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Dienstag, 9. November 2021

W3.0044III: Radtour in Nord-Thüringen – bei der Zentralen Landsportgemeinschaft Wormstedt und der Burgenlandkreisoberliga in Rastenberg

SG Eintracht Lossa 1947/ SG Union Rastenberg 1912
----------------------------- 1:1 (0:0) ---------------------------
................ FC Zementwerk Karsdorf Nebra .................

- Datum: Sonntag, 7. November 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Kreisoberliga Burgenlandkreis (9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 96 Minuten (47/49) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 68. Wagner, 1-1 86. Sander
- Gelbe Karten: 5x Rastenberg; 3x Nebra
- Rote Karten: NN von Nebra in der 74. Min. wg. Notbremse oder so
- Austragungsort: Stadion Rastenberg (Kap.: 2.200, davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (davon 89 zahlende, Gästefans ca. 15)
- Spielbewertung: 6,0/10

Zentrale Landsportgemeinschaft Wormstedt 1966 C
---------------------------- 1:3 (1:2) ---------------------------
TSV 1864 Magdala/ SV Fortuna Großschwabhausen

- Datum: Sonntag, 7. November 2021 – Beginn: 10.30
- Wettbewerb: C-Junioren Kreisliga Mittelthüringen, Staffel 1 (4. und unterste Spielklasse der U15)
- Ergebnis: 1-3 nach 70 Minuten (35/35) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 0-1 10. Tim Hötzel, 1-1 15. Anonymer Dreizehner, 1-2 22. Robin Poltz, 1-3 51. Louis Kieser
- Gelbe Karten: Almoataz Ballah Alfatoh (Wormstedt)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Wormstedt (Kap.: 660, davon 60 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 18 (davon ca. 6 Gästefans)
- Spielbewertung: 3,0/10 Zentrale Landsportgemeinschaft Wormstedt C 1:3 TSV 1864 Magdala C Pictures with English commentary:
a) 9th Division: Rastenberg/ Lossa vs. ZWK Nebra
b) Under-15: ZLSG Wormstedt vs. Magdala/ Großschwabhausen
c) Weimarer Land & Sömmerda District: Kösnitz, Wormstedt, Pfiffelbach, Rastenberg

Für den Sonntag hatte ich extra das Mountainbike mitgenommen. Vom Jenaer Herrenberg aus fuhr ich dann bergauf-bergab über Kösnitz mit seiner interessant proportionierten Kirche (Schiff scheinbar quadratisch oder sogar höher als breit und lang) nach Wormstedt. Dort gibt es auch eine ganz ansehnliche Kirche und einige ältere Höfe. Außerdem haben die in dem Ort auch einen Sportverein. Zentrale Landsportgemeinschaft Wormstedt C 1:3 TSV 1864 Magdala CDer Sportverein hat auch eine schöne Anlage: Rasenplatz mit Aschenbahn, teils überdachten Sitzbänken und Vereinsheim mit schönen Schriftzügen und Wappen – diese bilden v.a. einen Drachen ab, denn Wormstedt heißt nicht etwa nach den Regenwürmern, die man vielleicht in dem Graswall vor der Sporthalle hinter dem einen Torende vom Platz findet, sondern nach den Lindwürmern (alter Begriff für Drache).
Das Spiel war dann nicht ganz so schön, aber 10.30 läuft halt meist nur C-Jugend in der Gegend. Beide Teams waren bemüht, aber die Zentrale LSG Wormstedt war eh Letzter und die SG Magdala/ Großschwabhausen war kaum besser. Am Ball funktionierte kaum was, die Schüsse lasch und unplatziert, Athletik und Körperbeherrschung teils erschreckend schwach – aber die Jugend hatte Spaß und die dringend notwendige Bewegung, die ihnen von kranken und fetten Alten in der Politik in letzter Zeit so oft beschnitten wurde und die Eltern und Trainern waren sehr positiv und wohlwollend eingestellt und gingen gut aber fair mit. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich hieß es am Ende 1:3 für Magdala/ Großschwabhausen. RastenbergDann fuhr ich via Apolda – in der Region fahre ich ja gerne Rad, da überwiegend ruhige Straßen und tolle Landschaft, aber dass eine Stadt wie Apolda so gut wie gar keine Radwege hat ist schon sehr störend! – nach Niederroßla (ich fahr mit dem Rad mit über 40 in die 30er Zone rein und zwei Autos überholen mich da noch mit ausreichend Abstand aber locker 60 km/h – also wie üblich geht es zügig voran da...) und von dort nach Pfiffelbach. Immer schön hoch und runter durch die schöne Landschaft Nord-/ Mittelthüringens...
In Pfiffelbach fotografierte ich die ganz ansehnliche und auch schmale und hohe Kirche und vor allem den Fußballplatz. Damals hatte ich ja ein Spiel im Schnee geschaut... 

Dann in Rastenberg war ich schon im Kreis Sömmerda, fast im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt). Recht wuchtige Kirche, einige ungewohnt große Villen und Verwaltungsgebäude, aber auch altes Fachwerk, ein Burgberg (leider keine Ruinen mehr da) mit tollem Blick über den Ort und auch ein schönes Renaissance-Rathaus als sehenswertestes Gebäude des Ortes. Bis ich vor dem Rathaus stand, wusste ich noch gar nicht, dass Rastenberg Stadtrechte hat. Ich habe wegen der Kürze der Zeit bis zum Anstoß auch nicht mal alles gesehen: Es gibt noch eine Stadtbefestigung mit kleinem Turm, einen Kurpark und manche abseitiger gelegene historische Gebäude. Also der Ort lohnt schon einen längeren Spaziergang vor oder nach einem Spiel in ihrem schönen Stadion. SG Eintracht Lossa/ Union Rastenberg 1:1 FC Zementwerk Karsdorf NebraBesagtes Stadion hat drei Bankreihen, etliche Einzelbänke und schöne Bäume auf einem stattlichen Wall zu bieten. Etwas Blick in die Landschaft, Bäume drumherum, aber außer eben auf dem Wall nicht wirklich Zuschauerplätze. Auf jeden Fall idyllische Lage und tolle Wandmalereien am Sportlerheim. Am Heim wurde auch vorm Zugang zum Platz kassiert: 2,50€ für Kreisoberliga Burgenland – ja, denn die Union Rastenberg spielt seit einigen Jahren mit Eintracht Lossa aus dem benachbarten sachsen-anhaltischen Ort in einer Spielgemeinschaft. Man hat sich für eine Teilnahme am Spielbetrieb in Sachsen-Anhalt entschieden, und so war der heutige Gegner vom FC Zementwerk Karsdorf Nebra, also eigentlich 1. FC Nebra. Das Spiel war arm an Chancen aber reich an Zweikämpfen. Das sorgte für viel Geschrei und Gepöbel in bestem Dialekt – „ey na saache ma, du Assi-je... was isn bei dem Siehmer [7er] kabutt, dass dor dem so die Beene wechsemmelt?!“ Nach über einer Stunde auch endlich mal ein Tor: für die überraschend gleichwertigen Gastgeber. Nach einer angeblichen Notbremse mittlerweile in Unterzahl – muss sich aber auch nicht beschweren, wenn der so reinholzt, war ja wohl nicht das erste Foul von dem Spieler... – gelang den Nebraern mit einem artistischen Kopfball jedoch noch kurz vor Schluss der Ausgleich.

