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Mittwoch, 8. Mai 2019

W666IV: Neue Kunstrasenplätze in Bonn

TuS 1910 Bonn-Dransdorf ................................ 4
TV 1910 Bonn-Rheindorf III ............................ 1
- Datum: Donnerstag, 2. Mai 2019 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Kreisliga D, Bonn, Staffel 2 (11. und unterste Spielklasse, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-1 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 3. Müller, 2-0 56. Scholl (Handelfmeter), 3-0 71. Baum, 4-0 81. Boudraa, 4-1 88. Ayad
- Gelbe Karten: 2x Dransdorf, 1x Rheindorf
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Andreas-Schönmüller-Sportanlage (Kapazität: 2.020, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 7 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 TuS 1910 Bonn-Dransdorf 4:1 TV Rheindorf IIIPhotos with English Commentary :
a) Amateur Football in Bonn: Dransdorf vs. Rheindorf 3rd XI at the new artificial turf
b) Bonn: New Artificial Turf in Schwarzrheindorf, Shut-Down Football Ground in Siemensstraße

Mittlerweile sind zwei weitere neue Kunstrasenplätze fertig im Bundeshauptdorf. Vor der Arbeit schaute ich noch kurz in Schwarzrheindorf vorbei. Ehemals Hartplatz (siehe Fotos von 2016) nun ein Kunstrasen. Ansonsten ist die Anlage gleich geblieben. TuS 1910 Bonn-Dransdorf 4:1 TV Rheindorf IIINach der Arbeit fuhr ich mit einem kurzen Zwischenstopp am aufgegebenen Platz in der Siemenstraße nach Dransdorf. Dort wurde aus der großen Asche ein recht knapper Kunstrasen. Warum man den in die Nähe der ausbautenlosen Seite gebaut hat, verstehe ich nicht. Schon mal an die Zuschauer gedacht? Der Platz ist jetzt 20m von der Tribüne weg, ihr Spaste! Kann mir nicht vorstellen, dass das was mit Drainage-Zuleitungen oder Bodenunebenheiten zu tun hatte. Ist eher die übliche Dummheit der deutschen Sportstättenbauer.


Hier schaute ich mir auch noch ein Spiel an – mittlerweile der dritte Spielbesuch auf dem Platz; den Ground in Schwarzrheindorf habe ich ja auch schon gemacht und von daher reichte mir das Dokumentieren der neuen Spielfläche. Aber wenn man nun mal schon hier in Dransdorf ist und da kickt einer der drei Heimvereine und auch noch der noch nie von mir besuchte eigentliche Heimverein TuS 1910 Bonn-Dransdorf...


Spiel war ganz nett. Wegen der Sportstättensituation spielte der TuS Dransdorf diese Saison außer Konkurrenz in der Kreisliga D mit. Die Dritte vom TV Rheindorf hat auch einige gute Szenen, kam aber nicht an gegen Dransdorf. Am Ende ein verdientes 4:1. New artificial turf in Schwarzrheindorf.Statistik:

- Grounds: 2.409 (0; diese Saison: 197 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.602 (1; diese Saison: 218)
- Tourkilometer: 20 (20km Rad)
- Saisonkilometer: 59.550 (32.350 Auto, davon 8.800 Mietwagen/ 28.830 Flugzeug/ 2.870 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 71 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 666

Samstag, 28. April 2018

W613III: Mit dem Rad zum Hansa-Auswärtsspiel und der neue Kunstrasen im Kessel von Rheindorf

SC Fortuna Köln .................................................. 0
F.C. Hansa Rostock .............................................. 0
- Datum: Samstag, 28. April 2018 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Profifußballliga)
- Ergebnis: 0-0 nach 95 Min. (46/49) – Halbzeit: 0-0
- Tore: ach halt die Fresse
- Gelbe Karten: Koljic, Pulido, Mensah (Fortuna); Rieble, Wannenwetsch, Bischoff, Henning (Hansa)
- Rote Karten: leider keine
- Austragungsort: Südstadion (Kap. 14.944, davon 1.918 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 5.500 (davon angeblich nur 3.598 zahlende und insgesamt ca. 1.800 Hansa-Fans)
- Unterhaltungswert: 1,0/10

