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Mittwoch, 19. Mai 2021

W3.0020.I: Deutliche Niederlage für Düsseldorfer U19

Bayer 04 Leverkusen A .......................................... 5
Fortuna 95 Düsseldorf A ........................................ 0

- Datum: Mittwoch, 19. Mai 2021 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Testspiel (beide Teams A-Junioren-Bundesliga West)
- Ergebnis: 5-0 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten, Rasenplatz 2 (Kap.: 250 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 65 (ca. 5 Offizielle innen und ca. 60 Zaungäste, darunter auch etlicher Düsseldorfer)
- Spielbewertung: 5,5/10 (Mittelmäßige Partie mit klarer Überlegenheit des Gastgebers) 
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 5,0/10 (Diesmal die Tore blöd gestellt...) Bayer 04 Leverkusen A 5:0 Fortuna Düsseldorf A Photos with English Commentary:
Under-19 Friendly: Leverkusen defeat Düsseldorf

Ein 18-Uhr-U19-Testspiel eine Woche vorher an- und 5 oder 6 Tage vorher wieder abzusetzen (also komplett aus fussball.de zu löschen), damit dort keine Zaungäste aufkreuzen – da muss man schon irgendwie krank im Kopf sein. Aber wir leben in einer Zeit, wo man als gebildeter Mensch nur hart ins Gericht gehen kann mit einem erheblichen Teil seiner Mitmenschen: grüne Verbotsfetischisten, hasserfüllte rechts- und linksdrehende Hohlköpfe, hysterische Weicheier die mit ihrem verbieterischen Nannygehabe mehr Schäden als jede Krankheit verursachen – die Mehrheit der Menschheit ist völlig verblödet. Auch in Deutschland. Hier vielleicht sogar mehr als einem Durchschnittsland, wenn ich sehe, in wie vielen Ländern schon wieder mehr in Sachen Sport und somit Volksgesundheit funktioniert, als bei uns. Und wenn die Menschen nicht verblödet sind, sind sie verblödet und verlogen: Am Morgen lese ich noch, wie eine erhebliche Anzahl offenbar komplett schwachsinniger Fans verschiedener Vereine Holzbein Kiel feiern, weil die Kackstörche aus „Fairnessgründen“ keine Zuschauer zum letzten Spieltag zulassen, obwohl sie das vom Landesfürsten von Süddänemark zugestanden bekommen hatten. Fairness – klar. Bei dem Aufwand (Testterror usw.) den Holzbein Kiel hätte betreiben müssen, um ein paar Hundert Zuschauer reinzulassen, hätten die Verluste gemacht. Also schnell mal eine PR-Lüge die in dieser völlig verblödeten Zeit von der Mehrheit der Leser geglaubt und für gut (demütig genug) befunden wird, verbreitet und sich gut fühlen. Was ein Drecksverein, hoffentlich verkacken die so wie die Düsseldorfer U19 am Abend in Leverkusen...

Die Düsseldorfer waren auf Platz 3 von Anfang an die schlechtere Mannschaft. Leverkusen kam aber eine Weile auch nicht aus dem Knick. In den ersten 20 Minuten nur ein Lattentreffer der Bayer U19, doch nach einer halben Stunde das 1:0. Vor der Pause noch das 2:0 und in der völlig vom Gastgeber bestimmten zweiten Spielhälfte noch drei weitere jeweils stark herausgespielte Treffer zum 5:0 Endstand. Die Partie wurde übrigens trotz des heimlichen Charakters von 60 Zuschauern am Zaun verfolgt. Ich war wohl der einzige Neutrale, aber mal so als Frage an den geistigen Tiefflieger, der die Partie nicht bei fussball.de dringelassen hat bzw. generall keine Ansetzungen mehr reinstellt: Mit wie vielen neutralen Besuchern haste denn da gerechnet? 50 Groundhopper, 100 oder 500??? Mittwoch 18 Uhr?! Alter, ich hab das durch den Stau nach der Arbeit gerade zum Anstoß geschafft! Selbst wenn diese Spiele angesetzt sind, will nur eine Handvoll Leute außerhalb der Elternschaft und enger Freunde das sehen! Da wären statt 60 eben 65 gekommen oder am Wochenende kommen statt 70 eben 80! Kriegt lieber den Arsch hoch, dass Amateurfußball und jedweder anderer Sport ohne Einschränkungen wieder ausgetragen wird und Zuschauer (nicht nur Eltern zu Jugendspielen, aber eben auch gerade die - eure Beitragszahler!) ohne große Beschränkungen überall wieder zugelassen werden, anstatt euch um Zaungäste Sorgen zu machen!!! Bayer 04 Leverkusen A 5:0 Fortuna Düsseldorf A Statistik:
- Grounds: 2.787 (0; diese Saison: 129 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.067 (1; diese Saison: 184)
- Tourkilometer: 90 (90km Auto)
- Saisonkilometer: 44.430 (33.300 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 3.400 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 19 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 20 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Samstag, 15. Mai 2021

W3.0019.II: Zwei Siege für die Kölner Jugend

1. FC Köln B ............................................................ 3
Bayer 04 Leverkusen B ........................................... 1

- Datum: Samstag, 15. Mai 2020 – Beginn: 10.30
- Wettbewerb: Testspiel (beide Teams B-Junioren-Bundesliga West)
- Ergebnis: 3-1 nach 80 Minuten (40/40) – Halbzeit: 1-0
- Tore: NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Franz-Kremer-Stadion/ sogenannter Rhein-Energie-Sportpark, großer Kunstrasenplatz/ Platz 4 (Kap.: 700 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 75 (ca. 15 Offizielle innen und mind. 60 Zaungäste, darunter mind. 20 Leverkusener)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Sehr gut
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 5,5/10 (Nur an einigen Stellen des Zauns gute Sicht und gute Fotomöglichkeiten, nur wenige gute Plätze am Zaun, dafür gar keine Sicherheitskräfte)

1. FC Köln A ............................................................ 4
SV Wehen-Wiesbaden A ......................................... 1

- Datum: Samstag, 15. Mai 2020 – Beginn: 14.30
- Wettbewerb: Testspiel (A-Junioren-Bundesliga West gegen Südwest)
- Ergebnis: 4-1 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Franz-Kremer-Stadion/ sogenannter Rhein-Energie-Sportpark, Rasenplatz 7 (Kap.: 750 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 55 (ca. 5 Offizielle innen und mind. 50 Zaungäste, darunter mind. 5 Gäste)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Gut
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 5,5/10 (Nur an einigen Stellen des Zauns gute Sicht und gute Fotomöglichkeiten, nur wenige gute Plätze am Zaun, dafür gar keine Sicherheitskräfte) 1. FC Köln B 3:1 Bayer Leverkusen B Photos with English Commentary:
a) Under-19 and Under-17 Friendly Matches in Cologne
b) Cologne: Decksteiner Weiher (lake) and Fort Deckstein

Durch Insider erfuhr ich von zwei Testspielen der Kölner Jugend auf den Nebenplätzen am Geißbockheim. Also rauf aufs Rad und gerade zu Beginn der B-Jugend Partie gegen Bayer Leverkusen gekommen. Mir wurde von Tobias und Bulgor ein Platz freigehalten, ansonsten wäre es eng geworden bei 60 Zaungästen. Köln ist zwar auch schon unter der Fantasiezahl 100, aber erst seit einem Tag und bei einer Zero-Covid-Extremistin als Bürgermeisterin ist nicht zu erwarten, dass jemals wieder Sport vor Zuschauern stattfindet.

Die B-Jugend spielte eine richtig gute Partie und Leverkusen hielt auch schön gegen, geriet aber 1:0 in Rückstand und konnte den Ausgleich nur kurz halten, ehe es 3:1 hieß. Kurz vor Ende der Partie verschoss Bayer 04 noch einen Elfer. Cologne Dann war eine unnötig lange Pause, die ich am Decksteiner Weiher, dem Fort und an einem Imbiss – natürlich nur zum Mitnehmen in Zero-Covid-Köln – verbrachte.

Das A-Jugendspiel fand dann auf Platz 7, einem Rasenplatz, der fast genauso öde wie der Kunstrasenplatz ist, statt. Die ebenfalls gute, aber insgesamt etwas verhaltener geführte Partie wurde noch stärker vom Gastgeber bestimmt. Wehen-Wiesbaden fand kaum ins Spiel und lag bei Pause 2:0 hinten. Nach dem Anschlusstreffer hatte Wehen usw. die Chance auf den Ausgleich, doch Köln siegte am Ende 4:1 auch in der Höhe verdient... 1. FC Köln A 4:1 SV Wehen-Wiesbaden A Statistik:
- Grounds: 2.787 (0; diese Saison: 129 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.065 (2; diese Saison: 182)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 44.060 (32.930 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 3.400 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 17 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 19 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Freitag, 26. März 2021

W3.0012.II: Kurioser Test auf dem Kurtekotten

Bayer 04 Leverkusen A .......................................... 1
SC Fortuna Köln I/II .............................................. 1

- Datum: Donnerstag, 25. März 2020 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (A-Junioren-Bundesliga West gegen B-Mannschaft Regionalliga West [4. Liga] Männer)
- Ergebnis: 1-1 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 1-0 10. NN, 1-1 30. NN
- Gelbe Karten: 3x Leverkusen
- Rote Karten: 1x Köln in der 50. wg. Notbremse
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten, Rasenplatz 2 (Kap.: 250 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 10 Offizielle und mind. 30 Zaungäste, überwiegend Leverkusener)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Zum Ende hin ebbte die Partie ab, ab bis zur 60. sehr ansehnlich und flott) - Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, zurückhaltende Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen U19 1:1 Fortuna Köln (Men, B-side) Photos with English Commentary:
Under-19 vs. Men Friendly Match: Bayer Leverkusen vs. Fortuna Köln B

In der Pause auf Arbeit wollte ich eigentlich nur gucken, was so allgemein an Spielen angesetzt ist – völlig überraschend wurde da eine Partie zwischen Bayer Leverkusens U19 und der B-Mannschaft von Fortuna Köln angesetzt. Zeitlich wurde eine Radtour zu knapp; also 18 Uhr Schluss im Büro, mit dem Rad heeme, Kamera geholt und dann aufs Auto umgestiegen.

Komischerweise wurde auf Platz 3 von Kurtekotten gespielt, aber egal. Sehr kurios: Am Vortag hatten die Männer von Fortuna noch Regionalliga gespielt, nun stellten die eine Mannschaft aus den Wechselspielern vom Vortag und nicht eingesetzten Spielern zusammen, die da gegen die A-Jugend-Bundesligisten von Bayer antraten. Das zog nicht ganz so viele Zaungäste an wie sonst, lag aber sicher auch an der Zeit.

