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Freitag, 28. Dezember 2018

W647I-648I: Weihnachten mit Hansa gegen Energie, Altherrenturnier in Grevesmühlen sowie Eishockey und Handball in Westfalen

Herforder Eishockey Verein ................................. 8
Ratinger Ice Aliens 97 ........................................... 3
- Datum: Freitag, 21. Dezember 2018 – Beginn: 20.30
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Eishockeyliga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 8-3 nach 60 (3x20) Minuten – Drittel: 1-2, 3-1, 4-0
- Tore: 0-1 8.00 Fischbuch, 1-1 10.22 Bohle, 1-2 16.15 Brazda, 1-3 31.00 Scharfenort, 2-3 36.42 Skinner, 3-3 39.28 Skinner, 4-3 39.50 Berezovsky, 5-3 42.45 Staudt, 6-3 44.13 Hutt, 7-3 44.57 Bohle, 8-3 52.36 Brinkmann
- Strafen: 2x Skinner, 2x Rempel, Nasebandt (Herford = 10 Minuten); Plichta, Brazda, Schumacher, Maas, Giesen (Ratingen = 10 Minuten)
- Austragungsort: Eisstadion Im Kleinen Felde (Eishalle Herford; Kapazität: 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 600 (davon keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

F.C. Hansa Rostock ............................................... 0
FC Energie Cottbus ............................................... 2
- Datum: Samstag, 22. Dezember 2018 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Profifußballliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 96 (48/48) Minuten – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 36. Bender, 0-2 63. Rangelow
- Gelbe Karten: Riedel, Evseev, Bülow (FCH); Rangelow, Weidlich (Energie)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Ostseestadion (Kapazität: 29.500, davon 22.500 Sitzplätze; davon 26.000/ 19.500 freigegeben)
- Zuschauer: ca. 23.000 (davon 20.000 zahlende und ca. 2.000 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

Alte Herren Ü40 Hallen-Kreisturnier Schwerin/ Nordwest-Mecklenburg
- Datum: Sonntag, 23. Dezember 2018 – Beginn: 13.30
- Wettbewerb: Hallenfußballkreismeisterschaft für Ü40-Altherren-Mannschaften
- Endstand: 1. FC Schönberg 95 (22:4, 12), 2. Mecklenburger SV[Dorf Mecklenburg] (11:10, 9), 3. SV Klütz (15:10, 6), 4. FSV Testorf-Upahl (7:16, 3), 5. PSV Wismar (3:18, 0)
- Ergebnisse: Upahl 1:4 Schönberg, Klütz 3:4 Dorf Mecklenburg, PSV 0:4 Upahl, Dorf Mecklenburg 0:6 Schönberg, Klütz 3:2 PSV, Upahl 1:5 Dorf Mecklenburg, PSV 1:9 Schönberg, Klütz 7:1 Upahl, Dorf Mecklenburg 2:0 PSV, Schönberg 3:2 Klütz
- Torstatistik: 58 Tore in 10 Spielen á 15 Minuten, d.h. 5,8 Tore/ Spiel
- Strafen: keine
- Austragungsort: Sporthalle Gymnasium Am Tannenberg Grevesmühlen (Kapazität: 500, davon 360 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon überwiegend pausierende Aktive)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

TuS Nettelstedt-Lübbecke .................................. 33
TSV Bayer Dormagen ......................................... 29
- Datum: Mittwoch, 26. Dezember 2018 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: 2. Handballbundesliga (2. Profihandballliga)
- Ergebnis: 33-29 nach 60 (2x30) Minuten – Halbzeit: 17-13
- Tore: Gierak 6, Genz 5, Spohn 5, Speckmann 5, Schade 3, Strosack 3, Jaanimaa 2, Rakovic 2, Bechtloff 1, Hövels 1 (TuS N.); Wieling 6, Richter 6, Rebelo 4, Stutzke 4, Huter 3, Braun 3, Jagienak 2, Köster 1 (Bayer)
- Gelbe Karten: Walczak, Gierak, Schade (TuS N.); Jagieniak, Stutztke (Bayer)
- Zeitstrafen: Bechtloff, Gierak, RK Walczak (TuS N. = 6 Minuten); Rebelo, Stutzke, Wieling (Bayer = 6 Minuten)
- Rote Karten: Walczak von Tus N. (38. Min. wg. angeblich grobem Foul)
- Austragungsort: Kreissporthalle Lübbecke, sogenannte Merkur-Arena (Kapazität: 3.250, davon 2.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 2.000 (davon 1.510 zahlende und ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 Herforder EV 8:3 Ratinger Ice Aliens Photos with English Commentary :
a) Ice Hockey: Herford vs. Ratingen
b) Football: Rostock vs. Cottbus
c) Indoor Football: Veterans Cup in Grevesmühlen
d) Handball: Nettelstedt-Lübbecke vs. Dormagen
e) Rostock Region: Christmas, Kühlungsborn GDR Coast Guards Tower