TV Bonn-Rheindorf 1911 A ................................ 4
FC Hertha Bonn 1918 A ...................................... 0
- Datum: Samstag, 28. April 2018 – Beginn: 17.25
- Wettbewerb: A-Junioren Kreisliga Bonn, Staffel 1 (7. und unterste U19-Liga)
- Ergebnis: 4-0 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 30. NN, 2-0 40. NN, 3-0 75. NN, 4-0 85. NN
- Gelbe Karten: 5x Rheindorf, 2x Hertha
- Zeitstrafen: 1x Rheindorf
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Rheindorfer Kessel (Kap. 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 5 Gäste)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 SC Fortuna Köln 0:0 F.C. Hansa Rostock Photos with English commentary:
a) 3rd Division: Fortuna Köln vs. Hansa Rostock
b) Local Under-19 League: TV Rheindorf vs. Hertha Bonn

Nach einer überwiegend guten bis sehr guten Saison ist Hansa leider wieder eingebrochen, u.a. mit dem von mir gesehen Spiel in Aalen (1:0 für Aalen) zeigten sie, dass sie nicht zweitligatauglich sind. Wie üblich wird auch zum Saisonende und mit dem Übergang in die Folgesaison jegliche Kontinuität in der Arbeit fallen gelassen: wie immer wird kaum ein Spieler gehalten, fast die komplette Mannschaft neu aufgestellt. Allerdings gibt es seit Jahren auch kaum einen Spieler, der so etwas wie Zweitligaformat hätte. Zu Hansa geht man auch wegen des Vereins, wegen des Umfelds – und nicht wegen der schlechten und unfähigen Mannschaft. Immerhin hat sie ja diese Saison ca. zwei Drittel der Spiele gut bis sehr gut gespielt und dementsprechend auch mal eine leicht positive Bilanz von 15:11:10 (Siege-Unentschieden-Niederlagen) bei 43:31 Toren. Dieses drittletzte Spiel war aber – deshalb schreibe ich auch von „schlechter Mannschaft“, denn ein Verein mit diesem Anspruch darf nicht Wochen vorher schon im vorderen Mittelfeld versackt sein – völlig bedeutungslos. Aber wenn Hansa um die Ecke kickt, fährt man halt hin.

Knapp 30km sind es von mir aus zum Südstadion von Fortuna Köln. Die Anlage ist mit der klassischen Aufteilung überdachte Sitztribüne auf einer Längsseite, alle anderen drei Seiten Betonstehtribünen, recht ansehnlich. Schöner als das Ostseestadion in jedem Fall. Allerdings ist Fortuna der Verein mit den höchsten Eintrittspreisen der ganzen Liga und mit den höchsten Vorverkaufsgebühren. 14€ bzw. 25€ für die Karte an der Tageskasse, 17,40€ bzw. 29,50€ im Vorverkauf. Einfach nur asozial – da kann man gleich zum 1. FC gehen, der kaum mehr verlangt in der Bundesliga (bzw. 2. Liga). Glücklicherweise kam ich wieder mit einem Fan ins Gespräch, der von einem Kumpel versetzt wurde und dessen reguläre Karte zum ermäßigten Preis anbot: 12€ - läuft!

Mit war es zu unsicher ob es noch Karten für den Gästebereich gab, deshalb holte ich mir ja eine im Heimbereich. Das reißt langsam ein: diese Saison war ich nur ein Mal im Gästesektor und bin vier Mal vermeintlich neutral irgendwo rein geschlichen... Bei den Fans der Fortuna ist das aber kein Problem. Es gibt kaum welche. Irgendwelche Kindergartenultras direkt in der Mitte der Gegengerade und wenn man ein bisschen weg steht von den Spacken hat man nur noch ruhige Familien, sachliche Rentner und Neutrale. Unweit von mir waren Groundhopper und eine Horde Asozialer, die einen Junggesellenabschied mit Besäufnis im Stadion begingen... Von den Fortuna Ultras war fast kein Support zu vernehmen, die Sitztribüne war völlig still. Dafür waren die mehr als anderthalbtausend Rostocker bis zur 30. Minute stets zu hören. Dann gab es Rennerei, Tumult und irgendwelche Randale außerhalb des Blocks. Danach wurde der Support weitestgehend eingestellt und die Banner eingepackt.

Das Spiel lud auch selten zum Mitgehen ein. Chancen gab es schon einige auf beiden Seiten, etwas mehr aber für die Fortunen. Die hatten auch einen Elfmeter, den der Gefoulte aber völlig unfähig in die Arme von Blaswich schoss. In manchen Ländern würde ich da sofort Wettbetrug wittern bei so einem Schuss, aber das dürfte hier nicht der Fall sein. Hansa traf noch kurz vor Schluss die Latte, war aber wieder mal zu harmlos vorne. Nach 102 Partien seit September letzten Jahres das erste 0:0.

