Verein für
Bewegungsspiele Peine von 1904 |
4 : 2 (2:2) |
SV Bosporus
Peine 1986 |
-
Datum: Montag, 20. Mai 2024 – Beginn: 16.00 - Tore: 0-1 14. Arayici, 0-2 21. Eigentor, 1-2 42. T. Driesen,
2-2 45.+2 K. Driesen, 3-2 50. K. Driesen, 4-2 76. C. Kocak -
Verwarnungen: 2x Saliba, 2x Capli, weitere unbekannt (VfB); 2x Kaya, E. Kocak,
weitere unbekannt (Bosporus) -
Platzverweise: Saliba vom VfB (90.+5 Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels) und Capli
vom VfB (48. Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels); Kaya von Bosporus (53. Gelb-Rot
wg. wdh. Foulspiels) -
Austragungsort: VfB-Platz (Kap. 3.170, davon 170 Sitzplätze) |
FC Viktoria
1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof |
2 : 2 (1:0) |
F.C. Hansa Rostock II |
-
Datum: Sonntag, 19. Mai 2024 – Beginn: 17.30 - Tore: 1-0 14. Yildirim, 2-0 69. Scacun, 2-1 81. Wollschläger,
2-2 91. Sperner -
Verwarnungen: keine -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Stadion Lichterfelde (Kap. 3.500, davon 1.500 Sitzplätze) |
FSV 63
Luckenwalde |
1 : 3 (1:1) |
Betriebssportgemeinschaft
Chemie Leipzig |
-
Datum: Sonntag, 19. Mai 2024 – Beginn: 13.00 - Tore: 0-1 6. Kaymaz, 1-1 38. Plumpe, 1-2 66. Mäder, 1-3 73.
Hilßner -
Verwarnungen: Hellwig, Butendeich, Koplin (Luckenwalde); Harant, Mäder, Jäpel
(BSG Chemie) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Werner-Seelenbinder-Stadion Luckenwalde (Kap. 3.300, davon 300
Sitzplätze) |
SG
Oerrel-Langwedel 2023 (FC Oerrel 1968 / SV Langwedel 1930) |
0 : 2 (0:1) |
Sportvereinigung
Gifhorn II |
-
Datum: Samstag, 18. Mai 2024 – Beginn: 15.00 - Tore: 0-1 45.+4 D. Zickert, 0-2 81. W. Zickert -
Verwarnungen: 2x Langwedel, 3x Gifhorn -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz Stille Heide (Langwedel; Kap. 1.150, davon 50 Sitzplätze) |
TuS
Hohne-Spechtshorn |
4 : 0 (2:0) |
TuS
Eicklingen von 1910 |
-
Datum: Samstag, 18. Mai 2024 – Beginn: 12.00 - Tore: 1-0 17. Lumma, 2-0 31. Nickel, 3-0 56. Bergande, 4-0 84.
Thiele -
Verwarnungen: 1x Spechtshorn, 1x Eicklingen -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz Hohne-Spechtshorn (Kap. 300 Stehplätze) |
Photos with English commentary: a) 9th Division Celle:
Hohne-Spechtshorn vs. Eicklingen b) District Cup Lower Leagues Gifhorn: Oerrel-Langwedel vs. SV Gifhorn Reserves c)
4th Division in Brandenburg: Luckenwalde vs. Chemie Leipzig d) 4th Division in Berlin: Viktoria 1889 vs. Hansa Rostock Reserves e)
8th Division in Peine: VfB vs. Bosporus Derby f)
Sightseeing Celle / Gifhorn Region: Hohne, Spechtshorn, Texas, Lingwedel, Langwedel |
Dieses Pfingsten machte ich keine größere Tour und diesmal gab es
auch keine Motorsportveranstaltungen in meiner Nähe, aber immerhin fünf
interessante Fußballspiele. Ob Kreisklasse in der Heideregion zwischen Celle
und Gifhorn, einem Regionalliga-Nordost-Doppler zum Abschied von Hansa II
oder einem Kreisliga-Stadtderby im niedersächsischen Peine... |
Das erste Spiel am Samstag erreichte ich nach über 40 Kilometer
zügiger Radfahrt. In Hohne im Landkreis Celle findet man einige schöne
Fachwerkhäuser mit einem für die Heideregion typischen Baustil sowie eine
große Kirche. Im benachbarten Spechtshorn sind die Häuser leider sehr
monoton. Zwischen beiden Orten liegt ein unspektakulärer Rasenplatz mit
blau-gelber Reling auf einer Längsseite und einem Backstein-Sportlerheim. Der
TuS Hohne-Spechtshorn wurde anfangs vom Gast aus Eicklingen, welcher wohl mit
einem traktorgezogenen Planwagen angereist war, hinten reingedrängt, doch
erzielte mit der ersten Offensivszene gleich das 1:0 im x-ten Nachschuss.
