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Samstag, 2. August 2014

W418IV: Wieder eine knappe Niederlage in Reußen

Sportgemeinschaft Reußen ................................................ 2
TSV Leuna 1919 .................................................................. 1
- Datum: Samstag, 2. August 2014 – Anstoß: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 95 Min. (46/49) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 23. Daniel Weimann, 2-0 74. Mirco Punde, 2-1 89. Elia Wilke
- Verwarnungen: Thomas Brandt, Martin Smolinski (Reußen), Peter Gühne (Leuna)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Reußen (Kap. 700, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 70 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und spannendes Spiel)  
Photos and English Commentary:
Amateur Football League: SG Reußen defeat TSV Leuna

Zum Eröffnungsspieltag der Landesklasse Staffel 6 reiste Leuna nach Reußen. Als ich den TSV das letzte Mal (31.3.2014, d.h. in der Rückrunde der Vorsaison) auf dem Dorfanger dieses Kaffs bei Landsberg gesehen habe, verloren sie knapp mit 1:0 gegen deutlich bessere Reußener. Im Gegensatz zu einem Vereinskameraden, der sich von seinem Vater erfolglos über Handy nach Reußen leiten lassen wollte und irgendwo auf der Autobahn Richtung Berlin umdrehte, fanden mein Vater und ich den Weg schnell und problemlos: der Schnitt von 20,5 km/h war auch sportlich gut.

Bei der Hitze war die Leistung der beiden Mannschaften dann aber doch sportlich noch besser – aber leider sollte Leuna auch mit dieser deutlich anders aufgestellten Mannschaften nicht erfolgreicher sein als beim letzten Aufeinandertreffen: wieder eine Niederlage mit einem Tor! Der Eintritt kostete übrigens auch wieder angemessene 2,50€ und wieder war es Reußen, das früh in Führung ging. Da am Abwehrverhalten rumzumeckern, wäre aber unangemessen: der Schuss war sehr gut vorgelegt und unhaltbar abgefeuert. Allerdings war das mehrfache Durchbrechen der Leunaer Abwehr, das Torwart Golloiuch mehrfach klären und einmal sogar der Pfosten retten musste, von den Verteidigern nicht gut gelöst.

Nach der Pause hatte Leuna mehr vom Spiel, wobei die Chancen nun etwa gleich verteilt waren. Reußen erzielte mit einem Kopfball dann aber die Vorentscheidung, kurz nachdem Gago Ibrahim eines von mehreren Fouls gegen ihn wegstecken musste. Dieses Foul führte allerdings zu einem Elfmeter, den dann der Torwart der Reußener hervorragend parierte. Erst kurz vor Schluss traf Leuna endlich ins Tor: der schon bei den Vorbereitungsspiel positiv in Erscheinung getretene Elia Wilke hielt 10m vor dem Kasten den Fuß rein und erzielte den Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es dann leider nicht. Und auch wenn einiges noch besser laufen muss beim TSV Leuna - das war schon ein gutes Spiel! Auch dem Schiedsrichtergespann muss man eine gute bzw. sogar sehr gute und souveräne Leistung bescheinigen.  
Statistik:
- Grounds: 1.155 (heute kein neuer; diese Saison: 2 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.116 (heute 1; diese Saison: 4)
- Tageskilometer: 60 (60km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 680 (600 Auto/ 80 Fahrrad/ 0 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 98 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 418

Montag, 31. März 2014

W400III: Knappe Niederlage in Reußen (TSV) und erwartetes Ausscheiden aus den Play-Offs (CVM)

Chemie Volley Mitteldeutschland (Leuna-Spergau) 0
Berlin „Recycling Volleys” (SC Charlottenburg) .... 3
- Datum: Samstag, 29. März 2014 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: 1. Volleyball-Bundesliga (1. deutsche Volleyballliga, Profi-/ Halbprofiliga)
- Ergebnis: 0-3 nach Sätzen
- Satzresultate: 21-25, 20-25, 11-25
- Spielzeit: 65 (23, 22, 20) Minuten
- Besondere Vorkommnisse: Verwarnung (Gelbe Karte) wegen Reklamierens für CVM
- Spielort: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 1.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 800 (davon ca. 40 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Bis auf den extrem einseitigen dritten Satz zeigten beide Teams gutes Volleyball)

