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Mittwoch, 11. Juni 2025

W3.0232III-233I: Drei Spiele an den drei Pfingsttagen; Pokalsieg durch Doppelschlag in der Nachspielzeit, Kreisklassen-Länderspiel in Gifhorn Süd & Thüringen-Tour zum Kreisliga-Sieger Gebesee

 SG FC Gebesee 1921 / FSV 1921 Herbsleben

4 : 3 (2:1)

SG FC Mediengroup Erfurt 2018 / FSV Harz 04 Erfurt

- Datum: Montag, 9. Juni 2025 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga Erfurt / Sömmerda, Staffel II (9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-3 nach 98 (49/49) Minuten – Halbzeit: 2-1

- Tore: 1-0 17. Schmidt, 2-0 37. Bube, 2-1 45. Schuler, 3-1 54. Kämmer, 3-2 69. Mielitz, 4-2 90.+3 Urbach, 4-3 90.+4 Mielitz

- Verwarnungen: Urbach (Gebesee); Mühlhausen, Schuler (Mediengroup)

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Stadion Gebesee (Kap. 2.150, davon 150 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 115 (davon Zahlende: 78, Gästefans: ca. 5)
- Spielbewertung: 5,5/10

SC Bosphorus Gifhorn II

8 : 1 (6:0)

SV Grün-Weiß Calberlah von 1946 II

- Datum: Sonntag, 8. Juni 2025 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: 2. Kreisklasse Gifhorn, Staffel 2 (10. Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 8-1 nach 96 (49/47) Minuten – Halbzeit: 6-0

- Tore: 1-0 9. Berisha, 2-0 27. Aydemir, 3-0 31. Berisha, 4-0 33. Günday, 5-0 42. Günday, 6-0 45.+4 Daglar, 7-0 57. Ayvaz (Elfmeter), 7-1 64. Radowski, 8-1 90.+2 Utkin

- Verwarnungen: NN, NN (Bosphorus); 2x Baur, 1x Gretz (Calberlah)

- Platzverweise: Baur von Calberlah (40. Min. Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels)

- Austragungsort: Sportzentrum Gifhorn Süd, Carl-Diem-Straße (Kap. 4.200, davon 200 Sitzplätze; Stehplätze z. T. gesperrt)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 12 Gästefans und ca. 6 Neutrale)
- Spielbewertung: 6,0/10

TSV Danndorf 1914

2 : 3 (1:1)

MTV Frellstedt 1893

- Datum: Samstag, 7. Juni 2025 – Beginn: 17.30
- Wettbewerb: Finale Kreispokal Helmstedt (beide Teams Kreisliga Helmstedt; d.h. 8. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-3 nach 107 (47/60) Minuten – Halbzeit: 1-1

- Tore: 0-1 5. Quast, 1-1 28. Fischer, 2-1 52. Hülsebusch, 2-2 90.+2 Miersch (Elfmeter), 2-3 90.+5 Quast

- Verwarnungen: 3x Danndorf, 1x Frellstedt

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Waldstadion Danndorf (Kap. 700 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 650 (davon ca. 400 Danndorfer und mind. 150 Frellstedter)
- Spielbewertung: 7,0/10

TSV Danndorf 1914 2:3 MTV Frellstedt 1893

Photos with English commentary:

a) District Cup Final Helmstedt in Danndorf

b) East Lower Saxony: Danndorf, Nordsteimke

c) 10th Div. Gifhorn: Bosphorus Res. vs. Calberlah Res.

d) 9th Div. Erfurt / Sömmerda: Gebesee vs. Mediengroup

e) Central Thuringia: Erfurt and Gebesee

Das Pfingstwochenende fing in Wolfsburg und Umgebung an. Die Fahrradübungen für Beryl liefen aufgrund unpassenden Materials – Rahmen zu hoch – nicht zufriedenstellend. Wenn sie sich das kleinere Rad von der Kollegin geliehen hat, müssen wir das halt wiederholen...

Ich fuhr danach alleine mit dem für sie ja zu großen Rad über Danndorf, was nicht mehr zu Wolfsburg sondern schon zum Kreis Helmstedt gehört, nach Hause. Das wenig sehenswerte, da fast nur aus Neubauten bestehende Danndorf war dann mein Ziel, da dort die Kreispokalfinals (A-Pokal, B-Pokal, Ü32 und Frauen) stattfanden. Ich kam erst zum großen Finale dahoam für den 1914 gegründeten TSV Danndorf. Zu Gast war der Männerturnverein von 1893 aus Frellstedt. Um den kleinen, ausbautenlosen aber mit einigen Schriftzügen an den Gebäuden und anderen Details versehenen Rasenplatz standen sicher 650 Zuschauer gut gepackt.

Für weiterhin nur 3€ (das ist wirklich fair – in Sachsen-Anhalt sind mittlerweile perverse Preise von bis zu 8€ bei Kreispokalfinals mit mehreren Spielen normal) bekam man ein gut bedrucktes Bändchen und konnte sich auch an den Platz stellen.

Frellstedt drängte Danndorf voll hinten rein und ging früh in Führung. Unbedrängt kam dann aber der Gastgeber nach einer halben Stunde zum Einnetzen. Nach der Pause nahmen die Danndorfer sogar das Heft in die Hand und schossen schnell das 2:1 durch eine ins lange Eck durchgerutschte Ecke. Ab der 70. Minute lag Danndorf in dem bis dahin guten Spiel nur noch rum und versuchte die Partie nun mit Anti-Fußball zu gewinnen. Das hielt aber nur bis zu 92. Minute. Der Linienrichter bemerkte das Foul im Strafraum, nach Beratung zeigte auch der Schiri auf den Punkt und gegen die Laufrichtung des Torwarts eingeschossen hieß es nun 2:2. In der 95. Minute dann das 2:3 aus dem Spiel heraus. Die Nachspielzeit eskalierte nun, einige der teils völlig besoffenen Dorfdeppen am Spielfeldrand auch. In der 103. Minute stürmten nach einem Freistoßpfiff einige Gäste schon auf den Platz – nach 15 Minuten Nachspielzeit in Hälfte zwei war dann endlich Schluss und Frellstedt der alles in allem verdiente Pokalsieger. Leider kann ich keine Bilder der Siegerehrung liefern, da ich noch schnell was einkaufen musste beim Norma, der aber nur noch 20 Minuten nach Spielschluss geöffnet war...

