SV Lindenau 1848 |
6 : 2 (4:1) |
TSV Leuna 1919 |
-
Datum: Samstag, 18. Januar 2025 – Beginn: 14.00 -
Tore: 0-1 18. Gaudig, 1-1 33. Stämpfli, 2-1 39. Schlatt, 3-1 43. Ratzlaff,
4-1 45. Awasom, 5-1 77. Winderlich, 5-2 83. Murke, 6-2 86. Wiltzsch - Verwarnungen:
keine -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportanlage Charlottenhof, Kunstrasenplatz (Kap. 250 Stehplätze) |
SSV Markranstädt (B-Jugend) |
3 : 1 (2:1) |
SV Panitzsch/
Borsdorf 1920 (B-Jugend) |
-
Datum: Samstag, 18. Januar 2025 – Beginn: 11.00 -
Tore: 0-1 9. Grundmann, 1-1 25. Druk, 2-1 28. Druk, 3-1 76. Zache
(Foulelfmeter) - Verwarnungen:
keine -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Stadion am Bad, Kunstrasenplatz (Kap. 250 Stehplätze + 500
Stehplätze außerhalb) |
Photos with English commentary: a) Friendly Match in Leipzig: Lindenau vs. Leuna |
Zum ersten Spiel der Rückrundenvorbereitung vom TSV Leuna, fuhr
ich am Samstag nach Leipzig. Gespielt wurde auf dem mir noch unbekannten Kunstrasen
vom SV Lindenau. Der Turnverein wurde 1848 gegründet und ist somit einer der
ältesten in Deutschland. Auch Fußball gibt es schon seit mehr als 100 Jahren
dort. Der Kunstrasen ist recht beengt, bietet nur auf einer Seite
Zuschauerplätze, ist aber aufgrund der Jugendstilhäuser im Hintergrund
sehenswert. Auch die Partie war sehenswert, wobei Leuna erst leichte Vorteile
und mehr Chancen hatte und nach einer halben Stunde in Führung ging, doch in
den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte leider völlig einbrach. Lindenau
spielte sich plötzlich locker durch die Abwehr und ging mit 4:1 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel stand Leuna besser, kassierte dennoch
einen fünften Gegentreffer. Nach ordentlichem Schlagabtausch stand es am Ende
6:2. Viel zu hoch, jedoch eine verdiente Niederlage. Erfreulich war, dass die
Mannschaft nun einen sehr positiven Umgang untereinander zeigt – auch während
bzw. nach solchen Niederlagen. Aber spielerisch muss sich das echt bessern,
bevor es in die Rückrunde geht! |
Nach dem Spiel lief ich noch etwas durch die
Jugendstil-Straßenzüge, vor dem Spiel hatte ich im trostlosen und versifften
Markranstädt ein paar Fotos gemacht. Ganz zu Beginn der Tagesfahrt hatte ich
mir in Markranstädt auch noch ein B-Jugend-Testspiel angeschaut. Die spielten
auf dem Plasteplatz neben dem Stadion am Bad. Man kann vor dem Kabinengebäude
auf einer Längsseite stehen oder von außen durch den Zaun gucken, was ein
paar Rowdys, die den Heimtorwart sexuell anzüglich besangen, auch taten...
Neben mir philosophierte ein Zuschauer, ob sich ein wegen („angeblicher“)
Krankheit fehlender Spieler beim Computerspielen den Finger gezerrt habe – die
Partie war auch ganz unterhaltsam... Panitzsch-Borsdorf ging früh in Führung,
der Klassenhöhere aus Markranstädt drehte die Partie jedoch schnell. 3:1 vom
Punkt in der zweiten Hälfte – das war auch der Endstand. |
Statistik: - Grounds: 3.759 (2; diese Saison: 99 neue) - Sportveranstaltungen: 5.277 (2; diese Saison: 152) - Tourkilometer: 350 km Auto - Saisonkilometer: 49.760 (25.060 Flugzeug/ 22.960 Auto, davon 8.350
Mietwagen/ 1.600 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 5 [letzte Serie:
82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 212 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Posts mit dem Label SSV Markranstädt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label SSV Markranstädt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 22. Januar 2025
W3.0212I: Kunstrasen-Doppler in Leipzig – Schlechter Leunaer Start in die Rückrundenvorbereitung
Donnerstag, 1. Mai 2014
W405I: Drei Tore, Rote Karten und Roter Nebel in der Verlängerung beim Stadtpokal
Spiel- und Sportverein Markranstädt II .................... 5
Roter Stern Leipzig 1999 ............................................. 2
- Datum: Mittwoch, 30. April 2014 – Anstoß: 18.00
- Wettbewerb: Stadtpokal Leipzig, sogenannter „Wernesgrüner Stadtpokal”; Halbfinale (beide Teams Kreisoberliga Leipzig, d.h. 8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-2 nach 124 Min. (45/49; 16/14) – Halbzeit: 1-2, Reguläre Spielzeit: 2-2, 1. Halbzeit Verlängerung: 4-2, Endstand nach Verlängerung: 5-2
- Tore: 1-0 14. Vincent Müller, 1-1 18. Johannes Rohrbach, 1-2 22. Rudolf Seufert, 2-2 72. Robert Klauss; 3-2 93. Robert Klauss, 4-2 96. Andreas Fricke, 5-2 110. Pavel Pfeiffer
- Verwarnungen: Steven Klitzing, Andreas Fricke (Markranstädt); 2x Sebastian Heyn, 2x Rudolf Seufer, Stefan Meißner, Paul Kroneck, Johannes Rohrbach (Roter Stern)
- Platzverweise: Sebastian Heyn (Roter Stern; 104. Min. wdh. Foul), Rudolf Seufer (Roter Stern; 108. Min. wdh. Foul)
- Spielort: Stadion am Bad (Kap. 5.500, davon 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 250 (davon 201 Zahlende und ca. 230(!) Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Das Spiel hatte einige Längen, aber dafür auch viele Tore und Karten zu bieten)
Photos with English Commentary:
Leipzig City Amateur Football Cup: SSV Markranstädt Reserves v Roter Stern Leipzig
Am 30. April gibt es abends oft Kreispokalspiele oder andere unterklassige Kicks. Es war zwar kein neuer Ground drin, aber ein ganz interessantes Spiel. Im Leipziger Stadtpokal trafen der Tabellenführer der Stadtoberliga, SSV Markranstädt II a.k.a. Red Bull Leipzig IV und der weit zurückliegende Tabellensechste, Roter Stern Leipzig a.k.a. Connewitzer Anti-Fa Chaoten, aufeinander.
