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Sonntag, 29. Juli 2012

W313VI: Vorbereitungsspiel in Großdeuben

SC Eintracht 09 Großdeuben ................... 0
TSV 1893 Leipzig-Wahren II .................... 3
Datum: Sonntag, 29. Juli 2012 – Anstoß: 15.00
Wettbewerb: Testspiel 2. Stadtklasse Leipzig, Staffel 2 (11. Liga, 6. Amateurliga) gegen 2. Stadtklasse Leipzig, Staffel 1 (11. Liga, 6. Amateurliga; Aufsteiger aus 3. Stadtklasse)
Ergebnis: 0-3 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-1
Tore: 0-1 1. (13), 0-2 81. (9), 0-3 85. (9)
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Großdeuben (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 3 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Gleichwertige Mannschaften, aber deutlicher Sieg für den Gast in einem mittelmäßigen Spiel)
IMG_4638 Photos with English Commentary:

Ein typischer Sportplatz im Leipziger Umland ist die Baumumstandene Wiese von Eintracht Großdeuben. Ein paar Zuschauer verloren sich um die weiße Reling herum, um dem Testspiel zwischen Eintracht Großdalzig und Leipzig-Wahren II zu folgen, welches einen furiosen Beginn hatte. Nach einer knappen Minute landete gleich ein haltbar ausschauender Aufsetzer im Tor der Heimelf. Danach wurden auf beiden Seiten einige Chancen liegen gelassen, ehe es in Hälfte zwei ging.

Im zweiten Spielabschnitt wurden noch mehr Chancen versemmelt – besonders Großdeuben schoss viel zu ungenau. Erst in den letzten 10 Minuten gab es dann noch Treffer zu sehen: Der Neuern trug sich für Wahren II gleich zwei Mal in die Torschützenliste ein. 0:3 war am Ende natürlich viel zu hoch. IMG_4675 Statistik:
Grounds: 768 (heute 1 neuer; diese Saison: 173 neue)
Sportveranstaltungen: 1.577 (heute 1, diese Saison: 263)
Tageskilometer: 100 (100 Auto)
Saisonkilometer: 64.010 (34.100 Auto/ 23.120 Flugzeug/ 3.630 Fahrrad/ 3.130 Bahn, Bus, Tram/ 20 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 115
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 313

Montag, 2. Mai 2011

W248V: Fußballtag in Leipzig; Einseitige A-Jugendpartie, das schwächste Spiel in Leipzig seit ich dort gucke, und zwei unterschiedliche Halbzeiten

SC Eintracht Schkeuditz A 5:0 SG Lausen A
Datum: Sonntag, 1. Mai 2011 – Anstoß: 10.25
Wettbewerb: A-Junioren Stadtliga Leipzig (5. Liga der 16-18jährigen)
Ergebnis: 5:0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 3:0
Tore: 1-0 29. (7), 2-0 39. (7), 3-0 40. (17), 4-0 51. (10), 5-0 70. (3)
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Walter-Lutze-Stadion, Platz 2 (Kap. 1.500, davon 100 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 15 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Schkeuditz klar überlegen, aber trotz 5 Toren muss man ihnen sehr schlechte Chancenverwertung ankreiden)

TSV Einheit Lindenthal 0:2 SV 1863 Dölzig
Datum: Sonntag, 1. Mai 2011 – Anstoß: 13.00
Wettbewerb: 1. Stadtklasse Leipzig (10. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 0:2 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0:1
Tore: 0-1 39. (5?), 0-2 66. (10; Foulelfmeter)
Verwarnungen: 1x Einheit, 1x Dölzig
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Lindenthal (Kap. 1.200, davon 50 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 2,0/10 (Das schwächste Spiel, dass ich in 4 Jahren regelmäßigen Zuschauens im Leipziger Fußball gesehen habe, war immerhin kein ganz Schlechtes: Spielniveau war trotzdem keins erkennbar)

TSV 1893 Leipzig-Wahren 1:2 VfK Blau-Weiß Leipzig II
Datum: Sonntag, 1. Mai 2011 – Anstoß: 15.00
Wettbewerb: Stadtliga Leipzig (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 1:2 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit: 0:1
Tore: 0-1 30. (11), 1-1 47. Robert (13), 1-2 86. (9)
Verwarnungen: 2x Wahren, 1x BW II
Platzverweise: keine
Spielort: August-Bebel-Kampfbahn (Kap. 530, davon 30 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 100 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (1. Hälfte Wahren völlig unterlegen, 2. Hälfte frisch gestartet und gut mitgehalten, doch am Ende unterlegen)
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Photos and English version:

