Fußballclub Helmstedt 1989 |
3 : 6 (2:3) |
Freie Turnerschaft Braunschweig |
-
Datum: Mittwoch, 14. Mai 2025 – Beginn: 19.00 -
Tore: 0-1 5. Faustmann, 0-2 8. Fricke, 1-2 11. Kilian, 2-2 42. Kilian, 2-3
45.+2 Schneider, 2-4 63. Meinecke, 3-4 76. Ada, 3-5 77. Schneider, 3-6 90.+1
Oktay -
Verwarnungen: 6x Helmstedt, 4x FT -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz an der Kanthalle (Kap. 1.250, davon 250 Sitzplätze) |
TSV Adler Handorf 1902 |
14 : 1 (9:0) |
TSV Meerdorf |
-
Datum: Donnerstag, 15. Mai 2025 – Beginn: 18.30 -
Tore: 1-0 5. Ramp, 2-0 7. Janeck, 3-0 10. Kühn, 4-0 20. Kühn, 5-0 23.
Lohmeyer, 6-0 26. Lasowski, 7-0 36. Ramp, 8-0 40. Ramp, 9-0 41. Ramp, 10-0
51. Ramp, 11-0 55. Moritz (Foulelfmeter), 12-0 65. Kühn, 12-1 75. Schlechter,
13-1 77. Oppermann, 14-1 84. Kühn -
Verwarnungen: keine -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz Pfingstanger Handorf (Kap. 400 Stehplätze zzgl. 400
Stehplätze außerhalb des Zauns) |
Photos with English commentary: a) 6th Division in Helmstedt: FC 1989 vs. FT Braunschweig |
Da ich dieses Wochenende nur je ein Spiel Samstag und ein Spiel Sonntag
geplant hatte, besuchte ich gleich zwei Partien unter der Woche. Am Mittwoch
stieg ich nach der Arbeit aufs Fahrrad um und kam zügig die 15km nach
Helmstedt durch. Noch rechtzeitig am Platz, gab es am Kassenhäuschen keine
Karte, kein Programmheft aber man wollte völlig maßlose 7€ für einen sicheren
Absteiger aus der Landesliga. Kein Wunder, dass da nur eine erbärmlich
niedrige Zuschauerzahl zusammenkam... Der Gastgeber hat immerhin ein ganz schönes Stadion mit drei
zugewucherten Stehstufen auf einer Seite, Graswällen auf zwei weiteren und
zahlreichen Holzbänken auf drei Seiten. FC Helmstedt 1989 wurde übrigens als
FC Türk Gücü gegründet, strich 2024 jedoch den Namenszusatz, mit dem er bei
Gründung auf die überwiegend türkischstämmigen Mitglieder hinwies. Mittlerweile
sind es halt Spieler aus verschiedenen Ländern und auch zahlreiche Deutsche
ohne Migrationshintergrund, die da spielen – daher die Namensänderung. Aber erfolgreicher
sind sie dadurch nicht... Die Freie Turnerschaft drängte FC Helmstedt anfangs völlig hinten
rein. Keine 10 Minuten um und schon 0:2. Helmstedt kam jedoch zurück und
glich aus. In der Folge hielten sie gut mit, kassierten jedoch unglücklich in
der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:3. Mit dem 2:4 nach über einer
Stunde schien die Partie entschieden, doch Helmstedt traf noch ein drittes
Mal, ehe sie in der Schlussphase noch mal einbrachen und 3:6 unterlagen. |
Am Donnerstag brauchte ich auf Arbeit zwar länger als geplant,
aber es reicht noch, um kurz vor Anpfiff auf dem Pfingstanger im südlich von
Peine gelegenen Handorf zu landen. Die umzäunte und von baumgesäumten Feldern
umgebene Wiese mit zwei Toren drauf liegt ganz nett aber unspektakulär da. 3€
Eintritt auch hier über jedem vernünftigen Maß – das ist nur 2. Kreisklasse,
kein Zuschauerkomfort und keine Extras wie ein Ticket! Wenigstens einige
Zuschauer mehr als in Helmstedt... Die sahen auch ein tolles Spiel der Gastgeber. Die Adler flogen regelrecht
durch die gegnerische Hälfte. Angriffe und Chancen im Minutentakt, Meerdorf
völlig überfordert. Der bereits abgestiegene Tabellenletzte sah kein Land,
Handorf kombinierte toll und traf aus allen Lagen. 9:0 bei Halbzeit, nach dem
12:0 ein Ehrentor der Gäste, am Ende ein gewaltiges 14:1 und Handorf nun auf
dem zweiten Aufstiegsplatz. Nach Abpfiff lief ich noch eine Runde durchs Dorf, was ich