Fields near Nordsteimke

Am Pfingstsonntag war der Ausflug nur klein. Meist für mich Raddistanz, aber bei dem brutalen Wind heute gut, dass Beryl noch mal mitfahren wollte und daher das Auto genutzt wurde. Die Sportanlage im stark durch Migration geprägten Süden von Gifhorn hat einen mittlerweile sehr gepflegten Eingangsbereich, aber nach wie vor verfallene Stehstufen und eine klapprige überdachte Tribüne mit einigen Sitzbänken. Teils Bäume, teils Baustelle um den Platz herum. Dem Gifhorner Süden entsprechend lernte Beryl heute etwas zur Geschichte der türkischen Einwanderung nach Deutschland nach dem 2. Weltkrieg – das ist nämlich in den Deutsch-Sprachkursen für Englischsprecher kaum Thema. Auf der Tribüne wurden Deutsch, Türkisch, Albanisch, Polnisch oder Ukrainisch gesprochen.

Bei dem Mittelfeldkick der 2. Kreisklasse – freundlicherweise Eintritt frei – ging es um nichts mehr, am motiviertesten war der Schiri, der völlig übertrieben einem Gästespieler kurz vor der Pause gelb-rot wegen leichtem Trikotzupfen gab. Calberlah II kam mit einer Notelf inklusive Altherren, einer Frau und einem Tormann der noch nie auf dieser Position spielte, und Bosphorus II war einfach klar besser und trotz 5:1 Hinspielniederlage völlig überlegen. Am sehenswertesten war der 30-Meter-Knaller mit Wind in den Winkel zum 2:0, bei Pause stand es schon 6:0, am Ende in Hälfte zwei nur noch ein Elfer, der Ehrentreffer und das 8:1 als letzte Szene der Partie.

Wir hielten uns noch eine Weile am Schloss und See auf, was am nördlichen Ende Gifhorns gelegen eindeutig schöner als der Süden der Stadt ist. Fotos habe ich dort vor Jahren aber schon genug gemacht... 

SC Bosphorus Gifhorn II 8:1 SV Grün-Weiß Calberlah II

Brachstedt ergaunert sich drei Punkte in Leuna

Am Montag sollte das Highlight des Pfingstwochenendes ein Spiel vom TSV Leuna sein. Das hätte jedoch nie angesetzt werden dürfen, handelte es sich doch um ein Wiederholungsspiel des späten 3:2-Sieges für den TSV gegen Brachstedt auf Kunstrasen zu Beginn der Rückrunde. Über den Hockeykunstrasen gab es wegen fehlender bzw. undeutlicher Markierungen unsinnige Beschwerden der Verlierermannschaft. Habe da selber mehrfach Fußball drauf gespielt, Brachstedt hat dort über 90 Minuten drauf gespielt, zahlreiche andere Teams bis dato auch, der Kreisverband sah anders als die willkürlich in Gutsherrenmanier agierenden Landesverbandsverantwortlichen bisher kein Problem mit dem Platz – also klarer Fall von scheiß Verlierer. Jedenfalls wurde entgegen jeglicher sportlicher Fairness und des gesunden Menschenverstandes das 3:2 aufgrund angeblich irregulärer Platzverhältnisse annulliert und das Spiel neuangesetzt. Wie auch in Zivil- und Strafgerichten hat man eben auch in Sportgerichten nicht gerade wenige Gehirnamputierte sitzen. Wer eine völlig neutrale Sicht haben will, siehe auch diesen FuPa-Artikel.   

Leuna trat jedoch aus Protest nicht an. Warum man das erst drei, vier Stunden vorher macht, verstehe ich allerdings nicht: Wolle rief mich zum Glück schon kurz nach 9 Uhr an, sodass ich kurzfristig die Pläne sinnvoll ändern konnte. Also 24 Stunden vorher hätte man wegen der zu erwartenden auswärtigen Besucher wirklich absagen können! Die Posse um den Kunstrasen und diese Spielabsage lassen natürlich TSV Leuna als Landesligisten und Verein auch nicht gerade überragend dastehen – das muss/müssen sich die Abteilung und alle in die Entscheidung involvierten natürlich bewusst sein!

Aber alles in allem ist klar festzuhalten, dass hier der Ärger aufgrund Unsportlichkeit von Brachstedt und Willkür vom Verband und dessen Gerichtsbarkeit entstand. Gut, dass diese gestohlenen Punkte bzw. von Brachstedt ergaunerten Punkte keinen nennenswerten Einfluss auf den Landesliga-Wettbewerb haben.

Ich komme dann nächste Woche zum letzten Spieltag der Leunaer.

Dieser blau-weißen Scheiße von 1921 aus dem hintersten Loch des Saalkreises wünsche ich derweil schon mal eine erfolglose Saison 2025/26; verpisst euch in die Kreisliga, wo ihr mit eurem sumpfigen Acker ohne Ausbauten auch hingehört!

Erfurt

Wolle hatte ja freundlicherweise schon kurz nach 8 Uhr, als der Nichtantritt intern feststand, angerufen – ich wollte gerade nach Wolfsburg los und Beryl dort abholen. Natürlich auch blöd, ihr erklären zu müssen, die Besichtigung meiner Heimatstadt auf in vier bis acht Wochen verschieben zu wollen, da das geplante Spiel ausfällt, wo sie die Besichtigung doch mehr interessierte als das Spiel und sie ohnehin in der jetzigen beruflichen Phase nur noch jedes zweite Wochenende frei hat...

Aber Ersatz gab es mit Sightseeing in einer sehr sehenswerte Landeshauptstadt und spielerisch mit zwei wie auch Brachstedt 1921 gegründeten Vereinen, die in Spielgemeinschaft den Aufstieg aus der Kreisliga in die Kreisoberliga seit Wochen schon perfekt gemacht haben: FC Gebesee und FSV Herbsleben. Zu Gast war die SG Mediengroup / Harz 04 aus der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Besagte Landeshauptstadt besichtigten wir auch zuerst; hauptsächlich die Zitadelle, den Dom mit der danebenliegenden Kirche, die Predigerkirche, die Krämerbrücke und den Marktplatz.

Erwartungsgemäß gefiel meiner Begleitung die Erfurter Innenstadt. Sie hatte zuvor Bedenken geäußert, da der Arbeitgeber ihr von Aufenthalten v.a. in Thüringen abgeraten hatte. Der deutschlandweit aktive Anbieter im medizinischen Bereich wirbt in mehreren, teils außereuropäischen Ländern Personal an, verteilt aber nach schlechten Erfahrungen (eben nicht nur Vorurteile nach unliebsamen Wahlergebnissen, sondern reale Vorfälle) keine außereuropäischen Arbeitskräfte mehr auf ostdeutsche Standorte. Diese Personalpolitik muss man leider auch als Ostdeutscher als verständlich bezeichnen, andererseits ist das ein fragwürdiges Einknicken gegenüber problematischen Strukturen im Osten und ein ebenso fragwürdiges Verharmlosen von gleichsam problematischen rechten Hochburgen im Westen, welche nicht boykottiert werden. Was ich Beryl geschickt verschwieg, war, dass sich ausgerechnet Anhänger von der SG Gebesee und/oder anderer Vereine (welche anderen auch immer das gewesen sein sollen, die die Kerpslebener Wechselbank zerlegen, aus dem entsprechenden Fanblock heraus pöbeln und in der Kneipe randalieren) erst kürzlich beim Kreispokal so daneben benommen haben, dass sie quasi alle Klischees erfüllten... 

