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Montag, 7. Februar 2022

W3.0057IV: Erst Kunstrasenplatz mit Blick zum Wasserturm, dann Rasenplatz mit Blick zur Wasserburg

Klödener SV 1964 .............................................. 1
FC Elbaue Torgau 2012 .................................... 6

- Datum: Sonntag, 6. Februar 2022 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisoberliga Wittenberg gegen Kreisliga Nordsachsen; jeweils 9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-6 nach 92 Minuten (46/46) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 45.+1 Weber, 0-2 48. Szesny, 1-2 53. Klassen, 1-3 58. Ullmann, 1-4 73. Kaufmann, 1-5 82. Farkhodzoda, 1-6 90. Szesny
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Klöden (Kap.: 265, davon 15 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon 25 gemeldet und ca. 5 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10

SV Germania 08 Roßlau C ............................... 3
SV Eintracht Gommern 53/ Karither SV 53 C 2

- Datum: Sonntag, 6. Februar 2022 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (C-Junioren Landesliga Sachsen-Anhalt Staffel 1 gegen 3; jeweils 3. Spielklasse der U15)
- Ergebnis: 3-2 nach 73 Minuten (35/38) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 0-1 14. Krietsch, 1-1 19. NN, 1-2 32. Knobloch, 2-2 41. NN, 3-2 43. NN
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Elbesportpark Rosslau, Kunstrasen (Kap.: 648, davon 48 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 21 (davon ca. 7 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10 Germania Roßlau C 3:2 SpG Gommern/ Karith CPictures with English commentary:
a) U15 Friendly: Germania Roßlau vs. Gommern/ Karith
b) Men’s Friendly Match: Klödener SV vs. Elbauen Torgau
c) Anhalt/Wittenberg: Gorsdorf (church), Schützberg (church), Klöden (castle, church, historic buildings)

Auch diesen Sonntag besuchte ich wieder einen völlig unbekannten Ort in meinem Heimatbundesland. Bevor es nach Klöden bei Jessen ging, fuhr ich aber ins altbekannte Roßlau. Hässlich wie eh und je. Schönster Ort der Stadt ist das Stadion. Der wirklich schöne Hauptplatz wird aber im Winter nicht genutzt, seit es einen Kunstrasen daneben gibt. Der war aber auch mein Ziel. Immerhin wurden 48 blaue Sitzschalen auf dem ansonsten langweiligen und nur mit Blick zu Häusern und einem Wasserturm aufwartenden Plastegrün installiert. Um 11 Uhr traten hier die C-Junioren von Germania Roßlau und Gommern/ Karith zu einem Test an. Eine erfreulich flotte Partie die nach Vorteilen und entsprechender 1:2 Führung für den Gast in Hälfte zwei zugunsten der Gastgeber entschieden wurde. Gommern vergeigte sogar noch einen Elfer, der sonst zum 3:3 geführt hätte. Klödener SV 1:6 FC Elbaue TorgauDann ging es zügig weiter nach Osten. Hinter Wittenberg und vor Jessen bog ich dann nach Süden ab. In Gorsdorf war die innen sehenswerte und außen graue Kirche geöffnet. Im benachbarten Schützberg war sie geschlossen, aber durch die Fenster sah man, dass die außen sanierte Kirche innen nicht in einem sonderlich guten Zustand ist. Auch in Klöden und den umliegenden Orten sind viele Privathäuser sehr grau und leicht oder massiv heruntergekommen. In Klöden gibt es noch eine Wasserburg, deren alte Bausubstanz interessant aber nicht sonderlich filigran ist, eine alte Fachwerk-Hofanlage und eine sehr sehenswerte, innen mit viel Holz ausgestaltete Kirche. Auch diese war erfreulicherweise noch offen, als ich nach dem Spiel den Ort besichtigte. Die Lage an der Elbe inklusive Altarmen und anderen Gewässern bietet auch schöne Bilder. Klödener SV 1:6 FC Elbaue TorgauBesagtes Spiel war eine Testpartie auf dem ausbautenlosen Rasen, der nicht nur ein interessantes Panorama zu Burg, Kirche, Pfarrhaus und anderen markanten Gebäuden des Dorfes über einen Damm und ein Gewässer hinweg bietet, sondern auch mit originellen Gebäuden aufwarten kann: Eine Holzhütte ist kombiniert Essens- und Getränkeausgabe sowie Klo, eine ehemalige Scheune wurde saniert und u.a. mit Umkleideräumen versehen. Auch die Partie lohnte das Kommen. Bei freiem Eintritt und brutalem Wind vergaben der mit bis letzte Woche vom Namen und Ort her wie gesagt unbekannte Wittenberger Kreisoberligist Klödener SV (zweitunterste Liga) und der Nordsächsische A-Kreisligist Elbaue Torgau (viertunterste Liga) fleißig Torchancen, ehe in der 45. Minute endlich ein Ball für die Gäste im Tor landete. Kurz nach der Pause das 0:2, daraufhin der Anschlusstreffer, aber mit dem Wind erzielte nun Torgau teils die irrten Treffer: auch ein 80 Meter Abschlag mit Aufsetzer am Torwart vorbei zum 1:3. Am Ende zu hoch 1:6.
Kurios: Als ich von der Dorfbesichtigung zurückkam zum Platz, da ich das Auto dort auch nach dem Spiel hatte stehen lassen, fiel mir die Werbetafel für Torgauer Renaissancekultur am Sportplatz auf. Die haben die Gäste aber wohl nicht erst mitgebracht und da montiert, die hängt da wohl schon länger... Ich fuhr dann wie die Gäste und ging in Torgau im Ibos Döner was essen. Echt guter Laden und sehr netter Türke mit einwandfreier sächsischer Aussprache „Sallad und viel Fleesch, nu mein Gutster?“ am Tresen...
Die Rückfahrt nach Bonn zog sich ziemlich. Im März werde ich sicher mal wieder nach Sachsen-Anhalt fahren, bis dahin bleibe ich in meiner momentanen Wohnregion, demnächst also erstmal nur Berichte aus dem Rheinland... Klöden (Jessen)Statistik:
- Grounds: 3.011 (2; diese Saison: 197 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.336 (2; diese Saison: 236)
- Tourkilometer: 670 (670km Auto)
- Saisonkilometer: 38.640 (28.860 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.720 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 99 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 57 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 28. April 2014