Danach zogen sie das Spiel an sich, gingen 2:0 und nach dem Seitenwechsel
bald 3:0 in Führung. Ein Elfmeter, der erst im Nachschuss saß, besorgte den
4:0 Endstand. |
Nach einer Dreiviertelstunde durch die Heide-, Wald- und
Weidelandschaft – die Strecke führte mich u.a. über Texas, einem 1949
gegründeten Wohnplatz mit vier, fünf Häusern, welcher von einem Fliegerhorst
genutzt wurde, der 1945 von den Amis zerbombt wurde; daher bei Neugründung
der Name Texas – kam ich erst nach Lingwedel und dann nach Langwedel. Da gab
es das nächste Spiel. Im weitestgehend gesichtslosen Langwedel liegt an der
Hauptstraße ein wirklich schöner Dorfplatz mit kleinen Graswällen, vielen
Bäumen, Vereinsheim und heute auch Hüpfburg usw. Anscheinend war da ein
Vereinsfest, was auch die Spielankündigung im Liveticker erklärt: „Es ist
Samstag, der 18. Mai 2024. Bewölkter Sonnenschein mit Aussicht auf Nässe. Es
soll wohl ordentlich Zapfbier und Mischen geben. Dazu noch ein
Flunkyballturnier stattfinden. Perfekte Vorraussetzungen, um sich in
Langwedel mal ordentlich die Dachrinne zu verbiegen!“ Auch bei diesem Spiel wieder freundlicherweise freier Eintritt. Nach
und nach kam auch dieses Halbfinale des Kreisklassenpokals in Schwung. Der
favorisierte Gast (SV Gifhorn II) brauchte aber bis in die Nachspielzeit von
Hälfte eins, ehe sie mit einem 20-Meter-Knaller in den Winkel die Führung
erzielten. In der besseren zweiten Hälfte hatte der Gast dann wieder einen
späten Treffer – 81. Minute, Konterabschluss ins lange Eck – und trifft somit
im Finale am 16. Juni (Saisonabschluss) auf Hankensbüttel II. |
Den Sonntag bewegte ich das Auto gen Luckenwalde. Erstmal in die
Altstadt – auf dem Weg dahin einen Chemiker mit markantem sportlichen Autoaufkleber
aber wenig sportlicher Fahrweise überholt... Die Gästefans sind aber entweder
in Kneipen gegangen oder gleich am Stadion aufgeschlagen. Ich schaute mich
erstmal in der Altstadt etwas um. Schöne alte Backsteinkirche und Stadtturm,
Rathaus sieht auch ganz OK aus, eine Kirche aus dem 20. Jahrhundert hat einen
hohen Turm, manche Jugendstilhäuser sind saniert und haben schön verzierte
Fassaden, ein paar Denkmäler aus dem 19./20. Jahrhundert gibt es auch – aber auch
viel Verfall und Leerstand. Ausgestorben war es da um 12 auch im
Stadtzentrum... Dafür war am Stadion richtig was los, aber etwas mehr Gäste- als
Heimfans. Die fast ringsum laufenden Stehstufen waren recht gut belegt, die
mittig auf einer Längsseite aufgebaute Sitztribüne war richtig voll. Markant
ist der Sprecherturm – der Sprecher erzählte auch viel... Luckenwalde hatte eine kleine aber laute Fangruppe, die sich
nicht als Ultras sondern als „Supporter“ sieht. Schienen auch ganz normale
Leute zu sein. Das ist ja bei einem Teil des Chemie-Anhangs nicht der Fall,
was aufgrund der bewegten Vereinsgeschichte auch kein Zufall ist. So
vielleicht 300 Ultras gingen gut ab, allerdings leider wie üblich: dümmlicher
Dauersupport ohne jeden Bezug zum Spiel garniert mit ein bisschen
Repressalien-Gewimmer und einer winzigen giftgrünen Rauchbombe... Definitiv aber eine unterhaltsame Atmosphäre und für die 10€
bekam man auch ein gutes Spiel geboten. Chemie ging sehr früh in Führung, in
einem dann ausgeglichenen Spiel traf Luckenwalde vor der Pause zum 1:1.