Die Momentaufnahme heute in Thüringen zeigte aber erwartungsgemäß, dass wir in Erfurt nicht auffielen und in Gebesee selbst von den paar wenigen offensichtlich ganz weit rechts Orientierten in Ruhe gelassen, sowie von den normalen Vereinsleuten freundlich behandelt wurden.

Besagtes Gebesee als Landstadt mit nur wenig mehr als 2.000 Einwohnern ist natürlich ein Kontrast zum nahen Erfurt: abseits der Bundesstraße sind die Wege uneben und gepflastert, sehenswert sind das teilsanierte Schloss, die beiden Kirchen (die kleine am Schloss war geöffnet und innen sehr gefällig aber sanierungsbedürftig) und das große Gefallenendenkmal mit dem herumlümmelnden Löwen. Auch das Stadion macht echt was daher: Mehrere Stufen, darauf zwei Reihen Sitze (Schalensitze und Bänke), kleiner Sprecherturm (ungenutzt), tolle monumentale Anzeigetafel (ungenutzt) mit olympischen Ringen und Vereinsschriftzug und innen erschreckend schlampig saniert wirkendes Sportlerheim. Es gab ganz ordentliche Verpflegung.

Die Partie war die am wenigsten Gute an diesem Wochenende, sah aber immerhin sieben Tore. Trotz starkem Druck der im hinteren Mittelfeld platzierten Erfurter, war der Sieg der Gastgeber nie gefährdet. In der Nachspielzeit wurde das 3:2 noch auf 4:2 ausgebaut, wobei der Gast mit dem 4:3 in der Schlussminute noch mal verkürzte. Sonderlich überzeugend spielte die SG Gebesee aber leider nicht, am Ende war es doch ein glücklicher Dreier.

Beryls Deutschlektionen heute aufgrund benachbarter Orte zu Gebesee und der im Gebeseer Stadion aufgebauten Kinderbelustigung: 1. die zwei Bedeutungen von „Strauß“ (Laufvogel und Blumengebinde, Englisch ostrich bzw. bouquet) und 2. die Schwierigkeiten der Aussprache von „Gangloffsömmern“ und „Hüpfburg“, speziell für Muttersprachler einer Sprache ohne Umlaute...

SG FC Gebesee 1921 / TSV Herbsleben 1921 4:3 SG Mediengroup / Harz 04 Erfurt

Statistik:

- Grounds: 3.812 (Sa 1, So 1, Mo 1; diese Saison: 173 neue)

- Sportveranstaltungen: 5.362 (Sa 1, So 1, Mo 1; diese Saison: 237)

- Tourkilometer: 640 (Sa 60km Rad, So 100km Auto, Mo 480km Auto)

- Saisonkilometer: 94.830 (53.460 Flugzeug/ 37.830 Auto, davon 13.700 Mietwagen/ 3.310 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 17 [letzte Serie: 22, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 233 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]

Mittwoch, 10. Oktober 2018

W636II: Leuna siegt souverän in Zeitz

1. FC Zeitz ............................................................. 0
TSV Leuna 1919 ................................................... 3
- Datum: Samstag, 6. Oktober 2018 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 7 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-3 nach 91 (45/46) Minuten – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 22. Gumbrecht, 0-2 76. Mehmetaj, 0-3 81. Gumbrecht
- Gelbe Karten: Holz, Kohlisch, Markgraf (Zeitz); Hähnel, Gumbrecht
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Ernst-Thälmann-Stadion Zeitz, Platz 2 (Kapazität: 200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 110 (davon 91 zahlende und ca. 6 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

Handballverein Böhlen ......... 25
Handballverein Haselbachtal
Gersdorf-Bischheim-Kamenz 31
- Datum: Samstag, 6. Oktober 2018 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: 1. Runde Sächsischer Handballpokal (Verbandsliga Sachsen/ West; 6. Spielklasse, 3. Amateurliga gegen Sachsenliga; 5. Spielklasse, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 25-31 nach 60 (2x30) Minuten – Halbzeit: 10-16
- Tore: 8x Modrzynski, 5x Böhme, 5x Hille, 4x Meszaros-Sobottka, 2x Gentsch, 1x Meißner (HV Böhlen); 8x Postelt, 6x Havel, 6x Setzer, 3x Horche, 3x Vogt, 2x Randt, 1x Nichterlein, 1x Oswald, 1x Wendt (HVH Kamenz)
- Gelbe Karten: Hille, Thomas, Meißner (Böhlen); Wendt, Postelt, Randt (Kamenz)
Zeitstrafen: Hille, Bertram, Schwittay, Meißner 2x (Böhlen = 10 Minuten); Horche, 2x Oswald (Kamenz = 6 Minuten)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle Böhlen (Kapazität: 200, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 55 (davon ca. 6 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

SG An der Lache/ SV Concordia Erfurt AH ..... 4
SV Empor Erfurt AH ........................................... 1
- Datum: Samstag, 6. Oktober 2018 – Beginn: 11.30
- Wettbewerb: Alte Herren Ü45 Kreisoberliga Erfurt-Sömmerda (Liga für Ü45-Kleinfeld)
- Ergebnis: 4-1 nach 60 (30/30) Minuten – Halbzeit: 2-1
- Tore: 0-1 27. Zehmisch, 1-1 28. Helzig, 2-1 30. Werner (Foulneunmeter), 3-1 56. Werner, 4-1 60. Guzowski
- Gelbe Karten: Thielken (Empor)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage am Zoopark (Kapazität: 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 16 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 1. FC Zeitz 0:3 TSV Leuna 1919 Photos with English Commentary :
a) 1. FC Zeitz vs. TSV Leuna 1919
b) Böhlen handball cup
c) Erfurt veterans football

Seit einem schweren Hochwasser 2013 hat der 1. FC Zeitz Probleme, seinen Stadionkomplex fertigt zu kriegen. Ich wollte mir mal anschauen, wie weit sie jetzt gekommen sind und fuhr zum Leunaer Auswärtsspiel nach Zeitz.