Sport-Gemeinschaft Reußen 1:0 TSV Leuna 1919
- Datum: Samstag, 29. März 2014 – Anstoß: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-0 nach 95 Min. (47/48) – Halbzeit: 1-0
- Tor: 1-0 14. Thomas Spors
- Verwarnungen: Thomas Spors, Thomas Dietsch (Reußen); 2x Michael Stützer, Stefan Motz, Nino Hammerschmidt, Marius Meier
- Platzverweise: 85. Leunas Michael Stützer (wiederholtes Foulspiel)
- Spielort: Sportplatz Reußen (Kap. 700, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 75 (davon angeblich nur 36 Zahlende, Gästefans: ca. 15)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Eher mittelmäßiges aber bis zum Ende wirklich spannendes Spiel)  
Photos with English Commentary:
Amateur Football: SG Reußen defeat TSV Leuna 1-0
Volleyball Top-Flight: CV Mitteldeutschland v Berlin RV

In meiner sechsmonatigen Abwesenheit hat sich im Saalekreisfußball nicht allzu viel getan: Leunas Zweite hält sich gut in der Kreisliga, die Jugend (F und E) gewinnt die Mehrheit ihrer Spiele, die Frauen ganz im Gegenteil, die Erste Mannschaft ist immer für ein tolles Spiel (3:1 gegen VfL Halle) oder auch eine blamable Leistung (Niederlage bei Seeben) gut. Günthersdorf kämpft weiterhin zusammen mit u.a. der Reserve von Merseburg 99 um den Aufstieg in die Liga von Leuna, Mannschaften wie Teutschenthal, Gimritz und Knapendorf spielen leider so schwach wie eh und je und während Buna Schkopau endlich aus dem Spielbetrieb genommen wurde, sind die Großgräfendorfer Schlägertypen (obwohl diesmal ein Schiri umgeboxt wurde und nicht „nur“ ein Gegenspieler) immer noch dabei. Ungewöhnlich ist nur, wie gut sich SG Reußen gemacht hat; die sind erstmals wieder in der Spitzengruppe der Landesklasse zu finden, auch wenn der Rückstand auf Platz 1 und den 1. FC Zeitz aussichtslos ist.

Unter diesen Voraussetzungen war nicht zu viel zu erwarten, als wir in das sehr hässliche und öde Dorf bei Landsberg nach einer unerwartet flotten Radtour einfuhren. Erstmal den gut sortierten Imbissstand belagert, was andere Leunaer auch machten da die Spieler auch ewig auf Einlass in eine der beiden Kabinen warten mussten, und dann einen der begehrten 50 Sitzplätze gesichert…

Der idyllische Dorfacker ließ ein ganz ordentliches Spiel zu: durch die geringen Maße ging es flott hin und her zwischen den Toren – und wenn der Ball mal versprang, konnte man es schön auf die Unebenheit des Platzes schieben. Was man nicht auf die Unebenheiten schieben konnte, waren Fehler wie jener Ballverlust von Carsten Arndt, der zum 1:0 für Reußen führte: der Stürmer nahm ihm den Ball einfach 20 Meter vorm Kasten ab und schob ihn ins lange Eck.

In der Folgezeit gab es Chancen auf beiden Seiten, die spektakulär oder kläglich, knapp oder deutlich vergeben wurden. Es ging also mit 1:0 in die Pause. Leider sollte das auch unerwartet der Endstand bleiben, da Reußen nach dem Seitenwechsel mit Ergebnisverwalten anfing: Leuna war unfähig den Ball im Tor unterzubringen und Reußen zeigte sich nicht gerade in Form einer Spitzenmannschaft; denn eine Spitzenmannschaft kontert dann erfolgreicher.

