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Montag, 11. August 2014

W419V-VI: Groundhopping in Mansfeld-Südharz – Platzbahnkegeln in Benndorf, die Grünen Tannen in Wippra und der neue Sportplatz von Hedersleben

Hedersleber Sportverein 1994 .......................................... 5
SG Traktor Sandersleben II ............................................. 1
- Datum: Sonntag, 10. August 2014 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: Kreisklasse Mansfeld-Südharz, Staffel I (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 37. Christian Gehlhar, 2-0 48. Christoph Jolie, 2-1 70. Thomas Beiriger, 3-1 83. Christian Gehlhar, 4-1 87. Michael Lüdicke, 5-1 89. Michael Lüdicke
- Verwarnungen: Jürgen Schmidt, Rene Alsleben, Sebastian Noack (alle Sandersleben II)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Hedersleben (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (darunter keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Hedersleben spielte recht ansehnlich, aber Sandersleben II war derartig schlecht, dass man das Spiel nur niedrig bewerten kann)

TSV Benndorf 1884 III ................................................ 383
1. PKV 1969 Siebigerode III ........................................ 321
- Datum: Sonntag, 10. August 2014 – Beginn: 9.30
- Wettbewerb: Kreisliga (2. Spielklasse im Platzbahnkegeln)
- Ergebnis: 383-321 nach ca. 140 Minuten, d.h. Benndorf III siegte mit 62 Holz
- Wurf Benndorf: Mewes 82 gesamt (1. Durchgang: 45, 2. Durchgang: 37), Ch. Wagner 78 (37/41), H. Wagner 75 (38/ 37), Töpfer 75 (40, 35), F. Schmidt 73 (37, 36), Ch. Schmidt [66 (31/ 35) = Streichergebnis]
- Wurf Siebigerode: Schwarzbach 66 gesamt (1. Durchgang: 30, 2. Durchgang: 36), Müller 66 (36, 30), Dressel 66 (30, 36), Reißner 62 (30, 32), Gerlach 61 (28, 33), Sachweh [56 (28, 28) = Streichergebnis]
- Spielort: Platzbahn Benndorf (Kap. 80 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Leider sehr einseitige Partie)

SG Grüne Tanne Wippra II ............................................ 10
SG Breitunger Grund ........................................................ 2
- Datum: Samstag, 9. August 2014 – Anstoß: 15.00
- Wettbewerb: Kreisklasse Mansfeld-Südharz, Staffel II (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 10-2 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 5-2
- Tore: 0-1 5. Andy Mund, 1-1 16. Thomas Hahn, 2-1 24. Thomas Hahn, 2-2 32. Andy Mund, 3-2 38. Thomas Hahn, 4-2 40. Patrick Danielzyk, 5-2 42. Patrick Danielzyk, 6-2 56. Dirk Amtmann, 7-2 61. Thomas Hahn, 8-2 65. Patrick Danielzyk, 9-2 69. Thomas Hahn, 10-2 90. Stephan Elster
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Wippra (Kap. 852, davon 52 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (darunter keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Trotz 12 Tore ein total lahmes Spiel, da eine Mannschaft wie Wippra II gegen eine vollständige Breitunger Mannschaft nie so gewonnen hätte)

SG Mansfelder Grund (Kreisfeld/ Hergisdorf) II / SV Wacker Helbra II ........................................................ 3
SG Merkur Volkstedt II / Rot-Weiß Polleben II ...... 6
- Datum: Samstag, 9. August 2014 – Anstoß: 12.00
- Wettbewerb: Kreisklasse Mansfeld-Südharz, Staffel I (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-6 nach 94 Min. (48/46) – Halbzeit: 0-3
- Tore: 0-1 8. Marco Naundorf, 0-2 14. Christian Zinke, 0-3 45. Christian Zinke, 1-3 46. Kevin Stamm, 2-3 48. Kevin Stamm, 2-4 56. Marco Naundorf (Foulelfmeter), 2-5 59. Markus Schulze, 2-6 67. Marco Naundorf (Foulelfmeter), 3-6 70. Kevin Stamm (Foulelfmeter)
- Verwarnungen: Steve Freund (Mansfelder Grund); NN (Volkstedt/ Polleben)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz An der Halde (Kreisfeld; Kap. 1.400 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Zwar sehr fehlerbehaftetes, aber dafür umso torreicheres, rasanteres und packenderes Spiel)  
Photos and English Commentary:
a) 11th Division Mansfeld Region: Mansfelder Grund/ Helbra Reserves v Volkstedt/ Polleben Reserves 
b) 11th Division Südharz Region: Grüne Tanne Wippra Reserves v SG Breitungen 

