Posts mit dem Label HSG Siebengebirge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label HSG Siebengebirge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 14. Januar 2020

W702I: Tischtennis in Thomasberg

Handball-/ Sportgemeinschaft Siebengebirge
Thomasberg / Ittenbach / Heisterbacherrott /
Stieldorferhohn .............................................. 2
Turnverein Geislar 1925 ................................ 9
- Datum: Freitag, 10. Januar 2020 – Beginn: 20.15
- Wettbewerb: Bezirksklasse Mittelrhein, Staffel 5 (10. Tischtennisliga, 8. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-9 Spiele, 17:29 Sätze, 381:451 Bälle nach ca. 140 Minuten
- Statistiken: https://wttv.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTTDE.woa/wa/clubMeetingReport?meeting=11739373&championship=Mittelrhein+19%2F20&club=8444&group=356637
- Austragungsort: Turnhalle am Limperichsberg (Thomasberg; Kapazität: 50, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: bis zu 15 (keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 HSG Siebengebirge-Thomasberg 2:9 TV Geislar Photos with English commentary:
a) Table Tennis Rhein-Sieg District: Siebengebirge-Thomasberg vs. Bonn-Geislar
b) Siebengebirge: Thomasberg

Freitagabend nach der Arbeit bot sich mal wieder Tischtennis an, diesmal im Rhein-Sieg-Kreis, in Königswinter, im Siebengebirge, genauer dem Ortsteil Thomasberg. Dort steht, fast auf dem höchsten Punkt des Ortes, eine kleine, eher wenig sehenswerte Turnhalle. Zu Gast war beim v.a. zum Ende hin durch Spieler der anderen Mannschaften ganz gut besuchten Spiel der Bezirksklasse auch ausgerechnet der TV Geislar. Die Truppe aus meinem Wohnort siegte auch souverän: 0-3 nach den Doppeln und im 11. Spiel war schon Schluss: 2-9 nach wenig als 2,5 Stunden. Gut so, denn ich musste früh raus am Samstag!
Am Sonntag war ich noch mal mit dem Rad in der Gegend: siehe Bilder unter b)! HSG Siebengebirge-Thomasberg 2:9 TV GeislarStatistik:
- Grounds: 2.560 (1; diese Saison: 117 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.805 (4; diese Saison: 156)
- Tourkilometer: 40 (40km Rad)
- Saisonkilometer: 75.490 (56.340 Flugzeug/ 17.350 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.860 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 14 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 702 Wochen in Folge.

Montag, 1. Oktober 2018

W635IV: Fußball in Meckenheim und Handball in Heimerzheim

SG Ollheim-Straßfeld ........................................ 22
HSG Siebengebirge II ........................................ 29
- Datum: Sonntag, 30. September 2018 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Mittelrhein (6. Handballliga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 20-30 nach 60 (30/30) Minuten – Halbzeit: 10-14
- Tore: NN
- Gelbe Karten: NN
- Zeitstrafen: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle Höhenring Heimerzheim (Kapazität: 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (davon ca. 7 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

SG Ollheim-Straßfeld FR .................................. 20
HSV Frechen FR II ............................................ 30
- Datum: Sonntag, 30. September 2018 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Mittelrhein, Frauen (6. Frauenhandballliga)
- Ergebnis: 20-30 nach 60 (30/30) Minuten – Halbzeit: 10-14
- Tore: NN
- Gelbe Karten: NN
- Zeitstrafen: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle Höhenring Heimerzheim (Kapazität: 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10

VfL Meckenheim 1920 II ..................................... 2
SSV Heimerzheim 1925 II ................................... 4
- Datum: Sonntag, 30. September 2018 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Kreisliga D, Bonn, Staffel 3 (11. und unterste Spielklasse, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 2-2
- Tore: 1-0 9. Haas, 1-1 13. Ajaoui, 2-1 21. Fries, 2-2 27. Leusmann, 2-3 76. Ajaoui, 2-4 85. Arab
- Gelbe Karten: 1x Meckenheim, 2x Heimerzheim
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Preuschoff-Stadion (Kapazität: 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 VfL Meckenheim II 2:4 SSV Heimerzheim II Photos with English Commentary :
a) Football in Meckenheim (VfL Meckenheim)
b) Handball in Heimerzheim (Ollheim-Straßfeld)