Dass es nicht zu einem deutlicheren Sieg der Reußener kam, ist dem wohl heute besten Spieler, Torwart Ronny Goloiuch, zu verdanken gewesen: mit mehreren Glanzparaden verhinderte er weitere Gegentreffer. Auf andere Art auffällig war leider Michael Stützer, der mehrfach übertrieben einstieg, bereits nach einer Viertelstunde die erste gelbe Karte der Partie sah und aus mir unerfindlichen Gründen bis zur 85. durchspielen durfte. Dann war mit Gelb-Rot Ende Gelände. Drei Spieler auf der Wechselbank, zwei Spieler auch eingewechselt – aber statt gegen den trotz Vorbelastung drei Mal grenzwertig einsteigenden Stützer, werden Shoshi und Meier gegen den halbwegs ordentlich spielenden Hähnel und den wirklich solide auftretenden Franz Motz eingewechselt. So Entscheidungen muss man nicht verstehen…

Entscheidungen, die man verstehen muss, waren heute jene vom Sportfreund Michael Kopp von Elbe Aken: der machte einen sehr souveränen und sicheren Eindruck. Nur seine Assistenten, insbesondere der jüngere Linienrichter, winkten mehrfach offensichtlich falsch Abseits und sinnlos Foul.  
Kurz nach Abpfiff fuhren wir auch schon wieder zurück nach Süden, doch an Merseburg vorbei und über Bad Dürrenberg nach Spergau. Der Verein heißt zwar nicht mehr VC Bad Dürrenberg/ Spergau, sondern schon eine ganze Weile Chemie Volley Mitteldeutschland, was ein wirklich mehr als zweifelhafter Marketing,,gag“ ist, aber Volleyball kann man sich trotzdem nach wie vor auf höchster Ebene angucken. Aufgrund der kranken Lizenzauflagen der DVL aber möglicherweise nicht mehr lange.

Zum Ende dieser Saison waren noch einmal die Titelverteidiger von der Berliner Müllabfuhr – der Marketingname ist natürlich noch kranker: Berlin Recycling Volleys statt SC Charlottenburg, unglaublich was sich manche Nicht-Sportler in den Chefetagen da einfallen lassen – zu Gast. Ich war zum ersten Mal in dieser Saison zu Gast, was erfreut zur Kenntnis genommen wurde im VIP-Raum.

Leider war es für diese Saison auch das letzte Mal, denn erwartungsgemäß hieß es nach einer reichlichen Stunde ansehnlichen Volleyballs 0:3 für Berlin und somit 0:2 in der Best-of-Three Serie des Viertelfinals der Meisterrunde. War bei einigen Spielen der Volleyballbundesliga das Buffet des Skyhotels Merseburg so ziemlich das Beste, konnte man das heute trotz wirklich hervorragendem Buffet nicht sagen: in den ersten beiden Sätzen spielten die Spergauer, die aufgrund der somalischen Zustände auf der Saale oder warum auch immer auch als „Pirates“ bezeichnet werden, richtig gutes Volleyball. Dass sie auf Augenhöhe waren, konnte man zwar nicht sagen – Berlin machte halt das Nötige um einen soliden Satzgewinn verbuchen zu können – aber was es für Schmetterbälle und teilweise sogar Finten zu sehen gab… das war schon fast auf dem Niveau der Charlottenburger!

Der dritte Satz war denn einfach nur eine Demontage, die einen standesgemäßen Sieg der diesmal in schwarzen statt in müllabfuhrfarbenen Trikots spielenden Berliner festigte. Auch wenn viele der Spiele der Jungs aus dem Leunaer Ortsteil Spergau eher enttäuschend verliefen, ist es doch sehr zu hoffen, dass dieser Verein weiterhin als Erstligist die Sportlandschaft von Ostdeutschland (aus politischen Gründen auch als „Mittel“deutschland bezeichnet), speziell die ansonsten eher dürftige Sportlandschaft Sachsen-Anhalts und ins Besondere die sehr dürftige Sportlandschaft des Saalekreises, bereichern würde!  
Statistik:
- Grounds: 1.091 (heute: kein neuer; diese Saison: 120 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.010 (heute: 2; diese Saison: 154)
- Tageskilometer: 70 (70km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 51.130 (49.870 Auto/ 1.170 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 10 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 400

Montag, 23. August 2010

W212III: Bis zur 82. sah das nach torlosem Unentschieden aus...