Zuvor schaute ich auf dem Weg noch ein Altherrenspiel in Erfurt an. Auf einer großen Wiese am Zoo mit einer rundum laufenden Bande werden je nach Nutzung Großfeld- oder wie hier bei der Ü45 Kleinfeldtore gestellt. Die Anlage ist nichts besonderes, der Kick zwischen SG An der Lache/ Concordia und Empor auch nicht. Immerhin gab es ein paar Tore: nach der Führung für die Gäste lief nicht mehr viel bei denen zusammen und die Kicker von der Lache gewannen 4:1. An der Lache/ Concordia Erfurt Ü45 4:1 Empor Erfurt Ü45 Dann wie gesagt zum Leuna-Spiel in Zeitz. Dort wird immer noch auf dem Nebenplatz gespielt. Je nach Witterung entweder auf dem Rasen oder dem Kunstrasen – beide Plätze haben nur auf einer Längsseite Stehplätze, auf der anderen die Trainerbänke und hinter den Toren nichts außer Fangnetzen. Warum im Stadion nicht gespielt werden kann, erschließt sich mir nicht – die Ordner sind recht freundlich und gesprächig, die ließen mich auch mal reingucken: die Stehränge hinter den Toren und die neuen Schalensitze wirken bereits topp fertig. Dass der Sprecherturm noch im Bau ist – na und? Das Umkleidegebäude zwischen den Plätzen ist auch noch (immer!) nicht fertig – betrifft aber halt alle Plätze der Anlage. Leider ist in jedem Fall die Ästhetik der Anlage dadurch gestört worden, dass die kuriose Anzeigetafel abgeruppt wurde. Das begehbare manuelle Teil war ungewöhnlich groß. Mehr zur Geschichte (bebildert) findet man auf der Vereinsseite: https://www.fczeitz.de/stadion/ - ich habe auch einige Bilder von einem Zeitzer Spiel vor der Flut gemacht: Photobucket.

Auf dem erbärmlichen Nebenplatz fanden sich leider nur sehr weniger Leunaer ein. Dennoch war es von Beginn an der TSV der vor etwas mehr als 100 Zuschauern das Heft in die Hand nahm. Immer wieder kam auch Zeitz gefährlich vor das vom sicher auftretenden Stephan Pfennig gehütete Leunaer Tor, doch die gefährlicheren Chancen gab es durch den TSV. Nachdem gut die Hälfte der ersten Hälfte rum war, brach Kevin Degner vom Mittelfeld aus durch die Abwehr und passte am Torwart vorbei auf Billy Gumbrecht, der sicher zum 0:1 einschob. Bis zur Pause behielt Leuna da Spiel in der Hand, hätte aber gerne noch einen Treffer nachlegen können. Den legte Rrezart Mehmetaj schließlich 15 Minuten vor dem Ende in einer Druckphase des TSV nach. Kurz darauf war es noch mal Billy Gumbrecht, der den Schlusspunkt auf eine vom 1. FC Zeitz erstaunlich schwach geführten Partie setzte.
Ein großes Lob aber an die gesamte Mannschaft vom TSV Leuna 1919 die eine geschlossen starke Leistung zeigte und völlig verdient und entsprechend klar mit 3:0 gewann! 1. FC Zeitz 0:3 TSV Leuna 1919 Ich fuhr danach nach Sachsen, wo ich mir erstmal – erstaunlicherweise bei freiem Eintritt – ein Handballlandespokalspiel in Böhlen anschaute. Böhlen hat schon sehr coole Sportstätten: die Jahnbaude, das Stadion am Freibad und direkt daneben auch die Sporthalle. Die wirkt von außen irgendwie winzig, ist aber völlig ausreichend konzipiert für Handball und hat eine interessante Tribüne zwischen den Kabinen und dem Feld: ein paar Bänke in Reihe 1, dahinter zwei Stehreihen. Wie so oft in Sachsen, werden die Ränder der Tribüne mit Sportgeräten zugestellt. Im Übrigen haben ich diesen Hallenbautyp auch nur in Sachsen gesehen, bisher. Borna hat auch so ein Ding und eine größere Version habe ich mal in Dresden gesehen.

Das Spiel fand vor über 50 Zuschauern statt. Böhlen als letzter der Verbandsliga West gegen den Letzten der Sachsenliga. Letzterer – also der Letzte der Sachsenliga – führt die ganze Zeit über, aber Böhlen hielt, trotz bis zur 6 Toren Rückstand, immer tapfer mit. Die Schiedsrichter waren bei weitem nicht so schlecht wie von den Böhlener Fans – Hauptsache trotz Verbot Bierflaschen in der Halle und dann pöbeln, was „der Wichser da für ne Scheiße gegen uns pfeift“ – und auch Spielern gemacht, aber zwei Hinausstellungen waren auf jeden Fall zweifelhaft. Vom gesamten Spielverlauf her war Kamenz aber einfach besser und siegte daher verdient in einem ganz ansehnlichen Spiel mit 25:31.

Dann fuhr ich nach Chemnitz weiter. Von den Unruhen der letzten Wochen war nichts zu sehen, aber ich weiß aus vergangen Besuchen, mit was für einem Volk man in „Karl-Marx-Stadt“ zu tun hat. So einen Abschaum wie man beim CFC in größerer Zahl sieht ist mir noch bei keinem Verein – nicht mal BFC Dynamo, Dynamo Dresden oder Alemannia Aachen – in dieser Masse (nicht Mehrheit, aber sehr signifikante Minderheit!) untergekommen. Wer sich auch mit offenen Augen durch Chemnitz bewegt – oder auch durch Aue – und das mal mit Leipzig oder dem näher gelegenen und sehr offenen und sympathischen Freiberg vergleicht, für den kommen die Aggressionen in Chemnitz keineswegs überraschend; sondern der weiß, dass da hunderte wenn nicht tausende Chemnitzer nur darauf gewartet haben, endlich einen Grund zum Wutablassen über die eigene selbst verschuldete Situation zu finden, wenn eine kleine Gruppe krimineller und asozialer Ausländer einen mit Sicherheit Unschuldigen umbringt, wobei den Unruhestiftern und Mitläufern an sich am Arsch vorbeigeht, wer da warum durch wen gestorben ist. Leidtragende solcher Unruhen sind dann die unbescholtenen Dienstleister, die aufgrund der geringen Zahl von dienstleistungs- und servicefähigen Chemnitzern in einer überproportionalen Zahl in der gesamten Stadt Ausländer sind. In letzter Zeit häufen sich Übergriffe auf ausländische oder jüdische Lokale, die man mit gesundem Menschenverstand nicht durch Schutzgelderpressung erklären und kleinreden kann. Bei der Himalaya-Pizzeria, wo ich mir noch was sehr gutes zu essen holte, sind wohl bis auf den deutschen Chef alle Mitarbeiter aus Indien und Pakistan – und die machen sehr gut und günstig verschiedene Gerichte (Currys, Pizza, Schnitzel etc.) – und beim Ibis Budget waren offenbar alle Mitarbeiter aus Italien oder Kosovo. HV Böhlen 25:31 HVH Kamenz Statistik:
- Grounds: 2.268 (2; diese Saison: 56 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.450 (3; diese Saison: 65)
- Tourkilometer: 530 (530km Auto)
- Saisonkilometer: 10.040 (9.220 Auto, davon 0 Mietwagen/ 820 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [letzte Serie: 52, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 636 Wochen.