Im Nordwesten von Leipzig hatten wir an diesem sonnigen Sonntag drei Spiele innerhalb von sechseinhalb Stunden geplant. Die Entfernungen zwischen allen Partien waren so kurz, dass wir problemlos stets pünktlich erschienen. Das erste Spiel fand übrigens nicht direkt in Leipzig statt, sondern in der angrenzenden Kleinstadt Schkeuditz. In diesem hässlichen Fleckchen Erde gibt es am Rande des Flughafens und diverser Industrieruinen mit dem Walter-Lutze-Stadion immerhin eine nette Sportanlage. Der Hauptplatz (ein kleines Stadion das ich sicher auch demnächst besuchen werde) ist den Herren vorbehalten, auf dem Nebenplatz spielte heute die A-Jugend.

Dieser Nebenplatz ist auch keineswegs gesichtslos: auf drei Seiten hohe Graswälle, das Flughafen- und Industriepanorama stets um einen herum, auf beiden Graswällen auch uralte Kunststoffsitzbänke. Die A-Jugend der Eintracht Schkeuditz ist mit 18 Punkten aus 18 Spielen – 6 Siege, 12 Niederlagen – 9. von 13. SG Lausen sogar nur Vorletzter mit 5 Punkten und dem schlechtesten Torverhältnis der Liga: 26-136.

Mein Tipp von 7:2 war aber doch etwas übertrieben: zum einen war Lausen so abschlussschwach, dass sie ihre fünf, sechs guten Angriffe aufs Tor verstolperten oder vorbeilenkten – zum anderen fehlte es auch den Schkeuditzern enorm an Präzision. Immerhin erzielten die Hausherren jedoch fünf Tore, von denen nur eines (das 3:0) haltbar war. Besonders die ersten beiden waren auch schön herausgespielt. Das gröbste Versagen eines Gastgebers brachte aber auch die jungen Schkeuditzer Fans in Wallung, die von der Bank aufsprangen und lautstark lachten und meckerten: rennt da doch einer auf den Torwart alleine zu, spielt den kleingewachsenen Kerl aus, stand dabei zwei Meter vorm Tor direkt vorm linken Pfosten und hackt dann halb in den Boden und halb vor den Ball, sodass dieser einen halben Meter neben dem Kasten landet. Da fragte sogar der Trainer oder Betreuer, ob ich diese Szene nicht auf Video hätte – zum Glück des Spielers hatte ich aber nicht einmal die Fotofunktion an...
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Weiter nach Lindenthal, einem sauberen, ordentlichen, sogar recht idyllischen Stadtteil Leipzigs – die Erscheinung der Gebäude fällt aber unter die Kategorie: spießig, langweilig und öde – mit einer auf einem ehemaligen Flugplatz gelegenen Sportanlage. Von dem Flugplatz sieht man aber nichts mehr: Bäume, primitive Ein- und Mehrfamilienhäuser und Brache. Dann halt noch die Anlage mit ihren zwei Kleinfeldplätzen und dem einen Großfeldplatz. Einige Erlen stehen dicht am Spielfeld auf der einen Längsseite, hinter dem einen Tor ein niedriger Graswall und auf der anderen Längsseite ein etwas höherer Graswall mit einer Reihe Holzbänke davor. Die meisten der völlig emotionslosen Zuschauer platzierten sich dort. Den Kassierer, der den obligatorischen und völlig angemessenen 1 Euro erhob, wunderte es schon, dass wir hinter dem Tor Platz nahmen.

Die Mannschaft von Einheit Lindenthal ist als 13. von 16 noch in Abstiegsgefahr und die Gäste vom SV Dölzig sind als 7. im gesicherten Mittelfeld. Übrigens führt die BSG Chemie Leipzig erwartungsgemäß die Tabelle an: 21 Spiele in Folge ungeschlagen – und das ohne Red-Bull-Gelder; das Team ist einfach klasse!