Nach dem Essen stürmte ich mit einigen jungen Vereinsmitgliedern gleich mal den orientalischen Imbiss zwischen Stadion und Kirche... Hier sehr schöne Normalität und nichts zu sehen vom Regulierungswahn des Hygieneregimes.

Die Rückfahrt in Dämmerung und Dunkelheit bei teilweise auch noch Regenwetter war natürlich nicht so toll, aber trotz Apolda ist Radfahren in der Ecke einfach viel schöner als in NRW oder Rheinland-Pfalz und von daher immer wieder gerne! SG Eintracht Lossa/ Union Rastenberg 1:1 FC Zementwerk Karsdorf NebraGenerell halte ich mich in der Region Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, und in anderen Regionen des Ostens, lieber auf, als an meinem gegenwärtigen Wohnort – ohne dass das mit plumper Heimatverbundenheit zu tun hätte. Zum Beispiel meine Lieblingskollegin in Bonn stammt aus dem Rheinland, ist aber auch lieber in Leipzig oder dem Thüringer Wald als im Rheinland... Aber mal sehen, ob das nicht wieder für Monate meine letzte Tour gen Osten war.
Wie schon im Leuna-Bericht am Samstag angekündigt – der Sportskandal in Sachsen ist auf den Plätzen der angrenzenden Länder schon Gesprächsthema. Niemand ist so naiv und glaubt den Politikern, dass es keinen Lockdown mehr gäbe. Klar, je stärker FDP und AfD, desto unwahrscheinlicher, dass wieder alles kaputt gemacht wird – aber im Sport hat es in Sachsen schon angefangen. Und der CDU-Ministerpräsident entblödet sich nicht, wieder offen den schwarzen Peter irgendwelchen Feinbildern aus der Normalbevölkerung zuzuschieben, anstatt den bei sich und den Beratern zu suchen.
In der völlig einseitigen Fokussierung auf Corona und die Helden von der Intensivstation – als seien das die einzigen Mediziner und als wären die nicht immer stark belastet: seit März 2020 gilt doch, dass die „Triage“, die von tendenziösen Gruppierungen aus der Intensivmedizin herbeigeredet wurde, wegen dieser Fokussierung auf die Chinagrippe und die Intensivstationen nur in der Psychiatrie und bei den psychologischen Diensten vorliegt und wirklich Angst und Bange muss einem nicht wegen der Situationen auf den Intensivstationen sondern in puncto Volksgesundheit werden; egal ob jetzt ansteckend oder nicht: so ungesund lebte noch keine (junge) Generation wie jetzt, „dank“ den Politikern, die sich nur nach solchen Fachidioten wie denen aus der Virologie, Epidemiologie, organisierten Intensivmedizin (DIVI) und ihren nützlichen Idioten aus Presse, Funk und Fernsehen richten – wurden, unbemerkt von der Presse außerhalb der Region, die nächsten Verbrechen an der Volksgesundheit begangen.
Einige Sportveranstaltungen wurden abgesagt, da nun Nicht-Geimpfte ausgeschlossen werden und die Verbände keine Klarheit herstellen konnten. Unfähig wie die sind, haben die ja immer noch für genau diese Situation z. B. keinen Rechtshilfefonds eingerichtet, damit die Vereine nicht belastet werden, wenn sie ihrer Aufgabe vorbildlich nachkommen und Sportangebote ihren Mitgliedern und der Allgemeinheit anbieten und dabei von Gemeinden/ Ministerien und Co. schikaniert werden. Gesunde Bewegung und notwendige Zerstreuung werden ja von Wirrköpfen aus dem politischen und medizinischen Bereich als Gefahr für die Gesundheit angesehen, anstatt als das, was sie sind: essentiell für das körperliche und geistige Wohlbefinden eines großen Teils der Bevölkerung. Und davon müssten natürlich auch alle Arbeitnehmer – auch die in den systemrelevanten Berufen – profitieren. Wenn man aber Personen wie Kretschmer und Köpping in der Regierung hat, werden Vereine und Verbände, die ihrem einzigen Daseinsweck bedingungslos nachkommen, kriminalisiert oder zumindest die Arbeit extrem schwer gemacht.
Ich bin ohnehin kein Laie auf diesem Gebiet, aber selbst einem völligen Laien sollte klar sein, dass wenn organisiertes Sporttreiben von der Staatsregierung mit „privaten Treffen“ gleichgesetzt wird, ein Rechtsbruch vorliegt. Zitat vom Fußballverbandspräsidenten: „Private Treffen werden stets von einem privaten Anbieter organisiert. Das sind unsere Verbände und Vereine natürlich nicht, wir werden ja schließlich auch vom Freistaat gefördert. Der Freistaat würde nie private Anbieter fördern.“ Der Freistaat Sachsen behauptet also rechtswidrig, dass eine öffentliche Sportveranstaltung eine private Veranstaltung sei, und somit nur 10 ungeimpfte Personen in irgendeiner Form dabei zusammenkommen dürfen (wie genau, ist ja auch nicht genau definiert). Auch die reine Willkür wird fortgesetzt: Die Zahlen 10 bzw. 2 Ungeimpfte pro Veranstaltung entbehren jeglicher Grundlage, was aber leider nicht per se rechtswidrig ist. Doch bei der willkürlich gewählten Altersgrenze, bis der man von der 2G-Regel ausgenommen wird (also hier 16 Jahre – somit werden Jugendliche über 16 sowie Erwachsene aller Altersgruppen ohne triftigen Grund diskriminiert) sieht es schon eher anders aus.