Samstag, 3. Januar 2015

W440V: Duselsieg für die Drachen in der Kartoffelhalle

Black Dragons Erfurt ................................................. 5
MEC Saalebulls Halle ................................................. 3
- Datum: Samstag, 3. Januar 2014 – Anbully: 16.00
- Wettbewerb: Oberliga Ost (3. Spielklasse im deutschen Eishockey, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-3 nach 60 Min. (3x20) – Drittelergebnisse: 4-2, 0-0, 1-1
- Tore: 1-0 1. Kämmerer, 2-0 6. Sergerie, 3-0 14. Ulitschka, 3-1 15. Abercrombie, 3-2 18. Abercrombie, 4-2 20. Nickel, 4-3 54. Abercrombie, 5-3 60. Sergerie (Empty Net)
- Zeitstrafen: Menert, Zurek, Hoffmann, Kämmerer, Kelm, Grosch (Erfurt = 12 Minuten); 2x Gard, Sochan, Schön, Lupzig (Halle = 10 Minuten)
- Spielort: Eissportzentrum Erfurt, Eishockeyhalle (Kap. 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 1.500 (davon angeblich nur 1.011 zahlende, Gästefans mind. 200)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Spannendes und über weite Strecken zumindest von einer Seite gutes Spiel)  
Photos with English Commentary:
Ice-Hockey in Erfurt: Black Dragons Erfurt defeat Saalebulls Halle (including pictures of Oechlitz-Schmirma and Kleineichstädt)

Über ein paar Dörfer im Saalekreis und Burgenlandkreis ging es nach Erfurt. Dort spielten heute die Saalebulls Halle bei den Black Dragons. Die ziehen zwar oft um die 1.000 Zuschauer, haben aber trotzdem eine Halle in die man mit Müh und Not 1.500 Leute bekommt. Dabei ist angrenzend eine deutlich größere Halle, die Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle, die man – bei den zwei, drei Wettkämpfen im Eisschnelllauf die da pro Jahr stattfinden – auch locker temporär für Eishockey umbauen könnte, vorhanden.

Zugegebenermaßen ist die auch als Kartoffelhalle bezeichnete Eishockeyhalle im Eissportzentrum aber ein interessanter Bau. Enger geht es nicht, wie in diese Blechbüchse zwei Obertribünen gebaut wurden, die direkt über die Spielerbänke bzw. die Untertribüne gebastelt wurden. Steile Treppen führen zwischen den Tribünen hoch und runter. Hinter dem Plexiglas hinter den Toren kann man auch noch stehen. Und neben gut 1.300 Erfurtern standen hier heute mindestens 200 Hallenser herum.

Angefeuert wurde nur von einigen Erfurter Fans, die mit Trommeln und Sprechchören recht begeistert mitgingen. Bei dem Spielbeginn war es auch klar, dass es den Hallensern die Sprache verschlagen hatte: nach einer knappen Minute das 1:0, nach 6 Minuten das 2:0. Halle völlig unterlegen und Erfurt zieht auf 3:0 davon. Als völlig idiotisch bewies sich das Freundschaftsspiel am Vortag gegen eine kanadischen Academy. Erst zum Ende des ersten Drittels kam Halle durch ihren besten Spieler auf dem Eis auf 3:2 heran.

Das zweite Drittel war gut und abwechslungsreich mit mehr Chancen für Halle aber keinen Toren und zwar für keine der beiden Mannschaften. Erst im letzten Drittel war es dann wieder Halle das traf, einen Penalty vergab und trotz vieler Chancen nicht zum Ausgleich kam. Deshalb sah sich Halle auch genötigt, den Torwart vom Eis zu nehmen. Der Fehlpass, der den Schuss zum 5:3 eröffnen würde, war bei der heute so durchwachsenen halleschen Leistung nur eine Frage der Zeit und so kam in der Tat die Heimmannschaft zu einem glücklichen 5:3 Sieg.  
Statistik:
- Grounds: 1.259 (heute 1 neuer; diese Saison: 105 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.259 (heute 1; diese Saison: 147)
- Tageskilometer: 230 (230 Auto)
- Saisonkilometer: 29.500 (22.550 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 2.120 öffentliche Verkehrsmittel/ 1.310 Fahrrad/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 440

Mittwoch, 6. August 2014

W419I: Erster Saisonsieg für Erfurt

Fußballclub Rot-Weiß Erfurt ............................................ 3
Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 II ................. 1
- Datum: Dienstag, 5. August 2014 – Anstoß: 19.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Spielklasse, 3. Profiliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 38. Kevin Möhwald, 2-0 40. Rafael Czichon (Handelfmeter), 2-1 51. Marco Grüttner, 3-1 79. Simon Brandstetter
- Verwarnungen: Stefan Kleineheismann, Kevin Möhwald, Christian Falk, Sebastian Tyrala (RWE); Odisseas Vlachodimos, Tobias Rathgeb (VfB II)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Steigerwaldstadion (Kap. 17.500 davon 6.000 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 6.000 (Gästefans: ca. 5, zahlende Zuschauer: 4.618)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ansehnliches Spiel mit einigen Durchhängern)  
Photos and English Commentary:
a) German 3rd Professional Division: Rot-Weiß Erfurt defeat VfB Stuttgart Reserve
b) Erfurt Old Town: Pictures taken in 2007
c) Palaces near Erfurt: Willrode Palace

Nach getaner Arbeit zum Fußball – immer gut, sowas! Als Erfurt noch 2. Bundesliga war, hatten wir mal ein Spiel gegen Schweinfurt besucht. Das ist gut 10 Jahre her – Zeit also, diesen Ground auch mal zu fotografieren. Einen Abstecher zum Schloss Willrode, einem etwas seltsamen Wasserschloss mit auffälliger Kapelle, das auch als „Fortshaus Willrode“ bezeichnet wird, da das Forstamt von Thüringen dort untergebracht ist, machten wir noch vorher. Gegen 18 Uhr waren wir dann an der Kasse, wo wir die günstigsten Karten (11€, ermäßigt 9,50€ für Stehplätze) holten.