Gespielt wurde im Stadion am Bad und nachdem in den ersten Minuten rein gar nichts lief, riss der Gastgeber das Spiel an sich und netzte zum 1:0 ein. Irgendwie drehte Roter Stern innerhalb von fünf Minuten das Spiel mit einer tollen Bogenlampe aus einem ruhenden Ball und einem starken Direktschuss ins lange Eck. Nach der Pause tat sich Markranstädt weiter schwer. Die Farmbullen hatten weitaus mehr Torchancen und Ballbesitz, Roter Stern wurde dadurch auch zu deutlich mehr Fouls gezwungen, doch Treffer gab es bis kurz vor Schluss keine. Nach dem hochverdienten Ausgleich scheiterte SSV II noch an einem Sterne-Abwehrspieler der auf der Linie stand.
Die Verlängerung begann schon gleich erfolgreich für die Gastgeber: innerhalb weniger Minuten war das Spiel mit zwei Treffern entschieden. Innerhalb weniger weiterer Minuten war dann auch das Kontingent von Roter Stern auf 9 Spieler verringert: zwei gelb-rote Karten wegen wiederholter Foulspiele. Mit zwei Mann mehr spielte Markranstädt die Zeit locker runter und setzte sogar noch einen drauf: der Doppeltorschütze Klauss setzte einen Elfmeter an den Pfosten, sein Mitspieler haute den Nachschuss ins lange Eck.
Den Großteil der Verlängerung verbrachte ich Übrigens vor der Fressbude, da die schwachsinnigen Dorfdeppen, die da Bier ausschenkten und Bockwurst verkauften, zu blöd waren, 20 Leute in weniger als 20 Minuten zu bedienen…
Die besagte Verlängerung wurde dann von den Roter Stern-Fans – das heißt dem harten Kern; denn etwa 230 der mindestens 250 Zuschauer waren für den Gast! – von einer netten Pyroeinlage mit roten Bengalos und goldgelben Wunderkerzen gekrönt. Der Nebel der Aktion war auch nach Spielschluss aufgrund der Windstille nicht verzogen…
Statistik:
- Grounds: 1.101 (kein neuer; diese Saison: 130 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.033 (heute 1; diese Saison: 177)
- Tageskilometer: 50 (50km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 55.140 (53.530 Auto/ 1.510 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 20 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 29 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 405
Roter Stern Leipzig 1999 ............................................. 2
- Datum: Mittwoch, 30. April 2014 – Anstoß: 18.00
- Wettbewerb: Stadtpokal Leipzig, sogenannter „Wernesgrüner Stadtpokal”; Halbfinale (beide Teams Kreisoberliga Leipzig, d.h. 8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-2 nach 124 Min. (45/49; 16/14) – Halbzeit: 1-2, Reguläre Spielzeit: 2-2, 1. Halbzeit Verlängerung: 4-2, Endstand nach Verlängerung: 5-2
- Tore: 1-0 14. Vincent Müller, 1-1 18. Johannes Rohrbach, 1-2 22. Rudolf Seufert, 2-2 72. Robert Klauss; 3-2 93. Robert Klauss, 4-2 96. Andreas Fricke, 5-2 110. Pavel Pfeiffer
- Verwarnungen: Steven Klitzing, Andreas Fricke (Markranstädt); 2x Sebastian Heyn, 2x Rudolf Seufer, Stefan Meißner, Paul Kroneck, Johannes Rohrbach (Roter Stern)
- Platzverweise: Sebastian Heyn (Roter Stern; 104. Min. wdh. Foul), Rudolf Seufer (Roter Stern; 108. Min. wdh. Foul)
- Spielort: Stadion am Bad (Kap. 5.500, davon 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 250 (davon 201 Zahlende und ca. 230(!) Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Das Spiel hatte einige Längen, aber dafür auch viele Tore und Karten zu bieten)
Photos with English Commentary:
Leipzig City Amateur Football Cup: SSV Markranstädt Reserves v Roter Stern Leipzig
Am 30. April gibt es abends oft Kreispokalspiele oder andere unterklassige Kicks. Es war zwar kein neuer Ground drin, aber ein ganz interessantes Spiel. Im Leipziger Stadtpokal trafen der Tabellenführer der Stadtoberliga, SSV Markranstädt II a.k.a. Red Bull Leipzig IV und der weit zurückliegende Tabellensechste, Roter Stern Leipzig a.k.a. Connewitzer Anti-Fa Chaoten, aufeinander.
Gespielt wurde im Stadion am Bad und nachdem in den ersten Minuten rein gar nichts lief, riss der Gastgeber das Spiel an sich und netzte zum 1:0 ein. Irgendwie drehte Roter Stern innerhalb von fünf Minuten das Spiel mit einer tollen Bogenlampe aus einem ruhenden Ball und einem starken Direktschuss ins lange Eck. Nach der Pause tat sich Markranstädt weiter schwer. Die Farmbullen hatten weitaus mehr Torchancen und Ballbesitz, Roter Stern wurde dadurch auch zu deutlich mehr Fouls gezwungen, doch Treffer gab es bis kurz vor Schluss keine. Nach dem hochverdienten Ausgleich scheiterte SSV II noch an einem Sterne-Abwehrspieler der auf der Linie stand.
Die Verlängerung begann schon gleich erfolgreich für die Gastgeber: innerhalb weniger Minuten war das Spiel mit zwei Treffern entschieden. Innerhalb weniger weiterer Minuten war dann auch das Kontingent von Roter Stern auf 9 Spieler verringert: zwei gelb-rote Karten wegen wiederholter Foulspiele. Mit zwei Mann mehr spielte Markranstädt die Zeit locker runter und setzte sogar noch einen drauf: der Doppeltorschütze Klauss setzte einen Elfmeter an den Pfosten, sein Mitspieler haute den Nachschuss ins lange Eck.
