Bebertaler SV 1931 |
5 : 2 (3:1) |
TuS Siegfried 09 Wahrburg |
-
Datum: Freitag, 14. Februar 2025 – Beginn: 19.00 -
Tore: 1-0 2. Geiter, 1-1 10. Nr. 7, 2-1 15. Geiter, 3-1 20. Hasche, 4-1 45.
Rohde, 4-2 56. Nr. 16, 5-2 61. Rohde - Verwarnungen:
keine -
Platzverweise: keine - Austragungsort: Kunstrasenplatz der Landessportschule Osterburg
(Kap. 300 Stehplätze) |
TuS Schwarz-Weiß Bismark II |
2 : 1 (1:0) |
MTV Weferlingen 1881 |
-
Datum: Samstag, 15. Februar 2025 – Beginn: 13.30 -
Tore: 1-0 21. Kujawski, 2-0 68. Damker, 2-1 80. Burian - Verwarnungen:
keine -
Platzverweise: keine - Austragungsort: Kunstrasenplatz Letzlingen (Kap. 640, davon 40
Sitzplätze) |
SG 1895 Pretzier / SV Eintracht Chüden 1963 |
5 : 2 (2:1) |
SV Lemgow-Dangenstorf 1972 II / TuS Woltersdorf 1962 II |
-
Datum: Sonntag, 16. Februar 2025 – Beginn: 14.00 -
Tore: 0-1 23. Mertinat, 1-1 28. Woltersdorf, 2-1 45. Ehmke, 3-1 54. Ehmke,
4-1 56. Walter, 4-2 67. Mertinat, 5-2 81. Schulz - Verwarnungen:
keine -
Platzverweise: keine - Austragungsort: Sportplatz Pretzier (Kap. 1.000 Stehplätze) |
Photos with English commentary: a)
Friendly Match in Osterburg: Bebertal vs. Wahrburg b)
Friendly Match in Letzlingen: Bismark Res. vs. Weferlingen c)
Friendly Match in Pretzier: Pretzier / Chüden vs. Lemgow-Dangenstorf/ Woltersdorf Res. |
Ich hatte Donnerstag das Auto zur Inspektion zum Händler in
Stendal gebracht. Freitag holte ich es wieder ab. Auf dem Rückweg fand sich
dieses interessante Testspiel auf dem Kunstrasen der Landessportschule
Osterburg. Mit dem letzten Licht machte ich ein paar Fotos vom verschneiten
Platz – von den drei Plätzen der unattraktivste der Sportschule. Ich ging
dann zu Fuß in die Innenstadt Pizza essen und war rechtzeitig vorm Spiel
wieder am Platz. Von den Leuten an den Wechselbänken konnte ich nur je eine
Person ausmachen, die keine Funktion begleitete und somit als Zuschauer zu
zählen war. Ich war der dritte – leider interessierte das Spiel echt keine
Sau... Dafür brach der Klassentiefere aus der Börde gleich nach zwei
Minuten erfolgreich durch. Die Altmärker glichen nach zehn Minuten aus. Nach
20 stand es schon 3:1 für Bebertal. Nach etwas über einer halben Stunde wurde
abgepfiffen. Nach dem Seitenwechsel hieß es nach einer Viertelstunde etwas
verhaltenerem Spiel 4:1. Wahrburg kam noch mal heran, doch Siegfried blieb
sieglos, da Bebertal noch mal die Abwehr überrannte und trotz hohem Tempo
überlegt am Torwart vorbeischob zum 5:2. Nach insgesamt 65 Minuten wurde
abgepfiffen und auf ein drittes Drittel verzichtet. Der deutliche Sieg des
vermeintlichen Underdogs überraschte mich nicht so sehr, v.a. nach dem
Pokalspiel letztes Wochenende: Viele Landesklassemannschaften sind eben
keineswegs besser als die besseren Bördeoberligisten oder sogar
Bördeligisten. |
Das war nur der Auftakt in eine Serie von Testspielen in der Altmark. Aufgrund leichten Schnees
und Temperaturen knapp unter null Grad, haben sich wieder einmal einige Gemeinden
wie z. B. Magdedorf nicht entblödet, Generalabsagen für den Fußball zu
verhängen. Andere Gemeinden erlaubten nur die Nutzung von Kunstrasenplätzen
am gesamten Wochenende – auch dem wie vorhergesagt schneefreien Sonntag, an
dem man auch nicht geschmolzenen Schnee hätte räumen können. Arnstedt z. B. war
am Samstag nicht fähig, das Landesligaspiel gegen Leuna auszutragen – am Ende
wurde wegen der vielen, vielfach überhaupt nicht nachvollziehbaren Ausfälle
sogar der ganze Spieltag verlegt, sodass ich am Samstag stattdessen nach
Letzlingen fuhr. Normalerweise hätte ich das mit dem Rad gemacht, ich konnte
mir aber nicht sicher sein, dass auch gespielt wird. Es hatte ja leicht
geschneit. Der Nebenplatz dort war zur Überraschung aller Anwesenden noch
