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TSV Leuna 1919 |
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3 : 1 (1:0) |
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Sportclub Naumburg |
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Datum: Samstag, 2. September 2023 – Beginn: 15.00 -
Tore: 1-0 2. Steve Gaudig, 2-0 72. Kevin Moreira Cardoso, 2-1 77. Marcel
Müller, 3-1 79. Lukas Kanig -
Gelbe Karten: Paul Ahlert, Tim Kießhauer, Steve Gaudig, (Leuna); Daniel Söll,
Mahmoud Ajo, Marcel Müller (Naumburg) -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
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Nietlebener SV Askania 09 II |
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1 : 3 (1:1) |
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Turbine Halle III |
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Datum: Samstag, 2. September 2023 – Beginn: 12.30 -
Tore: 1-0 1. Fuchs, 1-1 10. Meyer, 1-2 47. Meyer, 1-3 72. Teichler -
Gelbe Karten: 1x Nietleben, 3x Turbine -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Sportanlage am Heiderand, Nebenplatz (Kap. 1.150, davon 50
Sitzplätze) |
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Nietlebener SV Askania 09 (C-Jugend) |
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1 : 10 (0:6) |
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SG Einheit Halle (C-Jugend) |
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Datum: Samstag, 2. September 2023 – Beginn: 10.30 -
Tore: 0-1 1. Wiezoreck, 0-2 6. Wiezoreck, 0-3 10. Anonym, 0-4 16. Naumann,
0-5 21. Anonym II, 0-6 33. Lexow, 0-7 37. Lexow, 1-7 47. Müller, 1-8 50.
Wiezoreck, 1-9 59. Lexow, 1-10 70. Naumann -
Gelbe Karten: keine -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Sportanlage am Heiderand, Hauptplatz (Kap. 1.300, davon 100
Sitzplätze) |
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Photos with English commentary (FLICKR): |
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Hauptziel heute war das zweite Landesligaheimspiel von Leuna
gegen Naumburg. Eigentlich sollte die II. Mannschaft gegen Braunsbedra II
zuvor besucht werden, aber die Unfähigkeit der Nietlebener Askania, ihren
Heimspieltag ordentlich zu organisieren, nötigte mich dazu, auch das zweite
Spiel in Nietleben zu gucken. Angedacht war eigentlich, nur das U15-Spiel zu
schauen. Das wurde allerdings auf dem schon bekannten Hauptplatz ausgetragen.
Der Nebenplatz, für den ich den kleinen Umweg über Nietleben fuhr, wurde dann
erst von der II. Männermannschaft bespielt. Erstens stand das bei fussball.de
anders, zweitens ist das doch hirnrissig, wenn die U15-Rumpeltruppe den
Hauptplatz zertreten darf, wenn noch beide Männermannschaften Heimspiel
haben. Die beiden Plätze liegen direkt nebeneinander und sind ansehnliche
Rasenplätze direkt an der dicht bewaldeten Heide – richtig idyllisch gelegen.
Der Hauptplatz hat eine zweireihige Tribüne mit Holzbänken, der Nebenplatz
nur ein paar vereinzelt stehende Holzbänke, die zum Teil kurios ungerade zum
Feld angebracht wurden. Graswälle auf je einer Längsseite haben beide Plätze.
