TuS Schwarz-Weiß Bismark (B-Jugend) |
1 : 4 (0:1) |
Kreveser SV 1990 (B-Jugend) |
-
Datum: Mittwoch, 12. März 2025 – Beginn: 18.00 -
Tore: 0-1 22. Präbke, 0-2 49. Rathke, 0-3 55. Präbke, 0-4 65. Rathke, 1-4 70.
Arndt -
Verwarnungen: keine -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Waldstadion Werner Seelenbinder, Platz 2 (Kap. 700, davon 80
Sitzplätze) |
Photos with English commentary: |
Mein Vater reiste für unsere Südamerikatour per Bahn und Bus zwei
Tage vor dem Start von Rostock an. Wir trafen uns daher auch zu einem Spiel nachdem
ich mit dem Auto von der Arbeit kam. Am lohnendsten erschien hier dieses
B-Jugend Pokalspiel in Bismark. Das war auch wirklich eine gute Entscheidung,
denn die Sportanlage in Bismark ist richtig schön und wie erwartet wurde auf
dem ganz ansehnlichen Nebenplatz 1 gespielt. Das Flutlicht ist allerdings
nicht sonderlich gut. Dafür wussten Sportlerheim und Spiel zu überzeugen.
Bismark als Klassentieferer hielt gut mit, Krevese war aber besser und ging
0:1 mit einem Kopfball unters Tordach in Führung. Nach dem Seitenwechsel
rissen sie die Partie ziemlich an sich. Nach dem 0:4 gelang Bismark immerhin
ein von den zahlreichen Zuschauern umjubelter Ehrentreffer. Wir gingen danach
noch ins originelle aber sehr primitive Bistro Bismark (auch bekannt als Alis
Döner) Essen – schmeckte auch gut – und fuhren dann nach Weferlingen. Ohne
Auto wäre das um diese Zeit nicht mehr möglich gewesen (oder 60km Rad halt,
aber mein Vater hatte ja sein Gepäck und ich am nächsten Morgen Arbeit). In
wenigen Stunden geht es nun nach Peru – eventuell lade ich von unterwegs mal
Fotos hoch, aber Berichte kommen erst im April wieder hier rein... |
Statistik: - Grounds: 3.784 (1; diese Saison: 125 neue) - Sportveranstaltungen: 5.305 (1; diese Saison: 180) - Tourkilometer: 200km Auto - Saisonkilometer: 54.330
(25.060 Flugzeug/ 26.940 Auto, davon 8.500 Mietwagen/ 2.190 Fahrrad/ 140 Bus,
Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 23 [letzte
Serie: 82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 220 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Donnerstag, 13. März 2025
W3.0220I: B-Jugend in Bismark
Montag, 17. Februar 2025
W3.0216I-III: Drei Testspiele in der winterlichen Altmark
Bebertaler SV 1931 |
5 : 2 (3:1) |
TuS Siegfried 09 Wahrburg |
-
Datum: Freitag, 14. Februar 2025 – Beginn: 19.00 -
Tore: 1-0 2. Geiter, 1-1 10. Nr. 7, 2-1 15. Geiter, 3-1 20. Hasche, 4-1 45.
