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Montag, 19. Mai 2014

W407III: Mit klarem Sieg an die Tabellenspitze auf dem Moorberg und Zweistellig auf dem Sportplatz zwischen Wald und Eisenbahn

SV Freckleben 1990 .................................................... 10
SV Plötzkau 1921 II ...................................................... 0
- Datum: Sonntag, 18. Mai 2014 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Salzland, Staffel 1 (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 10-0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 4-0
- Tore: 1-0 6. Sven Hellmuth, 2-0 25. Patrick Gießler, 3-0 28. Norman Müller, 4-0 44. Patrick Gießler, 5-0 48. Patrick Gießler, 6-0 55. Patrick Gießler, 7-0 75. Patrick Gießler, 8-0 81. Patrick Gießler, 9-0 85. Norman Müller, 10-0 88. Mario Grimm
- Verwarnungen: Kevin Friedrich (Plötzkau)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Freckleben (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon 16 zahlende und ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Freckleben veranstaltete gegen wacker mit neun Mann spielende Plötzkauer ein unterhaltsames Scheibenschießen)

Quedlinburger Sportverein A ...................................... 8
SV Lokomotive Aschersleben A ................................... 1
- Datum: Sonntag, 18. Mai 2014 – Anstoß: 11.00
- Wettbewerb: A-Junioren Landesliga Sachsen-Anhalt, Staffel 2 (4. und unterste U19-Liga)
- Ergebnis: 8-1 nach 94 Min. (45/49) – Halbzeit: 5-0
- Tore: 1-0 28. Marvin Steller, 2-0 38. Vincent Krüger, 3-0 43. Michel Albrecht, 4-0 44. Lucas Heise, 5-0 45. Lucas Heise, 6-0 50. Michel Albrecht, 7-0 53. Lucas Heise, 7-1 57. Benny Rockmann, 8-1 81. Marvin Steller
- Vergebener Elfmeter: Quedlinburgs Hannes Staat wehrt Foulelfmeter von Ascherslebens Dominik Pahl ab (7. Min.)
- Verwarnungen: Nico Behrens (Quedlinburg); Nick Unger, Karim Hassi, Patrick Michelmann (Aschersleben)
- Platzverweise: keine; Verweis des Aschersleber Trainers wegen Meckerns (87. Min.)
- Spielort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz am Moorberg (Kap. 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Hervorragende Leistung der Quedlinburger, Aschersleben allerdings unter Wert geschlagen)

Quedlinburger Sportverein E ....................................... 0
VfB Germania Halberstadt E ....................................... 4
- Datum: Sonntag, 18. Mai 2014 – Anstoß: 10.00
- Wettbewerb: E-Junioren Harzliga (1. U11-Liga)
- Ergebnis: 0-4 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 0-3
- Freundschafts-Neunmeterschießen: 4-6 für Halberstadt nach 10/11 Schützen
- Tore: 0-1 10. Moritz-Niclas Mona, 0-2 15. Moritz-Niclas Mona, 0-3 20. Marvin Keim, 0-4 38. Leon Pascal Wagner
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz am Moorberg, Nebenplatz (Kap. 400 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 25 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Wirklich sehr gutes Spielniveau dieser beiden Teams!) Photos with English Commentary:
a) Amateur Football: SV Freckleben def. VfB Plötzkau Reserves (Including Pictures of Freckleben Castle and Football Grounds of Schackenthal and Warmsdorf)
b) Under-Aged Football: Quedlinburger SV U19 defeat Lok Aschersleben, U11 lost to Germania Halberstadt (at Friedrich Ludwig Jahn Stadium, Moorberg)

Sonntag schloss sich mal wieder Anja an. Wir kamen so früh nach Quedlinburg, dass wir noch das sehenswerte und gutklassige E-Junioren Spiel auf dem Nebenplatz des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatzes am Moorberg – einem ausbautenlosen und von viel Buschwerk und Bäumen umrahmten Rasenplatz – mitnahmen. Der Tabellenführer aus Halberstadt war den Quedlinburgern eine Nummer zu groß, sodass sie mit einem souveränen aber nicht überdeutlichen 0:4 in ihre Schranken gewiesen wurden. Insbesondere bei den Halberstädtern merkte man den Schliff des professionellen Trainers: Ballbehandlung, Schusstechnik und auch Torwartreflexe waren besser ausgeprägt als bei den meisten E-Jugend-Teams, die ich bisher gesehen habe.

Der Hauptplatz am Moorberg ist der schönste Ground in Quedlinburg: Blick zum Schlossberg, ein enormer Graswall mit Eichen oben und im unteren Bereich auch vier Stehstufen. Genutzt wird der Platz allerdings nur von der Jugend des Quedlinburger SV und natürlich von der Leichtathletikabteilung von GutsMuths.

Bei diesem Spiel zwischen der A-Jugend des QSV und der U19 von Lok Aschersleben ging es noch um den Aufstieg in die Verbandsliga. Den Aufstiegsplatz sollte dann auch tatsächlich Quedlinburg einnehmen, denn nach einem parierten und v.a. lächerlichen Elfmeter für Aschersleben durch den ansonsten sehr guten Schiri, der zu Unrecht von den zunehmend gefrusteten Gästen vollgemault wurde, nahm Quedlinburg Aschersleben nach allen Regeln der Kunst auseinander: besonders kurz vor der Pause klappte wirklich alles, sodass es 5:0 hieß.

Nach dem Seitenwechsel erzielte Aschersleben noch den Ehrentreffer, aber ging durch tolle Kombinationen und sehenswerte Schüsse der Gastgeber noch mit einem zu hohen 8:1 unter.  
Weiter ging es nach Freckleben, wo man das Dorf nach Süden parallel zur Bahnlinie auf einem Schotterweg über eine enge Steinbrücke verlässt und im Wald oberhalb eines Baches den ausbautenlosen aber schön gelegenen und von Bäumen umstellten Platz erreicht.

Im strömenden Regen wollten nur knapp 20 Leute dieses Scheibenschießen sehen. Freckleben auf Rang 5, Plötzkau II auf Platz 10 – ein bedeutungsloses Spiel. Die Reserve von Plötzkau trat freundlicherweise trotz zwei Mann weniger an: bei Scheißwetter eine drohende hohe Niederlage hinzunehmen, ist zwar sozusagen Pflicht, aber keineswegs selbstverständlich – also Respekt Plötzkau II!

Leider reichte es nicht zu einem Ehrentreffer, da die Gäste nur drei Mal (und das stets harmlos) vor dem Tor der Gastgeber erschienen. Am Ende sicherte sich Freckleben in einer extrem einseitigen Partie ein 10:0. Das schönste Tor war vielleicht der Kopfball zum 4:0 vor dem Seitenwechsel, vielleicht aber auch ein aus Nahdistanz unters Tordach gehauener Querschläger (das war das 7:0 oder so).  
Fährt man zurück über die Brücke und den idyllischen Anger, muss man sich links halten und den Berg hochfahren. Dort oben liegt die recht große Burganlage mit zwei markanten Türmen und teilweise noch bewohnten Häusern. Die Burg ist sehr schön frei zugänglich, doch leider haben die Bewohner dort Müll und Sperrgut (von Holzplanken bis zu einem Wohnanhänger) hinterlassen, was absolut asozial aussieht.

Auf der Suche nach einem Bolzplatz fuhren wir auf dem kürzesten Weg nach Schackenthal (eine dümmere Beschilderung als am östlichen Ortsende von Freckleben in Richtung Schackenthal habe ich aber noch nie gesehen: ein völlig leeres Ortsendeschild!) und aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes (50cm hohes Gras), weiter nach Warmsdorf, wo alles natürlich vom SVW gepflegt und frei zugänglich gelassen ist.  
Statistik:
- Grounds: 1.113 (3 neue; diese Saison: 142 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.052 (heute 3; diese Saison: 196)
- Tageskilometer: 280 (280km Auto)
- Saisonkilometer: 57.710 (55.920 Auto/ 1.690 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 20 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 407

