MTV Weferlingen 1881 |
23 : 43 (11:23) |
TSG Calbe/ Saale |
- Datum: Samstag, 28. März 2026 – Beginn: 18.00 - Statistiken: siehe nu-liga! - Austragungsort: Allertal-Halle (Kap. 150, davon 50 Sitzplätze) |
MTV Weferlingen 1881 |
7 : 1 (4:0) |
SV Eintracht Ebendorf 1951 |
- Datum: Samstag, 28. März 2026 – Beginn: 15.00 - Tore: 1-0 32. Malicke, 2-0 35. Berndt, 3-0 43. Berndt, 4-0 45. Malicke, 4-1 48. Kusch, 5-1 67. Burian (Foulelfmeter), 6-1 78. Braun, 7-1 90.+4 Gerloff - Verwarnungen: 1x Ebendorf - Platzverweise: keine - Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 1.250, davon 150 Sitzplätze) |
| 1. FC Oebisfelde (D-Jugend) |
9 : 1 (5:0) |
MTV Weferlingen 1881 (D-Jugend) |
- Datum: Samstag, 28. März 2026 – Beginn: 11.00 - Tore: 1-0 1. Nothnick, 2-0 3. Reinfeldt, 3-0 10. Feilhauer, 4-0 16. Reinfeldt, 5-0 30. Nothnick, 6-0 40. Reinfeldt, 7-0 41. Bulut, 7-1 42. Nehls, 8-1 56. Rashid, 9-1 60. Reinfeldt - Verwarnungen: Voßwinkel (Oebis) - Platzverweise: keine - Austragungsort: Sportanlage am Gehege, Kleinfeldplatz (Kap. 330, davon 30 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: |
Am Freitag habe ich nach dem Tischtennistraining ein interessantes Heft zur Oebisfelder Geschichte nach dem 2. Weltkrieg von einem Mitspieler bekommen: Es geht insbesondere um die “Aktion Ungeziefer” (was das war, kann man beim NDR am Beispiel MV nachlesen). Immer wieder auch schön, wie deutlich anti-russisch sich die Umsiedlungs-Zeitzeugen und sperrgebietserfahrenen Oebisfelder, Weferlinger usw. äußern - die verblödeten Putinfreunde, die man zwar auch im Westen aber noch zahlreicher im Osten außerhalb dieser ehemaligen Sperrgebiete hat, kriegen da Schnappatmung bei einigen Aussagen in dem Heft… Der heutige Weferlinger Sporttag startete daher passend mit einer Radtour durch die ehemalige Sperrzone inklusive zweimaligem Grenze Passieren pro Strecke nach Oebisfelde, wo die D-Jugend spielte. Neuer Ground für mich, weil auf dem Kleinfeldplatz gekickt wurde. Wie die ganze Anlage dort, aber nichts Besonderes. Auch verhältnismäßig wenige Zuschauer, etwas mehr als die Hälfte Gäste-Eltern. Dabei ist die U13 von Oebisfelde Tabellenführer, was sie auch mit frühen Treffern und einer souveränen 5:0 Pausenführung unterstrichen. Nach der Pause immer mal bessere Szenen vom MTV 1881, aber außer einem Ehrentreffer zum 7:1 noch aufgrund Abwehr- und Torwartfehlern weitere Gegentore zum auch in der Höhe verdienten 9:1-Endstand. Parallel gewann übrigens die Oebiser B-Jugend ihr Spiel auf dem Hauptplatz 8:1. |
Nach der Mittagspause zuhause ging es nochmal raus zum Stadion des Friedens. Während im Leunaer Stadion des Friedens der TSV mit 3:0 gegen Farnstädt erfolgreich war, war im Weferlinger Stadion des Friedens der MTV gar mit 7:1 auf der Siegerstraße. Eintracht Ebendorf ersatzgeschwächt, von Beginn an unter Druck, doch Weferlingen brauchte über eine halbe Stunde, ehe sie einen Treffer erzielten. Aber durch Malicke und Berndt gelangen bis zum Pausenpfiff vier Tore. Ebendorf mit dem Anschlusstreffer kurz nach Wiederbeginn unter Mithilfe der Abwehr war ein Strohfreuer. Die Gäste hatten kaum eine Chance und mit einem verwandelten Foulelfmeter war der alte Abstand wiederhergestellt. Ein kurios reingegrätschtes 6:1 und mit der letzten Aktion des Spiels das 7:1. Eine tolle Leistung und damit Rang 2! |