Für mich ein passender Abschluss der im Endeffekt doch wieder nur enttäuschenden Saison vom FC Hansa. 5 Auswärtsspiele (0:0 in Köln/ sehr schlecht, 0:1 in Aalen/ schlecht, 2:0 in Meppen/ gut bis sehr gut, 1:2 in Paderborn/ gut und 2:0 in Lotte/ ganz gut) und kein Heimspiel. Weil die Drecksliga jedes zweite Hansaspiel unter der Woche angesetzt hat (v.a. freitags) konnte ich nicht wie geplant wenigstens jedes zweite Auswärtsspiel sehen. Den Kick beim Absteiger in Chemnitz spar ich mir, fürs letzte Heimspiel fahre ich schon gar nicht nach Rostock. Dafür bin ich definitiv im Juli/ August, wenn die neue Drittligasaison wieder abgeht, dabei. So oft wie möglich auswärts, v.a. da wo ich noch nicht war und dort wo die Anfahrt kurz ist. Und nach Rostock komme ich natürlich auch mal wieder... SC Fortuna Köln 0:0 F.C. Hansa Rostock Auf dem Rückweg schaute ich mir noch an, was in Schwarzrheindorf im Kessel veranstaltet wurde. Aus Asche mach Kunstrasen ist seit ein paar Jahren die Devise im Bonner Sport. Im schön gelegenen Kessel des TV Rheindorf sieht das auch sehr gut aus, denn baulich und landschaftlich wurde der Platz komplett so belassen, nur eben ein gescheiter Belag aufgezogen.

Ich machte mich erstmal am Fressstand breit: Bulette (Frikadelle) mit Pommes (Fritten) und nicht so ein Gedränge und niedrigere Preise als in Köln... Der Kick zweier A-Junioren-Teams war ganz gut: Hertha Bonn hatte auch etliche Torchancen, doch TV Rheindorf war aktiver und aggressiver. Am Ende gewannen sie auch 4:0. Ein deutlicherer Leistungsunterschied als auf dem Feld war beim Betreuerstab zu bemerken: die jungen Leute von Hertha Bonn waren ziemlich unsicher, desorientiert, wussten auch überhaupt nicht, was sie bei Behandlungspausen zu machen haben – der Rheindorfer Trainer riss alles an sich, blökte rum - sagte auch mal einem rummeckernden Spieler seiner Mannschaft, er solle endlich seien verfickte Fresse halten - und hatte halt alles im Griff! TV Rheindorf A 4:0 Hertha Bonn A Statistik:
- Grounds: 2.160 (0; diese Saison: 180 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.340 (2; diese Saison: 225)
- Tourkilometer: 60 (60km Auto)
- Saisonkilometer: 50.450 (26.830 Auto, davon 4.770 Mietwagen/ 20.060 Flugzeug/ 3.170 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [letzte Serie: 102, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 613 Wochen.

Montag, 14. Dezember 2015

W489II: Türkei gegen Portugal auf dem Tennenplatz Josefshöhe und Schwule gegen Katholiken beim Handball in Köln

SC Janus Köln ............................................... 26
Deutsche Jugendkraft Sprtfrd. Leverkusen 23
- Datum: Sonntag, 13. Dezember 2015 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: 4. Kreisklasse Köln (11. und unterste Handballliga, 8. Amateurliga)
- Ergebnis: 26-23 nach 60 Min. (30/30); Halbzeit: 13-15
- Tore: NN
- Gelbe Karten: Nr. 2 (Janus); Nr. 8, 20 (DJK)
- Zeitstrafen: Nr. 20 (DJK = 2 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sporthalle Joseph-Dumont-Schule (Kap. 600, davon 500 Sitzplätze; davon heute freigegeben: 280 (180/100))
- Zuschauer: ca. 20 (davon keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Was soll man halt erwarten bei unterster Liga? War aber ein spannendes Spiel!)