Aus vorauseilendem Gehorsam gab es einige Absagen am Wochenende, doch was mich positiver als in den letzten anderthalb Jahren stimmt: Es kommt Gegenwind – nicht immer niveauvoll (bei den braunverseuchten Lila-Weißen aus Aue auch kein Wunder), aber auch so etwas ist leider nötig (siehe: https://www.sportbuzzer.de/artikel/wegen-corona-regeln-fans-erzgebirge-aue-beleidigen-ministerprasident-kretschmer/) – und auch die Verbände nehmen nicht alles hin (siehe: https://www.sportbuzzer.de/artikel/sachsen-sportverbande-kritik-coronaregeln-elementare-fragen-nicht-beantwortet/) und die Gegenstimmen, die diesen geisteskranken Schwachsinn der Politiker und Fachidioten noch für richtig halten, sind leiser als bisher, auch die Presse außerhalb der sonst allein kritischen Springerblätter wird kritischer (siehe: https://www.sportbuzzer.de/artikel/erneuter-k-o-fur-den-amateursport-in-sachsen-ministerin-straft-verbande-ab/ und https://www.sportbuzzer.de/artikel/training-und-spiele-als-private-zusammenkunfte-vorwarnstufe-ist-todesstoss-und-k/). [Die Sportbuzzer-Artikel gehören alle zur LVZ]

Doch wie der Streit in Sachsen verläuft, dürfte richtungsweisend für ganz Deutschland sein: Wird unser Land weiter von weltfremden Fachidioten und gewissenlosen verkommenen Politikern regiert, die die Chinavirus-Panik weiter bewusst hochhalten, um seit Monaten gemachte Fehler nicht eingestehen zu müssen oder nutzt es etwas, dass man sich die Impfung hat aufdrängen lassen und kann man nun wieder normal leben und seinen gesunden Lebensstil mit aktivem Sport für den Körper und angemessener Freizeitgestaltung für den Geist führen? ApoldaStatistik:
- Grounds: 2.933 (2; diese Saison: 119 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.241 (2; diese Saison: 141)
- Tourkilometer: 460 (370 km Auto, 90 km Rad)
- Saisonkilometer: 27.680 (18.840 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 1.740 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 27 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 44 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Donnerstag, 7. November 2019

W692IV: Erster Saisonsieg für Carl Zeiss Jena – natürlich gegen Hansa Rostock...

FC Carl Zeiss Jena ............................................... 3
F.C. Hansa Rostock .............................................. 1
- Datum: Sonntag, 3. November 2019 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. deutsche Profifußballliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 95 (45/50) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 43. Donkor, 1-1 54. Sonnenberg, 2-1 61. Käuper, 3-1 69. Bock
- Gelbe Karten: Donkor, Bock (CZJ); Vollmann, Nartey (FCH)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Ernst-Abbe-Sportfeld (Kapazität: 10.445, davon 6.540 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 8.000 (davon 7.353 zahlende und ca. 1.300 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

FC Carl Zeiss Jena ............................................... 2
VfL 05 Hohenstein-Ernstthal ............................ 18
- Datum: Sonntag, 3. November 2019 – Beginn: 16.30
- Wettbewerb: NOFV-Futsal-Regionalliga (1. deutsche Futsalliga)
- Ergebnis: 2-18 nach 40 (2x20) Minuten – Halbzeit: 0-8
- Tore: 0-1 4. Costa, 0-2 8. Mazurkiewicz, 0-3 10. Costa, 0-4 14. Costa, 0-5 14. Jeremejev, 0-6 16. Salak, 0-7 17. Valente, 0-8 19. Valente, 0-9 22. Jeremejev, 0-10 22. Salak, 0-11 26. Valente, 0-12 26. Costa, 0-13 29. Salak, 0-14 29. Costa, 0-15 30. Belej, 1-15 35. Schöppe, 1-16 36. Belej, 1-17 38. Jeremejev, 1-18 38. Belej, 2-18 40. Thie
- Gelbe Karten: keine
- Zeitstrafen: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Berufsschulzentrum Jena-Göschwitz (Kapazität: 150, davon 70 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 80 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

FC Thüringen Jena C .......................................... 2
SV Blau-Weiß 90 Neustadt/ Orla C .................... 0
- Datum: Sonntag, 3. November 2019 – Beginn: 10.30
- Wettbewerb: C-Junioren Verbandsliga Thüringen, Staffel 1 (2. U15-Fußballliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 71 (35/36) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 50. (7), 2-0 68. (2)
- Gelbe Karten: Nr. 7, 13
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Kunstrasen am Jenzig (Kapazität: 750 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 Jena: view from Kernberge on Ernst-Abbe-SportfeldPhotos with English commentary:
a) Professional Football 3rd Division: Carl Zeiss Jena vs. Hansa Rostock
b) Futsal 1st Division: Carl Zeiss Jena vs. Hohenstein-Ernstthal
c) Under-15 Football: Thüringen Jena vs. Neustadt/ Orla
d) Sightseeing in Jena: Kernberge mountains and look-out, Landgrafen look-out, Jenzig mountain and look-out, St. John’s Cemetery (St. Johannis Friedhof), historic university buildings 

Am Sonntag dann nach dem sehr guten Frühstück in der Herberge ab auf die Kernberge und das Ernst-Abbe-Sportfeld (und die Innenstadt natürlich auch) von oben fotografiert. Dann aufs andere Ende beim Landgrafen hoch zum Fernblick-Fotografieren. Unterhalb des Landgrafen befinden sich einige interessante Unigebäude am Rande der Innenstadt und der sehr sehenswerte Johannisfriedhof mit der St.-Johannis-Kirche und der Friedenskirche daneben. Jena: Landgrafen look-outDas erste Spiel gab es um 10.30 auf der Sportanlage am Jenzig. Dort gibt es einen ausbautenlosen Rasen, einen Rasen mit Laufbahn und zwei Stehtribünen und einen Kunstrasen mit zwei Stehtribünen. Auf letzterem finden natürlich fast alle Spiele des FC Thüringen Jena statt. Aber immerhin haben alle einen guten Blick zum markanten Berg Jenzig, der der höchste der Berge um Jena herum ist. Das Spiel zwischen einem Spitzenteam der C-Juniorenverbandsliga und dem Vorletzten aus Neustadt/ Orla blieb aufgrund der ganz schwachen Chancenverwertung der Jenaer lange torlos. Erst in der 53. fiel das 1:0. Nur ein weiteres Tor wurde dann zum 2:0 erzielt. Aber die Partie war wirklich nicht schlecht!

