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Mittwoch, 18. April 2018

W611IV: Sonntag im Salzland und Anhalt

HSG Wolfen 2000 II .................................... 25
SV Finken Raguhn ...................................... 31
- Datum: Sonntag, 15. April 2018 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Anhaltliga (9. und unterste Handballliga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 25-31 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 8-15
- Tore: Döring 7, Busch 5, Köckeritz 3, Drostel 3, Mohs 3, Wirtz 1, Eger 1, Grosche 1, Daum 1 (Wolfen); Topat 12, J. Oehmichen 7, Backes 5, P. Oehmichen 3, Köppen 1, Scheurig 1, Schibelius 1, Paatzsch 1 (Finken)
- Gelbe Karten: Daum, Köckeritz, Wirtz (Wolfen); Freudenthal, J. Oehmichen, Topat (Finken)
- Zwei Minuten: Eger, Döring (Wolfen = 4 Strafminuten); Topat, Lamm (Finken = 4 Strafminuten)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle Wolfen Krondorf (Kap. 600 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 30 Gäste)
- Unterhaltungswert: 5,0/10

SV Rot-Weiß Groß Rosenburg ................... 2
SV Blau-Weiß Pretzien ................................ 4
- Datum: Sonntag, 15. April 2018 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Salzlandliga (9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 1-0 7. Jahnke, 1-1 13. Regenstein, 1-2 16. Walter (Elfmeter), 1-3 70. Regenstein, 2-3 76. Jahnke, 2-4 89. Regenstein
- Gelbe Karten: NN, NN, NN (Groß Rosenburg); 2x XY, NN, NN, NN,NN (Pretzien)
- Rote Karten: XY von Pretzien (78. wg. wdh. Foulspiel)
- Austragungsort: Sportplatz Groß Rosenburg (Kap. 750 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 90 (davon 79 zahlende und ca. 10 Gäste)
- Unterhaltungswert: 7,5/10

TSV Grün-Weiß Klein Mühlingen/ Zens A ... 10
Harsleber SV Germania A ................................ 2
- Datum: Sonntag, 15. April 2018 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Landesliga Sachsen-Anhalt A-Junioren, Staffel 2 (4. und unterste U19-Liga)
- Ergebnis: 10-2 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 8-1
- Tore: 1-0 5. Hertel, 2-0 11. Eigentor, 3-0 14. Stegemann, 4-0 25. Walter, 5-0 26. Hertel, 6-0 29. Nimmich, 7-0 35. Sandring, 8-0 44. Hertel, 8-1 45. Berndt, 8-2 57. Betke, 9-2 83. Ylyenga, 10-2 90. Ylyenga
- Gelbe Karten: TW Geppert (Harsleben)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportstätte an der Röthe (Bördeland-Kleinmühlingen; Kap. 1.050, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Gäste)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 GW Klein Mühlingen/ Zens A 10:2 Harsleber SV Photos with English commentary:
a) Under-19 League: Kleinmühlingen/ Zens 10-2 Harsleben
b) 9th Division: Groß Rosenburg 2-4 Pretzien
c) Handball: Wolfen Reserves 25-31 Finken Raguhn
d) Salzlandkreis: Klein Rosenburg Castle Ruin, Groß Rosenburg Church, Tarnitz Village, Klein Mühlingen Village 

Am Sonntag ging es im Salzland und Anhalt über die Dörfer. Zuerst ein A-Jugendspiel in Kleinmühlingen, das früher auseinander geschrieben wurde, weswegen der Verein sich auch Klein Mühlingen schreibt. In der Spielgemeinschaft mit dem Nachbardorf Zens schoss die U19-Mannschaft heute die Harlslebener Germania mit 10:2 ab. Nach der ersten Halbzeit sah es nach noch mehr Toren aus, aber durch zwischenzeitliche Gegenwehr kam auch der Gast zu Treffern und verhinderte bis auf zwei Gegentore in der Schlussphase – erzielt von einem Burkinabe in der Börde – eine noch größere Klatsche. Der Platz ist übrigens nichts Besonderes. Der Eingangsbereich ist aber schön gestaltet – ebenso der Sozialtrakt und das Vereinsheim. Es gibt auch einige Bänke. Ansonsten die übliche Bördeeinöde mit Pappeln drumherum. Klein Rosenburg Deutlich sehenswerter ist der Platz in Groß Rosenburg: zwei nebeneinander liegende und von alten Eichen und Erlen umstandene Sportplätze am Saaledeich. Der Hauptplatz ist sehr eng und das Sportlerheim hat zwei schöne Wappen zu bieten. Das Dorf selber hat übrigens eine sehenswerte Kirche und dass Nachbardorf Klein Rosenburg eine schöne kleine Burgruine zu bieten.