f) West-Mecklenburg: Panzow Road, Alt Bukow Church, Grevesmühlen

g) Ostwestfalen: Herford (2014), Lübbecke

Zu Weihnachten kann man sich doch mal bei den Eltern blicken lassen. Diesmal leider ohne Khatereh im Gegensatz zum letzten Weihnachten in Rostock, da sie in Kur ist und im Gegensatz zum Weihnachten davor ist schade, dass man nicht bei zweistelligen Temperaturen und kühl-wechselhaften nordafrikanischen Wetter Fußball in Marokko gucken kann... F.C. Hansa Rostock 0:2 FC Energie Cottbus Aber egal: ich machte mich nach der Arbeit diesmal schon um 17.30 auf die Piste – ich hatte eine einzige Überstunde aus einer vorherigen Woche, sonst wäre das erste Spiel nicht machbar gewesen – und steuerte das direkt auf der Route liegende Herford an. Praktischerweise wurde dort in der Eishalle Regionalliga um 20.30 Uhr gespielt. 10€ Eintritt sind asozial für das Niveau – in Rostock kostet eine Liga höher das gleiche – und die Halle hat nur Stehplätze auf Betonstufen. Architektonisch ist der Bau aber gut gelungen, v.a. das Sprecherhaus mit dem Schriftzug Aufsicht und die Wintersportmalereien auf den Hintertorwänden sind sehr gut.

Der 3. aus Herford, die Ice Dragons, taten sich anfangs gegen den 6. aus Ratingen, die Ice Aliens, schwer. Bis Mitte des zweiten Drittels war der Gast besser und v.a. effektiver. Mit deutlicher weniger Torschüssen gingen sie 1:3 in Führung. Noch vor dem letzten Seitenwechsel gelang Herford in einem nun richtigen guten Spiel die Führung zum 4:3. Das letzte Drittel bestimmten die Gastgeber, da bei den Ice Aliens die Luft draußen war: 8-3 am Ende eines sehr guten Spiels. Grevesmühlen Ich kam kurz vor 3 Uhr in Rostock an. Am Vormittag ging es dann zum Ostseestadion. Neben dem Stadion von Motor Neptun in der Hans-Sachs-Allee geparkt und dort erstmal eine Runde Tischtennis an der Steinplatte gespielt. Im Hintergrund wurden Böller geworfen und Rauchkerzen gezündet. Echte Tischtennisatmosphäre...

Das letzte Mal war ich wie gesagt mit Khatereh vor zwei Jahren gegen den Chemnitzer FC im Ostseestadion. Vor zwei Wochen war ich das letzte Mal bei einem Hansaspiel – gegen Uerdingen in Duisburg. Seit Ende 2016 habe ich viele Auswärtsspiele gesehen – aber im Gegensatz zu meinem Vater keine Heimspiele. Heute kam der Gast aus dem Sorbenland, FK Energetyk Chóśebuz – ach, ich meine natürlich FC Energie Cottbus – und brachte gut 2.000 Fans mit. Da Hansa aber 20.000 am Start hatte, war die Stimmung auf unserer Seite. Es gab auch eine schöne Choreo von der Süd. Auf dem Feld lief es die erste halbe Stunde auch gut, doch ein Foulelfmeter wurde lächerlich vergeben und nach 36 Minuten erzielte Cottbus ein tolles Tor (große Distanz, Innenpfosten, mittig ins Netz). Nach der Pause lief gar nichts mehr zusammen. Nach dem 0:2 waren noch über 30 Minuten Zeit um auf den Ausgleich zu drängen oder wenigstens ein paar Kotzbusser zur besseren Unterhaltung mit gestrecktem Bein umzunieten – aber: nichts! Kein Aufbäumen, kein Charakter. Diese gesamte Mannschaft repräsentiert in ihrer Unfähigkeit und Charakterlosigkeit den Verein überhaupt nicht. Seit dem letzten 2.-Bundesliga-Jahr hat Hansa nicht eine einzige brauchbare Mannschaft, in der auch nur die Hälfte der Spieler ein über dem Ligendurchschnitt liegendes Niveau oder Charakter hat. Alte Herren Ü40 Hallen-Kreisturnier Schwerin/ Nordwest-Mecklenburg in Grevesmühlen Samstagabend war mein Onkel Thomas gekommen und blieb bis Heiligabend. Ich seilte mich am Sonntag aber für ein Hallenturnier in Grevesmühlen ab. Auf dem Weg dahin fuhr ich ein paar matschige Pisten in der Umgebung von Neubukow ab. Dabei kam ich auch durch Alt Bukow, wo die Straßen sehr gut sind und die Kirche gerade für einen Gottesdienst geschmückt wurde. Ein ansehnlicher Bau, nichts herausragendes, aber mehrere Gemälde sind in der Gegend ungewöhnlich in Kirchen. In Grevesmühlen selbst gibt es auch ein paar ansehnliche historische Gebäude, aber vieles ist sehr heruntergekommen.

