Mittwoch, 3. Oktober 2018

W636I: Dürener Kreispokalfinale am Tag der Deutschen Einheit

1. FC Düren .......................................................... 4
SC Borussia 1912 Freialdenhoven ...................... 1
- Datum: Mittwoch, 3. Oktober 2018 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: Finale des Kreispokals Düren (beide Teams Mittelrheinliga; 5. Spielklasse, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-1 nach 92 (45/47) Minuten und Elfmeterschießen – Halbzeit: 0-1, Endstand: 1-1, Elfmeterschießen: 3-0
- Tore: 0-1 18. Alawie, 1-1 77. Kocak („Foul“elfmeter), 2-1 Schröteler (Elfmeterschießen), 3-1 Kurzke (Elfmeterschießen), 4-1 Becker (Elfmeterschießen)
- Gelbe Karten: Becker, Behr (Düren); Werres, Ruhrig, N’Goua (Freialdenhoven)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Ginster-Stadion BC Oberzier 1910 (Oberzier-Niederzier; Kapazität: 1.000, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 800 (davon 736 zahlende, ca. 300 Dürener, 250 Freialdenhovener)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

Verein für Volks- und Jugendspiele 02 Winden 0
FC Victoria 08 Arnoldsweiler ............................ 3
- Datum: Mittwoch, 3. Oktober 2018 – Beginn: 13.30
- Wettbewerb: Spiel um Platz 3 des Kreispokals Düren (Bezirksliga Mittelrhein, Staffel 3; 7. Spielklasse, 3. Amateurliga gegen Mittelrheinliga; 5. Spielklasse, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-3 nach 92 (45/47) Minuten – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 32. Knoll, 0-2 45. Koppitz, 0-3 85. Merl
- Gelbe Karten: 4x Winden, 2x Arnoldsweiler
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Ginster-Stadion BC Oberzier 1910 (Oberzier-Niederzier; Kapazität: 1.000, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon je ca. 70 Fans der Teams)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 Ginster-Stadion (Sportplatz BC Oberzier) Photos with English Commentary :
Düren District Cup Final: 1. FC Düren won the cup

Am Tag der Deutschen Einheit gab es mal wieder nicht so viel Auswahl in NRW und Rheinland-Pfalz, aber im Kreis Düren wurden Pokalfinals ausgespielt. Die Männer spielten in Oberzier, einem Ortsteil von Niederzier am Hambacher Tagebau, den ich mir auch mal von einer Aussichtsplattform, die über die Straße „Am Tagebau, Niederzier“ erreichbar ist, anschaute. Die Bautätigkeit im Ort – u.a. wurde der alte Ascheplatz von Neubauten überbaut – lässt darauf schließen, dass der Ort dem Tagebau nicht zum Opfer fallen wird.

Die Sportanlage des BC Oberzier ist ganz ansehnlich, hat einen Kunstrasen, der aber nur an den Längsseiten für Zuschauer gedacht ist. Dort können sie aber auf einem kleinen Wall oder unter einer kleinen Überdachung stehen bzw. unter dem Vordach des Sportlerheims sitzen oder stehen. Man sieht auch durch die Bauweise der Anlage von der angrenzenden sehr hässlichen Wohnbebauung wenig. Match for Place 3: VfVuJ02 Winden 0:3 Victoria Arnoldsweiler 6€ Eintritt ist etwas überzogen trotz 2 Spielen und Verbandsligisten – es ist ja nur Kreispokal und der Verbandsligaeintritt ist auch einfach kein Maßstab da maßlos – aber man bekam ganz ordentliche, wenn auch nicht wirklich packende Spiele geboten. Das lag aber auch am schwachen und emotionslosen Publikum, das zwar im Finale zahlreich war aber kaum einen Ton rausbrachte.

Zuerst standen sich im Spiel um Platz 3 Victoria Arnoldsweiler, die klar favorisiert waren, da im hinteren Mittelfeld der Mittelrheinliga, und der abstiegsbedrohte Bezirksligist Winden gegenüber. Von Anfang an kannte das Spiel nur eine Richtung: auf das Windener Tor. Doch erst nach über einer halben Stunde das 1:0, danach zweifelhafterweise kein Tor bei einer Aktion, die wohl doch im vollen Umfang hinter der Linie landete, aber kurz darauf ein toller Freistoß zum 2:0. Nach der Pause noch das 3:0 und einmal ein Foulfestival: zwei Windener sperren den Ball im eigenen Strafraum gegen einen Arnoldsweilerer, der latscht den einen einfach von hinten um, was zu diversen Revanchefouls in der Folgeminute führte. Nach einigen gelben Karten kriegte sich aber selbst der beknackte Spielführer von Winden wieder ein. Das Schiedsrichtergespann hatte das insgesamt gut im Griff, wobei der Schiri sehr überzeugte und die beiden Assistenten je einmal auffällig danebenlagen (Tor nicht gegeben und aussichtsreichen Angriff wegen angeblichen Abseits abgewunken).

Im Finale war das Schiedsrichtergespann unsicherer bzw. traf eine auf den Spielverlauf einwirkende Fehlentscheidung. Hier standen sich jedenfalls der 6. und der 2. der Verbandsliga gegenüber: 1. FC Düren und Borussia Freialdenhoven. Letztere stänkerten erstmal gegen den neu aus einer Fusion entstandenen Dürener Club mit ihrem „Pro Tradition“ Banner, rissen dann auf dem Feld auch das Spiel an sich. Die verdiente Führung fiel nach 18 Minuten. Aus irgendeinem Grund meinte die Borussia dann aber völlig blödsinnig dieses Ergebnis über die Zeit retten zu wollen. 70 Minuten lang?! Geht’s noch?! Nach 57 Minuten einfallslosem 1. FC Düren und kontrolliert spielender Borussia dann der Schiri im Mittelpunkt: Düren immer noch einfallslos, einer lässt sich bei einem Angriff im Strafraum fallen und zur Überraschung aller – selbst des „Gefoulten“ – gibt es Elfmeter. Der wird sicher verwandelt. Und das sollte nicht der einzige sein, denn nach dem Abpfiff wurde sich darauf geeinigt, die unnötige Verlängerung abzusagen und gleich zum Elfmeterschießen zu gehen. Freialdenhoven versagte dabei aber völlig, während jeder Dürener Schütze (und der vom Elfmeter aus der regulären Spielzeit war gar nicht dabei) traf. 3:0 und somit 4:1 also für den 1. FC Düren, der hier glücklich – aber bei dem dummen 1:0-Halten-Versuch der Freialdenhovener dennoch nicht unverdient – den Pokal gewann. Die drei besten Teams: Düren, Freialdenhoven und Arnoldsweiler sind nun für den Mittelrheinpokal qualifiziert. Dessen Sieger steht meines Wissen nächste Saison dann im DFB-Pokal, aber nur weil der 1. FC Düren hier den Kreispokal geholt hat, heißt das noch lange nicht, dass sie dann im Landespokal so brillieren. Aber von diesem Pokalwettbewerb werde ich mir sicherlich auch mal ein, zwei Spiele ansehen... Final: 1. FC Düren 4:1pen. Borussia Freialdenhoven Statistik:
- Grounds: 2.266 (1; diese Saison: 54 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.447 (2; diese Saison: 62)
- Tourkilometer: 130 (130km Auto)
- Saisonkilometer: 9.510 (8.690 Auto, davon 0 Mietwagen/ 820 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 9 [letzte Serie: 52, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 636 Wochen.