Rohde, 4-2 56. Nr. 16, 5-2 61. Rohde - Verwarnungen:
keine -
Platzverweise: keine - Austragungsort: Kunstrasenplatz der Landessportschule Osterburg
(Kap. 300 Stehplätze) |
TuS Schwarz-Weiß Bismark II |
2 : 1 (1:0) |
MTV Weferlingen 1881 |
-
Datum: Samstag, 15. Februar 2025 – Beginn: 13.30 -
Tore: 1-0 21. Kujawski, 2-0 68. Damker, 2-1 80. Burian - Verwarnungen:
keine -
Platzverweise: keine - Austragungsort: Kunstrasenplatz Letzlingen (Kap. 640, davon 40
Sitzplätze) |
SG 1895 Pretzier / SV Eintracht Chüden 1963 |
5 : 2 (2:1) |
SV Lemgow-Dangenstorf 1972 II / TuS Woltersdorf 1962 II |
-
Datum: Sonntag, 16. Februar 2025 – Beginn: 14.00 -
Tore: 0-1 23. Mertinat, 1-1 28. Woltersdorf, 2-1 45. Ehmke, 3-1 54. Ehmke,
4-1 56. Walter, 4-2 67. Mertinat, 5-2 81. Schulz - Verwarnungen:
keine -
Platzverweise: keine - Austragungsort: Sportplatz Pretzier (Kap. 1.000 Stehplätze) |
Photos with English commentary: a)
Friendly Match in Osterburg: Bebertal vs. Wahrburg b)
Friendly Match in Letzlingen: Bismark Res. vs. Weferlingen c)
Friendly Match in Pretzier: Pretzier / Chüden vs. Lemgow-Dangenstorf/ Woltersdorf Res. |
Ich hatte Donnerstag das Auto zur Inspektion zum Händler in
Stendal gebracht. Freitag holte ich es wieder ab. Auf dem Rückweg fand sich
dieses interessante Testspiel auf dem Kunstrasen der Landessportschule
Osterburg. Mit dem letzten Licht machte ich ein paar Fotos vom verschneiten
Platz – von den drei Plätzen der unattraktivste der Sportschule. Ich ging
dann zu Fuß in die Innenstadt Pizza essen und war rechtzeitig vorm Spiel
wieder am Platz. Von den Leuten an den Wechselbänken konnte ich nur je eine
Person ausmachen, die keine Funktion begleitete und somit als Zuschauer zu
zählen war. Ich war der dritte – leider interessierte das Spiel echt keine
Sau... Dafür brach der Klassentiefere aus der Börde gleich nach zwei
Minuten erfolgreich durch. Die Altmärker glichen nach zehn Minuten aus. Nach
20 stand es schon 3:1 für Bebertal. Nach etwas über einer halben Stunde wurde
abgepfiffen. Nach dem Seitenwechsel hieß es nach einer Viertelstunde etwas
verhaltenerem Spiel 4:1. Wahrburg kam noch mal heran, doch Siegfried blieb
sieglos, da Bebertal noch mal die Abwehr überrannte und trotz hohem Tempo
überlegt am Torwart vorbeischob zum 5:2. Nach insgesamt 65 Minuten wurde
abgepfiffen und auf ein drittes Drittel verzichtet. Der deutliche Sieg des
vermeintlichen Underdogs überraschte mich nicht so sehr, v.a. nach dem
Pokalspiel letztes Wochenende: Viele Landesklassemannschaften sind eben
keineswegs besser als die besseren Bördeoberligisten oder sogar
Bördeligisten. |
Das war nur der Auftakt in eine Serie von Testspielen in der Altmark. Aufgrund leichten Schnees
und Temperaturen knapp unter null Grad, haben sich wieder einmal einige Gemeinden
wie z. B. Magdedorf nicht entblödet, Generalabsagen für den Fußball zu
verhängen. Andere Gemeinden erlaubten nur die Nutzung von Kunstrasenplätzen
am gesamten Wochenende – auch dem wie vorhergesagt schneefreien Sonntag, an
dem man auch nicht geschmolzenen Schnee hätte räumen können. Arnstedt z. B. war
am Samstag nicht fähig, das Landesligaspiel gegen Leuna auszutragen – am Ende
wurde wegen der vielen, vielfach überhaupt nicht nachvollziehbaren Ausfälle
sogar der ganze Spieltag verlegt, sodass ich am Samstag stattdessen nach
Letzlingen fuhr. Normalerweise hätte ich das mit dem Rad gemacht, ich konnte
mir aber nicht sicher sein, dass auch gespielt wird. Es hatte ja leicht
geschneit. Der Nebenplatz dort war zur Überraschung aller Anwesenden noch
vom Freitagabendspiel von Letzlingen/Potzehne beräumt. Er hat natürlich einen
Kunstrasenbelag, ein paar Sitze und Bänke und ist auf drei Seiten von