Noch eine Radtour, doch diesmal weniger lang und hart. Zuerst via Röttgen, wo ich mir den neuen Kunstrasen ansah, nach Meckenheim. In Meckenheim wird nur in dem mit dem Kernort zusammengewachsenen Ort Merl guter Fußball gespielt (Bezirksliga, mehrere weitere Männerteams, viele Jugendteams) – der VfL Meckenheim vegetiert in den Niederungen der Kreisliga C und D vor sich hin und kann im Jugendbereich nur mit Rekordniederlage (z.B. C-Jugend letzte Woche 38:0) auffallen. Der Sportanlage ist ja ganz schön: richtiges Stadion mit Rasenplatz, auf einer Seite ein paar Stufen, in der Mitte auch interessant überdacht mit nach innen gewölbten zeltdachartigen Elementen – aber das Spielniveau wie gesagt erschreckend niedrig. Besonders natürlich beim Vorspiel der II. Mannschaft gegen Heimerzheim II. Zwei Mal ging Meckenheim in Führung, zwei Mal glich Heimerzheim aus. Nach dem Seitenwechsel nur noch Heimerzheim am Drücker und 2:4 am Ende. Das Spiel begann wegen verspätetem Schiri übrigens 20 Minuten später... SG Ollheim-Straßfeld Dann wollte ich auf einem anderen Rasen gucken, doch der Drecksverein SSV Bornheim oder die ebenso bekackte „Stadt“ die er repräsentiert hat den Rasenplatz offensichtlich aufgegeben. Da hat seit Monaten niemand mehr drauf gespielt. Auf dem Kunstrasen verloren sie erfreulicherweise 2:3 gegen Merl, ich fuhr aber weiter zum Handball nach Heimerzheim. Dort gibt es fünf Reihen blaue Bänke in der recht geräumigen Schulsporthalle. Nur wenige Zuschauer fanden sich zu dem Heimspieltag der SG Ollheim-Straßfeld ein. In den beiden Dörfern selber gibt es keine ausreichend große Halle, deshalb wird im Nachbarort Heimerzheim gespielt. Eigentlich ist das ein recht großer Verein und bekannt im regionalen Handball – aber ganz schwache Stimmung leider! Außerdem ging der Heimspieltag gehörig daneben: die II. hatte zuvor schon verloren, dann unterlagen die Frauen verdient dem klar besseren HSV Frechen II mit 20:30 und schließlich waren die I. Männer von der ersten Minute an im Rückstand gegen die HSG Siebengebirge II (HSG Siebengebirge-Thomasberg und TuS Ober- und Niederdollendorf 1913). Am Ende verloren sie 22:29, waren nie näher als 1 Tor am Gegner dran. SG Ollheim-Straßfeld 22:29 HSG Siebengebirge II Statistik:
- Grounds: 2.265 (2; diese Saison: 53 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.445 (3; diese Saison: 60)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 9.380 (8.560 Auto, davon 0 Mietwagen/ 820 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie: 52, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 635 Wochen.