Der Hauptplatz hat noch einen winzigen Sprecherturm. |
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Das C-Junioren Spiel war einseitig von der ersten bis zur letzten
Minuten. Drei oder vier Angriffe der Gastgeber, davon einer erfolgreich. Da
stand es aber schon 0:7. Am Ende wurde es zweistellig: nach 0-6 bei Halbzeit,
1-10 am Ende – das war auch in der Höhe völlig verdient. Einheit Halle
spielte wirklich gut zusammen und feuerte immer wieder starke Schüsse ab. Zum Männerspiel: Die II. Mannschaft von Askania ging sehr früh in
Führung gegen die III. Mannschaft von Turbine. Nach 10 Minuten fiel jedoch
der Ausgleich und nach 15 ebbte die Partie leider ab. Nach der Pause nahm sie
wieder Fahrt auf, kam aber nicht über bestenfalls Mittelmaß hinaus. Für
Stadtliga eher ziemlich langsam. Am Ende siegte der Gast mit 1:3. |
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Dann ging es nach Leuna. Weit über 100 Zuschauer, davon auch gut
zwei Dutzend aus Naumburg. Vor 7 Jahren fusionierten SV 05 und NBC –
funktioniert wohl besser als in Merseburg... Als Name für den neuen
Fusionsverein, wurde auf den Namen des ältesten Naumburger Vereins, Sportclub
Naumburg, zurückgegriffen. Der Verein existierte aber nur 1899 bis 1910, ging
dann im Vorgängerverein vom SV 05 auf. Vor über 100 Jahren existierte
übrigens ein Fußballplatz auf der geschotterten Parkplatzbrache an der
Stadtmauer (Vogelwiese). Da heute einen Sportplatz hinbauen, würde bei der
Kulisse drumherum sicher gut aussehen! Gut sah auch aus, was Leuna hier zeigte. Von dem nicht gerade starken
Auftritt vom letzten Samstag ließ man sich nicht unterkriegen und ging nach
100 Sekunden in Führung. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte, die der
Schiri nach einem klaren Foul im Strafraum an einem der Ahlert-Brüder einfach
abpfiff – zuvor gab es bereits einen zurückgenommenen Elfer gegen Leuna sowie
zwei mögliche Handspiele der Naumburger im eigenen Sechszehner – gab es ein
spielerisches Übergewicht der Leunaer in Hälfte zwei. Nach über 70 Minuten
erzielte der kurz zuvor eingewechselte Cardoso das erlösende 2:0. Doch so
ganz sollte es noch nicht die Entscheidung sein. Naumburg verkürzte auf 2:1
nachdem sie sich stark durch die Abwehr durchdrängten. In die Drangphase der
Gäste hinein, fiel das tolle 3:1 von Kanig: geht auf einen Verteidiger drauf,
nimmt ihm fair den Ball ab, umkurvt ihn und schließt ins kurze Eck ab. Insgesamt eine wirklich überzeugende Leistung – klasse gespielt!
Man darf gespannt sein auf die nächsten Landesliga-Auftritte und zuerst
einmal das sehr schwere Pokalspiel gegen Aufstiegsfavorit Merseburg! Übrigens gewann auch Leunas II. Mannschaft – gegen Braunsbedra II
hieß es 3:0 durch Kevin Degner und 2x Oskar Bilkenroth! |
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Statistik: - Grounds: 3.475 (1; diese Saison: 52 neue) - Sportveranstaltungen: 4.889 (3; diese Saison: 68) - Tourkilometer: 280km Auto - Saisonkilometer: 6.340 (5.060 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/
1.100 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 180 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 103
[letzte Serie: 12, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit:
Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 140 Wochen in
Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen
von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. |
Dienstag, 5. September 2023
W3.0140II: Zweiter Heimsieg für Leuna – zwei Spiele in Nietleben
Montag, 19. September 2011
W268IV: Leunaer Jugend, Teil 2 – und: die Macht von der Saale scheint wieder ernster zu nehmen zu sein
Sonntag, 23. Januar 2011
W234II: Sportnachmittag zum Abgewöhnen; schwache Spieler, parteiische Schiris und ein nicht angetretener Gastverein
Sonntag, 23. Januar 2011 - Anwurf 15.45
1. Kreisklasse A, Saalekreis/ Halle/ Burgenland/ Mansfeld-Südharz (10. Liga, 7. und unterste Amateurliga)
Ergebnis: 13:21 nach 60 Min. – Halbzeit: 8:9
Torfolge: 2-0, 2-2, 4-2, 4-4, 5-4, 5-6, 6-6, 6-7, 8-7, 8-9; 8-10, 9-10, 9-11, 10-11, 10-12, 11-12, 11-14, 12-14, 12-18, 13-18, 13-21
