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Samstag, 3. Mai 2025

W3.0227II: Packendes Pokalhalbfinale in St. Gangloff

SV St. Gangloff 1990

5 : 6 (1:2/2:2/2:2/3:4) n.E.

SG TSV 1860 Ranis / TSV Germania Krölpa 1869

- Datum: Donnerstag, 1. Mai 2025 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Kreispokal Jena Saale Orla (Halbfinale; beide Teams Kreisoberliga JSO, jew. 8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-6 nach 135 (46/53/16/20) Minuten und Elfmeterschießen – Halbzeit: 1-2, reguläre Spielzeit: 2-2, Verlängerung: 0-0 (0-0), Elfmeterschießen: 3-4

- Tore: 0-1 13. Doutheil, 0-2 22. Weedermann, 1-2 37. Gruber, 2-2 63. Lüdeke, Elfmeterschießen: 2-3 Weedermann, 3-3 Gruber, 3-4 Molle, 4-4 Pröter, 4-5 Adler, 5-5 Gründig, 5-6 Aland

- Verwarnungen: Lüdeke, Becker (Gangloff); 2x Ludwig, 2x Hahn, Doutheil, Molle, Thiele (Ranis)

- Platzverweise: Ludwig von Ranis (90. Min. Gelb-Rot wg. Foul / Reklamieren), Hahn von Ranis (90.+4 Gelb-Rot wg. Foul / Reklamieren)

- Austragungsort: Sportplatz St. Gangloff (Kap. 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 270 (zahlende: 227, Gästefans: mind. 50)
- Spielbewertung: 7,0/10

SV St. Gangloff 5:6(pen.) SG Ranis/ Krölpa

Photos with English commentary:

a) Jena-Saale-Orla District Cup Semi-Final in St. Gangloff

b) Thuringia: Camburg castle keep, St. Gangloff village

Am Tag der Arbeit fuhren wir mit einem Zwischenstopp in Camburg an der Saale, wo die Burg mittlerweile richtig gut saniert ist und der Turm mit ein paar Ausstellungstafeln im Treppenhaus immer noch für nur 1€ Eintritt bestiegen werden kann, nach St. Gangloff. Als ich erstmals diesen Namen in einem Groundhoppingbericht las, dachte ich, es würde um Kreisliga in Bayern gehen... Die sehr schöne Hügellandschaft oder die vielfach unspektakulären neueren Häuser könnten natürlich auch in Bayern stehen, aber die Bauweise der Kirche des Heiligen Gangloff (andere Schreibweise: Gangolf) passte da doch schon mehr nach Thüringen. Ansonsten dominiert leider die leerstehende Schule den Ort architektonisch.

St. Gangloff

Hinter der Schule liegt der schöne Fußballplatz mit teils baumbestandenen Grashängen auf zwei Seiten. Die flachen Seiten sind mit Bäumen umstanden, bieten dennoch teils einen Blick in die Landschaft bzw. über den Ort. Es gibt ein sehr kleines Kabinengebäude und einen Imbissstand mit preisgünstiger Verpflegung. Der Eintritt mit 4€ erscheint hingegen zu hoch; die Kreisoberligen in Thüringen sind gerade einmal 8. Spielklassen und sehr kleinteilig. In diesem Kreispokalhalbfinale kommt auch noch hinzu, dass ein stark abstiegsbedrohter Gastgeber auf einen nur knapp vorm Abstiegsplatz stehenden Gast traf. Dafür war die Partie allerdings gut. Per Kopf nach Standard an allen vorbei und ein sicher verwandelter Foulelfmeter und schon stand es 0:2 für die leicht favorisierte SG Ranis/ Krölpa. Vor der Pause zwang St. Gangloff zwar den Ball noch mal über die Linie, aber nach dem Seitenwechsel waren wieder nur die Gäste am Drücker. Nach über einer Stunde fiel dann jedoch gegen den Spielverlauf der Ausgleich. In der Schlussphase kam es zunehmend zu Auseinandersetzungen, weil der Gangloffer Torwart mehrfach angerempelt wurde und dieser das dann als versuchten Mord darzustellen versuchte. Nach dauerndem Rempeln und Reklamieren mussten aber zwei Gästespieler vom Feld. In der Verlängerung ist sowas natürlich ungünstig, zumal aufgrund weiterer Fouls auch einige Nachspielzeit gewährt wurde. St. Gangloff zeigte sich jedoch völlig unfähig vorm Tor und Ranis hatte kaum weniger Spielanteile und Angriffe mit 9 gegen 11, als der Gastgeber. So war es am Ende auch verdient, dass Ranis/Krölpa schließlich im Elfmeterschießen mit 3:4 (Endstand somit 5:6) gewann. Idiotisch war aber das Verhalten mehrerer ihrer Spieler, die den Heimtorwart provozierend anjubelten. Das hätte eigentlich noch 3, 4 gelbe Karten geben müssen wegen unsportlichen Verhaltens...

Der Finalgegner an Pfingsten ist dann der FSV Orlatal, die ich für favorisiert halte. 

SV St. Gangloff 5:6(pen.) SG Ranis/ Krölpa

Statistik:

- Grounds: 3.792 (1; diese Saison: 153 neue)

- Sportveranstaltungen: 5.339 (1; diese Saison: 214)

- Tourkilometer: 440km Auto

- Saisonkilometer: 91.620 (53.460 Flugzeug/ 35.350 Auto, davon 13.700 Mietwagen/ 2.580 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 18 [letzte Serie: 0, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 227 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]

Montag, 18. Juli 2011

W259II: Schon fast ein Wunder, dass wir überhaupt wenigstens irgendein Spiel gesehen haben...