Den Großteil der Verlängerung verbrachte ich Übrigens vor der Fressbude, da die schwachsinnigen Dorfdeppen, die da Bier ausschenkten und Bockwurst verkauften, zu blöd waren, 20 Leute in weniger als 20 Minuten zu bedienen…
Die besagte Verlängerung wurde dann von den Roter Stern-Fans – das heißt dem harten Kern; denn etwa 230 der mindestens 250 Zuschauer waren für den Gast! – von einer netten Pyroeinlage mit roten Bengalos und goldgelben Wunderkerzen gekrönt. Der Nebel der Aktion war auch nach Spielschluss aufgrund der Windstille nicht verzogen…
Statistik:
- Grounds: 1.101 (kein neuer; diese Saison: 130 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.033 (heute 1; diese Saison: 177)
- Tageskilometer: 50 (50km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 55.140 (53.530 Auto/ 1.510 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 20 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 29 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 405
Freitag, 2. August 2013
W366III: Auch das dritte Spiel dieser Woche endet 4-0
Spiel- und Sportverein Markranstädt II ---------------- 4
TSV 1893 Großkorbetha ----------------------------------- 0
- Datum: Donnerstag, 1. August 2013 – Anstoß: 19.00
- Wettbewerb: Testspiel Stadtliga Leipzig (8. Liga, 3. Amateurliga) gegen Kreisliga Burgenland, Staffel 1 (10. Liga, 5. Amateurliga; Absteiger aus Kreisoberliga)
- Ergebnis: 4-0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 17. (8), 2-0 51. (8), 3-0 62. (18, Foulelfmeter), 4-0 77. (18)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportanlage Südstraße (Kap. 2.050, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (darunter ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Wieder 4:0, wieder sehr einseitig – aber diesmal ein Testspiel auf ordentlichem Niveau)
Photos with English Commentary:
Pre-Season: SSV Markranstädt Reserve v TSV Großkorbetha
Der Red-Bull-Farmverein SSV Markranstädt gehört nun nicht gerade zu meinen Lieblingsclubs und ein Spiel der IV. Mannschaft von RB, ähhm II. Mannschaft vom SSV gegen den Stadtteil von Weißenfels, a.k.a Dorf bei Leuna: Großkorbetha, interessiert mich eigentlich überhaupt nicht. Aber wenn es auf einem anderen Platz als dem Stadion am Bad (wo wir schon zwei Mal waren) angesetzt ist, kann man doch mal vorbeischauen. OK, überall war es auf dem extrem hässlichen und ausbautenlosen Kunstrasen hinter der Gegentribüne angesetzt. Doch als wir dort aufkreuzten, waren nur trainierende Jugendliche zu sehen. Ein Vater, der irgendwie am Rande gehört hat, dass dieses Spiel stattfinden soll, beschrieb uns freundlicherweise den Weg zum uns noch völlig unbekannten Sportplatz Südstraße. 1km entfernt vom Bad gibt es noch eine Sportanlage mit drei Großfeldplätzen und einem Bolzplatz. Der Hauptplatz ist auf zwei Seiten von ordentlichen Graswällen umgeben, es gibt auch ein paar Holzbänke. Die Anlage liegt idyllisch zwischen Mehrfamilienhäusern und Maisfeldern.
Das Spiel war auch erfreulich gut. Durch die bescheuerte Fehlansetzung auf allen drei relevanten Websites kamen wir zwar erst zur 15. Minute – gleichzeitig mit einer Gästeanhängerin, die auch den Platz nicht gleich finden konnte – doch kaum hatten wir gute Sicht vom Graswall, schon schlug es im Kasten der Gäste ein. Markranstädt spielte Großkorbetha ziemlich gegen die Wand. Warum es bei 0:1 zur Pause blieb, war nicht zu verstehen.
Nach dem Seitenwechsel kam der Gast phasenweise besser ins Spiel, doch mehrere Angriffe wurden zweifelhafterweise wegen angeblichem Abseits abgepfiffen und auf der anderen Seite wurde die Abwehr mal wieder geschickt ausgespielt. Zehn Minuten nach dem 2:0 lief ein Markranstädter dann dem Gästetorwart in die Hand und ließ sich theatralisch fallen. Ein lächerlicher Elfmeter und schon stand es 3:0. 12 Minuten vor dem Abpfiff schaffte Markranstädt das 4:0 – unser derzeitiges Standardergebnis. Mal schauen, ob das Spiel morgen in Colditz auch 4:0 ausgeht – es wäre dann das vierte in Folge...
Statistik:
- Grounds: 974 (heute 1 neuer; diese Saison: 3 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.859 (heute 3, diese Saison: 3)
- Tageskilometer: 50 (50km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 500 (450 Auto/ 50 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 133 [letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 366
TSV 1893 Großkorbetha ----------------------------------- 0
- Datum: Donnerstag, 1. August 2013 – Anstoß: 19.00
- Wettbewerb: Testspiel Stadtliga Leipzig (8. Liga, 3. Amateurliga) gegen Kreisliga Burgenland, Staffel 1 (10. Liga, 5. Amateurliga; Absteiger aus Kreisoberliga)
- Ergebnis: 4-0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 17. (8), 2-0 51. (8), 3-0 62. (18, Foulelfmeter), 4-0 77. (18)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportanlage Südstraße (Kap. 2.050, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (darunter ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Wieder 4:0, wieder sehr einseitig – aber diesmal ein Testspiel auf ordentlichem Niveau)
Pre-Season: SSV Markranstädt Reserve v TSV Großkorbetha
Der Red-Bull-Farmverein SSV Markranstädt gehört nun nicht gerade zu meinen Lieblingsclubs und ein Spiel der IV. Mannschaft von RB, ähhm II. Mannschaft vom SSV gegen den Stadtteil von Weißenfels, a.k.a Dorf bei Leuna: Großkorbetha, interessiert mich eigentlich überhaupt nicht. Aber wenn es auf einem anderen Platz als dem Stadion am Bad (wo wir schon zwei Mal waren) angesetzt ist, kann man doch mal vorbeischauen. OK, überall war es auf dem extrem hässlichen und ausbautenlosen Kunstrasen hinter der Gegentribüne angesetzt. Doch als wir dort aufkreuzten, waren nur trainierende Jugendliche zu sehen. Ein Vater, der irgendwie am Rande gehört hat, dass dieses Spiel stattfinden soll, beschrieb uns freundlicherweise den Weg zum uns noch völlig unbekannten Sportplatz Südstraße. 1km entfernt vom Bad gibt es noch eine Sportanlage mit drei Großfeldplätzen und einem Bolzplatz. Der Hauptplatz ist auf zwei Seiten von ordentlichen Graswällen umgeben, es gibt auch ein paar Holzbänke. Die Anlage liegt idyllisch zwischen Mehrfamilienhäusern und Maisfeldern.