Hinterher stieg ich noch auf den Jenzig hoch mit bestem Blick auf die 200m tiefer liegenden Sportanlagen. Thüringen Jena C 2:0 Blau-Weiß Neustadt/ Orla CVor dem Spiel im Ernst-Abbe-Sportfeld machte ich mal noch neue Fotos der Unisportanlagen auf den ich auch schon mehrere Spiele Anfang der 2000er-Jahre gesehen hatte. Bei Carl Zeiss im EAS war ich glaube ich 2010 das letzte Mal. Geändert hat sich da aber schon was, da die für die 2. Liga genutzte temporäre Obertribüne auf der Gegenseite abgebaut wurde. Aber für die gegenwärtige Situation reicht das, denn in der 3. Liga spielt Carl Zeiss großen Scheiß: 2 Punkte aus 13 Spielen, 9:28 Tore und natürlich Letzter – 11 Punkte Rückstand auf Karl-Marx-Stadt auf dem letzten Nichtabstiegsplatz. Hansa hingegen hat in den letzten Wochen eine starke Serie von 7 Spielen ohne Niederlage hingelegt. Da die Liga so extrem eng beieinander ist und selbst der Tabellenführer Halle nur 25 Punkte (7 Siege, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen) hat, hat Hansa als 6. nur 3 Punkte (aber 12 Tore!) Rückstand auf Platz 1. Mit einer Niederlage und entsprechend blöden Ergebnissen anderer Teams, könnte der FCH aber schon wieder auf Platz 10 fallen... Und was war? Na klar, der Ex-Rostocker Donkor bringt die bis dahin spielerisch und auf dem Feld und vor dem Tor unterlegenen Jenaer 1:0 in Führung und außer einem Treffer von Sonnenberg kommt von Hansa in Hälfte zwei nur der ein oder andere gefährlich Angriff und ein Lattentreffer, während Jena aus vier Chancen zwei weitere Tore erzielt und glücklich 3:1 gewinnt. Gewinnen wie ein Tabellenführer – unverdient und mit Dusel, aber eben siegreich. Gegen jeden anderen Gegner hätte mich das gefreut für den Verein mit einem der schönsten Stadien aus einer wirklich schönen und landschaftlich toll gelegenen Stadt und mit einem ganz angenehmen Publikum. Allerdings ist die Stimmung bei Carl Zeiss schon immer recht schwach gewesen, so war auch heute wieder der Gästesektor lauter und aktiver und zeigte auch das spektakulärere Intro. Für den besagten Gästesektor hatte ich keine Karten bekommen, sondern nur für die Gegentribüne. Dort ist ein vernünftiges, durchmischtes Publikum: Normalos, einheimische und ausländische Studenten, junge Paare, Meckerrentner, Dorfprolls aus dem Saale-Holzland-Kreis... Alles ganz normal und von daher völlig daneben, dass man beim Kartenkauf gewarnt wird auf der Website: „Gäste-Fans nutzen den Block O. Der Veranstalter behält sich vor, Gästefans aus Heimbereichen [d.h. dem kompletten Stadion inkl. Haupttribüne!] in Block O zu verweisen“ – diese Regelung kenne ich in Deutschland sonst nur von Kackvereinen wie 1860 München oder Oberkackvereinen wie SV Meppen. Carl Zeiss Jena 3:1 Hansa RostockZiemlich bekackt ist auch die Sporthalle der Berufsschule Göschwitz. Abgeschrankter Parkplatz und alle parken daher falsch entlang der Zuwegung, hässlicher Betonbau, hirnlos verbaute Obertribüne mit nur einer Sitz- und einer Stehreihe in teils hässlichen Farben... Leider der übliche Dreck an Sporthallen, die nach der Wende bei uns gebaut wurden. Sind nach der DDR außer in Dessau und Roßlau überhaupt irgendwo gescheite und zuschauerfreundliche oder architektonisch ansprechende Hallen im Osten gebaut worden? Im Westen waren es ja auch nur wenige, aber wenigstens noch ein paar gescheite!

Nun ja, was will ich in so einer Dreckshalle: genau, erste Liga im Futsal beim FC Carl Zeiss Jena gucken! Der Gast aus Hohenstein-Ernstthal hat seit 2013 jede NOFV-Futsalmeisterschaft gewonnen und 2018 sogar die deutschlandweite Meisterschaft (die Sieger der 5 (erstklassigen) Regionalligen spielen nämlich nach Saisonende ein Finalturnier aus) – Carl Zeiss Jenas Team ist hingegen ein Aufsteiger und als 11. mit nur einem Sieg und einem Unentschieden aus 8 Spielen sowie 23:57 ein Abstiegskandidat. Allerdings verlieren die Teams auf den drei Plätzen hinter Jena im Gegensatz zu CZJ fast jedes Spiel zweistellig. Im Übrigen sind sowieso vor allem in der NOFV-Staffel die Ergebnisse pervers: letzte Saison besiegte CFC Hertha Berlin Kine em Halle mit 101:1 (gewertet 99:1) – und nicht nur die Kurdenmannschaft aus Ha-Neu verlor so heftig, auch z.B. Eintracht Magdeburg verlor fast alles zweistellig und meist mit mehr als 20 Toren (maximal ein 0:32). Auch diese Saison wieder wahnsinnige Leistungsunterschiede: Berlin City 31:0 Jeetze Salzwedel, 1894 Berlin 45:0 Eintracht Magdeburg, Eintracht Magdeburg 0:38 Hohenstein-Ernstthal... In den anderen Staffeln gibt es nicht solche kranken Resultate!

Auch heute wieder ein Schützenfest. Diesmal also auch Jena zweistellig untergegangen. Hohenstein-Ernstthal spielte ein hohes Tempo, war kaum vom Ball zu trennen und lieferte ein tolles Match ab. Jena verteidigte mit vollem Einsatz, geriet aber schon nach 4 Minuten in Rückstand und kam erst beim Stand von 0:15 fünf Minuten vor Schluss zu immerhin zwei Torerfolgen. Am Ende hieß es 2:18. Schon eine starke Show – aber vor leider nur knapp 80 Zuschauern.