Verwandelte 7-Meter: 2 von 3 Askania, 5 v. 5 Fichte
Verwarnungen: 2x Askania; 3x Fichte
Zeitstrafen: 3x Nr. 11, 3x Nr. 10, 1x Nr. 4, 1x Nr. 3 (Askania = 24 Minuten); niemand (Fichte = 0 Minuten)
Platzverweise: Nr. 11, Nr. 10, Nr. 3 (alle Askania)
Spielort: Sporthalle Südstadt/ Mannheimer Straße (Kap. 100 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 20 Gästefans)
Unterhaltungswert: 2,0/10 (Beide Mannschaften auch für diese Spielklasse im Niveau schwach, doch die „Un“parteiischen waren die Allerschwächsten)
ESC 04 Saalebulls Halle --:-- IceFighters Leipzig
Geplant Sonntag, 23. Januar 2011 - Anbully 18.00
Spiel abgesagt: Leipzig hatte Schis..., äh krankheitsbedingt zu wenige Spieler
Photos and English version:
Handball in Halle-Südstadt: Askania Nietleben vs. Fichte Erdeborn II
Halle-Südstadt ist nicht unbedingt das hallesche Viertel, das für hohe Wohnqualität und feine Nachbarschaft steht. Zwischen sanierten und unsanierten Plattenbauten befinden sich zwei Sporthallen: außen sind die weißen Wände besprayt, innen ist zumindest die größere Halle ordentlicher. Ein typischer kastenförmiger Bau mit hoher Decke, die in den letzten Jahren mit einer Stahlkonstruktion nachgebessert wurde, braunem Parkett und schönen Backsteinmauern. Die eine oder andere Wandplatte hat schon ein Loch, doch die Bänke, die 100 Zuschauern Platz bieten, sind alle in einem guten Zustand. Auf jeden Fall ist die Halle Südstadt in der Mannheimer Straße ein sehenswerter Bau.
Als wir ankamen, gingen die Spielerinnen von TSV Süd - einige auffällige Anhänger des Vereins passten prima ins Bild, das man von diesem Viertel hat - und die Spieler des SV Askania Nietleben, die mit einigem Rückstand auf Aufstiegsplatzinhaber Dieskau-Zwintschöna II den 2. Rang der Kreisklasse A belegen und die nach Turnpionier und Pädagoge Fichte benannte Erdeborner Reserve, die sich nur auf Rang 7 von 8 befindet, kamen.
Von der Leistungskluft, die die Tabellensituation vorgaukelt, war nichts zu sehen: beide Mannschaften spielten eine mittelmäßige erste Halbzeit, die spannend und ausgeglichen war und die üblichen Fehler in dieser untersten Amateurklasse zu bieten hatte. Ein paar schöne Tore und sehenswerte Angriffe gab es natürlich auch von Zeit zu Zeit.
Das Niveau in der zweiten Hälfte sackte aber enorm ab. Die Gäste aus Erdeborn führten nun konstant mit drei Toren, obwohl sie noch mehr Fehler in der Ballbehandlung zeigten. Ab Mitte der zweiten Hälfte wurde das Spiel zu einer richtigen Farce, was mit einer Schwalbe des 7ers von Erdeborn begann: er blockierte den Ball und ließ sich, als ein Nietlebener den Ball nehmen wollte, fallen. Die Schiris gaben deshalb völlig zu Unrecht zwei Minuten gegen den Nietlebener und stellten ihn, nachdem er sich beschwerte, vom Platz. Bei dieser einen Fehlentscheidung, die die Nietlebener Personaldecke noch mehr schwächte, blieb es aber nicht: nun wurden zwei irreguläre Tore der Gäste anerkannt und hirnrissige Zeitstrafen gegen die Heimmannschaft ausgesprochen.
Nach der zweiten Disqualifikation für Nietleben war klar, worauf das Spiel hinaus lief: Erdeborn sollte so hoch wie möglich gewinnen. Da sie nun über 10 Minuten in Überzahl spielten, zogen sie auch immer weiter davon. Ab der 56. Minuten spielten sie ununterbrochen in Überzahl, da nun der dritte Feldverweis für Askania folgte und Nietleben nur zwei Auswechsler hatte. Die dritte rote Karte war eine direkt Rote - und zwar für eines der wenigen Zwei-Minuten-würdigen Fouls. Peinlich, wie unsportlich sich einige der Gästespieler auch verhielten, indem sie Pfiffe nach angeblichen Fouls forderten, die die zwei Schiedsrichter so wie so zu ihren Gunsten entschieden hätten. Am Ende gewann Erdeborn mit 13:21, obwohl sie kaum besser als Nietleben waren. Erstrecht peinlich war dabei, wie der Gästeanhang - der allerdings in einer wirklich respektablen Anzahl nach Halle reiste - die Mannschaft mit großem Applaus und Lärm feierte. Zwischen der I. Mannschaft von Fichte (5. von 13 in der Verbandsliga) und II. liegen ohnehin Welten im Niveau.