Montag, 1. Oktober 2018

W635IV: Fußball in Meckenheim und Handball in Heimerzheim

SG Ollheim-Straßfeld ........................................ 22
HSG Siebengebirge II ........................................ 29
- Datum: Sonntag, 30. September 2018 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Mittelrhein (6. Handballliga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 20-30 nach 60 (30/30) Minuten – Halbzeit: 10-14
- Tore: NN
- Gelbe Karten: NN
- Zeitstrafen: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle Höhenring Heimerzheim (Kapazität: 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (davon ca. 7 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

SG Ollheim-Straßfeld FR .................................. 20
HSV Frechen FR II ............................................ 30
- Datum: Sonntag, 30. September 2018 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Mittelrhein, Frauen (6. Frauenhandballliga)
- Ergebnis: 20-30 nach 60 (30/30) Minuten – Halbzeit: 10-14
- Tore: NN
- Gelbe Karten: NN
- Zeitstrafen: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle Höhenring Heimerzheim (Kapazität: 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10

VfL Meckenheim 1920 II ..................................... 2
SSV Heimerzheim 1925 II ................................... 4
- Datum: Sonntag, 30. September 2018 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Kreisliga D, Bonn, Staffel 3 (11. und unterste Spielklasse, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 2-2
- Tore: 1-0 9. Haas, 1-1 13. Ajaoui, 2-1 21. Fries, 2-2 27. Leusmann, 2-3 76. Ajaoui, 2-4 85. Arab
- Gelbe Karten: 1x Meckenheim, 2x Heimerzheim
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Preuschoff-Stadion (Kapazität: 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 VfL Meckenheim II 2:4 SSV Heimerzheim II Photos with English Commentary :
a) Football in Meckenheim (VfL Meckenheim)
b) Handball in Heimerzheim (Ollheim-Straßfeld)

Noch eine Radtour, doch diesmal weniger lang und hart. Zuerst via Röttgen, wo ich mir den neuen Kunstrasen ansah, nach Meckenheim. In Meckenheim wird nur in dem mit dem Kernort zusammengewachsenen Ort Merl guter Fußball gespielt (Bezirksliga, mehrere weitere Männerteams, viele Jugendteams) – der VfL Meckenheim vegetiert in den Niederungen der Kreisliga C und D vor sich hin und kann im Jugendbereich nur mit Rekordniederlage (z.B. C-Jugend letzte Woche 38:0) auffallen. Der Sportanlage ist ja ganz schön: richtiges Stadion mit Rasenplatz, auf einer Seite ein paar Stufen, in der Mitte auch interessant überdacht mit nach innen gewölbten zeltdachartigen Elementen – aber das Spielniveau wie gesagt erschreckend niedrig. Besonders natürlich beim Vorspiel der II. Mannschaft gegen Heimerzheim II. Zwei Mal ging Meckenheim in Führung, zwei Mal glich Heimerzheim aus. Nach dem Seitenwechsel nur noch Heimerzheim am Drücker und 2:4 am Ende. Das Spiel begann wegen verspätetem Schiri übrigens 20 Minuten später... SG Ollheim-Straßfeld Dann wollte ich auf einem anderen Rasen gucken, doch der Drecksverein SSV Bornheim oder die ebenso bekackte „Stadt“ die er repräsentiert hat den Rasenplatz offensichtlich aufgegeben. Da hat seit Monaten niemand mehr drauf gespielt. Auf dem Kunstrasen verloren sie erfreulicherweise 2:3 gegen Merl, ich fuhr aber weiter zum Handball nach Heimerzheim. Dort gibt es fünf Reihen blaue Bänke in der recht geräumigen Schulsporthalle. Nur wenige Zuschauer fanden sich zu dem Heimspieltag der SG Ollheim-Straßfeld ein. In den beiden Dörfern selber gibt es keine ausreichend große Halle, deshalb wird im Nachbarort Heimerzheim gespielt. Eigentlich ist das ein recht großer Verein und bekannt im regionalen Handball – aber ganz schwache Stimmung leider! Außerdem ging der Heimspieltag gehörig daneben: die II. hatte zuvor schon verloren, dann unterlagen die Frauen verdient dem klar besseren HSV Frechen II mit 20:30 und schließlich waren die I. Männer von der ersten Minute an im Rückstand gegen die HSG Siebengebirge II (HSG Siebengebirge-Thomasberg und TuS Ober- und Niederdollendorf 1913). Am Ende verloren sie 22:29, waren nie näher als 1 Tor am Gegner dran. SG Ollheim-Straßfeld 22:29 HSG Siebengebirge II Statistik:
- Grounds: 2.265 (2; diese Saison: 53 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.445 (3; diese Saison: 60)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 9.380 (8.560 Auto, davon 0 Mietwagen/ 820 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie: 52, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 635 Wochen.

W635III: 13 Tore in Kempenich

Sportclub Kempenich 1920/ Fußballclub
Spessart/ TV Rieden/ TuS Volkesfeld .. 9
S.V. Rheinland Westum 1919 / TuS 1909
Löhndorf II ............................................ 4
- Datum: Samstag, 29. September 2018 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Kreisliga B, Ahr (9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 9-4 nach 94 (48/46) Minuten – Halbzeit: 4-0
- Tore: 1-0 1. Grones, 2-0 13. Melcher, 3-0 45. Schäfer, 4-0 45.+2 Melcher, 4-1 46. da Costa Vilela, 5-1 57. Melcher (Foulelfmeter), 5-2 58. Werner, 6-2 63. Melcher, 7-2 67. Montermann, 7-3 71. Röhrig, 8-3 82. Grones, 8-4 83. Schmiddem, 9-4 85. Schüller
- Gelbe Karten: Kohlenbeck (SG Kempenich); Werner, Röhrig, Koch, NN (SG Westum)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Rudi-Klein-Stadion (Kempenich; Kapazität: 1.050, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 65 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 SG Kempenich/ Spessart/ Rieden/ Volkesfeld 9:4 SG Westum/ Löhndorf Photos with English Commentary :
a) 9th Division: SG Kempenich vs. SG Westum Res.
b) Rhineland: Kempenich, Ramersbach 