Anders als im Hinspiel, wo es beim 1:1 blieb, setzte sich Chemie in der
zweiten Hälfte, in der sie auch durchweg besser und torgefährlicher waren,
verdient mit 1:3 durch. |
Dann ging es nach Berlin. Ich parkte in der Krahmerstraße und
lief erstmal ein bisschen rum: brutalistische Betonbauten, der Teltowkanal,
ein Gutshaus aus dem 18. Jahrhundert mit Park und zwischen all den 19./20.
Jh. Wohnblöcken noch ein brandenburgischer Dorfanger, auf dem zwei Kirchen
und ein Turm stehen. Schon interessant da! Auch das Stadion ist ein sehenswertes Gebäude in dieser Ecke
Berlins: Typischer 20er-Jahre Baustil. Da wurden noch schöne Sportstätten
gebaut! Die konkave Haupttribüne ist überdacht und mit neuen Sitzen versehen.
Auch auf der Vortribüne gibt es zum Teil Sitzschalen, ansonsten kann man auf
ein paar Stufen oder auf der Wallkrone ringsrum stehen. Viktoria Berlin nimmt
sich heraus, einen Einheitspreis von 14€ zu erheben – keine Differenzierung
nach Steh- oder Sitzplatz. Aber nicht mal Eintrittskarten gedruckt – was für
Abzocker! Ganz komisch auch: Angeblich waren über 400 Zuschauer da, doch
selbst meine Schätzung von 300 ist freundlich kalkuliert. Stimmung gibt es
bei so einem Kick leider eh keine. Viktoria hat ja keine richtigen Fans und was sollten z. B. Hansafans
zur Reserve gehen, wenn die Profis zeitgleich wieder einmal gegen Paderborn
versagen und absteigen. Leider keinen Spielabbruch geschafft – das wäre die
Krönung auf diese Dreckssaison gewesen! Diese ganze scheiß Mannschaft geht
hoffentlich komplett weg – kein einziger Spieler hat da irgendein Format,
nicht mal für 3. Liga! Auch die U23 ist ziemlicher Schrott. Eine Handvoll Spieler hat
das Niveau für Regionalliga oder 3. Liga – der Rest ist Ausschussware und
dementsprechend ist der Doppelabstieg logisch. Als Vorletzter geht es runter
in die Oberliga. Zum Abschied schaffte man bei der Viktoria einen
schmeichelhaften Punktgewinn. Wenigstens noch ein bisschen versöhnlich, dass
man, nachdem man 80 Minuten unterlegen war und schnell zurücklag, doch noch
in der Schlussphase auf 2:2 ausglich! Ansonsten muss das Fazit der Hansa-Saison leider lauten:
Beschissen und erbärmlich, was der gesamte Verein da (Profis, Reserve, einige
Jugendteams, der Vorstand, die Ultras) da ablieferte. Da muss eigentlich mal
richtig Kahlschlag gemacht werden, sonst versacken die in der Regionalliga
wie Jena, Erfurt und Konsorten! |
Am Pfingstmontag machte ich nur eine Radtour nach Peine. Im sehr
schönen Stadion vom VfB, welches ein Eingangsportal, verfallene niedrige
Stufen auf einer und bessere, höhere auf der anderen Seite sowie eine
Holztribüne mit Sprecherturm hat, bekam man für die üblichen zu hohen 4€
Einlass. Das Stadtderby zwischen VfB und SV Bosporus – beide stammen aus dem
Süden von Peine – stand an und zog eine mittlere dreistellige Besucherzahl an.