W404III: Fußball und Handball in der Niederlausitz

Handballsportverein Senftenberg ................................ 30
SSV Rot-Weiß Friedland ............................................... 23
- Datum: Samstag, 26. April 2014 – Anstoß: 16.00
- Wettbewerb: Handball-Verbandsliga Brandenburg Süd (6. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 30-23 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 13-14
- Tore: k.A.
- Gelbe Karten: Nr. 2, 7, 15 (HSV); Nr. 9, 11, 96, Trainer (SSV RW)
- Zeitstrafen: 2x Nr. 11, Nr. 7 (HSV = 6 Minuten); Nr. 3, 7, 8, 11, 96 (SSV RW = 10 Minuten)
- Rote Karten: keine
- Spielort: Niederlausitzhalle (Kap. 1.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 150 (davon ca. 40 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und bis zur 55. Minute auch spannendes Spiel)

SV Germania Ruhland 1910 II ......................................... 1
SV Glückauf Kleinleipisch ................................................ 4
- Datum: Samstag, 26. April 2014 – Anstoß: 12.30
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Senftenberg (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-4 nach 90 Min. (44/46) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 7. Sebastian Hubert, 1-1 49. Friedrich Wolff, 1-2 57. Eric Wiegand, 1-3 68. Thomas Mittag, 1-4 87. Paul Stein
- Verwarnungen: Thomas Mittag (Kleinleipisch)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Germania-Sportplatz Ruhland (Kap. 2.200, davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 24 (davon ca. 12 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Ganz ordentliches Spiel, aber einiger Leerlauf und viel zu deutlicher Sieg für den Gast)  
Photos with English Commentary:
a) Football: Germania Ruhland lost to Glückauf Kleinleipisch (Germania-Stadion)
b) Handball: HSV Senftenberg defeat Rot-Weiß Friedland (Niederlausitzhalle)
c) Northern Saxony: Torgau Old Town; Palaces of Triestewitz, Pülswerda, and Kathewitz
d) Southern Brandenburg: Martinskirchen, Mühlberg/ Elbe, Plessa (Kahla) 
e) Senftenberg & Spreetal: Old Town Senftenberg and Stadium Spreetal 
 
Derzeit reißen die Touren nach Brandenburg mal wieder ein. In der Niederlausitz gab es noch zwei interessante Grounds zu entdecken: einmal ein ganz ordentliches Fußballstadion, dann außerdem – als Hauptgr(o)und der Tour – die wohl interessanteste Sporthalle Brandenburgs.