diesmal ja nicht vor Spielbeginn geschafft hatte. Eine unspektakuläre Kirche,
daneben ein großes Kriegerdenkmal, außerdem einige historische Gehöfte. Ganz
nett da in Handorf. |
Statistik: - Grounds: 3.799 (Mi 1, Do 1; diese Saison: 160 neue) - Sportveranstaltungen: 5.348 (Mi 1, Do 1; diese Saison: 223) - Tourkilometer: 170 (Mi 30km Rad, Do 140km Auto) - Saisonkilometer: 92.620 (53.460 Flugzeug/ 35.960 Auto, davon
13.700 Mietwagen/ 2.970 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie:
22, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 229 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020] |
Samstag, 17. Mai 2025
W3.0229I-II: 24 Tore in nur 2 Spielen
Dienstag, 13. Mai 2025
W3.0228II-III: Leuna-Wochenende mit erneutem 0:0 gegen Zeitz und richtungsweisendem Sieg der Hockeyer in Dresden
TSV Leuna 1919 II |
2 : 2 (1:1) |
SV Braunsbedra II |
-
Datum: Samstag, 10. Mai 2025 – Beginn: 12.30 -
Tore: 1-0 40. Niclas Franke, 1-1 41. Kay Tischler, 1-2 63. Paskal Dubelzek,
2-2 80. Jannick Lukas Büchner -
Verwarnungen: Sebastian Hunold (TSV); Leandro Reifarth, Kay Tischler, Christian
Arlt (SVB) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
TSV Leuna 1919 |
0 : 0 (0:0) |
1. FC Zeitz |
-
Datum: Samstag, 10. Mai 2025 – Beginn: 15.00 -
Tore: keine -
Verwarnungen: Paul Herda, Johnny Gumbrecht, Billy Gumbrecht (TSV); Florian
Grosser, Leonard Seyfert, Khemgin Solivani, Leon Grünbeyer, 2x Trainer Maik
Kunze (Zeitz) -
Platzverweise: Zeitz-Trainer Kunze (Gelb-Rot nach Spielschluss wegen
wiederholtem Meckern) -
Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
Eisenbahner Sportverein Dresden |
1 : 3 (1:1 / 0:2 / 0:0 / 0:0) |
TSV Leuna 1919 |
-
Datum: Sonntag, 11. Mai 2025 – Beginn: 12.00 -
Tore: NN - Grüne
Karten: 3x ESV, 1x TSV -
Gelbe Karten: keine -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportanlage ESV, Emerich-Ambros-Ufer (Kap. 500, davon 50 Sitzplätze) |
Serkowitzer Fußballsportverein II |
4 : 2 (1:2) |
Sportverein Pillnitz II |
-
Datum: Sonntag, 11. Mai 2025 – Beginn: 15.00 -
Tore: 0-1 6. Muhammad, 1-1 14. Möbius, 1-2 23. Kunath, 2-2 57. Möbius, 3-2
74. Bellahouel, 4-2 93. Bellahouel -
Verwarnungen: 2x Serkowitz, 1x Pillnitz -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Lössnitzstadion Radebeul (Kap. 2.000, davon 700 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: a) Football in Leuna: Reserves vs. Brausbedra Reserves, First XI vs. 1.FC Zeitz b)
Field Hockey in Dresden: ESV vs. TSV Leuna 1919 c)
Football in Radebeul: Serkowitz Res. vs. Pillnitz Res. d)
Saalekreis: Queis, Wiedersdorf, Lochau, Burgliebenau f)
Dresden: Briesnitz, ALTKADITZ, Serkowitz, Radebeul, Niederwartha-Weistropp |
Endlich wieder ein Leuna-lastiges Wochenende, diesmal auch mit
einer Übernachtung und einer Mischung aus Auto und Rad. Ich nahm das Rad im
Isuzu mit und parkte diesen in Queis bei Landsberg. Passend zum mir noch von einem Handballspiel der SG Queis
bekannten Reim „SG Queis – was ‘n Scheiß“ sah es dort auch aus. Gesichtsloser
Ort, am Löschteich gammelten pöbelnde Dreckwänster rum, der Fußballplatz ist
recht gepflegt, aber Wettkämpfe gibt es da keine. Auch das benachbarte
Wiedersdorf macht nichts daher. Über Raßnitz und Lochau fuhr ich nach
Burgliebenau, dort sind die Kirche und das Rittergut interessant. Via
Merseburg ging es über den mittlerweile komplett asphaltierten Saaleradweg an
der ESV-Sportstätte – dort wird leider nur noch der Scheitplatz genutzt und
der Bolzplatz ist zugänglich, das Eisenbahnerstadion verfällt und Platz 3
wird aufgeforstet – vorbei nach Leuna.