vom Freitagabendspiel von Letzlingen/Potzehne beräumt. Er hat natürlich einen
Kunstrasenbelag, ein paar Sitze und Bänke und ist auf drei Seiten von
Nadelbäumen umgeben. Die einzigen Letzlinger, die dem Spiel folgten, hatten
auch noch – wie sie mir erklärten – durch ihre Tätigkeit einen großen Anteil
an der Errichtung des Platzes. Zunehmend vermieten solche Vereine diese
Plätze auch im Winter, sodass sich heute zwei Mannschaften mit je 30 bzw. 40
km Anfahrtsweg hier maßen. Mich interessierte die Partie, weil der MTV Weferlingen dort auf
den eine Liga höher spielenden TuS Schwarz-Weiß Bismarck II traf. Beide
Mannschaften brauchten eine Weile, ehe sie in Fahrt kamen, dann war aber der
Klassenhöhere gefährlicher und ging mit einem toll volley genommenen Schuss
an den Innenpfosten 1:0 in Führung. In Hälfte zwei zeigte sich Weferlingen
deutlich stärker, vergab aber diverse Chancen. Mit einem Konter fingen sie
sich das 2:0 und konnten am Ende nur in der Schlussphase einen Ehrentreffer
erzielen. Erneut aber ein gutes Spiel von Weferlingen. Nicht nur, weil
Weferlingen meist gut spielt, sondern auch weil sie recht viele Fans auswärts
mitbringen – auch heute typisch: saukalt, Testspiel, daher kaum Zuschauer,
aber wenigstens deutlich mehr Fans als Bismark mitgebracht, die mehr als 10
Kilometer kürzer fahren mussten – werde ich noch einige Spiele vom Verein aus
meinem neuen Wohnort in der Rückrunde anschauen! Nach dem Spiel lief ich noch durch Letztlingen, über den recht
kahlen Markt zum sehr sehenswerten Schloss mit angrenzender Kirche und
weiteren historischen Gebäuden. Ein Besuch des Dorfes lohnt sich wirklich! |
Sonntag schließlich, sind in ganz Sachsen-Anhalt vielleicht fünf
Fußballspiele ausgetragen worden, in Niedersachsen sah es fußballmäßig genauso
scheiße aus – ich suchte das nächstgelegene aus: 69 km einfache Fahrt
entfernt. Also wieder keine Radtour. Aber ich hatte halt dieses Wochenende
keine Lust auf Handball, Volleyball etc., da kein interessantes oder
überhaupt kein Spiel meiner bevorzugten Teams in allen Hallensportarten an stand
und kein interessanter Ground rief. Die nächstgelegenen Handballspiele waren
z. B. Dritte Mannschaften in Süplingen oder Junioren in Helmstedt. Na ja, wie oben zu lesen ist, ging es nach Pretzier, einem
kleinen Dorf östlich von Salzwedel. Typische altmärkische Bebauung, die
Kirche nicht sonderlich schön. Im deutlich kleineren Nachbarort Stappenbeck
steht ein viel schöneres Exemplar, altmarktypisch aus Feldsteinen errichtet. Dafür
hat Pretzier ein besonders schönes Gefallenendenkmal und auch einen ganz
ansehnlichen Fußballplatz. Zwar völlig ausbautenlos, aber kleines
Sportlerheim, massive Reling, kleine Wälle und gewaltige Bäume. Der Platz
liegt weiter außerhalb des Dorfes. Die letzten fünf Amateurspiele, die ich besucht hatte, fanden
alle auf neutralem Platz wegen Kunstrasenbelags statt. Bei knapp über null
Grad war dieser Rasen aber schneefrei und einwandfrei bespielbar – uneben ist
der ja immer... Einfach nur geisteskrank, dass da überhaupt Spiele
ausgefallen sind in der Region – es hat ja außer diesem Spiel in Pretzier im
Umkreis von 100 Kilometern kaum eines stattgefunden, obwohl eine hohe
zweistellige bis sogar dreistellige Zahl an Partien geplant war. Bei erneut freiem Eintritt erschienen immerhin 50 bis 60
Zuschauer, auch ein paar Gäste aus dem niedersächsischen Wendland. Die Gäste
von jenseits der ehemaligen Grenze wurden gleich hinten reingedrängt. Gegen den
Spielverlauf eröffneten sie aber den Torreigen. Vor der Pause konnte
Pretzier/ Chüden jedoch noch die Partie drehen: eine 30-Meter-Bogenlampe und
ein überlegter Abschluss gegen die Laufrichtung von der Strafraumgrenze und
schon stand es 2-1 für den Tabellenführer der untersten Liga in Altmark West.
