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Donnerstag, 3. Juli 2025

W3.0235IV: Beachhandball in Barleben

Beachhandballturnier am Barleber See im Rahmen der German Beach Open (GBO)

- Datum: Sonntag, 29. Juni 2025 – Beginn: 9.30
- Wettbewerb: Beachhandballturnier im Rahmen der German Open für Frauen-, Männer- und Junioren-Mannschaften)
- Ergebnisse der gesehenen Spiele: Finale Männer: Nordlichter 1-2 (16-17, 19-14, 6-9) Dreiviertel Acht, Finale Frauen: Black Swans 0-2 (15-17, 14-16) Beach Unicorns, Platz 3 Männer: Beach Raptors Minden 2-1 (28-20, 24-26, 4-2) Sand Devils, Platz 3 Frauen: Dickes B 2-1 (18-19, 21-20, 4-2) Young Guns Bremen, Halbfinals Männer: Nordlichter 2-1 Beach Raptors, Halbfinals Frauen: Dickes B 1-2 Black Swans, Young Guns Bremen 0-2 Beach Unicorns, Platz 5 Männer: Königreich Specken 0-2 Sandkastenbande, Platz 5 Frauen: Ohana Arsten 2-0 Monsters of Beach

- Austragungsort: Beachsportanlage am Barleber See, Feld 1 (Kap. 350, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: bis zu ca. 200
- Spielbewertung: 7,0/10

Beachhandballturnier am Barleber See im Rahmen der German Beach Open

Photos with English commentary:

GERMAN BEACH OPEN: BEACH HANDBALL TOURNAMENT IN BARLEBEN NEAR MAGDEBURG

Das letzte Spiel für mich in dieser Saison 2024/2025 sollte noch mal einen weiteren neuen Sport bereithalten. Mittlerweile versuchen immer mehr Funktionäre ihre Hallen- oder Rasensportarten in einer Strandvariante zu organisieren, um die Mitglieder im Hochsommer bei Laune zu halten, Abwechslung zu bieten – und natürlich auch, da Beachsoccer und Beachvolleyball so erfolgreich sind, auf einen Trend aufzuspringen. Es gibt nämlich Sportarten, die besser geeignet sind für den Sand, als andere. Fußball oder Volleyball oder auch Rugby gehen einfach besser, da näher am Original, als Basketball, Tennis oder Handball. Allerdings konnte ich dem Handball im Sand einiges abgewinnen. Klar ist das Feld winzig, viele Spielzüge wirkten umständlich, da die Regeln (z. B. beim Penalty mit Würfen zwischen Torwart Mannschaft A und Feldspieler Mannschaft A und dann wieder zurück, damit Feldspieler Mannschaft A gegen Torwart Mannschaft B mit einem Drehwurf vorm Tor abschließen kann) nun mal so erfunden wurden, und man kann weder dribbeln noch Spin-Würfe im Sand machen, aber Sprung- und Drehwürfe, Torwartparaden und (abgespeckt zum Hallen-Original) auch Zweikämpfe sind dennoch sehr sehenswert!

Einige der Partien waren auch sehr spannend: Das Finale der Männer wurde z.B. erst in einem langen Penalty-Shoot-Out entschieden und bei den Frauen gewann zwar Hannover beide Sätze, aber jeweils nur mit zwei Toren Unterschied. Beide Platzierungsspiele um Bronze und zwei der drei Halbfinals, die ich sah, wurden ebenfalls erst nach Penaltys entschieden. Am wenigsten mitreißend waren da die ersten Partien, die ich mir ansah: jeweils um Platz 5 bei Männern und Frauen, aber auch da bekam man soliden Sport geboten!

Es war auch schön zu sehen, mit welcher Begeisterung hier die Spieler der Mannschaften dabei waren. Der Spaßfaktor beim Beachhandball kommt nicht zu kurz. Begeistert wurde sich auch von mehreren über die Anlage am Barleber See ausgelassen. Ich fand auch den Centre Court (also Feld 1) sehenswert mit See im Hintergrund, kleinen Wällen und zwei Reihe Bänken auf einer Seite. Was ich jedoch völlig inakzeptabel fand, ist dass man als Zuschauer den teuren Eintritt von 6€ für das Naherholungszentrum – schlimm genug, dass das so privatisiert ist! – zahlen muss, um zum Turnier zu kommen. Bei einem vernünftigen Austragungsort wie Rostock-Warnemünde oder irgendeinem Marktplatz, sind solche Wettkämpfe immer kostenlos. Aber hätte mich auch gewundert, wenn ein Wettbewerb, bei dem dieser Drecksverband HVSA oder seine Mitglieder einen Anteil dran hat/haben, kostenlos für Zuschauer gewesen wäre. Jedes verdammte Kackspiel im Handball, selbst E-Jugend oder D-Juniorinnen, kostet bei uns in Sachsen-Anhalt Eintritt und das meist nicht zu knapp! Für Berliner, Westfalen oder Niedersachsen zum Beispiel, ist sowas völlig unverständlich, da dort nicht der Fall!