SV Boluspor Bonn 1992 .................................. 2
Associacao Lusitania de Bonn ........................ 0
- Datum: Sonntag, 13. Dezember 2015 – Beginn: 14.30
- Wettbewerb: Kreisliga B, Bonn/ Gruppe 1 (9. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 99 Min. (48/51); Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 45.+2 Erhan Akgül, 2-0 48. Mustafa Marmara
- Verwarungen: Bülbül Serkan, Eyüp Sultan Gül, Christopher Koep, Erhan Akgül (Bolu); 2x Nr. 15, Joao Camjo Dinis, Yassin Ajmedar (Lusitania)
- Platzverweise: Nr. 15 von Lusitania (43. Min. wg. wdh. Foulspiels)
- Austragungsort: Tennenplatz 2 an der Josephshöhe (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 70 (davon mind. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Sehr spannendes und emotionales Spiel)

TuS Bonn-Pützchen 1905 III ......................... 5
TV 1911 Bonn-Rheindorf ............................... 2
- Datum: Sonntag, 13. Dezember 2015 – Beginn: 12.15
- Wettbewerb: Kreisliga C, Bonn/ Gruppe 1 (10. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-2 nach 97 Min. (45/52); Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 2. Hussein Abdul Karim, 2-0 44. Sezer Ceylan, 3-0 49. Sezer Ceylan, 4-0 57. Tobias Opiela, 5-0 75. Sezer Ceylan (Foulelfmeter), 5-1 86. Marcel Linke, 5-2 90. Marcel Linke (Foulelfmeter)
- Verwarungen: Waldemar Getze (Pützchen); Dennis Wirtz (Rheindorf)
- Platzverweise: TW Richard Schulz von Pützchen (87. Handspiel außerhalb des Strafraums)
- Austragungsort: Rasenplatz der Gesamtschule Beuel-Ost (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz unterhaltsames Spiel) TuS Pützchen III 5:2 TV Rheindorf Photos with English Commentary:
a) Amateur Football in Bonn: TuS Pützchen v TV Rheindorf
b) Amateur Football in Bonn: Boluspor v Lusitania
c) Amateur Handball in Cologne: Janus v DJK Leverkusen

Sonntag ging es mit dem Rad erstmal quer durch Bonn. Die Gesamtschule Beuel-Ost hat sehr große Sportanlagen: in der Sporthalle wird auf regionaler Ebene Handball gespielt (war ich schon) und auf dem Hartplatz mit den spektakulären Graswällen werden regelmäßig diverse unterklassige Kicks durchgeführt (war ich auch schon). Nun fehlte noch der seltener genutzte Rasenplatz, der ebenfalls einige spektakuläre, künstlich aufgeschüttete Wälle und Hügel zu bieten hat. Die sind aber leider so zugewuchert, dass man die Spiele doch am besten von unten verfolgt…

Das Kreisliga-C-Spiel zwischen der III. Mannschaft von TuS Pützchen (meist werde hier ja nur Kleinfeld-Jugendpartien der JSG Beuel ausgetragen) und der I. vom TV Rheindorf verfolgte auch der Groundhopper Sport Event Hunter (www.on-the-move.info) mit seiner Frau. Wir bekamen ein ganz ansehnliches Spiel geboten, das mit einer sehr frühen Führung von Pützchen begann. Kurz vor der Pause erhöhten sie auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel sorgten zwei schnelle Treffer und ein etwas umstrittener Foulelfmeter für eine sehr deutliche Führung.

Nachdem das Spiel also mit dem 5:0 entschieden war, verlor der Schiri etwas den Faden und Pützchen auch: 5-1 aus Abseitsposition, dann Handspiel des Torwarts angeblich außerhalb des Sechszehners und in jedem Fall in der Situation eine überzogene rote Karte, das 5-2 dann per Foulelfmeter in der 90. Minute und dann schließlich völlig sinnfreie 7 Minuten Nachspielzeit, in denen aber kein Tor mehr fiel… Boluspor 2:0 Lusitania (Kreisliga B, Bonn) Wieder quer durch Bonn mit dem Rad und zum Einlauf der Teams auf dem etwas zu stark gewässerten Tennenplatz 2 an der Josefshöhe – also in Sachsen-Anhalt hätten die Idioten das Spiel ausfallen lassen! Das Gestrüpp drumherum wirkt ja idyllisch, die Wohnsilos in Sichtweite geben dem Platz aber wiederum einen städtischen Anstrich. Interessant ist die zweistufige Stehtribüne auf der einen Längsseite – deren Betonstufen wirken ja sehr unscheinbar…

Heimelf ist hier der SV Boluspor, 1992 gegründet und einer der beiden türkischen Sportvereine Bonns (älter ist noch der Ligakonkurrent VTA/ Verein Türkischer Arbeitnehmer, der 1964 gegründet wurde und seitdem existiert). Der Verein heißt nach der Provinzstadt Bolu, etwa auf halbem Weg zwischen Istanbul und Ankara gelegen – ich denke, der Vereinsgründer stammte aus Bolu. Gegner war heute ein anderer ethnisch aufgestellter Club, nämlich die Associacao Lusitania – Lusitanien war eigentlich eine römische Provinz die noch mehr als nur Portugal umfasste, doch gilt heute als Synonym für diesen Staat auf der iberischen Halbinsel.