|
Zuerst traf Leuna II auf Braunsbedra II. Unter sehr sicherer
Leitung von Alexander Markus (Verein weiß ich leider nicht) kam die Partie
erst nach einer halben Stunde in die Gänge. Der junge Niclas Franke machte
dann den Rene Schmidt und verwandelte eine Ecke direkt (allerdings anders als
das Leuna-Urgestein eine Bogenlampe in den langen Winkel statt immer aufs
kurze Eck). Sofort mit der nächsten Aktion leider schon der Ausgleich. Nach
dem Seitenwechsel kam der Gast besser ins Spiel und erzielte die Führung.
Durch den Trainersohn gelang in der Schlussphase noch der verdiente
Ausgleich. Braunsbedra verzögerte in der Nachspielzeit die Ausführung einer
eigenen Ecke, sodass der Schiri vor deren Durchführung abpfiff. Selber
schuld, Braunsdorf... |
Es folgte eine eigentlich gute Partie mit etwa gleich verteilten
Chancen und viel Einsatz sowie Siegeswillen auf beide Seiten. Leuna I traf
als Sechster (weder Auf- noch Abstieg mehr möglich) auf den Tabellenführer
aus Zeitz. Enttäuschenderweise gab es wieder keine Treffer. Wenn Zeitz den
Aufstieg verkackt oder man in zwei oder mehr Jahren mal wieder
aufeinandertrifft, werde ich diese Paarung sicherlich nicht wieder gucken. Am
letzten Spieltag der Saison 2023/2024 ging genau diese Paarung nämlich auch
0:0 aus... Ich gehe übrigens davon aus, dass Zeitz den Verbandsliga-Aufstieg
schafft. Leuna war ja auch ein ebenbürtiger und starker Gegner, obschon die
Zeitzer Offensive für einen designierten Aufsteiger schwach war. Nur ein
irregulärer und aberkannter Treffer nach einem Foul am Leuna-Keeper landete
im Tor. Immerhin hat das Gespann um den Akener Schiri Welsch (Kopp,
Schirrmeister) das gesehen – sonst trafen sie einige Fehlentscheidungen, v.a.
gegen Leuna. Die einzigen im Stadion, die dieser Feststellung wiedersprechen
würden, war die Zeitzer Bank. Die Spieler verhielten sich fair, Trainer Kunze
und seine beiden Handlanger waren jedoch ständig im Reklamieren, Meckern und
Fordern. Nachdem ich und einige andere den Vogel in der Schlussphase schön
beleidigten, hielt der bis Abpfiff still, riss dann aber nochmal sein Maul
gegen die Schiris auf und bekam gelb-rot. Unsympathisch, unfair im Umgang mit
dem Gegner, arrogant und fühlte selbst bei den klarsten Entscheidungen ungerecht
behandelt. Ebenfalls eines Staffelsiegers nicht würdig, dieses
Trainergespann. |
Zurück am Auto in Queis, fuhr ich zum Einkaufen und Abendessen
nach Schkeuditz. Auf dem Rastplatz an der Autobahn bettelten Rumänen (Roma
natürlich) nach Spritgeld. Ich fuhr in Döbeln ab und checkte ins gebuchte
„Ostel“ ein. Für die primitive Absteige sind die 33€ noch zu viel, aber
mittlerweile kriegste ja nix Günstigeres mehr. |
Sonntagmorgen
ging es von Döbeln aus mit dem Rad durchs sehr hügelige Mittelsachsen via Beicha,
Leuben und Schieritz – zahlreiche kleine Dörfer in der Gegend haben hier
schöne Kirchen oder Schlösser – bis zum Elberadweg gegenüber von Zadel
runter. Ab Meißen ging es recht eben mit tollem Blick ins tief
eingeschnittene Elbtal mit Zwischenhalt in Gauernitz (versifftes, aber in
Restaurierung befindliches Schloss) nach Dresden. |
Die Radwege im westlichen Bereich der Stadt (u.a. Cotta) waren
durchweg schlecht ab Verlassen des Elberadwegs. Dennoch kein Problem zum Emerich-Ambroß-Ufer
zu kommen, wo der Eisenbahnersportverein Handball, Faustball, Fußball und auch
Hockey anbietet. Das Hockeyspiel war in der Tat der Grund zur Tour nach
Dresden, denn der zweitplatzierte ESV traf auf den Tabellenführer TSV Leuna.