Dann zum nominellen Highlight des Tages. Halbfinale im HVSA-Pokal. Die Halle knallvoll, dennoch wurde eine völlig lächerlich niedrige Zuschauerzahl bei nu-liga gemeldet. Das waren niemals nur 69 Leute, die die völlig überzogenen 7€ (Oberligapreise weil Oberligagegner, trotzdem inakzeptabel) gelöhnt haben! Leider war dieser Oberligist einfach zu gut. Weferlingen Dritter der Bezirksoberliga, die Turn- und Sportgemeinschaft Calbe an der Saale Dritter in der zwei Ebenen höher angesiedelten Sachsen-Anhalt Oberliga. Ein rasantes und torreiches Spiel. Nach einer Viertelstunde zog Calbe langsam davon. In der letzten Viertelstunde ein besseres Freundschaftsspiel; jeder durfte mal, auch wieder der Herr Ortsbürger- und Malermeister mit Mitte Sechzig noch ins Tor. Er wehrte immerhin einen Siebenmeter ab. Am Ende 23:43 doch recht hoch ausgefallen. Durch den massiven Klassenunterschied, dem Weferlingen leider nicht wirklich etwas entgegensetzen konnte, war es leider eine phasenweise langweilige Partie. Das Finale steigt am 2.5. um 17 Uhr in Thale - da werde ich aber wohl nicht zugegen sein… |
Statistik: - Grounds: 3.960 (1; diese Saison: 117 neue) - Sportveranstaltungen: 5.601 (3; diese Saison: 175) - Tourkilometer: 40 km Rad - Saisonkilometer: 49.990 (27.100 Flugzeug / 20.590 Auto, davon 5.330 Mietwagen/ 2.300 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 14 [letzte Serie: 73, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 274 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 712 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020] |
Samstag, 28. März 2026
Mittwoch, 7. Mai 2025
W3.0227III-IV: Weferlingens weiteste Auswärtsfahrt und Gemeindederby in Oebisfelde
1. FC Oebisfelde |
3 : 2 (1:2) |
Beendorfer SV 1906 I / MTV Weferlingen 1881 II |
-
Datum: Sonntag, 4. Mai 2025 – Beginn: 14.00 -
Tore: 0-1 14. Klotsch, 1-1 22. Noldin, 1-2 29. Kaczmarek, 2-2 73. Wosahlo,
3-2 90. Queckenstedt -
Verwarnungen: Goldstein (Beendorf) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz am Gehege (Kap. 895, davon 95 Sitzplätze) |
SV Blau-Weiß Elbe Glindenberg |
3 : 3 (1:2) |
MTV Weferlingen von 1881 |
-
Datum: Samstag, 3. Mai 2025 – Beginn: 15.00 -
Tore: 1-0 4. Krebss, 1-1 43. Steffens, 1-2 44. Hirche, 1-3 70. Rahn, 2-3 84.
Rehde, 3-3 90.+1 Bruns (Elfmeter) -
Verwarnungen: 3x Glindenberg, 5x Weferlingen -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz Glindenberg (Kap. 1.650, davon 150 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: a) 10th Division: Elbe
Glindenberg vs. MTV Weferlingen |
Mit 51 Kilometern pro Richtung auf der kürzesten Route ist die
Distanz zwischen Weferlingen, dem westlichsten Bördeligisten, und
Glindenberg, dem östlichsten Bördeligisten, die weiteste Entfernung zwischen
zwei Standorten dieser 10. Liga. Da fuhr ich natürlich erstrecht mit dem Rad
hin... Die Strecke ist auch lohnend. Man könnte auch den Aller-Elbe-Radweg
komplett fahren, aber der ist ja zu über 90 % unbefestigt, sodass ich zum
Zeitsparen die etwas kürzeren Landstraßen (zumeist natürlich keine Radwege
vorhanden) über Flechtingen, Bülstringen und Haldensleben nahm und erst in
Haldensleben auf diesen Radwanderweg wechselte und dann über Rothensee auf dem
eindrucksvollen Deich des Mittellandkanals entlang fuhr. Glindenberg liegt –
bei dem Vereinsnamen Blau-Weiß Elbe auch logisch – an diesem großen Fluss und
ebenfalls am Mittellandkanal. Die Elbe sieht man vom Sportplatz aus jedoch
nicht, dafür aber die Kirche im ansonsten wenig sehenswerten Dorfkern. Der
Platz liegt schön zwischen zwei Deichen, wobei man den einen mit ein paar
Bänken und Betonklötzen zum Zuschauen im Sitzen versehen hat. Ansonsten ist
an dem Platz nur komisch, dass es eine winzige Hütte gibt, wo sich wohl die
Schiris umziehen können und ein freundlicher Typ Getränke ausschenkt. Schön
in Vereinsbechern. Aber es gibt nichts zu Fressen, die Spieler müssen sich in
einem Gebäude ein ganzes Stück entfernt in der Siedlung umziehen und
Zuschauer müssen, wenn sie Scheißen oder nicht ins Gebüsch pissen wollen,
dann auf die Sportlerklos gehen. Die Partie war richtig sehenswert. Glindenberg war bis zur 42.