Für mich hieß es danach wieder ab nach Bonn, was auch durch Umfahren von Autobahnstaus ganz gut und zügig gelang. Nach Jena komme ich gerne wieder, auch wenn es dazu natürlich schon einen Anlass braucht. Und ob der bei den nächsten Fahrten zum TSV Leuna dann am folgenden oder vorhergehenden Tag wirklich gegeben, bezweifle ich etwas – leider wird es nächste Saison sicher kein weiteres Duell Jena gegen Hansa mehr geben. FC Carl Zeiss Jena 2:18 VfL Hohenstein-ErnstthalStatistik:
- Grounds: 2.525 (2; diese Saison: 82 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.763 (3; diese Saison: 114)
- Tourkilometer: 400 (400km Auto)
- Saisonkilometer: 71.630 (56.340 Flugzeug/ 14.190 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.060 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 36 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 692

Sonntag, 3. Februar 2013

W340II: Samstag in Thüringen; Altstädte, Schlösser, Handball und Rollstuhlbasketball

SG 1862 Könitz/ 1. Stadt SV Saalfeld 1992 mJ-E -------- 8
Handballsportverein Apolda 1990 mJ-E ------------------ 20
- Datum: Samstag, 2. Februar 2013 – Anwurf: 12.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Thüringen, männliche Jugend E, Staffel 1 (Handballliga der unter 12jährigen)
- Ergebnis: 8-20 nach 30 Min. (2x15) – Halbzeit: 6-9
- Torfolge: 0-1, 1-1, 1-3, 3-3, 3-7, 4-7, 4-8, 5-8, 5-9, 6-9; 6-10, 7-10, 7-17(!), 8-17, 8-20
- Gelbe Karten: Nr. 8? (Kön./Saalf.)
- Zwei-Minuten-Strafen: keine
- Spielort: Dreifelderhalle Gorndorf-Saalfeld (Kap. 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 8 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Durchschnittliches Jugendspiel, das die deutlich bessere Mannschaft entsprechend deutlich gewann)

TSV Eisenberg/ Thüringen ----------------------------------- 20
SV Hermsdorf/ Thüringen III ------------------------------- 20
- Datum: Samstag, 2. Februar 2013 – Anwurf: 16.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Thüringen, Staffel 1 (7. Handballliga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 20-20 nach 60 Min. (2x30) – Halbzeit: 10-9
- Torfolge: 0-1, 2-1, 2-4, 6-4(!), 6-7(!), 9-7(!), 9-9, 10-9; 10-10, 11-10, 11-12, 12-12, 12-13, 13-13, 13-16(!), 14-16, 14-17, 15-17, 15-18, 16-18, 16-19, 20-19(!), 20-20
- Gelbe Karten: Nr. 6, 8 (Eisenberg); Nr. 6, 8, 13 (Hermsdorf)
- Zwei-Minuten-Strafen: Nr. 5, 6 (Eisenberg = 4 Minuten); 2x Nr. 17, 1x Nr. 8 (Hermsdorf = 6 Minuten)
- Spielort: Sporthalle Schillergymnasium Eisenberg (Kap. 300, davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (keine Gästefans darunter)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Das Spielniveau war so schwach wie die Beleuchtung in dieser komischen Halle, aber das Match war ausgesprochen spannend)

Jena Caputs ----------------------------------------------------- 49
RSV Lahn-Dill (Wetzlar) ------------------------------------- 80
- Datum: Samstag, 2. Februar 2013 – Tip-off: 19.00
- Wettbewerb: 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga
- Ergebnis: 49-80 nach 40 Min. (4x10 Min.) – Viertelergebnisse: 10-20, 6-28, 12-17, 21-15
- Punkte: Heimbach 19, Ortmann 14, Zinke 8, Hayırlı 6 (Jena); Paye 26, Böhme 18, Bestwick 13, Haller 10, Köhler 9, Lohmann 2, Amend 2 (Wetzlar)
- Freiwurfquote: Jena 5 von 9 (55%); Wetzlar 4 von 10 (40%)
- Fouls: Zinke 3, Heimbach 2, Schüler 2, Brühl 1, Hayırlı 1 (Jena = 9 Fouls); Gundert 2, Lohmann 2, Amend 2, Haller 1, Böhme 1, Köhler 1 (Wetzlar = 9 Fouls)
- Spielort: Große Halle im Sporthallenkomplex Werner Seelenbinder in Jena Lobeda-West (Kap. 800 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 250 (davon ca. 80 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sicherlich kein Spitzenspiel dieser Liga, doch eine faszinierende Sportart weiß auch mit durchschnittlicher Spielqualität zu begeistern!)
DSC03398 : Rudolstadt. Photos with English Commentary:

Eigentlich wollten wir den Sportsamstag in Thüringen nur deshalb in Saalfeld starten, da ein Radballturnier der Oberliga Thüringen dort angesetzt war. Das Arschloch von Staffelleiter war aber anscheinend zu blöd die Zeit oder wohl eher die Halle richtig anzugeben, denn in der Grundschule Saalfeld-Gorndorf – die übrigens eine Sporthalle hat, die bald einzustürzen scheint – war gar nichts los. Zum Glück war im benachbarten Komplex Betrieb: in der modernen, gut aber unspektakulär gestalteten und im Treppenhaus schön mit Pflanzen zugestellten Dreifeldhalle Gorndorf fand ein Turnier der E-Jugend-Liga statt.

Da wir uns zuerst die sehr sehenswerte Altstadt von Saalfeld mit ihren vier Befestigungstürmen, der Burgruine und den anderen historischen Bauten angeguckt hatten, hatten wir die ersten beiden Spiele bereits verpasst. Zum Abschluss sahen die knapp 30 Zuschauer auf der Obertribüne, die eines der wenigen guten Exemplare ohne Sichtbeeinträchtigungen ist, einen deutlichen Sieg der Apoldaer Jungs, die der schlechter platzierten Heimmannschaft mit einer insgesamt besseren Spielanlage, die sich vor allem in den stärkeren Würfen manifestierte, einen Zwölf-Tore-Sieg einschenkte. Allerdings wurde es erst in der zweiten Hälfte deutlich. Bis zur 15. Minute hatten Könitz/ Saalfeld noch prima mithalten können.
DSC03460  : TSV Eisenberg v SV Hermsdorf III. Nach zwei weiteren lohnenden Stadtbesichtigungen – Rudolstadts Altstadt ist zwar nicht so gut saniert wie jene von Saalfeld, doch dafür sind Rathaus und Schloss spektakulärer; in Orlamünde thront eine schön restaurierte Kemenate auf dem Berg, die sich auch anzusehen lohnt – ging es nach Eisenberg. Die Stadt gefällt mir aufgrund der historischen Bebauung, der Landschaft und des Zoos sehr gut, doch die Sportanlagen sind alle nicht so das Wahre. Der Sportplatz im Schortental ist zwar schön gelegen, aber eine ausbautenlose Waldwiese und das Stadion ist völlig gesichtlos. Nun waren wir beim Handball in der Sporthalle des Schillergymnasiums und mussten feststellen, dass das beste an dieser innen extrem hässlichen Sporthalle, das Foyer ist.