Noch ist das Steigerwaldstadion eines der schönsten Stadien im deutschen Profifußball. Das als „Mitteldeutsche Kampfbahn“ (damals lag Erfurt aber wirklich noch in Mitteldeutschland) eröffnete Stadion hat nach wie vor sein markantes Marathontor, das auffällige Segeldach über der nur 4.000 Sitzplätze fassende Haupttribüne und die schönen Kunststoffbänke mit Lehne auf der Gegengeraden. Die Kapazität ist derzeit auf 17.500 begrenzt, wobei mehr als 10.000 auf Stehplätze entfallen und diese 17.500 Zuschauer in früheren Jahrzehnten (bei Länderspielen der DDR gegen Marokko und Polen oder auch bei Oberligabegegnungen von Turbine Erfurt und dann ab 1966 dem Turbine-Nachfolger Rot-Weiß Erfurt) mit Rekorden von an die 48.000 Zuschauer weit überstiegen wurde.

Die Zeiten, in denen RWE ein sehenswertes Stadion mit ungewöhnlicher Architektur hatte, dürften in jedem Fall vorbei sein. Statt die Anlage beizubehalten und vorhandene bauliche Mängel (wo sollen die eigentlich sein?) zu reparieren, was selbst für die für den RWE unerreichbare 1. Liga reichen würde, sollen schweineteure Dächer und Sitzschalen zur Eintrittspreissteigerung auf jede Tribüne geklatscht werden. Noch hat der Umbau zwar nicht begonnen, aber die Petition gegen diese Schwachsinnsaktion ist kläglich gescheitert, da sie von den dummen Freien Wählern organisiert wurde und fast nur von Idioten unterstützt wurde, die behaupten, dass die Infrastruktur soooooo schlecht sei und man alles Geld darein stecken müsse oder die in die Nähe einer Sportstätte ziehen und sich dann über Lärmbelästigung durch Sportveranstaltungen beschweren. Wichtiger ist da, dass erhebliche Teile der Fanszene sich an der Umbauplanung beteiligen, indem sie fordern, wenigstens das Marathontor und die Stehplätze zu erhalten oder nicht eine XY-Arena zu konstruieren, sondern den Namen „Steigerwaldstadion“ beizubehalten.

Die angesprochene Fanszene ist nicht unbedingt zahlreich oder stimmgewaltig, aber locker 6.000 Zuschauer an einem Dienstag gegen eine Drecksmannschaft wie Stuttgart II, die eine einstellige Zahl von Gästefans mitbringt: das müssen andere Drittligisten erstmal nachmachen! Und in Form der gut 300 Ultras, die sich seltsamerweise auf der vom Marathontor aus rechten Seite der Haupttribüne platzieren, ist der Erfurter Anhang recht gut hörbar, ausdauernd und melodisch. Wenig melodisch war das derbe Gepöbel der besoffenen RWE-Fans hinter uns auf den Stehplätzen: „Maaaaaaaannnn, deine Eltern sind Geschwister du Wichser!“, „Die Schwaben-Nutte... Lass ihn liegen, Scheiße tritt sich fest“ oder „brich dem Schwanzlutscher die Beine“ – da ist doch echtes Fairplay...

Beim Spiel handelte es sich um das Aufeinandertreffen des Viertletzten (ein Punkt aus zwei Spielen) und des Letzten (zwei Niederlagen). Dass dieses scheiß VfB Stuttgart II in dieser Liga mitspielen darf, ist sowieso der Dummheit von DFB und DFL geschuldet, die mit hirnverbrannter Beharrlichkeit das System der Reserveligen, dass u.a. die häufige Wettbewerbsverzerrung durch den exzessiven Einsatz von Spielern der Ersten Mannschaften bedeutungslos macht, ablehnt. Aber die Süddeutschen spielten auch über weite Strecken nicht besonders gut, sodass sie bestenfalls wenigstens aus der 3. Liga absteigen nach dieser Saison. Erfurt konnte aber lange nicht aus den Stuttgarter Schwächen Kapital schlagen. Erst wenige Minuten vor der Pause gelang im dritten Anlauf mit einem Halbvolleyschuss aus einiger Entfernung ins Eck das 1:0. Kurz darauf ein Handspiel im Strafraum und der fällige Elfer wurde rechts oben im Winkel versenkt. Nach der Pause ein kurzes Aufbäumen der Schwaben, doch nach dem 2:1 Anschlusstreffer nahm Erfurt das Heft in die Hand, hatte Pech als ihnen ein klarer Elfmeter verwehrt wurde (Tätlichkeit des bescheuerten Griechen im Stuttgarter Tor) und konnte 15 Minuten vor dem Abpfiff mit dem direkt aus der Luft genommenen und aus Nahdistanz unter dem Torwart durchgeschossenen 3:1 alles klarmachen.

Den Rückweg legten wir über die Landstraßen: bei einer ab Ollendorf freier Strecke waren die 105km in weniger als 90 Minuten zu schaffen.
Wir hatten übrigens am Vortag auch in Erwägung gezogen, vom Chemnitzer Stadion an der Gellertstraße neue Fotos (meine sind 9 Jahre alt) zu machen – aber gut, dass wir nicht das 0:0-Gekicke gesehen haben, sondern dieses noch recht ansehnliche RWE-Spiel!  
Statistik:
- Grounds: 1.156 (heute kein neuer; diese Saison: 3 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.118 (heute 1; diese Saison: 6)
- Tageskilometer: 240 (240km Auto)
- Saisonkilometer: 1.380 (1.300 Auto/ 80 Fahrrad/ 0 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 100 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 419

Montag, 28. Juli 2014

W417V: Qualifikation mit Elfmeterschießen für Erfurt-Nord

FC Erfurt Nord .............................................................. 5
FSV Grün-Weiß Blankenhain ...................................... 4
- Datum: Sonntag, 27. Juli 2014 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: Landespokal Thüringen bzw. sogenannter „Köstritzer Landespokal”; Landesklasse Thüringen Staffel 2 (7. Liga, 2. Amateurliga; Aufsteiger aus Kreisloberliga) gegen Landesklasse Thüringen Staffel 1 (7. Liga, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-4 nach 124 Min. und 10 Minuten Gewitterunterbrechung + Elfmeterschießen (46/48/15/15) – Halbzeit: 1-0, Reguläre Spielzeit: 2-2, Verlängerung: 0-0, Elfmeterschießen: 3-2
- Tore: 1-0 22. Kenneth Rost, 1-1 73. Martin Trinkler, 1-2 75. Lorenz Mirsch, 2-2 77. Rene Bergmann
- Elfmeterschießen: 1-0 Stephan Wetzold, 1-1 Danny Heberlein, 2-1 Marco Schuchardt, Christoph König schießt übers Tor, 3-1 Artur Machts, Erfurts Kevin Schoepe hält Schuss von Philipp Reusse, Blankenhains Mario Berg hält Schuss von Andy Pham, 3-2 Lorenz Mirsch, Blankenhains Mario Berg hält Schuss von Steven Koch, Lucas Sorge schießt übers Tor
- Verwarnungen: Rene Bergmann, Steffen Knabe, Artur Machts (Erfurt); Christoph König, Lorenz Mirsch (Blankenhain)
- Platzverweise: Erfurts Michele Ehrich (110. Min. wg. groben Fouls)
- Spielort: Sportforum Grubenstraße (Erfurt-Ilversgehofen; Kap.4.550, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 150, nach Ende regulärer Spielzeit noch ca. 80 (davon angeblich nur ca. 70 zahlende, Gästefans: mind. 10)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Bis zum Letzten spannendes Pokalspiel)  
Photos and English Commentary: 
a) Football Cup of Thuringia: Erfurt-Nord defeat Grün-Weiß Blankenhain on penalties
b) Erfurt: Old Town of the Main City in Thuringia 
c) Northern Thuringia: Neustedt bei Gebstedt, Gebstedt, Oberreißen, Rohrbach, Leutenthal, Sachsenhausen bei Großobringen, Töttleben, Kerspleben 