Das Spiel war auch erfreulich gut. Durch die bescheuerte Fehlansetzung auf allen drei relevanten Websites kamen wir zwar erst zur 15. Minute – gleichzeitig mit einer Gästeanhängerin, die auch den Platz nicht gleich finden konnte – doch kaum hatten wir gute Sicht vom Graswall, schon schlug es im Kasten der Gäste ein. Markranstädt spielte Großkorbetha ziemlich gegen die Wand. Warum es bei 0:1 zur Pause blieb, war nicht zu verstehen.
Nach dem Seitenwechsel kam der Gast phasenweise besser ins Spiel, doch mehrere Angriffe wurden zweifelhafterweise wegen angeblichem Abseits abgepfiffen und auf der anderen Seite wurde die Abwehr mal wieder geschickt ausgespielt. Zehn Minuten nach dem 2:0 lief ein Markranstädter dann dem Gästetorwart in die Hand und ließ sich theatralisch fallen. Ein lächerlicher Elfmeter und schon stand es 3:0. 12 Minuten vor dem Abpfiff schaffte Markranstädt das 4:0 – unser derzeitiges Standardergebnis. Mal schauen, ob das Spiel morgen in Colditz auch 4:0 ausgeht – es wäre dann das vierte in Folge...
- Grounds: 974 (heute 1 neuer; diese Saison: 3 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.859 (heute 3, diese Saison: 3)
- Tageskilometer: 50 (50km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 500 (450 Auto/ 50 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 133 [letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 366
Labels:
AllesFußball,
Markranstädt,
SSV Markranstädt,
TSV Großkorbetha
Samstag, 10. November 2012
W328II: Drei Spiele östlich von Leipzig: Borsdorf, Panitzsch, Taucha
SV Panitzsch/ Borsdorf (Sachsen) 1920 D ------------- 3
SSV Markranstädt D II ------------------------------------ 3
Datum: Samstag, 10. November 2012 – Anstoß: 10.30
Wettbewerb: D-Junioren Stadtklasse Leipzig (3. Liga der 11-13jährigen)
Ergebnis: 3-3 nach 62 Min. (32/30) – Halbzeit: 3-2
Tore: 1-0 18. (12), 1-1 19. (11), 2-1 23. (14), 3-1 26. (14), 3-2 28. (11), 3-3 52. (10)
Verwarnungen: Nr. 3? (P./ Borsdorf)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Borsdorf (Kap. 1.130, davon 30 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 40 (davon Gästefans: ca. 15)
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr gutes Niveau und viele Torszenen und Tore)
SV Panitzsch/ Borsdorf (Sachsen) 1920 II ------------ 0
Athletik Club Taucha 1990 ------------------------------- 0
Datum: Samstag, 10. November 2012 – Anstoß: 12.00
Wettbewerb: 3. Stadtklasse Leipzig (12. und unterste Liga, d.h. 7. Amateurliga)
Ergebnis: 0-0 nach 95 Min. (47/48) – Halbzeit: 0-0
Tore: keine
Verwarnungen: Nr. 4 (Panitzsch/ B.); Nr. 8 (Taucha)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Panitzsch (Kap. 1.000, davon 150 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 40 (davon Gästefans: so 2, 3)
Unterhaltungswert: 2,5/10 (Taucha spielte absolute Scheiße und Panitzsch bemüht aber dilettantisch)
SG Taucha 99 ------------------------------------------------ 2
SV Mügeln/ Ablaß-Mahlis 2009 ------------------------- 0
Datum: Samstag, 10. November 2012 – Anstoß: 10.30
Wettbewerb: Bezirksliga Nord-Sachsen (7. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 2-0 nach 94 Min. (47/47) – Halbzeit: 1-0
Tore: 1-0 23. Thomas Stolle (Foulelfmeter), 2-0 70. Rene Suchy
Verwarnungen: Tobias Rischke (Mügeln/ Ablaß)
Platzverweise: Matthias Streit (Mügeln/ Ablaß, 22. wg. Notbremse)
Spielort: Sport- und Freizeitzentrum Taucha (Kap. 1.300, davon 300 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 130 (Zahlende: 110, Gästefans: mind. 5)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Nach guter erster Hälfte folgte langer Durchhänger bis zu guter Schlussphase)
1.) Youth and Amateur Football in the East of Leipzig: Borsdorf U13, Panitzsch Reserve, SG Taucha 99
Im Osten an Leipzig angrenzend befindet sich die Gemeinde Borsdorf, deren zwei Sportplätze wir heute besuchten. Der im Hauptort Borsdorf wird nur noch von den Alten Herren und Kleinfeld-Jugendmannschaften bzw. -Frauen des SV Panitzsch-Borsdorf 1920 genutzt – der im Borsdorfer Ortsteil Panitzsch von allen Großfeldmannschaften. Der Platz in Borsdorf ist auch nicht sonderlich sehenswert, da er ausbautenlos und mit niedrigen Graswällen umringt von einer gesichtslosen Siedlung und einer kleinen Industrieanlage eingeklemmt liegt – der in Panitzsch dagegen ist von Bäumen eng umgeben, hat ein schönes, kleines Sportlerheim und weiß vor allem mit seiner kleinen Tribüne zu gefallen: zwei Reihen Holzbänke, teilweise noch zusätzlich mit roten Schalensitzen bestückt.