Gut sind in Grevesmühlen die Sportanlagen, so auch die Sporthalle des Gymnasiums in der das Ü40-Hallenfußball-Kreisturnier stattfand. Drei feste Bankreihen und eine Reihe Turnbänke auf einer Untertribüne, toller Sprecherturm, ganz ansprechende Farben, großzügige Abmessungen. Völlig daneben war natürlich 3€ Eintritt zu nehmen. Ob ihr nun Hallenmiete bezahlen musst oder nicht – Eintritt für regionale Altherrenmannschaft geht gar nicht!

Das Turnier fand durch den Schönberger FC und teilweise auch den SV Klütz und den Mecklenburger SV und mit starken Abstrichen auch Testorf-Upahl auf einem sehr guten Niveau statt. PSV Wismar war ganz schwach. Der Poeler SV kam von der hässlichen Insel nicht runter und trat nicht an. Schönberg dominierte mit 4 Siegen und 22:4 Toren, die teils durch herrliche Kombinationen und sicherstes Passspiel zustande kamen, das Turnier. Kühlungsborn Am Montag gab es keine besonderen Highlights. Den Weihnachtsgottesdienst besuchten wir in der Marienkirche, der größten und bedeutendsten Kirche Rostocks.

Am Dienstag gingen wir sehr gut im zypriotischen Restaurant „Famagusta“ in Kühlungsborn essen und besichtigten dort noch den DDR-Grenzer-Wachturm und das angeschlossene Museum. Der Wachturm ist ein echtes Highlight. Das Museum ist auch gut gemacht. Bei dem Film muss man sich nur immer wieder fragen: das sollen Fluchtgründe gewesen sein, die da von Mecklenburgern, die rübergemacht haben, genannt werden? Es kam nur eine schikanierte Kirchenfrau vor und keinerlei politische Flüchtlinge. Vielleicht waren in einem weiteren Teil des NDR-Films noch welche zu Wort gekommen, aber in dem von mir gesehen Film sprachen nur Wirtschaftsflüchtlinge. Der Fluchtgründe ich damals wie heute nur bedingt nachvollziehbar finde.