Am Sonntag nutzten wir ausnahmsweise die Bahn, die uns samt einem extrem gut gelaunten Schaffner – ob der immer so ist oder vielleicht auch nur einen Morgentee aus den Blüten eines Nachtschattengewächses gebraut hat, kann ich nicht sagen… – nach Bad Sulza brachte, von wo aus wir mit den Rädern eine schwer zu fahrende, aber nicht sonderlich schöne Strecke nach Erfurt einschlugen. Auf dem Weg fotografierte ich v.a. Dorfkirchen – landschaftlich ist die Gegend zwischen Bad Sulza und Erfurt für thüringer Verhältnisse langweilig und dass man auf fast 60km kein Schloss und keine Burg hat, ist extrem öde für Thüringen.

In Erfurt-Nord mussten wir noch schnell in ein Restaurant mit pissgelbem M auf dem Dach und dann ging auch schon das im gegenüber befindlichen Stadion angesetzte Pokalspiel los. In der Grubenstraße steht nicht nur Industrie und öder Wohnungsbau herum; es gibt auch ein schickes Stadion mit Tribünen auf drei Seiten. Vom Eingang links unten geht es am Sportlerheim vorbei auf die Hauptseite, die auf dem linken Drittel 15 Reihen hat, in der Mitte fünf Reihen Sitzbänke mit Lehnen und im hinteren Drittel drei Stehstufen neben den massiven, gemauerten Wechselbänken. Rechts vom Eingang zählt die Stehtribüne in zwei Sektoren bis zu 12 Reihen und eine kleine, manuelle Anzeigetafel gibt es auch. Eine Frechheit ist die noch aus Oberligazeiten umgerüstete Gästetribüne auf der zweiten Längsseite (vor dem Hartplatz, der als Trainingsstätte unter Flutlicht genutzt wird): bei den drei niedrigen Stehreihen kann man kaum über den engen, hässlichen Zaun gucken. Schön ist insgesamt aber die Begrünung der Anlage.

Die beiden um den Einzug in die erste Hauptrunde des Landespokals von Thüringen kämpfenden Teams von Erfurt Nord und Grün-Weiß Blankenhain lieferten ein gutes Spiel ab, das Erfurt in der ersten Hälfte bestimmte und auch mit einer 1:0 Führung erfolgreich gestaltete. Als es bei den schwülen Temperaturen drohte, in Hälfte zwei langweilig zu werden, reicherte ein aufziehendes Gewitter die Luft mit Sauerstoff an und Blankenhain drehte die Partie mit einem Doppelschlag, den Erfurt-Nord jedoch postwendend ausglich.

Die Verlängerung musste kurz wegen eines Gewitters unterbrochen werden und wurde dann im leichten Dauerregen fortgesetzt. Es gab Chancen auf beiden Seiten und ein Erfurter holzte einen Blankenhainer um, sodass er mit Rot vom Feld geschickt wurde. Ein Tor fiel jedoch nicht mehr. Es musste also das Elfmeterschießen her und es schien sich schnell ein Sieg der Erfurter abzuzeichnen, doch nach drei tollen Treffern vergab der vierte Schütze kläglich und Blankenhain erzielte den zweiten Treffer. Da aber die beiden letzten Schützen vergaben, hieß es am Ende doch 3:2 für Erfurt. Die Nord-Erfurter treffen somit am 16. August auf den 1.SC Heiligenstadt.

Der Rückweg ging bedeutend schneller, da sich mit Rückenwind besser fahren lässt… In Bad Sulza schoben wir noch eine sehr gute Döner-Pizza in dem lustigen Laden am Markt (der türkische Besitzer kennt irgendwie 90% der Kunden so gut, dass ihn alle gleich freundschaftlich zulabern) ein. Auch auf der Rückfahrt war der Zug – diesmal mit extrem unsympathischer Gesichtsbaracke von Schaffnerin – pünktlich, sodass wir 21.22 in Merseburg waren. Entsprechend meiner Statistik war das heute die letzte Sportveranstaltung der Saison 2013/14, sodass ich morgen mal eine Statistik zu dieser zum Großteil im Ausland verbrachten Saison einstellen werde.  
Statistik:
- Grounds: 1.153 (heute 1 neuer; diese Saison: 182 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.112 (heute 1; diese Saison: 256)
- Tageskilometer: 220 (120km Fahrrad, 100km Bahn)
- Saisonkilometer: 68.060 (65.300 Auto/ 2.380 Fahrrad/ 220 öffentliche Verkehrsmittel/ 160 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 94 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 417

Montag, 18. Juli 2011

W259IV: Überraschendes Unentschieden von Erfurt gegen den Favoriten aus Halle

Erfurter TC Rot-Weiß 3:3 TC Blau-Weiß Halle
Datum: Sonntag, 17. Juli 2011 – Beginn 11.00
Wettbewerb: 1. Tennisbundesliga der Herren bzw. „Tennis Point“ Bundesliga (Profiliga)
Ergebnis: 3:3, dabei 7:7 Sätze und 57:57 Spiele
Einzel: Łukasz Kubot 7:5, 7:5 Potito Starace / Ivo Minář 3:6, 3:6 Jarkko Nieminen / Uladzimir Ignatik 4:6, 6:0, 10:6 Andreas Seppi / Marco Mirnegg 2:6, 2:6 Robin Haase
Doppel: Ivo Minář, Uladzimir Ignatik 6:1, 3:6, 4:10 Jarkko Nieminen, Christopher Kas / Łukasz Kubot, Oliver Marach 6:3, 7:6 (11:9) Potito Starace, Robin Haase
Spielort: Tennisanlage am Steigerwald, Platz M (C, Centre Court) und Platz 2 (Kap. 300 bzw. 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 300 (davon 280 zahlende, keine Gästefans erkennbar)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Tennis auf diesem hohen Niveau ist auch trotz der enormen Länge von knapp 7 Stunden durchgängig unterhaltsam)
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Photos and English version:

So einmal im Jahr kann man sich ruhig mal Tennis angucken, zumal wenn man es nicht weit zur hochklassig besetzten Bundesliga hat. Hochklassig besetzt bedeutet natürlich, dass die deutsche Bundesliga fast frei von deutschen Spielern ist (von den heute auf beiden Seiten 10 eingesetzten Spielern war mit dem Hallenser [also Halle/ Westfalen] Christopher Kas gerade mal ein einziger Deutscher auf dem Platz) – aber Hauptsache gutes Tennis, sonst wären diese sechs, sieben Stunden dauernden Veranstaltungen langweilig.