LSG Kütten 0:3 SG Reußen II
Sonntag, 22. August 2010 – Anstoß 14.00
1. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 2 (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 0:3 nach 96 Min. (48/48) – Halbzeit 0:0
Tore: 0:1 82. (Nr. 6), 0:2 87. (Nr. 9), 0:3 93. (Nr. 9)
Verwarnungen: 2x Kütten, 1x Reußen II
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Kütten (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 15 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Die Tore besser spät als nie, ansonsten aber auch wirklich gutes Spiel)
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Photos and English version:
LSG Kütten vs. Reußen Reserve

Ich verabschiedete mich von meinen lieben Gastgebern in Staßfurt am Vormittag und fuhr mit dem Zug über Sandersleben nach Könnern. Dort musste ich auf den Alten warten, da der erste Dreckszug von Merseburg aus umgeleitet wurde und er einen Anschluss verpasste. Wir kamen deshalb nur knapp vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Kütten und Reußen II an.

Kütten ist ein Ortsteil der Gemeinde Petersberg, die sich um den gleichnamigen Berg im Norden von Halle an der Saale herumlegt. Kütten liegt zwar nah dran, aber durch das Waldstück ist die Sicht auf das Kloster auf dem Petersberg zugestellt. Der Ort ist nicht so sehenswert und hat sehr heruntergekommene Straßen, aber ordentliche Häuser und eine ganz nette kleine Kirche. Der Sportplatz liegt gut ausgeschildert am westlichen Ortsrand und ist auf drei Seiten von hohen und auf einer von niedrigen Bäumen umgeben: bei letzteren handelt es sich im Aufforstungen von der Baumschule, die die ersten Bäume – die unsäglichen Pappeln, die man in wenigen Jahren alle wird fällen und durch andere Bäume ersetzen müssen – zum Teil ersetzen. Ein echtes Highlight ist das Sportlerheim, was klein aber renoviert und mit Terrasse zum Spielfeld hin, ein echtes Schmuckstück der Kreisklasse ist. Dort gibt es zu mittleren Preisen hervorragendes Essen in großen Portionen (z.B. Schnitzel mit Ei, Kartoffelspalten, Champignons und gemischtem Salat für 7€). Deswegen kann ich auch nicht viel zur ersten Halbzeit sagen, da wir fast die ganzen 45 Minuten auf der Terrasse essend verbrachten. Was ich jedoch mitbekam war, dass Reußen aktiver aufs Tor drängte, aber Kütten die besseren Chancen hatte. Torlos blieb es trotzdem.
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Bis es zu einem Treffer kam, vergingen auch noch 37 Minuten der zweiten Hälfte, die aufgrund von Schnelligkeit und Zweikampfverhalten mehr zu beeindrucken wusste als das Kreisligaspiel in Hecklingen am Tag zuvor. Dass die 1. Kreisklasse des Saalkreises eine Klasse niedriger aber von der Attraktivität mindestens eine Klasse höher ist, war mir aber schon länger klar. Wie auch immer: es fielen wie im Spiel am Samstag in kurzer Zeit drei Tore für die Gäste. Nur diesmal konnte die Heimmannschaft leider nicht noch mal aufdrehen und 6:3 gewinnen, da das 0:1, bei dem nach einem prima Schuss aus mehr als 20m Entfernung vom linken Flügel der Ball ins rechte Eck flog, erst nach 82. Minuten, das 0:2 mit einem schönen Solo nach 87. Minuten und das 0:3 nach einem weiteren schönen Sololauf, der im Übrigen nach Vorteil nach einem Küttener Foul auf Höhe des anderen Strafraums zustande kam, in der dritten Minute der Nachspielzeit fiel.