Beim ersten Spiel handelte es sich um eine D-Jugend-Partie der mittleren der fünf Ebenen im U13-Fußball in Sachsen. Die Paarung 3. gegen 5. bedeutete, dass dort zwei Aufstiegskandidaten, die an Tapfer und Böhlitz-Ehrenberg dran bleiben wollen, gegeneinander antraten. Von der ersten Minute an machte es auch den Eindruck eines wahren Spitzenspiels: Zwei ausgeglichen starke Mannschaften zeigten herrlichen Offensivfußball mit vollem Körpereinsatz und tollen Torszenen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gab es auch einen wahren Torreigen: Die etwas stärkere Heimmannschaft eröffnete den Reigen, doch nur eine Minute später landete eine Direktabnahme im Eck. Daraufhin ging dem Gästetorwart ein starker Freistoß durch die Arme und Panitzsch-Borsdorf konnte sogar auf 3:1 davon ziehen, ehe Markranstädt II noch vor der Pause verkürzte. Nach dem Seitenwechsel war Markranstädt aktiver und stärker, doch das Spiel zu drehen vermochten sie nicht mehr – nur der Ausgleich fiel noch. Alles in allem war das wirklich ein hervorragendes Spiel, das insbesondere in Hälfte eins zu begeistern wusste.
Überhaupt nicht begeisternd war die Partie im viel schöneren Stadion in Panitzsch, dass sich übrigens neben der ehemaligen Trabrennbahn, deren eindrucksvolle Tribüne auch noch steht, befindet: der 2. gegen den 6. in der untersten Liga. OK, unterste Liga: da kann man ja nur Stümperfußball erwarten – denken Leute, die sich in Leipzig nicht auskennen. Unübertrieben habe ich in Leipzigs 3. Stadtklasse die besten Spiele in Sachsens größter Stadt gesehen! Dabei habe ich auch gute Spiele zwischen 2. Stadtklasse und Bezirksliga gesehen – und nicht ausschließlich Schrott oder Mittelmaß. Aber diese Partie heute zählte zur Kategorie Schrott – zum ersten Mal bei einem Spiel der 3. Stadtklasse – da beide Mannschaften zwar vollen Einsatz zeigten (entsprechend viele Fouls gab es zu sehen…), aber absolut unfähig waren, ihre zahlreichen Chancen in Tore umzumünzen. Was AC Taucha da zeigte, war so wie so scheiße – die hätten mal ihre Alten Herren schicken sollen; die spielen besser – aber die ein oder andere gute Chance hatten die ja auch bis zur 70. Und Panitzsch ließ ja andauernd – und das bis zur 90. – Chancen liegen. Also so was Unfähiges ist selbst in der untersten Spielklasse nicht mehr akzeptabel. Schon gar nicht, wenn man aus dieser untersten Spielklasse heraus will…
Was übrigens sehr akzeptabel ist, ist die Website von Panitzsch-Borsdorf, die ich an dieser Stelle empfehlen kann: http://www.sv-panitzsch-borsdorf.de/joomla2/
Aber was wir da unter dem hellen Kunststoffdach der blau-gelb bestuhlten Tribüne zusehen bekamen, hatte bis zum Pausenpfiff gar nichts mit Not gegen Elend zu tun: Beide zeigten ein richtig schönes Spiel! Auch wenn es beim Passspiel immer mal haperte und auch der ein oder andere Aussetzer wie die Notbremse des einen Gästeakteurs dabei war – insgesamt war es ein schnelles, kampfbetontes und an Torszenen reiches Spiel. Dass nur ein Tor fiel – und das per Elfmeter, der aber auch sehr schön mit einem Schuss hoch ins Eck verwandelt wurde – war nicht weiter schlimm. Schlimm war nur, was beide Mannschaften – insbesondere die bis dahin natürlich besseren Gastgeber – von der 46. bis zur 70. Minute zeigten: Fehlpässe, grauenhafte Torschüsse, kein Spielaufbau… Was hatten die denn in der Pause gesoffen?! Als es ein recht spektakuläres Foul eines Gästeakteurs gab, wurde aus dem Freistoß in der eigenen Hälfte aber echt etwas gemacht: Nach vorne aufgebaut, einen weiteren Standard herausgeholt und dann den Ball über den Torwart gebracht und aus Nahdistanz im Gedränge abgeschlossen. Danach gab es noch mal 20 Minuten ganz ordentlichen Fußball zu sehen. Dass Taucha gegen das Schlusslicht mit einem läppischen 2:0 zufrieden ist, glaube ich allerdings nicht, denn überzeugend war das – auch aufgrund der langen Überzahlspielzeit – insgesamt dann doch nicht!
Statistik:
Grounds: 819 (heute 2 neue; diese Saison: 51 neue)
Sportveranstaltungen: 1.651 (heute 3, diese Saison: 74)
Tageskilometer: 110 (110 Auto)
Saisonkilometer: 18.710 (17.500 Auto/ 1.130 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 328
Mittwoch, 19. September 2012
W320IV: Mal wieder nichts als Scheiße im Leipziger Fußball!
„RasenBall” Leipzig B II--------------------------------- 2
SSV Markranstädt B ------------------------------------- 0
Datum: Samstag, 15. September 2012 – Anstoß: 10.30
Wettbewerb: B-Junioren Bezirksliga Nord-Sachsen (4. Liga der 14-16jährigen)
Ergebnis: 2-0 nach 84 Min. (42/42) – Halbzeit: 2-0
Tore: 1-0 33. Timmy Weber, 2-0 37. Dominic Tako
Verwarnungen: Dominic Tako, Gregor Buthig (RB); TW Christian Wings, Lars Heinrich, Martin Schiedt (SSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportschule Egidius Braun (Kap. 1.000, davon 500 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 12 Gästefans)
Unterhaltungswert: 3,0/10 (Guter Beginn, dann sehr stark nachgelassen)
Allgemeiner Turnverein zu Leipzig von 1845 AH - 0
SSV Kulkwitz 1920 AH --------------------------------- 0
Datum: Samstag, 15. September 2012 – Anstoß: 13.00
Wettbewerb: 1. Altherren-Kreisklasse Leipzig (3. Liga der Ü-32)
Ergebnis: 0-0 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 0-0
Tore: Bei den Blinden trifft niemand…
Verwarnungen: Leider nicht einmal das…
Platzverweise: 22 hätte der Schiri zeigen müssen…
Spielort: Sportplatz Prager Straße (Kap. 1.200 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 15 (davon ca. 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 0,0/10 (Da waren ja 23 Volltrottel am Werk! Kulkwitz spielte abartig lustlos, ATV abartig unfähig und der Schiri pfiff abartig schlecht!)