Nach der Pause zogen die Gastgeber bis auf 4:1 davon, nachdem der Gast
verkürzte, hieß es am Ende 5:2. Kuriose Randnotiz: Beim Gast handelte es sich
ja um eine Spielgemeinschaft von Lemgow-Dangenstorf und Woltersdorf – die Bogenlampe
zum Ausgleich für Pretzier erzielte ausgerechnet der Sportfreund mit dem
Nachnamen Woltersdorf... |
Statistik: - Grounds: 3.774 (Fr 1, Sa 1, So 1; diese Saison: 114 neue) - Sportveranstaltungen: 5.293 (Fr 1, Sa 1, So 1; diese Saison: 168) - Tourkilometer: 480 km (Fr 260 km Auto, Sa 80km Auto, So 140km
Auto) - Saisonkilometer: 51.540
(25.060 Flugzeug/ 24.370 Auto, davon 8.500 Mietwagen/ 1.970 Fahrrad/ 140 Bus,
Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 13 [letzte
Serie: 82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 216 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Montag, 17. Februar 2025
W3.0216I-III: Drei Testspiele in der winterlichen Altmark
Dienstag, 11. Februar 2025
W3.0215III: Sieg nach Verlängerung für den Außenseiter
OhreKicker Wolmirstedt |
2 : 1 n. V. |
SV Groß Santersleben 1924 |
-
Datum: Sonntag, 9. Februar 2025 – Beginn: 13.00 -
Tore: 1-0 40. Masuth, 1-1 55. Banas, 2-1 101. Smetanka - Verwarnungen:
Stein, Sidibeh (Wolmirstedt); 2x Tusuni, Ilijoski, TW Dressel, Hahn, Banas,
Kutz, Fernandes (Santos) -
Platzverweise: Tusuni von Santos (71. Min. Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels) - Austragungsort: Kunstrasenplatz Barleben (Kap. 1.200 Stehplätze) |
Photos with English commentary: a)
District Cup Börde in Barleben: Wolmirstedt vs. Groß Santersleben |
Aus Zeitgründen nahm ich am Sonntag das Auto nach Barleben. Da
Wolmirstedt nicht in der Lage war auf Rasen zu spielen, wurde das
Kreispokal-Viertelfinale auf den Kunstrasen in Barleben gelegt. Mir nur
recht, weil da war ich noch nicht. Auch gut, dass auf einem neutralen
Ausweichplatz gespielt wird – in etlichen Ländern ist sowas auch im
Ligabetrieb flächendeckend Pflicht, wenn ein Verein nicht fähig ist, seinen
eigenen Platz spielfähig zu machen. Ich muss in dem Zusammenhang übrigens
auch mal manche meiner Groundhopping-Kollegen angreifen, die sich nicht entblöden,
gegen Plasteplätze zu hetzen. Kunstrasen ist in fast allen Ländern einfach
ein Segen hinsichtlich der Bespielbarkeit (sowohl Länder mit langen Wintern
als auch trockenen Dauersommern oder tropischen Sturzregenfällen). In einem
derart verweichlichten Land wie Deutschland kommt hinzu, dass bei jeder
Schneeflocke und mehr als einem halben Liter Regen auf den Quadratmeter oder
mal einem Tag normalem Dauerregen ja durch Gemeinden und teils sogar
Vereinsverantwortliche und Schiris jedes Spiel auf Rasen abgesagt wird. Ein
Spielbetrieb ist also in Regionen, in denen es keinen/ wenige Kunstrasenplätze
gibt, von spätestens November bis mindestens März (mithin das halbe
Kalenderjahr!) nur sporadisch möglich. Ich spiele wegen der Abschürfungen
auch lieber auf einem (auch weggetretenen) Naturrasen oder meinetwegen Sand, statt
auf Plaste, aber allemal besser als Asche. Also verbaut Kunstrasen auf die
Hauptplätze und macht das richtig, so wie z. B. in Irxleben! Ich bin nur
dagegen, mehr von diesen zuschauerunfreundlichen Affenkäfigen zu bauen.
Weniger Fangzäune, mehr Tribünen! |
Der Kunstrasenplatz in Barleben ist der Nebenplatz. Für einen
solchen auch nicht schlecht, denn über 1.000 Zuschauer finden hier
theoretisch Platz, da er einen ordentlichen Graswall auf einer Längsseite
bietet. Hinter den Toren sind Fangnetze, vom Wall aus hat man einen Blick
über den Hauptplatz zum See, von gegenüber sieht man recht ordentliche Häuser
in der Straße hinter dem Platz. Nicht ganz so ordentlich sieht es auf dem
Nachbargrundstück und hinter den Wechselbänken aus. Hier scheint es ein paar
jugendliche Asis zu geben, die ihren Müll nicht mitnehmen, die Wechselbänke
beschädigen und da Beleidigungen gegen u.a. „WMS Fotzen“ hinterlassen. Keine
Ahnung, ob deswegen erhöhtes Ordneraufkommen war und ein Sicherheitsmann auch
jeden jüngeren männlichen Besucher auf Waffen und Pyro abtastete – denn die
Graffiti richteten sich ja offensichtlich gegen den heutigen Gastgeber, die
OhreKicker Wolmirstedt. |
Das Spiel zwischen den OhreKicker Wolmirstedt (Tabellenführer der
Bördeliga, in der auch Weferlingen um den Aufstieg kämpft) und dem vierten
der zwei Ligen höheren Landesklasse 4, Groß Santersleben, genannt FC Santos, war
der von mir erwartete spannende Pokalfight. Ein Klassenunterschied war zu
keiner Phase der Partie vorhanden, was nicht nur die Schwäche der
Landesklasse 4 zeigt, sondern auch wie stark die Bördeliga mit ihren
Spitzenteams Wolmirstedt, Süplingen, Wanzleben, Weferlingen und Irxleben II ist.