Im aufwendig verglasten Vorbereich entrichtet man am Kassentisch die durchschnittlichen 1,50€. Betritt man die Halle, meint man, der Hallenwart sei besoffen und habe vergessen das Licht anzumachen. Bei der Installation der Beleuchtung wurde wohl gepfuscht – wie üblich bei Bauten der 2000er Jahre: eigentlich wurde in den letzten 13 Jahren durchweg Dreck gebaut – denn Deckenelemente und Sportgeräte verdecken Teile der zu kleinen Lampen. Die Tribüne ist erst gar nicht beleuchtet. Diese ist eine jener beschissenen – wie so oft dreireihigen (diesmal sogar noch mit einer Reling für Stehplätze dahinter versehenen) – Obertribünen, bei denen man Sichtbeeinträchtigungen durch Pfeiler hat.

Was man von der Spitzenmannschaft aus Eisenberg und dem recht weit hinten stehenden Gast aus Hermsdorf da gezeigt bekam, war auch nicht so überzeugend, als dass man da unbedingt freien Blick drauf gebraucht hätte... Auch die Schiedsrichter waren teilweise recht unsicher, was sie bei dem mitunter unsauberen Spiel entscheiden sollen. In Thüringen waren die meisten Schiedsrichterleistungen besser als jene mittelmäßige des heutigen Gespanns.

Nach einem furiosen Start deutete sich nach drei Minuten an, dass das hier kein so schnelles Spiel sein wird, wie es ganz zu Anfang erschien. Es war zwar sehr spannend, da keiner mit mehr als drei Toren führte und der jeweils andere stets aufholte, überholte und dann doch wieder in Rückstand geriet, doch weder Tempo noch Technik überzeugten. Das sieht v.a. in Sachsen auf der Ebene (Bezirksliga) besser aus. Das gerechte Resultat von 20:20 wurde nur noch von ein paar Fans der drei Dutzend anwesenden beklatscht.
DSC03477 : Jena Caputs v RSV Lahn-Dill (Wetzlar). In Jena, genauer: im berüchtigten Stadtteil Lobeda, stand eine neue Sportart an. Unsere einundsechzigste (also: 61.)! Eine von dutzenden Rollstuhlsportarten und die wohl populärste weltweit: Rollstuhlbasketball! Im weltweiten Vergleich zählte Deutschland in den letzten 10 Jahren immer zu den Besten neben Türkei, Schweden und UK.
Erfunden wurde das Korbballspiel in Rollstühlen 1946 in den USA und GB – war halt eine günstige Zeit für derlei Sport... Ende der 1970er kam es dann auch in die beiden Deutschländer.
Die Regeln sind so ziemlich die gleichen wie beim normalen Basketball. Nicht alle Spieler sind körperbehindert, auch völlig gesunde Sportler dürfen – wenn auch limitiert, da ein bestimmter Wert in der funktionalen Klassifizierung, die einen Wettbewerbsvorteil für den einen oder den anderen ausschließen soll, einzuhalten ist – mitspielen. Das ist auch völlig richtig so, da keine Wettbewerbsverzerrung vorliegt, wenn man im Rollstuhl festgeschnallt ist und als Nicht-Behinderter somit nicht einfach mal den Rollstuhl als Sprungbrett für einen Slamdunk nutzen kann...

Die Sportart klang mir von Anfang an nach der interessantesten paralympischen Disziplin, was sich nicht als überzogen herausstellen sollte. Rollstuhlbasketball wusste wirklich zu gefallen! Aber auch die Halle hat sich richtig gelohnt, wie schon ein Blick von Außen durch die Glasfassade ahnen ließ: eine steil ansteigende Obertribüne aus Beton mit Holzbänken und trotz mehreren Pfeiler nur wenig Sichtbehinderung. Ein schönes Detail ist der Sprecherturm. Architektonisch ist die „Große Halle“ im Werner-Seelenbinder-Sporthallenkomplex einfach klasse! In Deutschland ist es auch ein ganz seltener Baustil – ich habe so was bisher nur in Polen und anderen osteuropäischen Ländern gesehen.

Für nur 3€ (Studenten, Schüler, Behinderte: 1,50€) war man in der höchsten Liga dieser Sportart dabei. Es ist allerdings nirgendwo so billig, sondern es gibt Riesen Preisunterschiede: Beim heutigen Gast, RSV Lahn-Dill aus Wetzlar, faselt man auf der Website was von fairen Preisen – die liegen aber mit 8€, erm. 6€, beim mehr als dem Doppelten von den Jena Caputs... Ist das dann Rekordmeisteraufschlag oder was? Das Preisniveau in Hessen ist doch einfach zum Kotzen!

Die Gästefans erschienen auch zahlreich und mit einem großen Bus, in dem sie auch einige Trommeln mitschleppten. Während des Spiels wurde ohnehin erstaunlich mitgegangen. Sogar die Schiedsrichter wurden (von Jenaern) mit Bemerkungen wie „Da war doch kein Foul! So ein Stricher!“ bedacht. Der Heimanhang feierte auch jeden einzelnen Punkt ihrer völlig überforderten Caputs. Die sind übrigens nicht kaputt, sondern die „Häupter“, was sich auf den Jenaer Schnapphans, eine Figur mit Goldkugel (Thüringer Klos), die auf Latein als „Caput“ (Haupt, also Nischl) bekannt ist und am Rathaus angebracht ist. Sie gilt als eine der Sehenswürdigkeiten („7 Wunder“) der Stadt. Hätte Conny mir das nicht beim letzten Besuch in Jena mal erklärt, wäre mir der Nippes aber auch nie aufgefallen...

Wahrscheinlich hat der Schnapphans diesen Klos heute mal verschluckt, denn die Caputs müssen nach diesem sehr einseitigen Spiel den Gang in die zweite Liga antreten. So ist das Neue Bundesland, welches zu DDR-Zeiten die stärkste Szene im Rollstuhlbasketball hatte, „nur“ noch mit zwei Teams in der 1. Liga vertreten. Trotz der Einseitigkeit war dieses Spiel einfach schön anzusehen: allein wie wendig die Spieler mit ihren Sportrollstühlen auf dem Feld manövrierten und sich selbst bei Beinamputationen und Querschnittslähmung wieder ohne Hilfe nach einem Sturz nur mit Hilfe der Arme aufrichteten. Die Arme der Sportler waren ohnehin unermüdlich im Einsatz: den Rollstuhl bewegt man nur mit den Armen und der Ball wird logischerweise auch nur mit diesen Körperteilen bearbeitet. Man darf ihn nur auch kurz auf dem Schoß zwischenlagern. Die Treffsicherheit der Spieler, die den Ball ja aus nur ca. 1,50m Höhe auf den 3m hoch hängenden Korb warfen, war erstaunlich. Besonders natürlich beim Gast, der mit 80:49 gewann und sich nun hinter Erfurt und Zwickau auf Platz drei festigt.