Die Schiris waren übrigens wie die Gastmannschaft aus dem Kreis Mansfeld-Südharz, genauer gesagt kamen die selbsternannten Unparteiischen von Klostermansfeld. Da das Nietlebener Publikum sehr lahm ist, ging diese offensichtliche Nachbarschaftshilfe gut über die Bühne: ein paar verärgerte Zwischenrufe – und das war’s. Allerdings habe ich dabei den Eindruck, dass die Leute auch eher resigniert haben, da derlei offensichtliche Verschiebereien willkürlich und parteiisch agierender Schiedsrichter im Handballkreis an der Tagesordnung sind. So was ist bei vergleichbaren Fußball- und Basketballligen nur sehr selten finden, aber beim Handball jedes Wochenende.
Nach dieser wirklich schwachen Sportveranstaltung sollte es weiter zum Eishockey gehen, da das ewige Derby zwischen Halle und Leipzig auf dem Programm stand. Doch an der Eissporthalle angekommen lungerten ein paar Fans herum und verwiesen auf den Aushang: „Spielausfall [...]“. Der Bankrottklub aus Leipzig hat angeblich nicht genug Spieler wegen mehrerer Magen-Darm-Erkrankter. Manche munkelten etwas von „Schiss in der Hose“... Wie auch immer; man weiß eigentlich auch schon mehr als 6 Stunden vor Anpfiff, dass man keine Mannschaft zusammenkriegt: wirklich eine Unverschämtheit dieser Gurkentruppe aus Leipzig, erst um 12 Uhr das Spiel abzusagen! So werde ich mir halt in ein paar Wochen mal ein anderes Spiel der Saalebulls, die die Liga beispiellos dominieren, anschauen.
Alles in Allem war das heute ein Sportnachmittag zum Abgewöhnen.
Was weitere Planung angeht, kann ich nur sagen, dass mir für nächsten Samstag Böses schwant: Fußball in Großörner und Handball in Klostermansfeld stehen auf dem Programm – und es würde mich nicht wundern, wenn das Fußballspiel wegen angeblicher Unbespielbarkeit eines wirklich guten Platzes abgesagt würde, ich dann zu einem stinklangweiligen Vorspiel nach Klostermansfeld komme und im Hauptspiel dann Erdeborner Schiris das Spiel zugunsten des BSV verschieben...
Statistik:
Grounds Nr. 517 (ein neuer Ground; diese Saison: 67 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.211 (diese Saison: 98)
Tageskilometer: 40 Rad
Saisonkilometer: 18.080 (12.070 Auto/ 2.940 Bahn, Bus, Tram/ 2.270 Fahrrad/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 84
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 234
Samstag, 20. Juni 2009
WE151III: Da war natürlich wieder der Heimschiedsrichter am Werk...
Samstag, 20. Juni 2009 - Anstoßzeit 15.00
Stadtoberliga Halle (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 2:1 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 2:1
Tore: 1:0 25. Elfmeter Nr. 7, 2:0 33. Nr. 7, 2:1 41. (?)
Verwarnungen: 1x Gelb Nietleben
Platzverweise: keine
Sportplatz: Sportanlage VfB 07 (Kap. 2.000)
Zuschauer: 45 (15 Gästefans)
Spielqualität: 6,5/10 (O.K. - Besonders in 2. Halbzeit spannend)
Das Spiel war dafür besser als in Ammendorf, wobei die Gäste, die hier unbedingt einen Sieg brauchten und selbst dann nicht sicher sein konnten, den Abstieg vermieden zu haben, anfangs nur mit katastrophalen Fehlpässen glänzten. Aber die im Mittelfeld steckende Heimmannschaft machte immerhin ordentlich Druck aufs Tor. Der leider anfangs enorm kleinliche Schiri ließ sich dann von dummen Zwischenbemerkungen des zahlreichen Gästeanhangs - sie stellten ein Drittel der Zuschauer - nicht beirren, und gab nach 25 Minuten einen Elfmeter für die Heimmannschaft. Dieser war auch berechtigt. Der Lettiner mit der Nr. 7 verwandelte sicher und legte sogar acht Minuten später gleich noch einen drauf: ein toller Freistoß aus 22 Metern halbhoch ins Eck. Nietleben wurde jetzt etwas besser und spielte den Anschlusstreffer schön heraus.