Große Radtour am Samstag: über Bad Neuenahr-Ahrweiler und Ramersdorf – wo ich mir auch kurz mal das Dorf anschaute: der Fußballplatz wird seit 6 Jahren nicht mehr regelmäßig genutzt, da kein Spielbetrieb, aber die interessant gestaltete Kirche und die Häuser wirken sehr gepflegt; seltsam war nur eine protzige Villa mit gehisster Russenflagge: das Problem, dass Russen hierzulande Immobilien aufkaufen und mitunter auch für politische Zwecke nutzen ist mir zwar bekannt, aber in so einem Kaff in der Eifel?! – ging es nach Kempenich. Der Ort liegt landschaftlich schön, ist aber baulich sehr hässlich und die geschliffene Burg auf die ein neueres Schloss gesetzt wurde ist auch weiträumig abgesperrt. Angeblich ist da eine forstwirtschaftliche Nutzung gegeben, aber bei der Art von Absperrung würde ich hellhörig werden – der Ort scheint, asozialerweise völlig abgeschirmt von Baukulturinteressierten oder allen anderen, ideal für zwielichtige Planungen so weit draußen hinterm Fußballplatz... Kempenich Der Fußballplatz liegt auch schon schön abgelegen. Am Dorfrand auf einer Anhöhe am Waldesrand. Am Hang wurde ein Pfad oberhalb der Spielfläche planiert und ein paar naturbelassene Holzbänke aufgestellt. Das Sportlerheim ist recht groß und auch an den Hang gebaut. Die Sportanlage ist – wie alles in diesem Kack-Kaff Kempelnich – aufwändig abgesperrt und videoüberwacht. Die Kapelle gegenüber ist auch videoüberwacht. Was lebt da eigentlich für Abschaum in Kempenich und Umgebung, das sowas nötig ist – oder sind die nur so paranoid dort, dass die mal psychiatrische Hilfe konsultieren sollten? Die Spieler wirkten alle völlig normal, also am Vereinspublikum kann das ja nicht liegen...

Die SG Kempenich/ Spessart/ Rieden/ Volkesfeld legte los wie die Feuerwehr und zeigte warum sie Tabellenführer sind: nach 60 Sekunden Kopfball zum 1:0, bald darauf das 2:0, kurz vor der Pause 3:0 und 4:0. Westum II völlig hilflos, kaum Tormöglichkeiten, immer wieder Fouls. Nach der Pause erzielten sie aber binnen 15 Sekunden das 4:1. 5:1 vom Punkt, danach schnell 5:2. Es wird ein toller offener Schlagabtausch und am Ende sollte es 9:4 heißen. Ein 10. Treffer zählte wegen Abseits nicht. Alles in allem ein echt geniales Kreisliga-Spiel! SG Kempenich/ Spessart/ Rieden/ Volkesfeld 9:4 SG Westum/ Löhndorf Statistik:
- Grounds: 2.263 (1; diese Saison: 51 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.442 (1; diese Saison: 57)
- Tourkilometer: 110 (110km Rad)
- Saisonkilometer: 9.310 (8.560 Auto, davon 0 Mietwagen/ 750 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 6 [letzte Serie: 52, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 635 Wochen.

Samstag, 29. September 2018

W635II: Derby an der Agger

Wahlscheider SV 1945 ...................................... 2
SV 1919 Lohmar ............................................... 0
- Datum: Freitag, 28. September 2018 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: Bezirksliga Mittelrhein, Staffel 2 (7. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 65./ 2-0 82. Mylenbusch
- Gelbe Karten: 2x Bockrath, Herberg, Schmitz? (alle Lohmar)
- Rote Karten: Bockrath (Lohmar, 88. Min. Gelb-Rot wg. wdh. Reklamierens)
- Austragungsort: Sportplatz Wahlscheid (Kapazität: 1.230, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 350 (davon mind. 100 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 Wahlscheider SV 2:0 SV Lohmar Photos with English Commentary :
Wahlscheid vs. Lohmar

Im östlichen Bonner Vorland, dem Sieg-Kreis zwischen Siegerland und Bergischen Land, gibt es in der Gemeinde Lohmar an der Agger gleich zwei Vereine, die seit Jahren ziemlich konstant in der Bezirksliga agieren: der SV Lohmar 1919 und der Wahlscheider SV 1945 aus dem Lohmarer Ortsteil Wahlscheid. Ich hatte schon mal ein ganz ansehnliches Spiel in Lohmar zwischen den beiden erlebt: https://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157665060232751 – nun stand ein Spiel in Wahlscheid, bzw. eigentlich im benachbarten Neuhohnrath an. Den Platz dort hatte ich zwar schon – hier bei besseren Lichtverhältnissen abgelichtet – aber für einen netten Derbykick fährt man nach der Arbeit da gerne mal hin...

Es waren diesmal aber erschreckend wenige Zuschauer. Bei fußball.de wurde wohl im Spaß oder Suff die Fantasiezahl 719 gemeldet. Gemeint waren wohl 197 oder 179 zahlende – die meisten wurden hier durchgewunken oder zahlten einen ermäßigten Preis. Insgesamt fanden sich gut 350 Zuschauer ein, sicher nur rund 100 vom SV Lohmar, der derzeit als Vorletzter mit noch 0 Punkten katastrophal dasteht und auch eine Trainerentlassung in dieser Woche in die Wege geleitet hat. Unter diesen miesen Vorzeichen war es natürlich auch der Gastgeber, der hier am feucht-kühlen Freitagabend das Heft in die Hand nahm. Wahlscheid war noch ungeschlagen und Zweiter, drückte aufs Tor und ließ nur wenige Konter zu. Doch Chance um Chance wurde vertan, einmal wurde ein Tor wegen Abseits nicht gegeben. 0:0 also zur Pause, doch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Auch gleich: andauernd wurde gleiche Höhe vom Schiedsrichtergespann abgepfiffen und klarere Fouls gegen Wahlscheid eher weiterlaufen gelassen als gegen Lohmar. Lohmar war nun allerdings völlig unfähig in der gegnerischen Hälfte, während Wahlscheid nach über einer Stunde endlich zur Führung aus Nahdistanz kam. Auch das 2:0 – vom selben Spieler – wurde aus recht kurzer Entfernung eingenetzt. Eigentlich noch zu niedrig, aber am Ende steht ja ein verdienter Sieg für die bessere Mannschaft. Wahlscheider SV 2:0 SV Lohmar Statistik:
- Grounds: 2.262 (0; diese Saison: 50 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.441 (1; diese Saison: 56)
- Tourkilometer: 50 (50km Auto)
- Saisonkilometer: 9.200 (8.560 Auto, davon 0 Mietwagen/ 640 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 5 [letzte Serie: 52, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 635 Wochen.