Nach diesem Spielbesuch kann ich sagen: den Sport guck ich auf jeden Fall noch mal. Ob in einer der folgenden Spielzeiten der Bundesliga mal bei Zwickau oder einem anderen Club oder doch lieber beim nächsten Türkeiaufenthalt – ich dachte erst, das sei ein Scherz, dass es selbst beim Rollstuhlbasketball zwischen Galatasaray und Fener Schlägereien gibt – wird sich zeigen... DSC03546 : Jena Caputs v RSV Lahn-Dill (Wetzlar). Statistik:
- Grounds: 853 (heute 3 neue; diese Saison: 85 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.702 (heute 3, diese Saison: 125)
- Tageskilometer: 340 (340km Auto)
- Saisonkilometer: 28.670 (26.950 Auto/ 1.590 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 50 Bahn, Bus, Tram/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 14 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 340

Donnerstag, 3. Januar 2013

Tagesfahrt nach Jena

Den zweiten Tag des neuen Jahres 2013 nutzte ich um mich mit Conny in Jena zu treffen. In Jena ist es nicht schlecht, wenn man jemanden dabei hat, der sich dort auskennt, da die interessanten Orten des größten Straßendorfs Deutschlands zum großen Teil etwas versteckt liegen. 

In Camburg hingegen liegt alles Wichtige an den Ausfallstraßen und in Dornburg sind die drei Schlösser unübersehbar.

Was ich in Jena übrigens nicht fotografieren konnte, da keine Parkmöglichkeit an der B88, ist das asozialste Studentenwohnheim Jenas (Thüringens? Deutschlands?) in Jena-Zwätzen. Dass dort etwa 100% ausländische Studierende (Osteuropäer, Araber, Afrikaner) leben, dürfte klar sein, da der graue Plattenbau schon von außen so abartig verrottet aussieht, wie in Deutschland sonst nur besetzte Häuser oder Asylantenheime. Ist schon interessant, was die Uni Jena bzw. das Studentenwerk sich bis 2013 so hält, obwohl sie das Problem "allerspätestens 2012" lösen wollten... 

Pictures of Jena Old Town and Kunitz Castle, Camburg Castle and Dornburg Palaces:  

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Samstag, 14. August 2010

W211I: 60 Minuten gut mitgehalten und dann doch das Dutzend kassiert

VfB Apolda 0:12 FC Carl Zeiss Jena
Freitag, 13. August 2010 – Anstoß 17.00
Freundschaftsspiel Regionalklasse Staffel 3 (8. Liga, 3. Amateurliga) gegen 3. Liga (3. Profiliga)
Ergebnis: 0:12 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit 0:3
Tore: 0:1 18. Truckenbrod, 0:2 39. Kurbjuweit, 0:3 42. Kurbjuweit, 0:4 61. Truckenbrod, 0:5 63. Reimann, 0:6 64. Reimann, 0:7 68. R. Schmidt, 0:8 71. Reimann, 0:9 72. R. Schmidt, 0:10 76. Truckenbrod, 0:11 77. Eigentor Nr. ??, 0:12 83. Reimann
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Hans Geupel Stadion (Kap. 2.500, davon 120 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 400
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Sehr unterhaltsames Freundschaftsspiel)
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Photos and English version:
VfB Apolda vs. Carl Zeiss Jena (friendly match)
Older Photos of Apolda town (taken 2009)

Trotz aller Unsicherheiten fuhren wir mit dem „Hopperticket“ der DB (wird je nach Fahrterlebnis mit „Deutsche Bahn“ oder „Drecks Bahn“ übersetzt) von Merseburg nach Bad Sulza und von dort mit den Rädern ins nahe Apolda weiter. Dort kennen wir schon die Sportstätte des BSC und die im Ligabetrieb genutzte Anlage des VfB. Jugendmannschaften – und zu bestimmten Anlässen auch die Männer – des VfB, spielen allerdings im größten Stadion der Stadt: dem Hans Geupel Stadion.

Hans Geupel war ein hervorragender Sportler und Trainer im Bereich Leichtathletik und Wintersport der DDR-Zeit, stammte aus Apolda und erhielt ein Jahr nach seinem Tod im Jahr 2000 posthum die Ehre, dass das 2.500 Zuschauer fassende Stadion, was mehr für Leichtathletik als für Fußball Verwendung findet, nach ihm benannt wurde. Die Anlage ist auch entsprechend eher für Leichathletik ausgelegt: die Zuschauerränge sind durch die Aschenbahn weit vom für Amateurfußball viel zu großen Spielfeld (105x70m sollen das sein) weg. Auf der einen Längsseite findet sich die Tribüne mit vier Stehreihen, die auf einem kleinen, neben Nadelbäumen angeordneten Bereich, auch Sitzplätze (zwei Reihen Holzbänke) zu bieten hat. Ein paar Stehränge gibt es auch hinter dem einen Tor. Die andere Längsseite ist nicht ausgebaut, aber hat immerhin einen schönen Graswall. Hinter dem einen Tor weideten während des Spiels Kühe, sodass man den Eindruck hatte, in irgendeinem Dorfstadion zu sein.

Auf der Website von Jena war nicht ein Hinweis auf das Spiel – egal ob aus Sicherheitsgründen oder warum auch immer: so was ist asozial! – und ausfallgefährdet war das Spiel auch aufgrund der Regenfälle der letzten 48 Stunden – kaum hörte der Regen mal für ein paar Minuten auf, kam er umso heftiger zurück: so etwas wie die zwölf Stunden heftiger Dauerregen in Merseburg, hatte man in Apolda wohl auch erlebt. Ein wenige Wochen zuvor geplantes Testspiel gegen Rot-Weiß Erfurt wurde abgesetzt, da sogenannte szenekundige Beamte aus der Verbundenheit zwischen VfB Apolda und Carl Zeiss Jena sowie der Ansetzung eines Spiels von Jena gegen Cottbus II eine Gefährdung der Sicherheit in Apolda und hohes Krawallpotential erkannt haben wollten. Im Jenaer Forum hieß es dann gleich wieder, dass Jena und Apolda so wie so vieles gemeinsam hätten und die Ansetzung Apolda – Erfurt von irgendwelchen Hirnis erdacht worden sei. Allerdings kenne ich die Leute, die überall Randalegefahr sehen, nur zu gut: hinterher suchen sie dann wieder Ausflüchte, warum es doch nicht geknallt hat...
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VfB Apolda ging jedenfalls mit nur einem Saisonspiel in der Regionalklasse, der dritten Amateurliga Thüringens, einem 3:2 Sieg gegen Kromsdorf, in die Partie – und Jena mit einem kuriosen Drittligastart. Jenas zwei Siege und zwei Niederlagen bedeuten mit 4:10 Toren den 9. der 20 Plätze (ein paar Plätze hinter meinem besser gestarteten Lieblingsproficlub Hansa Rostock): ein 2:0 Sieg in Sandhausen und 2:1 gegen Heidenheim werden durch 0:2 in Dresden und das 0:7 gegen Saarbrücken ins Negative gezogen. Saarbrücken hatte zuvor zwei Spiele in Folge verloren. Dass da Fans beider Lager – die Heimfans aus Frust, die Gäste aus Übermut – hinterher der Presse Material für ihre geliebten Meldungen über Massenschlägereien lieferten, ist da nicht unnormal.