Alles andere als klasse war das Spiel: Lindenthal spielte wie der letzte Absteiger – planlos, stümperhaft, technisch unter aller Sau, mit ungenauem Passspiel, wenig Tempo und ganz schwachem Abschluss – und Dölzig nicht viel besser – viel Stückwerk, wenige gefährliche Angriffe, immerhin ein Pfostentreffer, eine Eckballserie, ein Fallrückzieher zum 0:1 und ein durch Foul gestoppter Angriff, der in einem Elfmeter resultierte, welcher (aber nur mit viel Glück: war beschissen geschossen) zum 0:2 führte.

Zum Schluss fuhren wir noch zur August-Bebel-Kampfbahn im Stadtteil Wahren. Dort wird man zwar reichlich dörflich beglotzt, aber gut drauf sind die Leute da schon. Endlich auch wieder eine dreistellige Zuschauerzahl. Darunter ein besonders emotionaler Fan, der seinen Alkoholpegel – wie auffällig viele andere in seinem gehobenen Alter auch – in die Höhe geschraubt hatte und immer wieder mit Bemerkungen wie „Was is’n das für’n Körpereinsatz? Habt ihr de ganze Nacht gefickt, oder was?“ und v.a. einem ausdauernden „Teeeeee Essss Vauhu“ [TSV Wahren] für Unterhaltung sorgte.

Die Sportanlage ist auch recht sehenswert, da der Hauptplatz sehr eng ist, umgeben von Bäumen und einem markanten Gebäude mit Scheinsäulen vor der Fassade. Auf einem kleinen Graswall wurden 30 Straßenbahnsitze in schwarz und rot angebracht. Hinter der Sportanlage befindet sich auch noch ein nicht im Spielbetrieb genutzter Fußball- und Rugbyplatz (Rugby Club Leipzig spielt 1km entfernt in Lützschehna) mit enormen Graswall und dichtem Baumbestand. Auch hier kostete der Eintritt nur 1€.

Der Gastgeber TSV Wahren ist als 6. weit von der Spitze entfernt, die Blau-Weiß Reserve führt die Tabelle mit 3 Punkten vor LSV Südwest an. In der ersten Halbzeit wurden die Gäste ihrem Spitzenreiterfavoritenanspruch auch teilweise gerecht: ihre extreme Überlegenheit spiegelte sich aber nur in einem einzigen Tor wieder. Wahren spielte wie ein Absteiger und hatte wirklich Glück, hier nicht mit 0:3 oder 0:4 hinten zu liegen.
In der zweiten Hälfte änderte sich das plötzlich. Blau-Weiß hatte kaum abgebaut, aber Wahren legte dann los. Dem Ausgleich aus spitzem Winkel aber Nahdistanz folgten weitere Chancen auf beiden Seiten. Das Tempo war wirklich ordentlich. Kurz vor Schluss stocherte Blau-Weiß in einer hektischen Phase das 1:2 ins Netz. Besonders überzeugend war die zweite Halbzeit nicht – aber die erste betrachtet, muss man den Sieg der Gäste trotzdem noch als verdient bezeichnen.
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In allen drei Spielen waren die Schiedsrichterleistungen gut mit jeweils ein, zwei augenscheinlich falschen Entscheidungen.

Beim TSV Wahren wie auch Einheit Lindenthal gibt es übrigens die üblichen Sportlergaststätten, die in Leipzig durchweg auf hoher Qualität sind und meist recht günstige Preise haben.

Also es lohnt sich eine Tour nach Leipzig unter vielen Gesichtspunkten (gerade Sonntags zwischen April und Oktober) immer wieder!
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Statistik:
Grounds: 559 (heute drei neue Grounds; diese Saison: 109 neue)
Sportveranstaltungen: 1.267 (heute drei, diese Saison: 154)
Tageskilometer: 70 (70 Fahrrad)
Saisonkilometer: 39.820 (20.430 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 4.820 Bahn, Bus, Tram/ 3.560 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 9
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 248

Sonntag, 26. Juli 2009

WE156IV: 430 Minuten Fußball in Leuna und Nempitz

TSV Leuna 1919 II 3:4 Eintracht Bad Dürrenberg
Samstag, 25. Juli 2009 - Anstoßzeit 9.30
Testspiel (Kreisoberliga (9. Liga, 5. Amateurliga) vs 1. Kreisklasse (11. Liga, 6. Amateurliga))
Ergebnis: 3:4 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 2:1
Tore: 1-0 3. Grunenberg, 1-1 38. n.b., 2-1 43. Schladebach, 2-2 60. n.b., 2-3 67. n.b., 2-4 75. n.b., 3-4 82. Hunold
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Stadion: Hockeyplatz Stadion des Friedens (Kap. 2.000, davon 180 Sitzplätze)
Zuschauer: 8 (0 Gästefans)
Spielqualität: 3,0/10 (mäßig)