Es entwickelte sich ein ganz ansehnliches und schnelles Testspiel. Leverkusen ging nach einer Ecke per Kopf früh in Führung, kassierte aber bald den Ausgleich. Beide Teams gleichwertig, doch nach der Pause wurde Köln eingeschnürt, da einer einen Sturmlauf mit Notbremse stoppte. Einen weiteren Treffer gab es dennoch nicht zu sehen, ab der 70. ebbte die Partie auch stark ab.

Während der Halbzeit sah ich übrigens auf dem Handy auf Facebook mal wieder am Beispiel des Sports, wie peinlich diese ganze Hysterie in Deutschland ist. Nicht nur, dass es unglaublich schädlich ist, wie der Sport hier verboten und zerstört wird – auch der Testirrsinn gegenüber den wenigen Mannschaften, die spielen dürfen, und die ganzen Zuschauerverbote sind an Dummheit nicht zu überbieten. Ich folge auf Facebook einem der syrischen Vereine bei dem ich 2010 im Stadion war. Die hatten auch am Donnerstag ein Spiel. Man beachte die bewaffneten Milizen und die Gebäudeschäden im Hintergrund auf einigen Bildern, aber v. a. beachte man, wie da in Idlib mit Zuschauern gespielt wird. Auch etliche afrikanische Länder, Ukraine, Weißrussland u. a. spielen vor Publikum. Komischerweise liegen dort keine Leichen in den Krankenhausgängen oder auf der Straße - müssten aber, wenn man den Hochrechnungen einzelner Wissenschaftler und Ärzte ohne Behandlungspraxis, welche als "die Wissenschaft" präsentiert werden, glauben schenken kann. Es gibt in all diesen Ländern natürlich das Problem, dass sich niemand einen Luxusirrsinn wie Shutdown und Lockdown leisten kann, aber auch Oppositionelle, die (auch zurecht) mit den Regimen nicht zufrieden sind und solche Missstände wie Massenerkrankungen sofort publik machen. Aber wo es nicht viel publik zu machen gibt, gibt es auch keine Bilder, die einen an der Sinnhaftigkeit dieser vermeintlich riskanteren Coronapolitik zweifeln lassen könnten. Man zweifelt nur daran, was sich unsere Politiker dabei denken, dass in einer mustergültigen Demokratie der Rechtsstaat und das Grundgesetz außer Kraft gesetzt wurden und man unter dem Vorwand der Infektionsverhinderung weniger Freiheiten und Selbstbestimmung hat, als in korrupten Diktaturen wie Dschibuti oder Weißrussland oder gar in einem zerfallenen Kriegsland wie Syrien, dessen Sportbetrieb seit Monaten völlig normal – den Kriegsumständen entsprechend und unabhängig davon ob oppositionelle, kurdische oder Regime-Gebiete – läuft. Aber anstatt dass sich Merkel, Sonnenkönig Söder und Konsorten an der Sportsituation in Syrien orientieren, orientieren sie sich scheinbar an deren Ausreisepolitik. Denn ohne aufwändige Genehmigungen darf man als syrischer Staatsbürger nicht einfach ins Ausland – und das wäre unseren verkappten Diktatoren, die mit ihrem No-Covid-Tunnelblick mit Schwachsinnsmaßnahmen Selbstmord aus Angst vor dem Tod begehen, ja auch am liebsten... Bayer Leverkusen U19 1:1 Fortuna Köln (Men, B-side) Statistik:
- Grounds: 2.775 (0; diese Saison: 117 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.033 (1; diese Saison: 151)
- Tourkilometer: 70 (70km Auto)
- Saisonkilometer: 37.910 (27.180 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.890 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 8 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 12 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Dienstag, 23. März 2021

W3.0011.I: Homberg mit Punktgewinn, Bayer U19 mit Kantersieg

VfB Homberg .......................................................... 1
SV 19 Straelen ......................................................... 1

- Datum: Samstag, 20. März 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 91 Minuten (45/46) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 37. Kader, 1-1 57. Talarski
- Gelbe Karten: Malcherek, Ezekwem (Homberg); TW Lachheb, Weggen (Straelen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: sogenanntes PCC-Stadion (Kap.: 3.000, davon 800 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 100 (ca. 30 Offizielle innen und ca. 70 Zaungäste, bis auf einige Hopper überwiegend Homberger)
- Spielbewertung: 6,0/10 (Spannende aber recht zerfahrene Partie)
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,5/10 (Sehr gute Sicht durch Zaun, gute Fotomöglichkeiten, hohe Anzahl Plätze am Zaun, Polizei und Ordner völlig zurückhaltend)

Bayer 04 Leverkusen A .......................................... 6
FC Rot-Weiß Oberhausen A ................................. 1

- Datum: Samstag, 20. März 2020 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (beide Teams A-Junioren-Bundesliga West)
- Ergebnis: 6-1 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 12. Schlößer, 2-0 37. Onur, 3-0 50. Schlößer, 4-0 78. Onur, 5-0 79. Onur (Foulelfmeter), 5-1 85. Saglam (Foulelfmeter), 6-1 89. Wesemann
- Gelbe Karten: 1x Leverkusen, 2x Oberhausen
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 60 (ca. 20 Offizielle innen und ca. 40 Zaungäste, überwiegend Leverkusener)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Ganz gute aber erstaunlich einseitige Partie
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) VfB Homberg 1:1 SV Straelen Photos with English Commentary:
a) Under-19 Friendly: Bayer Leverkusen vs. RW Oberhausen
b) 4th Division Men: VfB Homberg vs. SV Straelen

Diesmal pennte jemand beim Verein und stellte die Ansetzung erst eine knappe Stunde vorher rein. Mir war aber klar, dass um 11 Uhr irgendwas auf Kurtekotten gespielt würde und schaute einfach mal vorbei. Kaum war ich unter der Brücke durchgefahren, sah ich Autos im Kreisverkehr und die Straße entlang stehen – also recht gehabt.

Der Gegner der Bayer Leverkusen U19 war diesmal Rot-Weiß Oberhausen. Nach den paar vor dem Dauerlockdown gespielten Partien stand Bayer nur auf Platz 8 der A-Jugend Bundesliga West, während Oberhausen auf Rang 4 steht. Hier war allerdings über weite Strecken ein Klassenunterschied zu sehen. Egal ob die Bundesliga nun weitergeführt oder in Form von Turnieren beendet wird oder hier nur Freundschaftsspielserien ausgetragen werden – alles Optionen, die auf dem Tisch liegen – Leverkusen wird ganz sicher erfolgreicher als Oberhausen abschneiden. Nach 2:0 Führung zur Pause zog der Gastgeber auf 5:0 davon, wobei der fünfte Treffer vom Punkt erzielt wurde. Das 5:1 von Oberhauen kurz darauf ebenfalls – ebenfalls wegen eines Fouls vom Torhüter. Der Endstand war dann sogar 6:1 und auch völlig verdient in der Höhe.

Während des Spiels flog ein Werbeflugzeug in Sichtweite der Anlage. Gemietet hatte das der Corona-Ausschuss, der aus einer primär juristischen und damit schon mal viel breiteren Sicht, als das in den meisten Medien und bei einigen Medizinfachbereichen zumeist gemacht wird, die diktaturartigen Zwangsmaßnahmen von Merkel, Söder und Co. bewertet. Der Name scheint aber auf dem Irrtum zu basieren, dass sich die Verantwortlichen für die katastrophalen Lockdownschäden ihrer Fehler verantworten müssten – das wird leider nie der Fall sein, selbst wenn Grundrechte und Rechtsstaat wieder vollständig eingesetzt werden sollten. https://corona-ausschuss.de/ueber-den-ausschuss/ Bayer Leverkusen A 6:1 Rot-Weiß Oberhausen A Dann zügig nach Homberg, da stand schon Tobias am Zaun. Gut 70 andere Leute auch. Ein paar kamen wohl auch vom SV Straelen. Auch hier wieder gute Unterhaltung mit einem Nebenmann.

Das Spiel war auch ganz unterhaltsam, aber phasenweise zerfahren, viel Abstiegskampf, Geholze und wenige Torszenen. Aber spannend und intensiv. Vor der Pause traf Straelen mit doppeltem Innenpfostentreffer zum 0:1, nach dem Seitenwechsel gelang per Kopf der Ausgleich. Mehr als ein Punkt war für den Abstiegskandidaten leider nicht drin. VfB Homberg 1:1 SV Straelen Statistik:
- Grounds: 2.774 (0; diese Saison: 116 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.030 (2; diese Saison: 148)
- Tourkilometer: 190 (190km Auto)
- Saisonkilometer: 37.330 (26.600 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.890 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 5 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 11 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Dienstag, 16. März 2021

W3.0010.I: Ein weiterer Doppler in Köln und dem Ruhrgebiet

FC Schalke 04 II ..................................................... 2
TSV Alemannia Aachen ......................................... 2

- Datum: Samstag, 13. März 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 2-2 nach 94 Minuten (46/48) – Halbzeit: 2-1
- Tore: 0-1 5. Dahmani, 1-1 7. Ceka, 2-1 21. Ceka, 2-2 67. Aydogan
- Gelbe Karten: Awassi (S04); Seferings, Heinze (Aachen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Parkstadion Gelsenkirchen (Kap.: 5.000, davon 1.800 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 110 (ca. 35 Offizielle innen und ca. 75 Zaungäste, überwiegend Schalker)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Ganz gut, teils spektakuläre Tore)
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,5/10 (Viel Auswahl am Zaun und auf einem Parkhaus, gute Sicht, gute Fotomöglichkeiten, kaum Sicherheitskräfte und diese waren freundlich)

Bayer 04 Leverkusen B .......................................... 1
Fortuna Düsseldorf B ............................................. 2

- Datum: Samstag, 13. März 2020 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (beide Teams B-Junioren-Bundesliga West)
- Ergebnis: 1-2 nach 80 Minuten (40/40) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 40. Ballicalioglu, 1-1 43. Asut, 1-2 50. Quiala Tito
- Gelbe Karten: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 75 (ca. 25 Offizielle innen und mind. 50 Zaungäste, jeweils mehrheitlich Leverkusener)
- Spielbewertung: 5,0/10 (Deutlich bessere zweite Hälfte) - Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen B 1:2 Fortuna Düsseldorf B Photos with English Commentary:
a) Under-17 Friendly: Bayer Leverkusen vs. Fortuna Düsseldorf
b) Men’s 4th Division: Schalke 04 Res. vs. Alemannia Aachen
c) Ruhrgebiet: Haus Berge (Moated Palace in Gelsenkirchen)

Auch diesen Samstag ging es zum Kurtekotten. Auch heute fanden sich wieder gut 50 Leute am Zaun ein, um die Bayer Junioren zu sehen. Das waren nicht nur Eltern! Die U17 spielte gegen Fortuna Düsseldorf – eines der ersten Testspiele. Nach Ostern soll es weitergehen mit den Jugendbundesligen – wenn denn die Politiker nicht wieder die verfassungsfeindlichen Maßnahmen aufgrund irrelevanter Phantasiezahlen verschärfen.