Minute deutlich besser, gingen auch früh durch konsequentes Nachsetzen in
Führung. Weferlingen gelang jedoch erst aus spitzem Winkel und Nahdistanz und
dann nach Freistoß und Torwartfehler vor der Pause die Führung zum 1:2. Der
Gastgeber-Schlussmann wurde nicht besser, konnte aber beim 1:3 auch nicht
viel machen. Das war jedoch noch lange nicht die Entscheidung: Ein Tor aus
Abseitsposition wurde vom schwachen aber noch jungen Schiedsrichter nicht
abgepfiffen und einen Ellbogenschlag in den Rücken konnte auch er nicht
übersehen und zeigte auf den Punkt. Der Weferlinger Schlussmann bewegte sich
zu früh, konnte den schlecht geschossenen Elfer halten. Leider bemerkte das auch
der Schiri, ließ wiederholen und dann machte es der Schütze besser. Das 3:3
war insgesamt durch die Spielanteile und Chancen verdient, schade dass da mit
dem Abseitstreffer und dem wiederholten Elfer zwei so krumme Dinger für
Glindenberg dabei waren. Noch zwei abschließende Anmerkungen zum Umfeld: richtig stark,
dass Weferlingen wieder mit 30 Zuschauern aufkreuzte und damit fast die
Hälfte des Publikums stellte! Und: Wann kommt dieser scheiß Kreisverband
Börde endlich von dem unsinnigen Trip runter, einen einzigen Linienrichter zu
stellen? Der Typ winkte bei Weferlingen korrekt knappes Abseits, nachdem
wenige Minuten zuvor auf der nicht vom Linienrichter beackerten Hälfte ein
Abseitstor der Glindenberger gezählt wurde! Entweder Schiri plus zwei
Linienrichter oder nur ein Schiri. Was soll so ein Schwachsinn mit einem
Linienrichter?! Viel sinnvoller und vom Regelwerk regional definitiv machbar:
Zwei Schiedsrichter, einer für jede Hälfte, wie beim Handball – diese
Variante wurde bereits in den 20ern, 30ern, 70ern und 00er-Jahren in
verschiedenen Ländern getestet. Wäre ja mal sinnvoll, wenn dieser unbekannte
Provinzverband KFV Börde das System dauerhaft einführen würde – mit so etwas
Sinnvollem könnte der Verband auch überregional als Vorreiter bekannt werden.