Auf dem Platz gab es heute für viel zu hohe 3€ Eintritt (das ist doch keine Landesklasse hier!) auch einiges zu sehen: früh ging Rosenburg in Führung, schnell drehte Blau-Weiß Pretzien das Spiel auf 1:2. Nach der Pause eine immer hitzigere Partie und das 1:3. Doch Groß Rosenburg kommt noch mal ran, ehe sie kurz vor Schluss mit einem Mann mehr das 2:4 kassieren. Nicht nur von dem Bruchvolk vorm Sportlerheim gab es unablässig Beschimpfungen gegen das nicht immer sichere Schiedsrichtergespann – einmal wussten die z.B. nicht, ob der Verwarnte Pretziener schon einmal verwarnt war – auch Spieler maulten die Unparteiischen vielfach voll. Da war schon gut Stimmung... Rot-Weiß Groß Rosenburg 2:4 Blau-Weiß Pretzien Das dritte und letzte Spiel war schließlich ein Handballspiel der untersten Liga, in der mittlerweile die Finken Raguhn angelangt sind. Zu Gast waren die heute bei der II. Mannschaft der HSG Wolfen, wobei deren Erste auch nur noch Verbandsliga Süd spielt. Jedenfalls stand bei Wolfen eine bunte Truppe aus Jugend und Alten Herren auf dem Feld, die gegen die homogenere Mannschaft aus Raguhn anfangs völlig überfordert war. Das Spiel war eigentlich bei Pause schon entschieden, doch bei dauernd bis zu neun Toren Rückstand kam Wolfen in einer stärkeren Phase noch mal heran und hielt das Ergebnis mit 25:31 noch im Rahmen.

Die Sporthalle Wolfen-Krondorf zählt übrigens zu den attraktivsten Hallen in Sachsen-Anhalt: eine niedrige Obertribüne ohne Sichteinschränkungen, interessante Hocker statt Sitze und alles recht formschön, farblich gut und modern gestaltet. Auch die Glasfront vom Foyer ist ganz auffällig.

Nach ausgiebigem Essen in Köthen dauerte es doch bis nach um eins ehe ich wieder in Bonn war. HSG Wolfen II 25:31 Finken Raguhn Statistik:
- Grounds: 2.152 (3; diese Saison: 172 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.317 (3; diese Saison: 212)
- Tourkilometer: 580 (580km Auto)
- Saisonkilometer: 49.780 (26.490 Auto, davon 4.770 Mietwagen/ 20.060 Flugzeug/ 2.840 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 97 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 611 Wochen.

Sonntag, 5. Mai 2013

W353IV: Fußball, Handball und Schlösser in West-Sachsen

Fußballclub Grimma (ehemals SV 1919 Grimma) ------- 6
Döbelner Sportclub 02/90 ------------------------------------- 1
- Datum: Samstag, 4. Mai 2013 – Anstoß: 15.00
- Wettbewerb: Landesliga Sachsen, sogenannte „Wernesgrüner Sachsenliga“ (6. Liga, 1. Amateurspielklasse)
- Ergebnis: 6-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 3-0
- Tore: 1-0 12. Marcus Hausmann, 2-0 30. Oliver Kurzbach, 3-0 36. Stefan Tröger (Foulelfmeter), 4-0 48. Marcus Hausmann (Foulelfmeter), 5-0 51. Christoph Jackisch, 6-0 73. Christoph Jackisch, 6-1 85. Christian Partzsch
- Verwarnungen: TW Torsten Jentzsch, Patrick Peschel, Christian Partzsch, Florian Firley, Ronny Singer (alle Döbeln)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion der Freundschaft, Grimma (Kap. 7.000, davon 485 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon 161 zahlende und ca. 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Sehr einseitiges aber ansehnliches Spiel)