Das Spiel kam mühsam in die Gänge. Kurz vor dem Pausenpfiff traf endlich Leverkusen, doch nach der Pause sahen sie oft alt aus. Das nun deutlich bessere Spiel wurde von F95 gedreht. Ein Abpraller vom Tormann gegen die Brust des Stürmers sorgte für den 1:2 Endstand. FC Schalke 04 II 2:2 Alemannia Aachen Dann ging es zügig nach Gelsenkirchen weiter. Auf Schalke hatten sich wohl aufgrund des regnerischen und stürmischen Wetters diesmal nicht ganz so viele Zaungäste eingefunden. Die meisten nutzten das Parkhaus zum trockenen Zuschauen. Ich fand dort auch noch Platz.

Das recht gute Spiel der U23 von Schalke gegen Alemannia Aachen sah einen frühen Führungstreffer der Gäste und dann eine überzeugende erste Hälfte der Hausherren. Schalke ging 2:1 in Führung. In der zweiten Hälfte glich Aachen jedoch mit einem tollen Weitschuss zum 2:2 aus.

Interessant war es übrigens auch, den typischen Schalkern neben mir zuzuhören. Deren Erste verlor ja wieder deutlich und der Verein geht den Bach runter. Das musste mit viel Alk verarbeitet werden. Natürlich war auch Wut über die Zwangsmaßnahmen der Bundesregierung – niemand hatte Coronafälle in der Familie, aber Angehörige, deren Existenzen vernichtet werden – über Merkel im Allgemeinen und ihre Flüchtlingspolitik immer wieder ein Thema. Diskutiert wurde auch, dass eine niederländische Rasenfirma keinen Rasen nach Katar liefern will. Einer war immerhin so intelligent, dass er den entscheidenden Fehler fand: Die „Käsköppe“ sind nämlich, wie er richtig meinte, verlogene Heuchler. Sie können ihren Vertrag aus Kostengründen nicht erfüllen und schieben nun Menschenrechte vor, die in Russland, Brasilien und China bei den letzten und den kommenden Großevents auch kaum jemand interessiert hat. Zitat aus einem passenden Artikel: “The company also declined the contract because of the requirements that Qatar imposed on the grass, such as transport by air. They would not benefit the quality or would be very expensive.” Das andauernde Fehlverhalten Katars ist ja nun keineswegs beispiellos – die weltweiten Schmutzkampagnen der zumeist europäischen Neider und Heuchler jedoch schon.  FC Schalke 04 II 2:2 Alemannia Aachen Trotz des schlechten Wetters lief ich noch durch den Schlosspark von Haus Berg. Die Wasserburg ist etwas schmucklos, droht auch ein schweres Schicksal zu nehmen, da die Hotel- und Gastroeinrichtungen in der Burg nun seit Beginn der Massenhysterie kaum noch genutzt wurden, hat aber einen schönen Park mit originellen Pflanzungen. Wenn die Bewirtschaftung der Wasserburg ein Opfer der Coronamaßnahmen werden sollte, dann sieht die Gesamtanlage trotzdem noch gut aus! Gelsenkirchen Statistik:
- Grounds: 2.774 (0; diese Saison: 116 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.027 (2; diese Saison: 145)
- Tourkilometer: 230 (230km Auto)
- Saisonkilometer: 37.030 (26.410 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.780 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 10 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Samstag, 6. März 2021

W3.0009.I: Der erste Doppler seit November – Torreicher U19-Test in Leverkusen und erneute Niederlage für Homberg

VfB Homberg .......................................................... 0
SV Rödinghausen .................................................... 2

- Datum: Samstag, 6. März 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 94 Minuten (47/47) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 33. Wirtz, 0-2 55. Wirtz
- Gelbe Karten: Hirschberger, TW Gutkowski, Ezekwem, Marcinek, Mohammad (Homberg); TW Sebald, Simakala, Wirtz, Kunze (Rödinghausen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: sogenanntes PCC-Stadion (Kap.: 3.000, davon 800 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 90 (ca. 30 Offizielle innen und ca. 60 Zaungäste, bis auf einige Hopper überwiegend Homberger)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Ganz gute Partie)
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,5/10 (Sehr gute Sicht durch Zaun, gute Fotomöglichkeiten, hohe Anzahl Plätze am Zaun, Polizei und Ordner völlig zurückhaltend)

Bayer 04 Leverkusen A .......................................... 4
1. FC Köln A ............................................................ 4

- Datum: Samstag, 6. März 2020 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (beide Teams A-Junioren-Bundesliga West)
- Ergebnis: 4-4 nach 93 Minuten (48/45) – Halbzeit: 1-3
- Tore: 0-1 15. Schmid, 0-2 20. Wydra, 0-3 40. Schwirten, 1-3 45. Onur, 1-4 52. Schmid, 2-4 65. Gedikli (Elfmeter), 3-4 73. Gedikli, 4-4 75. Onur
- Gelbe Karten: 2x Leverkusen, 1x Köln
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten, Rasenplatz 2 (Kap.: 250 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 70 (ca. 20 Offizielle (davon mind. 5 von der Gastmannschaft) innen und mind. 50 Zaungäste, darunter ca. 10 Kölner)
- Spielbewertung: 7,5/10 (Sehr ansehnliche und am Ende doch noch spannende Partie
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen A 4:4 1. FC Köln A Photos with English Commentary:
a) Under-19 Friendly: Bayer Leverkusen vs. 1. FC Köln
b) 4th Division Men: VfB Homberg vs. SV Rödinghausen

Das beste und interessanteste Spiel der Bayer-Frauen in dieser Saison: und dann ist das als Freitagabendfernsehspiel für Eurosport im Haberland-Stadion – was für eine Scheiße! Scheiße sind auch die kurzfristigen Ansetzungen der Juniorentestspiele der Bundesligisten Bayer Leverkusen und 1. FC Köln, doch mit Insidern, die ich mittlerweile durch die vielen Spiele als Zaungast kenne, ist das auch kein Problem. Zu viert standen wir also 11 Uhr am Zaun in Kurtekotten. Bei fussball.de war dieses Spiel erst gegen 9.30 Uhr drin. Und natürlich standen nicht nur wir vier, sondern auch gut 50 Eltern und Freunde dort.

Interessanterweise wurde auf Platz 3 gekickt, also ganz hinten zum Feld hin. Der ausbautenlose, auf einer Seite mit leichtem Wall versehene Naturrasen ist auch von draußen gut einsehbar. So konnte man ein richtig gutes Spiel verfolgen. Anfangs bessere Aktionen von Leverkusen, doch aus dem nichts das 0:1 für Köln. Danach riss Köln die Partie an sich und ging 0:3 in Führung. Erst kurz vor dem Pausenpfiff ein Tor der Gastgeber. Schnell hieß es nach dem Seitenwechsel auch 1:4, doch Leverkusen drehte in den letzten 25 Minuten enorm auf, schnürte Köln ein und kam noch zum 4:4 Ausgleich! VfB Homberg 0:2 SV Rödinghausen Dann machten sich drei von uns auf den Weg nach Homberg. Dort auch immerhin 60 Leute zugegen – weniger als bei den letzten Spielen, aber der Gegner war nicht so interessant und deren sogenannte „Fans“ fahren ja auch nicht quer durch NRW um am Zaun zu stehen. Sind halt keine echten Fußballfans... Aber einen farblich sehr schönen Mannschaftsbus haben die Emporkömmlinge aus Rödinghausen...

Besser war das Team leider auch: über weite Strecken hatte Rödinghausen die mitunter harte und unsauber geführte Partie im Griff und gewann null zu zwei, sodass der VfB Homberg nach nur 2 Unentschieden aus den letzten 4 Spielen nun auf einen Abstiegsplatz rutscht. Obgleich natürlich lange nicht gesagt ist, dass diese Plätze irgendeinen sportlichen Wert haben – wenn denn die Oberligasaison/ Mittelrheinligasaison gar nicht weitergeführt wird. Das hängt ja von der Unfähigkeit und Feigheit der Verbände ab. Die viel zu geringen, zaghaften und vorsichtigen Lockerungen 
werden die unermesslichen Schäden, die dem Sport bereits durch die völlig idiotische Politik entstanden sind, nicht so schnell reparieren können. VfB Homberg 0:2 SV Rödinghausen Statistik:
- Grounds: 2.774 (1; diese Saison: 116 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.024 (2; diese Saison: 142)
- Tourkilometer: 200 (200km Auto)
- Saisonkilometer: 36.700 (26.180 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.680 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 6 [letzte Serie: 12/ dann 2x 0-0 in Folge, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 9 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 1. März 2021

W3.0008.V: Und noch ein einseitiger Frauenfußballtest

Bayer 04 Leverkusen (FR) ..................................... 7
FSV Gütersloh 2003 (FR) ....................................... 0

- Datum: Sonntag, 28. Februar 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel (1. Frauenfußball-Bundesliga gegen 2. Frauenfußball-Bundesliga Nord)
- Ergebnis: 7-0 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 7-0
- Tore: 1-0 7. Kögel (Foulelfmeter), 2-0 14. Zdebel, 3-0 22. Tanaka, 4-0 34. Zeller, 5-0 43. Rackow, 6-0 55. Zeller (Foulelfmeter), 7-0 86. Wieder
- Gelbe Karten: 1x Leverkusen, 1x Gütersloh
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 45 (ca. 25 Offizielle (davon ca. 10 von der Gastmannschaft) innen und mind. 20 Zaungäste, überwiegend Leverkusener)
- Spielbewertung: 5,0/10 (Durchschnitt, zweite Halbzeit aber klar schlechter
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen 7:0 FSV Gütersloh Photos with English Commentary:
Women’s Friendly Match: Bayer Leverkusen vs. FSV Gütersloh