Passenderweise hörte ich am Mittwoch auf dem Rückweg noch eine Reportage in Deutschlandfunk über den geschlossenen Jugendwerkhof von Torgau. Völlig vage Aussagen zu Gräueltaten der Aufseher. Wirklich gut war nur, dass klar dargelegt wurde, dass die SED-Verbrecher keinerlei Reue zeigten und die Schuld bei den Opfern suchten. Die einzige Täterin, die sich selbstkritisch äußerte, erinnerte sich an einen Heulanfall, nachdem einer Insassin von ihrem Mittäter bei Ankunft ihre schönen langen Haare abrasiert wurden. Also verglichen mit dem, was einige Jahre vorher so alles in Torgau und woanders in Deutschland durch die Nazis verbrochen wurde – oder was z. B. bei ähnlichen Einrichtungen, in denen v.a. junge Leute „auf Linie“ gebracht werden sollten, noch bis heute in Ländern wie Nord-Korea, Ägypten oder Syrien (die alle diese Systeme durch die Sowjetunion und mindestens in den beiden letztgenannten auch die DDR installiert bekommen haben!) veranstaltet wird – kann man nur ungläubig zuhören, wie schwerfällig Opfer wie Täter mit den Geschehnissen herausrücken und erstere diese auch scheinbar dramatisieren. Sie scheinen sich in keiner Form von den auch in West-Europa noch bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts üblichen brutalen Erziehungsmethoden in solchen Einrichtungen zu unterscheiden. Auch die Beschreibungen auf der Gedenkstättenseite lassen keine Schlüsse auf staatlich organisierte Folter wie in Bautzen oder Hohenschönhausen zu. Wenn ich schon lese/ höre, dass Schlagstöcke nur in Notwehr eingesetzt wurden und die Opfer das nicht einmal anders darstellen wollen. In der ansonsten sehr guten Rubrik Geschichte der „Welt“ wird bei diesem Thema mit einer reißerischen Überschrift gearbeitet, um dann im Text einen unbelegten Halbsatz dazu zu bringen. Hier ist für mich – im Gegensatz zu den KZs, nordkoreanischen Lagern oder dem Gefängnis Saydnaya für politische Häftlinge in Syrien – nicht nachvollziehbar, wo das Besondere liegt, das so viele Berichte darüber so oft wiederholt werden müssen? Dass dort Unrecht verübt wurde (im Fall von Torgau gegen ca. 4.000 Jugendliche, was eine verhältnismäßig niedrige Zahl zu sein scheint, wohl auch dadurch, dass die wenigstens DDR-Bürger bis 89 mutig genug für Wiederstand waren) ist zweifelsfrei klar und deswegen ist diese Gedenkstätte auch so wichtig wie jene Gedenkstätte in Kühlungsborn – zumal beim Versuch der „Republikflucht“ auch einige Flüchtlinge von Grenzern ermordet wurden – aber irgendwie ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Insassen der Jugendwerkhöfe sich so bedeckt halten und „Republikflüchtige“ so lapidar als Fluchtgründe „keine Freiheiten“ angeben. Es ist wohl auch deshalb nicht für mich nachvollziehbar, da ich viele Kontakte zu Menschen aus sehr viel brutaleren Diktaturen wie Syrien und Iran habe. Lübbecke Irgendwann war ich dann wieder in NRW angekommen. Gleich hinter der Landesgrenze mit Niedersachsen kommt Lübbecke. Ein selten hässliches Nest. Mäßig ansehnliche Kirchen, ganz vereinzelt sehenswerte Fachwerkhäuser – dazwischen Betonwüste, architektonischer Schrott und Leerstand wie bei uns im Osten.

Die Kreissporthalle ist nicht schlecht. Halbrunde Vorbauten, innen dreigeteilte Tribünen: Schalensitze, Bänke und Stehplätze. Für 12,50€ bekam ich einen Stehplatz. Sitzplätze sind teils erheblich teurer. Ist aber auch 2. Bundesliga immerhin. Der 5. TuS Nettelstedt-Lübbecke gegen den 15. Bayer Dormagen. Anfangs legte Lübbecke massiv vor, dann kam Dormagen immer wieder zum Ausgleich. Erst kurz vorm Seitenwechsel deutete sich eine Überlegenheit der Gastgeber an: 17-13. Mehr als die 4 Tore Vorsprung wurden es am Ende aber nicht: 33-29 war das Endergebnis in einem wirklich guten Spiel. Die Stimmung würde ich nicht als gut bezeichnen: weitestgehend nur Geklatsche und keine richtigen Anfeuerungen. Emotionen kamen am meisten beim unberechtigten Platzverweis gegen einen der Lübbecker Spieler auf.

Auf der Rückfahrt nach Bonn kam auch mal gescheite Musik im Radio, sodass ich keine Reportagen oder BFBS-Christmas-Specials – wobei das Special mit der Tante mit ihrem nordenglischen Dialekt natürlich gut war – hören musste...
22.30 Uhr war ich da, die nächsten beiden Tage ging es nur zur Arbeit. Dann gab es wieder Touren zum Abschluss des Jahres 2018. TuS Nettelstedt-Lübbecke 33:29 TSV Bayer Dormagen Statistik:
- Grounds: 2.318 (Fr 1, So 1, Mi 1; diese Saison: 106 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.503 (Fr 1, Sa 1, So 1, Mi 1; diese Saison: 119)
- Tourkilometer: 1.550 (Fr 640km, Sa 30km, So 170km, Mo 30km, Di 60km, Mi 620km Auto)
- Saisonkilometer: 41.170 (20.390 Auto, davon 8.450 Mietwagen/ 19.200 Flugzeug/ 1.580 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 648 Wochen.

Samstag, 23. September 2017

W582I-II: Hansa in Paderborn und Amateurfußball in MV

SC Paderborn 07 ...................................................... 2
F.C. Hansa Rostock .................................................. 1
- Datum: Freitag, 22. September 2017 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. deutsche Fußballliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 96 Min. (46/50) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 38. Bertels, 1-1 53. Wannenwetsch, 2-1 88. Srbeny
- Gelbe Karten: 2x Henning, 1x Hüsing (1x Hansa)
- Rote Karten: Bertels von Paderborn (94. Tätlichkeit); Henning und Väyrynen von Hansa (86. wdh. Foulspiel bzw. 93. angeblich grobes Foulspiel)
- Austragungsort: sogenannte Benteler Arena (Kap. 15.000, davon 5.800 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 9.500 (davon ca. 1.500 Gästefans und 8.970 zahlende)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes Spiel mit unglücklichem Ende für Hansa)

Grevesmühlener FC A ............................................ 2
SG Sportfreunde Schwerin/ Neumühler SV A ..... 0
- Datum: Samstag, 23. September 2017 – Beginn: 10.30
- Wettbewerb: Landesliga A-Junioren, Mecklenburg-Vorpommern, Staffel III (4. & unterste U19-Liga)
- Ergebnis: 2-0 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 75. Stolte, 2-0 80. Kodanek
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion am Tannenberg (Kap. 3.400, davon 400 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Wurde nach dürftiger erster Hälfte ein ganz gutes Spiel)

Mecklenburger SV 1950 (Dorf Mecklenburg) ..... 1
Mallentiner SV 64 ................................................... 0
- Datum: Samstag, 23. September 2017 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisoberliga Schwerin/ Nord-West-Mecklenburg (9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-0 nach 95 Min. (45/50) – Halbzeit: 0-0
- Tor: 1-0 56. Florian Rohde
- Gelbe Karten: Peters, NN (MSV); T. Reiche, Burchert (Malle)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion an der Windmühle (Kap. 2.100, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 4 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 1,5/10 (Grauenhafter Kick) SC Paderborn 2:1 F.C. Hansa Rostock Photos with English Commentary:
a) 3rd Division: Paderborn vs. Hansa Rostock
b) Amateur League 4: Mecklenburger SV vs. Mallentin
c) Under-19 League 4: Grevesmühlen vs. SG Schwerin
d) Sightseeing Mecklenburg: Old Harbour of Wismar

Es geht in die Golfregion für eine Woche, quasi als Geburtstagsgeschenk für den Alten Groundhopper... Damit er es bequemer hat, fliegen wir von Berlin – war die gleiche Preislage wie von Köln und bevor er für die Zugtickets Rostock-Köln-Rostock mehr bezahlt als ich für die Tankfüllungen, komm ich lieber gleich in Verbindung mit dem runden Leder per Auto nach Rostock. SC Paderborn 2:1 F.C. Hansa Rostock Praktischerweise spielte der FCH auf halbem Weg am Freitag: dass diese  Drecks-Dritte-Liga-Verwaltung fast alle Hansaspiele zur Vergraulung der Fans auf einen Freitag gelegt hat, passt mir arbeitstechnisch gar nicht in den Kram, aber dieses Freitagsspiel war terminlich OK für mich. Mein Vater hatte Karten für den Gästeblock geholt und reiste mit dem Zug an. Der Gästeblock besteht in der am Stadtrand gelegenen, hässlichen 0815-„Arena“ aus einem engen Stehplatzbereich mit schlechter Sicht und einem guten Sitzplatzbereich mit weitestgehend freier Sicht. Das architektonisch selten hässliche Stadion wurde von den deutlich über 1.000 Rostocker gerockt – aktive Fans gab es auf Heimseite nur in einem Viertel der Hintertorseite. Aber immerhin war es recht voll. Hansa war gegen den Spitzenreiter weitgehend gleichwertig, Paderborn war aber besser im Sturm und sicherer in der Abwehr – so nutzten sie einen Fehler in der Verteidigung zum 1:0 vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel legte das Spiel nochmals an Qualität zu. Hansa glich verdient aus, in dem sie den Torwart ausspielten. Der teilweise zweifelhaft pfeifende Schiri schmiss dann in der Schlussphase mit Karten um sich. Paderborn kam dann mit einem Mann mehr zum glücklichen 2:1 in der 88. In der Nachspielzeit hieß es nach Tumulten um ein Foul nur noch 10 gegen 9. Trainer Dotchev musste dann auch noch auf die Tribüne. Sehr ärgerlich, dass Hansa hier nicht wenigstens unentschieden gespielt hat! Grevesmühlener FC A 2:0 SG Sportfreunde Schwerin/ Neumühle A In Rostock waren wir um 2 Uhr. Nach kaum 5 Stunden Schlaf machten wir einen Ausflug nach Nordwest-Mecklenburg. In Grevesmühlen gibt es eine tolle Sportanlage am Tannenberg mit vier Plätzen. Besonders der Hauptplatz mit seiner mehrreihigen Tribüne mit einigen Holzbänken vor dem großen und modern sanierten Sozialtrakt ist sehr schön. Tannen und andere Bäume gibt es auch genug. Bruchvolk ebenso.

Auch wenn die A-Jugend höchst zwielichtig aussah, spielte sie fair gegen ebenso faire und zur Hälfte mit Flüchtlingen oder Zuwanderern spielende Gäste von Sportfreunde Schwerin/ Neumühle. Beide Teams ließen furchtbar viele Chancen liegen. Erst in der Schlussviertelstunde gelang ein Doppelschlag der Gastgeber zum 2:0 Endstand. Grevesmühlener FC A 2:0 SG Sportfreunde Schwerin/ Neumühle A Dann ging es zurück nach Wismar, eine Runde Boule am Alten Hafen und Essen beim Döner am Wiesengrund. Alter Hafen Wismar Und da ein Spiel nicht reicht, steuerten wir Dorf Mecklenburg an. Zwischen der historischen Windmühle und dem neuen Netto-Supermarkt steht das sehr interessante Stadion des Mecklenburger SV. Oftmals wird auch im Bahnhofsweg gekickt, der Platz ist aber scheiße. An der Windmühle ist sehr kurios: der oben gelegene Eingang führt nach unten zum verschachtelten Sozialtrakt vor dem eine zweireihige Tribüne mit Holzbänken liegt. Gegenüber befindet sich, sehr weit weg vom Feld, eine dreireihige, völlig heruntergekommene Sitztribüne mit nur noch einer einzelnen Bank und einer Anzeigetafel. Sehenswert ist das Wandbild vorm Supermarkt mit Dorfkirche, Windmühle und Fußballszene.

Alles andere als sehenswert war der Kick. Und das war Kreisoberliga! Was Dorf Mecklenburg und Mulsow (Kirch-Mummendorf) da anboten, war absolute scheiße. In der zweiten Hälfte gab es mal phasenweise Fußball: ein Weitschuss zum 1:0, ein Lattentreffer der Gäste, einmal Verteidiger der Gäste auf der Linie klärend. Aber mehr als das langweilige 1:0 war nicht drin. Mecklenburger SV 1:0 SV Mallentin Statistik:
- Grounds: 2.014 (3; diese Saison: 33 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.159 (3; diese Saison: 54)
- Tourkilometer: 850km (670km Auto + 180km Auto)
- Saisonkilometer: 8.020 (7.630 Auto, davon 0 Mietwagen/ 390 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 5 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 582 Wochen.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

W533III: Groundhopping zwischen Rostock und Wismar – 5 Spiele an einem Tag

Bad Doberaner SV 90 II ........................... 24
HSG Uni Rostock ...................................... 23
- Datum: Samstag, 15. Oktober 2016 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern/ West (6. Handballliga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 24-23 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 14-14
- Tore: NN
- Gelbe Karten: 2x Bad Doberan, 3x Rostock
- Zeitstrafen: 4x Bad Doberan (= 8 Minuten); 2x Rostock (= 4 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Stadthalle Bad Doberan (Kap. 300, davon 213 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 90 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Ganz gutes und völlig ausgeglichenes Spiel, das mit einem Duselsieg endete)

SV Schiffahrt und Hafen Wismar ............. 3
Grevesmühlener FC ................................... 1
- Datum: Samstag, 15. Oktober 2016 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: Kreisoberliga Schwerin/ Nordwest-Mecklenburg (9. Liga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 94 Min. (45/49) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 42. Michael Jäke, 1-1 62. Tobias Reiche (Foulelfmeter), 2-1 67. Julian Welk, 3-1 78. Carl-Gustav Schwartz
- Verwarnungen: Alex-Raik Skowronek, Carl-Gustav Schwartz (Wismar); Heinrich Hackert, Marten Boje (Grevesmühlen)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Kunstrasenplatz im Stadionkomplex Kurt Bürger (Kap. 700 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10 (Gutes Mittelmaß)

FC Anker Wismar 1997 II .......................... 1
Greifswalder FC II ...................................... 1
- Datum: Samstag, 15. Oktober 2016 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Landesliga Mecklenburg-Vorpommern Nord (7. Liga, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 32. Marcel Heine, 1-1 68. Alexander Glandt
- Verwarnungen: Lasse Krastel (Wismar)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Jahnsportplatz (Kap. 3.500, davon 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Besseres Mittelmaß, spannendes Spiel)

Neuburger SV D ........................................... 8
Mecklenburger SV D II ............................... 2
- Datum: Samstag, 15. Oktober 2016 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Kreisliga D-Junioren, Schwerin/Nordwest-Mecklenburg/ Staffel 1 (4. und unterste Liga der U13)
- Ergebnis: 8-2 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 4-0
- Tore: 1-0 9. (10), 2-0 15. (5), 3-0 25. (16), 4-0 26. (5), 4-1 35. (Nr. 6), 5-1 47. (9), 6-1 49. (9), 7-1 50. (11), 8-1 54. (5), 8-2 59. (Nr. 10)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz am Wallberg (Kap. 1.500, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnittliches Juniorenspiel)

Kröpeliner Sportverein 1947 D ................. 13
Obotrit Bargeshagen/ SV Parkentin D II ... 1
- Datum: Samstag, 15. Oktober 2016 – Beginn: 9.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse D-Junioren, Warnow/ Staffel 2 (5. und unterste Liga der U13)
- Ergebnis: 13-1 nach 63 Min. (32/31) – Halbzeit: 6-1
- Tore: 1-0 5. (11), 1-1 10. Helge Kaiser, 2-1 14. (3), 3-1 22. (10), 4-1 24. (10), 5-1 25. (11), 6-1 30. (3), 7-1 34. (10), 8-1 44. (10), 9-1 46. (2), 10-1 48. (10), 11-1 50. (10), 12-1 57. (11), 13-1 61. (10)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz am Stadtholz (Kap. 1.000, davon 150 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Recht flottes, aber natürlich sehr einseitiges Spiel) Kröpeliner SV D 13:1 Obotrit Bargeshagen/ SV Parkentin D II Photos with English Commentary:
a) Under-13 League in Kröpelin
b) Under-13 League in Neuburg
c) Anker Wismar Res. v Greifswald Res.
d) Schiffahrt/ Hafen Wismar v Grevesmühlen
e) Handball Bad Doberan Res. v Uni Rostock