Handball-SV Glauchau (HC Glauchau/Meerane) ----- 28
Handballsportgemeinschaft Wolfen 2000 ---------------- 26
- Datum: Samstag, 4. Mai 2013 – Anwurf: 19.00
- Wettbewerb: sogenannte „Mittel“deutsche Oberliga (4. Liga, 1. Amateurspielklasse)
- Ergebnis: 28-26 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 13-12
- Tore: Markus Elschker 9, Franz Schmidt 4, Rostislav Bruna 4, Michel Jentzsch 4, Tobias Feig 2, Willi Schubert 1, Hardy Sobieraj 1, David Kylisek 1, Jörg Heinrich 1, Rene Pechmann 1 (Glauchau); Jan Bernhardt 6, Stefan Gragert 5, Sascha Nikisch 5, Denny Winkel 3, Benedikt Schmidt 3, Raik Baumbach 2, Norman Bernhardt 2 (Wolfen)
- Gelbe Karten: Rene Pechmann, Jörg Heinrich, Markus Elschker (Glauchau); Stefan Gragert, Norman Bernhardt (Wolfen)
- Zwei-Minuten-Strafen: Hardy Sobieraj, Rene Pechmann, Václav Toman (Glauchau = 6 Minuten); 2x Denny Winkel, Jan Bernhardt, Norman Bernhardt (Wolfen = 8 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sachsenlandhalle Glauchau (Kap. 850 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 700 (davon 486 zahlende und ca. 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Durchwachsenes aber lange Zeit sehenswertes Spiel) 
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Photos with English Commentary:

Den Samstag verbrachten wir im Westen Sachsens. Zuerst ein paar Besichtigungen, dann Fußball Sachsenliga und schließlich Handball MOL.

Wir starteten in Mutzschen, einer sehr heruntergekommenen Ortschaft, die zur Stadt Grimma gehört. So viel Verfall habe ich in Deutschland noch nie gesehen, aber das spektakulär gelegene Schloss und die Kirche lassen erahnen, dass das mal eine ganz ansehnliche Stadt war. Wermsdorf ist natürlich erheblich sehenswerter: das gewaltige Schloss Hubertusburg hat einen von dutzenden Nebengebäuden umgebenen, riesige Hauptkomplex mit markantem Turm. Ein kleineres Jagdschloss liegt nördlich davon im Ort. Über sehr schöne, aber wie so oft im Muldental beschissen ausgeschilderte Straßen, fuhren wir über Fremdiswalde und Trebsen. In erstgenanntem Dorf gibt es eine ganz ansehnliche Kirche, in Trebsen ein heruntergekommenes aber schönes Schloss.

In Grimma gibt es gleich zwei Schlösser und ein bisschen Altstadt um das Rathaus herum, wo wir auch ein gutes Asia Bistro gegenüber der Adlerapotheke fanden. In Grimma sind Zerstörungen des Hochwassers von 2002 kaum noch zu sehen – außer an der berühmten Brücke. Ganz nah bei Grimma, in Nimbschen, befindet sich auch eine Klosteranlage, deren historischer Teil in Ruinen liegt. Aber das schauten wir uns erst nach einem Spiel im Grimmaer Stadion der Freundschaft an.

2003 und 2004 hatten wir schon mal in dem großen Stadion mit der 13reihigen Stehtribüne auf der einen und der von fünfreihige Traversen flankierten und mit gelben und blauen Sitzen versehenen sowie Wellblech überdachten Sitztribüne auf der anderen. Obwohl in der Stadt gelegen, liegt die Anlage ziemlich im Grünen. Auch das gegenüberliegende kleinere Stadion, das nach Friedrich Ludwig Jahn heißt, hatten wir 2004 einmal besucht. Da ich aber davon nur Papierfotos habe, nutzten wir die Ansetzung in Glauchau am Abend um noch mal den SV 1919 Grimma, der nun FC Grimma heißt (2009 waren sie insolvent und neu gegründet), zu besuchen. Der FC ist auf Platz 4 und die Saison ist für sie gelaufen, obschon dieser vierte Rang ein starkes Ergebnis ist. Der Gegner aus Döbeln muss noch Punkte gegen den Abstieg sammeln, was ihnen heute nicht gelingen sollte...