Das fünfte Spiel in dieser Woche – wäre man nicht zum durch den Zaun gucken gezwungen und hätte man mehr Spiele zur Auswahl, wäre es fast wie vor der Coronahysterie. Gleich drei andere Hopper und gut 20 Bayer-Fans und -Familienangehörige stellten sich bei frühlingshaftem Wetter an den Zaun am Kurtekotten. Dort spielten die Bayer-Frauen gegen FSV Gütersloh.
Erwartungsgemäß waren die Mädels vom Tönniesschlachthof bzw. dessen Nachbargrundstück völlig chancenlos und unterlegen. 5:0 bei Halbzeit war völlig verdient. Dann wechselte Bayer die komplette zweite Reihe ein, die deutlich schwächer ist und schon fielen nur noch zwei Tore. Halbzeit zwei war auch spielerisch absolut langweilig. 7:0 also viel zu niedrig am Ende.
Erwartungsgemäß gab es auch am Zaun einige Gespräche, dass es ja wohl kein Dauerzustand sein kann, von seinem Amateurverein als Spieler durch idiotische Zwangsmaßnahmen ferngehalten und seinen Vereinen als Zuschauer bestenfalls durch den Zaun folgen zu können. Nach dem Spiel las ich diesen Essay, den ich trotz rein politischem Hintergrund hier gerne verlinke. Da muss man auch als Intellektueller und Akademiker – wenn man denn mit beiden Beinen im Leben steht wie ich, was man von einigen aus meinem Bildungsumfeld leider eben nicht sagen kann – einfach nur zustimmen; auch wenn es eine von vielen aus meinem Bildungsumfeld geschmähte Zeitung ist, die das auf Seite 1 bringt: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/essay-von-bild-chef-julian-reichelt-der-staat-drangsaliert-uns-um-sein-scheitern-75572976.bild.html Bayer Leverkusen 7:0 FSV GüterslohStatistik:
- Grounds: 2.773 (0; diese Saison: 115 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.022 (1; diese Saison: 140)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 36.500 (25.980 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.680 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 4 [letzte Serie: 12/ dann 2x 0-0 in Folge, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 8 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Dienstag, 26. Januar 2021

W3.0003.II: Testspielsieg auf dem Kunstrasen für die Leverkusenerinnen

Bayer 04 Leverkusen (FR) ..................................... 3
SV Werder Bremen (FR) ........................................ 2

- Datum: Sonntag, 24. Januar 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel (beide Teams 1. Frauenfußball-Bundesliga)
- Ergebnis: 3-2 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 25. Nina Lührssen, 1-1 42. Dora Zeller, 2-1 49. Kristin Kögel, 2-2 56. Margarita Gidion, 3-2 66. Kristin Kögel
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugendfußballzentrum Kurtekotten, Kunstrasenplatz (Kap.: 200 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 25 (ca. 15 Offizielle (davon ca. 2 von der Gastmannschaft) innen und mind. 10 Zaungäste, alle von Bayer Leverkusen)
- Spielbewertung: 5,5/10 (Durchschnittliches Spiel mit deutlich besserer zweiter Hälfte
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,0/10 (Gute Sicht durch Zaun, aber etwas weit weg vom Feld, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen FR 3:2 Werder Bremen FR Photos with English Commentary:
a) Women’s Friendly Match: Bayer Leverkusen vs. Werder Bremen
b) Cologne: Isenburg moated palace

Am Sonntag fuhr ich mit dem Rad zum mittlerweile dritten Mal zum an der Grenze nach Leverkusen noch gerade auf Kölner Stadtgebiet liegenden Sportzentrum Kurtekotten. Zum ersten Mal hielt ich an der Wasserburg Isenburg - natürlich von Privatleuten weggesperrt, wie überall in NRW - und erstmalig fuhr ich schon im Grünen Kuhweg ab und von hinten an die Anlage Kurtekotten – und zum ersten Mal wurde das Spiel auf dem Kunstrasen ausgetragen. Der Hauptplatz mit der kleinen Tribüne, wo sonst immer Bayer Leverkusen Frauenbundesliga spielt, ist ja ganz ansehnlich – aber der Kunstrasen ohne Ausbau in der öden Landschaft in Sichtweite hässlicher Industriegebäude und mit ebenirdischen Stehmöglichkeiten auf nur einer Seite ist ja wirklich scheiße. Als Zaungast steht man auch etwas weiter weg vom Geschehen als am Hauptplatz.

Das Kommen lohnte natürlich trotzdem – neun andere Zaungäste taten es mir gleich. Auf dem Feld tat sich erst mal nicht viel, nach 25 Minuten ging Bremen in Führung. Leverkusen kam danach besser ins Spiel, glich aus und dominierte dann die Anfangsphase der zweiten Hälfte. Werder Bremen glich die Leverkusener Führung zwar schnell aus, doch nach etwas weniger als der Hälfte der viel besseren zweiten Halbzeit kam Leverkusen mit einem Weitschuss über die Bremer Torfrau zum entscheidenden und insgesamt gesehen verdienten 3:2.

Es hätte übrigens gut seien können, dass, wenn der politisch gewollte Corona-Irrsinn mit dem Amateursportverbot NICHT wäre, ich trotzdem bei genau diesem Spiel gelandet wäre: Es hatte ja ganz gut geschneit – stark genug, dass der im Rheinland kaum noch vorhandene Winterdienst überfordert war – und das heißt bei den kranken Kommunalpolitikern „PLÄTZE SPERREN!!!!!!!1!!!! SCHNEE UND EIS = LEBENSGEFAHR FÜR SPORTLER UND ZUSCHAUER!!!1!11!!!“ Amateurfußball hätte es also auch ohne Dauerlockdown nicht gegeben und die eine oder andere Sporthalle wäre auch wegen „lebensgefährlicher Anfahrtswege“ oder „höchst bedrohlicher Schneelast“ geschlossen worden. 
 Bayer Leverkusen FR 3:2 Werder Bremen FR Statistik:
- Grounds: 2.768 (1; diese Saison: 110 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.011 (1; diese Saison: 129)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 34.370 (24.060 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.470 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 3 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 21. Dezember 2020

W0028I-W0030II: Geisterspiele im Rheinland und dem Ruhrgebiet

Bevor die Serie wieder reißt, konnte ich noch ein paar Geisterspiele in Deutschland besuchen. Bei den wenigen privilegierten Hallensportligen und in den ersten drei Männerfußballligen geht das nicht, aber bei einem Teil der Fußball-Regionalligisten sowie der Frauenbundesligisten schon. Andere Mannschaften dürfen ja wegen der geisteskranken Politiker keine Wettkämpfe bestreiten. Fazit vorab: besser als nichts, hat überwiegend gelohnt, aber die Geisterspiele an den drei Wochenenden zuvor in Polen waren zaungastfreundlicher...

Bonner SC 01/04 ..................................................... 3
Wuppertaler SV ...................................................... 3

- Datum: Samstag, 5. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse im Fußball, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-3 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 15. Somuah, 2-0 25. Gencal, 2-1 55. Königs, 2-2 66. Ametov, 3-2 73. Schumacher (Foulelfmeter), 3-3 78. Wendel
- Gelbe Karten: Bezerra Ehret (Bonn); Salau, Ametov, Saric (Wuppertal)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion im Sportpark Nord (Kap.: 10.164, davon 2.628 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 30 (3 neutrale Zaungäste und fast 30 angeblich Offizielle innen)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Spannend und gutklassig
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 1,0/10 (Schlechte Sicht, sehr schlechte Fotomöglichkeiten, kaum Plätze am Zaun, gute potenzielle Zaunplätze abgesperrt, viele Sicherheitskräfte (allerdings keine Belästigungen durch diese)) Bonner SC 3:3 Wuppertaler SV Photos with English Commentary:
a) 4th Division Football: Bonn vs. Wuppertal
b) Cologne and Bonn: spotted on the way

Spiel 1 war ein Regionalligaspiel des Bonner SC. Ich hatte erst eine Radtour zum Franz-Kremer-Stadion zwecks Prüfung zukünftiger Besuche (Re-Visit von Außen) und dann den Umweg über den Sportpark Nord gemacht. Dort wird alles versucht, um Zaungäste abzuhalten, doch niemand wird illegal von den öffentlichen Wegen am Stadion vertrieben. Weder die Polizei noch die Ordner machen etwas anderes als zu glotzen – wohlwissend, dass sie keinerlei rechtliche Handhabe gegen Zaungäste haben, die auf der Wiese oder dem Weg bleiben.
Auf den Kanaren wäre das asoziale Verhängen des Hintereingangs mit Sichtschutz übrigens von Fans so quittiert worden, dass sie mit Leitern anrücken. Wäre eine Idee fürs nächste Mal, bis dahin muss ich aber recherchieren, ob man in Deutschland Leitern auf einem öffentlichen Weg aufstellen darf... Ansonsten gibt es nur wenige Lücken zwischen dem Gestrüpp im Hintertorbereich, durch die man sehen kann. Zaungastfreundlichkeit 1,0 von 10. Mein Vater war an dem Tag wieder bei Flota in Swinemünde (Zaungastfreundlichkeit 7,0/10).

Dafür war mein Spiel wahrscheinlich besser. Der Bonner SC in höchster Abstiegsgefahr und auch Wuppertal im hinteren Bereich. Beide haben erst kürzlich ihre Trainer gefeuert. Nun legte Bonn gut los, bestimmte das Spiel und ging 2:0 in Führung. Doch nach und nach riss Wuppertal das Spiel an sich und glich nach der Pause aus. Erst ein Elfmeter sorgte für einen erneuten Bonner Erfolg, doch bereits wenige Minuten später egalisierte Wuppertal erneut. Am Ende – trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten, in der Schlussphase wieder mehr auf Seiten der Gäste – ein packendes und wirklich gutes 3:3. Da hätte ich gerne bessere Bilder machen können!