An diesem Samstag gab es besonders viele Spiele zwischen Rostock und Wismar. Das erste für mich interessante Spiel fand in Kröpelin statt. Das Hauptstadion hatte ich schon besucht – dort spielen die Männer – und nun sollte mal das Nebenstadion – dort finden alle Jugendspiele statt – besucht werden. Das kleine Stadion liegt ganz am Rande der Kleinstadt am Waldstück Stadtholz. Die Umkleiden befinden sich in einem stillgelegten Restaurant in einem Fachwerkgebäude, der Platz hat wie das Hauptstadion auch eine kleine Tribüne mit Holzbänken. Hier auch sehr idyllisch gelegen. Das Spiel war auch nicht schlecht. Am Anfang hielt die Zweite D-Jugend von Bargeshagen/ Parkentin noch mit, doch schon kurz vor der Pause war mit 6:1 alles klar. Vor allem die Schusstechnik bei einigen Kröpelinern war klar besser, sodass das am Ende zu hohe 13:1 keine Überraschung war. Neuburger SV D 8:2 Mecklenburger SV D II Ein anderer interessanter Platz ist der ausbautenlose Sportplatz am Wallberg in Neuburg. Neuburg liegt im östlichen Küstenhinterland von Wismar und Poel und hat eine historische Backsteinkirche und direkt hinterm Platz auch eine Wallburg – ehemalige Burganlage, von der nur noch die Ringwälle zu sehen sind: hier auch noch mit albernen Holzhütten bebaut – zu bieten. Am Fuße des Burghügels tobten die D-Junioren vom Neuburger SV und der II. vom Mecklenburger SV aus Dorf Mecklenburg über den Rasen. Der Blick vom Burgberg aus ist sehr gut. Auch hier war der Leistungsunterschied deutlich: Neuburg ging 4:0 und nach der Pause und einem schnellen Gegentor 8:1 in Führung. Das 8:2 war der Schlusspunkt auf ein absolut mittelmäßiges Spiel. Anker Wismar II 1:1 Greifswalder FC II Dann ging es nach Wismar, wobei ich erstmal genug Zeit hatte, um beim Döner im Gewerbegebiet am Wiesengrund die Spezialausführung mit Käse, Oliven und Peperoni zu essen. Ziemlich im Zentrum liegt dann der Jahn-Sportplatz. Irgendein komischer Typ ohne Ordnerbinde, Karten oder Kasse forderte 2€ ein – wenn der nicht korrupt war, war das der angemessene Eintrittspreis für die Landesliga. Der Jahn-Sportplatz hat eine kleine Sitztribüne mit Holzbänken, dahinter ein auffälliges Sportlerheim und drumherum mehr oder weniger hohe und teils bewachsene Stehstufen. Auch der Baumbestand und die alten Kassenhäuschen fallen auf. Das Spiel war ganz OK: Anker Wismar II und Greifswalder FC II waren erst auf Augenhöhe, dann riss Greifswald das Spiel an sich, kassierte aber einen berechtigten Elfmeter – der wurde wiederum verschossen – und dann einen Gegentreffer mit einer der wenigen guten Aktionen der Heimelf. Nach der Pause war die Partie wieder ausgeglichener, es traf aber nur noch Greifswald. Und naja: das Schiedsrichtergespann traf auch, aber vor allem Fehlentscheidungen – u.a. wurde Wismar ein klarer Elfmeter (zudem mindestens Gelb für den Torwart) verwehrt… SV Schiffahrt und Hafen Wismar 3:1 Grevesmühlener FC Nur 1,5km weiter befindet sich der Sportkomplex Kurt Bürger. Dort spielt die I. von Anker Wismar im sehr schönen Hauptstadion Oberliga und mehrere unterklassige Teams kicken auf dem Kunstrasen und ganz selten auch auf dem Rasen nebenan. Diese beiden Plätze sind mit einer primitiven zweireihigen Stehtribüne miteinander verbunden, durch die ein völlig blödsinniger Zaun wiederum trennend hindurch geht. Das Beste an der Anlage ist der Blick vom Hintertorbereich auf die Nikolai-Kirche. Der Kick zwischen Schiffahrt/ Hafen (ja, noch mit zwei „f“) und dem FC Grevesmühlen war eher mittelmäßig: der Gast ist eine Anti-Fußballer-Truppe, die nur so viel wie nötig zu machen scheint: 9 Spiele, 9 Tore, 12 Punkte. Insgesamt fielen nur 16 Tore in den 9 Spielen der Grevesmühlener. Die Wismarer haben zwar nur 5 Punkte, aber mit 22:26 ein ansprechendes Torverhältnis, was auf 48 und damit dreimal so viele Tore in den 9 Spielen hindeutet. Zum Glück zeigten die Schiffer und Hafenarbeiter, dass sie die bessere Mannschaft sind: vor der Pause die Führung und trotz eines Elfmeter-Gegentores nach dem Seitenwechsel eine souveräne Schlussphase mit zwei schönen Toren zum hoch verdienten 3:1 bei freiem Eintritt. Bad Doberaner SV 90 II 24:23 HSG Uni Rostock Das letzte Spiel des Abends war ein Handballspiel. Die Stadthalle Bad Doberan zeigte dabei nur wieder, was das für ein Scheißkaff ist: Parkplätze gibt es nur im Parkhaus, ich parkte aber kostenlos im Gebüsch am Kunstrasenplatz (absolut hässlicher Platz und die Geisteskranken bauen den neu – als ob die sonst keine Probleme hätten; einfach mal einen noch guten Kunstrasen neu bauen für ein paar Hunderttausend!), und dann wollen die bei dem Kackverein 3€ für Verbandsliga. Da gibt es nur eine Liga drunter. Mecklenburg-Vorpommern ist der quantitativ wie qualitativ schwächste Landesverband im DHB! Und dann Preise wie im Westen, wobei fast alle Ligakonkurrenten auf Eintritt verzichten! Die Halle ist immerhin architektonisch gelungen: drei Reihen Bushaltestellensitze, schöne Säulenreihe hinter der Tribüne und schickes Foyer. Das fehlerbehaftete, aber intensive und schnelle Spiel war eher besser als zu erwarten war. Beide Teams waren völlig ausgeglichen, meist führte die Hochschulsportgemeinschaft der Universität Rostock, doch der SV Bad Doberan 1990 II kam immer wieder zurück ins Spiel. Am Ende hatten sie sogar noch großes Glück: das 24-23 war mehr als unverdient bei dem Spielverlauf. Reiner Duselsieg für die Truppe! Anker Wismar II 1:1 Greifswalder FC II Statistik:
- Grounds: 1.743 (5; diese Saison: 64 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.837 (5; diese Saison: 98)
- Tourkilometer: 130 (Auto)
- Saisonkilometer: 23.360 (21.700 Auto, davon 650 Mietwagen/ 700 Fahrrad/ 370 Schiff, Fähre / 290 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 15 [letzte Serie: 2, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 533 Wochen.