Nach diesem sehenswerten Spiel fuhren wir eine Strecke von etwas über 40 Kilometern nach Merseburg zurück, die uns über einen viel zu engen Feldweg bis Oppin und über Mötzlich und Reideburg bei Halle an Dieskau und Burgliebenau vorbei nach Meuschau und schließlich eben Merseburg brachte.
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Statistik:
Ground Nr. 459 (ein neuer Ground; diese Saison: 9 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.050 (diese Saison: 12)
Tageskilometer: 120 (80 Fahrrad, 40 Bahn)
Saisonkilometer: 3.150 (2.150 Auto/ 620 Fahrrad/ 380 Bahn, Bus, Tram/ weniger als 10 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 212

Donnerstag, 29. April 2010

W193III: Gerechtes Unentschieden auf dem kleinsten Platz der Liga

SG Reußen 1:1 TSV Leuna 1919
Samstag, 10. April 2010 - Anstoßzeit 15.00
Landesklasse Staffel 6 (8. Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 1:1 nach 95 Min. (47/48) – Halbzeit 1:1
Tore: 1:0 4. (?), 1:1 38. Nino Hammerschmidt
Verwarnungen: Nr. 2 SGR, Christian Bernhardt (TSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Reußen (Kap. 700, davon 50 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 80 (davon 20 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gut und Spannend)
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In Reußen, einem 1.000-Einwohnerdorf, was sich mittlerweile als Ortsteil von Landsberg bezeichnen kann, findet man den Fußballplatz recht schnell, was an der überschaubaren Größe des Ortes liegt. Also ich habe ohnehin schon sehenswertere Orte der Größe gesehen, um nicht zu sagen: außer Großkugel, fällt mir kaum ein Ort von derartiger Einöde und architektonischer Minderwertigkeit ein, wie Reußen. Der Platz ist ja noch der beste Ort im Dorf. Sehr eng, klein, von Grundstücken begrenzt, die Eisenbahntrasse in Sicht- und Hörweite, ausbautenlos, aber immerhin ein paar Bänke und zwei Überdachungen. Nicht mal Eintrittskarten haben, aber 2,50€ verlangen. Preislich allerdings völlig akzeptabel.

Das Spiel zwischen den punktgleichen Mannschaften (Reußen allerdings zwei Spiele weniger als 7. – Leuna 6.) ging gut los – für Reußen. Der Sturm der Gastgeber spielt mit einem schnellen Angriff, der durch einen mir leider nicht namentlich bekannten Spieler vollendet wird, die Abwehr der Leunaer aus. Nach und nach findet Leuna allerdings ins Spiel. Nach fast 40 Minuten trifft Nino Hammerschmidt – schön aus der Drehung heraus, aber nicht ganz schmerzfrei – mit einem Ball ins Eck. Da hatte ich ja schon das Ergebnis meines Tipps...

In der zweiten Halbzeit gab es einen spektakulären Wechsel: Feldspieler Niki Lorber hielt sich erfolgreich im Kasten, bis Stammtorwart Ronny Golloiuch einspringen konnte, der zu Spielbeginn verhindert war. Also Ronny rein, Niki schnell umziehen und aufs Feld mit dem normalen Trikot und dann noch Matthias Pflock raus. Reußen wurde immer weiter zurück gedrängt. Jetzt gab es einige Chancen mehr für Leuna, wobei Reußen in der Schlussphase noch einmal Druck ausübte. Leuna hielt aber dagegen und erzielte seinerseits beinahe noch den Siegtreffer, doch das alles in allem gerechte Unentschieden hielt bis zum Abpfiff. Darüber, dass keine der Mannschaft drei Punkte holte, brauch sich eigentlich auch keine der Mannschaften beschweren. Über den Schiri konnte sich auch niemand beschweren: sehr souverän und korrekt! Im Übrigen war das ein für den Zuschauer sehr unterhaltsames Spiel, wo die Schlussphase noch einen herausragenden Höhepunkt bildete.DSC06086

Statistik:
Ground Nr. 411 (ein neuer Ground; diese Saison: 80 neue)
Sportveranstaltung Nr. 980 (diese Saison: 122)
Tageskilometer: 60 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 31.380 (20.600 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.460 Fahrrad/ 2.320 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 65
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 193