Immerhin kam ich mit den anderen Zaungästen ins Gespräch und wenigstens war das Spiel so unterhaltsam, dass es sich lohnte, es durch das Buschwerk zu verfolgen. Auf dem Rückweg sah ich dann, wie andere Leute ihre durch kranke Politiker- und Fachidiotenhirne beschnittene Freizeit verbrachten: sie fuhren Rad. Obwohl sie es nicht konnten. Dass Rheinländer meist weder Rad- noch Autofahren, mitunter nicht einmal unfallfrei geradeaus laufen können, ist ja traurige Normalität, aber ich habe noch nie drei (drei!!!) Leute binnen einer Minute gesehen, die in meinem Alter und nicht offensichtlich behindert waren, und dann die Nordbrücke mit dem Fahrrad hochschieben mussten. Also wer diesen Anstieg nicht schafft, auch mit einem Klapprad, der sollte lieber Dreirad mit Elektroantrieb fahren... Bonner SC 3:3 Wuppertaler SV Statistik (05.12.):
- Grounds: 2.764 (0; diese Saison: 106 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.002 (1; diese Saison: 120)
- Tourkilometer: 60 (60km Rad)
- Saisonkilometer: 32.940 (22.960 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.170 Fahrrad/ 130 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 75 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. SG 99 Andernach FR 6:1 FSV Gütersloh 2009 FR 
SG 99 Andernach (FR) ........................................... 6
FSV Gütersloh 2009 (FR) ....................................... 1

- Datum: Sonntag, 6. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen (2. Frauenfußball-Bundesliga Süd gegen Nord)
- Ergebnis: 6:1 nach 92 Minuten (47/45) – Halbzeit: 3-1
- Tore: 1:0 3. Demi Pagel (Eigentor), 2:0 12. Antonia Hornberg, 3:0 26. Vanessa Zilligen, 3:1 45.+1 Pauline Berning, 4:1 54. Antonia Hornberg, 5:1 76. Kathrin Schermuly, 6:1 87. Laura Weißenfels
- Gelbe Karten: Maren Weingarz (Andernach); Celina Baum (Gütersloh)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Kunstrasenplatz Großfeld des Stadions Andernach (Kap.: 300 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 20 Offizielle (davon ca. 5 von der Gastmannschaft) innen und mind. 20 Zaungäste)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Sehr starke Leistung der Gastgeberinnen in einem flottem Spiel
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,0/10 (Sehr gute Sicht durch Zaun, gute Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, wenige und zurückhaltende Sicherheitskräfte) SG 99 Andernach FR 6:1 FSV Gütersloh 2009 FR Photos with English Commentary:
a) Women’s Football Cup: Andernach eliminate Gütersloh
b) Namedy: spotted on the way

Am Sonntag ging es zum letzten Mal auf den Sattel dieses Fehlkaufes von einem Herrenrad, dem Gudereit LC 15 Diamant. Den Rhein entlang nach Andernach. Dort fand wegen der Witterung und der Anstoßzeit (das Stadion Andernach hat kein Flutlicht) auf dem Kunstrasen eine Partie des Achtelfinales des Frauen-DFB-Pokals statt. An sich eine völlig abstruse Ansetzung: Beide Teams haben seit einem Monat kein Pflichtspiel mehr absolviert, da die 2. Frauenbundesliga im Gegensatz zur vermeintlich professionellen 1. Liga vom Amateursportverbot betroffen ist. Nun treffen hier aber, weil DFB-Pokal, zwei Zweitligisten aufeinander. Und das auf dem Nebenplatz, der auf zwei Seiten von einem öffentlichen Fußweg zwischen Pferdeweiden umschlossen ist...

So kamen mindestens noch 20 andere Fans in den Genuss dieser sehr guten Frauenfußballpartie auf dem gesichtslosen und nur wegen eines hohen Graswalles ein klein bisschen ansprechenden Plasteplatz. Die Zahl der Zaungäste mag hoch klingen, Platz wäre aber für 50 unter Beachtung von Chinagrippe-Abständen (oder bei deren Ignorierung auch 200) gewesen. Warum nur 20 Leute zuguckten, ist mir nicht ganz klar. Ich fürchte, dass die Leute im Rheinland wirklich so dumm und panisch sind und entweder nicht glauben, dass es legal ist, so ein Spiel von einem öffentlichen Weg aus durch den Zaun zu verfolgen oder das auch gar nicht wollen, weil sie sich lieber zuhause einsperren und dann nur beim Einkaufen/ Shoppen infizieren wollen. Bei fussball.de und fupa stand das Spiel ja korrekt angesetzt auf Kunstrasen, beim DFB ist der Platz wohl nicht erfasst und daher stand dort falsch „Stadion/ Rasen“. Dreist war auch die SG Andernach selbst, die auf ihrer Vereinsseite/ Facebook mal ganz früh einen Hinweis auf den Kunstrasen gab und danach immer falsch von „Stadion“ schrieb und solchen Müll wie den nachfolgend zitierten veröffentlichte: „[...] Erstes Geisterspiel in Andernach steigt in sieben Tagen / Stellt euch vor: Eine Fußballmannschaft aus Andernach erreicht zum ersten Mal überhaupt das Achtelfinale im DFB-Pokal - und kein Zuschauer darf das live vor Ort miterleben. In Zeiten wie diesen aber absolut verständlich, wir üben uns in Demut. Die Frauen der SG 99 werden am Sonntag, 6. Dezember (14 Uhr), auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit alles geben im Andernacher Stadion [...]“

Nein, Sportfreund: es ist weder verständlich, dass Sport ohne Publikum stattfinden muss (insbesondere eine so – Entschuldigung, das ist aber so bei niedrigen dreistelligen Besucherzahlen die da normalerweise kommen – unbedeutende Veranstaltung wie zweitklassiger Frauenfußball), noch ist es verständlich, dass der Sport behindert und zerstört wird und schon gar nicht ist es verständlich, dass Verbände und Vereine akzeptieren, dass sie ihrer Aufgabe nicht nachkommen dürfen. Ihre Aufgabe ist es, den Menschen sportliche, gesunde, kräftebescherende Betätigung zu organisieren und es ist ebenso ihre Aufgabe, öffentliche Darbietungen dieser sportlichen Aktivitäten für interessiertes Publikum zu organisieren. Vor allem mit der Durchführung von Sportaktivitäten (Training und Wettkampf für alle Altersklassen) kommt man dem Schutz des Lebens eher nach, als mit dem Einstellen und Wegsperrenlassen, was derzeit praktiziert wird. Und dafür, dass Sport uneingeschränkt für alle durchgeführt wird müssen die Vereine werben – und nicht wie ihr rheinischen Rindviecher aus Andernach für Verständnis dafür, dass der Sport nur für (pseudo-)professionelle Athleten (m/w/d) unter Ausschluss der Öffentlichkeit organisiert wird.

Nicht nur, dass erstens dieser anbiedernde Gehorsamstonfall im Artikel einen klar denkenden Menschen wütend machen muss, zweitens stößt einem Kenner der Frauenfußballszene auch sauer auf, was abschließend geschrieben wird: „Sollten unsere Bäckermädchen wirklich gewinnen, was wir uns alle wünschen: Das Viertelfinale findet am 20. oder 21. März 2021 statt. Dann hoffentlich wieder mit vielen interessierten Besuchern am Platz. Bis dahin: Bleibt gesund, noch einen schönen 1. Advent !”
1. Es wird im März keine Besucher am Platz, vielleicht auch gar kein Spiel geben, wenn ihr feigen Idioten nicht Druck auf die kranken Politiker ausübt.
2. „sollten [die Andernacherinnen] wirklich gewinnen“ – ihr haltet euch für Außenseiter? Macht euch nicht lächerlich mit dem Understatement!

Kaum ging das Spiel vor den wenigen Privilegierten wie einigen Fotojournalisten und einem Kamerateam vom SWR und den Zaungästen los, schon lag der Ball im Gütersloher Tor. Andernach dominierte völlig und ging nach 12 Minuten Dauerdruck 2:0 und nach weiterhin rasanten 26 Minuten 3:0 in Führung. Bis zur 30. kam rein gar nichts von Gütersloh und nur ein glücklicher Angriff, der gut abgeschlossen wurde, zum 3:1 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, sorgte für den Ehrentreffer. Nach dem Seitenwechsel ging es weiterhin vor allem auf ein Tor: nun auf das, wo die Zaungäste gebannt schauend dahinter standen. Nach 54 Minuten hieß es schon 4:1. In der Schlussviertelstunde zog Andernach noch mit starken Spielzügen auf 6:1 davon. Nicht nur, dass das allgemein eine sehr starke Leistung der SG 99 war – hier gab es einen Klassenunterschied! Gütersloh war in keiner Phase der Partie wirklich gleichwertig. Das kann nicht an Trainingsbeschränkungen liegen! Für einen Kenner der Ligen muss dieser Leistungsunterschied von vorneherein absehbar gewesen sein. Dass da so ein Zeug geschrieben wird, ist für mich völlig unverständlich – auch in diesen Zeiten...

Nach dem Spiel bin ich noch kurz nach Andernach Süd hoch, um dort Pizza und Pommes zu essen. Im Imbiss darf man ja leider nicht, aber 100m weiter ist eine Bushaltestelle... Dann ging es bis Bad Breisig so mehr oder weniger problemlos mit diesem scheiß Gudereit und dann – ausgerechnet in Bad Breisig, wo 2019 der erste Defekt an diesem Drecksrad auftrat: ein Sattelbruch – riss mir die Felge vom Hinterrad. Zum zweiten Mal. Diesmal kam ich auf der Felge auch nicht weit. Nur bis Kripp. Dort montierte ich brauchbare Teile mit meinem Multitool ab, packte sie in den Rucksack und lief zum Bahnhof in Remagen. Um das Rad auch tatsächlich in die Tonne zu treten, war es leider zu sperrig. Ich lehnte es unangeschlossen an einen Mülleimer – das muss reichen an Symbolik. Ich nutze jetzt sowohl für die Fahrten zur Arbeit als auch für die Touren am Wochenende mein Mountainbike und bekomme zu Weihnachten ein weiteres MTB. Und zwar wieder aus dem Internet. Denn dieses schlechteste Rad, was ich je hatte, dieses Gudereit aus Bielefeld, war von einem sogenannten Fachhändler. Und Kontakte mit „Fachhändlern“ halte ich nun noch knapper als zuvor. Wartungsarbeiten an meinen selbst zusammengebauten Rädern von Onlinehändlern – klar! Schwierigere Reparaturen – auch gerne! Dafür zahle ich ja auch entsprechend. Aber das Schlimme ist doch: kauft man ein 400-600€ Rad vom Händler, hat man damit mehr Scherereien als mit einem 300€ Onlinehändler-Bike. Und die 800€-aufwärts-Räder brauchen mehr Pflege/ Wartung/ teurere Ersatzteile. Dass die dann auch wirklich besser sind und nicht auch sehr anfällig, ist auch nicht gesagt. Zudem ist die Diebstahlgefahr bei z.B. 1.500€-Luxusmountainbikes und Ähnlichem erheblich höher. SG 99 Andernach FR 6:1 FSV Gütersloh 2009 FR Statistik (06.12.):
- Grounds: 2.765 (1; diese Saison: 107 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.003 (1; diese Saison: 121)
- Tourkilometer: 100 (70km Rad, 30km Bahn)
- Saisonkilometer: 33.040 (22.960 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.240 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 76 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. Duisburg 
Verein für Bewegungsspiele Homberg .................. 0
Borussia Dortmund II ............................................. 0