Donnerstag, 27. September 2018

W635I: A-Jugend Pokal auf dem Acker in Menden-Süd

FC Adler 1911 Meindorf A .............................: 0
JSG SpVgg Hurst-Rosbach/ SV Leuscheid A: 1
- Datum: Mittwoch, 26. September 2018 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Marko Tillmann Pokal A-Jugend (2. Runde; beide Teams A-Jugend Normalgruppe 1/ Kreisklasse Sieg/ 7. und unterste U19-Liga)
- Ergebnis: 0-1 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tor: 0-1 65. Luft
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Menden-Süd (Kapazität: 1.230, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 5 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 2,5/10 Adler Meindorf A 0:1 JSG Hurst-Rosbach/ Leuscheid A Photos with English Commentary :
Under-19 Cup, Sieg District: Adler Meindorf vs. JSG Rosbach/ Leuscheid (in Menden Süd)

Seit der FC Kosova nicht mehr hier sondern in Sankt Augustin spielt, wird kaum noch ein Fußballspiel auf dem Sportplatz Menden-Süd ausgetragen. Dieser hat die schöne Anschrift „Auf dem Acker“ – und so sieht der Aschenplatz mit der dreireihigen Stehtribüne samt vereinzelten Bänken und schönem Baumbestand auch aus... Der SV Menden ist sich zu fein hier zu kicken: alle Teams spielen auf dem luxuriösen Kunstrasen in Menden-Nord. Aber Adler Meindorf weicht immer wieder von ihrem mangelhaften Rasenplatz entweder nach Sankt Augustin oder eben nach Menden-Süd aus. Meistens versuchen sie natürlich, selbst wenn ein Spiel auf dem Hartplatz hier angesetzt wird, es ausfallen zu lassen und auf Kunstrasen zu verlegen, wenn dieser frei ist – ich wollte schon vier mal in diesem kleinen Stadion gucken, vier mal wurde der Kick am Vormittag desselben Tages oder einen Tag vorher verlegt. Aber heute fanden sie einfach keinen anderen Termin. Es stand nämlich ein Spiel des Kreispokals der A-Junioren an. Dieser Pokal ist nach dem tödlich verunglückten Kreisverbandsfunktionär und Ehrenamtlichen Marko Tillmann benannt.

Die JSG Hurst-Rosbach/ Leuscheid kam angefahren, die Adler Meindorf traten nur zu neunt an und der Gegner – der zwar Wechsler hatte, aber ebenfalls nur zu neunt spielte – kam angeblich mit dem Hartplatz nicht zurecht. Es dauerte über eine Stunde, eher endlich der einzige Treffer der Partie für die klar besseren Gäste fiel.

Fazit: Spiel war zwar öde, aber die Anlage ist eigentlich ganz nett. Leider wird sie wie gesagt selten bespielt, meistens findet dort nur Schulsport statt. Und was diese dort Sport durchführende Schule angeht: es lohnt sich, mal in google-maps die Bewertungen von Schulen durchzulesen. Zur Fritz-Bauer Gesamtschule schreibt z.B. eine (vermutlich nicht sonderlich helle Mutti): „1 Stern/ Die schule ist der größte schrott kinder werden unterirdisch behandelt. (Normal reden) so etwas kennen manche Lehrer dieser schule anscheinend nicht zudem werden auch Eltern gerne mal arrogant und respektlos behandelt . Die Direktorin ist meiner Meinung nach für diesen Beruf nicht zu gebrauchen. Kurz gesagt könnte man sein kind direkt in eine klapse schicken.“ Aber die beste Rezension ist eindeutig von einem Schüler: „3 Sterne/ Alles da, von Rauchbomben im Treppenhaus, über geklaute Handys bis zum Pfefferspray im Lehrerzimmer. An Karneval gibt es mittlerweile eine Taschenkontrolle, da sonst zu viel Alkohol eingeschmuggelt wird. Den korrekten Umgang mit Schülern müssen ein paar Lehrer noch lernen aber viele können das ziemlich gut. Alles ganz witzig als Schüler[...]“ – also so ein Umfeld hätte bei so einem Pokal-Langweiler doch gut getan für den Neutralen... Menden Statistik:
- Grounds: 2.262 (1; diese Saison: 50 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.440 (1; diese Saison: 55)
- Tourkilometer: 20 (20km Rad)
- Saisonkilometer: 9.150 (8.510 Auto, davon 0 Mietwagen/ 640 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 4 [letzte Serie: 52, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 635 Wochen.

Dienstag, 25. September 2018

P, Q

P)
Paderborn (1): Lightpower Centercourt des Ahorn-Squash im Ahornsportpark (Paderborner Squash Club) - 45 (45/0); 4,0
Pasewalk (1): Turnierplatz der Reitsportanlage am Volkskulturpark (Pasewalker Pferdesportverein; Springreiten) - 1.550 (50/ 1.500); 6,5
Pattensen (2): sogenannte "Sonnengeld Arena"  / neue Bilder (MSC Pattensen von 1928, Motoball) – 2.000 (200/ 1.800); 7,0
Peine (1): Sporthalle Silberkamp (Handball VfB / Bildung Peine u.a.) - 700 (600/ 100); 3,5
Peine-Vöhrum (1): Sporthalle BBZ Peine (u.a. Badminton SG VfB/SC Peine) - 600 (500/ 100); 4,0
Philippsburg (1): MSC Arena (MSC Philippsburg) - 1.300 (0/ 1.300); 6,5
Phöben/ Werder an der Havel (3): Poloanlage Phöben (Preußischer Polo & Country Club Berlin-Brandenburg) – 3.000 (0/ 3.000); 4,0
Pirna (1): Sporthalle Pirna-Sonnenstein (Eisenbahner SV Lokomotive Pirna) – 400 (400/ 0); 5,0
Plauen (1): Kurt-Helbig-Halle (SV Plauen-Oberlosa Handball) - 700 (540/ 160); 5,0 
Plauen (1): Stadtbad (Schwimmverein Vogtland Plauen, u.a. Wasserballabteilung) – 350 (220/ 130); 4,0

Plochingen (1): Schafhausäckerhalle (u.a. TV Plochingen Handball) - 550 (475/ 75); 5,5 
Potsdam (1): Stadion Luftschiffhafen (Potsdam Royals American Football) - 7.500 (2.500/ 5.000); 7,5
Porta Westfalica (1): Sporthalle Hausberge/ Porta Westfalica Süd (u.a. Korbball TuS Eisbergen) - 500 (420/ 80); 2,5
Prittitz/ Plotha-Plennschütz (3): Sporthalle Prittitz (SG Saaletal Reichardtswerben-Prittitz) – 200 (200/ 0); 3,5