Sonntag, 12. April 2009

WE141III: Quedlinburger SV 2-2 Eintracht Elster

Quedlinburger SV 2:2 Eintracht Elster
Saturday, 11th April 2008 - kick-off time 14.00
Landesliga West (7th level, 3rd amateur level)
Result: 2:2 after 92 min. (45/47) - Halftime 2:0
Goals: 1-0 25th Grimmer, 2-0 31st Gottowik, 2-1 50th O. Hinkelmann, 2-2 62nd Puhlmann.
Bookings: Jäschke, Glahmann, Bendzko, Kittke (QSV) - S. Hinkelmann, Zwade (EE)
Sent-offs: none
Stadium: GutsMuths-Stadion (cap. 3,000; 180 seated)
Attendance: 80 (15 away fans)
Match quality: 6.5/10 (quite good)
Day-out entertainment: 7.0/10 (nice)

Early in the morning we took the train from Halle to Merseburg at first, then ate a bite in the “Backwerk” and caught an overcrowded train from Halle to Hannover. We jumped off that bleeder in Halberstadt and made our way by bike and on foot through the old town. Halberstadt was almost totally destroyed in 1945 and neglected until 2003 or so, but today the old, frame-work houses and three main churches are real highlights. The surrounding modern buildings are not.
We took an almost empty but really dirty train - dirty because of the Hertha supporters, who showed that they are real German fans: no support without being stoned - to Quedlinburg. Being probably Germany’s most beautiful city, Quedlinburg is always worth a visit. But the near castle of Gersdorf isn’t because such a shithead of a peasant is maintaining the castle and therefore no one is allowed to see the keep from inside.
But Quedlinburg does have a far more attractive and spectacular castle in the wonderful city centre.
Due to that area is already familiar to us, we did not spent much time there and made our way to the stadium of Quedlinburger SV. The GutsMuths-Stadion is named after the German gymnastics pioneer (1759-1839) who was born in Quedlinburg.
3€ entrance and some good stuff on the grill. The stadium is also very nice, but not spectacular due to very small and plane stands.
The match between Quedlinburg and Elster started fast paced, but the hosts did not score a goal during their best phase. After 15 minutes, the visiting team tightened the pressure, but after 25 minutes Quedlinburg scored the first goal of the match. The second one was scored six minutes later.

In the second half, Elster played even better and profited from a mistake of the QSV goalkeeper: a nice sliced header from 20m over the goalkeeper. The equaliser was deservedly scored after 62 minutes. It was the final result in a quite good match without any brutal fouls but some hard scenes. The referee was quite cool and lax, so few scenes were stopped by him.
Our way back was quite nice, although the first train (Quedlinburg - Halberstadt) was packed with people. The second one was quite empty and in the third, even more empty one, we met a Russian woman who originally wanted to go directly to Weimar, but decided to jump off in Merseburg because of the castle we recommended her, and this time the train guard or ticket collector was very friendly, because he saw the rugby logo on my shirt. He was a former Rugby player for the teams from Halle and Leipzig and appreciated the fact that we had been in Heidelberg and Hannover for watching Rugby.
Later in the evening I watched another match: ES Setif vs Taraji Tunis on ART3 (internet live stream). The supporters, especially the Tunisian visitors, were really sick: as on New Year’s Eve, firework non-stop. Finally, Taraji (or Espérance = Hope), scored the golden goal of that Arab Championsleague match in the 75th minute by a great chip over the Algerian goalkeeper. There were some fights between the players, by the way. And the match would have been suspended in Germany after 20 or 30 minutes because of the fanatic support with fireworks and the hard way of playing by both teams. Yet - or: as a result of that chaos - a fantastic match, as almost always when Taraji plays!
Statistics
Ground No. 295 (new ground; this season: 65)
Sporting event No. 784 (this season: 151)
Kilometres that day: 240 (210 train, 30 bike)
Km this season: 21,860 (12,000 car/ 3,560 bike/ 3,340 public transport/ 2,960 plane)
Number of football matches since the last goalless draw: 4
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 141

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Halberstadt