Sonntag, 17. Januar 2016

W494II: Handball in Königswinter - 2 Treffer in 30 Minuten, der geschwätzige Hallensprecher der Sunshine-Arena und ein faires Spiel mit 42 Strafminuten

TuS Dollendorf II .......................................... 21
SpVgg Lülsdorf-Ranzel II ............................ 26
- Datum: Samstag, 16. Januar 2015 – Beginn: 19.45
- Wettbewerb: 2. Kreisklasse Bonn/ Rhein/ Sieg (9. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 21-26 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 6-15
- Tore: NN
- Gelbe Karten: mindestens Trainer (Dollendorf); Nr. 65 (Lülsdorf)
- Zeitstrafen: mindestens 2x Nr. 33, 9, 14, 1x Nr. 8, 17, 77 (Dollendorf = 18 Minuten); 3x Nr. 17, 44, 95, 1x Nr. 2, 12, 14 (Lülsdorf = 24 Minuten)
- Platzverweise: alle gegen Lülsdorf; Nr. 17 (8. Min. wg. angeblichen Fouls + Meckern + angeblichen Meckern), Nr. 44 (39. Min. wg. dritter Zeitstrafe, davon 2. unberechtigte), Nr. 95 (58. Min. wg. dritter Zeitstrafe, davon 3. unberechtigte)
- Spielort: Sporthalle Königswinter West (Kap. 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und auch faires Spiel – wie man da als Schiri 21 Zeitstrafen und 3 Disqualifikationen verteilen kann, ist nicht zu begreifen!)

HSG Siebengebirge-Thomasberg ................. 28
Deutsche Jugendkraft Westwacht Weiden .. 30
- Datum: Samstag, 16. Januar 2015 – Beginn: 17.30
- Wettbewerb: Oberliga Niederrhein (4. Liga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 28-30 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 15-15
- Tore: NN
- Gelbe Karten: Nr. 5, 7, 15 (Siegengebirge); Nr. 4, 5?!, 8, 11, Trainer (Westwacht)
- Zeitstrafen: Nr. 7, 77 (Siebengebirge = 4 Minuten); Nr. 4, 7, 77 (Westwacht = 6 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sporthalle der Katholischen Grundschule am Sonnenhügel Königwinter-Oberpleis (Kap. 1.100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 500 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Nur durchschnittliches Spiel, aber spannend)

HSV Bockeroth 1931 FR .............................. 43
TuS Derschlag FR ......................................... 10
- Datum: Samstag, 16. Januar 2015 – Beginn: 15.30
- Wettbewerb: Landesliga Mittelrhein/ Frauen (6. Frauenhandballliga)
- Ergebnis: 43-10 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 21-2
- Tore: NN
- Gelbe Karten: Nr. 10 (Bockeroth); Nr. 34 (Derschlag)
- Zeitstrafen: Nr. 6 (Bockeroth = 2 Minuten); Nr. 36 (Derschlag = 2 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sporthalle des Schulzentrums Königswinter-Oberpleis (Kap. 800, davon 700 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 1,5/10 (Unglaublich schlechtes Spiel – bei Bockeroth lief ja wenigstens soweit was Handballmäßiges zusammen, dass sie einen klaren Sieg landeten…) TuS Dollendorf II 21:26 SpVgg Lülsdorf-Ranzel II Photos with English Commentary:
a) Women’s Handball: Bockeroth v Derschlag
b) Men’s Amateur 1: Siebengebirge v Westwacht
c) Men’S Amateur 6: Dollendorf II v Lülsdorf-Ranzel II

Trotz Schneeregens hatte ich mir die 53km lange Strecke mit dem Rad vorgenommen. In der Gemeinde Königswinter gibt es mindestens 7 Sporthallen, davon mindestens 3 mit Tribünenanlagen. In jeder dieser drei Hallen wurde heute Handball gespielt.

Die erste Halle, die ich aufsuchte, liegt in Oberpleis. Das Schulzentrum hat einen verschachtelten Baukörper mit etlichen Gebäuden, darunter die sehr bunt gestaltete Sporthalle mit zwei separaten Spielflächen. Die Haupthalle fasst bei voller Tribünenausfahrung locker 800 Leute. Architektonisch ist sie aber nicht so übermäßig gelungen und die Stehreihe hinter der Sitztribüne ist sehr eng.

Das Spiel der Frauen-Landesliga zwischen dem Zweiten, dem HSV Bockeroth, und dem Letzten, der TuS Derschlag, war unter aller Sau. Also so schlechten Handball habe ich noch nie gesehen – und ich hab schon mal Frauen-Kreisklasse geguckt. Andauernde Ballverluste, lasche Würfe, keinerlei Technik, mehrere unnötige Verletzungen… Bei Pause stand es 21:2. Ja, der Gast hatte in 30 Minuten nur 2 Tore zustande bekommen! Nach dem Seitenwechsel hatten sie mal eine stärkere Phase, sodass sie am Ende 10 Tore erzielten – Bockeroth warf aber, so schlecht sie auch selber spielten, 43 Treffer. Keine Ahnung, wozu man hier zwei Schiedsrichter gebraucht hat – einer hätte vollauf gereicht und unterfordert waren die beiden Herrschaften auch: die leiten sicherlich auch Männerspiele souverän. HSV Bockeroth 43:10 TuS Derschlag (Women's 6th Division) Ans andere Ende vom Dorf und man ist auf dem Gelände der katholischen Grundschule auf dem Sonnenhügel. Dort wurde eine noch luxuriösere, aber auch nicht unbedingt baulich attraktive Halle hingeklatscht, die 1.100 Zuschauer auf einer 12reihigen Tribüne in Holzoptik fasst. Dahinter ist übrigens das Fußballstadion, das ebenfalls sehr luxuriös gemacht wurde. Da müssen aberwitzige Summen geflossen sein – für Schul- und Amateursport…

Das Mittelfeldduell der Oberliga (1. Amateurliga) zwischen der HSG Siebengebirge-Thomasberg und der DJK Westwacht Weiden war recht unterhaltsam und v.a. spannend – aber höchstens Durchschnitt in Sachen Spielniveau. Am Ende lag es an der schwächeren Torhüterleistung und vielen Fehlwürfen, dass Siebengebirge hier nicht gewinnen konnte. Der 28:30 Sieg für Weiden war etwas glücklich, aber dennoch verdient. Das Schiedsrichtergespann trat übrigens souverän und korrekt auf.

Lustig war der geschwätzige Hallensprecher, der in der „Sunshine-Arena“ (dieser Name ist keineswegs offiziell, sondern nach der Gemarkung Sonnenhügel, auf dem die Schulsporthalle steht, erdacht) immer wieder auch Spielszenen kommentierte: das Publikum solle z.B. mal die Manndeckung am Mittelkreis beobachten. Also das war schon eine originelle Moderation, auch wenn er sich die Musikeinspielungen hätte sparen können: sowas tötet eher die Stimmung und Siebengebirge hat eh keine richtigen Fans, sodass ohnehin nie Stimmung aufkommt… HSG Siebengebirge-Thomasberg 28:30 DJK Westwacht Weiden (Oberliga) Der Weg zur Margerethenhöhe hoch und nach Königswinter am Rhein runter war ziemlich riskant, da es überfrorene Nässe gegeben hatte. Ich kam daher erst zur 3. Minute in die Sporthalle Königswinter-West. Diese Halle ist sehenswert, da sie schon etwas älter ist, innen mit hellen Backsteinen gebaut und mit Holzbänken ausgestaltet ist.

Nominell war es das unterklassigste Spiel heute – 2. Kreisklasse Männer und dann auch nur zwei Reserveteams (Dollendorf und Lülsdorf-Ranzel) und nur Vorletzter gegen Fünfter von 11 – aber es sollte das mit Abstand interessanteste Spiel werden. Für diese Spielklasse war das ein richtig gutes Match und auch wenn es klar vom Gast bestimmt wurde – der völlig unfähige Unparteiische sorgte unfreiwillig für Spannung. Spannender noch als die Frage wer als nächstes trifft, war nämlich die Frage wer als nächstes zwei Minuten kriegt! Es ging schon nach 8 Minuten los: ein Lülsdorfer wird zu Unrecht mit zwei Minuten bestraft – geschubst hatte ein anderer am Kreis und auch das war nicht 2-Minuten-würdig – er meckerte leicht, bekam zwei Mal zwei Minuten – als er dann noch völlig normal mit dem Kopf schüttelte, bekam er die dritten zwei Minuten hinterher. Also wenn mal als Schiri noch ganz richtig tickt, belässt man es bei einer Zeitstrafe – aber die Szene war echt unglaublich! Der Amoklauf mit Pfeife und den zwei Fingern traf v.a. Lülsdorf, die nur zwei Wechsler hatten. Auch bei Dollendorf waren von den 9 Zeitstrafen 6 unberechtigt – aber sie bekamen immerhin keinen Platzverweis. Dass sie 21:26 gegen in der Schlussphase in Dauerunterzahl spielende Gäste verloren, lag einfach daran, dass sie keine so treffsicheren Spieler hatten wie z.B. den einen älteren Lülsdorfer, der u.a. jeden Siebenmeter verwandelte. Nach 39 (ab da also ohne Wechselkontingent und zwei der Zeitstrafen gegen ihn waren unberechtigt) und 58 Minuten (hier waren alle drei Zeitstrafen unberechtigt) mussten noch zwei weitere Lülsdorfer gehen. Von den insgesamt 12 Strafzeiten waren vielleicht 3 gerechtfertigt. Also die Vermutungen der Gästeanhänger, die sich im Sprücheklopfen wie „Spieler des Tages: der Schiri“ und „ja genau, stell noch nen Dritten runter – ich bin auch der Meinung, dass noch zu wenig Platz aufm Feld ist“ übertrafen, dass er besonders hart durchgreifen wollte, da er „für die Einführung der Scharia im Handball“ sei, lag nicht so fern. Andererseits hat der Klappsmann Tore, die einen vollen Schritt im Kreis oder nach vier Schritten mit Ball in der Hand erzielt wurden, gezählt – der Typ ist einfach nicht ganz glatt! So einen wollte ich echt nicht bei einem Spiel in Leuna pfeifen sehen… TuS Dollendorf II 21:26 SpVgg Lülsdorf-Ranzel II Statistik:
- Grounds: 1.533 (3 neue; diese Saison: 118 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.575 (3; diese Saison: 139)
- Tageskilometer: 50 (50km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 35.230 (23.400 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 3.820 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.290 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 82 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 494.

Montag, 9. November 2015

W484IV: Bestes Rugby-Stadion in NRW und noch eine miese Handballhalle in Bonn

Poppelsdorf HV Bonn 1985 .......................... 37
HSG Siebengebirge-Thomasberg III ........... 33
- Datum: Sonntag, 8. November 2015 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Bonn/ Rhein/ Sieg; 8. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 37-33 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 19-18
- Tore: NN
- Gelbe Karten: Nr. 5, 13 (Poppelsdorf); Nr. 10, 17 (Siebengebirge)
- Zeitstrafen: Nr. 5, 13 (Poppelsdorf = 4 Minuten); Nr. 3, 9, 17 (Siebengebirge = 6 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sporthalle Bertold-Brecht-Gesamtschule (Kap. 100, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Sehr torreiches und ganz gutes Spiel)

Wald-Merscheider-Turnverein Solingen . 49
Rugby Club 1960 Hürth ............................ 14
- Datum: Sonntag, 8. November 2015 – Beginn: 14.30
- Wettbewerb: Regionalliga NRW/ Rheinland (3. und unterste deutsche 15er-Rugby-Liga)
- Ergebnis: 49-14 nach 88 Min. (42/46) – Halbzeit: 22-7
- Punkte: 5-0 12. Try (NN), 10-0 17. Try (Nr. 3) + 12-0 Conversion (9), 12-5 38. Try (8) + 12-7 Conversion (16), 15-7 40. Freekick +1 (9), 20-7 40.+1 Try +1 (10) + 22-7 Conversion (9), 27-7 46. Try+1 (18) + 29-7 Conversion (9), 34-7 55. Try (8), 39-7 61. Try (22) + 41-7 Conversion (9), 46-7 73. Try (5), 49-7 76. Freekick (9), 49-12 80.+5 Try 14v14 (8) + 49-14 Conversion (16)
- Gelbe Karten (10-Minuten-Zeistrafen): Nr. 12 von Solingen (79.); Nr. 5 und 16 von Solingen (75. bzw. 39.)
- Rote Karten (Platzverweise): keine
- Spielort: Jahnkampfbahn Solingen-Wald (Kap. 6.000, davon 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Durch die Solinger ein richtig gutes Spiel in diesem tollen Stadion – Hürth leider ziemlich überfordert) WMTV Solingen 49:14 RC Hürth Photos with English Commentary:
a) RUGBY: 3RD DIVISION AT JAHNKAMPFBAHN SOLINGEN, WMTV v RC HÜRTH
b) Handball: 8th Division in Bonn-Tannenbusch, Poppelsdorf v HSG Siebengebirge III

Heute stand in erster Linie der wohl beste Rugby-Ground im NRW und sicher auch ganz West-Deutschland – und falls Stahl Brandenburg nicht mehr im noch ein bisschen spektakuläreren und schöneren Stadion am Quenz spielen sollte, auch generell der beste Rugby-Ground in ganz Deutschland – auf dem Plan. Die sollten statt in dem langweiligen Ding in Heidelberg mal wenigstens jedes zweite Spiel dieser Söldnertruppe, die sich als deutsche Nationalmannschaft bezeichnet, da austragen! Da, in der Jahnkampfbahn Solingen-Wald! Sogar eine eigene Website hat diese tolle Sportanlage: http://www.jahnkampfbahn.de/! Das 1928 erbaute Stadion wurde in den letzten fast 90 Jahren baulich kaum verändert: die Lage in einem Bachtal ist ja schon nicht schlecht, aber wie mit so asymmetrischen Tribünen (eine überdachte und von Stehplätzen flankierte Sitztribüne und eine Stehtribüne) diese Bachtallage ausgenutzt wurde, ist schon richtig gut! Und dann die Details runden das Ganze natürlich ab: die Bande ums Spielfeld herum ist kein Alu-0815 sondern noch die Original-Bande aus Steinpfosten mit Holzbalken drauf, die Holzbänke der überdachten Tribüne haben Lehnen, im Hintertorbereich befinden sich zwei große alte Bäume mit Einfassungen, überall gibt es Stechpalmenhecken hinter den Stehbereichen, die Kassenhäuschen sind rautenförmige Backsteinmauerwerksgebilde, der Sprecherturm mit seiner Uhr ist auch gemauert und baulich sehr gelungen...

Es gibt auch unterklassig American Football in diesem Ground zu sehen – die Zeiten, in denen hier regelmäßig Fußball gespielt wurde, sind vorbei – aber ich würde viel mehr Rugby empfehlen: bei diesem tollen Sport ist es nicht so schlimm, dass kein Fußballverein hier mehr spielt! OK, es ist nur die unterste Liga und das Spiel heute war auch noch Vorletzter gegen Letzter – der Absturz vom Gast aus Hürth, der vor 20 Jahren zu den besten Clubs Deutschlands zählte, ist noch viel dramatischer; krasses Schicksal eines ehemaligen Trainiers inklusive: Olivier Voisin wurde 2013 bei Idlib von Soldaten der Assad-Armee erschossen, als er mit einem Kampfverband der Freien Syrischen Armee mitlief um deren Tätigkeiten fotografisch zu dokumentieren (Bildjournalist war nun mal sein Hauptberuf) – aber es lohnte sich zu kommen!