Es sollte noch etwas Sightseeing geben, also fuhren wir von der Hauptroute hinter Torgau nach Süden ab und steuerten die ostelbischen Schlösser an. Die liegen noch im Bundesland Sachsen und sind recht unterschiedlicher Bauart: das Renaissanceschloss von Triestewitz ist ein hervorragend restaurierter Palast mit Hotel und Garten, das Schloss in Pülswerda ist in der Nutzung unklar und ein etwas kahl herumstehender Bau im Tudorstil und schließlich in Kathewitz, was wir über die unbefestigte Westzufahrt erreichten, ist das Schloss ein villenartiger Bauernhof aus dem späten 19. Jahrhundert, der leider vernagelt ist und verfällt.

Auf brandenburgischer Seite weiter nach Süden wird es noch interessanter: das kleine Martinskirchen hat eine ältere Kirche mit kurioser Turmuhr (Sekundenzeiger und Datumsblatt mit eingebaut) und ein tolles Barockschloss mit sehr unterschiedlicher Schau- und Rückseite. Im bekannteren Städtchen Mühlberg gibt es auf die Stadt verteilt ein verfallenes Schloss der Neorenaissance, eine schön zu besichtigende Klosterkirche am Alten Markt, ein interessantes Rathaus, mehrere Kirchen und vereinzelte spektakuläre Bürger- oder Verwaltungshäuser von mehr als 100 Jahren Alter. Einige Kilometer außerhalb sind die spärlichen aber gut dokumentierten und kommentierten Reste eines deutschen Kriegs- und sowjetischen Strafgefangenenlagers zu finden.  
Wir kamen ganz genau zum Anstoß nach Ruhland: das Germania-Stadion ist schön von massiven Eichen umgeben und auf beiden Seiten mit einer dreireihigen Stehtribüne mit Steinstufen versehen. In der ersten Reihe sind Holzbänke befestigt. Kurios ist das metallene Fernsehgerüst in der Mitte der einen Tribüne. Hinter den Toren ist es recht weitläufig und etwas kahl. Der Platz scheint ein ungewöhnliches Seitenverhältnis von 2:1 (also 110x55m oder so) zu haben.

Heute gab es hier ein Abstiegsduell der 1. Kreisklasse (9. gegen 12.) bei freiem Eintritt und den üblichen dummen Kommentaren gegenüber den Spielern und dem genauso üblichen dummen Geglotze gegenüber jedem fremden Spielbesucher (beides heute v.a. vonseiten der Gäste; die sind halt aus Lauchhammer, da ist man etwas unzivilisiert…) zu sehen.

Der Spielbeginn war vielversprechend: nach einem Abstimmungsfehler netzte der Gast aus Kleinleipisch (d.h. Lauchhammer-Nord) geschickt ein, doch Ruhland hielt in einem schlechter werdendem Spiel dagegen, sodass es ab und an Chancen auf beiden Seiten gleichverteilt zu sehen gab. Naja: mit 0-1 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel gelang schnell der Ausgleich, doch Kleinleipisch fand ins Spiel zurück. In Sachen Schüsse und Ballsicherheit war der Gast auch besser als Ruhland II – aber ärgerlicherweise kamen noch einige fragwürdige bis offensichtlich falsche Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns – besonders der beiden Linienrichter – hinzu: Abseits beim 1:2 der Gäste nachdem die Heimelf zuvor drei Mal zurückgepfiffen wurde, klarer Elfmeter für Ruhland verwehrt, nach dem sauberen 1:3 und dem noch besseren 1:4 (Heber in den Winkel) zur Abwechslung aber eine Fehlentscheidung zugunsten der Heimmannschaft: einem Glück-Auf-Spieler wird im Strafraum an den Arm geschossen. So ein billiges Geschenk nahm der Ruhländer aber nicht an und schoss 20cm links am Pfosten vorbei…  
Wir guckten uns noch die Stadtmitte Ruhlands mit der ansehnlichen Kirche an und fuhren dann nach Senftenberg. Schnell noch bei einem Dönerimbiss eingekehrt und dann zum nächsten Abstiegsduell: 11. gegen 10. in der wohl interessantesten Sporthalle des Landes Brandenburg, der Niederlausitzhalle. Von außen fällt schon jedem Trottel auf, dass die Maße irgendwie seltsam sind. Geht man rein (Eintritt 2,00€; ermäßigt 1,50€) sieht man schnell warum: die Wettkampffläche besteht aus zwei hintereinander platzierten Handballfeldern, die von einer Tartanbahn mit Kurvenüberhöhung umgeben sind. Es ist eine über 100m lange und kaum 40m breite Leichtathletikhalle mit zwei Handballfeldern. Dadurch, dass auch diese beiden Handballfelder mit Tartan ausgelegt sind, wird der HSV Senftenberg die Heimspiele in der nächsten Saison leider in einer anderen Halle austragen und erst nach Verlegung des geforderten Parketts (geplant bis Saisonbeginn 2015/16) hierher zurückkehren. Bis dahin gibt es hier nur unterklassige Leichtathletik und ab und an mal Boxen u.Ä. zu sehen.