Kurz vor der Pause – es hatte bereits etliche Chancen auf beiden Seiten
gegeben – traf Wolmirstedt aus abseitsverdächtiger Position zum 1:0. Nach dem
Seitenwechsel kam Santos schnell zum Ausgleich. Deren Oberwasser wurde aber
spätestens mit dem Platzverweise gestoppt. Das Schiedsrichtergespann traf
immer wieder zweifelhafte Entscheidungen, mehrheitlich zuungunsten der
Santersleber und schmiss ziemlich mit Karten um sich. So kam man für die 3€
Eintritt – übrigens auf schönen Karten aufgedruckt – aber immerhin in den
Genuss einer Verlängerung, denn der klare Favorit war ja auch mit 11 gegen 11
in keiner Phase die wirklich bessere Mannschaft. Noch vor dem Seitenwechsel
in der Verlängerung überlisteten die OhreKicker den Santos-Schlussmann mit
einer Bogenlampe zum 2:1 Siegtor. Kurz vor Abpfiff vergaben sie sogar noch
drei Hundertprozentige zum 3:1. Eine klasse Partie! Die Halbfinals steigen 22./23.3. (werde da aber im Ausland
verreist sein) und das Finale planmäßig erst Ende Juni (22.6. oder so) – das ist
natürlich ein Spiel, was man sich mal wieder reinziehen könnte... |
Statistik: - Grounds: 3.771 (1; diese Saison: 111 neue) - Sportveranstaltungen: 5.290 (1; diese Saison: 165) - Tourkilometer: 100 km Auto - Saisonkilometer: 51.060
(25.060 Flugzeug/ 23.890 Auto, davon 8.350 Mietwagen/ 1.970 Fahrrad/ 140 Bus,
Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 10 [letzte
Serie: 82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 215 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
W3.0215II: Enge Ergebnisse beim Wolfsburger Profinachwuchs
VfL Wolfsburg U19 |
2 : 3 (1:1) |
VfB Stuttgart U19 |
-
Datum: Samstag, 8. Februar 2025 – Beginn: 12.00 -
Tore: 0-1 15. Agzikara, 1-1 24. Odogu, 1-2 53. Penna, 2-2 58. Dittrich, 2-3
77. Bujupi - Verwarnungen:
Penna, Hajdini, Mule, Martin, Lüers (alle Stuttgart) -
Platzverweise: keine - Austragungsort: sog. AOK-Stadion (Kap. 5.200, davon 4.400 Sitzplätze) |
EHC Grizzly Adams Wolfsburg (Young Grizzlys U17) |
4 : 3 (1:1/1:0/1:2/3:2) |
Eishockey Jugend Kassel (Young Huskies U17) |
-
Datum: Samstag, 8. Februar 2025 – Beginn: 14.30 -
Tore: 0-1 5.12 Pasoter, 1-1 16.45 Hordiienko, 2-1 27.03 Theuerholz, 2-2 41.18
Kozlov, 2-3 56.11 Wittler, 3-3 58.41 Dessinge, entscheidender Penalty:
Hordiienko - Strafzeiten:
3x Warendorf (Wolfsburg = 6 Minuten), 2x Werner, Kuba, Kozlov (Kassel = 8
Minuten) - Austragungsort: Eisarena Wolfsburg (Kap. 4.500, davon 3.000 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: a) Under-19 Football: Wolfsburg vs. Stuttgart |
Eine samstägliche Radtour bei knapp über null Grad von genau 50
Kilometern Länge brachte mich zu zwei Nachwuchsspielen nach Wolfsburg. Hier
zeigte sich heute wohlgemerkt der Profinachwuchs – einmal im Fußball und
einmal im Eishockey – obwohl hier weder Eintritt verlangt wurde, noch
sonderlich viele Zuschauer kamen. Beide Spiele stiegen auch in lohnenden
Grounds. |
Zuerst 12 Uhr im AOK-Stadion neben der sogenannten VW-Arena, wo
ab 15.30 Uhr die 1. Bundesliga der Männer spielte. Dort war ich schon mal
Zaungast, nun hatte ich bei freiem Eintritt und kurzer Zugangskontrolle auf
dem linken Bereich der Haupttribüne freie Platzwahl. Sonst war nur der
VIP-Bereich offen. Die Stehränge hinter den Toren (schlechte Sicht durch
Netze) oder die Sitze gegenüber sind wohl nur bei gut besuchten Spielen
offen. Das Stadion ist übrigens ausgesprochen gepflegt, farblich ganz
gelungen, überzeugt auf den Längsseiten durch sehr gute Sicht – ist aber
architektonisch eher einfallslos. Verglichen mit dem, was viele andere
Bundesligisten als Spielort für ihren Profinachwuchs haben, ist das aber
besuchenswert. Schöner ist jedoch immer, wenn im Stadion am Elsterweg
gespielt wird! Heute war der VfB Stuttgart zu Gast und die gingen in einem sehr
ausgeglichenen und doch sehenswerten Spiel früh in Führung. Nach dem
Ausgleich und dem Seitenwechsel ging Stuttgart erneut nach einem Standard in
Front, während der VfL einen Elfmeter verschoss (sogar festgehalten!) Das
letzte Wort hatte in der Tat auch der Gast aus Baden-Württemberg, der in der
Schlussphase noch einen dritten Treffer erzielte. Neben fünf Toren gab es
auch fünf gelbe Karten, die allerdings alle für Stuttgart, die auch in der
Tat härter und unsauberer spielten. |
Beim Eishockey war die Partie der 14- bis 17jährigen genauso
ausgeglichen, aber hier mit dem glücklicheren Ende für den Gastgeber. Die
Young Grizzlys gerieten gegen die Young Huskies zwar auch erst ins
Hintertreffen und glichen vorm ersten Seitenwechsel aus, doch spielten dann
ein deutlich besseres zweites Drittel und gingen 2:1 in Führung. Im Schlussdrittel
sah es dann zwar ebenfalls nach einer 2:3 Niederlage aus, aber einer der
Osteuropäer von Kassel war so bescheuert, kurz vor Schluss ein unnötiges Foul
im Mittelkreis zu machen, sodass Wolfsburg in doppelter Überzahl zum 3:3 kam.