Nur noch die sogenannte mitteldeutsche Oberliga, aber nach dem Erfolg beim
ESV ist der Aufstieg in die Regionalliga Ost eigentlich nicht mehr zu nehmen.
Leuna erzielte schon nach 2 Minuten den ersten Treffer, Dresden glich zwar
vor der ersten Pause aus, doch Leuna beherrschte das zweite Viertel und baute
die Führung auf 1:3 aus. Die zweite Hälfte war fehlerbehafteter und nicht so
sehenswert, Dresden vergab noch einen Strafstoß und so blieb es beim 1:3. Der
Kunstrasenplatz ist übrigens in eine ältere Anlage mit kleinen Wällen unschön
reingepfuscht worden und es gibt zahlreiche Sichtbehinderungen, wenn man
nicht vorne an der Bande steht. Wie die meisten Hockeyanlagen, auch gerade im
Bereich Ost, wenig sehenswert. Fürs Fußball-Groundhopping (wenn man nicht die
sächsische Landeshauptstadt komplettieren will) auch keine Empfehlung für den
Plasteplatz. Die Sporthalle nebenan ist viel lohnender. Das Berliner
Hockey-Olympiastadion ist übrigens mit Abstand bester Hockeyplatz im Bereich,
dann kommt wahrscheinlich schon Leuna mit dem Kunstrasen im Stadion des
Friedens oder wegen des Panoramas der Hockeyplatz in Pillnitz. |
Ich fuhr wieder nach Briesnitz, ging da günstig Essen (Jasmin
Döner) und schaute die alte Bebauung mit dem Gutshaus mit eindrucksvollem
Torturm an. Noch sehenswerter war nach Überquerung der Elbe auf dem Radweg
der Autobahnbrücke, der Stadtteil Altkaditz, wo viele historische Höfe und
eine schöne Kirche (geöffnet) anzuschauen waren. Serkowitz war uninteressant,
aber im direkt angrenzenden Teil von Radebeul spielten eben die Serkowitzer
in einem sehr schönen kleinen Stadion. |
Zwar nur 1. Kreisklasse und auch noch die Abstiegsrunde, aber zum
einen ein wirklich schöner Ground vor einem eindrucksvollen Schulgebäude, mit
Sporthalle (Eingang durchs Foyer), mehreren Stehstufen, drei Reihen
Schalensitzen, schönem Sprecherturm, Laufbahn, Kunstrasen... Und zum anderen
war die erneut kostenfreie Partie richtig sehenswert. Frühe Führung für den
favorisierten Gast (Pillnitz II), Serkowitz II kommt langsam ins Spiel,
gleicht aus, doch kassiert bald darauf einen Weitschuss zum erneuten
Rückstand. In der zweiten Hälfte ein zwar technisch nach wie vor zerfahrenes,
aber läuferisch und von den Torchancen her sehenswertes Spiel. Serkowitz
drehte die Partie noch erstaunlicherweise, u.a. durch einen Doppelpack eines
nordafrikanischen Spielers, dem dann in Anbetracht seiner religiös-begründeten
Abneigung gegen Alkohol vorgeschlagen wurde, die fällige Kiste Bier für den Rest
der Mannschaft zu holen... |
Die Rückfahrt hielt schon nach wenigen Kilometern einen Knaller
parat: von Niederwartha nach Weistropp
ist es kilometerlang unheimlich steil. Erst ab Wilsdruff geht es auch mal
bergab. Via Tanneberg fuhr ich nach Nossen. Dort folgte ich dem Mulderadweg
nach Döbeln, zurück zum Auto. Der Mulderadweg ist schön gelegen aber ziemlich
idiotisch konzipiert: führt kaum direkt am Fluss entlang und wenn dann
unbefestigt oder extrem eng, teilweise auch gar kein Radweg auf irgendwelchen
Kreisstraßen. Auf jeden Fall eine absolut lohnende Tour da nach Dresden und die
Rückfahrt mit dem Auto verlief auch gut. |
Statistik: - Grounds: 3.797 (Sa 0, So 2; diese Saison: 158 neue) - Sportveranstaltungen: 5.346 (Sa 2, So 2; diese Saison: 221) - Tourkilometer: 640 (Sa 240km Auto und 50km Rad, So 230km Auto und
120km Rad) - Saisonkilometer: 92.450 (53.460 Flugzeug/ 35.820 Auto, davon
13.700 Mietwagen/ 2.940 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [letzte Serie:
22, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 228 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020] |
Freitag, 9. Mai 2025
W3.0228I: Nachholspiel im sonnigen Sunstedt
MTV Sunstedt von 1924 |
4 : 0 (2:0) |
FC Schunter (VfL Lehre / SV Brunsrode / SV Flechtorf) – II.