Eintritt 5-6€, ermäßigt 3-4€ ist ja noch im Rahmen, aber ein schlechtes Programmheft für 1€ (nur Sachen aus dem Internet abgedruckt) und Bratwurst für 2€ (gut dass wir schon gegessen hatten) machten keinen guten Eindruck. Auch die Schnarchnasen von Fans wussten nicht positiv hervorzustechen. Die Gäste waren recht zahlreich erschienen, wobei die meisten deshalb auf der Gegentribüne mittig um uns herum standen, weil im Gästesektor die fünf härtesten Typen vom Verein mit biergeölter Stimme herumgrölten. Aber wenigstens unterstützten sie ihre Mannschaft bis zum 4:0!

Zum Spiel kann man nur sagen, dass es unterhaltsam aber erschreckend einseitig war. Grimma beherrschte Döbeln klar und konnte, da sie dauernd die Abwehr der Gäste unter Druck setzten ohne dass sie sich jedoch verausgaben mussten, hier problemlos bis auf 6:0 davon ziehen. Darunter waren auch zwei Elfmeter, da hier die Döbelner einfach zu langsam waren. Langsamkeit und Ungeschicktheit erklären auch, warum das sehr gute Dresdener Schiedsrichtergespann hier nur gelbe Karten gegen Döbeln verteilte. Ein Ehrentreffer gelang den Gästen dennoch – allerdings erst nach einer groben Unaufmerksamkeit der Grimmaer Abwehr.
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Nach kurzer Besichtigung in Nimbschen und Colditz fanden wir über teils sehr enge Straßen nach Glauchau. Dort fuhren wir gleich zur Sachsenlandhalle, einer modernen Mehrzweckhalle mit riesigem Foyer und 11reihiger Tribüne auf einer Längsseite, die im wahrsten Sinne des Wortes auf die grüne Wiese gebaut wurde. Für HSV Glauchau, die durch die Fusion mit Meerane ab dem 5.5. als HC Glauchau/ Meerane auftreten, ging es in der sogenannten „Mittel“deutschen Oberliga um nichts mehr, da sie den 3. Platz schon sicher hatten. Der Gast von der HSG Wolfen 2000, die als finanziell stark angeschlagen gehandelt wird, brachte 30 recht stimmungsstarke Fans mit, die sich gegen die gleiche Anzahl Glauchaer Stimmungsfans aber kaum durchsetzen konnten. Das war schon wirklich gut, was von diesen Fangruppen kam – gerade von Glauchau. Doch der Rest des Heimpublikums war extrem lahmarschig.

Auch die Wolfener Mannschaft konnte sich nicht durchsetzen gegen das Heimteam. Im ersten Teil der ersten Hälfte gelangen den Wölfen bis zu drei Toren Führung, doch Glauchau beherrschte bald das Spiel und konnte trotz erschreckend schwacher Torhüter- und Außenangreifer-Leistungen das Spiel zwei Mal quasi entscheiden. Allerdings waren diese entscheidenden Momente alle erst weit in der zweiten Hälfte des ganz ordentlichen Spiels zu verzeichnen. Und auch die absolute Entscheidung geriet noch leicht ins Wanken, als Wolfen durch Glauchaer Luschigkeit noch von 28:22 auf 28:26 herankam. Doch diese Minuten, in denen Glauchau von 23:22 auf 28:22 davon zog, hatten es in sich: Wolfen vergab zwei Siebenmeter und Glauchau traf drei Mal in 30 Sekunden und das in Unterzahl! Davon erholte sich Wolfen nicht mehr.

Für die Mannschaft aus der einen Ecke des Chemiedreiecks bedeutete diese Niederlage den Abstieg. Schlecht gespielt haben sie ja nicht, aber man muss zwei Dinge sehen: Glauchau spielte aufgrund der Tabellensituation und des anstehenden Bezirkspokals recht unmotiviert und vor allem ist Wolfen ja auch finanziell nicht in der Lage MOL zu spielen, sodass ein sportlicher Abstieg besser ist, als ein finanziell begründeter Rückzug vom Spielbetrieb, der laut MOL-Forum gedroht hätte.

Nach einer kurzen Besichtigung der Glauchaer Innenstadt, die v.a. wegen des sehr schönen Renaissanceschlosses sehenswert ist, fuhren wir über Gera und Zeitz zügig heeme. Eine Sonntagstour stand ja noch an. Und nach drei Tagen voller Aufgaben an der Uni geht ein extremer Groundhoppingmarathon über die Feiertage, die durch einen Termin in Luxemburg verlängert werden, bis zum 15. Mai los!
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Statistik:
- Grounds: 910 (heute 1 neuer; diese Saison: 142 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.779 (heute 2, diese Saison: 202)
- Tageskilometer: 300 (300 Auto)
- Saisonkilometer: 48.570 (38.870 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.920 Fahrrad/ 190 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 65 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 353

Sonntag, 17. Januar 2010

W181II: So richtig eng wurde es dann doch nicht mehr; Buna gewinnt gegen Wolfen II mit 28-24

Merseburger SV Buna Schkopau 28:24 HSG Wolfen 2000 II
Sonntag, 17. Januar 2010 - Anwurf 14.00
Verbandsliga Sachsen-Anhalt, Staffel Süd (5. Handball-Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 28:24 nach 60 Min. – Halbzeit: 19:7
Tore (nach Gehör vom Sprecher übernommen): Gast 7, Müller 7, Renner 4, Werther 3, Kern 2, Grohmann 2, Weißfeldt 2, Robitsch 1 (Buna); Hermann 5, Adam 5, Henke 4, Krackert 4, Minto 2, Backes 2, Schürhoff 2 (HSG)
Zeitstrafen: MSV 10 Minuten; HSG 10 Minuten
Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlenhalle Merseburg (Kap. 400, sonst 1.000 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 60 (keine Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Gut)
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Photos and English version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157623104563261/detail/

Merseburgs Nachbargemeinde Schkopau ist eigentlich ein kleines Dorf, dass man nur wegen seiner 11.000 Einwohner als Kleinstadt klassifizieren kann, wobei diese Einwohnerzahl nur durch die sage und schreibe mindestens 27 weiteren Ortsteile kommen. In Schkopau befinden sich die nicht unbekannten Buna-Werke, die dem Verein den Namen geben. Der Gegner stammt aus einer noch hässlicheren Stadt als Schkopau – Schkopau hat ja wenigstens ein ganz schönes Schloss – nämlich Wolfen. Die 1. Mannschaft der HSG ist auf dem Weg von der drittklassigen halbprofessionellen Oberliga in die höchste Amateurliga, die Oberliga also, die 2. Männermannschaft steht in der 2. Amateurliga als 10. immerhin besser als Buna da, die nur Rang 12 von 14 belegen.

Für 3€ durfte man dann neben Bier saufenden Dummschwätzern aus Spergau platz nehmen – weiß gar nicht warum die Spaste bei dem Spiel waren, die anderen Fans unbeteiligter Mannschaften waren wenigstens ruhig, wenn auch in der Mehrzahl, denn Schkopau-Fans gibt es fast keine – und ein erstaunlich gutes Spiel erleben. Zuerst legte Wolfen ein bisschen vor, doch die Gastgeber zeigten bis zur Pause ein starkes Spiel. So gut habe ich sie noch nie gesehen – bei den sonstigen Leistungen aber auch kein Kunststück. Wolfen mit einer katastrophalen Chancenverwertung, die bis zum Abpfiff anhalten sollte. Ab der 40. dann die Entscheidung absehbar, da Schkopau in Gegensatz zu den Schiedsrichtern, die teilweise völlig sinnfrei Zeitstrafen verteilten, souverän agierte. MSV Buna spielte erst in den letzten 10 Minuten den üblichen Schrott, was den Gästen noch einmal Auftrieb geben sollte – aber richtig knapp wurde es nicht mehr. Ein verdienter Sieg mit vier Toren Unterschied für den Merseburger SV Buna Schkopau, der über weite Strecken des Spiels mit starken Toren bis hin zu Drehwürfen und ordentlichem Kampfgeist auf allen Positionen überzeugte.
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Statistik:
Ground Nr. 386 (kein neuer Ground; diese Saison: 55 neue)
Sportveranstaltung Nr. 945 (diese Saison: 87)
Tageskilometer: 10 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 15.970 (12.120 Auto/ 2.000 öffentliche Verkehrsmittel/ 1.850 Fahrrad/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 181