Q)
Quedlinburg (1): Bodelandhalle (u.a. BG Aschersleben Tigers II/ GutsMuths Quedlinburg) – 200 (100/ 100); 3,0
Querfurt (7): Sporthalle Querfurt (TSG Gymnasium Querfurt) – 400 (400/ 0); 3,0

W634II-III: Mehr Hansafans als Heimfans aber dennoch keine Tore beim sinnlosesten Verein der 3. Liga

SG Sonnenhof Großaspach ................................... 0
F.C. Hansa Rostock ................................................ 0
- Datum: Samstag, 22. September 2018 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Profifußballliga)
- Ergebnis: 0-0 nach 91 (45/46) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tore: wie so oft bei scheiß Sonnenhof – keine
- Gelbe Karten: Burger, Pelivan (Großaspach)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportpark Fautenhau, sogenannte Mechatronik Arena (Kapazität: 10.001, davon 6.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 2.500 (davon ca. 1.600 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10

SGM Turn-, Sport- und Gesangverein 1892 e.V.
Steinheim an der Murr/ Gesang- u. Sportverein
Erdmannhausen (A) .......................................... 1
TSV 1899 Benningen (A) .................................. 7
- Datum: Samstag, 22. September 2018 – Beginn: 16.30
- Wettbewerb: Qualifikation zur Kreisleistungsstaffel A-Junioren, Enz-Murr (6. U19-Liga)
- Ergebnis: 1-7 nach 96 (48/48) Minuten – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 15. Rapp, 0-2 39. Rapp, 1-2 46. Nr. 10, 1-3 48. Schirilo, 1-4 56. de Capua, 1-5 69. Rehm, 1-6 71. Keller, 1-7 83. Schirilo
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Riedstadion, Kunstrasen/ Nebenplatz (Steinheim/ Murr, Kapazität: 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10

Turnverein Plochingen ......................................... 30
Turn- und Sportgemeinde Söflingen 1864 .......... 25
- Datum: Samstag, 22. September 2018 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: Baden-Württemberg Oberliga (4. Handballliga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 30-25 nach 60 (2x30) Minuten – Halbzeit: 14-12
- Tore: Fischer 8, Mühlhäuser 5, Petershans 4, Zeiler 3, Werbitzky 3, Eisele 2, Brandner 2, Kühl 1, Bischof 1, Dunz 1 (Plochingen); Dürner 9, Schaaf 3, Hartmann 3, Kraft 2, Eberhardt 2, Krasovec 2, Klett 1, Francik 1, Bittner 1, Vesligaj 1 (Söflingen)
- Gelbe Karten: Werbitzky, Eisele, Fuß, Trainer Brack (Plochingen); Dürner, Eberhardt, Krasovec (Söflingen)
- Zeitstrafen: 2x Petershans, Eisele, Brandtner (Plochingen = 8 Minuten); Hartmann DQ, Bittner, Fimpel (Söflingen = 6 Minuten)
- Rote Karten: Hartmann (Söflingen, 60. Min., grobes Foul)
- Austragungsort: Schafhausäckerhalle (Kapazität: 550, davon 475 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 400 (davon 250 zahlende und ca. 40 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10

TSV 1908 Lehrberg II ............................................. 1
TSV Fichte Ansbach 1903 ....................................... 1
- Datum: Sonntag, 23. September 2018 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: A-Klasse Nürnberg-Frankenhöhe Gruppe 3 (10. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 95 (50/45) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 10. Zorn, 1-1 47. Sand
- Gelbe Karten: Knöchel, Diehm, Özdin (Lehrberg); 2x Beck, Türk, Zafari, Schreiner (Ansbach)
- Rote Karten: Beck (Ansbach, 85. Min. wg. wdh. Fouls)
- Austragungsort: Grabberholzstadion (Kapazität: 1.260, davon 60 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

TSV 2000 Rothenburg ob der Tauber ................... 6
TSV Langenfeld 1964 .............................................. 0
- Datum: Sonntag, 23. September 2018 – Beginn: 15.30
- Wettbewerb: Kreisklasse Nürnberg-Frankenhöhe Gruppe Gruppe 2 (9. Fußballliga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 6-0 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 41. Ivanovic, 2-0 43. Göttfert, 3-0 53. Hoffmann, 4-0 56. Göttfert, 5-0 75. Liebert, 6-0 85. Hoffmann
- Gelbe Karten: Liebert (Rothenburg)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Städtisches Stadion Rothenburg ob der Tauber (Kapazität: 3.350, davon 350 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon nur 35 zahlende und ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 SG Sonnenhof Großaspach 0:0 F.C. Hansa Rostock Photos with English Commentary :
a) 3rd Professional Division: Sonnenhof Grossaspach vs. Hansa Rostock
b) Under-19 League 6: Steinheim/ Erdmannhausen vs. Benningen
c) Handball 4th Division: Plochingen vs. Söflingen
d) 10th Division: Lehrberg Res. vs. Fichte Ansbach
e) 9th Division: TSV ROTHENBURG ODT VS TSV LANGENFELD
f) Wurttemberg: Castles in Weinsberg (Weibertreu), Untergruppenbach, Abstatt (Helfenburg, Wildeck), Beilstein, Löwenstein and Oberstenfeld (Lichtenberg) 
g) Central Franconia: Schillingsfürst, Colmberg, Lehrberg, ROTHENBURG OB DER TAUBER

Near Abstatt Einer der noch nicht gemachten 3. Liga-Grounds stand mit Hansas Auswärtsspiel in Großaspach an. Ich schaute mir erstmal auf dem Weg dahin einige Burgen an. Die waren leider oft noch verschlossen oder wenn frei zugänglich, dann eher mickrig. Aber dafür ist das eine schöne Landschaft dort zwischen Stuttgart und Heilbronn. In Weinsberg ist die Ruine Weibertreu recht mickrig aber dennoch nur zu engen Zeiten geöffnet. In Untergruppenbach ist das gewaltige Schloss meist nur außen zugänglich, innen finden oft Hochzeiten und andere Events statt. Auf dem Gebiet von Abstatt stehen die kleine Ruine Helfenburg (frei zugänglich) und das Burgschloss Wildeck (im Außenbereich zugänglich, innen ist eine Weinbauausbildungsstätte). In Beilstein ist eine scheiß Falknerei in der Burg, die horrenden Eintritt nimmt. Der Ort unterhalb der Burg ist wenig sehenswert aber schön eng. In Löwenstein ist auch der Ort uninteressant trotz toller landschaftlicher Lage und die Burgruine ist bis auf den Turm offen. Schließlich schaute ich mir noch in Oberstenfeld die Burg Lichtenberg von außen innen – auch hier sind die Räumlichkeiten nur für Veranstaltungen (hier auch zusätzlich noch für private Wohnungen) offen. SG Sonnenhof Großaspach 0:0 F.C. Hansa Rostock In Großaspach, einem Kaff bei Backnang, suchte ich dann mit über 1.500 anderen Hansa-Fans eine Parkplatzwiese am in die Pampa gesetzten Stadion der SG Sonnenhof auf. Es war ja gutes Wetter, also gab es diesmal keine Absage durch ein verblödetes Schiedsrichtergespann nach Sabotage durch den schwäbischen Scheißverein SG Sonnenhof wie letzte Saison. Es lohnt sich, den Wikipediaartikel zu deren Emporkommen mal zu lesen.