c) Mansfeldian Nine-Pin-Bowling: TSV Benndorf III defeat 1.PKV Siebigerode III by 61 points 
d) 11th Division in Mansfeld Region: Hedersleber SV 94 defeat Traktor Sandersleben Reserves 

e) Villages in Mansfeld Region: Hedersleben, Dederstedt, Oberrißdorf 

Dieses Wochenende verbrachten wir nur mit Spielen in Mansfeld-Südharz. Eigentlich nicht gerade meine Lieblingsgegend, aber es sollte sich schon lohnen.

Das erste Spiel war auch das erste von drei Kreisklassespielen. In der Mansfeldstaffel trafen vor der eindrucksvollen Halde von Kreisfeld die Reserven von Mansfelder Grund (Kreisfeld/ Hergisdorf) und Helbra auf jene von Merkur Volkstedt und Rot-Weiß Polleben. Für überzogene 1,50€ (bei Spielen der 1. Mannschaft kommen noch mal 2€ dazu!) konnte man es sich auf dem Damm zur – natürlich mit Mansfelder Schlacke gepflasterten – Straße hin bequem machen. Es war mein zweiter Besuch in zwei Jahren auf diesem tollen Sportplatz!

Da Spiel war diesmal erheblich besser als jenes der Ersten Mannschaft der SG Mansfelder Grund, das ich vorletzte Saison sah. Zwar passierten v.a. den Hausherren haarsträubende Fehler, aber dafür fielen viele Tore. Und bei der Liga und der schwülen Hitze muss man die Laufbereitschaft und den Einsatz nicht erwarten. Zu den Toren: ein Abwehrspieler lieferte per Kopf versehentlich die Vorlage zur Direktabnahme die der mit vier Treffern erfolgreichste Gästetorschütze volley unter die Latte zimmerte. Auch durch nicht überragendes Abwehrverhalten konnte der Gast die scheinbar alles entscheidende Halbzeitführung auf 0:3 ausbauen, während Mansfelder Grund kläglichst ihre Torchancen vergaben.

Nach der Pause machte der Gastgeber aber mal richtig Druck: der 11er spielte sich zwei Mal durch die Abwehr und traf auch innerhalb von zwei Minuten zwei Mal. Die Druckphase wurde aber mit einem ungeschickten Einsatz im Strafraum beendet – der Elfmeter gekonnt unter die Latte geknallt. Kurz darauf das 2:5 und mit einem weiteren Elfmeter sogar das 2:6. Danach bekam zur Abwechslung aber mal Mansfelder Grund einen Elfer, den der 11er auch geschickt zu seinem Hattrick und dem Endstand von 3:6 verwandelte. Ein 6:6 wie in Hayn wurde es dann leider nicht mehr – dazu war Mansfelder Grund einfach zu schwach. In jedem Fall war das aber ein sehr ansehnliches Spiel!  
Mangels guten Kartenmaterials und Beschilderung wurde die angedachte Abkürzung über Feldwege von Kreisfeld über Annarode und Gorenzen nach Wippra zu einem Umweg über Blankenhain (also wer von Kreisfeld nach Wippra landschaftlich schön abkürzen will, der fährt bitte nach GPS: war schon blöd, plötzlich mitten auf einem Feld oberhalb von Blankenhain zu stehen...), aber rechtzeitig kamen wir trotzdem noch in die kleine Ortschaft im Südharz, wo wir letzthin einmal Skispringen gesehen hatten...

Immer auf den kleinen grün-gelb-weißen Pfeil „Sportplatz“ achten, dann findet man über einen Schotterweg zum Schwimmbad auch hin. Von bewaldeten Höhenzügen umgeben und der Wipper, einen idyllischen Bach umflossen liegt der Sportplatz auf einer Wiese in Sichtweite des eigentlichen Ortes. Dass der Verein „Grüne Tanne“ heißt, ist schon sehr originell: allerdings waren mehr andere Bäume im Umfeld der Sportanlage als grüne Tannen. Blaue Tannen zum Beispiel... Was auch originell in Wippra ist, ist die Tribüne mit ganzen 12 Sitzplätzen, die sich auf drei Holzbänke verteilen, die mit Wellblech und mit Fußballbildern bemaltem Holz überdacht sind.