In der zweiten Halbzeit machten hauptsächlich die Gäste Druck, wobei nicht nur die Spieler aufs Lettiner Tor drückten, sondern auch die Gästefans und -betreuer Druck auf das Schiedsrichtergespann ausübten. Teilweise pfiffen die drei ja recht kleinlich, aber meistens war das Gemecker völlig an den Haaren herbeigezogen. Für die ständige „Handspiel-“Reklamiererei hätte man den Trainer rausschmeißen und mehrere Spieler verwarnen müssen: dafür, dass man dem Gegner gegen den Oberschenkel oder die Schulter geschossen hat, bekommt man nur von den dümmsten oder kriminellsten Schiris einen Freistoß.
Was dann wirklich dumm war vom Schiri, war der Schlusspfiff. Der erfolgte trotz mehrminütiger Unterbrechungen in der zweiten Halbzeit ganz pünktlich. Da hätten drei Minuten mindestens nachgespielt werden müssen. Aber Nietleben hätte auch noch 30 Minuten spielen können: die waren auch einfach zu schlecht, um den Ball mehr als einmal im Tor unterzubringen. Da Aufbau Tasmania 2:2 spielte, stieg die 2. Mannschaft von Askania Nietleben in die Stadtliga ab.
Alles in allem war das Spiel wirklich lohnend anzuschauen, da es besonders in der zweiten Halbzeit enorm spannend war.
Mit dem Wissen abgestiegen zu sein, wurde noch mal dem Schiedsrichtergespann etwas Freundliches mitgegeben „Die Verletzungspausen hast du nicht nachspielen lassen, ja?! Du Votze!!“ Wobei die wirklich etwas unglückliche Niederlage auf den „Heimschiedsrichter“ zu schieben wirklich lächerlich war.
Ground Nr. 327 (ein neuer Ground; diese Saison: 97 neue)
Sportveranstaltung Nr. 829 (diese Saison: 196)
Tageskilometer: 50 Rad
Saisonkilometer: 26.130 (12.810 Auto; 5.370 Öffentliche Verkehrsmittel; 4.990 Fahrrad; 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 34
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 151
Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090620%20VfB%2007%20Lettin%202-1%20Nietlebener%20SV%20Askania%20II/
Sonntag, 18. Januar 2009
WE129I: Zeitspiel in Landsberg - Oder: Wie aus der Schlussminute fünf Minuten wurden und eine Sekunde vor Spielende noch einer vom Feld flog
Samstag, 17. Januar 2008 - Anwurf 15.25
Kreisklasse Saalekreis (Frauen, 6. Liga, unterste Liga)
Ergebnis: 25:16 nach 60 Min. - Halbzeit 10:6
Tore: ?
Zeitstrafen: 2:4 Min.
Platzverweise: Keine
Halle: Sporthalle im Schulzentrum Landsberg (Kap. 250* Sitzplätze)
Zuschauer: 30 (3 Gästefans)
Spielqualität: 2,0/10 (Sehr schwach)
SG Queis II 30:29 Nietlebener SV Askania
Samstag, 17. Januar 2008 - Anwurf 16.15
Kreisklasse Saalekreis (8. Liga, unterste Männerliga)
Ergebnis: 30:29 nach 60 Min. - Halbzeit 16:16
Tore: ?
Zeitstrafen: 4:12 Min.
Platzverweise: Keine
Halle: Sporthalle im Schulzentrum Landsberg (Kap. 250* Sitzplätze)
Zuschauer: 15 (4 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (Überdurchschnittlich)
SG Queis 25:25 Saaletal Reichardswerben/ Prittitz
Samstag, 17. Januar 2008 - Anwurf 18.15
Verbandsliga Sachsen-Anhalt Süd (5. Liga)
Ergebnis: 25:25 nach 60 Min. - Halbzeit 16:11
Tore: ?