In jedem Fall ist ein Besuch dort auf der Fautenhau in der „mechatronik Arena“ ein seltsames Erlebnis. Die Stehplätze sind teuer trotz schlechter Sicht, aber Sitzplatztickets sind relativ günstig. Darum nahm ich mir eine Sitzplatzkarte, wobei im Gästebereich zwischen Steh- und Sitzplätzen eine riesige Pufferzone war. Zwischen den Sitzplätze der Gäste und der Heimfans aber kein Puffer... Auf den Karten und in der aushängenden Stadionordnung wird entgegen der gängigen Politik von DFL und DFB sowie anders als bei jedem anderen deutschen Verein außer Videoaufnahmen auch Fotografieren verboten. Das hatte auch mal Eintracht Braunschweig so machen wollen, das wurde aber schnell gekippt, da ein derartiger Eingriff in die Kunstfreiheit einen Missbrauch des Hausrechts darstellt. Es interessierte dann auch weder am Einlass noch im Stadion jemanden, dass einige Fans und v.a. ich Fotos machten. Das müssen die Ordner gesehen haben, einer hockte ständig einen Meter schräg vor mir... Aber bei so einer missbräuchlichen Stadionordnung sieht man ja, mit was für einem perversen und kranken Konstrukt es man mit dem „Verein“ SG Sonnenhof Großaspach zu tun hat.

Abstoßend ist bei denen auch, dass keine 1.000 Fans regelmäßig zu kommen scheinen. Da waren heute vielleicht 800 für die SG Sonnenhof – und die haben nicht einen Anfeuerungsruf losgelassen! In einer Profiliga in Deutschland ist mir so etwas erbärmliches noch nie untergekommen!

Hansa dagegen mit zwei Choreos – Luftballons, etwas Pyro, Schwenkfahnen – wie beim Heimspiel in Aktion... Es waren nur die Hansa-Fans zu hören und bis auf den asozialen Säufer schräg hinter mir, der mal laut los lallte „hier marschiert der nationale Widerstand“ benahmen sich auch alle trotz des schlechten Spiels vernünftig. Der versoffene Asoziale wurde übrigens dann von anderen Hansa-Fans angegangen, die meinten, „so ne scheiße brauchen wa hiä nich du Pennää“, was dann damit endete, dass der Nazi und sein Kumpel sich umsetzen mussten...

Währenddessen tat sich auf dem Spielfeld wenig. Hansa spielte kontrolliert nach vorne, Großaspach stellte sich hinten rein und konterte ab und zu. Da Hansa leider auch diese Saison keine aufstiegstaugliche Mannschaft hat, scheiterten sie an der Abwehr oder ihrer sturmtechnischen Unfähigkeit und das Spiel ging 0:0 aus. TSG Steinheim/GSV Erdmannhausen A 1:7 TSV Benningen A Nach über 50 Spielen also mal wieder ein 0:0. Ich fuhr dann nach Steinheim an der Murr, um dort bei einem A-Jugendspiel auf Kreisebene gleich mal Tore zu sehen. Der favorisierte Gast aus Benningen hatte aber etwas Probleme, die schwache Spielgemeinschaft von Steinheim und Erdmannhausen zu überspielen, doch nach zwei einfachen Toren in der ersten Halbzeit legten sie nach dem Seitenwechsel gut zu und siegten am Ende 1:7. Gekickt wurde auf dem uninteressanten Kunstrasennebenplatz. Der Rasenhauptplatz hat wenigstens ein paar Stufen, aber ist andererseits auch kein Knaller-Ground. TV Plochingen 30:25 TSG Söflingen Sportlich bestes Niveau heute – ich hatte es wegen der Bilanz von Großaspach und der niedrigen Liga der U19 schon befürchtet: beim Handball in der Baden-Württemberg-Oberliga in Plochingen. Dort lieferten sich Plochingen und Söflingen (zwei Orte bzw. Vereine die ich noch nie gehört hatte) ein spannendes und gutklassiges Spiel, das bis in die Schlussphase hinein eng war. Allerdings war Mitte der zweiten Hälfte schon ein Heimsieg absehbar, da Plochingen mit konstant 4-5 Toren vorne lag. Eine Handvoll Fans beider Teams ging auch ganz gut mit – der größte Schreihals war allerdings der Plochinger Trainer. Keine Ahnung, warum der Spinner sich von dem guten Schiedsrichtergespann dauernd verschoben oder sonstwas fühlte...

Die Halle ist übrigens nicht so schlecht mit einer ansprechend gemachten, alten Obertribüne mit Holzbänken. Allerdings baulich nichts Besonderes, etwas beengt und die Sicht nicht überall gut. Eintritt mit 8€ wie üblich sehr hoch in BaWü, aber das ist ja mittlerweile selbst im Osten bei vielen Vereinen ähnlich teuer und die beknackten Hessen nehmen ja oft 10€ für diese Liga... TV Plochingen 30:25 TSG Söflingen Ich übernachtete dann in Ebersbach an der Fils im Hotel „Goldene Rose“ – offenbar ein unsachgemäß nach dem 2. Weltkrieg sanierter Fachwerkbau. Frühstück war gut, Zimmer OK, hätte preisgünstiger sein können, aber in Ordnung.