Die Reserve von Grüne Tanne wurde gerade so voll – die Spieler 10 und 11 kamen als der Schiri schon anfangen wollte noch ohne Aufwärmen auf den Platz – die SG Breitunger Grund trat nur mit 10 Leuten an und verlor, nachdem sie schnell in Führung gegangen waren, nach nur 15 Spielminuten bei einem Zweikampf direkt vor dem Ausgleich, einen ihrer Spieler der sich das Bein verdreht hatte. Aber selbst zu neunt kamen sie nach dem zweiten Gegentor, einem schönen Volleyschuss noch zum Ausgleich. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte konnte Wippra II das Spiel für sich entscheiden: 5-2 bei Pause.

Nach der Pause setzte sich das sehr einseitige, niveauarme und temposchwache Spiel zugunsten der Wippraer fort. Also ob die gegen 11 Breitunger so erfolgreich gewesen wären, wie gegen 9, wage ich zu bezweifeln. Jedenfalls hielt Breitungen bis zur 89. das Ergebnis einstellig, kassierte dann aber in der 90. Minute das zehnte Tor. Im Gegensatz zum insgesamt wirklich guten Spiel in Kreisfeld war dieser Kick in Wippra nur aufgrund der idyllischen Spielstätte und v.a. der vielen Tore lohnend.  
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Am Sonntag ging es früh nach Mansfeld: schon um 9.30 wurde in Benndorf gekegelt – und zwar nach Mansfelder Art. Die Sportanlage des TSV 1884 Benndorf ist eine der schöneren Anlagen fürs Platzbahnkegeln: zwischen einer Wiese, die wohl mal ein Fußballplatz war, einem Vereinsheim und Kleingärten wurde die Platzbahn angelegt: Anzeigetafel, Sprecherkabine, mit Kunststoffwellplatten überdachte Holzbänke, überdachte Mannschaftsbänke aus Holz, originelle Kegelbilder – alles da!

Erstmals guckten wir Platzbahnkegeln unterhalb der 1. Liga – heute auf der zweiten von drei Ebenen, um genauer zu sein. Beide Kontrahenten haben eine allenfalls durchschnittliche Mittelfeldbilanz vorzuweisen, wobei der Gastgeber – Benndorf III – im Vorfeld als stärker eingeschätzt wurde, als Siebigerode III. Es zeichnete sich auch bereits nach den ersten drei Spielern ab, dass diese Einschätzung richtig sein sollte. Im ersten Durchgang hatte nur der schwächste Benndorfer einen niedrigeren Wert erzielt, als der beste Siebigeröder. Im zweiten Durchgang erzielten die meisten Benndorfer zwar weniger Holz als mit ihrem ersten Versuch, was bei Siebigerode genau umgekehrt war, wo sich vier Spieler verbessern konnten. Aber selbst mit diesen Verbesserungen erzielte noch jeder Benndorfer mindestens ein Holz weniger als der beste Siebigeröder. Der Abstand war ohnehin bereits zu groß, sodass nach 43 Holz Rückstand bei Pause ein Unterschied von 61 Holz zu Buche stand.  
Wir fuhren weiter nach Eisleben und aßen dort mangels Alternativen in dem versifften und von den tollsten Asikindern besuchten Alanya-Grill, fuhren über Oberrißdorf – das schön auf dem Berg oberhalb von Eisleben liegt und eine schöne Dorfkirche und einen verrotteten Fußballplatz hat – nach Hedersleben. Die Dorfkirche dort ist in sehr schlechtem Zustand, noch schlimmer sieht die Schule aus. Jahrelang hatte Hedersleben nur einen Kleinfeldfußballplatz und eine Sporthalle – die beiden Anlagen sind hinter der Schule gelegen und völlig verrottet.

Da wir davon ausgingen, dass Hedersleben immer noch über keinen Sportplatz verfügt, der für den Ligenbetrieb geeignet wäre, fuhren wir nach Dederstedt weiter, wo bis zur letzten Saison auch – da Dederstedt wohl nie einen eigenen Verein hatte – der Hedersleber SV 1994 kickte. Dieser HSV 94 ist nicht zu verwechseln mit dem HSV 31, dem Hederslebener SV 1931 aus dem Landkreis Harz.

Wie auch immer: der mittlerweile asphaltierte Sandweg, der südlich zum Laweke-Bach verläuft, brachte uns schnell zum landschaftlich schön gelegenen Sportplatz Dederstedt, der immer für seine gute Sicht aufs Spielgeschehen – also wenn man von dem gewaltigen Hügel vor der verfallenen LPG hinter dem einen Tor aus zuschaut – bekannt war. Dort wuchs allerdings schon eine kleine Pappel aus der einen Wechselbank und das halbwegs gepflegte Gras war nicht richtig abmarkiert. Niemand da, aber immerhin ein Aushang, der auf dem Sportplatz Hedersleben verwies.

Wir stellten dann fest, dass in der einzigen Ecke des Dorfes, die wir vorhin nicht besucht hatten, dieses Jahr auf einer Wiese eine Sportanlage mit einem Großfeld und einem Kleinfeld-Trainingsplatz angelegt wurde. Alles sehr spartanisch – die beiden Plätze durch eine Bande getrennt, ein paar Holzbänke stehen herum, vor einem Auto wird etwas zu Essen verkauft... Aber ein Vereinsheim haben sie immerhin schon: es befindet sich auf dem Gelände, auf dem sich auch die Fußballwiese befindet, dem Schweineprojekt Hedersleben. So ein Dorfplatz zwischen Biogasanlage, Schweinemast, Landmaschinen und Kuhställen hat schon was. Auch wenn der Platz nur eine ausbautenlose Wiese ist, in deren Hintergrund sich Hügel und eine Abraumhalde auftürmen...

Allerdings haben die schon irgendwo ein Ei am Wandern, da in MSH für so einen Kreisklassekick 1,50€ haben zu wollen. Wie so oft in diesem spielschwachen Landkreis war das Spiel selbst auch wenig lohnend: Hedersleben spielte engagiert und offensiv, während die II. Mannschaft von Traktor Sandersleben eigentlich nur Scheiße kickte. Mit zunehmender Spielzeit und nachdem sie durch einen Torwartfehler mit 1:0 ins Hintertreffen geraten waren, ging auch die ständige dumme Meckerei am Schiedsrichter los. Der Alte hatte aber die Ruhe weg und verteilte nur zum Ende hin an die drei Trottel in der Traktorenabwehr gelbe Karten: die haben hinten fünf Gegentreffer – von denen aber v.a. das 2:0 und 3:1 sehr gut gemacht waren – nicht verhindern können und ärgern sich über die völlig unfähigen Mitspieler in der Offensive, aber lassen das dann am Schiedsrichter aus...

Dieses Wochenende in Mansfeld-Südharz war jedenfalls recht lohnend trotz des durchwachsenen Spielniveaus, da man interessante Provinzfußballplätze und das einmalige Platzbahnkegeln besuchen konnte!  
Statistik:
- Grounds: 1.162 (Sa. 1 u. So. 2 neue; diese Saison: 8 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.125 (Sa. 2 u. So. 2; diese Saison: 13)
- Tageskilometer: 330 (Sa. 180km u. So. 150km Auto)
- Saisonkilometer: 2.170 (2.050 Auto/ 120 Fahrrad/ 0 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 106 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 419

Montag, 3. Juni 2013

W357IV: Nur eine Planänderung in Mansfeld und Salzlandkreis & außerdem: ein Staffelsieger und ein Schiedsrichterwechsel

SG Traktor Sandersleben FR --------------------------------- 3
SV Fortuna Brücken FR --------------------------------------- 1
- Datum: Sonntag, 2. Juni 2013 – Anstoß: 11.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Frauen, Mansfeld-Südharz (5. und unterste Spielklasse der Frauen)
- Ergebnis: 3-1 nach 72 Min. (46/46) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1, 1-1, 2-1, 3-1
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Sandersleben (Kap. 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 55 (davon Gästefans: ca. 7)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Vor allem in der ersten Hälfte, ein für diese untere Spielklasse hervorragendes Spiel)

Altenburger Spielgemeinschaft 1928 ----------------------- 1
SV Jahn Gerbitz II --------------------------------------------- 3
- Datum: Sonntag, 2. Juni 2013 – Anstoß: 14.30
- Wettbewerb: Salzlandliga (9. Liga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-3 nach 92 Min. (46/46) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 2. (15), 0-2 56. (9), 0-3 62. (9), 1-3 63. (9)
- Vergebener Elfmeter: 48. Min., Altenburg schießt Foulelfmeter an die Latte
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Altenburger Sportplatz (Kap. 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon Gästefans: ca. 7)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Recht unterhaltsames Spiel mit etlichen Torszenen)
 DSC06229: Sportplatz Sandersleben, stand. 
Photos with English Commentary:
a) Women’s Football: Traktor Sandersleben defeat Fortuna Brücken (Including Pictures of Sandersleben Village)
b) Amateur Football: SG Altenburg v Jahn Gerbitz Reserve (Including Pictures of Altenburg and Aderstedt Villages & Haus Zeitz Estate)

Am Sonntag funktionierte die Planung mal weitestgehend. Es ging ja auch nach Mansfeld-Südharz, wo es fast gar keine Flutschäden, die ein Spiel unmöglich machen, und gehirnamputierte Staffelleiter, die völlig grundlos Spiele verlegen, gibt und danach in den Salzlandkreis, wo ansetzungsmäßig ziemliches Chaos herrscht, zwei oder drei Sportplätze auch wirklich bis zu einem Meter unter Wasser stehen, doch immer noch genug Spiele zu finden waren, sodass es Sonntag zwei Groundpunkte zu kreuzen gab.

Zuerst fuhren wir nach Sandersleben/ Anhalt, ein nun nach Arnstein eingemeindetes und aus historischen Gründen Stadtrecht haltendes Dorf mit durchsetzter Bebauung. Die Kirche und das Rathaus machen was daher – die Baustellen waren bei den engen Gassen aber wirklich störend. Mit Umwegen kamen wir im kleinen Stadion an, das einen weitläufigen Rasenplatz mit einer Stehstufe auf der Längsseite zum Bahnhof hin hat. Der Nebenplatz wird nur für Freizeitfußball genutzt, da er auf 5-gegen-5-Fußball ausgelegt ist. Die Anlage liegt am Rande eines Waldstücks, aber insgesamt doch eher kahl.

So früh am Morgen gab es das Spiel eines ungeschlagenen Tabellenführers gegen einen Dritten zu sehen. OK, zwar nur Frauenkreisklasse, aber wenigstens in Mansfeld-Südharz, einer Liga die sich ein ums andere Mal als sehenswerter da spielstärker als andere Frauenkreisklassen (Halle, Leipzig, Saalekreis usw.) zeigt. Auch das Spiel heute war in Sachen Mannschaftsspiel, Disziplin und Torschüssen um Klassen besser als jedes Spiel, dass ich in den drei oben genannten Drecksligen gesehen habe.

Traktor Sandersleben machte schon mehr vorm Tor und war über das gesamte Spiel gesehen gefährlicher, doch der Gast von Fortuna Brücken hatte in der ersten Hälfte noch einiges mitzureden und gestalteten das Spiel offen. Ein Lattentreffer und schließlich sogar das Führungstor aus Nahdistanz sind besonders zu erwähnen. Erst kurz vor der Pause mit einem 30m Schuss als Bogenlampe über die Hände der Brückener Torhüterin und unter die Latte, konnte Sandersleben ausgleichen. Ein wirklich toller Treffer, den man so ganz bestimmt nicht in vielen Spielen dieser Ebene (und schon gar nicht in anderen Staffeln der Kreisklasse) sieht!

Nach der Pause wurde das Spiel leider ruhiger und Brücken kam kaum noch zum Zug. Sandersleben netzte noch zwei Mal, das zweite Mal per Foulelfmeter, sicher ein. So konnten sie den Staffelsieg feiern, den sie nun sicher haben. Ob sie auch die letzten beiden Spiele ungeschlagen gestalten können, wird sich zeigen. DSC06303: Altenburger Sportplatz, home of SG Altenburg. Wir fuhren mit kurzen Zwischenstopps – in Haus Zeitz gibt es ein völlig verfallenes Schloss mit Gehöft und in Aderstedt ein kleines, schlecht verputztes Schloss sowie eine interessante Kirche – nach Nienburg/ Saale. Eigentlich wollte ich mal ein Spiel auf dem Hauptplatz sehen, doch es wurde schon wieder nur auf dem Nebenplatz gekickt. Also drehten wir ab, was vom spielerischen her natürlich nicht so sinnvoll war: die Kreisoberliga-Partie gewann der Tabellenletzte gegen den gut platzierten SSV Winningen mit 6:1 – so toll die Leistung des FSV Nienburg vielleicht war, aber Ilberstedt wird nachvollziehbarerweise als Angeschissene „Wettbewerbsverzerrung“ schreien...

Wir fuhren stattdessen in eines der Nachbardörfer, das für Salzlandkreis gar nicht so schlecht ist. Aber die Bernburger Gegend ist eh das Beste in diesem scheiß SLK. In Altenburg steht auf der in Rundlingsform bebauten Anhöhe eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert, deren Turm ein noch älterer Burgturm ist – also ein Wehrturm der Burg, die dem Ort den Namen gab und von der sonst nichts mehr steht. Unten im Ort stehen eine Domäne (eine Art Schloss oder Landsitz) im Norden und Zollingerhäuser im Süden, ganz am Rande baut sich ein riesiges Zementwerk von Schwenk auf, das vom Fußballplatz der SG Altenburg sehr schön zu sehen. Der Sportplatz ist übrigens auf einer anderen Anhöhe im Südosten des Dorfes gelegen und nur über unbefestigte Feldwege erreichbar. Zur idyllischen Lage blökten ein paar Schafe im einen Nachbargrundstück, während direkt hinter dem einen Tor eine ehemalige Windmühle, die nun jemanden als extravagante Wohnung dient, steht.

Der Schiri aus Calbe, der für die Kreisklasse-Partie zwischen Altenburg und der Reserve aus Gerbitz, dem östlichen Nachbardorf von Nienburg, angesetzt war, erschien nicht. Der Ersatzmann brauchte 30 Minuten, ehe er zum Platz gefahren und umgezogen war. Mit einer erheblichen Verspätung ging das Spiel los und Gerbitz erzielte mit dem ersten Angriff gleich einen Treffer. Für den angemessenen 1€ Eintritt bekam man dann ein mittelmäßiges Spiel auf ein Tor geboten: Altenburg lief dem 0:1 bis zur Pause hinterher. Gerbitz tauchte nur noch selten vor dem Kasten der Heimelf auf.

In Halbzeit zwei spielte Altenburg auf das Tor mit der Windmühle dahinter und versemmelte zur Krönung der unglücklichen Leistung noch einen Elfmeter. Innerhalb von fünf Minuten war dann das Spiel entschieden: 0-3 mit zwei Kontern. Nach dem Anstoß vom 0:3 traf Altenburg dann aber endlich einmal: der Kopfball des freistehenden Stürmers fand den Weg ins Netz. Leider reichte es für Altenburg nicht für mehr: die Roten haben deutlich mehr fürs Spiel getan, als der Gast, waren aber einfach zu unfähig ihre Chancen zu versenken, sonst wäre es vielleicht wie am Pfingstmontag beim Spiel von Altenburg in Rosenburg gewesen, dass 7:6 endete. Und zwar ohne Elfmeterschießen...

Nach dem Spiel waren wir noch in Staßfurt eingeladen und fuhren dann die 90km über die Landstraßen in rekordverdächtigen 70 Minuten zurück.
 DSC06352: Altenburger SG v Jahn Gerbitz II 
Statistik:
- Grounds: 936 (heute 2 neue; diese Saison: 168 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.813 (heute 2, diese Saison: 236)
- Tageskilometer: 210 (210 Auto)
- Saisonkilometer: 53.570 (43.600 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 3.270 Fahrrad/ 210 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 96 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 357

Sonntag, 21. April 2013

W351III: Klarer Sieg in der Radrennbahn für die F-Jugend und wieder ein Fußballplatz mit Halde in MSH

SV Merseburg 99 F ---------------------------------------------- 2
TSV Leuna 1919 F ----------------------------------------------- 7
- Datum: Samstag, 20. April 2013 – Anstoß: 9.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Saalekreis F-Junioren, Staffel 1 (U9-Liga)
- Ergebnis: 2-7 nach 41 Min. (20/21) – Halbzeit: 0-4
- Tore: 0-1 1. (5), 0-2 7. (7), 0-3 16. (7), 0-4 19. (7), 0-5 21. (7), 0-6 23. (5), 0-7 26. (5), 1-7 28. (10), 2-7 34. (10)
- Freundschafts-Neunmeterschießen: Merseburg 99 gewinnt 6:5
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Merseburger Radrennbahn, Platz 1 (Kap. 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (darunter ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Leuna klar besser, Merseburg ziemlich überfordert)

SSV 1882 Klostermansfeld/ Mansfelder SV Eisleben II - 2
SG Traktor Sandersleben -------------------------------------- 3
- Datum: Samstag, 20. April 2013 – Anstoß: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga Mansfeld-Südharz, Nordost (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-3 nach 95 Min. (47/48) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 0-1 19. Robert Trenkel, 0-2 21. Thomas Grimm, 1-2 37. Hendrik Westphal, 1-3 39. Thomas Grimm (Foulelfmeter), 2-3 91. Sebastian Keck
- Vergebener Elfmeter: 73. Marco Saar (Sandersleben-TW) hält Handelfmeter von Jörg Sommereisen
- Verwarnungen: Andreas Heise, Thomas Retting (beide Klostermansfeld)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Klostermansfeld (Kap. 1.030, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (darunter 45 zahlende und ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Kein besonders gutes Spiel, aber einige schöne Treffer)
 DSC02222 
Photos with English Commentary:
a) Amateur Football: Klostermansfeld/ Eisleben II v Traktor Sandersleben (Including Pictures of Klostermansfeld Romanesque Church and Benndorf Railway Museum)
b) Under-9 Youth Football: Merseburg 99 v TSV Leuna

Der Samstag begann mit einem Spiel der Leunaer F-Jugend (die Mannschaft ist immerhin 6. und hat 22 Punkte bei 37:34 Toren) beim Tabellenletzten SV Merseburg 99 (13 Spiele, 0 Punkte, 5:133) in der altehrwürdigen Radrennbahn. Interessanterweise wurde diesmal auf dem vorderen Kleinfeld (Platz 1) gespielt – bei meinem einzigen Spielbesuch in dieser Spielstätte hatte ich ein Spiel auf dem hinteren Platz gesehen. Wie auch immer: das Oval mit der alten Betonradrennbahn und der rundherum laufenden Stehtribüne, die in der Mitte der Westseite etwas größer ausgebaut ist, ist eine der interessantesten Anlagen des Landkreises.

Das Hinspiel ging übrigens 8:0 aus und mein Tipp vor Anpfiff, der 7:0 lautete, war gar nicht so unpassend. Merseburg 99 kam nämlich gar nicht mit dem Spiel zurecht, musste sich dauernd Leunaer Angriffen erwehren, kam aber selbst kaum in die Nähe des gegnerischen Tores. Bei Halbzeit führte der TSV schon 0:4, wobei der zweite Treffer ein toller Schuss aus 10m in den Winkel und der vierte eine direkt verwandelte Ecke war, die natürlich nicht ohne Unaufmerksamkeit der Torhüterin hineingegangen wäre.

Nach der Pause machte Leuna da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten, und zogen schnell auf 0:7 davon, wobei der jugendliche Schiedsrichter den falschen Einwurf, der dem letzten Treffer vorausging, hätte abpfeifen müssen. Freundlicherweise stellten die Leunaer dann das Fußballspielen fast völlig ein, damit die Merseburger noch zu zwei Ehrentreffern kommen konnten. Die letzte Viertelstunde verlief insgesamt reichlich kopflos. Aber immerhin erzielte Leuna einen deutlichen Sieg, wofür man der Truppe nur gratulieren kann!