Die Tribüne ist natürlich extrem langgestreckt – sieben Reihen rote Holzbänke, alles sehr großzügig angelegt – und war nicht sonderlich gut belegt. Nicht schlecht war die ordentliche Anzahl der auch recht viel lärmenden Gästefans. Die Heimfans teilten sich in zwei Blöcke auf, von denen sich nur der rechte mit Trommeln und Anfeuerungen bemerkbar machte. Beide hatten aber viele Winkelemente zum schwenken…

Das Spiel war ein lange spannendes und spielerisch auch für die Tabellensituation sehr gutes Match. Die erste Hälfte war sehr ausgeglichen und keine Mannschaft führte mit mehr als zwei Toren. Nach 30 Minuten lag Friedland mit einem Treffer in Front. Nach der Pause wurde es manchmal etwas hitzig auf dem Feld (Ball vorm Kopf gelandet, lautes Anmeckern, Gerempel), aber Ausraster oder so was gab es keine. Dafür nahm der Gastgeber das Heft plötzlich ziemlich in die Hand: Kurz nach der Pause gingen sie in Führung und hielten diese bis zur 40. immer knapp. Ab der 45. zeichnete sich ein Sieg für den HSV ab, da die Senftenberger – auch aufgrund ihres Torwarts und des schwächer werdenden Abschlusses der Gäste – nun konstant mit vier bis fünf Treffern führten. Nach 55 Minuten war alles klar und am Ende war der verdiente und gerechte Sieg mit sieben Treffern aber doch ein bisschen hoch ausgefallen für Senftenberg. Wie auch immer: beide Teams tauschen die Plätze, nun muss Friedland in die Relegation!

Nach dem Spiel fuhren wir die direkte Strecke zurück, nur ein kleiner Abzweig im zu Plessa gehörenden Kahla-Siedlung musste noch sein, da wir den ruinösen Turm der ehemaligen Braunkohleveredelung über die Kiefernkronen aufragen sahen. Leider kann die niemals fertiggestellte Anlage nicht betreten werden, da die Anwohner etwas dagegen haben. Zusammen mit den Blitzern in den beiden Käffern macht das einen wirklich unsympathischen Eindruck…
Viel besser ist da die verrottete und immer am wenigsten teure Tankstelle in Dobra: da gibt es nicht nur was fürs Auto, sondern auch was für die Fahrer, z.B. Joghurteis mit Früchten, was man in der Eisdiele in dieser Größe wohl kaum für 2,20€ kriegen würde…  
Statistik:
- Grounds: 1.101 (2 neue; diese Saison: 130 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.029 (heute 2; diese Saison: 173)
- Tageskilometer: 420 (420km Auto)
- Saisonkilometer: 55.010 (53.530 Auto/ 1.380 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 20 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 25 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 404

Freitag, 31. Dezember 2010

Torgau und Schildau

IMG_2441
Photos:
http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157625589812041/

Kurz gefasst: Torgau ist eine weitestgehend heruntergekommene Stadt, doch die Altstadt ist sehr sehenswert und schon größtenteils saniert. Besonders das Schloss ist ein herrlicher Renaissancebau, der nur eines der vielen Beispiele für schöne Renaissancebauten in Torgau. Schildau hingegen ist ein Provinznest erster Güte: verschlafen, leer, wenige schöne Häuser, einfachste Bebauung und eine ganz nette Kirche. Aber die Geschichte der Einwohner der Stadt ist ganz lustig: die gelten als die Nachfahren der berühmten Schildbürger, die z.B. ihr Rathaus ohne Fenster bauten und zur Behebung des Fehlers Licht in Säcke einpacken wollten um damit das Gebäude auszuleuchten - allerdings hat das Rathaus mittlerweile recht viele Fenster...