Nach dem Frühstück ging es weiter nach Franken. Dort ein enttäuschender Stopp in Schillingsfürst (Schloss mit der scheiß Falknerei nicht zugänglich, wenige sehenswerte Gebäude sonst und die Kirche sah so einfach aus wie in BaWü) aber in Colmberg war das Burgschloss richtig ansehnlich. Auch Lehrberg war nicht so uninteressant: ein Renaissance-Schlösschen unten im Dorf und eine Kirchenruine oberhalb des Ortes stachen da hervor. TSV Lehrberg II 1:1 TSV Fichte Ansbach Unweit der Kirchenruine befindet sich auch das Grabberholzstadion. Das Gehölz befindet sich an der einen Längsseite, an der anderen steht ein kleiner Graswall mit einer interessanten Tribüne an: in Bayern habe ich öfter schon gesehen, dass die Sportlerheime und Umkleidegebäude mit seltsamen Tribünen verbaut werden; hier auch wieder mit einer zehnreihigen Betonplatten-Stehtribüne und einer dreireihigen Sitztribüne mit Holzbänken. Dort fanden sich auch ein paar Fans ein, die lebhaft das Spiel der II. Mannschaft vom TSV Lehrberg und der I. von Fichte Ansbach kommentierten. Das Spiel war auch recht lebhaft und v.a. für diese Spielklasse gutklassig. Der Gastgeber ging früh per Kopf in Führung, nach der Pause glich der Gast sehr früh aus. Chancen gab es auf beiden Seiten, immer mal auch etwas Zoff, da der dick eingepackte Schiri wohl nicht immer alles so gut sah mit seiner Brille – aber am Ende eine gerechte Punkteteilung. TSV Rothenburg ob der Tauber 2000 6:0 TSV Langenfeld 1964 Danach fuhr ich gleich ins nahegelegene Rothenburg ob der Tauber weiter. Wie auch die Wehrgänge an den Stadtmauern oder etliche Fachwerkhäuser innerhalb der Mauern ist das nahe an der Altstadt gelegene Stadion teilweise aus Holz. Zumindest der Umkleidetrakt in der alten Sporthalle und v.a. die überdachte und sehr steile Haupttribüne, die wohl aus den 20ern stammt, sind aus Holz. Daneben steht unpassend eine Stahlrohrtribüne mit Plastesitzen, die wohl keine 20 Jahre alt ist. Vom Alter her dazwischen liegt die Gegentribüne mit ihren wohl aus den 70er/ 80ern stammenden Stehstufen. Ich nahm erstmal auf der Holztribüne Platz, wo ich vom depperten Kassierer für einen Pressevertreter gehalten wurde – hätte er gefragt, hätte ich gesagt, dass ich keiner bin und Eintritt gezahlt; aber so halt nicht... Das Spiel war anfangs etwas zäh, doch der Gegner aus Langenfeld in Mittelfranken war so schwach, dass Rothenburg nach und nach den Druck erhöhen und zu zwei späten Toren, u.a. mit einer direkt verwandelten Ecke, kommen konnte. In der zweiten Hälfte brach der Gast völlig ein und Rothenburg siegte verdient mit 6:0. TSV Rothenburg ob der Tauber 2000 6:0 TSV Langenfeld 1964 Dann schaute ich mir natürlich noch Rothenburg ob der Tauber an. Die Altstadt ist von einem geschlossenen Wehrmauerring umgeben, der auch begangen werden kann. Die Stadttore sind oft gewaltig und mit Türmen versehen. Die Gebäude im Inneren des Mauerrings sind bis auf wenige Ausnahmen eher unspektakulär und bei weiten nicht diese Dichte an Fachwerk wie in Quedlinburg oder so. Aber Rothenburg ob der Tauber ist auf jeden Fall eine der sehenswertesten Städte Bayerns und Deutschlands.

Wegen eines Gewitterschauers etwas durchnässt ging ich noch gut (aber natürlich nicht günstig) in einer fränkischen Gaststube typisch einheimische Kost essen und fuhr dann – mit leichten Problemen aufgrund mehrerer Sperrungen: bei dem Sturm waren einige zu blöd ihre Karren auf der Straße zu halten – nach Bonn zurück. Mit Rothenburg ob der Tauber (Stadion und Sightseeing) und zuvor den Spielen in Lehrberg und Plochingen hatte die Tour doch noch ein gescheites Ende. Ansonsten waren die Sehenswürdigkeiten außer Rothenburg für Süddeutschland nicht herausragend und v.a. das Hansa-Spiel eine Enttäuschung. Rothenburg ob der Tauber Statistik:
- Grounds: 2.261 (3+2; diese Saison: 49 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.439 (3+2; diese Saison: 54)
- Tourkilometer: 940 (Sa 420km Auto, So 520km Auto)
- Saisonkilometer: 9.130 (8.510 Auto, davon 0 Mietwagen/ 620 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 52, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 634 Wochen.

Donnerstag, 20. September 2018

W634I: Weiterhin weiße Weste für Weiss

Turn- und Spielverein 1919/28 Köln-Weiss .......... 8
Spielvereinigung Vochem 1921/29 ......................... 2
- Datum: Mittwoch, 19. September 2018 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: Kreisliga C, Rhein-Erft, Staffel 5 (10. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 8-2 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 4-2
- Tore: 1-0 3. Kautsch, 2-0 Merzbach (Elfmeter), 3-0 30. Kautsch, 3-1 37. Gökalp (Elfmeter), 4-1 40. Merzbach, 4-2 42. Pirillo, 5-2 53. Zander, 6-2 54. De Wendt, 7-2 63. Zander, 8-2 90. Bündgen
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Bezirkssportanlage Sürther Feld, Ostplatz (Kapazität: 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 5 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 TSV 1919/28 Köln-Weiss 8:2 SpVgg Vochem Photos with English Commentary :
10 Goals in the 10th Division: Weiss defeat Vochem 8-2

Endlich wieder eine kleine Groundhoppingtour mit dem Rad. Von der Arbeitsstätte in Bonn ging es nach Köln-Rodenkirchen, wo auf der Bezirkssportanlage Sürther Feld ein Kreisliga-C-Spiel ausgetragen wurde. Die Anlage ist ganz ansehnlich, da sie von riesigen Wällen umgeben ist. Zwischen den beiden Kunstrasenplätzen befindet sich eine dreistufige symmetrische Doppeltribüne. Die Graswälle sind übrigens Lärmschutz. Da hat dieser spießige Behördenschwachsinn doch etwas Gutes, da er mehr Zuschauerplätze und v.a. Ästhetik für die Anlage bringt!