Die zwei anvisierten Zusatzpunkte im Fußballkreis Leipzig wurden leider mit einem schwachen und einem beschissenen Spiel abgehakt. Von den Sportanlagen her hat es sich schon gelohnt – besonders die Sportschule Egidius Braun mit ihrem kleinen Stadion mit den älteren blauen und gelben Schalensitzen auf Steinstufen (auch der Nebenplatz ist ein Stadion mit ein paar Stehrängen) ist nett, doch auch die Wiese mit Graswall und Blick zum Völkerschlachtdenkmal beim ATV ist ganz OK – doch die Spiele waren wirklich unterstes Niveau für ihre jeweilige Kategorie!
Die B-Jugend-Paarung ging ja noch. Ein starker Beginn mit guten Möglichkeiten für Markranstädt, dann kamen die Roten Hornochsen langsam ins Spiel und erzielten vorm Seitenwechsel nach einem Abwehrfehler das 1:0 – der Schiri musste nach dem dümmlichen Jubeln des einen Hornochsen und den gereizten Aktionen des Keepers des RB-Farmvereins mal ein paar gelbe Karten zeigen – und kurz darauf mit einem schönen aber haltbaren Weitschuss das 2:0. Nach der Pause brach das Spiel völlig ein, nur SSV bewies seine komplette Unfähigkeit im Sturm, RH spielten die Partie lässig wie langweilig runter.
Beim Altherrenspiel passierte dann das Unglaubliche: Wir haben in ca. 100 Altherrenpartien niemals ein 0:0 gesehen und zudem seit Oktober 2011 generell kein einziges 0:0 mehr in 141 Spielen. In jedem anderen der heute etwa zwei dutzend Altherrenspiele in der Stadt Leipzig fiel mindestens ein Treffer, in den allermeisten zwei bis neun. Und dann kicken da zwei greise Gurkentruppen 92 Minuten lang und erzielen tatsächlich kein einziges Tor!
Was Kulkwitz da bot grenzte schon an Spielverschiebung. Da können die mir sonst was erzählen mit dünner Kader, neue Spieler, viele nicht fit, schräg geschissen oder was weiß ich! So ein lustloses Auftreten mit 3 Chancen in 92 Minuten gegen den punktlosen Tabellenletzten, der 4 Niederlagen in Serie erlitt, während die Randleipziger aus Kulkwitz ganze 9 Punkte und 17 Tore holten, ist durch nichts zu rechtfertigen. ATV mache ich da weniger Vorwürfe. Die kickten zwar wie verkalkt, aber bemühten sich redlich einen Treffer zu erzielen. Der Allgemeine TV war aktiv und schoss regelmäßig aufs Tor, doch ob es nun aus 20 oder aus 2 Metern war – immer ging der Ball daneben, drüber oder ans Gestänge. Die Reaktionen waren auch eindeutig: Besonders auf der Bank regte man sich auf, schlug die Hände vors Gesicht und ließ sich auf den Graswall fallen – ungläubig über so eine Unfähigkeit der Mannschaft. Auch über den Schiedsrichter regte man sich auf – den hatte man wohl aus dem nahegelegenen Seniorenheim Probstheida herangeholt, so falsch wie der Opa pfiff. Dem entging ja alles! Das Schlimmste war, dass er in der 82. einen Elfmeter für ATV hätte geben müssen – OK, die Deppen hätten den drüber geschossen oder dem Torwart vorn Nischel und dann den Nachschuss vorbei – aber es war ein klares Foul im Strafraum beim Zweikampf! Leider kochten die Emotionen nicht so hoch, dass es einen Spielabbruch gegeben hätte: So wäre das Spiel aus der Ohne-0:0-Wertung gefallen, aufgrund der Restspielzeit, in der theoretisch ein Tor hätte fallen können.
Das Spiel endete mit einem total beschissenen Schuss des ATV, der fünf Meter über die Latte flog. Und meine Serie mit den Spielen ohne 0:0 endete bei unglaublichen 141, die Serie meines Vaters bei ebenso unglaublichen 140 Spielen. Das letzte 0:0 davor, war übrigens auch so ein beschissener Kick in diesem verdammten scheiß Leipzig. Aber diese Serie war mir ja schon selbst unheimlich! Natürlich fallen in den meisten Fußballspielen Tore. 0:0 ist ein seltenes Ergebnis. Aber 141 Spiele in Folge mit mindestens einem Tor – ich kenne so viele andere, die so eine Statistik führen, und keiner ist bisher über die 82 oder so gekommen. Nur meine Freundin ein Mal, mein Vater gleich zwei Mal und ich sogar drei Mal über die 100!