Zeitstrafen: 16:20 Min.
Platzverweise: 3x2 Minuten für einen Spieler von Queis (50.), direkt Rot wegen groben Fouls für einen von Saaletal nach 59:56, Rot wegen desselben Vergehens für einen weiteren Spieler der Gäste nach 59:59
Halle: Sporthalle im Schulzentrum Landsberg (Kap. 250* Sitzplätze)
Zuschauer: 30 (2 Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (Gut)
* Die Vortribünen waren nicht freigegeben. Diese bieten 750 Zuschauern Platz. Insgesamt liegt die Hallenkapazität also bei 1.000 Sitzplätzen.
Da es nass, kalt und schlecht geräumt war, nahmen wir anstatt der Fahrräder den Zug. Die Räder nahmen wir zwar trotzdem mit, aber sie waren weitestgehend unnütz an diesem grauen Januartag.
Nachdem wir 13 Minuten Zug gefahren waren, stiegen wir in Halle um, wobei die Umsteigezeit 35 Minuten betrug - und das nur, um 10 Minuten mit dem Zug nach Landsberg weiter zu fahren. Im Sommer nehmen wir die Räder, wenn wir einmal den Fußballverein aufsuchen werden...
Das Besichtigungsprogramm von Landsberg hatten wir dann recht schnell durch. Leider kommt man nicht in die Doppelkappelle St. Crucis hinein - es sei denn, man macht im Büro Druck oder kommt zu total sinnlosen Öffnungszeiten im Zeitraum Mai bis Oktober. Aber schon allein der Burgberg ist mal einen Besuch wert.
Ansonsten gibt es in der weitestgehend langweiligen Landstadt keine weiteren Sehenswürdigkeiten, wobei das Rathaus, das Gemeindeamt und die Stadtkirche noch ansprechende Fotomotive sind. Gelungen sind auch die Wandmalereien an der regional bedeutungsvollen Brauerei.
Wir fuhren dann zur modernen Schulturnhalle am Fußballstadion bzw. am Schulzentrum - dort teilen sich sage und schreibe vier Schulformen (Grund-, Sekundar- und Behindertenschule sowie Gymnasium) ein Gebäude - und kamen dort unverhofft ein Frauenhandballspiel zu sehen. Es war die unterste Spielklasse, was uns nach zwei Minuten Zuschauen auch einleuchtete. Zwar steigerte sich die Torquote enorm (als wir kamen, waren - da das Spiel mit 25 Minuten Verspätung (warum auch immer) begann - gerade einmal 5 Tore gefallen), doch alles in allem war jede einzelne der überwiegend sehr jungen Spielerinnen - da war kaum eine älter als ich - so etwas von unbedarft und unbeweglich, dass man sich echt fragte: stehen da Altherrenmannschaften auf der Platte, oder was? Wobei dieser Vergleich eigentlich unangebracht ist, da unfair gegenüber der Leistung der Alten Herren, die im darauf folgenden Spiel einen um Welten besseres Handball zeigten.
Aber noch kurz etwas zum Frauenspiel: nach einer Weile setzte sich Landsberg ab und es gab ab und an ein paar sehenswerte Szenen - mal abgesehen von den Fouls, die von manchen Zuschauern mit passenden Kommentaren wie „Nu, das war aba jetze Judo! Dr Yppon war das!“ versehen wurde - trafen auch ab und an einmal die Spielerinnen spektakulär.
Dem zweiten Spiel waren einige Zuschauer ferngeblieben, wobei das vom sportlichen Aspekt - über mangelnde körperliche Attraktivität konnte man sich ja zumindest bei einigen Spielerinnen nicht beklagen; da waren die bierbäuchigen 45jährigen auf der Platte leider nicht so drauf - ein großer Fehler war. Die beiden Mannschaften, die größtenteils aus Spielern der Generation Ü-35 bestanden, zeigten eine ansprechende Leistung. Keine Mannschaft führte jemals mit mehr als vier Tore, meistens war das Spiel absolut ausgeglichen und hätte es nicht noch einen Skandal zwei Minuten vor Schluss gegeben, wäre dieses Spiel unentschieden - gerechtermaßen unentschieden! - ausgegangen.