Mannschaft |
-
Datum: Mittwoch, 7. Mai 2025 – Beginn: 18.15 -
Tore: 1-0 27. Lunkewitz, 2-0 41. Hey, 3-0 49. Hey, 4-0 86. Lunkewitz -
Verwarnungen: 3x Sunstedt -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz Sunstedt (Kap. 375, davon 75 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: |
Diesen Mittwoch mal ausnahmsweise Homeoffice gehabt, sodass ich
für diesen Kreisklasse-Nachholer aufs Rad steigen konnte. Nach kurzen
Besichtigungen von Schickelsheim und dem Spielort Sunstedt – beides ganz
schöne Dörfer in hügeliger Elm-Landschaft mit einigen historischen Häusern –
ging es auf den sehr schön gelegenen Platz. Die Straße „Domblick“ erlaubt
allerdings keinen Blick zum Dom von Königslutter, da die potthässliche
Neubausiedlung im Weg steht. Ansonsten aber ein wirklich schöner Platz mit
Blick in den Elm, übers Dorf, über Felder und eine Baumschule hinweg. Dazu
ein kleines Sportlerheim und eine Mini-Tribüne mit zwei Reihen und
Überdachung. Die unüberdachten Holzbänke sind extrem niedrig. Für 2,50€ - was niedriger ist als im benachbarten Sachsen-Anhalt
für die vergleichbare Spielklasse Bördeliga - gab es ein ganz gutes Spiel zu
sehen, das zwar anfangs von Schunter II bestimmt wurde, aber nach einer
knappen halben Stunde den Führungstreffer von Sunstedt erlebte. Ab diesem
Punkt kippte das Spiel und wurde auch deutlich besser als in den ersten 30
Minuten. Noch vor der Pause das 2:0 und nach dem Seitenwechsel sehr schnell
ein dritter Treffer. Sunstedt verpasste nun einen richtig hohen Sieg,
Schunter II vergab auch alle Entlastungsangriffe. Am Ende noch das 4:0 gegen
die Laufrichtung des Torwarts in den langen Winkel. Das freute nicht nur die versoffenen
und verblödeten Berufsschüler neben mir, sondern die meisten der 70 bis 80
Zuschauer auf dem Platz am Domblick... Zurück fuhr ich den etwas längeren Weg über Süpplingen und Emmerstedt. |
Statistik: - Grounds: 3.795 (1; diese Saison: 156 neue) - Sportveranstaltungen: 5.342 (1; diese Saison: 217) - Tourkilometer: 50 km Fahrrad - Saisonkilometer: 91.810 (53.460 Flugzeug/ 35.350 Auto, davon
13.700 Mietwagen/ 2.770 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 21 [letzte
Serie: 0, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit:
Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 228 Wochen in Folge
[letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von
KW 31/2006 bis KW 11/2020] |
Mittwoch, 7. Mai 2025
W3.0227III-IV: Weferlingens weiteste Auswärtsfahrt und Gemeindederby in Oebisfelde
1. FC Oebisfelde |
3 : 2 (1:2) |
Beendorfer SV 1906 I / MTV Weferlingen 1881 II |
-
Datum: Sonntag, 4. Mai 2025 – Beginn: 14.00 -
Tore: 0-1 14. Klotsch, 1-1 22. Noldin, 1-2 29. Kaczmarek, 2-2 73. Wosahlo,
3-2 90. Queckenstedt -
Verwarnungen: Goldstein (Beendorf) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz am Gehege (Kap. 895, davon 95 Sitzplätze) |
SV Blau-Weiß Elbe Glindenberg |
3 : 3 (1:2) |
MTV Weferlingen von 1881 |
-
Datum: Samstag, 3. Mai 2025 – Beginn: 15.00 -
Tore: 1-0 4. Krebss, 1-1 43. Steffens, 1-2 44. Hirche, 1-3 70. Rahn, 2-3 84.