TSV Eintracht Lützen AH 4:1 VfB IMO Merseburg AH
Datum: Freitag, 15. Juli 2011 – Anstoß: 18.10
Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren
Ergebnis: 4:1 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit: 3:0
Tore: 1-0 15. (2), 2-0 21. (7), 3-0 28. (17), 3-1 55. (9), 4-1 56. (Eigentor)
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Sportgelände Merseburger Straße (Kap. 1.200, davon 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 11 (davon ca. 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,5/10 (1. Hälfte deutlich besser als 2. – aber insgesamt schon ordentliches Spiel mit deutlich überlegenem Gastgeber)
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Photos and English version:

Also an diesem Freitag war mal wieder der berüchtigte Wurm drin: dieses hässliche Vieh sorgte dann dafür, dass wir weder das volle Besichtigungsprogramm, noch das geplante Sportprogramm durchziehen konnten. Und besonders gut fing es ohnehin schon nicht an, da der Mietwagen, der eigentlich nur wegen einem Freundestreffen meiner Eltern angemietet wurde, einer der Marke Opel war. Der Meriva war die größte Scheiße von Auto die ich seit einem Opel Zafira gefahren habe: unflexible Schaltung, nicht verstellbarer Innenspiegel, dauernd sinnlose Symboleinblendungen auf dem Display am Armaturenbrett, sinnlose Designelemente im Innenraum, sich bei kaum 20 Grad automatisch einschaltende Klimaanlage aber kein automatisch eingeschaltetes Licht... Und mit dieser Dreckskarre dann über überfüllte Autobahnen und Landstraßen nach Ranis - ganz „klasse“!

Ranis war aber wenigstens das Beste am heutigen Tag. Die Burganlage dort ist sehr sehenswert. Hoch über dem Dorf auf einem teilweise ausgehöhlten Felsen gelegen, sind die Gebäude sehr gut erhalten und können einige schöne Details aufweisen, wie die Schiefer verdeckten Erker. Auch der Blick in die Umgebung ist selbst vom Innen- und Vorhof aus sehr schön.

In Weida steht mit der Osterburg ein eigentlich noch sehenswerteres Exemplar, das aber vor allem vom spektakulären Turm lebt. Der ist derzeit wie vieles andere in der Burganlage in Sanierung begriffen. Für eine nur in Teilen zugängliche Burg und zwei dämliche Ausstellungen werden dann 5€ ohne jede Ermäßigung verlangt. Die ham wo n Ei am wandern? Da denke ich gar nicht daran, vor der Fertigstellung der Sanierung diese Burg anzugucken!
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Immerhin konnten wir dann lässig nach Starsiedel fahren. Wir hatten sogar so viel Zeit, dass wir, um es meiner Freundin mal zu zeigen, erst in Lützen die sehenswerten Sachen ansteuerten: Markt mit Rathaus, Schloss und Gustav-Adolf-Gedenkstätte. In Starsiedel, einem hässlichen Kaff mit angegammelter Kirche, sollte eigentlich der TSV Leuna mit seiner Altherrenmannschaft spielen. Und irgendwas mit Pfingstturnier auf einem Kleinfeldplatz in Starsiedel habe ich auch schon gelesen. Nur: wo ist denn dieser scheiß Platz, verdammt noch mal?! Und irgendein Auto aus Leuna oder so war da auch nicht zu sehen. Wir hätten beim Mittwochs-Testspiel doch mal die Experten wie Gisbert fragen sollen...

Wir dachten, da Starsiedel ein Ortsteil von Lützen ist, dass wir mal in der schönen Sportanlage in der Merseburger Straße dort gucken. War schon ein richtiger Gedanke: nur spielten dann dort weder Starsiedel noch Leuna sondern Lützen und VfB IMO. Na ja: wenigstens überhaupt ein Spiel. Und sogar direkt zum Anstoß gekommen und dann auch noch ein ganz ordentliches Niveau gesehen. Lützen war IMO allerdings überraschend deutlich überlegen: in der ersten Halbzeit kamen die Merseburger eigentlich gar nicht vors Tor. Lützen ging nach einem prima Sturmlauf nach 15 Minuten in Führung, baute nach einem Torwartfehler auf 2:0 aus und konnte sogar vor der Pause noch mit einem herrlichen Flachschuss ins lange Eck auf 3:0 erhöhen.

In Halbzeit zwei wurde das Spiel etwas unansehnlicher: mehr Fehler und Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten. Die IMO kam zu Chancen. Der augenscheinlich jüngste Spieler auf dem Platz setzte einen strammen Schuss unter die Latte. Doch danach kamen die Merseburger keineswegs verstärkt zum Zuge. Gleich mit der nächsten Aktion konnten die Lützener wieder jubeln: ein Querschläger wird von einem Merseburger unglücklich ins eigene Tor gelenkt. Das 4:1 bedeutete gleichzeitig den Endstand und wir fuhren noch mit kurzen Stopps in Röcken (Kirche mit Nietzsche-Gedenkstätte) und Wengelsdorf (Kirche, Gutshaus und neu hergerichteter Sportplatz von Wacker Wengelsdorf) zurück.
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Statistik:
Grounds: 590 (heute kein neuer Ground; diese Saison: 139 neue)
Sportveranstaltungen: 1.311 (heute eine, diese Saison: 199)
Tageskilometer: 280 (280 Auto)
Saisonkilometer: 44.050 (22.270 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 5.660 Bahn, Bus, Tram/ 5.110 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 259