- Datum: Samstag, 12. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 0-0 nach 96 Minuten (46/50) – Halbzeit: 0-0
- Tore: null
- Gelbe Karten: 2x Harris Kaltak (Homberg)
- Rote Karten: Harris Kaltak von Homberg (85. Gelb-Rot wg. wdh. Foul)
- Austragungsort: sogenanntes PCC-Stadion (Kap.: 3.000, davon 800 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 80 (ca. 35 angebliche Offizielle innen und ca. 45 Zaungäste, darunter auch einige Dortmunder)
- Spielbewertung: 3,5/10 (Flottes Spiel v.a. von Dortmund, aber zu schwacher Abschluss – daher leider torlos
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,5/10 (Sehr gute Sicht durch Zaun, gute Fotomöglichkeiten, hohe Anzahl Plätze am Zaun, wenige und völlig zurückhaltende Sicherheitskräfte) Duisburg Photos with English Commentary:
a) 4th Division in Duisburg: VfB Homberg vs. Borussia Dortmund Reserves
b) Sightseeing: Duisburg’s Homberg Neighbourhood

Noch so eine Story vom „Fachhändler“: Energiesparlampe im Bad ist durch. Klar, holt man mal vor der Arbeit eine neue beim Baumarkt. 11w/600lumen? „Hmm... muss die von Philipps sein?“ Nö, mir egal, Hauptsache die leuchtet, wenn ich die in die Fassung drehe – und passen muss die in die Fassung. [Lange Suchaktion] „muss Kollegen fragen“. Kollege: „Ham wa nich, kriegen wir nich mehr, da müssen Sie das leider im Internet versuchen“. Aha, also so wie jedes Mal!
Ich muss beiden Baumarktmitarbeitern aber zugutehalten: Sie haben sich bemüht und sie haben Verständnis gezeigt, dass ich mich deutlich hörbar beschwert habe, dass man nur noch im Internet kaufen kann und es zum Kotzen ist, dass man vor Ort bei den angeblichen Fachhändlern, die ständig übers Internet jammern, nicht einmal eine Energiesparlampe bekommt und diese nicht mal bestellen kann. Die geringe Leistungsfähigkeit ihres Arbeitgebers schien die beiden Mitarbeiter auch anzukotzen. Der nächste meckernde Kunde stand übrigens schon hinter mir in den Startlöchern, weil irgendwelche Dämmelemente nicht da waren...

Samstag versuche ich Einkäufe ja immer zu vermeiden, also ab zum nächsten Geisterspiel. Im Duisburger Stadtteil Homberg parkte ich schon 2 Stunden vor Anpfiff kostenfrei am Alten Friedhof. Schön und sehenswert ist was anderes, aber es gibt auch in dieser hässlichen Ecke Deutschlands interessante Fotomotive: alte Grabsteine, riesige Plattenbauten (die Weißen Riesen), Industriearchitektur oder auch Grünanlagen.

Das eigentliche Highlight ist aber das wohl zaungastfreundlichste Stadion der Regionalliga: das von der Investmentgruppe PCC – dem Hauptsponsor des VfB Homberg – getaufte Stadion am Rheindeich. Auf der kompletten Gegenseite (und hinter dem einen Tor zum Teil auch) kann man bequem stehen und 100 % des Spielfeldes sowie der Anlage einsehen. Der Zaun stört die Sicht nicht so stark, auch wenn der natürlich niedriger sein könnte... Man steht also in der letzten Reihe der Graswälle. Richtig ausgebaut sind nämlich ohnehin nur die überdachte Sitztribüne und die Stehstufen rechts und links von selbiger.

Hier sahen heute gut 45 Zaungäste und etliche Offizielle und angeblich Offizielle eine spannende aber leider torlose Partie zwischen dem im hinteren Mittelfeld stehenden VfB Homberg und dem Aufstiegsaspiranten Borussia Dortmund II. Dortmund machte auch deutlich mehr Druck, von den Gastgebern kamen nur Entlastungsangriffe und Konter, aber der Homberger Torwart machte einen prima Job und auch seine Verteidiger standen zu gut und sprangen zu beherzt rein, als dass die nicht überragend agierenden Dortmunder hier zu einem Torerfolg gekommen wären. Sehr ärgerlich, dass also nach 76 Spielen wieder ein Kick torlos endet. VfB Homberg 0:0 Borussia Dortmund II Statistik (12.12.):
- Grounds: 2.766 (1; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.004 (1; diese Saison: 122)
- Tourkilometer: 200 (200km Auto)
- Saisonkilometer: 33.240 (23.160 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.240 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 0 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 29 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. VfB Homberg 0:0 Borussia Dortmund II 
Bayer 04 Leverkusen (FR) ..................................... 2
SC Sand 1946 (FR) .................................................. 1

- Datum: Sonntag, 13. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 1. Frauenfußball-Bundesliga
- Ergebnis: 2-1 nach 95 Minuten (45/50) – Halbzeit: 2-1
- Tore: 1:0 29. Henrietta Csiszár, 2:0 32. Milena Nikolić, 2:1 44. Chiara Loos
- Gelbe Karten: Milena Nikolić, Lilla Turányi (Leverkusen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 28 Offizielle (davon ca. 5 von der Gastmannschaft) innen und mind. 12 Zaungäste, davon ca. 3 von der Gastmannschaft)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Spannendes und ganz gutes Spiel
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Sand FR Photos with English Commentary:
Women’s Football Top Division: Bayer Leverkusen vs. SC Sand

Am Sonntag fielen dann wieder Tore. Dafür fuhr ich auch gerne 78 km mit dem Rad über überwiegend schlechte und volle Straßen auf der rechten Rheinseite in den äußersten Nordosten Kölns. Ja, Bayer Leverkusens Nachwuchsleistungszentrum, wo dankenswerterweise auch die Frauen spielen (derzeit die einzigen Spiele, die dort stattfinden), liegt gerade noch in Köln – auch wenn es direkt am Leverkusener Chemiepark liegt. Leverkusen ist halt Köln-Nord...

Die Sicht auf die Tribüne ist durch den Zaun ganz originell. Für die Privilegierten, die das Spiel von innen sehen dürfen, wurden die zu benutzenden Sitze originell markiert: nur jeder vierte Sitz ist erlaubt, daher bleibt dieser rot – alle anderen Sitze wurden mit schwarzen Müllbeuteln überzogen, sodass sich ein schönes Bild in den Vereinsfarben der Leverkusener ergib. Auch das Spielfeld sieht man gut durch den Zaun, teilweise sind aber die Wechselbänke im Weg bzw. die Fotomöglichkeiten durch den Winkel der Kamera, die durch die engen Zaunstäbe durch muss, eingeschränkt. An den Zaun grenzt eine öffentliche Wiese mit kleinem Waldstück an. Mindestens ein Dutzend Fans fand sich dort ein, darunter auch drei Anhänger des SC Sand. Vater, Sohn und ein dritter Fan haben also fast 400km einfache Strecke auf sich genommen, um am Zaun das Spiel ihrer Mannschaft zu verfolgen – Respekt! Beim SC Sand kann man aber wohl auch die Heimspiele einfach am Zaun verfolgen; ist mir aber umgekehrt dafür der Weg zu weit...

Die Partie hier lohnte aber das Kommen in jedem Fall: Beide Teams auf hohem Niveau, aber nicht besser als z. B. Andernach letzten Sonntag. Leverkusen aktiver und gefährlicher, aber es dauerte lange, ehe Tore fielen. Dann aber gleich ein Doppelschlag zum 2:0. Kurz vor der Pause kam Sand noch auf 2:1 heran. Nach der Pause gute Szenen auf beiden Seiten, aber leider kein Tor mehr. Der Sieg für Leverkusen war auch verdient. Das Schiedsrichtergespann hatte übrigens die längste Anreise. Alle kamen vom NOFV, aus dem Erzgebirge, Jena bzw. Ballenstedt-Rieder; ja, genau Schiedsrichterin war also Miriam Schwermer, geborene Schweinefuß aus der Schiedsrichterfamilie mit dem sauguten Namen...

Auf dem Rückweg holte ich mir wieder eine Pizza beim Pizzakönig in Eschmar – gegessen habe ich die in der nächsten Bushaltestelle. Anders geht es ja nicht mehr in der Coronadiktatur – bis nach Hause waren es nämlich noch über 15 Minuten mit dem Rad... Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Sand FR Statistik (13.12.):
- Grounds: 2.766 (0; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.005 (1; diese Saison: 123)
- Tourkilometer: 80 (80km Rad)
- Saisonkilometer: 33.320 (23.160 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.320 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 29 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. SC Fortuna Köln 3:2 SV Rödinghausen 
SC Fortuna Köln ................................................... 3
SV Rödinghausen .................................................. 2

- Datum: Samstag, 19. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse im Fußball, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-2 nach 99 Minuten (45/54) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 1-0 12. Günther-Schmidt, 1-1 35. Simakala, 1-2 37. Simakala, 2-2 82. Günther-Schmidt, 3-2 88. Owusu
- Gelbe Karten: Salman, Ubabuike, Brandenburger, Uzelac, Löhden (Fortuna); Kurzen, Flottmann, Wolf, Simakala (Rödinghausen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Südstadion (Kap.: 14.944, davon 1.918 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 60 (mind. 10 Zaungäste und fast 50 angeblich Offizielle innen)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Spannend und gut
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 2,5/10 (Schlechte Sicht, schlechte Fotomöglichkeiten, wenige Plätze am Zaun, viele gute potenzielle Zaunplätze abgesperrt, keine lästigen Sicherheitskräfte) SC Fortuna Köln 3:2 SV Rödinghausen Photos with English Commentary:
4th Division: Fortuna Köln defeat SV Rödinghausen

Und wieder geht eine öde Woche in der deutschen Coronadiktatur dem Ende entgegen. Am Samstagmorgen der Knaller: ich wollte ja eigentlich eine Radtour im Raum Bonn machen und dann über das Stadion Nord zurückfahren, um da den Bonner SC gegen Köln II über den Zaun hinweg verlieren zu sehen, aber angeblich war (erstmals in dieser Saison in der Regionalliga West) der Platz unbespielbar. Dass die Stadt nicht richtig tickt ist klar – v.a. bei einer grünen Bürgermeisterin. Aber dass hier keine Wettbewerbsverzerrung durch den Tabellenletzten vorliegt, ist sehr unwahrscheinlich. Über die Aussagen des BSC-Trainers kann ich nur lachen: „‘Wir hätten gerne gespielt, um vielleicht mit einem Erfolgserlebnis in die Pause gehen zu können‘, sagte BSC-Cheftrainer Björn Joppe [Bonner Generalanzeiger, 19.12.20]“

Da ich mir nicht sicher war, ob sich Fortuna Köln oder Fortuna Düsseldorf mehr lohnt für einen Zaungast, fuhr ich mit dem Auto zum Südstadion Köln, um dann eventuell zum Flinger Broich Düsseldorf weiter zu fahren. War aber nicht nötig. Wenn man einen Platz an den freien Stellen am Zaun ergattern kann, kann man ungestört zugucken. Allerdings ist die Sicht nicht gut, da entweder der Verein Fortuna oder die Stadt Köln viele gute Stellen verhängt hat. Was den Wichsern dabei eigentlich abgeht, weiß ich auch nicht. Aber bei einer Stadt, die zu Silvester das Feuerwerk mit Licht-an-Licht-aus-Spielchen ersetzen will und von einer völlig abgehobenen Person, die von Frauen eine Armlänge Abstand erwartet, regiert wird, kann man nichts Gescheites erwarten. Ich bin zwar sonst absolut kein Fan von Köln, aber mehr Humor als andere Deutsche haben die dort schon: die Antwort auf den städtischen Irrsinn hat bestimmt ein Kölner Karnevalist mit IT-Kenntnissen in die Welt gesetzt...  