Es folgte ein Penaltyschießen. Wie zu befürchten war – im Spiel wurde bereits
ein Penalty verballert von Wolfsburg – zog sich das lange hin. Nach ich meine
je 7 Schützen heiß es 3:2 für Wolfsburg, was ja im Eishockey immer nur als 1:0
für den Sieger des Penalty-shoot-outs gewertet wird. Daher offizieller
Endstand 4:3 für Wolfsburg. Die Nachwuchsligen vom Deutschen Eishockey Bund kann ich übrigens
jedem empfehlen, der auf Stimmung und Fans verzichten kann und sich aufs
Spiel oder die Hallenarchitektur oder beides konzentrieren will. Man hat meist
freien Eintritt. Ich wiederhole noch mal: es kostet nichts! Nicht wie bei den
scheiß Handballern, wo man gerne mal 10€ für U19-Bundesliga zahlen muss! Dann
hat man freie Platzwahl (keine eingeklappten Tribünen wie bei Handball- oder
Volleyball-Nachwuchsliga oft) und kann so gut wie überall herumlaufen. Da
meist nur wenige Dutzend Zuschauer kommen, hat man auch extrem viel Auswahl –
kann sich, wie ich schließlich gemacht habe, in die Nähe irgendwelcher Eltern
oder Nachwuchsspieler setzen, oder eben ganz weit weg von allen mit völlig
freier Sicht platzieren und sich die Architektur der Halle (im Fall von
Wolfsburg ist die Halle auch bis auf die hässlichen Farben recht gelungen,
teilweise gibt es noch Holzbänke und Stehplätze) anschauen. Es gibt wenige Ausnahmen hinsichtlich der Spielstätten in der Nachwuchsliga:
manche der Toppklubs haben kleinere Nebenhallen. Diese sind natürlich
teilweise unattraktiv (z. B. Kölner Haie). Andererseits spielen manche der
Nachwuchsteams wiederum in den tollen alten großen Eishallen, so z. B. Brehmstraße
Düsseldorf oder Wellblechpalast Berlin. |
Statistik: - Grounds: 3.770 (1; diese Saison: 110 neue) - Sportveranstaltungen: 5.289 (2; diese Saison: 164) - Tourkilometer: 50 km Rad - Saisonkilometer: 50.960
(25.060 Flugzeug/ 23.790 Auto, davon 8.350 Mietwagen/ 1.970 Fahrrad/ 140 Bus,
Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 9 [letzte Serie:
82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 215 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Montag, 10. Februar 2025
W3.0215I: Überlegener Gastgeber bei der Ü40 Hallenkreismeisterschaft
Salzland Ü40 Hallenkreismeisterschaft in Egeln |
-
Datum: Freitag, 7. Februar 2025 – Beginn: 17.30 - Austragungsort: Waldsporthalle Egeln (Kap. 200 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: |
Noch mal ein Hallenturnier nach der Arbeit am Freitag. Diesmal
aber wohl wirklich das letzte in dieser Saison... Heute ging es um die
Kreismeisterschaft der Alten Herren im Salzland, ausgetragen wurde das
Turnier mit 8 Mannschaften in zwei Vierergruppen, Spielzeit je 1x12 Minuten,
Neunmeterschießen mit fünf Schützen. Austragungsort war die Waldsporthalle in
Egeln. Die ist farblich schön gestaltet und von der Tribünenaufteilung her
originell. Die Bänke sind zudem mit Stoff bezogen. Die Tribünenaufteilung
verschenkt jedoch Platz für doppelt so viele Zuschauer. Die 200 Sitzplätze
waren heute aber eh nicht zu dicht belegt, jedoch hatten alle Teams ein paar
Anhänger mit... Nach schleppendem Beginn mit zwei unspektakulären Partien der
Gruppe A, schoss in Gruppe B der Gastgeber Egeln die SG Peißen/ Preußlitz/
Bebitz mit 10:1 ab. Es kristallisierte sich in der Vorrunde raus, dass neben
Egeln auch Nienburg und Drohndorf-Mehringen stark sind. Die überwiegend
flotten und technisch guten Spiele wussten zu gefallen. Nach Ende der Vorrunde ging es mit Halbfinals, Neunmeterschießen
um die Plätze 7 bzw. 5 und dann dem Spiel um Platz 3 und dem Finale weiter. Das Finale bestritten Egeln und Drohndorf-Mehringen, wobei der
Egelner Torwart einen Sturmlauf übers Feld zum 1:0 in der Mitte der Spielzeit
abschloss. Es war das zweite Torwarttor in diesem Turnier. Am Ende sollte es
der einzige Treffer in diesem spannenden Finale sein – Glückwunsch an die
Germania! |
Statistik: - Grounds: 3.769 (1; diese Saison: 109 neue) - Sportveranstaltungen: 5.287 (1; diese Saison: 162) - Tourkilometer: 180 km Auto
- Saisonkilometer: 50.910 (25.060 Flugzeug/ 23.790 Auto, davon 8.350
Mietwagen/ 1.920 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 8 [letzte Serie:
82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 215 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Mittwoch, 5. Februar 2025
W3.0214III: Extralanges Testspiel in Wolfsburg-Neuhaus
SV Barnstorf |
2 : 3 (0:2) |
Klein Sisbeck - Groß Twülpstedt - Volkmarsdorf Holzland 1992 /
Meinkoter SV 1931 |
-
Datum: Sonntag, 2. Februar 2025 – Beginn: 13.10 -
Tore: 0-1 25. Müller, 0-2 31. Weigert, 1-2 52. Dicle, 1-3 62. Vogel, 2-3 67.