Aber die Schiedsrichter aus Dieskau hatten etwas dagegen. Die Leistungen der Handballmannschaften Dieskaus, insbesondere der Damen, welche die schlechteste im Landkreis ist und die diesjährige Rekordniederlage von 5:50 schaffte, sind allerdings auch nicht besser, als die der Schiris vom Verein. Es wurden so kleinlich und überzogen zwei Minutenstrafen verteilt, dass die Gäste nach 58:20 nur noch zu dritt auf der Platte waren. Als es dann einen Angriff der Heimmannschaft gab, beging ein Nietlebener ein nicht-zweiminutenwürdiges Foul. Der zudem verhängte Siebenmeter konnte minutenlang nicht ausgeführt werden, da die Spieler der Gäste unter Protest das Feld verließen. Sie überlegten es sich - nachdem sie diese beiden völlig verkalkten Schwachköpfe von Schiedsrichtern lautstark beschimpft hatten - allerdings noch einmal anders. Kassierten das 30:28 und erzielten dann, mittlerweile „nur“ noch mit drei Mann in Unterzahl, das 30:29. Die letzten 30 Sekunden wurden 6:4 zu Ende gespielt. Der Abschluss war wirklich eine Farce, was die vier aus Halle-Neustadt mitgereisten Fans hinter uns mit Recht aufregte. Die Spieler waren natürlich ebenso schlecht auf die Un(?)parteiischen zu sprechen.
Das dritte Spiel war dann erwartungsgemäß der Höhepunkt, wobei der Zuschauerzuspruch von 30 nichtzahlenden Zuschauern - nicht einmal für die Verbandsligapartie wurde Eintritt erbeten, Catering gab es auch keins - eine Frechheit war. Aber in diesem Dreckskaff Queis scheint es keine Sporthalle zu geben, weswegen im fast 10km entfernten Landsberg gespielt wird.
Immerhin krakelten die Rentner ab und an mal dazwischen, vor allem wenn die Chancenverwertung mal wieder schwach war.
Zur Pause führten die Hausherren deutlich, doch der Fünftorevorsprung schwand nach der Pause zusehends. Höhepunkt und zeitaufwendigster Spielabschnitt war auch hier die Schlussphase, wobei diese beiden Mannschaften echt den Vogel abschossen: es fällt gerade das 25:25 für die Spielgemeinschaft aus dem Saaletal bei Weißenfels, es sind noch 40 Sekunden zu spielen und Queis greift an. Festgemacht. Weiter Zuspielen am Kreis. Wieder Festgemacht. Dann ein Foul und ein Freiwurf. Der wird abgeblockt. Wieder ein Wurfversuch, doch ein Gästespieler sprint auf den Werfer zu und hämmert ihn mit einer fetten Clothesline zu Boden. Wer die Wrestlingbegriffe nicht so kennt: er schlug dem Gegner mit Schwung den Unterarm ins Gesicht. Eine lautstarke Streiterei bricht aus, es wird geschubst. Noch vier Sekunden.
Wieder Freiwurf, wieder abgeblockt, wieder holt sich Queis den Ball, wieder eine Clothesline, wieder eine glatte rote Karte für einen Gästespieler, wieder Tumult. Der letzte Freiwurf schließlich, landete dann überm Tor.
Ein für die Gäste etwas glückliches, aber immer spektakulär und regelrecht heldenhaft verteidigtes Unentschieden.
Wir gingen, doch sehr zufrieden, vor allem mit dem, was wir im letzten Spiel geboten bekommen hatten, zu den Fahrrädern und fuhren langsam zum vergammelten Landsberger Bahnhof. Umsteigen und Essen in Halle, Ankunft dann in Merseburg.
Statistik:
Ground Nr. 276 (neuer Ground; diese Saison: 46 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 731-733 (diese Saison: 100)
Tageskilometer: 90 (80 Eisenbahn, 10 Fahrrad)
Saisonkilometer: 17.265 (9.270 Auto/ 2.960 Flugzeug/ 2.710 Bahn/ 2.325 Fahrrad)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 129
Mehr Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090117a%20Landsberg%20bei%20Halle%20an%20der%20Saale/
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http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090117b%20Handball%20in%20Landsberg%20-%203%20Spiele/