Nadelbäumen umgeben. Die einzigen Letzlinger, die dem Spiel folgten, hatten
auch noch – wie sie mir erklärten – durch ihre Tätigkeit einen großen Anteil
an der Errichtung des Platzes. Zunehmend vermieten solche Vereine diese
Plätze auch im Winter, sodass sich heute zwei Mannschaften mit je 30 bzw. 40
km Anfahrtsweg hier maßen. Mich interessierte die Partie, weil der MTV Weferlingen dort auf
den eine Liga höher spielenden TuS Schwarz-Weiß Bismarck II traf. Beide
Mannschaften brauchten eine Weile, ehe sie in Fahrt kamen, dann war aber der
Klassenhöhere gefährlicher und ging mit einem toll volley genommenen Schuss
an den Innenpfosten 1:0 in Führung. In Hälfte zwei zeigte sich Weferlingen
deutlich stärker, vergab aber diverse Chancen. Mit einem Konter fingen sie
sich das 2:0 und konnten am Ende nur in der Schlussphase einen Ehrentreffer
erzielen. Erneut aber ein gutes Spiel von Weferlingen. Nicht nur, weil
Weferlingen meist gut spielt, sondern auch weil sie recht viele Fans auswärts
mitbringen – auch heute typisch: saukalt, Testspiel, daher kaum Zuschauer,
aber wenigstens deutlich mehr Fans als Bismark mitgebracht, die mehr als 10
Kilometer kürzer fahren mussten – werde ich noch einige Spiele vom Verein aus
meinem neuen Wohnort in der Rückrunde anschauen! Nach dem Spiel lief ich noch durch Letztlingen, über den recht
kahlen Markt zum sehr sehenswerten Schloss mit angrenzender Kirche und
weiteren historischen Gebäuden. Ein Besuch des Dorfes lohnt sich wirklich! |
Sonntag schließlich, sind in ganz Sachsen-Anhalt vielleicht fünf
Fußballspiele ausgetragen worden, in Niedersachsen sah es fußballmäßig genauso
scheiße aus – ich suchte das nächstgelegene aus: 69 km einfache Fahrt
entfernt. Also wieder keine Radtour. Aber ich hatte halt dieses Wochenende
keine Lust auf Handball, Volleyball etc., da kein interessantes oder
überhaupt kein Spiel meiner bevorzugten Teams in allen Hallensportarten an stand
und kein interessanter Ground rief. Die nächstgelegenen Handballspiele waren
z. B. Dritte Mannschaften in Süplingen oder Junioren in Helmstedt. Na ja, wie oben zu lesen ist, ging es nach Pretzier, einem
kleinen Dorf östlich von Salzwedel. Typische altmärkische Bebauung, die
Kirche nicht sonderlich schön. Im deutlich kleineren Nachbarort Stappenbeck
steht ein viel schöneres Exemplar, altmarktypisch aus Feldsteinen errichtet. Dafür
hat Pretzier ein besonders schönes Gefallenendenkmal und auch einen ganz
ansehnlichen Fußballplatz. Zwar völlig ausbautenlos, aber kleines
Sportlerheim, massive Reling, kleine Wälle und gewaltige Bäume. Der Platz
liegt weiter außerhalb des Dorfes. Die letzten fünf Amateurspiele, die ich besucht hatte, fanden
alle auf neutralem Platz wegen Kunstrasenbelags statt. Bei knapp über null
Grad war dieser Rasen aber schneefrei und einwandfrei bespielbar – uneben ist
der ja immer... Einfach nur geisteskrank, dass da überhaupt Spiele
ausgefallen sind in der Region – es hat ja außer diesem Spiel in Pretzier im
Umkreis von 100 Kilometern kaum eines stattgefunden, obwohl eine hohe
zweistellige bis sogar dreistellige Zahl an Partien geplant war. Bei erneut freiem Eintritt erschienen immerhin 50 bis 60
Zuschauer, auch ein paar Gäste aus dem niedersächsischen Wendland. Die Gäste
von jenseits der ehemaligen Grenze wurden gleich hinten reingedrängt. Gegen den
Spielverlauf eröffneten sie aber den Torreigen. Vor der Pause konnte
Pretzier/ Chüden jedoch noch die Partie drehen: eine 30-Meter-Bogenlampe und
ein überlegter Abschluss gegen die Laufrichtung von der Strafraumgrenze und
schon stand es 2-1 für den Tabellenführer der untersten Liga in Altmark West.
Nach der Pause zogen die Gastgeber bis auf 4:1 davon, nachdem der Gast
verkürzte, hieß es am Ende 5:2. Kuriose Randnotiz: Beim Gast handelte es sich
ja um eine Spielgemeinschaft von Lemgow-Dangenstorf und Woltersdorf – die Bogenlampe
zum Ausgleich für Pretzier erzielte ausgerechnet der Sportfreund mit dem
Nachnamen Woltersdorf... |
Statistik: - Grounds: 3.774 (Fr 1, Sa 1, So 1; diese Saison: 114 neue) - Sportveranstaltungen: 5.293 (Fr 1, Sa 1, So 1; diese Saison: 168) - Tourkilometer: 480 km (Fr 260 km Auto, Sa 80km Auto, So 140km
Auto) - Saisonkilometer: 51.540
(25.060 Flugzeug/ 24.370 Auto, davon 8.500 Mietwagen/ 1.970 Fahrrad/ 140 Bus,
Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 13 [letzte
Serie: 82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 216 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Montag, 3. April 2023
W3.0118IV-V: Fußball und Handball in Magdeburg, der Börde und dem Jerichower Land
Photos with English commentary (FLICKR): a)
Under-19 Football in Magdeburg: Ottersleben vs. Germania Halberstadt b) 7th Division Football in Güsen: Güsen/
Parey vs. Bismarck c)
Handball in Güsen: Güsen vs. Altmark West d)
Under-19 Cup in Niederndodeleben: Irxleben/ Nd. vs. Oschersleben e)
12th Division Football in Ochtmersleben: Eichenbarleben-O. vs. Dreileben |
Das Wochenende vor Ostern bin ich noch mal in Sachsen-Anhalt
gewesen. Anlass war eigentlich das auf Sonntag angesetzte Spiel zwischen Spergau
und Leuna, doch der Absteiger aus dem Nachbardorf schiss sich anscheinend ein
vor dem Tabellenführer aus Leuna. Angeblich war der Platz unbespielbar.
Wenigstens hat der Scheißverein schon am Samstagabend abgesagt, sodass ich in
Ruhe Ersatz für den Sonntag auftreiben konnte. Ansonsten bin ich dafür in so
einem Fall die Regelung einzuführen, wie ich sie kürzlich aus Marokko gelesen
habe: „Kann der gastgebende Verein spätestens am Vortag absehen, dass er die
Partie wegen Mängeln am Spielfeld nicht austragen kann, so ist entweder das
Heimrecht zu tauschen oder ein neutraler Platz in zumutbarer Entfernung zu
nutzen.“ Der Kunstrasen in Leuna wäre sicher zumutbar gewesen – so eine Regel
beugt natürlich Wettbewerbsverzerrung vor. Allerdings wäre bei der Witterung wie
dieses Wochenende auch in jedem normalen Land überall gespielt worden... |
Verein f. Bewegungsspiele Ottersleben (A) |
5 : 0 (0:0) |
VfB Germania Halberstadt (A-Jugend) |
-
Datum: Samstag, 1. April 2023 – Beginn: 11.00 -
Tore: 1-0 32. Töpel, 2-0 48. Kretzer, 3-0 61. Kretzer, 4-0 86. Hohmann, 5-0
88. Wolter -
Gelbe Karten: keine -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Kunstrasen Sportanlage Ottersleben (Kap. 1.000 Stehplätze) |
Samstag wollte ich mich aber sowieso weiter nördlich als Leuna
aufhalten, sodass als erste Partie des Tages eine A-Jugend
Verbandsligabegegnung zwischen Ottersleben und Halberstadt auf der
Tagesordnung stand. Die wirklich gute Partie endete mit einem überraschend
deutlichen Sieg, der noch in der ersten Hälfte so nicht absehbar war. 5:0 für
Ottersleben auf dem ausbauten- und schmucklosen Kunstrasen im Schwarzen Weg. |
Spielgemeinschaft SV Germania Güsen 1990 / SV 90 Parey |
1 : 3 (1:1) |
TuS Schwarz-Weiß Bismarck 1863 |
-
Datum: Samstag, 1. April 2023 – Beginn: 15.00 -
Tore: 0-1 13. Filatov, 1-1 29. Döbberthin, 1-2 49. Buchheim Eigentor, 1-3 69.