Solingen war die bessere Mannschaft und hatte Hürth fast durchweg im Griff. Nach zwei Versuchen, davon einer mit Erhöhung, kam zwar Hürth auch zu 7 Punkten, aber vor der Pause zog Solingen – v.a. in Überzahl nach einer Zeitstrafe gegen den Gast – mit 22:7 Punkten davon. Nach dem Seitenwechsel baute Solingen den Vorsprung aus: 4 Versuche, davon zwei mit Erhöhung, und ein Freekick und die reguläre Spielzeit war bei 49:7 beendet. Erst in der lange bemessenen Nachspielzeit gelang Hürth ein weiterer Versuch mit Erhöhung zum 49:14 Endstand. WMTV Solingen 49:14 RC Hürth Ich hatte mein Rad in die Bahn von Bonn via Köln (ab da mit uraltem RB) nach Solingen und war dann die 5km bergauf gefahren zum Walder Stadion. Nun ging es bergab und mit einem neueren RB nach Köln. Da hatte ich dann die Zeit so bemessen, dass ich mit dem Rad nach Bonn-Tannenbusch zum Anpfiff der Kreisklasse-Partie im Handball zwischen Poppelsdorf (Bonn) und Siebengebirge-Thomasberg III (Königswinter) kam.

Die Halle der Bertold-Brecht-Gesamtschule stellte sich allerdings als vom selben verblödeten Architekturbüro versaut wie die Halle der Gesamtschule in Bad Godesberg heraus. Rein zweckmäßiger 0815-Bau mit grobem Denkfehler: wenn auf der einen Längsseite nur 20cm zwischen Handballfeld-Auslinie und Wand und auf der anderen 180cm sind, dann müssen Spieler + Zeitnehmer und Zuschauer sich die eine, übertrieben breite Längsseite teilen, was zu Sichtbehinderungen (und bei Asi-Vereinen auch zu verhinderbaren Konfrontationen) führt. Richtig bewiesen, dass der Sportstättenbauer kein Sportfan ist, hat er allerdings damit, dass er die Anzeigetafel ebenfalls auf der breiten Längsseite aufhängt, sodass nur die Spieler und Schiris auf dem Feld die Tafel ohne Verrunkungen und Rumlaufen ablesen können – nicht aber die Zuschauer bzw. schlichtweg alle, wie es bei einer Tafel auf der anderen Längsseite der Fall wäre! So einen unpraktischen Scheiß habe ich aber bisher wirklich nur in Bonn gesehen – Architekturbüros in anderen Städten oder zumindest Bundesländern können wohl doch klarer Denken als hier in Bonn…

Das Spiel war auf einem erfreulich guten Niveau für die niedrige Klasse. Es ging munter hin und her, Poppelsdorf war außer in der Anfangsphase stets knapp vorne. Siebengebirge III hielt immer gut mit, konnte aber nie so anziehen, dass sie mal an den Gastgebern vorbeiziehen würden. Dazu war ihr Torwart auch zu schwach (schien ohnehin eigentlich Feldspieler zu sein). Bei Halbzeit stand es 19:18 – was in unteren Handballklassen ja oft ein Endstand ist – und am Ende setzte sich der Poppelsdorfer HV verdient mit 37:33 durch. Die sicheren Schiedsrichter mussten in dieser fairen Partie nur 5 Zeitstrafen (=10 Strafminuten) aussprechen. Da war also keine Trennung zwischen Spieler- und Zuschauerbänken nötig (so wie z.B. vor genau 5 Jahren, als ich einen persönlichen Handballrekord erlebte, als bei Zwenkau gegen Meerane je nach Statistik 50 bis 60 Strafminuten und 5 bis 7 Platzverweise zu verzeichnen waren) – so sinnvoll die auch gewesen wäre wegen der schlechten Sicht… Poppelsdorfer HV 37:33 HSG Siebengebirge-Thomasberg III Statistik:
- Grounds: 1.496 (2 neue; diese Saison: 81 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.532 (2; diese Saison: 98)
- Tageskilometer: 150 (100 Bahn, 50km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 24.610 (14.580 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 2.280 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.130 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 72 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 484.