Statistik:
Grounds: 794 (heute 2 neue; diese Saison: 26 neue)
Sportveranstaltungen: 1.608 (heute 2, diese Saison: 31)
Tageskilometer: 90 (90 Fahrrad)
Saisonkilometer: 11.110 (10.390 Auto/ 640 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 0 [Letzte Serie = Neuer Rekord: 141!]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 320
Labels:
AllesFußball,
ATV Leipzig,
Kulkwitz,
Leipzig,
RasenBallsport,
RB Leipzig,
SSV Markranstädt
Montag, 9. Juli 2012
W310II: Zwei Markranstädter Retortenclubs Zugast In Elstertrebnitz – Zwei Mal Wird’s Zweistellig
SV Elstertrebnitz 1:16 SSV Markranstädt
Datum: Sonntag, 8. Juli 2012 – Anstoß: 13.00
Wettbewerb: Testspiel Kreisliga B Muldental/ Leipziger Land (10. Liga, 5. Amateurliga) gegen Oberliga NOFV-Süd (5. Liga, 2. Halbprofiliga, Aufsteiger aus Sachsenliga)
Ergebnis: 1-16 nach 88 Min. (45/43) – Halbzeit: 0-5
Tore: 0-1 6. Maximilian Heise, 0-2 14. Martin Ulrich, 0-3 22. Tony Kind („Foul“-Elfmeter), 0-4 27. KA, 0-5 37. Enrico Köckeritz, 0-6 52. Maximilian Heise, 0-7 55. KA, 0-8 58. Maximilian Heise, 0-9 63. KA, 0-10 65. Tony Kind (Foul„elfmeter“), 0-11 68. KA, 0-12 70. Maximilian Heise, 0-13 77. KA, 0-14 78. KA, 0-15 81. KA, 1-15 86. KA (Foulelfmeter), 1-16 88. KA
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Elstertrebnitz bzw. Gockelkampfbahn (Kap. 900 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 250 (davon ca. 2 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Konstant gutes, wenn auch extrem einseitiges Testspiel)
SV Elstertrebnitz II 0:16 ,,RasenBallsport” Leipzig II
Datum: Sonntag, 8. Juli 2012 – Anstoß: 15.15
Wettbewerb: Testspiel Kreisliga C Muldental/ Leipziger Land (11. Liga, 6. Amateurliga) gegen Sachsenliga (6. Liga, 1. Amateurliga)
Ergebnis: 0-16 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-7
Tore: 0-1 10. Michael Schlicht, 0-2 11. Daniel Heinze, 0-3 18. KA, 0-4 31. Michael Schlicht, 0-5 35. Daniel Heinze, 0-6 40. KA, 0-7 43. Michael Schlicht, 0-8 50. KA, 0-9 51. Daniel Heinze, 0-10 56. Michael Schlicht, 0-11 57. KA, 0-12 62. KA, 0-13 69. KA, 0-14 70. KA, 0-15 74. Michael Schlicht, 0-16 88. KA
Verwarnungen: Nr. 2 (SVE)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Elstertrebnitz bzw. Gockelkampfbahn (Kap. 900 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 260 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Fiel schon etwas ab gegenüber dem Vorspiel, war aber auch ganz ansehnlich)
Gleich zwei Mannschaften der beiden Markranstädter Retortenclubs lud sich der SV Elstertrebnitz, der im Muldentalkreis ganz in der Nähe der sächsisch-sachsenanhaltischen Landesgrenze zwischen Lützen und Leipzig beheimatet ist, auf seinen Dorffußballplatz ein: Die Erste Mannschaft des RedBull-Farmteams SSV Markranstädt und die Reserve von „Red Bull“ alias „RasenBallsport“ auch bekannt als „Rote Hornochsen“ Leipzig, die nach wie vor in der Sachsenliga spielen, aus der der SSV gerade erst aufgestiegen ist.
Wir kamen rechtzeitig zum Anstoß der Partie der Ersten Mannschaft des SVE gegen den SSV am etwas kahlen, aber von ein paar niedrigen Bäumen und einem großen Schulgebäude flankierten Sportplatz, der aufgrund eines Edelfans auch Gockelkampfbahn genannt wird, an. Interessant ist die schön gestaltete Tafel „Erste BSG Traktor der DDR“ am Sozialtrakt. Wenn der SV Elstertrebnitz tatsächlich der erste Verein der DDR war, der den Namen BSG Traktor annahm, frage ich mich allerdings, warum man nach der Wende den Um- und Rückbenennungswahn so mitmachte – nicht mal den Traktor ließ man im Namen stehen: Man hätte sich ja SV Traktor Elstertrebnitz nennen können.
Der Klassenunterschied von fünf Ligen war natürlich von Anfang an zu merken, wobei Elstertrebnitz gegen die RedBull-Farmmannschaft bis zum Seitenwechsel sehr gut mithielt. Zwei Angriffe aufs gegnerische Tor und von den nur fünf Gegentoren war eines ein Torwartfehler und das andere ein lächerlicher Elfmeter. Wenn das ein Elfmeter gewesen war, hätte SSV mindestens zwei gelbe Karten schon bis zur 45. kriegen müssen, nämlich wegen Ballwegschlagens und Meckerns. Zwei SSV-Akteure zeigten nämlich, dass sie von der Disziplin her nur Kreisligawürdig sind.
Spielerisch schienen sie allerdings wirklich Oberligatauglich. Gegen so einen Gegner sind Prognosen immer sehr gewagt, aber wenn man sich das Zusammenspiel, die technischen Fertigkeiten und die Torschüsse der Markranstädter so ansah, muss man sie vom Niveau z.B. vor Lok Leipzig, die in der vergangenen Oberligasaison – als diese Liga noch nominell stärker war als sie jetzt seien wird – Siebter waren, einordnen. Elstertrebnitz wurde in Hälfte zwei spielerisch völlig auseinandergenommen. Bei 0:15 ließ SSV die Heimmannschaft etwas kommen – vier Chancen wurden vergeben, vor der fünften foulte dann ein SSV-Spieler absichtlich im eigenen Strafraum und der SVE-Akteur verwandelte den Elfer grad so zum 1:15. 1:16 war dann der Endstand.