Scherer -
Gelbe Karten: 3x Güsen, 2x Bismarck -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Sportplatz Güsen (Kap. 500 Stehplätze) |
Weiter ging es nach Parey. Auch hier ist der Platz nicht so
spektakulär: Sehr eng, Rasen, ein paar Bänke, eine Freiluftkegelbahn,
drumherum einfache ältere Häuser. Direkt drangebaut auch eine Sporthalle, wo
dann Spiel drei stattfand. Für die in der Landesliga üblichen 4€ konnte man sich ein recht
intensives und vom Gast aus Bismarck bestimmtes Spiel ansehen. Die Schwarz-Weißen
gingen auch in Führung, wobei viele Chancen ungenutzt verstrichen und die SG
Güsen/ Parey dann plötzlich mit ihrem ersten Angriff zum Ausgleich kam. Nach der Pause aber wieder völlig abgemeldet und Bismarck siegte
noch verdient mit 1:3. Beide Seiten waren ganz gut am Holzen und Meckern –
auch von den wenigen Zuschauern gab es von außen Feuer... |
Güsener Handball Club |
28 : 24 (14:6) |
Handballspielgemeinschaft Altmark West (Neuferchau/ Kunrau & Solpke/
Mieste) |
-
Datum: Samstag, 1. April 2023 – Beginn: 16.55 - Statistiken: Verbandswebsite -
Austragungsort: Elbe-Havel-Sporthalle Güsen, Große Halle (Kap. 300, davon 150
Sitzplätze) |
Völlig idiotisch, dass die Handballer 5 Minuten vorher begannen.
Dafür waren hier doppelt so viele Zuschauer wie beim Fußball, wobei wir
beiden nicht die einzigen waren, die da direkt nach Abpfiff rüberwechselten
und für eine vergleichbare Liga noch mal 4€ abdrückten. Die Halle ist
sehenswerter als der Sportplatz, es sind auch eine aneinandergebaute kleine
Halle ohne Tribüne mit kleinerem Feld und eine größere mit Hintertortribüne,
Empore auf einer Längsseite und richtigem Handballfeld. Kurioser Bau von den
Maßen her, aber ausreichend! Kurios auch die Partie zwischen dem Tabellenletzten und dem
Drittletzten. Teilweise für der Letzte aus Güsen mit 10:3 und 11:4 und sowas
und erst im zweiten Durchschnitt kam der von einigen Fans laut unterstützte
Gast aus der westlichen Altmark noch mal heran. 28:24 aber am Ende für den
Gastgeber, der nun Stendal auf den letzten Platz verdrängt hat. |
Jugendspielgemeinschaft SV Irxleben 1919 / TSV Niederndodeleben 1900 (A-Jugend) |
2 : 1 n. V. (1:0, 0:1, 0:0, 1:0) |
Nachwuchsförderzentrum Oscherslebener SC 1990 (A-Jugend) |
-
Datum: Sonntag, 2. April 2023 – Beginn: 11.00 -
Tore: 1-0 22. Nordt, 1-1 90.+4 Kühnen, 2-1 120.+1 Trabert -
Gelbe Karten: 7x Irxleben, 4x Oschersleben -
Rote Karten: NN von Irxleben in der 118. wg. Foul und Reklamierens Gelb-Rot,
NN von Oschersleben in der 107. wg. wdh. Foulspiels -
Austragungsort: Sportplatz Niederndodeleben (Kap.: 1.000 Stehplätze) |
Das erste Ersatzspiel am Sonntag hatte es in sich: Ich machte das
von Staßfurt aus alleine, da ich auf die Radtour nicht verzichten wollte.
Also binnen zwei Stunden bei ekelhaft kaltem Wind nach Niederndodeleben
gefahren und mir erstmal den historischen Ortskern, der doch eher etwas
verfallen ist, angeschaut. Die Sportanlage ist sehr gepflegt, was man bei der
Zufahrt (Kopfsteinpflaster, verfallener Bahnhof) nicht erwartet... Allerdings
gibt es hier mal wieder keine Ausbauten und auch kaum Sitze. Das Halbfinale
des A-Junioren Kreispokals Börde hatte einiges zu bieten: Die gastgebende Spielgemeinschaft
vergab einen Elfer, bekam dann zwei weitere verfährt, aber erzielte vorher
das 1:0 aus dem Spiel heraus. Der Gast aus Oschersleben legte sich ständig
mit den Pöblern vom Heimverein – also zu mir waren die freundlich, weiß
nicht, was die gegen den Gast hatten... – an und erzielte dann nach einem
lächerlichen Freistoß das 1:1 in der Nachspielzeit. In der Verlängerung noch
mal Action und für jede Seite eine gelb-rote Karte. In der Schlussminute dann
ein Kopfball an den Innenpfosten und rein ins Netz zum verdienten 2:1 für
Irxleben/ Niederndodeleben. Ein irres Ende der Partie – und ganz fair wurde
dann abgeklatscht! |
Spiel- und Sportverein Blau-Gelb Eichenbarleben/ Ochtmersleben 1889 |
0 : 2 (0:1) |
SG Traktor Dreileben |
-
Datum: Sonntag, 2. April 2023 – Beginn: 14.00 -
Tore: 0-1 44. Giesecke, 0-2 75. Zibolka -
Gelbe Karten: NN (Dreileben) -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Sportplatz Ochtmersleben (Kap.: 915, davon 15 Sitzplätze) |
Rückenwind, bergab bis zu 50km/h, bergauf immer noch 15 Sachen
mindestens drauf, ein Durchschnitt von 26km/h – so kam ich zwei Minuten vor
Anpfiff mit dem Rad durch den engen Gang zum Sportplatz in Ochtmersleben
gefahren. Dieses Dorf hat eine schöne Kirche und die ein oder anderen historischen
Gebäude – darunter auch eine Ackerbürgervilla – zu bieten. Mit dem
Nachbardorf, wo es keinen Sportplatz gibt, existiert eine Spielgemeinschaft.
In Eichenbarleben war ich mal, um mir die sehenswerten Gutsanlagen anzuschauen [Pfeil
nach links für mehr Bilder klicken!]. Leider weniger sehenswert ist das
Gekicke, was diese Spielgemeinschaft da für 2€ in der 2 Kreisklasse
abliefert: Mal wieder kein Tor erzielt, mit einem Torverhältnis von 7:12 aus
12 Spielen mit 9 Punkten Drittletzter, mit 6 Unentschieden die meisten in der
Liga und 3 von 4 Null-zu-Null-Kicks in der gesamten Ligasaison (bei nur etwas
über 50 absolvierten Spielen ist das in so einer Liga sehr viel!) sind Spiele
von Eichenbarleben/ Ochtmersleben gewesen! Der Gesamt-Torschnitt pro Spiel in
der Liga liegt bei eher niedrigen 4,1 – doch bei Eichenbarleben/
Ochtmersleben bei nur halb so viele Treffern. Naja, zum Glück schenkte
Traktor Dreileben denen zwei saubere Dinger ein und ging hochverdient als
Sieger vom Platz. Zugute halten möchte ich beiden Mannschaften aber auch wie entspannt und fair der Umgang miteinander war. Ich frage mich aber, ob die wirklich beschissene Spielweise
mit so vielen torlosen Partien einen Einfluss auf die Zuschauerzahl hatte: Ich
habe schon lange nicht mehr so wenige Leute am Spielfeldrand gesehen, wie
hier in Ochtmersleben. |
Die Radtour war insgesamt sehr gelungen und nach 91 Kilometern
beendet. Ich packte das Rad wieder ins Auto und fuhr nach Braunschweig. Die nächsten Berichte kommen Mitte April vom Balkan. |
Statistik: - Grounds: 3.336 (SA 3, SO 2; diese Saison: 208 neue) - Sportveranstaltungen: 4.729 (SA 3, SO 2; diese Saison: 248) - Tourkilometer: SA 290km Auto, SO 100km Auto und 90km Rad - Saisonkilometer: 44.520 (31.130 Auto, davon 6.020 Mietwagen/ 10.800
Flugzeug/ 2.530 Fahrrad/ 60 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 48
[letzte Serie: 7, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit:
Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 118 Wochen in
Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen
von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. |
Montag, 4. August 2014
W418V: Landesliga-Sonntagsspiel; das Stendaler Kreisderby in Bismark
FSV Saxonia Tangermünde ............................................... 2
- Datum: Sonntag, 3. August 2014 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: Landesliga Sachsen-Anhalt Nord (7. Spielklasse, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-2 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 2-2
- Tore: 0-1 1. Erik Teege (Foulelfmeter), 1-1 24. Carlo Rämke, 2-1 38. Carlo Rämke, 2-2 42. Benjamin Arlt, 3-2 52. Michael Metzger, 4-2 75. Carlo Rämke
- Verwarnungen: Christoph Grabau (Bismark); Marcus Preuss, Martin Gödecke (Tangermünde)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Waldstadion Bismark (Kap. 2.000 davon 600 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 500 (Gästefans: ca. 80, zahlende Zuschauer: angeblich nur 258)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr gutes und unterhaltsames Spiel)
Photos with English Commentary:
a) Amateur Football in Altmark Region: TuS Schwarz-Weiß Bismark defeated FSV Saxonia Tangermünde in the Stendal Disrict Derby of the 2nd Amateur Divison of Saxony-Anhalt
b) Altmark Region: Heinrichshorst Palace, Angern Palace, Tangermünde Church, Darnewitz Church & Boulders Collection, Bismark Churches, Könnigde Village, Klinke Ground, Vinzelberg Palace
c) More Pictures from Tangermünde: Old Town and Castle (photos taken in 2008)
d) Pictures from Stendal: Old Town (photos taken in 2008)
e) Stendal Region: Megalithic Tomb Steinfeld, Schönfeld Palace & Churches (taken in 2009)
Mit Zwischenstopp in Staßfurt ging es in die Altmark, die an diesem Sonntag ein Kreisderby in der Landesliga bereithielt. Zuerst schauten wir uns auf dem Weg liegende Sehenswürdigkeiten an: Versteckt im Wald bei Angern liegt das kitschige Jagdschloss Wilhelmshorst, das von einer belgischen Künstlerfamilie renoviert wird. Die Fortschritte sind dabei beachtlich! Im benachbarten Angern ist das Schloss weniger spektakulär und ebenfalls privat genutzt: der Zustand ist wirklich sehr gut, nur ist die fehlende Ausschilderung eine Frechheit. Zum mittlerweile zweiten Mal kamen wir in die sehr sehenswerte Kleinstadt Tangermünde. Diesmal war auch die Kirche offen, sodass ich neue Fotos von der historischen Stadt an der Elbe on stellen konnte. Weiter ging es nach Schönfeld, wo das Tor des Neobarock-Schlosses mit einem Fahrradschloss verschlossen war. Als wir 2009 dort waren, konnte man herein, obwohl das Restaurant bereits bankrott war. Auch der Puff, der daraufhin einzog, war bald dicht. Da läuft also leider einiges schief. Im benachbarten Steinfeld liegt auch 2014 noch ein eindrucksvolles Hühnengrab und mit Steinen hat man es auch in Darnewitz, wo man einen Findlingspark angelegt hat. Die Kirche des Dorfes befindet sich etwas außerhalb.
Schließlich am Tagesziel Bismark angekommen, besuchten wir die beiden sehenswerten Kirchen – eine in sehr gutem Zustand am Markt und die andere steht als Ruine (nur der Turm ist noch da, dafür wurde er aufwendig saniert) herum – und gingen dann ins Stadion. Die Eintrittspreise sind niedrig – 3€ und dann auch noch weitreichende Ermäßigungen, wobei 1€ Frauenrabatt unzeitgemäßer Schwachsinn ist. Wenn ich sehe, wie man in weiten Teilen Sachsen-Anhalts mittlerweile abgezockt wird (2,50€ Kreisoberliga, 3,50€ Landesklasse, 4€ und mehr für Landesliga, was sich teilweise auf Westniveau bewegt), lob ich mir das aber!
Die Anlage macht insgesamt einen sehr guten Eindruck: ein schönes Eingangstor mit Schriftzug vor dem Parkplatz, dann der eigentliche Eingangsbereich neben den Tennisplätzen, der ein nettes Design mit Fußballfeld aus Blech trägt, dahinter eines der besten Kassenhäuschen, das ich je gesehen habe: eine große Hütte mit Säulen davor! Nur das Sportlerheim ist etwas hässlich geworden und die Größe der Ausbauten lässt zu wünschen übrig: die drei Nebenplätze haben gar keine Tribünen und auch der Hauptplatz nur vier Sitzreihen mit Holzbänken auf einer Seite. Hinter den Toren fallen noch die Anzeigetafel und die Gedenktafel für Werner Seelenbinder auf. Die gesamte Sportanlage macht auch ihrem Namen alle Ehre: das Waldstadion Werner Seelenbinder liegt wirklich in einem dichten Waldstück mit überwiegend Kiefern.
Fast 500 Zuschauer wollten dieses wenig stimmungsvolle aber spielerisch sehr gute und sehenswerte und auch umkämpfte Altmarkderby sehen. Trotz ekelhaft schwülem Wetter ging es von der ersten Minuten an offensiv zur Sache: nach 30 Sekunden ein nicht ganz so offensichtliches Foul an einem Tangermünder im Strafraum und der Schiri pfiff gleich Elfmeter. Jedenfalls sicher keine falsche Entscheidung, auch wenn die Szene mit dem Rempler abseits des Balles ziemlich seltsam war. Der Elfer wurde halbhoch gegen die Laufrichtung des Bismarker Torhüters verwandelt. Bismark kam jedoch zurück und profitierte dabei nicht einmal von den zwei, drei Fehlentscheidungen zu ihren Gunsten. Mit einer guten Kombination im Strafraum und einem herausragend geschossenen Freistoß in den langen Winkel setzte sich gleich der beste Spieler auf dem Platz entscheidend in Szene.
Vor dem Seitenwechsel gab es trotzdem noch den Ausgleich für Tangermünde. Die Gäste hatten nach der Pause allerdings deutlich weniger Spielanteile, zu wenig funktionierendes Mittelfeldspiel und kassierten schnell einen dritten Treffer. Die Entscheidungen setzte dann wieder Sportfreund Rämke, der mit diesem Hattrick wirklich seine Klasse herausstrich. Ohne die geschlossene Mannschaftsleistung wäre er sicher erfolglos, aber so verhalf er Schwarz-Weiß Bismark entscheidend mit zum Derbysieg.
Nach diesem wirklich sehr lohnenden Spielbesuch gurkten wir noch etwas durch die Altmarkprovinz. Besonders Könnigde machte einen guten Eindruck – angenehme, hügelige und von Wäldern durchzogene Landschaft, eine typische Feldsteinkirche, ein Findling mit Ortswappen und dann auch noch ein schöner, gepflegter Kleinfeldfußballplatz: da haben wir doch gleich mal den Ball rausgeholt...
Der Platz im benachbarten Klinke lud ja nicht so zum Bolzen ein, bei einer Grashöhe von 50cm. Der Verfall der angrenzenden Gebäude war noch eindrucksvoller als die Grashöhe. Außerdem hielten wir noch in Vinzelberg, wo ein wenig sehenswertes aber sehr sinnvoll als Behindertenwohnheim genutztes Schloss steht. Vor der Wohnanlage ist auch das Ortswappen in Groß zu sehen: die ortsansässige Adelsfamilie hatte wohl einige Leute auf Kreuzzug geschickt, sodass ein Dromedar als Wappentier gewählt wurde...
Zum Abschluss des Tages gingen wir noch zu Aldos Pizzeria in Staßfurt: sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wie immer – voll wie selten! Also die Pizzeria war voll...
Statistik:
- Grounds: 1.156 (heute 1 neuer; diese Saison: 3 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.117 (heute 1; diese Saison: 5)
- Tageskilometer: 460 (460km Auto)
- Saisonkilometer: 1.140 (1.060 Auto/ 80 Fahrrad/ 0 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 99 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 418