Den Auftakt zu diesem Fußballspiele-Marathon machte das Vorbereitungsspiel der zweiten Leunaer Männermannschaft. Die meisten Vorbereitungsspiele von ihnen liefen ja recht unvorteilhaft vom Ergebnis her. Nach einem Sieg gegen den Krumpaer SV Lützkendorf hätte man zwar hier auch einen Sieg erwarten können, aber nach einem guten Beginn lief nicht mehr viel zusammen. Gegen den zwei Klassen tiefer spielenden Nachbarort blamierte man sich in der zweiten Halbzeit. Von 2:1 auf 2:4. Das 3:4 war nur noch Ergebniskosmetik. Keine Ahnung, was mit der Zweiten los ist und wie die die Kreisoberliga halten wollen.


TSV Leuna 1919 7:2 Blau-Weiß Klieken
Samstag, 25. Juli 2009 - Anstoßzeit 11.30
Testspiel zweier Landesklassevertretungen (8. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 7:2 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 3:1
Tore: 1:0 2. Chris Prorok, 2:0 12. Kevin Degner, 3:0 20. Kevin Degner, 3:1 43. Nr. 11, 4:1 55. Kevin Degner, 5:1 67. Joao Pires, 6:1 68. Franz Motz, 6:2 Nr. 11, 7:2 85. Niki Lorbeer
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Stadion: Hockeyplatz Stadion des Friedens (Kap. 2.000, davon 180 Sitzplätze)
Zuschauer: 40 (0 Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (gut)

Die erste Mannschaft war deutlich erfolgreicher. Auch sie startete mit einem frühen Treffer ins Spiel, doch wusste - im Gegensatz zur zweiten Mannschaft - die Kunstrasen-Unerfahrenheit des Gegners auszunutzen. Innerhalb der ersten 20 Minuten erzielte Leuna drei Tore, was so etwas wie eine Vorentscheidung war. Erst in den letzten 10 Minuten vor der Pause wurde Klieken besser und aktiver vorm TSV-Tor. Immerhin ein Treffer sprang für die Gäste aus der Staffel 4 (Leuna spielt Staffel 6) heraus.
Nach der Pause erzielte der TSV innerhalb von 11 Minuten drei Tore. Etwas Ergebniskosmetik gab es postwendend nach dem 6:1. Das 7:2, was der Endstand der Partie sein sollte, fiel dann kurz vor Abpfiff dieser gutklassigen Partie - die Abwehr von Klieken mag zwar ein Hühnerhaufen gewesen sein und die Gäste auf dem ungewohnten Belag klar unterlegen, doch Leuna wusste bis auf zwei grobe Abwehrfehler mit Druckaufbau, Zweikampfverhalten und guter Chancenverwertung zu überzeugen: deshalb gutklassig - auf rutschigem, nassen Kunstrasen. Man spielte nur deshalb auf dem fürchterlichen Hockeyplatz, da man den Halbprofis vom HFC und FK Turnovo nicht den Rasen des Hauptplatzes zertreten wollte. Mehr dazu gleich...


Hallescher FC 3:1 FK Turnovo (ФК Турново)
Samstag, 25. Juli 2009 - Anstoßzeit 14.00
Testspiel (Regionalliga (4. Liga, Halbprofiliga) vs Makedonska Prva Liga (1. Liga Mazedonien))
Ergebnis: 3:1 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 3:1
Tore: 0:1 16. Gorgiev, 1:1 24. Neubert, 2:1 29. Kanitz (Handelfmeter), 3:1 34. Kanitz
Verwarnungen: Schubert (HFC), Masev, Miloševič, Shishkov (Turnovo)
Platzverweise: Pandev (88. Angriff gegen Schiedsrichter)
Stadion: Stadion des Friedens (Leuna, Kap. 5.000)
Zuschauer: 350
Spielqualität: 5,5/10 (Etwas besseres Testspiel)