Leider muss ich mal noch anmerken, dass in beiden wirklich sehenswerten und unterhaltsamen Spielen das Schiedsrichtergespann nicht übermäßig überzeugte: Der erste Elfer gegen SVE I war definitiv keiner, da der Ball vor dem angeblichen Foul, das eigentlich auch keins war, schon vom SSV-Spieler ins Toraus gestolpert wurde; der zweite Elfer gegen SVE I wurde für ein Foul, das allenfalls direkt auf der Strafraumgrenze – Foul auf alle Fälle, aber wahrscheinlich kein Elfmeter – stattfand, verhängt; und wenn man gegen eine fünf Klassen tiefere Mannschaft, die ohne jede Chance auf einen Ehrentreffer ist, wie SVE II, einen indirekten Freistoß auf der Fünfmeterraumgrenze gibt, weil der Ball nach einer Flanke von einem Verteidiger mit dem Schienbein recht unsicher in die Arme des angeschlagenen Torwarts geschossen wird, muss man den Arsch schon ziemlich weit offen haben... Mindestens so weit offen, wie der SSV-Spieler, der einen zu langen Pass ganze 20cm hinter der Torauslinie, die für den Schiri aus der Entfernung aufgrund der Unebenheit des Platzes nicht erkennbar waren, in den Strafraum herein schlägt und dabei behauptet, er sei nicht im Aus gewesen. Derlei Unfairness können sich auch solche Randleipziger Halbprofis in einem Testspiel dieses Niveaus in das offene Körperteil stecken...
Was richtig positiv hervorgehoben werden muss, ist das Preisniveau in Elstertrebnitz. Für zwei Testspiele am Stück mit guten Halbprofiteams verlangten sie nur 3€ Eintritt für den ganzen Tag. Sehr lobenswert! Auch das Catering war von den Preisen her vernünftig bis niedrig. Sehr gute Roster kosteten 1,50€ und 0,4l Fassbrause gerade mal 1€. An der Auswahl der Testspielgegner oder dem Niveau des Sprechers (siehe Torschützenliste: die Unvollständigkeit ist nicht meine Schuld!) sollte sich zwar niemand ein Beispiel nehmen, aber an der sonstigen Organisation des SV Elstertrebnitz sehr wohl! Die Vielseitigkeit (Roster, Steak, Eis, Kuchen, Brause etc.), Qualität und Preislage des Caterings sowie die Eintrittspreise waren wirklich topp!
Grounds: 756 (heute 1 neuer; diese Saison: 161 neue)
Sportveranstaltungen: 1.563 (heute 2, diese Saison: 249)
Tageskilometer: 90 (90 Fahrrad)
Saisonkilometer: 60.460 (30.970 Auto/ 23.120 Flugzeug/ 3.320 Fahrrad/ 3.030 Bahn, Bus, Tram/ 20 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 104
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 310
Donnerstag, 28. Juli 2011
W261I: Das erste Spiel 2011/ 2012 – ein recht flottes Testspiel im schönen Stedtener Stadion
SV Romonta 90 Stedten 0:4 SSV Markranstädt
Datum: Mittwoch, 27. Juli 2011 – Anstoß: 18.45
Wettbewerb: Freundschaftsspiel Landesliga Sachsen-Anhalt Süd (7. Liga, 2. Amateurliga) gegen Sachsenliga (6. Liga, 1. Amateurliga)
Ergebnis: 0:4 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0:1
Tore: 0-1 30. Mittenzwei, 0-2 62. Adler, 0-3 82. Pfeiffer, 0-4 89. Pfeiffer
Verwarnungen: 1x Stedten, 1x Markranstädt
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Stedten (Kap. 1.500, davon 400 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 50 (keine Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Qualitativ recht hochwertiges Testspiel, der Favorit zeigte aber erst zum Ende hin seine höhere Klasse)
Photos and English version:
** Der regelmäßige Leser hat es gleich bemerkt: als neues Einstiegsbild eines jeden Berichtes, wird die Eintrittskarte des Spiels gezeigt - egal wie das Ding aussieht. Wenn es halt keine gab, dann gibt es als Einstiegsbild halt wie bisher gehabt ein Foto vom Stadion oder eine Spielszene. Der Leser kann sich bei der Eintrittskarte auch mal folgendes überlegen: steht "Life" a) für einen Ortsteil von Stedten (SV Romonta Stedten-Life), b) für das Vereinsleben in Stedten oder c) dafür, dass man Romonta "live" im Stadion erleben kann, wenn man 3€ hinlegt... **
Romonta Stedten, benannt nach den Montanwachswerken, spielte in der Landesliga letzte Saison hervorragend und verpasste den Aufstieg nur knapp hinter Kemberg. Auch der Gast aus einem Kaff bei Leipzig verpasste den Aufstieg (in die Oberliga) nur mit einem Punkt (hinter Fortuna Chemnitz). Der SSV Markranstädt ist der Verein, aus dem die Roten Hornochsen Leipzig entstanden. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Clubs ist eng und undurchsichtig. SSV ist allerdings keineswegs die II. Mannschaft von RHL, denn die ist Ligakonkurrent in der Sachsenliga. Ebenso wie übrigens der Sachsen Leipzig-Nachfolger SG Leutzsch und die BSG Chemie Leipzig (gewissermaßen Ultraverein Leutzsch), die durch das Überlaufen der VfK Blau-Weiß Mannschaft profitiert. Leipziger Fußball halt...
Auf dem Weg nach Stedten trafen wir einen Romonta-Allesfahrer aus Eisdorf, der jedes Spiel der Stedtener mit dem Fahrrad besucht. Und das mit Mitte 70! Der fuhr mit uns über eine interessante Abkürzung das idyllische gelegene Stadion an. Obwohl die Mannschaftsstärke nicht gerade groß ist, sind beide Nebenplätze – selbst der primitive Rasenplatz 3 – aufwendig eingezäunt. Wenigstens den dritten Platz hätten die mal offen lassen können. Der Hauptplatz ist aber jedenfalls ein echter Knaller: Vereinsname am Eingang in Verbundpflaster gelegt, hohe Eichen, Pappeln, Robinien etc. drumherum, eine uralte digitale Anzeigetafel – ja, die gab es auch schon in der DDR – und dann die Wellblech überdachte, vierreihige Tribüne mit Holzbänken, deren Dach an drei Stellen von drei massiven Bäumen durchstoßen wird. Ein echt schönes Stadion!
Auch das Spiel war ganz schön! 50 Zuschauer, von denen 45 so das Alter des Alles-Fahrers hatten – ich habe noch nie ein derart überdurchschnittlich altes Publikum erlebt! – sahen ein von Beginn an recht flottes, an Torchancen ziemlich reiches und bis zu 70. