig symmetrischen Doppeltribüne. Fast alle Spiele – außer bei besserem Wetter Spiele der I. Männermannschaft – von Viktoria Arnoldsweiler finden rechts der Tribüne auf dem Kunstrasenplatz statt, doch heute fanden alle drei Pokalkicks auf dem Rasen links der Tribüne ihre jeweiligen Sieger/innen. DSC_0993 Im ersten Spiel trafen C-Juniorinnen des 1. FC Köln, die nur an Freundschafts- und Pokalspielen teilnehmen, auf den Bezirksligisten (alles natürlich sehr kleine und sehr spielschwache Ligen bei den C-Juniorinnen!) Grün-Weiß Brauweiler. Die Kölnerinnen waren von der ersten Minute an klar überlegen, zeigten richtig gute Spielzüge und technisch ansehnlichen Fußball. Trotz 5:0 bei Pause wurde es nicht zweistellig: 9-0 am Ende, darunter auch noch ein unberechtigter Elfmeter. U17 Girls' final: Bayer Leverkusen 3:0 1. FC Köln Spiel Nummer 2: die B-Juniorinnen des 1. FC Köln sind auch hier in Aktion – diesmal ein Derby gegen den Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen. Die Kölner Ziegen wurde 2. in der Bundesliga hinter SGS Essen und die Apothekerinnen 4. von 10. Hier war Leverkusen überraschend souverän – Köln zwar auf Augenhöhe, aber vorm Tor ein klarer Vorteil für den Bundesligavierten. Am Ende mit 0:3 auch ein recht hoher Sieg. Stimmungsmäßig waren die recht aktiven Leverkusener Fans auch klar überlegen. Women's cup final: Fortuna Köln 2:0 GW Brauweiler Beim Frauenfinale trat dann erneut GW Brauweiler an. Diese Frauenmannschaft ist wieder Teil des Stammvereins in Brauweiler. 1974 war es eine der ersten offiziellen Frauenmannschaften Deutschlands, wurde in den 90ern auch sehr erfolgreich als Bundesligist, 2000 wurde dann der Frauenfußball von GW Brauweiler ausgegliedert in den FFC Brauweiler Pulheim, der 2009 Bankrott ging und sich dem 1. FC Köln anschloss. Der Nachfolger der Brauweiler Fußballerinnen ist also der Frauenbundesligist 1. FC Köln – nicht diese Landesligamannschaft von GW Brauweiler. Immerhin schaffte sie diese Saison den Aufstieg in die Verbandsliga. Doch der heutige Gegner, ein Mittelfeldteam der Regionalliga: Fortuna Köln, war eine Nummer zu groß: frühe 0-1 Führung, danach auch bis auf einige ganz gute Entlastungsangriffe, die aber eben erfolglos blieben, deutlich mehr von den Kölnerinnen zu sehen. In der 70. erzielte Fortuna den zweiten und letzten Treffer der ganz ansehnlichen Partie.

Insgesamt ein doch erfreulich gutes Niveau aller Spiele und drei verdiente und souveräne Siegermannschaften! DSC_0074 Statistik:
- Grounds: 2.438 (1; diese Saison: 228 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.639 (3; diese Saison: 255)
- Tourkilometer: 120 (120km Rad)
- Saisonkilometer: 64.370 (36.450 Auto, davon 8.800 Mietwagen/ 28.830 Flugzeug/ 3.690 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 33 [letzte Serie: 71, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 673

Sonntag, 7. April 2019

W662IV: Ein Sonntag bei der Kölner Fortuna – leider nur 1 Punkt für den FCH

SC Fortuna Köln .............................................. 1
F.C. Hansa Rostock .......................................... 1
- Datum: Sonntag, 7. April 2019 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Profifußballliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 96 (46/50) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 9. Brandenburger, 1-1 84. Breier
- Gelbe Karten: Scheu, Rehnen, Kyere (Fortuna); Öztürk (Hansa)
- Rote Karten: Ernst (Fortuna, 50. Min., Notbremse)
- Austragungsort: Südstadion (Kap. 14.944, davon 1.918 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 6.000 (davon angeblich nur 3.832 zahlende und ca. 2.000 Gäste)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

SC Fortuna Köln III ........................................ 2
Turnverein 1898 Rodenkirchen ...................... 1
- Datum: Sonntag, 7. April 2019 – Beginn: 15.15
- Wettbewerb: Kreisliga C, Köln, Staffel 2 (10. Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 93 (45/48) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 42. Haubold, 1-1 47. Wenderl, 2-1 49. Rink
- Gelbe Karten: 1x Fortuna, 1x TV Rodenkirchen
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Aschenplatz Fritz-Hecker-Straße/ Sportplatz Spvg Arminia 09 (Kap. 2.550, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 6 Gäste)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 SC Fortuna Köln 1:1 F.C. Hansa RostockPhotos with English Commentary :
a) 3rd Division: Fortuna Köln vs. Hansa Rostock
b) 10th Division: Fortuna Köln III vs. TV Rodenkirchen

Die Ansetzungen der 3. Liga sind immer wieder Scheiße hoch drei: 13 Uhr an einem Sonntag Fortuna Köln gegen Hansa Rostock. Was soll das?! Das ist eine Zeit für Amateurfußball in NRW! Und das einzige Spiel vom FCH, das auch Freitag oder Montag nach der Arbeit von mir hätte besucht werden können!

Ärgerlich, aber immerhin klappte es mal wieder, sich mit Moritz zu treffen, der ja auch als echter Bonner gerne zu Hansa-Spielen in den Gästeblock geht. Wir reisten diesmal aber getrennt an, da ich öffentliche Verkehrsmittel boykottiere und er keine 30km mit dem Rad fährt... Im Block gingen wir beide natürlich immer wieder mit, wobei man einige Meter rechts und links des Stimmungsblocks in der Mitte der Hintertorgerade nicht so zum Mitmachen animiert wird. Phasenweise lud das Spiel auch sehr zum anfeuern an, wobei es sehr ärgerlich zu sehen war, wie Fortuna mit der ersten Chance einen schönen Kopfball zum 1:0 machte und dann Hansa knapp 80 Minuten brauchte – davon über 30 Minuten in Überzahl nach einer Notbremse – um endlich den Ausgleich zu machen. Und auch der Ausgleich war viel zu wenig. Ein Sieg bei dem Abstiegskandidaten mit den teuersten Kartenpreisen der Liga wäre das einzig angemessene gewesen. Hansa hatte auch mehr Chancen – nutzte diese aber nicht – und Fortuna konterte immer wieder gefährlich, was die Abwehr mitunter ins Schwimmen geraten ließ. SC Fortuna Köln 1:1 F.C. Hansa RostockNach dem Spiel besuchte ich noch den Kick der III. von Fortuna. Die spielen als Spaßtruppe in der Kreisliga C. Die II. spielt als starke Amateurmannschaft Landesliga. Die II. kickt meist auf dem Kunstrasen neben dem Südstadion, die III. auf dem Hartplatz. Wegen Sicherheitsbedenken, werden erst anderthalb Stunden nach Spielende der I. wieder Spiele auf der Sportanlage ausgetragen. Solange wollte ich auf das Spiel der II. nicht warten. Zumal die Nebenplätze des Südstadions auch nicht so doll sind.

Deutlich schöner, weil voller lustiger Details wie schiefer Holzbänke, krummer Wechselhütten, extrem flacher Stehstufen oder aufgeschnittenen, alten Fußbällen als Blumentöpfe, ist die Sportanlage von Arminia Köln-Süd. Die haben im Moment nur Juniorenfußball – der Hartplatz ist aber einer der sehenswerteren Plätze in Köln. Dort weicht aber eben auch ab und an die III. von Fortuna Köln. So auch heute gegen die I. vom TV Rodenkirchen. Der Kick bei freiem Eintritt fand leider erstmal nur zwischen den Strafräumen statt, doch kaum rief mein Vater an um sich vom Hansaspiel berichten zu lassen und kaum machte ich da noch die Bemerkung, was das für ein Rotz hier ist, der keine einzige Torchance in 40 Minuten hervorgebracht hat, geht ein Kopfball nach einer Ecke gefährlich aufs Tor, boxt der Rodenkirchener Torwart die Pille einem Gegner vor die Füße und schießt der aus 15 Metern zum 1:0 ein. Nach der Pause aber schnell der Ausgleich, doch ebenso schnell die erneute Führung. Es blieb auch trotz einiger Chancen beider Teams beim 2:1.

Ich kehrte danach noch in einen etwas versifften griechischen Imbiss auf dem Zollstockgürtel 21. Zu der Bruchbude passte das Bruchvolk von Gästen auch prima – aber das wichtigste ist ja das Essen und das hervorragende Gyros in der Pita (u.a. machten die auch Honig in die Soße) war günstig und geschmacklich super. Da ist es egal, dass man fast vom wackelnden Hocker fällt... Klare Empfehlung für diesen „Imbiss Der Grieche“! SC Fortuna Köln III 2:1 TV RodenkirchenStatistik:
- Grounds: 2.390 (1; diese Saison: 178 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.582 (2; diese Saison: 198)
- Tourkilometer: 60 (60km Rad)
- Saisonkilometer: 55.310 (28.830 Flugzeug/ 28.350 Auto, davon 8.800 Mietwagen/ 2.620 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 55 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 662

Samstag, 28. April 2018

W613III: Mit dem Rad zum Hansa-Auswärtsspiel und der neue Kunstrasen im Kessel von Rheindorf

SC Fortuna Köln .................................................. 0
F.C. Hansa Rostock .............................................. 0
- Datum: Samstag, 28. April 2018 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Profifußballliga)
- Ergebnis: 0-0 nach 95 Min. (46/49) – Halbzeit: 0-0
- Tore: ach halt die Fresse
- Gelbe Karten: Koljic, Pulido, Mensah (Fortuna); Rieble, Wannenwetsch, Bischoff, Henning (Hansa)
- Rote Karten: leider keine
- Austragungsort: Südstadion (Kap. 14.944, davon 1.918 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 5.500 (davon angeblich nur 3.598 zahlende und insgesamt ca. 1.800 Hansa-Fans)
- Unterhaltungswert: 1,0/10

TV Bonn-Rheindorf 1911 A ................................ 4
FC Hertha Bonn 1918 A ...................................... 0
- Datum: Samstag, 28. April 2018 – Beginn: 17.25
- Wettbewerb: A-Junioren Kreisliga Bonn, Staffel 1 (7. und unterste U19-Liga)
- Ergebnis: 4-0 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 30. NN, 2-0 40. NN, 3-0 75. NN, 4-0 85. NN
- Gelbe Karten: 5x Rheindorf, 2x Hertha
- Zeitstrafen: 1x Rheindorf
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Rheindorfer Kessel (Kap. 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 5 Gäste)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 SC Fortuna Köln 0:0 F.C. Hansa Rostock Photos with English commentary:
a) 3rd Division: Fortuna Köln vs. Hansa Rostock
b) Local Under-19 League: TV Rheindorf vs. Hertha Bonn

Nach einer überwiegend guten bis sehr guten Saison ist Hansa leider wieder eingebrochen, u.a. mit dem von mir gesehen Spiel in Aalen (1:0 für Aalen) zeigten sie, dass sie nicht zweitligatauglich sind. Wie üblich wird auch zum Saisonende und mit dem Übergang in die Folgesaison jegliche Kontinuität in der Arbeit fallen gelassen: wie immer wird kaum ein Spieler gehalten, fast die komplette Mannschaft neu aufgestellt. Allerdings gibt es seit Jahren auch kaum einen Spieler, der so etwas wie Zweitligaformat hätte. Zu Hansa geht man auch wegen des Vereins, wegen des Umfelds – und nicht wegen der schlechten und unfähigen Mannschaft. Immerhin hat sie ja diese Saison ca. zwei Drittel der Spiele gut bis sehr gut gespielt und dementsprechend auch mal eine leicht positive Bilanz von 15:11:10 (Siege-Unentschieden-Niederlagen) bei 43:31 Toren. Dieses drittletzte Spiel war aber – deshalb schreibe ich auch von „schlechter Mannschaft“, denn ein Verein mit diesem Anspruch darf nicht Wochen vorher schon im vorderen Mittelfeld versackt sein – völlig bedeutungslos. Aber wenn Hansa um die Ecke kickt, fährt man halt hin.

Knapp 30km sind es von mir aus zum Südstadion von Fortuna Köln. Die Anlage ist mit der klassischen Aufteilung überdachte Sitztribüne auf einer Längsseite, alle anderen drei Seiten Betonstehtribünen, recht ansehnlich. Schöner als das Ostseestadion in jedem Fall. Allerdings ist Fortuna der Verein mit den höchsten Eintrittspreisen der ganzen Liga und mit den höchsten Vorverkaufsgebühren. 14€ bzw. 25€ für die Karte an der Tageskasse, 17,40€ bzw. 29,50€ im Vorverkauf. Einfach nur asozial – da kann man gleich zum 1. FC gehen, der kaum mehr verlangt in der Bundesliga (bzw. 2. Liga). Glücklicherweise kam ich wieder mit einem Fan ins Gespräch, der von einem Kumpel versetzt wurde und dessen reguläre Karte zum ermäßigten Preis anbot: 12€ - läuft!

Mit war es zu unsicher ob es noch Karten für den Gästebereich gab, deshalb holte ich mir ja eine im Heimbereich. Das reißt langsam ein: diese Saison war ich nur ein Mal im Gästesektor und bin vier Mal vermeintlich neutral irgendwo rein geschlichen... Bei den Fans der Fortuna ist das aber kein Problem. Es gibt kaum welche. Irgendwelche Kindergartenultras direkt in der Mitte der Gegengerade und wenn man ein bisschen weg steht von den Spacken hat man nur noch ruhige Familien, sachliche Rentner und Neutrale. Unweit von mir waren Groundhopper und eine Horde Asozialer, die einen Junggesellenabschied mit Besäufnis im Stadion begingen... Von den Fortuna Ultras war fast kein Support zu vernehmen, die Sitztribüne war völlig still. Dafür waren die mehr als anderthalbtausend Rostocker bis zur 30. Minute stets zu hören. Dann gab es Rennerei, Tumult und irgendwelche Randale außerhalb des Blocks. Danach wurde der Support weitestgehend eingestellt und die Banner eingepackt.

Das Spiel lud auch selten zum Mitgehen ein. Chancen gab es schon einige auf beiden Seiten, etwas mehr aber für die Fortunen. Die hatten auch einen Elfmeter, den der Gefoulte aber völlig unfähig in die Arme von Blaswich schoss. In manchen Ländern würde ich da sofort Wettbetrug wittern bei so einem Schuss, aber das dürfte hier nicht der Fall sein. Hansa traf noch kurz vor Schluss die Latte, war aber wieder mal zu harmlos vorne. Nach 102 Partien seit September letzten Jahres das erste 0:0.

Für mich ein passender Abschluss der im Endeffekt doch wieder nur enttäuschenden Saison vom FC Hansa. 5 Auswärtsspiele (0:0 in Köln/ sehr schlecht, 0:1 in Aalen/ schlecht, 2:0 in Meppen/ gut bis sehr gut, 1:2 in Paderborn/ gut und 2:0 in Lotte/ ganz gut) und kein Heimspiel. Weil die Drecksliga jedes zweite Hansaspiel unter der Woche angesetzt hat (v.a. freitags) konnte ich nicht wie geplant wenigstens jedes zweite Auswärtsspiel sehen. Den Kick beim Absteiger in Chemnitz spar ich mir, fürs letzte Heimspiel fahre ich schon gar nicht nach Rostock. Dafür bin ich definitiv im Juli/ August, wenn die neue Drittligasaison wieder abgeht, dabei. So oft wie möglich auswärts, v.a. da wo ich noch nicht war und dort wo die Anfahrt kurz ist. Und nach Rostock komme ich natürlich auch mal wieder... SC Fortuna Köln 0:0 F.C. Hansa Rostock Auf dem Rückweg schaute ich mir noch an, was in Schwarzrheindorf im Kessel veranstaltet wurde. Aus Asche mach Kunstrasen ist seit ein paar Jahren die Devise im Bonner Sport. Im schön gelegenen Kessel des TV Rheindorf sieht das auch sehr gut aus, denn baulich und landschaftlich wurde der Platz komplett so belassen, nur eben ein gescheiter Belag aufgezogen.

Ich machte mich erstmal am Fressstand breit: Bulette (Frikadelle) mit Pommes (Fritten) und nicht so ein Gedränge und niedrigere Preise als in Köln... Der Kick zweier A-Junioren-Teams war ganz gut: Hertha Bonn hatte auch etliche Torchancen, doch TV Rheindorf war aktiver und aggressiver. Am Ende gewannen sie auch 4:0. Ein deutlicherer Leistungsunterschied als auf dem Feld war beim Betreuerstab zu bemerken: die jungen Leute von Hertha Bonn waren ziemlich unsicher, desorientiert, wussten auch überhaupt nicht, was sie bei Behandlungspausen zu machen haben – der Rheindorfer Trainer riss alles an sich, blökte rum - sagte auch mal einem rummeckernden Spieler seiner Mannschaft, er solle endlich seien verfickte Fresse halten - und hatte halt alles im Griff! TV Rheindorf A 4:0 Hertha Bonn A Statistik:
- Grounds: 2.160 (0; diese Saison: 180 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.340 (2; diese Saison: 225)
- Tourkilometer: 60 (60km Auto)
- Saisonkilometer: 50.450 (26.830 Auto, davon 4.770 Mietwagen/ 20.060 Flugzeug/ 3.170 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [letzte Serie: 102, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 613 Wochen.