Zurück zum Südstadion. Das Spiel war bis auf wenige Durchhänger wirklich gut und flott. Fortuna ging früh in Führung, die quer durch NRW angereisten Gäste aus Rödinghausen kamen aber nach und nach ins Spiel und konnten mit einem Doppelschlag vor der Pause die Partie drehen. Auch nach dem Seitenwechsel war Rödinghausen stärker und gefährlicher vor dem Kasten. Im Schlussabschnitt kam jedoch der Gastgeber wieder ins Spiel und konnte auch mit zwei Treffern wiederum die Partie drehen – darunter ein Kopfballtor nach Kopfballvorlage quer durch den Strafraum. Ein spannendes Ende einer durch Zeitschinderei und Verletzungen nach Zusammenstößen auf 99 Minuten ausgedehnten Partie!

Was auch sehr unterhaltsam war: Fortuna hat sogar einige Hardcorefans, die vor den Spielen die Sichtschutze beschädigen bzw. Trittleitern anschleppen oder auf dem Zaun rumklettert. Ich kam mit welchen auch ins Gespräch, die etliche Spiele schon so verfolgt haben und sogar immer wieder Sprechchöre abließen bzw. mit Gaströten lärmten. Sehr gut so! Abstände und Mundschutz wurden sogar beachtet, um den ganzen Spatzenhirnen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die wieder Profisport verbieten wollen. Nächste Woche sollen übrigens 500 Leute zu einem Open-Air-Gottesdienst in genau diesem Stadion zusammenfinden. Wie der Fan neben mir meinte: „Wahnsinn, dat dat Virus so intellijent is, dat dat keinen Gottesdienst mit den Alte Leut angreift, aber hier nur beim Fußballll so abjeht!“
Aber solche Regeln werden von geistig minderbemittelten aufgestellt und von noch minderbemittelteren Menschen befolgt und für richtig oder nicht streng genug erachtet. Dass Covidioten meinen, dass nur weil sie krankheitsanfällig (Risikogruppenmitglied) sind, die ganze Welt wegen ihnen für alle still stehen muss, anstatt dass sie auf sich selber achten, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.
Seit etlichen Monaten sind wir schon in Phase 2 der Diktaturerrichtung: Kritiker werden noch nicht eingesperrt (das ist Phase 3 – wenn Deutschland wieder soweit herabsinken sollte, sind wir übrigens am Arsch!) aber bereits massiv in den Medien diffamiert. Ich meine damit nicht, dass Extremisten als Irre bloßgestellt werden (wer Bill Gates als Erfinder einer Pandemie darstellt ist genauso hohl wie die Merkeljünger, die sich freiwillig einsperren ohne dass sie ein erhöhtes Risiko für sich selber oder andere darstellen würden), sondern dass sich Menschen mit irgendeiner Relevanz für die öffentliche Wahrnehmung (z. B. Journalisten in Print- und Onlinemedien oder Radio- und Fernsehmoderaten) in aller Dreistigkeit und Öffentlichkeit herausnehmen, unverhohlen zu fordern, dass man doch, wenn man keine Ahnung von Genetik und Viren hat, Virologen wie Drosten oder „Gesundheitsexperten“ wie Lauterbach oder Wieler nicht kritisieren solle, da man da kein Recht oder Wissen zu habe. Das Problem ist doch für jeden halbwegs klar denkenden Menschen ersichtlich: Fachidioten wie Drosten, Wieler oder Lauterbach, die ja teilweise auch für ihren Irrsinn von breiter gebildeten Kollegen wie Streek oder Schmidt-Chanasit, die sich ja nun selbst nach diesen Maßstäben äußern dürfen, kritisiert werden, haben umgekehrt keinerlei Ahnung vom realen Leben außerhalb des Labors. Jeder Studierte muss wissen, was man von Fachidioten zu halten hat und wie man umgekehrt eben durch interdisziplinäres Arbeiten alltagstaugliche und brauchbare Resultate erzielt. Dass kranke Politiker auf virologische Fachidioten mit weltfremden mathematischen Modellen statt auf Virologen + Allgemeinmediziner und spezialisierte Mediziner + Psychologen + Wirtschaftsvertreter + Sport- und Ernährungswissenschaftler + Ingenieure + Pädagogen und weitere Fachleute hören, zeigt nur, wie überfordert diese geistigen Tiefflieger, die unsere Steuergelder verschlingen, mit der Situation sind. Wenn ein unstudierter Journalist/ Radiomoderator/ Fernsehansager so etwas nicht weiß, dann soll er sich halt von einem gebildeten Menschen mit breiter universitärer Ausbildung beraten lassen, was „Fachidioten“, „Meinungsfreiheit“, „Interdisziplinarität“ oder auch „das Konzept hirnloser Hauruck-Aktionismus“ sind, bevor er diktatorischen Müll absondert. SC Fortuna Köln 3:2 SV Rödinghausen Statistik (19.12.):
- Grounds: 2.766 (0; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.006 (1; diese Saison: 124)
- Tourkilometer: 80 (80km Auto)
- Saisonkilometer: 33.400 (23.240 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.320 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 30 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. Leverkusen 
Bayer 04 Leverkusen (FR) ..................................... 2
SC Freiburg (FR) .................................................... 1

- Datum: Sonntag, 13. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 1. Frauenfußball-Bundesliga
- Ergebnis: 2-1 nach 92 Minuten (45/47) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 36. Milena Nikolić, 1-1 51. Stefanie Sanders, 2:1 61. Dóra Zeller
- Gelbe Karten: Hasret Kayikçi (Leverkusen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 25 Offizielle (davon ca. 3 von der Gastmannschaft) innen und mind. 15 Zaungäste, davon wohl keine von der Gastmannschaft)
- Spielbewertung: 5,5/10 (Mittelmäßiges, da recht arm an Torszenen, aber technisch gutes Spiel
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Freiburg FR Photos with English Commentary:
a) Women’s Football Top Division: Bayer Leverkusen vs. SC Freiburg
b) Leverkusen: Japanese Garden

Da auch diesen Sonntag wieder die Bayer-Leverkusenerinnen Bundesliga spielten, fuhr ich auch diesen Sonntag die hässliche Scheißstrecke durchs rechtsrheinische Köln mit dem Rad. Was für eine nervige Fahrerei von roter Ampel zu roter Ampel, ständig steht jemand im Weg rum, ständig geht es rauf auf den Radweg, runter auf die Straße, hoch über den abgesenkten Bordstein, runter über die Querung...
Rechtsrheinisch sind manche Straßen auch so schlecht wie im Osten. In Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern toppen allerdings sandige und matschige Verbindungsstraßen zwischen Dörfern oder kopfsteingepflasterte Ortsdurchfahrten noch die durch Überlastung heruntergekommenen Asphaltwege in Köln um einiges. Aber durch die viel geringere Anzahl an (inkompetenten) Verkehrsteilnehmern ist Radfahren in SAN oder MVP angenehmer als in NRW...

Dafür sieht es sportlich in NRW fast immer besser aus als in allen neuen Bundesländern zusammen. Leider! Von den 12 Teams der Frauenfußballbundesliga ist nur Turbine Potsdam aus dem Osten. Die stehen zwar als Viertplatzierte besser da als beide heutigen Kontrahentinnen, aber sind weit hinter Bayern und Wolfsburg sowie Hoffenheim zurück. Bayer Leverkusen und SC Freiburg stehen auf 5 bzw. 6 mit einigen Punkten weniger als Turbine. Beim Thema NRW muss man aber noch anfügen, dass außer Bayer 04 nur noch Essen (hinteres Mittelfeld) und Duisburger (Letzter!) in Liga 1 vertreten sind.

Bayer 04 gegen SC Freiburg also heute... Beide Teams gleichwertig, ließen technisch gut den Ball laufen, stellten sich dann aber meist zu. Die Verteidigungsreihen blockten die Stürmerinnen jeweils ab. Torszenen gab es dadurch leider nur wenige. Die besten Gelegenheiten hat die Bayer-Elf: ein Lattenknaller und dann nach weit über einer halben Stunde endlich das 1:0. Kurz nach der Pause kam Freiburg aber besser ins Spiel: Querpass der Kapitänin Hasret Kayikçi auf Stefanie Sanders und die netzte ein. Sportfreundin Kayikçi ist übrigens eine von nur zwei deutschen Nationalspielerinnen im Freiburger Kader. Auf Seiten der Heimelf ist nur die Ost-Berlinerin Isabel Kerschowski im Kader der Nationalelf. Alle drei Spielerinnen sind übrigens auch nur im erweiterten Kader und haben teils mehr als 20 Monate kein Spiel mehr bestritten, wobei Kayikçi noch die beste Bilanz (11 Einsätze, 6 Tore) vorweisen kann. Das zeigt aber v.a., wie stark die Nationalelf von Spielerinnen der völlig dominanten Spitzenteams der Bundesliga dominiert ist. Fast alle Spielerinnen sind von Bayern, Hoffenheim und Wolfsburg, danach noch Turbine. Da unterscheidet sich auch die Frauenbundesliga nicht von anderen, weniger starken oder bekannten Frauenfußballligen. Das Spiel heute war übrigens das ausgeglichenste an diesem Spieltag – sieht man vom 0:0 von Meppen und Duisburg ab. Bis zu 8 Tore Unterschied gab es auf den anderen Plätzen. Hier sorgte Dóra Zeller nach über einer Stunde aber noch für einen Siegtreffer für die Gastgeberinnen. Freiburgs Sturm war einfach zu stark abgemeldet, als dass er hier noch etwas hätte reißen können.