Heute tippte ich auf ein 7:0 FÜR Jena, was vom Spielverlauf bis zur 60. Minute auch so gepasst hätte: Apolda kam zwar immer wieder vors Gästetor, aber brachte kaum gefährliche Schüsse zu Stande. Ab und an jagten sie den Profis in der Verteidigung auch recht spektakulär den Ball ab – aber Jena traf in gewisser Regelmäßigkeit. Nach einer Stunde wurde die Trefferquote immer höher, sodass es schnell mehr als mein 7:0-Tipp wurde. Nach 84 Minuten war der Endstand – schon allein durch vier Treffer von Reimann und einem Hattrick von Truckenbrod – von 12:0 hergestellt. Einige der Jenaer Tore waren äußerst sehenswert, da Distanzhämmer oder sehr gut heraus gespielt. Auch sehenswert war der Apoldaer Torwart: wirkte vom Alter wie gerade aus der A-Jugend heraus gekommen und hielt trotzdem routiniert und mit starken Flugeinlagen. Mit einem schwächeren Torwart hätte Jena an die 20 Tore erzielt.

Für die ganz angemessenen 5€ Eintritt bekam man ein wirklich sehenswertes Freundschaftsspiel geboten. Was an dem Jenaer Spieler Orlando – einem Niederländer, dessen Rückkehr in Jena überschwänglich zur Kenntnis genommen wurde – so toll sein soll, habe ich im Spiel nicht gesehen. Dass er kein Tor geschossen hat, ist nicht mein Kritikpunkt. Auch hat er schöne technische Fertigkeiten gezeigt und einer, der viel mit dem Ball fummelt, aber im Abschluss versagt, hebt die Stimmung im Spiel – aber der Abschluss von ihm war für einen Stürmer wirklich auffällig schwach. Was ich sonst noch herunterzumachen habe, ist das Essen am heutigen Tage: also in Thüringen rechnet man ja mit super Bratwürsten, aber das war ja derartig schlecht! Dass eine Drittel angebrannt (nur mit viel Ketchup essbar), das andere schwammig und nicht durchgegrillt (nicht zu essen!) und nur die Mitte gut ist, ist wirklich unterstes Roster-Niveau. Und dafür hat dieser scheiß Drecksladen 1,80€ verlangt! In Bad Sulza wollte ich eigentlich noch was ordentliches Essen, aber die Bahnhofskneipe schloss gerade. In solchen Situationen (auf meine Frage, ob sie noch offen hat, meinte die Besitzerin, dass sie schon länger gemacht habe heute und jetzt Schluss macht) gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Jammern, was man für einen weiten Weg - mindestens das Doppelte von der realen Entfernung angeben! - noch vor sich habe und dass man seit heute Morgen nichts gegessen habe (Variante 1 sehr gut in Arabischen Staaten) und 2. Rummeckern, was das hier für ein scheiß Bahnhof ist, nicht mal einen Automaten haben, schlimmer als in Merseburg (oder andere kleine Stadt einsetzen - aber nicht ausfällig werden!)... Ich wählte Variante zwei, da das besser nach Deutschland passt und bekam prompt doch noch Getränke und Süßigkeiten verkauft...
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Statistik:
Ground Nr. 456 (ein neuer Ground; diese Saison: 6 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.046 (diese Saison: 8)
Tageskilometer: 120 (90 Bahn, 30 Fahrrad)
Saisonkilometer: 2.740 (2.150 Auto/ 330 Fahrrad/ 260 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 37
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 211

Freitag, 10. April 2009

WE141II: Not a good match but good weather at Good Friday

SV Eintracht Camburg 3:1 Grün-Weiß Stadtroda II
Friday, 10th April 2008 - kick-off time 15.00
Kreisliga Jenaer Land (9th level, 5th amateur level)
Result: 3:1 after 90 min. (45/45) - Halftime 1:0
Goals: 1-0 20th Hohmann, 2-0 52nd Lütz, 3-0 64th Krauße, 3-1 88th Ulrich
Bookings: Zöllner, Hüttich, Lütz - Beyer
Sent-offs: none
Ground: Sportplatz Camburg (cap. 1,200; 50 seated)
Attendance: 75 (5 away fans)
Match quality: 3.5/10 (far below average)
Day-out entertainment: 7.5/10 (very nice!)

We caught the train from Halle to Erfurt in Merseburg and jumped off the overcrowded railway compartment for bicycles and prams in Bad Kösen. After just 1km we had the first steep hill upwards. Our first sightseeing spot was called Himmelreich (kingdom of heaven). From a spectacular mountain you overlook the valley of the river Saale and you will see two castles very close on the other mountain towards.
The next spot was - after riding steep hills with a gradient of up to 14% up and down - Bergsulza. There is a small, even unspectacular palace and a church.
We took a dirt road to Lachstedt, were I took some photos of a church and some private buildings. Passing by the windmill of Schmiedehausen, we raced downhill to Camburg. The football ground is close to the train station, put in a wonderful landscape with a great view towards the castle of Camburg, the river Saale and the surrounding hills.
There was one match today: Eintracht Camburg vs Grün-Weiß Stadtroda II.
This lower amateur class match was played on a very low level at first and became better in the second half. The first goal of the match was scored when I had just ordered two of the excellent Bratwursts.
After the break, Camburg added two more goals to their tally and Stadtroda scored their only goal by the last one of the three good attacks on Camburg’s goal.
There were not many foul plays committed, although several yellow cards were shown. The referee was a bit fussy.
We jumped on the train in Großheringen and came back to Merseburg without having problems, although it should be mentioned, that the train was even more crowded by bikers than the first one. It is just typical: the weather was marvellous, so every lame - arse - good weather - cyclist came out…
Statistics
Ground No. 294 (new ground; this season: 64)
Sporting event No. 783 (this season: 150)
Kilometres that day: 120 (80 train, 40 bike)
Km this season: 21,620 (12,000 car/ 3,530 bike/ 3,130 public transport/ 2,960 plane)
Number of football matches since the last goalless draw: 3
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 141

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