Langweilig wurde es heute nie. Vor rund 300 Zuschauern fanden vier ordentliche bis sehr gute Einzel und zwei sehr gute Doppel im Nieselregen statt. Nach einem Satz des recht deutlichen Einzels des Tschechen Minář auf dem Centre Court, der gegen den Finnen Nieminen ziemlich glatt verlor, wechselte ich auf den aufgrund des Fliederbaums sehr idyllischen Platz 2. Dort unterlag Erfurts Ösi Mirnegg dem niederländischen Haase sehr deutlich. Beim 2:6, 2:6 konnte er noch so laut auf feinstem Österreichisch fluchen – er sah keinen Stich.

Nach diesen ersten beiden Einzelspielen war eine deutliche Niederlage der Erfurter zu befürchten. Doch nach einer Runde Roster am Grillstand – was denn? hat der Nicht-Tennisfan etwa gedacht, es gebe keine Bratwurst auf dem Tennisplatz? Sind doch auch nur Sportfans; Kavier und Sekt habe ich jedenfalls keinen gesehen! – hatte Erfurt seine interessantesten Spieler auf dem Platz. Der junge Weißrusse Ignatik, derzeit wohl bester Tennispieler aus der osteuropäischen Diktatur, verlor den ersten Satz gegen den favorisierten Italiener Seppi zwar knapp mit 4:6, doch kämpfte sich spektakulär mit einem 6:0 und einem 10:6 im Champions-Tie-break zurück. Von diesem Spiel habe ich allerdings auch nur einen Satz gesehen, da mich der Pole Kubot doch mehr interessiert hat. Kubot gewann in einem sehr ausgeglichenen und sehr guten Spiel 7:5, 7:5 gegen Starace aus Italien.
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Die parallel ausgespielten Doppel fingen hervorragend an: Ignatik und Minář fegten Nieminen und Kas mit 6:1 im ersten Satz vom Platz, während Kubot und Marach mit einem 6:3 gegen Starace und Haase aufwarten konnten. Leider brachen Ignatik und Minář im zweiten Satz ein. Als der zweite Satz von Kubot/ Marach gegen Starace/ Haase gerade einmal halb vorbei war, hatten die Erfurter auf Platz 2 bereits das Spiel mit 3:6 und 4:10 abgegeben. Bei Kubot/ Marach - Starace/ Haase ging es auf höchstem Niveau hin und her. War schon sehr spannend, auch wenn man sich gerade so zurückhalten konnte, den Erfurtern mit lautem Anfeuern und Meckern Feuer unterm Arsch zu machen – aber das darf man ja leider nicht im Tennis... – denn wie sie immer wieder Breaks kassierten und scheinbar aussichtslos in Rückstand gerieten, nur um das Spiel noch länger zu machen, erforderte Ausdauer auf den Zuschauerrängen. Von einem 5:6 Rückstand erholten sie sich überraschned und retteten sich in den Tie-break, der denkbar knapp nach mehrfachem Rückstand (teilweise sogar 3 Punkte, so beim 1:4) mit 11:9 an Erfurt ging.

Für die gar nicht mal so hohen 10€ (Schüler, Studenten und so zahlen sogar nur 5€) Eintritt bekam man ganze sieben Stunden Sport geboten. Und das sogar auf hohem Niveau! Also wenn man diesem Sport gar nichts abgewinnen kann, weil man z.B. Zweikämpfe mit Körperkontakt vermisst, braucht man sich das gar nicht erst live angucken, aber jedem den das Filzball-Karbonschläger-Spiel auch nur ein bisschen interessiert, kann ich einen Besuch bei Erfurt nur empfehlen. Vielleicht fahren wir nächste Saison mal nach Halle/ Westfalen oder Aachen, um einen wirklichen Vergleich zu haben. Aber so eine idyllische Anlage wie Erfurt findet man sicher nicht noch mal in der ersten Liga, zudem ist das Publikum auch normal (also gut: für ein Fußballpublikum wäre das natürlich immer noch sehr spießig – wenn man beim Service von einem Gästespieler das berühmte „Arschloch, Wichser, Hurensohn“ anstimmt, regen sich bestimmt alle auf – aber mit normal meine ich eben das Fehlen von total affig gekleideten, elitären Gestalten, wie beim Pferderennen jedes Mal beobachtet), und die Eintrittspreise sind eher im unteren Bereich der Bundesliga. Tennis zu gucken ist sowieso generell billiger als Tennis zu spielen – beim Fußball oder Handball ist das ja mitunter umgekehrt. Wobei man ruhig mal einen Blick auf die Tennispoint-Website werfen sollte: so eine komplette Ausrüstung (von Schläger über Schuhe bis Trainingsanzug) kriegt man durch Sonderpreise problemlos unter 250€. Aber das ist in vielen Vereinen kaum die Hälfte des Jahresbeitrags (sieht man mal von positiven Ausnahmen wie TSV Leuna Tennis - 108€ oder so - ab). Nun ja... In Sachen Spielqualität hat Erfurt ja heute bewiesen, dass sie mit Spitzenteams mithalten können, auch wenn mehr als der derzeit belegte 5. Platz (von 9) eher vermessen zu verlangen wäre.

Nach dem Spiel wollte meine Freundin noch die Erfurter Altstadt sehen – und die gucke ich mir aber auch gerne noch mal an, auch wenn ich sie schon ganz gut kenne. Erfurt ist definitiv eine der sehenswertesten Städte Thüringens und Deutschlands. Verglichen mit manchen wenig ansprechenden Landeshauptstädten wie Magdeburg, Stuttgart, Düsseldorf oder Hannover ist die 205.000-Einwohner-Stadt schon echt topp!
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Statistik:
Grounds: 590 (heute kein neuer Ground; diese Saison: 139 neue)
Sportveranstaltungen: 1.312 (heute eine, diese Saison: 200)
Tageskilometer: 60 (60 Fahrrad)
Saisonkilometer: 44.110 (22.270 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 5.660 Bahn, Bus, Tram/ 5.170 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 259