Der HFC spielte an diesem Samstag ihr Testspiel in Leuna aus. Der Test wenige Wochen zuvor beim TSV Leuna hatte ihnen so gut gefallen - die Leunaer Anlage ist sehr modern und auf besten Stand ohne jedoch langweilig und charakterlos wie die üblichen 0815-„Arenen“ zu sein - dass sie wiederkommen wollten.
Der Gast kam aus Mazedonien und hatte sich schon beim 3. Bundesligisten Rot-Weiß Erfurt mit einem knappen Sieg Respekt verschafft.
Am heutigen Tag versagte der aus einem Kaff von 2.400 Einwohnern nahe Bulgarien im Osten Makedoniens stammende Erstligist, der in der letzten Saison zum ersten Mal in der Prva Liga spielte, was sie nicht nur dem Geld des Sponsors Horizont (Wettanbieter) zu verdanken haben, jedoch völlig.
Nach 16 Minuten hatten sie zwar ihre erste Torchance, nachdem der HFC schon drei Mal gefährlich vorm makedonischen Tor erschien, und konnte sie direkt nutzen, da drei Spieler in der HFC-Abwehr richtig große Scheiße ablieferten, aber wenige Minuten später zeigte mein „Lieblings“spieler Neubert die beste Aktion die ich von ihm je gesehen habe: einen starken Kopfball der zum Ausgleich ins Tor flog. Nach dem Treffer und dem sonstigen Auftreten von ihm in den vergangenen Spielen nach Saisonende, würde ich ja verstehen, wenn HFC-Trainer Sven Köhler ihn die ersten Saisonspiele spielen lassen würde. Ansonsten bin ich ja immer noch dafür, einen Stürmer, der wirklich Fußballspielen kann, an seiner statt zu suchen...
Wie auch immer. Der HFC spielte jetzt den halbprofessionellen Gast aus dem Südosten Europas locker aus. Mit einem berechtigten Elfmeter und einer schön heraus gespielten Chance erzielte Nico Kanitz gleich zwei Tore innerhalb von fünf Minuten.
Nach der Pause stellte sich der HFC hinten rein - eine ganz neue Taktik von ihnen, Wahnsinn! - und lies die Makedonier zu ein paar Chancen kommen. Mehrere gefährliche Konter gab es auch auf Seiten des HFC, diese landeten jedoch nicht im Ziel.
Highlights in der zweiten Halbzeit waren wie gesagt ein paar Chancen, aber auch das Verhalten der sichtlich gefrusteten Makedonier, die jetzt die Bälle weg schlugen, sinnlos foulten und provozierten und sich als Höhepunkt auch noch einen Angriff auf den weitestgehend sicheren Schiri leisteten: erst pöbeln, dann anrempeln. Glatt Rot für den Vollpfosten!
Die Niederlage für FK Turnovo lässt sich übrigens 1. mit dem teils wirklich guten Spiel des HFC erklären und 2. auch mit der Überheblichkeit aus dem Sieg gegen den eine Klasse höher spielenden FC Rot-Weiß Erfurt.
Außer dem Spiel gibt es hier nicht viel zu beschreiben. Höchstens die gute Qualität der Bratwürste sollte erwähnt werden. Und natürlich die Spaß-Schlägerei der beiden kleinen Ultragruppen des HFC, die sich einfach auf der Gegentribüne zum Bälzen trafen. Der Schiri mussten wegen ihnen in der 20. auch kurz unterbrechen, weil sie sich von der Tribüne auf die Laufbahn ausgedehnt hatten bei ihrem kindisch wirkenden 3 vs 3 Match.
Drei Fußballspiele reichen uns manchmal noch nicht. Also ging es weiter!



Turnier in Nempitz
Samstag, 25.Juli 2009 - Anstoß 1. Spiel: 15.00
2x20-Minuten-Turnier (Großfeld)
Ergebnisse:
Wahren 2:1 Langendorf, Nempitz 0:1 Niemberg
Wahren 3:1 Niemberg, Nempitz 1:1 Langendorf
Nempitz 1:2 Wahren, Langendorf 2:0 Niemberg
Tore: 15 (2,5 pro Spiel)
Verwarnungen: keine (?)
Platzverweise: keine (?)
Sportplatz: Nempitz (Kap. 1.000)
Zuschauer: 30
Spielqualität: 5,0/10 (Durchschnitt)

Endstand des Turniers:
1. TSV 1893 Leipzig-Wahren (1.Stadtklasse) 7:3/ 9
2. Grün-Weiß Langendorf (Kreisoberliga) 4:3/ 4
3. TSV 1910 Niemberg (2.Kreisklasse) 2:5/ 3
4. FC Nempitz 2001 (1.Kreisklasse) 2:4/ 1