Dicle - Gelbe
und rote Karten: hatte der Schiri nicht mit
- Austragungsort: Sportanlage Neuhaus, B-Platz (Kap. 800 Stehplätze) |
Photos with English commentary: a) Friendly Match in Wolfsburg: Barnstorf vs. Holzland/ Meinkot in Neuhaus |
Nach der 100km Radtour am Samstag, fuhr ich am ebenso kalten,
aber teilweise sonnigen Sonntag knapp 50km. In Wolfsburg fanden auf den
verschiedenen Kunstrasenplätzen ein paar Testspiele statt. Ich wählte das
nächstgelegenste aus, da die Sportanlage sich unweit der Wasserburg Neuhaus
befindet. Leider gibt sie keinen Blick auf die Burganlage frei. Ich schaute
mich vor Anpfiff dort um. Ein anderes Mal besuche ich da vllt. auch mal das
Museum, weil man da wohl auf den Turm hoch kann. Den A-Platz (Rasen) muss ich da ja auch noch machen. Heute wurde auf
dem B-Platz (Kunstrasen) gekickt. Mit 10 Minuten Verspätung pfiff der Schiri
in Straßenkleidung die Kreisliga-Testpartie an. Beide Teams in ihrem
jeweiligen Landkreis im Mittelfeld. Der Gast – eine Spielgemeinschaft aus
vier Dörfern, darunter dem klangvollen Meinkot, was jedoch nicht mit Scheiße,
sondern mit einer Hütte (Kate, Kathe, Kothe) zu tun hat – war über weite
Strecken besser und ging verdient 2:0 in Führung. Nach der fast 25minütigen
Halbzeit – habt ihr noch alle Latten am Zaun?! – kam Barnstorf besser ins Spiel
und zum Anschlusstreffer. STV Holzland / Meinkot fing sich aber wieder,
erzielte einen dritten Treffer und brachte schließlich ein 2:3 auch über die
fünfminütige Nachspielzeit. |
Statistik: - Grounds: 3.768 (1; diese Saison: 108 neue) - Sportveranstaltungen: 5.286 (1; diese Saison: 161) - Tourkilometer: 50 km Fahrrad
- Saisonkilometer: 50.730 (25.060 Flugzeug/ 23.610 Auto, davon 8.350
Mietwagen/ 1.920 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 8 [letzte Serie:
82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 214 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
W3.0214II: Auswärtssieg in der Altmark für die Weferlinger Handballer
SV Eintracht 1921 Immekath |
21 : 31 (8:13) |
MTV Weferlingen 1881 |
-
Datum: Samstag, 1. Februar 2025 – Beginn: 17.30 - Statistiken: siehe Verbandsseite! - Austragungsort: Sporthalle Beetzendorf (Kap. 1.500, davon 1.100
Sitzplätze; heute geöffnet: 800 (400)) |
Photos with English commentary: |
Die Handballer vom MTV Weferlingen hatten ein interessantes Auswärtsspiel
in der Altmark. Die Sporthalle Immekath ist für Handball zu klein, daher
spielen sie im 10km entfernten Beetzendorf in einer viel zu großen Halle.
Warum sie nicht im 5km entfernten Ort Klötze – zumal Immekath ein Ortsteil
von Klötze ist – spielen, verstehe ich allerdings nicht, denn die
Zinnberghalle ist auch für Handball geeignet und die Klötzer
Handballabteilung hat kaum Mannschaften und dementsprechend wenige Spiele. So
artete die heutige Radtour in eine 103km lange, sehr harte Tour aus.