Beachhandballturnier am Barleber See im Rahmen der German Beach Open

Statistik:

- Grounds: 3.838 (2; diese Saison: 180 neue)

- Sportveranstaltungen: 5.374 (2; diese Saison: 249)

- Tourkilometer: 60km Rad

- Saisonkilometer: 95.850 (53.460 Flugzeug/ 38.660 Auto, davon 13.700 Mietwagen/ 3.500 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 27 [letzte Serie: 22, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 235 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]

Dienstag, 11. Februar 2025

W3.0215III: Sieg nach Verlängerung für den Außenseiter

OhreKicker Wolmirstedt

2 : 1 n. V.

SV Groß Santersleben 1924

- Datum: Sonntag, 9. Februar 2025 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Pokal des Landrats Börde (Kreispokal-Viertelfinale; Bördeliga; 10. Spielklasse, 5. Amateurliga gegen Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 4; 8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 128 (48/48/16/16) Minuten – Halbzeit: 1-1, reguläre Spielzeit: 1-1, Verlängerung: 1-0 (1-0)

- Tore: 1-0 40. Masuth, 1-1 55. Banas, 2-1 101. Smetanka

- Verwarnungen: Stein, Sidibeh (Wolmirstedt); 2x Tusuni, Ilijoski, TW Dressel, Hahn, Banas, Kutz, Fernandes (Santos)

- Platzverweise: Tusuni von Santos (71. Min. Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels) 

- Austragungsort: Kunstrasenplatz Barleben (Kap. 1.200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon 163 zahlende, mind. 100 Wolmirsleber und mind. 50 Santersleber, sowie 40-50 Neutrale)
- Spielbewertung: 8,0/10

OhreKicker Wolmirstedt 2:1n.V. SV Groß Santersleben

Photos with English commentary:

a) District Cup Börde in Barleben: Wolmirstedt vs. Groß Santersleben

b) Some pictures from Barleben village

Aus Zeitgründen nahm ich am Sonntag das Auto nach Barleben. Da Wolmirstedt nicht in der Lage war auf Rasen zu spielen, wurde das Kreispokal-Viertelfinale auf den Kunstrasen in Barleben gelegt. Mir nur recht, weil da war ich noch nicht. Auch gut, dass auf einem neutralen Ausweichplatz gespielt wird – in etlichen Ländern ist sowas auch im Ligabetrieb flächendeckend Pflicht, wenn ein Verein nicht fähig ist, seinen eigenen Platz spielfähig zu machen. Ich muss in dem Zusammenhang übrigens auch mal manche meiner Groundhopping-Kollegen angreifen, die sich nicht entblöden, gegen Plasteplätze zu hetzen. Kunstrasen ist in fast allen Ländern einfach ein Segen hinsichtlich der Bespielbarkeit (sowohl Länder mit langen Wintern als auch trockenen Dauersommern oder tropischen Sturzregenfällen). In einem derart verweichlichten Land wie Deutschland kommt hinzu, dass bei jeder Schneeflocke und mehr als einem halben Liter Regen auf den Quadratmeter oder mal einem Tag normalem Dauerregen ja durch Gemeinden und teils sogar Vereinsverantwortliche und Schiris jedes Spiel auf Rasen abgesagt wird. Ein Spielbetrieb ist also in Regionen, in denen es keinen/ wenige Kunstrasenplätze gibt, von spätestens November bis mindestens März (mithin das halbe Kalenderjahr!) nur sporadisch möglich. Ich spiele wegen der Abschürfungen auch lieber auf einem (auch weggetretenen) Naturrasen oder meinetwegen Sand, statt auf Plaste, aber allemal besser als Asche. Also verbaut Kunstrasen auf die Hauptplätze und macht das richtig, so wie z. B. in Irxleben! Ich bin nur dagegen, mehr von diesen zuschauerunfreundlichen Affenkäfigen zu bauen. Weniger Fangzäune, mehr Tribünen!

Der Kunstrasenplatz in Barleben ist der Nebenplatz. Für einen solchen auch nicht schlecht, denn über 1.000 Zuschauer finden hier theoretisch Platz, da er einen ordentlichen Graswall auf einer Längsseite bietet. Hinter den Toren sind Fangnetze, vom Wall aus hat man einen Blick über den Hauptplatz zum See, von gegenüber sieht man recht ordentliche Häuser in der Straße hinter dem Platz. Nicht ganz so ordentlich sieht es auf dem Nachbargrundstück und hinter den Wechselbänken aus. Hier scheint es ein paar jugendliche Asis zu geben, die ihren Müll nicht mitnehmen, die Wechselbänke beschädigen und da Beleidigungen gegen u.a. „WMS Fotzen“ hinterlassen. Keine Ahnung, ob deswegen erhöhtes Ordneraufkommen war und ein Sicherheitsmann auch jeden jüngeren männlichen Besucher auf Waffen und Pyro abtastete – denn die Graffiti richteten sich ja offensichtlich gegen den heutigen Gastgeber, die OhreKicker Wolmirstedt.