Zum Abschluss des Tages besuchten wir dann noch das Turnier im 12km entfernten Nempitz. Der starke Wind trieb uns mit einem 30er-Schnitt dort hin.
Versteckt hinter einer Häuserreihe im kleinen Dorf Nempitz liegt der Platz des FC 2001. Zu drei Seiten ist die winzige Sportanlage von Hecken und kleinen Bäumen bzw. ausgedehnten Feldern umgeben.
Wir kamen kurz vor Beginn des dritten Spiels. Leipzig-Wahren spielte gegen Niemberg. Was beide Seiten da zeigten, war ganz gut. Etliche Torszenen - mit 3:1 sollte es auch das torreichste Spiel des Turniers sein - und vor allem viele Zweikämpfe: manchmal etwas zu beherzt...
Danach spielte der Gastgeber gegen Langendorf, die wohl eher mit der zweiten Reihe angetreten waren. Auch die Gastgeber, so versicherten uns andere Zuschauer, waren nicht in voller Besetzung (fünf wichtige Spieler verletzt oder verhindert). Das Spiel war aber ebenfalls ganz gut. Am Ende hatte Nempitz etwas Glück, noch den einen Punkt gegen den aktiveren Gegner aus Langendorf behalten zu haben.
Wahren machte dann im Spiel gegen Nempitz den Turniersieg klar. Es dauerte jedoch eine Weile, ehe der überlegene Favorit den Gastgeber niederringen konnte. Nach einer 1:0 Führung hätte Nempitz fast bis in die Pause gerettet, doch der Ausgleich kam in der 19. Minute. Drei Minuten vor dem Ende gab es ein etwas hartes Einsteigen von beiden Seiten. Zwei Nempitzer blieben im Strafraum liegen, die Wahrener erzielten ein Tor, der Schiedsrichter gab erst Anstoß (also Tor) und überlegte es sich dann doch noch mal anders, was für Ärger bei Wahren sorgte. Wie auch immer: Wahren erzielte dann in der Schlussminute doch noch den Siegtreffer. Der Ball wurde über die Linie gedrückt aus etwa 30cm Entfernung...
Beim letzten Spiel zwischen Langendorf und Niemberg, was das schwächste der vier von uns gesehenen Spiele war, was sicherlich mit der Turnierlänge zu tun hatte, glänzte dann der andere Schiri mit fragwürdigen Entscheidungen, ohne jedoch das Ergebnis zu beeinflussen. 2:0 siegte Langendorf problemlos.
Zur Siegerehrung gab es dann für alle Mannschaften je einen Pokal und für den Sieger zusätzlich noch einen Kasten Bier. Das ist noch richtiger Amateurfußball!

So endete also ein wirklich gelungener Tag, an dem wir erstaunliche 430 Minuten Fußball sahen.


Statistik:
Ground Nr. 330 (ein neuer Ground; diese Saison: 101 neue)
Sportveranstaltung Nr. 857 (diese Saison: 214)
Tageskilometer: 40 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 26.930 (12.810 Auto; 5.590 Fahrrad; 5.570 Öffentliche Verkehrsmittel; 2.960 Flugzeug)
Anmerkung: Jetzt wäre das letzte offene Saisonziel erreicht: Mehr Kilometer mit dem Fahrrad, als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln!
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 156

Fotos unter:
TSV Leuna II - Eintracht Bad Dürrenberg
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090725a%20TSV%20Leuna%20II%203-4%20Eintracht%20Bad%20Duerrenberg/

TSV Leuna 1919 - Blau-Weiß Klieken
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090725b%20TSV%20Leuna%207-2%20Blau-Weiss%20Klieken/

Hallescher FC - FK Turnovo
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090725c%20Hallescher%20FC%203-1%20FK%20Turnovo/

Turnier in Nempitz
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090725d%20Fussball-Turnier%20in%20Nempitz/