Diese eher mittelmäßige aber spannende Partie markiert das Ende der Spielbesuchsserie. Mindestens die nächsten beiden Wochenenden werde ich keine Möglichkeit finden, Sportveranstaltungen zu besuchen. Ende also wieder nach 30 Wochen. Mal sehen, wie beschissen 2021 wird. Frühestens ab dem 8./9./10. Januar wird es wieder Sport geben; wieder nur Fußball, wieder nur von außen. Ich würde den Lesern hier ja gerne wieder interessantere/ idyllischere/ kuriosere Bilder von den Dorffußballplätzen Deutschlands (ob Vorpommern, Südharz, Sauerland oder Vulkaneifel) und den Stadien fremder Nationen (Färöer+Island, Saudi-Arabien und Aserbaidschan + russisch besetzter Nordkausus sind derzeit ganz oben auf der Liste nächstmöglich zu besuchender Ziele) zeigen – aber dazu müssten Deutschland und die Welt ihren gesunden Menschenverstand wieder finden. Und ob das auch viele Monate nach Beginn gewaltiger Impfkampagnen „schon“ passiert sein wird, ist leider zu bezweifeln. Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Freiburg FR Statistik (20.12.):
- Grounds: 2.766 (0; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.007 (1; diese Saison: 125)
- Tourkilometer: 80 (80km Rad)
- Saisonkilometer: 33.480 (23.240 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.400 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 30 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Freiburg FR

Donnerstag, 26. Dezember 2019

W699II: 5 Tore in Mainz – doch nur der 1 Treffer in der 93. Minute zählte...

1. FSV Mainz 05 .................................................. 0
Bayer 04 Leverkusen ........................................... 1
- Datum: Samstag, 21. Dezember 2019 – Beginn: 15.30
- Wettbewerb: 1. Bundesliga (1. deutsche Profifußballliga)
- Ergebnis: 0-1 nach 97 (47/50) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tor: 0-1 93. Alario
- Gelbe Karten: 2x Wendell (Leverkusen)
- Rote Karten: 71. Wendell (Leverkusen – Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels)
- Austragungsort: sogenannte Opel Arena (Kapazität: 34.000, davon 20.000 Sitzplätze)
- Zuschauer: offiziell 24.345 (davon ca. 1.800 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10
FSV Mainz 05 0:1 Bayer 04 LeverkusenPhotos with English commentary:
a) 1st Division in Mainz: FSV Mainz vs. Bayer Leverkusen at “Opel Arena”
b) Mainz I: Roman Aquaduct and Shut-Down Hospital 
c) Mainz II: The Botanical Garden of the University of Mainz

Mein Vater hatte schon ewig keine Fußball-Bundesliga mehr gesehen und ich schaue ja immer nur genau 1 Spiel live pro Saison, seit ein paar Spielzeiten – da kamen wir auf die Idee, diesen Spielbesuch beim FSV Mainz 05 während dem Besuch meiner Eltern zu machen. Also fuhren wir am Vormittag los, parkten an den „Römersteinen“ und schauten erst mal das dort gelegene Aquadukt an. Das sind nämlich die recht verfallenen aber schön anzusehenden Römersteine, nach denen dieser kostenlose und günstig gelegene Parkplatz heißt. Die sehenswerte Mainzer Innenstadt (LINK zu Flickr: linken Pfeil anklicken für weitere Fotos) kannten wir ja schon – ich war außerdem auch mal im Bruchwegstadion, der alten Heimstatt vom FSV
Richtig lohnend ist allerdings auch der botanische Garten der Uni Mainz. Der ist sogar kostenlos zu besichtigen, wäre aber auch einige Euro Eintritt wert. Jetzt im Winter sind die Freilandanlagen natürlich nicht so doll, aber die Gewächshäuser sind wirklich schön und haben tolle Pflanzen aus allen Teilen der Welt zu bieten. Und außerdem auch echt intelligente Schilder, z.B. im Sukkulentenhaus: „Zum Fotografieren der Pflanzen nicht die Etiketten herausziehen“. Aber auf so einen Scheiß wäre ich gar nicht gekommen. Und warum die Gartenmitarbeiter nicht ohne Schild wissen, welche alpinen Pflanzen nicht von oben gegossen werden dürfen, verstehe ich auch nicht ganz... Botanischer Garten der Universität MainzZur neuen Heimstätte waren es noch mal 1,5km vom botanischen Garten (und somit etwas über 2km von den Römersteinen) zu Fuß. Die sogenannte Opel „Arena“ – früher noch dümmer: Coface-Arena – liegt in der Pampa am Stadtrand draußen. Baulich ist da Stadion nicht herausragend, aber eines der nicht ganz so öden Bundesligastadien. Langweilige rot-weiße Standardsitze und die übliche Pappschachtel mit ein paar Stehrängen und sonst Sitzen, aber nicht schlecht sind die Aufteilung mit den zwei Logen über der Haupttribüne und v.a. die vier Tribünenecken, die nicht miteinander verbunden sind, aber schön mit einer Verglasung gestaltet wurden. Loben muss ich auch, dass 3€ für Feuerwurst und 2€ für Brezeln z.B. klar unter den Preisen in Düsseldorf liegen. Warum man aber außer im Gästeblock nur mit Karte bezahlen kann, verstehe ich nicht: wenigstens kostet das (noch?) keine Gebühren, aber habt ihr Mainzelmännchen zu oft Fußball in den Niederlanden oder Skandinavien geschaut, oder wo kommt dieser Unsinn her?

Das erste Bundesligaspiel in der Hütte war übrigens ein 2:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen. Die Pillendreher waren heute mal wieder zu Gast. Wir hatten für 36€ auch Karten in der Nähe ihres beeindruckenden Gästemobs besorgt. Mal abgesehen davon, dass das im Vergleich zu den Preisen, die ich bei meinem Besuch in Leverkusen gezahlt hatte, wirklich Wucher ist (auch der letzte Besuch vergangene Saison bei Mönchengladbach auf vergleichbar gelegenen Plätzen fiel günstiger aus – dabei sinken die Zuschauerzahlen in der Bundesliga nach wie vor von einem Wahnsinnsniveau auf ein sehr gutes), lohnte der Spielbesuch auf jeden Fall. Denn das mit dem Gästemob war gar nicht ironisch gemeint: ich vernahm fast nichts von den Mainzer Fans, da wider erwarten die Hälfte der gut 1.800 Leverkusener so abging und dauerhaft (relativ primitive Melodien mit kaum Text, aber dafür laut und gut) supporteten. Außerdem meinte die Leverkusener Ultraszene, dass schon Silvester sei und zog eine Klasse zweiteilige Pyroshow, die bei ein paar Mainzern in meiner Ecke für Schnappatmung sorgte, zum Beginn des Spiels durch! Habe ich in der Form von Bayer 04 noch nicht mitgekriegt, aber wenn die Banner wie „Reisegruppe El Asozial Leverkusen“ genau zu nehmen sind, dann wird Leverkusen wohl auch nur auswärts richtig loslegen, denn: „auswärts sind wir asozial“...

Mainz als 14. natürlich ein Abstiegskandidat – trotz 5:0 Sieg in Bremen am vergangenen Spieltag – und Leverkusen als 7. – trotz 2:0 Niederlage bei Köln und 0:1 gegen Hertha an den vergangenen Spieltagen – mit Griff nach den Europaplätzen. Zudem ging das Hinspiel 5:1 an die sogenannte Werkself. Alles andere als ein Sieg der Bayer-Elf wäre also eine Überraschung gewesen. Die Gäste schnürten Mainz auch erstmal ein, wobei sie zu keinen gescheiten Chancen kamen. Irgendwann traf Volland, doch das war Abseits. Aberkanntes Tor Nummer 1 (0:1). Nach 30 Minuten wurde Mainz aktiver, erarbeitete sich Chancen, doch außer einem aberkannten Abseitstor (1:1) kam nichts bei rum. In einem dennoch guten Spiel ging es bei 0:0 in die Kabinen.
Nach der Pause wieder Leverkusen klar besser und nun ging es nach über einer Stunde rund. Wieder Volland mit einem Tor, doch angeblich hatte sein Mitspieler Amiri bei der Vorlage den Ball zuerst mit der Hand angenommen. Das hat niemand gesehen und von Mainzer Seite wurde auch nicht reklamiert, doch die beknackte Steinhaus im Kölner Keller hat da eingegriffen und nach Sichtung der Fernsehbilder war auch der nicht immer sicherer Hamburger Schiri Ittrich der Meinung, dass auch sein zweiter Treffer heute nicht zählen darf (1:2). Von beiden aktiven Fanlagern wurden Banner hochgehalten, den Videobeweis abzuschaffen. Wenn ich so eine Scheiße sehe, dann verstehe ich auch vollends warum. Den Rotz habe ich eh nie eingeführt sehen wollen – Schiris treffen auch so Fehlentscheidungen, v.a. wenn sie es wollen oder sollen oder sie eben unfähig sind; da helfen auch keine albernen Videos. Der Jubel der Erleichterung der Mainzer Fans war auch recht verhalten, während aus dem Leverkusener Block nun lautstark „Fußballmafia DFB“ gegrölt wurde... Kurz darauf aber eine richtig Entscheidung: Wendell mal wieder brasilianisch rumgeholzt und mit Gelb-Rot vom Platz. Doch auch in Unterzahl immer wieder Chancen für Leverkusen. Nun ein richtig starkes Spiel, da auch Mainz – von der Überzahl beflügelt – richtig Druck aufbaute und die besten Gelegenheiten hatte. Irgendein Leverkusener traf dann aus über einem Meter im Abseits (1:3) – der eine der beiden sehr souveränen Linienrichter sah das schon richtig. Als Zuschauer hatte ich mich mit dem 0:0 schon abgefunden, doch die Teams noch nicht – v.a. nicht der Argentinier in Diensten der Leverkusener, Alario: der staubte genau im richtigen Moment einen Volland-Pass in der dritten Minute der Nachspielzeit am langen Pfosten ab. Kein Abseitsgewinke, kein schwachsinniger Funk aus dem Kölner Keller – eigentlich kann man in dieser Scheiß-Liga ja erst dann jubeln, wenn der Anstoß nach dem Treffer ausgeführt wurde...
So fand das Spiel aber nicht nur einen insgesamt gesehen verdienten Sieger – denn Leverkusen war auch leicht besser und insbesondere deren offensive Einstellung trotz einem Mann weniger muss gelobt werden – sondern auch einen sehr versöhnlichen Abschluss mit wenigstens 1 regulären nach 4 aberkannten Treffern! FSV Mainz 05 0:1 Bayer 04 LeverkusenStatistik:
- Grounds: 2.552 (1; diese Saison: 109 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.795 (1; diese Saison: 146)
- Tourkilometer: 290 (290km Auto)
- Saisonkilometer: 74.050 (56.340 Flugzeug/ 15.930 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.740 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 699