Die beiden Plätze werden als Westplatz (dort spielt v.a. Rheinsüd Köln) bzw. Ostplatz (v.a. Heimstätte des TV Rodenkirchen) bezeichnet. Der Ostplatz ist auch Ausweichplatz des TSV Köln-Weiß, der komischerweise im Rhein-Erft-Kreis mitspielt. Noch komischer ist nur deren Website https://www.tsvweiss.de/ - Selten etwas Dümmeres gelesen. Den juristischen Anal-
phabeten sollte mal jemand erklären, dass ein neues Gesetz nicht rückwirkend auf einen ältere Sachverhalt (hier: auf Bilder von vor dem Inkrafttreten der DSGVO) angewendet werden darf. Nennt sich „Rückwirkungsverbot“. Somit totaler Schwachsinn alte Bilder von einer Website zu nehmen. Ansonsten gilt in Deutschland und der EU auch die Kunstfreiheit und ein Verein hat ein berechtigtes Interesse an der Darstellung seines Vereinslebens (auch in Bildern) – dass die DSGVO bei vollumfänglicher Anwendung der Kunstfreiheit widerspricht, sollte jeden klar denkenden Menschen zur Schlussfolgerung führen, dass diese Verordnung ein zahnloser Papiertiger unnötigster Natur ist, der keinem rechtsstaatlichen Prozess standhält. Solange nicht die letzte Instanz die Kunstfreiheit zerstört hat, hat die DSGVO auch keine Auswirkungen auf Fotografen, schon gar nicht nicht-kommerziell tätige und erst recht nicht, wenn keinem Fotomotiv ein Schaden entstanden ist, den es nicht ohnehin selbst vorsätzlich und rechtswidrig verursacht hat (z.B. durch Spielen trotz Krankschreibung). Aber vorauseilender Gehorsam und undurchdachte Feigheit waren schon immer deutsche Tugenden neben Pünktlichkeit (außer im Rheinland) und Fleiß (außer bei der Hälfte der Bevölkerung überall, die es lieber bequem hat).

Dafür spielte dieser komische Verein guten Fußball für diese Spielklasse. Die fast nur aus Deutschen bestehende Mannschaft fertigte die fast nur aus Migranten bestehende Truppe von der SpVgg Vochem mit u.a. einem schnellen Führungstor, einem sicher verwandelten Elfer, einem schön herauskombinierten Treffer und mehreren Kontern in Hälfte zwei mit 8:2 ab. Da waren schon etliche gute Spielzüge und v.a. Torszenen und Tore dabei! Nach vier Spieltagen hat der TSV Weiß auch noch eine weiße Weste: drei Siege, ein Unentschieden, keine Niederlage... TSV 1919/28 Köln-Weiss 8:2 SpVgg Vochem Statistik:
- Grounds: 2.256 (1; diese Saison: 44 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.434 (1; diese Saison: 49)
- Tourkilometer: 50 (50km Rad)
- Saisonkilometer: 8.190 (7.570 Auto, davon 0 Mietwagen/ 620 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 52 [letzte Serie: 35, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 634 Wochen.

Dienstag, 18. September 2018

W633III: Stadion mit Blick zum Neuen Palais und ein viel zu enger Kunstrasen – sonntags in Potsdam

Universitätssportverein Potsdam .......................... 3
FC Blau-Weiß Stücken 1979 .................................. 0
- Datum: Sonntag, 16. September 2018 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: 2. Kreisklasse Havelland, Staffel C (12. und unterste Liga, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 92 (45/47) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 5. Kulis, 2-0 72. Hübsch, 3-0 87. Stoltzmann
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz am Neuen Palais (Kapazität: 1.550, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10

Potsdamer Kickers 94 A .................................. 1
Regionaler Sportverein EINTRACHT Teltow-
Kleinmachnow-Stahnsdorf 1949 A ................. 2
- Datum: Sonntag, 16. September 2018 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Brandenburgliga A-Junioren (3. U19-Liga)
- Ergebnis: 1-2 nach 93 (45/48) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 36. Dethloff, 1-1 74. Schroedter, 1-2 82. Eichhorn
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Potsdamer Kickers (Kirschallee/ Alexander-Klein-Str.; Kapazität: 750 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 Universitätssportverein Potsdam 3:0 FC BW Stücken Photos with English Commentary :
12th Division: University of Potsdam vs. FC BW Stücken
U19 League 3: Potsdamer Kickers vs. RSV Stahnsdorf

Von Staßfurt aus fuhr ich dieses Mal nach Potsdam und steuerte das Neue Palais an. Ich war schon lange nicht mehr dort und die Fotos hatte ich noch mit einer älteren Kamera gemacht. Nächstes Mal steuere ich auch Sanssoucci, den Ruinenberg und das Moschee-Pumphaus an für neue Bilder. Aber heute nur das Neue Palais, weil hinter diesem gewaltigen Bau die Unisportanlage liegt. Der Hauptplatz hat eine kleine Tribüne mit ein paar Bänken und einen Graswall, drumherum Eichen und andere ansehnliche Bäume. Wenig ansehnlich war der Kick auf dem groß konzipierten Platz: der USV war klar besser als Blau-Weiß Stücken (ein Dorf 20km südlich von Potsdam) und ging früh in Führung, danach passierte aber wenig, ehe der schwache Schiri in der zweiten Halbzeit zwei Elfer (ein glasklarer: siehe Fotos, kommentiert vom Gefoulten als der Schiri Einwurf gibt „Ey Schiri, wat is dit denn? Der hat mich doch klar umgemäht!“ und eine Kann-Entscheidung) nicht gab. Dann drehte der USV noch mal auf, schoss das 2:0 und bekam dann auch im dritten Anlauf endlich einen Elfer, den sie auch sicher verwandelten. Universitätssportverein Potsdam 3:0 FC BW Stücken Der zweite Platz war sehr seltsam: ein Schulsportplatz, Kunstrasen, zwischen größeren Wohnhäuser gelegen aber von einer Parklandschaft umgeben, zugewucherte von Holzschwellen begrenzte Stehstufen und ein Wall, Abmessungen ca. 35x70m. Und dann wird da A-Junioren-Brandenburgliga gekickt! Die hätten 8 gegen 8 Spielen sollen statt sich mit 11 gegen 11 da zuzustellen! Unglaublich, dass es zugelassen wird, ein reguläres Großfeldspiel auf dieser Kack-Anlage auszutragen! Die Potsdamer Kickers gingen 1:0 in Führung, wurden dann aber vom RSV Stahnsdorf ziemlich bedrängt und am Ende bezwungen: zwei Tore in weniger als zehn Minuten, 1:2 am Ende auch verdient.

Danach fuhr ich noch nach Berlin rein um mich mit meinen syrischen Freundin Rama und Aamer zu treffen. Durch die Entfernung zwischen der ehemaligen und der aktuellen Hauptstadt trifft man sich leider viel zu selten. Zurück brauchte ich trotz guter Verkehrslage mit nur einer Umleitung (Sperrung der Autobahn bei Bielefeld wegen Unfall) genau 6 Stunden Fahrt ohne Pause bzw. bis 1.30 Uhr um wieder nach Bonn zu kommen. Potsdamer Kickers A 1:2 RSV Eintracht Stahnsdorf A Statistik:
- Grounds: 2.255 (2; diese Saison: 43 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.433 (2; diese Saison: 48)
- Tourkilometer: 790 (790km Auto)
- Saisonkilometer: 8.140 (7.570 Auto, davon 0 Mietwagen/ 570 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 51 [letzte Serie: 35, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 633 Wochen.