Montag, 22. September 2008

WE112III: Idyllic Leipzig City Division; two matches in Bienitz

SG Leipzig-Bienitz II 2:4 Leipziger SV Südwest II
Sunday, 21st September 2008 - kick-off time 13.20 (planned: 13.00)
3. Leipzig-Liga (11th level, 7th amateur level)
Result: 2:4 after 90 min. (45/45) - Halftime 1:3
Goals: 0:1 1st (?), 0:2 8th (?), 1:2 38th (?), 1:3 43rd (?), 1:4 53rd (?), 2:4 82nd (?)
Bookings: 3 (2 leading to expulsion) Bienitz II, 2 LSV Südwest II
Sent-offs: 87th (?) (Bienitz, foul and arguing with referee)
Ground: Sportanlage Heinz Müller (cap. 1,000; 100 seated)
Attendance: about 50 (max. 3 away fans)
Match quality: 5.5/10 (slightly above average)

SG Leipzig-Bienitz 3:0 TSV 1893 Leipzig-Wahren
Sunday, 21st September 2008 - kick-off time 15.05 (planned: 15.00)
2. Leipzig-Liga (10th level, 6th amateur level)
Result: 3:0 after 94 min. (45/45+4) - Halftime 1:0
Goals: 1:0 29th (?), 2:0 84th (?), 3:0 90th+1st (?)
Bookings: Bienitz 2, Wahren none
Sent-offs: None
Ground: Sportanlage Heinz Müller (cap. 1,000; 100 seated)
Attendance: about 90 (min. 5 away fans)
Match quality: 6.0/10 (above average)

Ground No. 250 (new ground; this season: 20)
Sporting event No. 664 (this season: 31)
Kilometres that day: 55 (by bike)
Km this season: 7,255 (4,810 car, 1,520 public transport, 925 bike)
Number of football matches since the last goalless draw: 79
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 112


We started two hours before the planned kick-off of the first match, not expecting more than one and a half hour for 26 kilometres. We did not even need 75 minutes by bike to arrive at the ground named after Heinz Müller - he must be or have been a honourable sportsmen playing for that amateur club situated at the western edge of Leipzig.
SG Bienitz plays in Burghausen, a suburb of Leipzig, not to be confused with the town in Bavaria that is well known for its 3rd Bundesliga club. Bienitz is the name of a wooded hill between the three Leipzig suburbs Burghausen, Rückmarsdorf and Dölzig, three former independent villages that merged to a village called Bienitz (after that hill) in 1994. Bienitz was dissolved and suburbanised into Leipzig in 1999 under the names of the three former villages Burghausen, Dölzig and Rückmarsdorf.
Nonetheless, the club did not change its name.

The first match started 20 minutes later because one had to find a referee due to the not-show of the regular referee. When someone with a refereeing license was found, he took the whistle and 25 seconds after he blew for the kick-off, the ball went over the goal line. Not a good start for the host’s B-Team, when one player of LSV Südwest ran 30m straight to the goal and just hammered it into the net.
Seven minutes later, another player went for the second goal for Südwest.
When thinking ‘oh, that could end up in a two-digit result’ Südwest wasn’t successful anymore. They still played engaged but not successful anymore. More over, Bienitz II became better. Wasting some great chances - they were incapable to score although staying two metres in front of the goal - Bienitz had great luck when the goalkeeper made a mistake that led to Bienitz’s first goal.
Few minutes before the break, a free-kick was awarded to Südwest II. It was a successful one due to the weak behaviour of the Bienitz goalkeeper, who just let the ball roll through his arms.
After that we went inside the small club restaurant. It wasn’t cheap but good. Rostbrätl, onions, potatoes and salad - as good as it was - isn’t worth 7.20€. Either 5.00€ for that or a larger plate!
From some of the tables you could see the match, so we did not miss the 1:4 for the visiting team. We went outside after paying the bill and there we had to wait a while until the next but last goal was scored. 2:4 was the final result for Südwest.

After a break of several minutes, the next match was kicked-off. Although it was - as it ought to be - better than the first match, the players needed a while until they scored for the first time.
In that match, Bienitz was the better team. Leipzig-Wahren was not weak but not good enough to score even one single goal.
Nonetheless the match was thrilling until seven minutes before the regular end. Then Bienitz successfully executed one of their many chances for a second goal.
Shortly before the end, they even scored a third time. All the home fans - the youngsters as well as the alcoholics, the steward who was talking all the time as well as the family that brought everybody along to the match: mum, dad, brother, the three sisters, grandma and grandpa - applauded joyfully after that good show of Bienitz.

For more photos see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080921a%20Leipzig-Bienitz%20II%202-4%20LSV%20Suedwest%20II/
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080921b%20Leipzig-Bienitz%203-0%20Leipzig-Wahren%201893/