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Sonntag, 1. Juli 2012
W309III: Der Haardorfer Tornado fegt beim Heimturnier erfolgreich über den Platz
6. Freizeitfußballturnier vom SV Tornado Haardorf
Datum: Samstag, 30. Juni 2012 – Beginn: 10.00
Wettbewerb: Fußballturnier für Freizeitmannschaften; 7 gegen 7 auf Kleinfeld (1x15 Minuten)
Sieger: SV Tornado Haardorf
Torschnitt: 2,7 Treffer pro Partie (40 in 15 Spielen)
Beste Spiele: Haardorf 2:1 Walpernhain, Haardorf 2:3 Gera [je 8,5/10]
Schwächste Spiele: Gera 0:0 Prießnitz, Prießnitz 2:0 Böhlitz [je 5,5/10]
Torreichste Spiele: Haardorf 2:3 Gera, Goldschau 3:2 Gera
Torärmstes Spiel: Gera 0:0 Prießnitz
Deutlichstes Resultat: Haardorf 3:0 Böhlitz, Böhlitz 0:3 Walpernhain, Gera 3:0 Böhlitz, Prießnitz 0:3 Walpernhain
Sportanlage: Sportplatz Haardorf (Kap. 500 Stehplätze)
Zuschauer: Anfangs ca. 30, später dann bis zu 70 + 40 Aktive
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Durchweg gute Spiele und Spannung um den Turniersieg bis kurz vor Schluss: Mit das beste Freizeitturnier was ich je gesehen habe!)
Tabelle:
1. SV Tornado Haardorf ... 5 (4-0-1) 11:5 / 12
2. Goldschau ....................... 5 (4-0-1) 8:4 / 12
3. FC Goal 09 Gera ............... 5 (2-2-0) 9:6 / 8
4. Walpernhain ...................... 5 (2-1-2) 8:4 / 7
5. Prießnitz ............................ 5 (1-1-3) 3:7 / 4
6. Böhlitz ............................. 5 (0-0-5) 1:14 / 0
Ergebnisse:
Haardorf 3:0 Böhlitz
Prießnitz 0:1 Goldschau
Walpernhain 1:1 Gera
Haardorf 1:0 Goldschau
Böhlitz 0:3 Walpernhain
Gera 0:0 Prießnitz
Haardorf 2:1 Walpernhain
Goldschau 3:1 Böhlitz
Haardorf 3:1 Prießnitz
Gera 3:0 Böhlitz
Goldschau 1:0 Walpernhain
Haardorf 2:3 Gera
Prießnitz 2:0 Böhlitz
Goldschau 3:2 Gera
Prießnitz 0:3 Walpernhain
Da mir der Sportplatz in Haardorf bei Osterfeld vor einiger Zeit schon als schöner Kleinfeldplatz zum Bolzen aufgefallen war – so wie er halt direkt neben der wilhelminischen Kirche und zwischen Häusern und Weiden, eng von Bäumen umstanden, am Rande des Dorfes vor einem hügeligen Waldstück das von einem Bach durchflossen wird, liegt – habe ich mal auf die gut gemachten Web- und Facebookseiten der ortsansässigen Freizeitmannschaft geguckt. Tornado Haardorf richtet mindestens einmal im Jahr ein Turnier dort aus, zu dem sich Mannschaften aus dem südlichen Burgenland und den angrenzenden Gebieten auf thüringischer Seite einfinden.
Am letzten Junitag war es dann wieder soweit: Zugast waren beim SV Tornado Haardorf die Burgenlandkreis-Mannschaften aus Goldschau (dem westlich gelegenen Nachbardorf von Haardorf: 1,5km Anfahrtsweg) und Prießnitz (südlich von Naumburg, 15km Anfahrt) sowie die Teams aus Walpernhain (auf dem Weg von Osterfeld nach Eisenberg, 12km) und Böhlitz (abgelegenster Ortsteil von Schkölen: 5,5km – aber nur über Feldwege, sonst sind’s 7km) aus dem Saale-Holzland-Kreis bzw. FC Goal 09 aus Gera (die hatten mit um die 40km natürlich den längsten Weg).
Das erste Turnierspiel wurde zwischen dem Gastgeber und Böhlitz ausgetragen. Haardorf war dauernd am Drücker und erspielte sich Chancen im Minutentakt, von denen sie drei Stück verwandelten. Ein wirklich guter Turnierauftakt!
Danach waren Prießnitz und Goldschau dran, die sich im dilettantischen Auslassen von Chancen übertrafen. Die Mannschaft mit mehr Spielanteilen und deutlich mehr Torgefahr, Goldschau, siegte dann 1:0.
Gera und Walpernhain trafen danach aufeinander und Gera legte furios los mit einem starken Sturmlauf zum 1:0 nach einer knappen Minute. Der Offensivwirbel der Geraer legte sich aber bald, sodass Walpernhain besser ins Spiel kam und schließlich den Ausgleich erzielte.
Haardorf siegte dann gegen das Nachbardorf in einem der weniger sehenswerten Spiele des Turniers mit 1:0. Doch selbst ein weniger sehenswertes Spiel heute war immer noch gut und besser als bei vielen Turnieren dieser Art die besseren Spiele!
Auch Walpernhain hatte keinerlei Probleme mit der Dorfjugend aus Böhlitz: auch wieder ein glattes 3:0.
Die einzige torlose Partie lieferten sich dann Gera und Prießnitz. Es fehlte allerdings wirklich nur an Toren und nicht etwa an Chancen, Offensivkraft, Zweikampfwillen und spielerischem Druck. Ein „sehr gutes“ 0:0!
Haardorf und Walpernhain lieferten sich dann ein richtig packendes Hin und Her, dass mit einem tollen Sturmlauf und einem Treffer nach 20 Sekunden für die Tornados begann. 2:1 siegten sie nach einem sehr starken Spiel!
Goldschau war die erste und auch einzige Mannschaft die gegen Böhlitz ein Tor zuließ. Sie erzielten allerdings auch immerhin drei, von denen zwar einer ein unberechtigter Neunmeter war, ein anderer jedoch ein herrlicher Standrückzieher über den Torwart: der Ball fiel als Bogenlampe ins Tor.
Mittlerweile war mir übrigens endlich aufgefallen, dass die 9 oder 10 Spieler von Böhlitz noch mal fast ebenso viele Anhänger mitgebracht hatten, die vom BMW bis zur Simson alles Mögliche fuhren. Und dass man mit einer Simson und so vielen Leuten für ein Freizeitturnier aus der Gegend von Wurzen in Sachsen – wo ich Böhlitz verortet hatte, da mir klar war, dass es sich nicht um den Leipziger Stadtteil Böhlitz-Ehrenberg handelte – angegurkt kommt, kam mir komisch vor. Schnell war herauszukriegen, dass es einen gleichnamigen Weiler Böhlitz bei Schkölen gibt. Also fast um die Ecke.
Böhlitz kassierte auch gegen Gera wieder einmal drei Tore und fiel – und das ja nicht nur in diesem Spiel – als einzige der sechs Mannschaften nicht durch unerwartet starke spielerische Leistungen, sondern durch dumme Sprüche untereinander und gegen den Schiri auf. Dass der Schiri hinter seinem Rücken als „Zigeuner“ belegt wurde, war noch sehr zurückhaltend. Bei einer Mannschaft, die so offen zeigt, dass sie eine Bande von Neonazis ist, hätte man Schlimmeres erwarten können. Trotzdem war Böhlitz wie gesagt die einzige Mannschaft, die irgendwie negativ auffiel: als einzige dauernd am Saufen, als einzige auf der Gegenseite unter der Doppelbaumreihe (fernab von den anderen Teams) rumlungernd, als einzige mit dem Schiri streitend, als einzige einen Kapitän der mit schwarz-weiß-roter Kapitänsbinde spielte und als einzige einen Torwart der ein T-Shirt mit der Aufschrift „braun is beautiful“ trug.
Dann kämpfte Goldschau Walpernhain mit einem frühen Tor nieder.
Haardorf verlor daraufhin in seinem letzten Spiel das erste Mal. Gegen Gera verschliefen sie den Start, kamen dann in die Partie und kassierten trotzdem das zweite Gegentor. Dieses wurde mit einem klasse Abstauber gekontert, doch nach ausgeglichenem Spiel erzielte Gera das 1:3. 2:3 war dann der Endstand.
Böhlitz kassierte dann in seinem letzten Spiel nur noch zwei Treffer, da Prießnitz einfach zu viele Chancen liegen ließ.
Bei Gera gegen Goldschau gab es hingegen wieder eine ganze Menge Treffer: Das sehr enge Spiel gewann Goldschau 3:2. Aufgrund des knappen Resultates, wurde es nicht mehr gefährlich für Tornado Haardorf, die nun nach 2007 (d.h. der ersten Ausgabe) wieder einen Siegerpokal empfingen.
Beim letzten Spiel des Turniers bekam Prießnitz noch mal eine 0:3-Klatsche gegen Walpernhain.
Zusammenfassend gesagt muss man wirklich die hohe Qualität der Spieler hervorheben. Bei Freizeitturnieren sieht man selten so flotte und sehenswerte Spiele! Da kann man nächstes Jahr doch wieder kommen...
Es waren auch gar nicht mal so wenige Zuschauer da und die Atmosphäre war auch sehr angenehm – einzig Böhlitz fiel halt aus dem Rahmen, aber auch nicht so, dass es zu Problemen kam. Die Qualität des Caterings war genauso hoch wie die der Spiele, die Mucke war bis 14 Uhr, als die Rentner zum Kegeln kamen und nur noch Volksmusik gespielt wurde, sehr gut ausgewählt und einen landschaftlich so schön gelegenen Platz muss man auch echt mal besucht haben!
Völlig anders wirkt hingegen Prießnitz. Der nett gelegene Sportplatz dort ist zwar etwas mickrig für ein Turnier (siehe Bild: Fußballplatz Prießnitz) aber vom Ort her würde es sich lohnen. Eine ganz ansehnliche Kirche, mehrere Fachwerkbauten und gute Infrastruktur. Prießnitz ist eines der gepflegtesten Dörfer, das ich je gesehen habe!
Grounds: 752 (heute 1 neuer; diese Saison: 157 neue)
Sportveranstaltungen: 1.558 (heute 1, diese Saison: 244)
Tageskilometer: 100 (100 Auto)
Saisonkilometer: 60.170 (30.860 Auto/ 23.120 Flugzeug/ 3.140 Fahrrad/ 3.030 Bahn, Bus, Tram/ 20 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 100
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 309
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Montag, 28. September 2009
WE165III: Zwei Hattricks eines Spielers in einem Spiel und fast ein Wembleytor in der 93. Minute
Leipziger SV Südwest B 13:0 SV Schleußig 90 B
Sonntag, 27. September 2009 - Anstoßzeit 10.30
B-Jugend Bezirksklasse Leipzig (5. Liga der U-16)
Ergebnis: 13:0 nach 82 Min. (40/42) - Halbzeit 6:0
Tore: 1-0 6. Nr. 10, 2-0 18. Nr. 10, 3-0 20. (Elfmeter) Nr. 10, 4-0 25. Nr. 10, 5-0 33. Nr. 10, 6-0 36. zur Abwechslung mal Nr. 9, 7-0 47. Nr. 11, 8-0 55. Nr. 7, 9-0 56. Nr. 13, 10-0 64. Nr. 10 (sein zweiter Hattrick in diesem Spiel), 11-0 67. Nr. 10, 12-0 80. Nr. 10, 13-0 82. Nr. 3
Verwarnungen: 1x LSV, 2x SVS
Platzverweise: keine
Spielort: Karl Siegmeier Sportanlage (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: 40 (davon 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes, sehr unterhaltsames, aber einseitiges Spiel)
SV Blau-Gelb Kitzen 1:1 TSV Böhlitz-Ehrenberg
Sonntag, 27. September 2009 - Anstoßzeit 15.00
Stadtliga Leipzig (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 1:1 nach 94 Min. (45/49) - Halbzeit 0:0
Tore: 0-1 50. Nr. 21, 1-1 77. Nr. 13
Verwarnungen: 2x Kitzen, 5x Böhlitz
Platzverweise: 63. Nr. 14 Böhlitz (angeblich Notbremse)
Spielort: Sportplatz Kitzen (Kap. 1.000 Plätze, davon 80 Sitzplätze)
Zuschauer: 90 (davon 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Spannendes und recht gutes Spiel)

Photos and English version: [LINK!]
Zwei neue Groundpunkte in Leipzig in der gängigen Konstellation: erst ein Jugendspiel um 10.30, dann ein Männer-Amateurspiel um 15.00 Uhr. Den Anfang machte diesmal die Begegnung bester Sturm gegen schlechteste Abwehr oder Leipziger SV Südwest gegen SV Schleußig 1990 in der B-Junioren Bezirksklasse.
Das Spiel fand parallel zu einem D-Jugendspiel auf der Sportanlage Karl Siegmeier – dieser war ein Antifaschist, der u. a. eine Internierung im Konzentrationslager überlebte und später im Verein LSV Südwest tätig war – statt und verlief die ersten Minuten komischerweise in Richtung Südwest-Tor. Das änderte sich aber recht schnell und als der Gästetorwart den Ball durch die Hände rutschen ließ, stand es auch schon 1:0. Dabei blieb es natürlich nicht. Vor allem der 10er der Südwestler zeichnete sich als hervorragender Spieler aus. Zwischen der 6. und der 33. erzielte er fünf Tore. Das allein sagte schon vieles aus, aber auch der Spielwitz und das Verhalten auf dem Feld hoben ihn hervor. Der Rest der gastgebenden Mannschaft wusste aber auch zu überzeugen. Die Gästemannschaft sollte man aber nicht wegen des Ergebnisses lächerlich machen, denn sie gaben ihr Bestes, waren zwar überfordert, aber traten weder unmotiviert noch unangenehm auf.
Bis zur Pause konnten die meisten der rund 40 Zuschauer – davon viele jugendliche Freunde der Spieler, die jede gute Aktion - auch solche der Gäste - mit Applaus und Anfeuerungen bedachten – noch ein weiteres Tor bejubeln.
In der Schlussminute machte dann der 10er, nachdem mal ein paar andere getroffen hatten, das Dutzend voll und der 3er legte noch nach. 13:0. Ein ungewöhnlich hohes, aber in der Höhe verdientes Ergebnis. Schleußig war nicht völlig chancenlos, doch die Bälle, die sie aufs Tor brachten, wurden entweder vom guten Torwart der Heimmannschaft entschärft oder trafen das Gebälk oder verfehlten dies knapp.
Das kurioseste Tor war übrigens folgendes: ein Schleußiger passt den Ball auf den eigenen Torhüter zurück, dieser wird im 5er fair von einem Stürmer bedrängt, nimmt den Ball vom Fuß in die Hand und verursacht so einen indirekten Freistoß; zwei Meter links vorm Torpfosten und einen Meter vorm Tor-Aus. Wie der Ball geschickt ins Tor gesetzt wurde, kann hier im Video nachgesehen werden.
Ich hatte vorhin ein D-Jugendspiel erwähnt. Das Spiel der Stadtliga zwischen LSV Südwest I und Kickers Markkleeberg II konnten wir mit einfachem Umdrehen so halb verfolgen. Auf dem Kleinfeld wurde erst rein gar nichts geboten und dann nach 20 Minuten oder so mal getroffen. Dann zeigten die 10- bis 12jährigen ihr teils beachtliches Talent. Bis zur Pause (30. Minute) wurden noch die Tore zum 1-1, 1-2 und 2-2 erzielt.
Nach der Pause ging Südwest mit 3-2 und 4-2 in Führung, doch dann kamen zwei kuriose Tore zustande: Der Schiri (kaum 16 Jahre alt) erkannte einen Treffer ab (ich konnte nicht sehen warum, wird aber korrekt gewesen sein), doch ein Vater motzte den Schiri von draußen an, sodass der Unparteiische das 4-3 zählte. Der Ausgleich fiel gleich darauf noch schöner: ein Markkleeberger Stürmer fällt zwei Meter vorm Tor (der Torhüter klebt auf der Linie) über den Ball, setzt sich kurz drauf, spielt den Ball dann aber geistesgegenwärtig mit der Hacke nach hinten und ein Kollege schiebt ein. Kurz vor Schluss aber noch das 5:4 für Südwest. Der Schlusspfiff erfolgte pünktlich, da der Schiri auf den Zuruf eines Elternteils hörte. Schade, dass er sich immer wieder von den nicht immer berechtigten Bemerkungen von außen beeinflussen ließ. Das muss er unbedingt abstellen!

Nach einem guten Essen im „Bikers’ Inn“ in der benachbarten Alfred-Rosch-Kampfbahn, einer spektakulären Radrennbahn, die wir nächstes Jahr mal besuchen, fuhren wir weiter nach Südwesten. Außerhalb der Grenzen Leipzigs liegt das unansehnliche Dorf Kitzen. Weitestgehend heruntergekommen, aber mit einem schönen Rathaus und einer halbwegs schönen Kirche, liegt es in der eintönigen Leipziger Tieflandsbucht. Der Sportplatz, eigentlich sogar ein Stadion, da es geringen Ausbau aufweisen kann (einige überdachte Plätze und zweireihige Bänke), was man von der Karl Siegmeier Sportanlage nicht behaupten konnte, die eine Wiese in einem Park, die nur in mehrere langweilige Fußballfelder unterteilt war, war, liegt vor den Toren des Dorfes. Ein paar Bäume drum herum - damit es nicht so kahl aussieht - und fertig.
Das Spiel zwischen dem 5. und dem 7. von 16 Mannschaften nahm schnell Fahrt auf, doch ging es komischerweise so gut wie nur auf das Tor der Gastgeber. Bis zur Pause verhinderten ein starker Kitzener Torwart und eine zu tief hängende Latte die längst überfällige Führung der Böhlitzer und Ehrenberger.
In der 50. war es dann endlich so weit. Ein gut heraus gespieltes Tor von rechts schräg durch den Strafraum ins andere Toreck. Dann legte Kitzen einige Gänge zu und erspielte sich innerhalb einer knappen Viertelstunde mehr Chancen als in den ersten 50 Minuten. In der 63. hatte dann der eine Linienrichter leider einen völligen Aussetzer, als er dem Schiri auf sein Nachfragen zu einem völlig unberechtigten Platzverweis geraten hat. Ein klar gelbwürdiges Foul des Gästespielers zwar, aber man muss schon ziemlich ahnungslos an der Seite rumgegammelt haben anstatt auf Ballhöhe zu rennen, wenn man den Böhlitzer als letzten Mann wahrgenommen haben will. Der Platzverweis wirkte sich zwar nicht so wirklich aufs Spiel aus, was nun vielleicht etwas intensiver wurde, aber der Ausgleich war natürlich auch durch den fehlenden Abwehrspieler zustande gekommen. Ganz unverdient war er aber auch nicht. Unverdient wäre nur ein Sieg der Kitzener gewesen, den es in der 93. beinahe gegeben hätte: ein fragwürdiger Freistoß 20 Meter vorm Tor und dann ein Hammer gegen die Unterkante der Latte, doch der Ball springt 20 cm vor der Linie auf.
Zwei unterhaltsame Spiele und ein bisschen Am Rande der Großstadt-Sightseeing und Dörferbegucken standen also am Ende des Tages zubuche. Es ist ein ums andere Mal erfreulich zu sehen, wie lebhaft der Spielbetrieb in Leipzig ist. Allerdings lohnt nur der Amateurbereich. Alle Profis und Halbprofis spielen entweder schlecht (FC Sachsen, FC Lok) oder gehen dauernd bankrott (FC Sachsen, Eishockey: Blue Lions, Volleyball: VC Leipzig oder so). Oder sie wollen sich Erfolg mit unsympathischen Geldgebern erkaufen.

Statistik:
Ground Nr. 359 (zwei neue Grounds; diese Saison: 28 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 894 (diese Saison: 36)
Tageskilometer: 80 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 10.530 (9.550 Auto/ 890 Fahrrad/ 90 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug) Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 21
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 165
Fotos: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157622343684463/
Sonntag, 27. September 2009 - Anstoßzeit 10.30
B-Jugend Bezirksklasse Leipzig (5. Liga der U-16)
Ergebnis: 13:0 nach 82 Min. (40/42) - Halbzeit 6:0
Tore: 1-0 6. Nr. 10, 2-0 18. Nr. 10, 3-0 20. (Elfmeter) Nr. 10, 4-0 25. Nr. 10, 5-0 33. Nr. 10, 6-0 36. zur Abwechslung mal Nr. 9, 7-0 47. Nr. 11, 8-0 55. Nr. 7, 9-0 56. Nr. 13, 10-0 64. Nr. 10 (sein zweiter Hattrick in diesem Spiel), 11-0 67. Nr. 10, 12-0 80. Nr. 10, 13-0 82. Nr. 3
Verwarnungen: 1x LSV, 2x SVS
Platzverweise: keine
Spielort: Karl Siegmeier Sportanlage (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: 40 (davon 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes, sehr unterhaltsames, aber einseitiges Spiel)
SV Blau-Gelb Kitzen 1:1 TSV Böhlitz-Ehrenberg
Sonntag, 27. September 2009 - Anstoßzeit 15.00
Stadtliga Leipzig (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 1:1 nach 94 Min. (45/49) - Halbzeit 0:0
Tore: 0-1 50. Nr. 21, 1-1 77. Nr. 13
Verwarnungen: 2x Kitzen, 5x Böhlitz
Platzverweise: 63. Nr. 14 Böhlitz (angeblich Notbremse)
Spielort: Sportplatz Kitzen (Kap. 1.000 Plätze, davon 80 Sitzplätze)
Zuschauer: 90 (davon 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Spannendes und recht gutes Spiel)
Photos and English version: [LINK!]
Zwei neue Groundpunkte in Leipzig in der gängigen Konstellation: erst ein Jugendspiel um 10.30, dann ein Männer-Amateurspiel um 15.00 Uhr. Den Anfang machte diesmal die Begegnung bester Sturm gegen schlechteste Abwehr oder Leipziger SV Südwest gegen SV Schleußig 1990 in der B-Junioren Bezirksklasse.
Das Spiel fand parallel zu einem D-Jugendspiel auf der Sportanlage Karl Siegmeier – dieser war ein Antifaschist, der u. a. eine Internierung im Konzentrationslager überlebte und später im Verein LSV Südwest tätig war – statt und verlief die ersten Minuten komischerweise in Richtung Südwest-Tor. Das änderte sich aber recht schnell und als der Gästetorwart den Ball durch die Hände rutschen ließ, stand es auch schon 1:0. Dabei blieb es natürlich nicht. Vor allem der 10er der Südwestler zeichnete sich als hervorragender Spieler aus. Zwischen der 6. und der 33. erzielte er fünf Tore. Das allein sagte schon vieles aus, aber auch der Spielwitz und das Verhalten auf dem Feld hoben ihn hervor. Der Rest der gastgebenden Mannschaft wusste aber auch zu überzeugen. Die Gästemannschaft sollte man aber nicht wegen des Ergebnisses lächerlich machen, denn sie gaben ihr Bestes, waren zwar überfordert, aber traten weder unmotiviert noch unangenehm auf.
Bis zur Pause konnten die meisten der rund 40 Zuschauer – davon viele jugendliche Freunde der Spieler, die jede gute Aktion - auch solche der Gäste - mit Applaus und Anfeuerungen bedachten – noch ein weiteres Tor bejubeln.
In der Schlussminute machte dann der 10er, nachdem mal ein paar andere getroffen hatten, das Dutzend voll und der 3er legte noch nach. 13:0. Ein ungewöhnlich hohes, aber in der Höhe verdientes Ergebnis. Schleußig war nicht völlig chancenlos, doch die Bälle, die sie aufs Tor brachten, wurden entweder vom guten Torwart der Heimmannschaft entschärft oder trafen das Gebälk oder verfehlten dies knapp.
Das kurioseste Tor war übrigens folgendes: ein Schleußiger passt den Ball auf den eigenen Torhüter zurück, dieser wird im 5er fair von einem Stürmer bedrängt, nimmt den Ball vom Fuß in die Hand und verursacht so einen indirekten Freistoß; zwei Meter links vorm Torpfosten und einen Meter vorm Tor-Aus. Wie der Ball geschickt ins Tor gesetzt wurde, kann hier im Video nachgesehen werden.
Ich hatte vorhin ein D-Jugendspiel erwähnt. Das Spiel der Stadtliga zwischen LSV Südwest I und Kickers Markkleeberg II konnten wir mit einfachem Umdrehen so halb verfolgen. Auf dem Kleinfeld wurde erst rein gar nichts geboten und dann nach 20 Minuten oder so mal getroffen. Dann zeigten die 10- bis 12jährigen ihr teils beachtliches Talent. Bis zur Pause (30. Minute) wurden noch die Tore zum 1-1, 1-2 und 2-2 erzielt.
Nach der Pause ging Südwest mit 3-2 und 4-2 in Führung, doch dann kamen zwei kuriose Tore zustande: Der Schiri (kaum 16 Jahre alt) erkannte einen Treffer ab (ich konnte nicht sehen warum, wird aber korrekt gewesen sein), doch ein Vater motzte den Schiri von draußen an, sodass der Unparteiische das 4-3 zählte. Der Ausgleich fiel gleich darauf noch schöner: ein Markkleeberger Stürmer fällt zwei Meter vorm Tor (der Torhüter klebt auf der Linie) über den Ball, setzt sich kurz drauf, spielt den Ball dann aber geistesgegenwärtig mit der Hacke nach hinten und ein Kollege schiebt ein. Kurz vor Schluss aber noch das 5:4 für Südwest. Der Schlusspfiff erfolgte pünktlich, da der Schiri auf den Zuruf eines Elternteils hörte. Schade, dass er sich immer wieder von den nicht immer berechtigten Bemerkungen von außen beeinflussen ließ. Das muss er unbedingt abstellen!
Nach einem guten Essen im „Bikers’ Inn“ in der benachbarten Alfred-Rosch-Kampfbahn, einer spektakulären Radrennbahn, die wir nächstes Jahr mal besuchen, fuhren wir weiter nach Südwesten. Außerhalb der Grenzen Leipzigs liegt das unansehnliche Dorf Kitzen. Weitestgehend heruntergekommen, aber mit einem schönen Rathaus und einer halbwegs schönen Kirche, liegt es in der eintönigen Leipziger Tieflandsbucht. Der Sportplatz, eigentlich sogar ein Stadion, da es geringen Ausbau aufweisen kann (einige überdachte Plätze und zweireihige Bänke), was man von der Karl Siegmeier Sportanlage nicht behaupten konnte, die eine Wiese in einem Park, die nur in mehrere langweilige Fußballfelder unterteilt war, war, liegt vor den Toren des Dorfes. Ein paar Bäume drum herum - damit es nicht so kahl aussieht - und fertig.
Das Spiel zwischen dem 5. und dem 7. von 16 Mannschaften nahm schnell Fahrt auf, doch ging es komischerweise so gut wie nur auf das Tor der Gastgeber. Bis zur Pause verhinderten ein starker Kitzener Torwart und eine zu tief hängende Latte die längst überfällige Führung der Böhlitzer und Ehrenberger.
In der 50. war es dann endlich so weit. Ein gut heraus gespieltes Tor von rechts schräg durch den Strafraum ins andere Toreck. Dann legte Kitzen einige Gänge zu und erspielte sich innerhalb einer knappen Viertelstunde mehr Chancen als in den ersten 50 Minuten. In der 63. hatte dann der eine Linienrichter leider einen völligen Aussetzer, als er dem Schiri auf sein Nachfragen zu einem völlig unberechtigten Platzverweis geraten hat. Ein klar gelbwürdiges Foul des Gästespielers zwar, aber man muss schon ziemlich ahnungslos an der Seite rumgegammelt haben anstatt auf Ballhöhe zu rennen, wenn man den Böhlitzer als letzten Mann wahrgenommen haben will. Der Platzverweis wirkte sich zwar nicht so wirklich aufs Spiel aus, was nun vielleicht etwas intensiver wurde, aber der Ausgleich war natürlich auch durch den fehlenden Abwehrspieler zustande gekommen. Ganz unverdient war er aber auch nicht. Unverdient wäre nur ein Sieg der Kitzener gewesen, den es in der 93. beinahe gegeben hätte: ein fragwürdiger Freistoß 20 Meter vorm Tor und dann ein Hammer gegen die Unterkante der Latte, doch der Ball springt 20 cm vor der Linie auf.
Zwei unterhaltsame Spiele und ein bisschen Am Rande der Großstadt-Sightseeing und Dörferbegucken standen also am Ende des Tages zubuche. Es ist ein ums andere Mal erfreulich zu sehen, wie lebhaft der Spielbetrieb in Leipzig ist. Allerdings lohnt nur der Amateurbereich. Alle Profis und Halbprofis spielen entweder schlecht (FC Sachsen, FC Lok) oder gehen dauernd bankrott (FC Sachsen, Eishockey: Blue Lions, Volleyball: VC Leipzig oder so). Oder sie wollen sich Erfolg mit unsympathischen Geldgebern erkaufen.
Statistik:
Ground Nr. 359 (zwei neue Grounds; diese Saison: 28 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 894 (diese Saison: 36)
Tageskilometer: 80 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 10.530 (9.550 Auto/ 890 Fahrrad/ 90 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug) Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 21
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 165
Fotos: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157622343684463/
Und Video: http://www.youtube.com/watch?v=1otw94GPpAY
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Sonntag, 7. September 2008
WE110 IV: Fußball im Nordwesten von Leipzig - also wie auf dem Dorf
TSV Böhlitz-Ehrenberg 1:2 SG Lausen
Sonntag, 7. September 2008 - Anstoßzeit 14.00
Stadtliga Leipzig (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 1:2 nach 93 Min. (45/45+3) - Halbzeit 0:1
Tore: 0-1 22. ?, 0-2 72. ?, 1-2 78. ?
Verwarnungen: 9 gelbe Karten (4 für Böhlitz, 5 für Lausen)
Platzverweise: Keine.
Stadion: BÖHLITZ-Arena (Kap. 1.120, 120 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 90 (ca. 5 Gästefans)
Spielqualität: 4,5/10 (Leicht unterm Durchschnitt)
Ground Nr. 245 (Neuer Ground; diese Saison: 15 neue)
Sportveranstaltung Nr. 656 (diese Saison: 23)
Tageskilometer: 65 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 6.700 (4.810 Auto, 1.210 öffentliche Verkehrsmittel, 680 Fahrrad)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 73
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 110.
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Nachdem wir am vorher gehenden Tag über 100km mit dem Fahrrad zurückgelegt hatten, fuhren wir diesmal nur etwas mehr als die Hälfte, also so ziemlich Routine für uns. Die Windverhältnisse waren zwar wenig vorteilhaft, doch trotzdem lag der Schnitt bei 21 km/h. So in etwa muss auch die Durchschnittsgeschwindigkeit des Berliner Kleinwagenfahrers gewesen sein, der in einer Waldstraße ewig hinter uns her fuhr, obwohl wir klar anzeigten, dass kein Gegenverkehr kam.
Da wir die Strecke gut kennen, gab es nichts zu fotografieren und so bewegten wir uns in Richtung Stadion. Dort angekommen stellten wir fest, dass man beim TSV Böhlitz-Ehrenberg auf Selbstironie setzt: BÖHLITZ-Arena, heißt der Sportplatz, der immerhin 120 Sitzplätze aufweisen kann. Die üblichen Kunststoffsitze in blau-gelb - wie überall halt in Leipzig. Dass dieser Ort zu Leipzig gehört, mag man allerdings nicht unbedingt vermuten. Am Waldrand gelegen, teils enge Straßen, kleine Häuser, ein Fußballplatz ohne einen vernünftigen Fahrradständer und mit einem Bauzaun, der, wenn man sein Fahrrad degegen lehnt, gleich umfällt... Und dann grüßte uns ein Rentner höflich und wünschte uns nach dem Spiel noch einen schönen Sonntag. Diese gute Sitte haben wir schon lange nicht mehr erlebt - nicht einmal in richtigen Dörfern, also ländlichen Gemeinden von nicht mehr als 1.500 Einwohnern.
Sonntag, 7. September 2008 - Anstoßzeit 14.00
Stadtliga Leipzig (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 1:2 nach 93 Min. (45/45+3) - Halbzeit 0:1
Tore: 0-1 22. ?, 0-2 72. ?, 1-2 78. ?
Verwarnungen: 9 gelbe Karten (4 für Böhlitz, 5 für Lausen)
Platzverweise: Keine.
Stadion: BÖHLITZ-Arena (Kap. 1.120, 120 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 90 (ca. 5 Gästefans)
Spielqualität: 4,5/10 (Leicht unterm Durchschnitt)
Sportveranstaltung Nr. 656 (diese Saison: 23)
Tageskilometer: 65 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 6.700 (4.810 Auto, 1.210 öffentliche Verkehrsmittel, 680 Fahrrad)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 73
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 110.
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Nachdem wir am vorher gehenden Tag über 100km mit dem Fahrrad zurückgelegt hatten, fuhren wir diesmal nur etwas mehr als die Hälfte, also so ziemlich Routine für uns. Die Windverhältnisse waren zwar wenig vorteilhaft, doch trotzdem lag der Schnitt bei 21 km/h. So in etwa muss auch die Durchschnittsgeschwindigkeit des Berliner Kleinwagenfahrers gewesen sein, der in einer Waldstraße ewig hinter uns her fuhr, obwohl wir klar anzeigten, dass kein Gegenverkehr kam.
Da wir die Strecke gut kennen, gab es nichts zu fotografieren und so bewegten wir uns in Richtung Stadion. Dort angekommen stellten wir fest, dass man beim TSV Böhlitz-Ehrenberg auf Selbstironie setzt: BÖHLITZ-Arena, heißt der Sportplatz, der immerhin 120 Sitzplätze aufweisen kann. Die üblichen Kunststoffsitze in blau-gelb - wie überall halt in Leipzig. Dass dieser Ort zu Leipzig gehört, mag man allerdings nicht unbedingt vermuten. Am Waldrand gelegen, teils enge Straßen, kleine Häuser, ein Fußballplatz ohne einen vernünftigen Fahrradständer und mit einem Bauzaun, der, wenn man sein Fahrrad degegen lehnt, gleich umfällt... Und dann grüßte uns ein Rentner höflich und wünschte uns nach dem Spiel noch einen schönen Sonntag. Diese gute Sitte haben wir schon lange nicht mehr erlebt - nicht einmal in richtigen Dörfern, also ländlichen Gemeinden von nicht mehr als 1.500 Einwohnern.
Ansonsten braucht man über die 90 Fans kaum ein Wort verlieren: keine Stimmung, nur etwas Gemeckere.
Der Schiri war manchmal etwas streng, aber das Spiel wurde auch recht hart geführt. Augenmaß muss man ihm aber schon anerkennen.
Das Spiel schließlich, war doch recht ordentlich über die gesamte Spielzeit gesehen, obwohl es einige Längen hatte. Nach 22. Minuten konterte Lausen für den ersten Treffer der Partie, in der 72. legten sie nach und sechs Minuten später gelang es den Böhlitzern und Ehrenbergern den Anschlusstreffer zu erzielen. Mehr dann aber auch nicht. Dazwischen gab es gute Zweikämpfe, Kopfballduelle und Angriffe, aber nicht allzu viele Torchancen. Und diese teils kläglichst vergeben.
Der Schiri war manchmal etwas streng, aber das Spiel wurde auch recht hart geführt. Augenmaß muss man ihm aber schon anerkennen.
Das Spiel schließlich, war doch recht ordentlich über die gesamte Spielzeit gesehen, obwohl es einige Längen hatte. Nach 22. Minuten konterte Lausen für den ersten Treffer der Partie, in der 72. legten sie nach und sechs Minuten später gelang es den Böhlitzern und Ehrenbergern den Anschlusstreffer zu erzielen. Mehr dann aber auch nicht. Dazwischen gab es gute Zweikämpfe, Kopfballduelle und Angriffe, aber nicht allzu viele Torchancen. Und diese teils kläglichst vergeben.
SG Lausen gewann - trotz viel geringerer Spielanteile - mit 1:2 bei Böhlitz-Ehrenberg. Und für nur einen Euro pro Person ist man bei so einem Match dabei - gemäßigte Preise im Vergleich zu dem, was ich schon auf so manch anderem Platz, vor allem außerhalb Sachsens, erleben musste.
Nach Abpfiff fuhren wir zum nahe liegenden Schloss um zu schauen, ob man in den Innenhof kann, doch wurde man schon am Vorhof von wenig einladenden Schildern aufgehalten. Privatbesitz vom Reiterhof. Immerhin - meistens verrotten Schlösser in Privatbesitz ja erbärmlich - ist die Anlage in einem wirklich guten Zustand.
Wir machten dann auf dem Rückweg die Runde von 65km voll.
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Mehr Fotos unter: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080907%20TSV%20Boehlitz-Ehrenberg%201-2%20SG%20Lausen/
Nach Abpfiff fuhren wir zum nahe liegenden Schloss um zu schauen, ob man in den Innenhof kann, doch wurde man schon am Vorhof von wenig einladenden Schildern aufgehalten. Privatbesitz vom Reiterhof. Immerhin - meistens verrotten Schlösser in Privatbesitz ja erbärmlich - ist die Anlage in einem wirklich guten Zustand.
Wir machten dann auf dem Rückweg die Runde von 65km voll.
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Mehr Fotos unter: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080907%20TSV%20Boehlitz-Ehrenberg%201-2%20SG%20Lausen/
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