Das Spiel zwischen den OhreKicker Wolmirstedt (Tabellenführer der Bördeliga, in der auch Weferlingen um den Aufstieg kämpft) und dem vierten der zwei Ligen höheren Landesklasse 4, Groß Santersleben, genannt FC Santos, war der von mir erwartete spannende Pokalfight. Ein Klassenunterschied war zu keiner Phase der Partie vorhanden, was nicht nur die Schwäche der Landesklasse 4 zeigt, sondern auch wie stark die Bördeliga mit ihren Spitzenteams Wolmirstedt, Süplingen, Wanzleben, Weferlingen und Irxleben II ist. Kurz vor der Pause – es hatte bereits etliche Chancen auf beiden Seiten gegeben – traf Wolmirstedt aus abseitsverdächtiger Position zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel kam Santos schnell zum Ausgleich. Deren Oberwasser wurde aber spätestens mit dem Platzverweise gestoppt. Das Schiedsrichtergespann traf immer wieder zweifelhafte Entscheidungen, mehrheitlich zuungunsten der Santersleber und schmiss ziemlich mit Karten um sich. So kam man für die 3€ Eintritt – übrigens auf schönen Karten aufgedruckt – aber immerhin in den Genuss einer Verlängerung, denn der klare Favorit war ja auch mit 11 gegen 11 in keiner Phase die wirklich bessere Mannschaft. Noch vor dem Seitenwechsel in der Verlängerung überlisteten die OhreKicker den Santos-Schlussmann mit einer Bogenlampe zum 2:1 Siegtor. Kurz vor Abpfiff vergaben sie sogar noch drei Hundertprozentige zum 3:1. Eine klasse Partie!

Die Halbfinals steigen 22./23.3. (werde da aber im Ausland verreist sein) und das Finale planmäßig erst Ende Juni (22.6. oder so) – das ist natürlich ein Spiel, was man sich mal wieder reinziehen könnte...

OhreKicker Wolmirstedt 2:1n.V. SV Groß Santersleben

Statistik:

- Grounds: 3.771 (1; diese Saison: 111 neue)

- Sportveranstaltungen: 5.290 (1; diese Saison: 165)

- Tourkilometer: 100 km Auto

 - Saisonkilometer: 51.060 (25.060 Flugzeug/ 23.890 Auto, davon 8.350 Mietwagen/ 1.970 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 10 [letzte Serie: 82, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 215 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Dienstag, 26. Mai 2015

W461II: Kreispokal in Samswegen

JSG FSV Barleben 1911/ SSV 1884 Samswegen C 0
Haldensleber Sport Club C ..................................... 3
- Datum: Dienstag, 26. Mai 2015 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Kreispokal Börde C-Junioren, Viertelfinale (Kreisklasse Börde gegen Verbandsliga Sachen-Anhalt, 5. und unterste Spielklasse der U15 gegen 3. Spielklasse)
- Ergebnis: 0-3 nach 70 Minuten (35/35); Halbzeitstand: 0-1
- Tore: 0-1 21. Nr. 9, 0-2 42. Nr. 9, 0-3 66. Nr. 11
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Samswegen (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Langweilig) Under-15: JSG Barleben/ Samswegen 0:3 Haldensleber SC Photos with English Commentary:
Under-15 Cup: Barleben/ Samswegen v Haldensleben

Von Staßfurt aus fuhr ich am Abend nach Samswegen. Der Platz in dem für seine Gewichtheber bekannten Dorf bei Magdeburg liegt direkt neben der Sporthalle und verfügt über keinerlei Ausbauten. Ein paar Flutlichmasten für eine Spielfeldhälfte ragen über die Wipfel der Robinen die um den Platz herumstehen. Auf zwei Seiten gibt es Graswälle mit dichtem Bewuchs. Auch der Rasen ist schön grün. Also insgesamt ist die Sportanlage gar nicht so schlecht. Schlecht hingegen war das Spiel: der Schiri kam 30 Minuten zu spät und leitete dann souverän ein absolut langweiliges Gekicke zwischen dem Kreisligisten Barleben/ Samswegen und dem Verbandsligisten Haldensleben. Der HSC war zwar besser, von Klassenunterschied konnte aber keine Rede sein: ein 3:0 bei 80% Chancen- und 70% Spielanteilen ist auch innerhalb einer Juniorenliga völlig normal. So was nennt sich mal wieder glanzloser Favoritensieg... Under-15: JSG Barleben/ Samswegen 0:3 Haldensleber SC Statistik:
- Grounds: 1.373 (heute 1 neuer; diese Saison: 218 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.389 (heute 1; diese Saison: 277)
- Tageskilometer: 110 (110km Auto)
- Saisonkilometer: 55.460 (40.890 Auto/ 8.200 Flugzeug/ 5.020 öffentliche Verkehrsmittel/ 2.260 Fahrrad/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 77 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 461