Rehde, 3-3 90.+1 Bruns (Elfmeter) -
Verwarnungen: 3x Glindenberg, 5x Weferlingen -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz Glindenberg (Kap. 1.650, davon 150 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: a) 10th Division: Elbe
Glindenberg vs. MTV Weferlingen |
Mit 51 Kilometern pro Richtung auf der kürzesten Route ist die
Distanz zwischen Weferlingen, dem westlichsten Bördeligisten, und
Glindenberg, dem östlichsten Bördeligisten, die weiteste Entfernung zwischen
zwei Standorten dieser 10. Liga. Da fuhr ich natürlich erstrecht mit dem Rad
hin... Die Strecke ist auch lohnend. Man könnte auch den Aller-Elbe-Radweg
komplett fahren, aber der ist ja zu über 90 % unbefestigt, sodass ich zum
Zeitsparen die etwas kürzeren Landstraßen (zumeist natürlich keine Radwege
vorhanden) über Flechtingen, Bülstringen und Haldensleben nahm und erst in
Haldensleben auf diesen Radwanderweg wechselte und dann über Rothensee auf dem
eindrucksvollen Deich des Mittellandkanals entlang fuhr. Glindenberg liegt –
bei dem Vereinsnamen Blau-Weiß Elbe auch logisch – an diesem großen Fluss und
ebenfalls am Mittellandkanal. Die Elbe sieht man vom Sportplatz aus jedoch
nicht, dafür aber die Kirche im ansonsten wenig sehenswerten Dorfkern. Der
Platz liegt schön zwischen zwei Deichen, wobei man den einen mit ein paar
Bänken und Betonklötzen zum Zuschauen im Sitzen versehen hat. Ansonsten ist
an dem Platz nur komisch, dass es eine winzige Hütte gibt, wo sich wohl die
Schiris umziehen können und ein freundlicher Typ Getränke ausschenkt. Schön
in Vereinsbechern. Aber es gibt nichts zu Fressen, die Spieler müssen sich in
einem Gebäude ein ganzes Stück entfernt in der Siedlung umziehen und
Zuschauer müssen, wenn sie Scheißen oder nicht ins Gebüsch pissen wollen,
dann auf die Sportlerklos gehen. Die Partie war richtig sehenswert. Glindenberg war bis zur 42.
Minute deutlich besser, gingen auch früh durch konsequentes Nachsetzen in
Führung. Weferlingen gelang jedoch erst aus spitzem Winkel und Nahdistanz und
dann nach Freistoß und Torwartfehler vor der Pause die Führung zum 1:2. Der
Gastgeber-Schlussmann wurde nicht besser, konnte aber beim 1:3 auch nicht
viel machen. Das war jedoch noch lange nicht die Entscheidung: Ein Tor aus
Abseitsposition wurde vom schwachen aber noch jungen Schiedsrichter nicht
abgepfiffen und einen Ellbogenschlag in den Rücken konnte auch er nicht
übersehen und zeigte auf den Punkt. Der Weferlinger Schlussmann bewegte sich
zu früh, konnte den schlecht geschossenen Elfer halten. Leider bemerkte das auch
der Schiri, ließ wiederholen und dann machte es der Schütze besser. Das 3:3
war insgesamt durch die Spielanteile und Chancen verdient, schade dass da mit
dem Abseitstreffer und dem wiederholten Elfer zwei so krumme Dinger für
Glindenberg dabei waren. Noch zwei abschließende Anmerkungen zum Umfeld: richtig stark,
dass Weferlingen wieder mit 30 Zuschauern aufkreuzte und damit fast die
Hälfte des Publikums stellte! Und: Wann kommt dieser scheiß Kreisverband
Börde endlich von dem unsinnigen Trip runter, einen einzigen Linienrichter zu
stellen? Der Typ winkte bei Weferlingen korrekt knappes Abseits, nachdem
wenige Minuten zuvor auf der nicht vom Linienrichter beackerten Hälfte ein
Abseitstor der Glindenberger gezählt wurde! Entweder Schiri plus zwei
Linienrichter oder nur ein Schiri. Was soll so ein Schwachsinn mit einem
Linienrichter?! Viel sinnvoller und vom Regelwerk regional definitiv machbar:
Zwei Schiedsrichter, einer für jede Hälfte, wie beim Handball – diese
Variante wurde bereits in den 20ern, 30ern, 70ern und 00er-Jahren in
verschiedenen Ländern getestet. Wäre ja mal sinnvoll, wenn dieser unbekannte
Provinzverband KFV Börde das System dauerhaft einführen würde – mit so etwas
Sinnvollem könnte der Verband auch überregional als Vorreiter bekannt werden.
|
Am Sonntag blieb ich innerhalb der Gemeinde, denn die II. Mannschaft
von Weferlingen war in Oebisfelde zu Gast. Der Hauptort hat trotz immerhin
5.000 Einwohnern nur noch eine Fußballmannschaft der Männer im
Wettkampfbetrieb und die steht in der untersten Liga gerade einmal im hinteren
Mittelfeld. Der Ort hat weitaus bessere Handballer... Aber heute interessierte nur Fußball, denn die SG Weferlingen II
/ Beendorf I gastierte. Die Sportanlage ist recht weitläufig, leider aber eine
der langweiligsten im ganzen Landkreis. Der Hauptplatz ist immerhin mit ein
paar Schalensitzen und Bänken versehen. Es gibt noch zwei Kleinfeldplätze,
ein Beachvolleyballfeld und einen weiteren Großfeldplatz, auf dem sich
komischerweise erwärmt wurde, anstatt auf dem Hauptplatz. Auch ganz komisch,
was teilweise für unfreundliche Leute (nur ältere, gar nicht mal die
jüngeren) da rumliefen und rumstanden. Aber bei meinem Besuch bei den Handballern
war mir das Publikum noch negativer aufgefallen als heute. Dafür war ein sehr
faires Spiel zwischen den beiden Teams festzustellen. Weferlingen/ Beendorf
ging recht früh in Führung, kassierte zwar den Ausgleich, machte aber
insgesamt die bessere Figur in Hälfte eins und donnerte noch einen zweiten
Treffer in den Winkel. Nach der Pause bestimmte leider Oebisfelde über lange
Phasen die Partie. Der Gästeschlussmann hielt richtig viele Dinger, konnte
aber den Ausgleich und das Siegtor der Oebiser in der 90. Minute leider nicht
verhindern. Die v.a. im zweiten Abschnitt der zweiten Hälfte vergeigten
Torchancen von Beendorf/Weferlingen waren auch recht heftig. Sehr ärgerlich,
diese Niederlage! Nach dem Spiel besuchte ich noch die Burg. Der Aufstieg auf den
Turm kostet 3€, was verglichen mit 1€ in Camburg (siehe Bericht vom 1. Mai)
sehr hoch wirkt. In Camburg ist die Landschaft spektakulärer, in Oebisfelde
die Architektur. Auf dem Hinweg hatte ich noch Fotos in Lockstedt und Gehrendorf
gemacht, beide Orte haben ganz ansehnliche Kirchen und das ein oder andere
Fachwerkgehöft zu bieten. |
Statistik: - Grounds: 3.794 (Sa 1, So 1; diese Saison: 155 neue) - Sportveranstaltungen: 5.341 (Sa 1, So 1; diese Saison: 216) - Tourkilometer: 140 km Fahrrad (Samstag 100km Rad, Sonntag 40km
Rad) - Saisonkilometer: 91.760 (53.460 Flugzeug/ 35.350 Auto, davon
13.700 Mietwagen/ 2.720 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 20 [letzte
Serie: 0, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit:
Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 227 Wochen in Folge
[letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von
KW 31/2006 bis KW 11/2020] |
Samstag, 3. Mai 2025
W3.0227II: Packendes Pokalhalbfinale in St. Gangloff
SV St. Gangloff 1990 |
5 : 6 (1:2/2:2/2:2/3:4) n.E. |
SG TSV 1860 Ranis / TSV Germania Krölpa 1869 |
-
Datum: Donnerstag, 1. Mai 2025 – Beginn: 14.00 -
Tore: 0-1 13. Doutheil, 0-2 22. Weedermann, 1-2 37. Gruber, 2-2 63. Lüdeke,
Elfmeterschießen: 2-3 Weedermann, 3-3 Gruber, 3-4 Molle, 4-4 Pröter, 4-5
Adler, 5-5 Gründig, 5-6 Aland -
Verwarnungen: Lüdeke, Becker (Gangloff); 2x Ludwig, 2x Hahn, Doutheil, Molle,
Thiele (Ranis) -
Platzverweise: Ludwig von Ranis (90. Min. Gelb-Rot wg. Foul / Reklamieren),
Hahn von Ranis (90.+4 Gelb-Rot wg. Foul / Reklamieren) -