Auf dem Platz standen wohl nur zwei Deutsche, deren Familien länger als drei Generationen in Deutschland leben – auf jeder Seite je einer. Lusitania hatte auch noch zwei Araber und einen Türken auf dem Feld, aber natürlich überwiegend Portugiesen und Spanien. Wer außerdem noch alteingesessen deutsch war, war der Schiedsrichter. Und Sportfreund Holzem war eigentlich der beste Mann auf dem Platz!

Warum Lusitania – insbesondere mit solchen dauerhohldrehenden Deppen wie der 15, der 10 und dem Kapitän mit der 8 – Tabellenführer war vor diesem Spiel, war mit unbegreiflich. In der ganzen ersten Halbzeit brachten sie nicht mal einen Ball in den Strafraum, geschweige denn ins Tor. Boluspor war drückend überlegen, zwang v.a. den 15er zu Fouls, sodass dieser nach 43 Minuten vom Feld geschickt wurde und ging dann 1:0 in Führung. Nach der Pause legte Boluspor schnell nach zum 2:0. Allerdings kam ab der 49. auch mal Lusitania zum Zug: doch außer einem halben Dutzend Torschüssen, von denen auch nur einer an die Latte ging, bekamen sie bis zur 90. Minute nichts auf die Reihe, als dauernd zu foulen, zu pöbeln und zu schauspielern. Holzem hatte das alles aber sehr gut im Griff und entschied souverän und richtig und legte auch die richtige Sprache an den Tag: „Ach, ihr immer mit eurem scheiß „ey Schiedsrichter“-Geschrei... ich entscheide wann Foul ist und wann nicht“...

Erst in der Nachspielzeit verlor der Schiri einmal die Übersicht: Stürmerfoul Lusitania – dann geklärt –Revanchefoul vorm Strafraum von Boluspor – aber Freistoß Bolu – freigegeben – daraus resultierend das regulär erzielte 3:0 – doch vom Anstoßpunkt weg gibt Holtzem Freistoß für Lusitania an der Stelle des Revanchefouls (wäre halt 30 Sekunden vorher richtig gewesen, jetzt aber leider eine ganz grobe Fehlentscheidung). Rudelbildung, Spiel wird innerhalb von einer Minute zu Ende gebracht, noch mal Rudelbildung durch Lusitanias Kapitän und dem 10er, angeheizt durch die Vollpfosten auf der Wechselbank die mittlerweile den Platz gestürmt haben. Holtzem hat aber wieder alles im Griff und die Gastgeber reißen sich auch zusammen, sodass ich schon kurz nach Abpfiff wieder Heeme fahren kann. Die 2€, die der sehr freundliche Kassenwart erbat, haben sich also wirklich gelohnt anzulegen! Boluspor 2:0 Lusitania (Kreisliga B, Bonn) Doch noch mal vom Rad aufs Auto gewechselt, da es mit der Zeit und auch mit der Stadtbahn zu knapp wurde, und ab nach Köln-Nippes. Dort gab es in der untersten Handballliga eine kuriose Paarung. Denn es gibt ja nicht nur nach ethnischen Abstammungen zusammengesetzte Teams wie Boluspor und Lusitania: in Deutschland bekommt jede Minderheit einen eigenen Verein – auch Katholiken und Schwule…

Der SC Janus, benannt nach dem römischen Gott mit den zwei Gesichtern, da „er für einen Ausgleich von zwei Seiten einer Medaille [steht:] lachend und weinend, offen und in sich gekehrt, aber auch offen schwul /lesbisch und versteckt“ (so die Vereinswebsite), gilt jedenfalls als ältester schwul-lesbischer Sportverein Europas. Im politisch-korrekten Neudeutsch dieses ganz linken Milieus muss man aber darauf hinweisen, dass der Club auch besonders für bi-, trans-, inter- und asexuelle oder einfach prinzipiell für alle, die den Verein gut finden, ist. Denn das sympathische an der Truppe ist, dass sie für jeden offen ist, der nicht gegen die Statuten des Vereins verstößt, die keineswegs so eng sind, wie es erscheinen mag. Die Statuten einer DJK sind da enger, so auch die der DJK Sportfreunde Leverkusen, einem typisch katholischen Verein.

Es entwickelte sich natürlich trotzdem ein faires Spiel ohne Sticheleien oder dumme Sprüche – wenn dann tönte mal scherzhaft einer der Fans, der glaube ich nicht seine nasale Stimme extra verstellte um klischeehaft zu wirken, von der Tribüne in der luxuriösen Schulturnhalle, dass die Gäste ja nur auf Zeit spielen würden oder der Schiri Rot zeigen solle…

Die Partie wurde anfangs von den Gästen bestimmt, die nach 10 Minuten mit 3:6 und nach 15 mit 4-9 vorne lagen. Bis zur 25. hielt sich der Fünf-Tore-Vorsprung (8:13), dann kam Janus heran. 13:15 bei Pause. In einem spannenden, aber natürlich ziemlich behäbigen und technisch schwachen Spiel ging Janus nach 45 Minuten erstmals in Führung (20:19) und konnte diese Führung in den letzten Minuten sogar noch ausbauen: 26-23, da die überalterte DJK so stark abbaute.

Wer jetzt übrigens meint, dass es typisch sei, dass Deutschlands erster für die Rechte Homosexueller kämpfender Sportverein in Köln beheimatet ist, der sollte sich mal in Köln umhören. Bei allem Gepöbel von wegen "Schwulenstadt" und dem ganzen Gelaber von "immer Karneval und fünfe grad sein lassen": Köln und v.a. das Umland ist eine der konservativsten Gegenden Deutschlands und nach Bayern noch die Region Deutschlands, die die Bezeichnung "konservativ" auch am ehesten verdient. Man trifft viel eher einen Kölner, der einem erklärt, dass er "diese ganzen Homos abartig" findet und man denen nicht zu viele Rechte einräumen sollte, weil "sich sonst noch Männer in der Öffentlichkeit küssen und sowas Ekelhaftes machen" (wie das beim entsprechenden Thema auf big.fm mal ein Hörer ausgedrückt hat). Das Rheinland ist nicht in erster Linie gelassen-tolerant, sondern katholisch-spießig. Köln bietet lediglich als Großstadt jeder erdenklichen Gruppierung Möglichkeiten, sich auszuleben.
 SC Janus 26:23 DJK Leverkusen Statistik:
- Grounds: 1.513 (3 neue; diese Saison: 98 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.553 (3; diese Saison: 119)
- Tageskilometer: 90km (60km Auto, 30km Rad)
- Saisonkilometer: 27.920 (17.130 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 2.970 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.200 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 81 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 489.

Montag, 23. März 2015

W451VI: Ein Sonntag im Bonn; beim Studentischen FC, im Rheindorfer Kessel, bei der Iranischen Freiheit und in der Sporthalle Pennenfeld

Godesberger Turnverein 1888 ............................... 26
Handball Verein Erftstadt ...................................... 28
- Datum: Sonntag, 22. März 2015 – Beginn: 17.45
- Wettbewerb: Kreisliga Bonn-Euskirchen (7. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 26-28 nach 60 Minuten (30/30); Halbzeitstand: 11-16
- Tore: NN (Geislar); NN (Oberwiehl)
- Gelbe Karten: Nr. 4, 8, X (Godesberg); Nr. 6, 7, 22 (Erftstadt)
- Zeitstrafen: 3x Nr. 2, Nr. 40, Nr. X, Nr. Y (Godesberg = 12 Minuten); 3x Nr. 7, 2x Nr. 20, 2x Nr. 76, Nr. 9, Nr. 22 (Erftstadt = 18 Minuten)
- Platzverweise: Nr. 2 von Godesberg (dritte Zeitstrafe, 53. Min.); Nr. 7 von Erfstadt (dritte Zeitstrafe, 21. Min.)
- Spielort: Sporthalle im Sportpark Pennenfeld (Kap. 1.000 Sitzplätze, davon heute 400 geöffnet)
- Zuschauer: ca. 90 (davon Gästefans: ca. 15)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Spannendes und gutes Spiel)

Bonner Fußballclub Azadi 2009 ........................... 2
SV Germania 1922 Impekoven ............................. 5
- Datum: Sonntag, 22. März 2015 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga C, Bonn/ Gruppe 1 (10. Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-5 nach 90 Minuten (45/45); Halbzeitstand: 0-2
- Tore: 0-1 27. Jens Kurth, 0-2 43. Faisal Elghaouti, 1-2 55. Gzim Fejza, 1-3 78. Faisal Elghaouti, 1-4 82. Emre Caliskan, 2-4 85. Torwart Marcel Rodenkirchen (Foulelfmeter), 2-5 89. Angelo Sicorello
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Tennenplatz an der Düne, Tannenbusch (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 8 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und offensives Spiel)

TV 1911 Bonn Rheindorf II .................................. 5
Sportfreunde Ippendorf III ................................... 0
- Datum: Sonntag, 22. März 2015 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Kreisliga D, Bonn/ Gruppe 2 (11. und unterste Spielklasse, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-0 nach 90 Minuten (45/45); Halbzeitstand: 3-0
- Tore: 1-0 22. Ivan Mora Sosa, 2-0 29. Pablo Juan von Föhren, 3-0 33. Ricardo Alberto Cerra, 4-0 59. NN, 5-0 76. Pablo Juan von Föhren
- Verwarnungen: Javier Alberto Alforo Hernandes (Rheindorf); Fabian Gütgemann, Matthieu Bouffioux (SFI)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Graurheindorf, Rheindorfer Kessel (Kap. 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10 (Mittelmaß)

Ausgleichssportgemeinschaft der Uni Bonn III ... 1
SSV Walberberg 1930 II ........................................ 1
- Datum: Sonntag, 22. März 2015 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Kreisliga D, Bonn/ Gruppe 1 (11. und unterste Spielklasse, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 90 Minuten (45/45); Halbzeitstand: 0-1
- Tore: 0-1 15. Benjamin Janke, 1-1 65. Azzou Lahgazi
- Verwarnungen: Holger Grimm (Uni); Benjamin Janke (W’berg)
- Platzverweise: Benjamin Janke (W’berg, 88. Gelb-Rot wg. wiederholtem Foulspiels), Andreas Boos (W’berg, 90. Rot wg. Beleidigung)
- Spielort: Sportplatz Buschdorf (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Schwaches Spiel, aber wenigstens gab es einige Torszenen und durch die Bauernmannschaft aus Walberberg auch Emotionen...)  
Photos with English Commentary:
a) Buschdorf: ASG Uni III v Walbernberg II
b) Graurheindorf: TV Rheindorf II v Ippendorf III
c) Tannenbusch: BFC Azadi v Germania Impekoven
d) Pennenfeld: TV Bad Godesberg v HV Erftstadt
e) Bonn: Graurheindorf Palace

Am Sonntag fuhr ich in Bonn von Sportplatz zu Sportplatz. Um 11 gab es das erste Spiel in Buschdorf auf dem ausbautenlosen und von zwei Wällen flankierten Kunstrasen, der mitten auf einem Acker liegt. Gastgeber war die III. Mannschaft der Ausgleichssportgemeinschaft der Universität Bonn, zugast war die II. vom SSV Walberberg. Weiter runter als Kreisliga D geht nicht und beide stehen auch nur im Mittelfeld, doch ein bisschen weniger Gebolze hätte es schon sein können. Viele Schüsse waren wirklich furchtbar daneben, dadurch war die Torzahl recht gering. Walberberg ging mit einer Bogenlampe in Führung und ein Schuss aus spitzem Winkel halbhoch ins lange Eck glich den ersten Treffer aus. Sehenswert war v.a. die Schlussphase, in der die ASG besser war und am Ende zwei Gegner weniger hatte: der sehr alte Schiri hatte zwar einige Probleme bei der Spielleitung, aber dass die Walberberger die letzten Bauern sind und nur am Rummaulen hat er schon mitgekriegt. Schwerhörig war der Unparteiische also nicht. Das aggressive Geschubse war auch nicht zu übersehen, sodass innerhalb von drei Minuten die beiden Oberprolls vom Gastverein vom Platz mussten...  
Trotz vieler mit Elan spielender Südländer war das Spiel der anderen Kreisliga D Staffel in Rheindorf erheblich fairer. Weder Rheindorf II noch Ippendorf III meckerten viel oder foulten sinnlos. Das Spiel war aber recht einseitig, denn Ippendorf sah kaum einen Stich. Rheindorf konnte immer wieder die Abwehr ausspielen und entschied so schon vor der Halbzeit das Spiel. Nach der 3:0-Pausenführung passierte weniger auf dem Platz, am Ende wurde es aber noch ein 5:0. Der Platz ist übrigens sehr sehenswert: zwischen einen Steilhang und eine abschüssige Straße wurde ein Tennenplatz gequetscht. Man kann nur auf der einen Längsseite stehen, wobei man dort eine Tribüne mit bis zu drei Stufen in den Hang gebaut hat. Neben der Tribüne hat man Umkleiden und Imbiss. Aufgrund der Lage ist der Platz als Rheindorfer Kessel bekannt. Offiziell wird er meist als Sportplatz Graurheindorf bezeichnet.  
Dann ging es wieder nach Buschdorf zurück und von da nach Tannenbusch. In der Hohen Straße, an der sogenannten „Düne Tannenbusch“, befindet sich ein ausbautenloser Tannenplatz zwischen sehr modernen Schulgebäuden. Am anderen Ende der Straße spielt u.a. der Marokkanische SV auf Kunstrasen Kreisliga B, doch heute interessierte mich der iranische Verein BFC Azadi (zu Deutsch: Freiheit) in der Kreisliga C. Und siehe da: kaum hatte man es mit Iranern zu tun, schon gab es keine Tannenbusch-Asis die rumprollten oder den Platz vermüllten zu sehen! Mich wunderte auch überhaupt nicht, dass Azadi ausgesprochen fair spielte, aus einer gut gemischten Truppe (Iraner, Deutsche, Araber u.a.) besteht und der Anhang keinen Ärger machte. Im Gegensatz zu marokkanischen Berbern sind die meisten Iraner nämlich gut integrationsfähig...

Das Mittelfeldteam von Azadi hatte heute allerdings nicht viel zu melden auf dem Platz, denn der Aufstiegskandidat aus Impekoven ließ Azadi geschickt kommen ohne einen Treffer zu kassieren und ging selber noch vor der Pause mit 0:2 in Front. Nach der Pause verwandelte Azadi einen ihrer Angriffe mit Flachschuss aufs kurze Eck, doch nach zwei weiteren Treffern der Gäste war die Partie gelaufen. Nur mit einem, vom sehr sicher agierenden Schiri korrekterweise verhängten, Elfmeter kam Azadi noch mal ran (der Torwart hatte übrigens verwandelt). Eine Minute vor dem Ende stand der Torwart dann allerdings blöd da, als ein direkter Freistoß in seinem Kassten zum 2:5 einschlug.  
Ich fuhr quer durch die Stadt nach Pennenfeld, das noch südlicher als Bad Godesberg liegt. Dort spielt aber in der hinterm Stadion in Sichtweite der berüchtigten Moschee gelegenen Sporthalle der TV Bad Godesberg Handball. Die Sporthalle ist von außen recht interessant gestaltet und mit einem Pimmel-Graffiti verunstaltet. Innen ist sie mit einer ausziehbaren Tribüne mit bis zu 1.000 Plätzen versehen und schön mit Backsteinen gebaut. Insgesamt wirkt sie auch aufgrund der Aufteilung des Foyers recht alt, also um 1970 oder 1980 errichtet.

Zum Handball erschien eine erfreulich hohe Zuschauerzahl. Knapp 100 Leute wollten dieses Kreisligaspiel zwischen Godesberg und Erftstadt sehen. Die favorisierten Godesberger brachten allerdings nur etwa bis zur 15. eine gute Leistung, dann schienen die in Abstiegsgefahr befindlichen Gäste durch die schlechte, meist zu ihren Ungunsten verlaufende, Schiedsrichterleistung beflügelt. In Unterzahl (2+2 Minuten, dadurch einen Spieler bereits nach 21 Minuten verloren, der nach einem Stürmerfoul gegen ihn die 2. und nach normalem Nachfragen wegen der Strafe die 3. Zeitstrafe bekam) setzten sie sich ab. Bei Pause führte Erftstadt mit 5 Toren. Nach dem Seitenwechsel setzten sie sich mit bis zu 6 Toren, hier teilweise mit zwei Treffern in doppelter Unterzahl ab. Auch Bad Godesberg blieb dann von zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen nicht verschont – also dass die in diesem Spiel insgesamt 30 Strafminuten ausgesprochen haben, war mehr als lächerlich! – und verlor einen ihrer Spieler. Doch da war schon das Spiel fast verloren. In der Schlussphase kamen die Gastgeber noch auf zwei Treffer heran, doch Erftstadt gewann verdient mit 26:28.  
Statistik:
- Grounds: 1.320 (heute 4 neue; diese Saison: 166 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.324 (heute 4; diese Saison: 212)
- Tageskilometer: 40 (40km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 46.180 (31.720 Auto/ 8.200 Flugzeug/ 4.630 öffentliche Verkehrsmittel/ 1.610 Fahrrad/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 32 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 451