|
Am Sonntag blieb ich innerhalb der Gemeinde, denn die II. Mannschaft
von Weferlingen war in Oebisfelde zu Gast. Der Hauptort hat trotz immerhin
5.000 Einwohnern nur noch eine Fußballmannschaft der Männer im
Wettkampfbetrieb und die steht in der untersten Liga gerade einmal im hinteren
Mittelfeld. Der Ort hat weitaus bessere Handballer... Aber heute interessierte nur Fußball, denn die SG Weferlingen II
/ Beendorf I gastierte. Die Sportanlage ist recht weitläufig, leider aber eine
der langweiligsten im ganzen Landkreis. Der Hauptplatz ist immerhin mit ein
paar Schalensitzen und Bänken versehen. Es gibt noch zwei Kleinfeldplätze,
ein Beachvolleyballfeld und einen weiteren Großfeldplatz, auf dem sich
komischerweise erwärmt wurde, anstatt auf dem Hauptplatz. Auch ganz komisch,
was teilweise für unfreundliche Leute (nur ältere, gar nicht mal die
jüngeren) da rumliefen und rumstanden. Aber bei meinem Besuch bei den Handballern
war mir das Publikum noch negativer aufgefallen als heute. Dafür war ein sehr
faires Spiel zwischen den beiden Teams festzustellen. Weferlingen/ Beendorf
ging recht früh in Führung, kassierte zwar den Ausgleich, machte aber
insgesamt die bessere Figur in Hälfte eins und donnerte noch einen zweiten
Treffer in den Winkel. Nach der Pause bestimmte leider Oebisfelde über lange
Phasen die Partie. Der Gästeschlussmann hielt richtig viele Dinger, konnte
aber den Ausgleich und das Siegtor der Oebiser in der 90. Minute leider nicht
verhindern. Die v.a. im zweiten Abschnitt der zweiten Hälfte vergeigten
Torchancen von Beendorf/Weferlingen waren auch recht heftig. Sehr ärgerlich,
diese Niederlage! Nach dem Spiel besuchte ich noch die Burg. Der Aufstieg auf den
Turm kostet 3€, was verglichen mit 1€ in Camburg (siehe Bericht vom 1. Mai)
sehr hoch wirkt. In Camburg ist die Landschaft spektakulärer, in Oebisfelde
die Architektur. Auf dem Hinweg hatte ich noch Fotos in Lockstedt und Gehrendorf
gemacht, beide Orte haben ganz ansehnliche Kirchen und das ein oder andere
Fachwerkgehöft zu bieten. |
Statistik: - Grounds: 3.794 (Sa 1, So 1; diese Saison: 155 neue) - Sportveranstaltungen: 5.341 (Sa 1, So 1; diese Saison: 216) - Tourkilometer: 140 km Fahrrad (Samstag 100km Rad, Sonntag 40km
Rad) - Saisonkilometer: 91.760 (53.460 Flugzeug/ 35.350 Auto, davon
13.700 Mietwagen/ 2.720 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 20 [letzte
Serie: 0, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit:
Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 227 Wochen in Folge
[letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von
KW 31/2006 bis KW 11/2020] |
Mittwoch, 8. Januar 2025
W3.0210III: Letzter Platz im eigenen Turnier
Weferlinger
Budenzauber (Alte-Herren-Turnier des MTV Weferlingen 1881) |
-
Datum: Samstag, 4. Januar 2025 – Beginn: 15.00 -
Tabelle: 1. TSV GW Bregenstedt 14:8 12, 2. SV Etingen-Rätzlingen 11:8 10, 3.
BW Neuenhofe 9:9 10, 4. 1.FC Oebisfelde 11:11 8, 5. BG
Alleringersleben-Eimersleben 6:7 8, 6. SG Lappwald Grasleben/ Rottorf/
Mariental 6:9 5, MTV Weferlingen 8:13 4 -
Ergebnisse: Weferlingen 1-1 Grasleben, Etingen 2-1 Neuenhofe, Oebis 1-2
Eimersleben, Bregenstedt 3-1 Weferlingen, Neuenhofe 1-0 Grasleben,
Eimersleben 2-1 Etingen, Bregenstedt 4-4 Oebis, Neuenhofe 3-2 Weferlingen,
Grasleben 1-0 Eimersleben, Etingen 1-1 Bregenstedt, Weferlingen 0-2 Oebis,