Topografisch ist das ja nicht sonderlich hart, da sehr flach – aber die
Temperaturen waren nur sehr gering über Null und auf dem Rückweg, den ich 2
Stunden 45 Minuten in Dunkelheit fahren musste, gefror mal wieder der scheiß
Nebel auf Kleidung und Rad. Hatte ich in letzter Zeit mehrfach... |
Vor dem Spiel besichtigte ich noch Bandau und Jeeben, die beiden
letzten Dörfer vor Beetzendorf und natürlich Beetzendorf selber. Während die
5 bzw. 2,5km vor Beetzendorf liegenden Dörfer winzig sind und nur jeweils
eine kleine Kirche mein fotografisches Interesse wecken konnte, hat
Beetzendorf neben einer größeren evangelischen Kirche auch eine kleine
katholische, ein paar Fachwerkbauten, ein Gehöft mit verfallenem Gutshaus
aber tollem Portal und v.a. eine Burgruine (eine Sumpfburg wie in Weferlingen,
wobei man auf den Turm nicht mehr hochkommt und auch sonst weniger erhalten
ist) zu bieten. Eindrucksvoll ist die Turnhalle, an die auch die kleine Tribüne
für den Fußballplatz gebaut ist. Wozu Beetzendorf so eine 1.500er Halle mit
einer Unter- und vier Obertribünen braucht, verstehe ich allerdings nicht.
Handballer haben sie ja keine, hier spielt nur Eintracht Immekath, heute immerhin
vor knapp 130 Zuschauern bei 3€ Eintritt, die mittlerweile unterm
Durchschnitt in dieser Liga sind. Die Partie war nur in der ersten Viertelstunde ausgeglichen, ein
einziges Mal führte der Gastgeber (4:3 nach 7 Minuten), ab der 17. Minute
führte Weferlingen meist mit 4 Toren Vorsprung, war einfach treffsicherer und
spielerisch die bessere Mannschaft. Mit 5 Toren Vorsprung ging es in die
Pause, wobei die letzten 10 Minuten deutlich weniger Tore sahen als zuvor. In
den ersten 10 Minuten nach dem Seitenwechsel kam Immekath noch mal mehrfach
auf 3 Tore heran, doch ab der 47. Minute zog Weferlingen gegen zunehmend
hilflose Immekather richtig davon. Nun führten sie dauernd mit 8 Toren, am
Ende sogar mit 10. 21:31 für den MTV, obwohl sie z. B. 6 Zeitstrafen und
Immekath nur 2 von den nicht immer sicheren Schiris kassierten. Eine wirklich
gute Leistung der Weferlinger! |
Statistik: - Grounds: 3.767 (1; diese Saison: 107 neue) - Sportveranstaltungen: 5.285 (1; diese Saison: 160) - Tourkilometer: 100 km Fahrrad
- Saisonkilometer: 50.680 (25.060 Flugzeug/ 23.610 Auto, davon 8.350
Mietwagen/ 1.870 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie:
82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 214 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Dienstag, 4. Februar 2025
W3.0214I: Eine Farce zum Finale der HKM Börde
Hallenkreismeisterschaft Börde, Finalrunde |
-
Datum: Freitag, 31. Januar 2025 – Beginn: 18.00 -
Tabellenstand vor dem Abbruch: 1. Traktor Hohenwarsleben (Kreisklasse) 6
Spiele, 11:10 Tore, 13 Punkte, 2. TSV GW Bregenstedt (Kreisoberliga) 6, 14:7,
11, 3. Stern Elbeu (Kreisoberliga) 6, 15:12, 10, 4. SV Groß Santersleben
(Landesklasse) 6, 9:8, 10, 5. Concordia Rogätz (Kreisoberliga) 5, 5:8, 5, 6.
Germania Wulferstedt (Kreisoberliga) 5, 7:11, 4, 7. Gutenswegen/ Klein
Ammensleben (Kreisoberliga) 6, 7:13, 4 -
Ergebnisse bis zum Abbruch: Bregenstedt 3-1 Elbeu, Gutenswegen 0-2 Rogätz,
Hohenwarsleben 3-2 Wulferstedt, Santersleben 2-2 Bregenstedt, Elbeu 2-1
Gutenswegen, Rogätz 0-0 Hohenwarsleben, Wulferstedt 0-1 Santersleben,
Bregenstedt 2-2 Gutenswegen, Hohenwarsleben 2-6 Elbeu, Santersleben 3-2
Rogätz, Wulferstedt 0-2 Bregenstedt, Gutenswegen 1-3 Hohenwarsleben, Elbeu
2-1 Santersleben, Rogätz 1-1 Wulferstedt, Bregenstedt 1-2 Hohenwarsleben,
Santersleben 2-1 Gutenswegen, Wulferstedt 3-2 Elbeu, Rogätz 0-4 Bregenstedt,
Hohenwarsleben 1-0 Santersleben, Gutenswegen 2-1 Wulferstedt, Elbeu - Rogätz (nicht
ausgespielt). - Austragungsort: Wartberghalle Niederndodeleben (Kap. 925, davon
770 Sitzplätze; heute geöffnet: 350, davon 280 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: Indoor Football: Final Tournament of Börde
District Championships in Niederndodeleben |
Zum Start ins Wochenende fuhr ich über Niederndodeleben
nachhause, denn in der Wartberghalle – benannt nach der Warte außerhalb des Dorfes – stieg die Finalrunde der
Hallenkreismeisterschaft. Nun stiegen auch Kreisoberligisten und ein
Landeklassist ein. Mit dem Sieger dreier Hallenturniere (Vorrunde Kreisklasse,
Endrunde Kreisklasse und Kreisligaturnier) war auch Traktor Hohenwarsleben
dabei. Ich dachte mir schon nach dem Turnier in Wanzleben, dass das Kommen
allein wegen denen lohnen würde... Auch in Niederndodeleben wieder freundlicherweise kostenloser
Eintritt. Die Halle hat eine vierreihige Obertribüne plus Stehplatzreihe und
eine siebenreihige Untertribüne mit Stehplatzreihe, wobei die Untertribüne
heute nicht geöffnet wurde. Es kamen auch in der Tat nur knapp 300 Zuschauer. Im Vergleich zur Kreisklassenendrunde fand ich auch die Spiele
durchweg schlechter, obwohl nominell weitaus höher. Es war aber viel Gebolze
dabei, einmal auch ein 0:0 und insgesamt wenige tolle Torszenen. Es war
einfach durchweg nur Durchschnitt und fast keine Stimmung, obschon nicht
schwach oder langweilig. Vor der letzten Runde (also den letzten 3 Spielen) ergab es sich