 Anja fuhr dann weiter nach Leuna, wo die II. Mannschaft gegen 8 Klobikauer bei Halbzeit 7:0 führte und die Gäste nicht mehr zur zweiten Hälfte antreten, und die I. Mannschaft ein 2:2 gegen klar besser platzierte Sporaer erzielte und dabei auch noch Pech hatte, dass sie kurz vor Schluss mit einem wohl unberechtigten Freistoß den Ausgleich hinnehmen mussten und zuvor einen wohl regulären Treffer aberkannt bekamen. Der Schiedsrichter Ußfeller aus Halle samt Fahnenwinker war wohl ohnehin ein Totalausfall, was zu zünftigen Beschimpfungen führte...
Dieses spannende Spiel sah ich übrigens u.a. deshalb nicht, da der Abteilungsleiter meint, nicht auf meinen Vorschlag (und ich war nicht der Einzige, der diese Meinung vertritt) eingehen zu müssen, die Eintrittspreise wie früher wieder fair zu staffeln. Bleibt der stur, bleib ich natürlich auch bei meinem Boykott von Heimspielen. Boykottieren würde ich übrigens auch jedem Fan von Gastmannschaften, die bei unserer II. Mannschaft antreten, raten: die Frechheit muss man auch erstmal besitzen für Kreisklassegekicke 3€ haben zu wollen, nur weil das als Vorspiel zum Besuch der II. Mannschaft berechtigen soll. Zum Glück sind diese Vorspiele nicht so oft, doch warum man es nicht wie z.B. bei Wacker Helbra oder Rot-Weiß Staßfurt hinkriegt, wo nur ein einziger Ordner (und wir haben mindestens 4!) dort den Überblick behält, wer nur das Vorspiel (halber Preis) und wer auch das Hauptspiel guckt?! Wenn unsere dazu zu blöd sind, wird halt wie in Algerien angesetzt: Reserve um 12, Hauptspiel um 15 Uhr – genug Zeit vorm Hauptspiel das Stadion zu räumen – was ist daran eigentlich so schwer, Leute?!
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Der andere Grund, warum ich nicht Leuna gegen Spora guckte, war die Ansetzung im Mansfelder Land, durch die wir die erste Radtour in diesem Jahr die über 100km lang wurde, machen konnten. Auf dem Sportplatz in Klostermansfeld, einem heruntergekommen Nest mit vielen versoffenen Rentnern und dämlich glotzender Dorfbevölkerung im Stadtbild (auf dem Sportplatz war’s angenehmer), aber einer umso interessanteren romanischen Kirche, gab es eine Kreisligapartie zu sehen. Die üblichen, völlig überzogenen 2€ musste man für den Platz mit dem tollen Haldenpanorama – die Abraumhalde beginnt direkt hinter dem Tor! – und einigen Verschlägen und Containern, die u.a. als Umkleiden und Sportlerheim dienten, entrichten.

Im Schatten der Halde trafen die Spielgemeinschaft aus dem Spiel- und Sportverein 1882 Klostermansfeld (1. Mannschaft) und dem Mansfelder Sportverein Eisleben (2. Mannschaft) und die SG Traktor Sandersleben, einem der kleinsten Orte Deutschlands mit Stadtrecht, aufeinander. Das Spitzenspiel des Dritten gegen den Fünften, wobei ohnehin beide eigentlich keine Chance mehr haben, die enteilten VSG Helmsdorf und Grün-Weiß Wimmelburg, die sich um den Aufstiegsplatz 1 streiten, einzuholen, hielt nicht annähernd das, was man hätte erwarten können. Ein mieser Kick mit wenigen Torszenen, ehe ein Doppelschlag von Sandersleben die Heimelf in Schwierigkeiten brachte. Zuerst setzten sie nach einem abgefälschten Freistoß nach, dann ein prima Heber über den Torwart. Völlig aus dem nichts traf der sehr schwache Gastgeber, der bis zur 37. nur durch Fouls und Meckern aufgefallen war zum 1:2. Gleich im Gegenzug ein Foul im Strafraum, ein Pfiff des sicheren Schiri, der aber manchmal etwas lasch agierte, ein Elfmeter und ein souveräner Treffer. Bis zur Pause bemühten sich dann beide noch rätlich, doch setzten das leider nicht nach Wiederanpfiff fort.

Sandersleben machte in der zweiten Hälfte gar nichts mehr und Klostermansfeld kriegte sich langsam ein. Leider vergaben sie viel zu viele Chancen, verschossen sogar einen Handelfmeter kläglich und trafen erst mit ihrer letzten Szene in der Nachspielzeit noch ein zweites Mal. Ein schönes Tor, aber das war natürlich zu wenig. Somit dürfte jetzt endgültig klar sein, dass nur noch Wimmelburg und Helmsdorf die Sache unter sich ausmachen.
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Statistik:
- Grounds: 903 (heute 2 neue; diese Saison: 135 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.767 (heute 2, diese Saison: 190)
- Tageskilometer: 120 (120 Fahrrad)
- Saisonkilometer: 46.860 (37.520 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.780 Fahrrad/ 170 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 54 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 351