Eimersleben 1-1 Neuenhofe, Bregenstedt 2-1 Grasleben, Oebis 1-0 Etingen,
Eimersleben 0-2 Weferlingen, Neuenhofe 0-3 Bregenstedt, Grasleben 2-2 Oebis,
Weferlingen 2-4 Etingen, Bregenstedt 1-1 Eimersleben, Oebis 1-3 Neuenhofe,
Etingen 3-1 Grasleben -
Austragungsort: Allertalhalle Weferlingen (Kap. 150, davon 70 Sitzplätze) -
Zuschauer: ca. 120 (davon mind. 60 MTV-Fans, der Rest je bis zu 10 Fans der
anderen Teams) -
Spielbewertung: 6,5/10 |
Photos with English commentary: |
Im leicht verschneiten Weferlingen gab es heute ein über vier
Stunden dauerndes Altherren-Hallenfußballturnier mit ausgezeichneter
Verpflegung (Bratwurst, frisch gemachte Fischbrötchen, Schnitzelbrötchen
etc.) bei freiem Eintritt. Das Niveau war erfreulich gut. Alle 21 Spiele waren zumindest
ganz ordentlich. Nur selten kochten die Emotionen hoch, v.a. bei Bregenstedt
gegen Grasleben. Manche bei Letzteren, dem einzigen niedersächsischen Teilnehmer,
hatten eh nicht alle Latten am Zaun... In den 10-Minuten-Spielen gab es bis zu 8 Tore, mindestens 1 Tor
fiel immer. Am Ende war Grün-Weiß Bregenstedt am erfolgreichsten, während der
Gastgeber MTV Weferlingen mit einem Sieg, einem Unentschieden und fünf
Niederlagen nur den siebten und letzten Platz holte. |
Statistik: - Grounds: 3.754 (0 neue; diese Saison: 94 neue) - Sportveranstaltungen: 5.272 (1; diese Saison: 147) - Tourkilometer: zu Fuß - Saisonkilometer: 49.620 (25.060 Flugzeug/ 22.870 Auto, davon 7.620
Mietwagen/ 1.550 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie:
82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 210 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Dienstag, 5. März 2013
W344II: Groundhopping im Norden Sachsen-Anhalts; lange Namen, die dümmsten Fans der Liga, und: niedrige Preise in der nördlichsten Sporthalle
Jugendspielgemeinschaft TSV Grün-Weiß Bregenstedt/ SV Grün-Weiß Eimersleben/ SV Blau-Weiß Erxleben C 1
- Datum: Sonntag, 3. März 2013 – Anstoß: 11.00
- Wettbewerb: C-Junioren Kreisklasse Börde 1 (4. und unterste Spielklasse der U15)
- Ergebnis: 0-1 nach ca. 70 Min. (35/35?) – Halbzeit: 0-1
- Tor: 0-1 33. Nr. 11
- Verwarnungen: keine?
- Platzverweise: keine?
- Spielort: Sportplatz Velsdorf, Nebenplatz (Kap. 750 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (darunter ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Ziemliches Gegurke, das selbst für C-Junioren unterdurchschnittlich war)
SV Oebisfelde 1895 II ------------------------------------- 26
SV Wacker 09 Westeregeln ------------------------------- 26
- Datum: Sonntag, 3. März 2013 – Anwurf: 12.45
- Wettbewerb: Verbandsliga Sachsen-Anhalt Nord (6. Handballliga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 26-26 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 9-15
- Torfolge: 0-2, 1-2, 1-5, 2-5, 2-9(!), 3-9, 3-11, 7-11, 7-13, 8-13, 8-14, 9-14, 9-15/ 12-15, 12-18, 14-18, 14-19, 17-19, 17-20, 20-20, 20-22, 22-22, 22-25, 26-25(!), 26-26
- Siebenmeter: Oebis 1 von 3 = 33%; Wacker 3 von 3 = 100%
- Gelbe Karten: Nr. 4, 8, 13, Trainer (Oebis); Nr. 77 (Wacker)
- 2 Minuten: Nr. 8 2x, Nr. 6, 18, 19, 20 (Oebis = 12 Minuten); Nr. 77 2x, Nr. 2, 3, 6, 33 (Wacker = 12 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Hans-Pickert-Halle (Kap. 250, davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (darunter ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Richtig gutes und spannendes Spiel, für Oebis aber ein unverdienter Punktgewinn)
Sportgemeinschaft Seehausen --------------------------- 31
Sportgemeinschaft Spergau ------------------------------ 27
- Datum: Sonntag, 3. März 2013 – Anwurf: 16.15
- Wettbewerb: Sachsen-Anhalt-Liga (5. Handballliga, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 31-27 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 11-10
- Torfolge: 0-1, 1-1, 1-3, 3-3, 3-4, 4-4, 4-5, 7-5, 7-7, 9-7, 9-8, 11-8, 11-10/ 11-11, 12-11, 12-12, 13-12, 13-13, 14-13, 14-15, 16-15, 16-16, 17-16, 17-17, 18-17, 18-18, 19-18, 19-19, 20-19, 20-20, 22-20, 22-21, 24-21, 24-22, 25-22, 25-23, 26-23, 26-25, 27-25, 27-26, 30-26, 30-27, 31-27
- Siebenmeterquote: Seehausen 4 von 5 = 80%; Spergau 7 von 9 = 78%
- Gelbe Karten: Nr. 23, 57, 84 (Seehausen); Nr. 3, 9, 11 (Spergau)
- 2 Minuten: Nr. 57 2x, Nr. 18, 22, 23, RK Nr. 89 (Seehausen = 12 Minuten); Nr. 3, 12, 22 (Spergau = 6 Minuten)
- Platzverweise: Nr. 89 von Seehausen (56. wg. angeblicher „Tätlichkeit“)
- Spielort: Wischeland Sporthalle Seehausen (Kap. 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 300 (darunter ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Nach mittelmäßiger 1. Halbzeit wurde das Spiel richtig gut – spannend war es ohnehin bis zum Schluss)
a) Under-15 Football: Velsdorf/ Mannhausen/ Süplingen v Bregenstedt/ Eimersleben/ Erxleben
b) Amateur Handball: Oebisfelde Reserve v Wacker Westeregeln
c) Amateur Handball, Saxony-Anhalt League: SG Seehausen v SG Spergau
d) Northern Saxony-Anhalt: Calvörde, Oebisfelde, and Seehausen/ Altmark
Für den Sonntag hatten wir eine lange, vollgepackte und zeitlich sehr gewagte Tour organisiert. Die erste Etappe war dabei die leichteste: von Staßfurt ging es so schnell an Magdeburg und Haldensleben vorbei, dass wir uns noch einen Zwischenstopp in Calvörde erlaubten. Kurz durch die ausgestorbenen Gassen am Markt mit der Backsteinkirche – falls ein angehender Pfarrer hier mitliest: die Gemeinde sucht dringend einen Pfarrer oder ein Pfarrersehepaar: also flott bewerben! – gelaufen, dann weiter in das zu Calvörde gehörende Kaff Velsdorf.
Velsdorf hat die Eiche im Ortswappen und am Sportplatz stehen. Die ältesten Exemplare dieser angeblich so deutschen Bäume stehen unter Naturschutz. Die Platzanlage selber ist unspektakulär und ausbautenlos. Da Sturmschäden beseitigt werden, ist der Hauptplatz derzeit gesperrt und der schiefe und unebene Nebenplatz in Nutzung. Dass dort heute ein Spiel stattfand, kann man ja schon als Wunder bezeichnen, bei der Flut ungerechtfertigter Spielabsagen. Im übrigen habe ich schon ewig kein Spiel mehr auf Naturrasen gesehen!
In Sichtweite der typischen Kiefernwälder wollten gut 20 Zuschauer – meist Eltern und Jugendliche – ein Spiel der Liga der langen Namen sehen. Manche der Spielgemeinschaften in der C-Jugendliga des Bördekreises kürzen sich ab, um überhaupt in die Tabelle zu passen: so ist die JSG SaSchaHero die Jugendspielgemeinschaft SV Groß Santersleben 1924/ TSV Schackensleben/ SV Blau-Weiß Hermsdorf (Börde) 09.
Die heutigen Gegner hießen ausgeschrieben: „Jugendspielgemeinschaft SG Velsdorf/ SV Mannhausen/ SV Grün-Weiß 1926 Süplingen“ (71 Buchstaben ohne Leerzeichen und mit Schrängstrichen) und „Jugendspielgemeinschaft TSV Grün-Weiß Bregenstedt/ SV Grün-Weiß Eimersleben/ SV Blau-Weiß Erxleben“ (89 Buchstaben).
Bei diesem Mittelfeldduell schien der Gast leicht favorisiert, doch hier war leider einer schlechter als der andere. Rätlich bemühten sich die Jungs (und zwei Mädels), doch die C-Jugendspiele, die ich im Saalekreis oder Magdeburg gesehen habe, waren durchweg besser. Eine längere Beschreibung ist das Spiel nicht wert, da außer einem starken Solo des 11ers von Bregenstedt und Co., das zum verdienten 0:1 Siegtreffer führte, und zwei Torschüssen von ihm und seinem Kollegen mit der 14 (beide knapp über den Torwinkel) höchstens noch erwähnenswert war, dass einzelne Spieler der Heimelf den jungen Schiedsrichter gerne mit Zurufen wie „Hand“ (wenn ein Bregenstedter gegen die Schulter geschossen wurde) und „Aus“ (wenn der Ball genau auf der Linie gestoppt wurde) ablenken wollten, was zum Glück nur zwei Mal funktionierte. Zumindest nur zwei Mal, ehe wir (nach dem einen guten Schuss über den Winkel, der fast zum 0:2 geführt hätte) in der 57. Minute den Sportplatz gen Oebisfelde verließen. Also nicht, dass das Spiel sooo schlecht war: aber wenn die so bescheuert sind und 15 Minuten Halbzeit feiern, dann kann man sich das nicht bis zu Ende angucken, wenn man 12.45 in Oebisfelde beim Handball sein will.
Neben Köthen ist Oebisfelde auch definitiv der unsympathischste Verein der MOL. Selbst bei der II. Mannschaft wird 1€ mehr als normal genommen (4€, ermäßigt 2€) und ein derartig unfaires und dummes Publikum wie bei Oebis gibt es nun wirklich selten. Keinerlei Anfeuerungen der eigenen Mannschaft, nur ein bisschen Klatschen und leise Zwischenrufe „Gut/ Schön“ wenn die II. Mannschaft getroffen hat – aber unablässig Beschimpfungen der Schiedsrichter und Gegenspieler. Das gehört natürlich auch zu einer gesunden Atmosphäre, aber der Hauptinhalt sollte es dann doch nicht sein – schon gar nicht, wenn das Schiedsrichtergespann überwiegend korrekte Entscheidungen trifft und der Gegner nicht härter als die eigene Mannschaft spielt. Aber nach Fouls am Boden liegende Gästespieler zu verhöhnen oder den Schiedsrichtern nach völlig korrekten Entscheidungen gegen Oebis jedes Mal zuzurufen „ihr pfeift nur Scheiße, ihr Idioten“ oder „ihr habt keine Ahnung, ihr Penner“ macht v.a. den weiblichen Fans und einigen Rentnern in Oebis viel mehr Spaß, als die eigene Mannschaft mal anzufeuern. Aber das sind so wie so die Leute, die vom Handball die wenigste Ahnung haben: durchschnittliche Frauen die noch nie auch nur ansatzweise richtig Sport gemacht und Rentner, die seit 30 Jahren keinen Sport mehr getrieben haben...
Beim Abstiegsduell der Verbandsliga Nord zwischen der Reserve von Oebisfelde und der noch schlechter platzierten Mannschaft aus Westeregeln ging es richtig schön flott auf dem Parkett zur Sache. Anfangs nahm Westeregeln durch konsequenteren Einsatz am Kreis und konzentrierterem Abschluss Oebis schön auseinander. Teilweise sieben Tore Vorsprung und nach einem Aufbäumen der Heimsieben auch ein Vorsprung von sechs Treffern beim Seitenwechsel. Mit jedem Gegentreffer wurden die bekloppten Weiber neben uns immer angefressener. Die mittlerweile für das 15h-Frauenliga-Spiel eintrudelnden Spielerinnen von Weißenfels/ Großgrimma hörten fleißig mit und feixten über so viel Dummheit.
Wie ich aber nach 15 Minuten schon vorhergesagt hatte, kam Oebis (leider!) bis zur 45. Minute zurück. Beim 20:20 nahm der Gästecoach endlich Auszeit, doch das Spiel glitt Westeregeln ziemlich aus der Hand: viel weniger Elan beim Angriff als in der ersten Hälfte, nicht genug Zupacken in der Verteidigung, noch mehr Abspielfehler... In der 59. Minute gerieten sie erstmals in Rückstand. Hoch verdient glich Westeregeln aber sofort aus, wobei ein Siegtreffer ihnen leider verwährt blieb – aber dazu waren die Gäste einfach zu inkonstant. Ob das nun Schwächen in der Konzentration oder der Kondition waren: so wird das leider knapp mit dem Klassenerhalt!
Bis auf das Publikum und den Eintrittspreis war das aber wirklich ein prima Spielbesuch. Spielerisch und spannungsmäßig das beste Spiel vom ganzen Wochenende! Wenn ich da bedenke, dass Diana uns beide u.a. deshalb nicht begleiten wollte, da wir ja vor dem für sie interessanten Spiel in Seehausen noch in Oebis gucken wollten – von wegen sie wolle nur Handball mit Niveau sehen: ich habe ihr gleich gesagt, dass Oebis II besser wird als Seehausen-Spergau, aber auch hier bestätigt sich mal wieder mein Satz von oben; durchschnittliche Frauen haben keine Ahnung von Handball, selbst wenn sie schon jahrelang damit zu tun haben...
Zum Mittelfeldduell der Sachsen-Anhalt-Liga zwischen SG Seehausen und SG Spergau in der Wischelandhalle, die genauso mittelmäßig, unspektakulär, schlecht beleuchtet, aber praktisch, da frei von Sichtbehinderungen für Zuschauer, ist, wie die Halle in Oebisfelde, kamen wir sogar 30 Minuten vor Anwurf. Allerdings auch nur, da sie 15 Minuten später anfingen, sonst wäre es etwas knapper gewesen.
Da in Seehausen war es natürlich um Klassen angenehmer als in diesem scheiß Oebisfelde: nur 3€ Eintritt (als Student, Schüler etc. bekommt man die Karten fast geschenkt: nur 1€) in der Sachsen-Anhalt-Liga ist lobenswerterweise im untersten Preisbereich – Oebis war eine Liga tiefer teurer! – und ein Publikum, das die eigene Mannschaft mit Trommeln, Tröten und Zurufen unterstützt und die Schiedsrichter nur beschimpft, wenn es halbwegs nachvollziehbar ist, ist zwar nichts Besonderes, aber angenehm. Interessant war auch, dass es sogar immer wieder knappen, anerkennenden Applaus für die Gastmannschaft gab, was ich eigentlich unnötig finde, wenn auch natürlich lobenswert.
So viel zu applaudieren gab es für Spergau aber nicht, denn die konnten auch die Vorteile, die sie aus Fehlentscheidungen der Schiedsrichter (laut SIS Unparteiische aus Raguhn und Coswig) zogen, nicht nutzen. Die technisch und spielerisch bessere Mannschaft aus der Altmark konnte zwar lange nicht entscheidend davon ziehen, doch die Puste hielt länger als bei der nur mit 9 oder 10 Spielern antretenden Dorfmannschaft aus dem Leunaer Ortsteil. In den Schlussminuten wurde aus dem dauernden Ein- oder Zweitorevorsprung schließlich ein Viertoreabstand. Besonders Treffer nach Tempogegenstößen in Unterzahl machten den Nachteil durch die häufigen Siebenmetertore der Spergauer wett. Selbst ein völlig unberechtigter Platzverweis (ein Spergauer wird nach einem Foul seinerseits vom Gefoulten angerempelt, woraufhin er sich theatralisch fallen lässt und eine Tätlichkeit vortäuscht, was die Schiris als Steilvorlage nahmen, um mal Rot gegen die Heimelf ziehen zu können) kurz vor Abpfiff brachte Seehausen nicht aus der Ruhe. Auch von der ständigen und natürlich ungestraften Reklamiererei des unsympathischen Gästetrainers ließen sie sich nicht ablenken. Im Endeffekt war Seehausen auch im Zusammenspiel in der Offensive und dem Torabschluss einfach besser als die Mannschaft unseres Bekannten Jan, dessen Leistung übrigens trotz knapp 45 Minuten Einsatzzeit keine Beschreibung wert ist. Na gut: immerhin trug er ein Tor (den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 13:13) für seine Truppe bei...
Nach einer weiteren schnellen Stadtbesichtigung – wie Oebisfelde hat auch Seehausen nette Gassen mit Fachwerkhäusern und Backsteinkirchen sowie Mauerresten der Stadtbefestigung (in Seehausen steht sogar noch ein Stadttor, wobei es aber leider keine Burg gibt) zu bieten – ging es, immer noch mit dem Sender der British Forces (über dessen Reichweite wir uns wunderten) im Autoradio, nach Staßfurt zurück.
- Grounds: 874 (heute 3 neue; diese Saison: 106 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.724 (heute 3, diese Saison: 147)
- Tageskilometer: 370 (370 Auto)
- Saisonkilometer: 38.450 (33.580 Auto/ 3.200 Flugzeug/ 1.600 Fahrrad/ 90 Bahn, Bus, Tram/ 80 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 29 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 344