Stimmung gab es dennoch fast keine. Ich muss auch sagen, dass ich – sowie ich
die freundlichen Leute am Eingang passiert hatte – immer wieder von Leuten
unfreundlich gemustert wurde, fürs Grüßen haben die das Maul nicht
aufgekriegt, Umgangston untereinander war auch so, wie man sich das klischeemäßig
in Peine-Süd vorstellt – das mag in NRW normal sein, aber in Niedersachsen
habe ich noch nie so viele unangenehme Leute auf einen Haufen gesehen. Nur neutrale
Besucher von einem anderen Verein in der Gegend waren umgänglich – die wollen
natürlich, dass ich auch mal zu denen komme... Auf dem Feld ging es auch ganz gut ab: Am Ende bekam der VfB zwei
und Bosporus einen Platzverweis. Jeweils Gelb-Rot, weil zu viel gefoult und
gemeckert wurde. Überraschend war Mittelfeldteam Bosporus die ganze erste
halbe Stunde klar besser und ging 0:2 in Führung. Vor der Pause jedoch noch
mal richtig Druck vom Tabellenführer VfB und ein Torwartfehler in der
Nachspielzeit und schon stand es unentschieden. In der zweiten Hälfte kam vom
Gast nichts mehr und der VfB siegte noch 4:2. In der Nachspielzeit noch eine
Schubserei, aber nach Spielschluss gab es Handshake – selbst in Peine-Süd
verträgt man sich also schnell wieder... |
Statistik: - Grounds: 3.626 (Sa 2, So 2, Mo 1
neue; diese Saison: 212 neue) - Sportveranstaltungen: 5.090 (Sa 2, So 2, Mo 1; diese Saison: 266) - Tourkilometer: 640 (Sa 110km Rad, So 480km Auto, Mo 50km Rad) - Saisonkilometer: 100.830 (58.120 Flugzeug/ 33.870 Auto, davon
15.450 Mietwagen/ 5.890 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 3.770 Fahrrad/ 180 Schiff,
Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41 [letzte
Serie: 19, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 178 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
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Mittwoch, 22. Mai 2024
W3.0177III-0178I: Pfingsten 24 – Kreisklassespiele in der Heide zwischen Celle und Gifhorn, Hansa-II-Regionalliga-Abschiedstour und das Stadtderby von Peine
Montag, 15. Oktober 2012
W324II: Von Beuna über Seegrehna nach Luckenwalde – Jugendfußball, Landesklasse Männer und Bundesliga Ringen
SV Beuna 1916 F ------------------------------------------- 7
TSV Leuna 1919 F ----------------------------------------- 4
Datum: Samstag, 13. Oktober 2012 – Anstoß: 9.00
Wettbewerb: F-Junioren Kreisklasse Saalekreis, Staffel 1
Ergebnis: 7-4 nach 44 Min. (20/24) – Halbzeit: 4-1
Tore: 1-0 3. Nr. 11, 2-0 14. Nr. 8, 2-1 16. Luca, 3-1 19. Nr. 10, 4-1 20. Nr. 11, 4-2 21. Yasin, 4-3 22. Yasin, 5-3 28. Nr. 11, 6-3 32. Nr. 11, 6-4 34. Nr. 5 (Foulstrafstoß), 7-4 38. Nr. 10
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Freundschafts-Neunmeterschießen: Beuna gewinnt 7:5 (Beuna mit einem Schützen mehr)
Spielort: Glück Auf Kampfbahn, Platz 3 (Kap. 500 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 9 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Da ging es ja selbst für die F-Jugend ziemlich drunter und drüber zu – immerhin kam aber nie Langeweile auf und es gab von beiden Seiten etliches Sehenswertes)
SV Seegrehna 1993 ----------------------------------------- 0
VfB Gräfenhainichen -------------------------------------- 2
Datum: Samstag, 13. Oktober 2012 – Anstoß: 15.00
Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 5
Ergebnis: 0-2 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 0-2
Tore: 0-1 2. Dennis Vogt, 0-2 22. Jens Stockmann
Verwarnungen: David Bischoff, Sven Bohne, Rene Koppehel, Marcus Furschner (Seegrehna); Markus Giese (Gräfenhainichen)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportstätte Gebrüder Grabsch (Kap. 1.100, davon 100 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 140 (Zahlende: 124, Gästefans: ca. 10)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Nach durch Gräfenhainichen guter erster Hälfte, ebbte das Spiel erheblich ab)
1. Luckenwalder SC ------------------------------------- 34
Wettkampfgemeinschaft Leipzig-Taucha ------------- 3
Datum: Samstag, 13. Oktober 2012 – Beginn: 19.30
Wettbewerb: 1. Ringerbundesliga, Nordstaffel
Ergebnis: 34-3 nach 10 Kämpfen zu insgesamt 43.07 Minuten
Kämpfe: Griechisch-Römisch (bis 55kg): Radostin Shindov 4:0 Ramin Rasaief [Schultersieg nach 0.40 Min., außerdem Übergewicht von Rasaief]; Freistil (60kg): Emmanuel Krause 3:0 Dustin Scherf [Punktsieg von 4:0 nach 3 Runden bzw. 6.00 Min.]; Gr.-Röm (66): Erik Weiß 4:0 Marco Scherf [Techn. Überl., 11:0 nach 4.55]; Freistil (66): Philipp Herzog 1:3 Krzysztof Bienkowski [Punktsieg 1:5 nach 8.10]; Gr.-Röm. (74): Marc Wentzke 4:0 Max Stuhr [Schultersieg nach 0.34]; Freistil (74): Felix Menzel 3:0 Florian Liebscher [Punktsieg 6:2 nach 6.00]; Gr.-Röm. (84) Damian Hartmann 4:0 Tom Zymara [Techn. Überl. 11:0 nach 4.46]; Freistil (84) Lennard Wickel 4:0 Marco Kupgisch [Schultersieg nach 1.14]; Gr.-Röm. (96) Mirko Englich 4:0 Lars Kramarczyk [Techn. Überl. 13:0 nach 4.38]; Freistil (120) Nick Matuhin 3:0 Nico Graf [Punktsieg 9:0 nach 6.00]
Besondere Vorkommnisse: keine
Spielort: Fläminghalle (Kap. 768 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 300 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Luckenwalde kämpfte wirklich gut und zeigte den Gästen, dass sie leider nichts in der 1. Liga zu suchen haben)
a) Under-9 Football League: SV Beuna v TSV Leuna, at the new pitch in Beuna
b) Amateur Football in Wittenberg Region: Seegrehna v Gräfenhainichen
c) Wrestling Bundesliga: 1. SC Luckenwalde beat Leipzig-Taucha
Die F-Junioren von Beuna wie von Leuna haben 9 Punkte aus vier Spielen geholt. Erstere haben ein Torverhältnis von 14:12, letztere von 15:12. Somit hieß es 5. gegen 4.
Ausgetragen wurde diese Partie auf dem Platz 3 der Glückauf Kampfbahn in Beuna. Der weitläufige Hauptplatz soll nicht von der Kleinfeldjugend zertrampelt werden, was ja auch sinnvoll ist, wenn man mehrere Plätze zur Verfügung hat. Mittlerweile hat Beuna ja sogar zu ihrem Großfeldtrainingsplatz (Platz 2) auch einen Kleinfeldplatz angelegt (Platz 3). Der hat einen sehr guten Rasen und neue Tore, allerdings einen völlig schwachsinnigen Zaun. In Beuna scheint man so wie so einen Sponsor aus dem Bereich des Zaunbaus oder der Zaunelemente zu haben: Unglaublich, wie übertrieben diese Anlage eingezäunt ist. Diesen Bauernacker von Platz 2 könnte man wirklich für die Öffentlichkeit außerhalb der Trainingszeiten freigeben und bei Platz 3 fasst man sich als klar denkender Sportler an den Kopf, dass da ein nicht mal 2m hoher Drahtzaun errichtet wurde, der offensichtlich zum Aussperren von Zuschauern dient. Die Eltern und auch wir beide gingen selbstverständlich in den umzäunten Spielbereich hinein – die Bälle, die über den Zaun flogen, da er sogar etwas niedriger als die Tore ist, zählte ich schon gar nicht mit…
Beim Spiel musste man aber viel zählen, da Leunas Mannschaft diesmal ziemlich chaotisch auftrat und von Beuna dauernd beschäftigt wurde. Das führte zu etlichen Gegentoren, die die Abwehr und der Torwart hätten verhindern können und an einem besseren Tag auch hätten. Doch auch Beuna hatte nicht den besten Tag in der Abwehr. So richtig glänzen konnte nur der SV-Sturm (insbesondere der bereits sehr schussstarke 11er) – die Abwehr war immer wieder weg vom Posten und der Torwart kam mit einigen haltbaren Bällen nicht zurecht, was von Leuna nach der Pause super ausgenutzt wurde. Der Doppelschlag war dann aber leider trotzdem nur ein Strohfeuer. Am Ende hielt Beuna konstant den Vorsprung, den sie zur Pause herausgespielt hatten: Drei Tore, erst 4:1, dann nach über 40 Minuten 7:4.
Aufgrund einer Spielverlegung in Brandenburg ging es viel schneller als gedacht, wieder mal in den Landkreis Wittenberg zum Fußball zu fahren – und dann spielte wieder der VfB Gräfenhainichen! Nach einem Besichtigungs- und Tankstopp in Oranienbaum – der Ort ist ja ein ziemliches Kaff, aber die Schlossanlage ist trotz einiger heruntergekommener Stellen sehr sehenswert: Ein herrliches Ensemble aus großem Barockschloss mit ungewöhnlichen Seitentürmen und einem weitläufigen Park mit genialen Schein-Chinesischen Gebäuden – fuhren wir nach Seegrehna, einem Kaff bei Wittenberg. Wenn man da zum Fußball will, biegt man am besten die dritte rechts hinter der schönen Feldsteinkirche (Mühlstraße) ein und fährt den Feldweg in das Waldstück rein. Ansonsten geht es nur über etwas verschlungene Wege, die teilweise trotz dichter Bebauung unbefestigt sind, zur Sportanlage Gebrüder Grabsch.
Im nach den beiden aus Seegrehna stammenden Radrennfahrern benannten Stadion hieß es Abstiegs- gegen Aufstiegskandidat. Um kaum hatten sich alle der immerhin fast 150 Fans auf den Schalensitzen der kleinen, teilweise überdachten Tribüne oder den Stehplätzen unterhalb der charakteristischen Kiefern eingefunden, schon zeigte sich, warum Seegrehna so weit hinten steht. Mit einfachsten Mittel, wenn auch wohl nicht ganz regulär, da der Ball wahrscheinlich im vollen Umfang im Aus war vor der ersten Flanke, gelang ihnen bereits nach zwei Minuten der erste Treffer. In den nächsten 20 Minuten war Seegrehna einmal vorm Gästetor und Gräfenhainichen vergab mehrere gute Chancen, bekam trotz klarem Foul keinen Elfmeter (wieder war der eine Linienrichter, der auf der Tribüneseite des Spielfeldes stand, gefragt und lag offensichtlich wieder daneben) und schaffte dann doch den Ball ein zweites Mal zu versenken. Nach diesen 22 Minuten waren allerdings bereits alle Treffer gefallen, da die Gäste nicht konsequent genug waren im Abschluss und sich in der zweiten Halbzeit etwas zurückfallen ließen.
Wenn man so einen Gegner wie Seegrehna hat, den man mit einfachen Mitteln klar beherrschen kann, der einem jedoch dauernd in die Beine holzt oder auf die Latschen tritt, ist es auch nicht so falsch, mal das Tempo rauszunehmen. Denn das Schiedsrichtergespann war auch bis auf den einen Linienrichter, hinter den wir uns in der zweiten Hälfte dann stellten, da er für die Hälfte, in der Seegrehna dann sein Tor verteidigen musste, stand, auch alles andere als sicher. Der Schiedsrichter musste mehrfach von ihm korrigiert werden: Einmal hatte er sogar fälschlich auf Elfmeter entschieden, wollte ihn dann nicht zurücknehmen, obwohl Gräfenhainichen schon zur Ecke ging und meinte, es sei kein Elfer gewesen. Schließlich ließ er sich aber doch überreden von seinem wirklich guten Assistenten. Gut an der Stelle übrigens auch die Fairness der Gäste, die die Heimmannschaft – wenn ich mir so deren Verhalten angesehen habe – garantiert nicht an den Tag gelegt hätte in so einer Situation…
Weiter ging es noch nach Brandenburg, wo Luckenwalde unser Ziel war. Warum auch immer, aber dieses fürchterliche Provinznest ist Kreissitz von Teltow-Fläming. Hätte man da nicht was Sehenswerteres wie Jüterbog nehmen können? Immerhin waren die Einkaufsmöglichkeiten ganz gut und außer unsanierten Plattenbauten und einfachsten Ackerbürgerhäusern gab es auch eine interessante Kirche zu sehen, die ohne Glockenturm errichtet wurde, aber den wenige Meter entfernt stehenden Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert ausbaute und dann bis heute als Glockenturm nutzt.
Luckenwalde hat eine lebhafte Sportszene. Die Fußballer sind in der Oberliga (deren Pokalspiel wollten wir ja eigentlich sehen, aber es wurde ja verlegt), Handball wird in der Brandenburgliga gespielt, Ungewöhnliches wie Radball gibt es hier auch und deutschlandweit bedeutsame Sportler kann man ebenfalls bieten. Die Ringer sind nach wie vor eine feste Größe mit mehreren Olympiateilnehmern (darunter ein Silbermedaillengewinner von 2008) und deutschen Meistern diverser Klassen. Die Mannschaft ist aber diese Saison als 5. hinter ihren Möglichkeiten, doch natürlich konnte auch diesmal der punktlose Tabellenletzte aus Taucha bzw. Leipzig nichts holen.
Die Fläminghalle, die die Architektur einer DDR-Rundbogenhalle andeutet, aber die üblichen 0815-Tribünen, die verschiebbar sind, hat, füllte sich auch nur langsam. Ich denke zwar, dass 7€ (ermäßigt 5€) eher niedrig sind für Ringerbundesliga und anderswo 10€ verlangt werden (also quasi 1€ pro Kampf), doch so ein Gegner zieht einfach nicht, wie uns der freundliche Ringerfan vor uns erklärte. Der war für Ringen auch schon gut rumgekommen – ob Dortmund oder Dänemark – und konnte uns auch zu diversen anderen Sportarten in Luckenwalde was erzählen. Die Reihe vor uns war auch nach der blau gekleideten Fangruppe rechts von uns, die lebhafteste Ecke in der Halle.
Es gab ja auch einiges zu feiern, denn Luckenwalde dominierte das Kampfgeschehen ohne Ende. Immerhin ging nicht jeder Kampf mit einem Schultersieg zu Ende und immerhin hatte der Gast auch einen einzigen Bundesligatauglichen Akteur, einen polnischen Meister, der die einzigen drei Mannschaftspunkte holte. Aber bis dieser als sechster oder siebter Akteur antrat, holte nicht ein einziger Gast einen einzigen Wertungspunkt! Luckenwalde nahm Leipzig wirklich auseinander, doch das Zuschauen lohnte sich trotzdem. Schließlich zeigte wenigstens eine Seite guten Kampfsport!
Statistik:
Grounds: 808 (heute 3 neue; diese Saison: 40 neue)
Sportveranstaltungen: 1.631 (heute 3, diese Saison: 54)
Tageskilometer: 340 (320 Auto, 20 Fahrrad)
Saisonkilometer: 14.700 (13.460 Auto/ 860 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 6 [Letzte Serie: 12, Rekord: 141]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 324
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