Austragungsort: Sportplatz St. Gangloff (Kap. 1.500 Stehplätze) |
Photos with English commentary: |
Am Tag der Arbeit fuhren wir mit einem Zwischenstopp in Camburg
an der Saale, wo die Burg mittlerweile richtig gut saniert ist und der Turm
mit ein paar Ausstellungstafeln im Treppenhaus immer noch für nur 1€ Eintritt
bestiegen werden kann, nach St. Gangloff. Als ich erstmals diesen Namen in
einem Groundhoppingbericht las, dachte ich, es würde um Kreisliga in Bayern
gehen... Die sehr schöne Hügellandschaft oder die vielfach unspektakulären
neueren Häuser könnten natürlich auch in Bayern stehen, aber die Bauweise der
Kirche des Heiligen Gangloff (andere Schreibweise: Gangolf) passte da doch
schon mehr nach Thüringen. Ansonsten dominiert leider die leerstehende Schule
den Ort architektonisch. |
Hinter der Schule liegt der schöne Fußballplatz mit teils
baumbestandenen Grashängen auf zwei Seiten. Die flachen Seiten sind mit
Bäumen umstanden, bieten dennoch teils einen Blick in die Landschaft bzw.
über den Ort. Es gibt ein sehr kleines Kabinengebäude und einen Imbissstand
mit preisgünstiger Verpflegung. Der Eintritt mit 4€ erscheint hingegen zu
hoch; die Kreisoberligen in Thüringen sind gerade einmal 8. Spielklassen und
sehr kleinteilig. In diesem Kreispokalhalbfinale kommt auch noch hinzu, dass
ein stark abstiegsbedrohter Gastgeber auf einen nur knapp vorm Abstiegsplatz
stehenden Gast traf. Dafür war die Partie allerdings gut. Per Kopf nach
Standard an allen vorbei und ein sicher verwandelter Foulelfmeter und schon
stand es 0:2 für die leicht favorisierte SG Ranis/ Krölpa. Vor der Pause
zwang St. Gangloff zwar den Ball noch mal über die Linie, aber nach dem
Seitenwechsel waren wieder nur die Gäste am Drücker. Nach über einer Stunde
fiel dann jedoch gegen den Spielverlauf der Ausgleich. In der Schlussphase
kam es zunehmend zu Auseinandersetzungen, weil der Gangloffer Torwart
mehrfach angerempelt wurde und dieser das dann als versuchten Mord
darzustellen versuchte. Nach dauerndem Rempeln und Reklamieren mussten aber
zwei Gästespieler vom Feld. In der Verlängerung ist sowas natürlich
ungünstig, zumal aufgrund weiterer Fouls auch einige Nachspielzeit gewährt
wurde. St. Gangloff zeigte sich jedoch völlig unfähig vorm Tor und Ranis
hatte kaum weniger Spielanteile und Angriffe mit 9 gegen 11, als der
Gastgeber. So war es am Ende auch verdient, dass Ranis/Krölpa schließlich im
Elfmeterschießen mit 3:4 (Endstand somit 5:6) gewann. Idiotisch war aber das
Verhalten mehrerer ihrer Spieler, die den Heimtorwart provozierend
anjubelten. Das hätte eigentlich noch 3, 4 gelbe Karten geben müssen wegen
unsportlichen Verhaltens... Der Finalgegner an Pfingsten ist dann der FSV Orlatal, die ich
für favorisiert halte. |
Statistik: - Grounds: 3.792 (1; diese Saison: 153 neue) - Sportveranstaltungen: 5.339 (1; diese Saison: 214) - Tourkilometer: 440km Auto - Saisonkilometer: 91.620 (53.460 Flugzeug/ 35.350 Auto, davon
13.700 Mietwagen/ 2.580 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 18 [letzte
Serie: 0, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit:
Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 227 Wochen in Folge
[letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von
KW 31/2006 bis KW 11/2020] |


