folgende Spitzengruppe: Bregenstedt 11 Punkte und +7 Tore, Groß Santersleben
10 Punkte +2 Tore und dann Hohenwarsleben 10 Punkte und 10:10 Tore.
Bregenstedt spielfrei und Santersleben gegen Hohenwarsleben hätte
Unentschieden enden müssen, damit Bregenstedt das Turnier gewinnt. Bei einem
Sieg, wäre es der jeweilige Gewinner der Partie, der den Pokal hätte
nachhause bringen sollen. Das Irre an dieser Partie: der drei Klassen höhere
Favorit, der durchweg nicht überzeugte, hatte zwar mehr Chancen, doch
Hohenwarsleben nutze eine ihrer wenigen Torgelegenheiten zum 1:0 und verteidigte
das bis zum Schluss. In den letzten zwei Minuten kam es jedoch mehrfach zu Rudelbildungen,
Beleidigungen und Zeitstrafen. Die Schiedsrichterleistung war im gesamten
Turnier durchwachsen und hatte hier zum Ende den Höhepunkt, dass Haupt- und
Assistenzschiedsrichter einen Wechselfehler von Hohenwarsleben nicht
bemerkten. Der Traktorist war allerdings nur wenige Sekunden unberechtigt auf
dem Feld und griff nicht störend ein. Die unfaire Versagertruppe aus
Santersleben legte trotzdem bei der Turnierleitung Protest ein. Als das
bedeutungslose Spiel zwischen Gutenswegen und Wulferstedt vorbei war und
Elbeu noch mal gegen Rogätz um die goldene Ananas spielen wollten, sagte der
Turnierleiter durch, dass aufgrund des Regelverstoßes Hohenwarsleben gegen
Santersleben noch mal im Anschluss neu ausgespielt werden solle – im Rahmen
der Regeln aber natürlich gegen jeden gesunden Menschenverstand und die
sportliche Fairness. Das führte verständlicherweise zu einem zünftigen Tumult
auf der Tribüne, bei dem manchem Hohenwarsleber ein, zwei Bierchen aus der
Hand fiel und die ein oder andere derbe Aussage gen Turnierleitung und
Santersleben rausrutschte. Santersleben, die von einem Hohenwarsleber als „die
Arschficker vom Kreisverband“ tituliert wurden, verzichteten nun plötzlich
auf die Neuansetzung. Das Kampfgericht gab sich ob der Tumulte jedoch
beleidigt, drohte mit der Polizei (die in Sachsen-Anhalt leider bundesweit
die unfähigste da unterbesetzteste, die z. B. Durchfaller aus Niedersachsen
nehmen muss, ist und bei so einer Situation, wenn überhaupt, erst nach einer
guten Stunde angegurkt kommt) und brach das Turnier ab. Alle Ergebnisse annulliert,
kein Sieger, kein Torschützenkönig. Was für eine Farce! In erster Linie ein grober Schieds- und Linienrichterfehler:
Einfach zwei Minuten gegen den Hohenwarsleber verhängt, die Deppen von
Santersleben hätten auch im 4 gegen 3 den letzten Freistoß nicht
vorbeigekriegt. Verstehe auch nicht, warum die Turnierleitung nicht
korrigierend eingreift – das sollte nicht verboten sein. Aber dann auch einfach
unsportlich von Santersleben, hier so dreckig durch Protest und Neuansetzung
das Turnier gewinnen zu wollen – Klassenhöchster und kein einziges wirklich
gutes Spiel abgeliefert! Natürlich muss sich auch Traktor Hohenwarsleben mal
fragen, ob man immer so aggressiv auftreten muss, wenn sowas ist. Ich gebe
aber zu, dass ich bei so einer Entscheidung gegen Weferlingen auch schimpfend
in Richtung Turnierleitung gelaufen wäre und bei sowas gegen Leuna wäre ich
an vorderster Freund beteiligt gewesen und hätte die Tür zum Wettkampfgericht
in Nino-Hammerschmidt-Mitternachtsturnier-Manier geöffnet... |
Statistik: - Grounds: 3.766 (1; diese Saison: 106 neue) - Sportveranstaltungen: 5.284 (1; diese Saison: 159) - Tourkilometer: 160 km Auto
- Saisonkilometer: 50.580 (25.060 Flugzeug/ 23.610 Auto, davon 8.350
Mietwagen/ 1.770 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie:
82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 214 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |

















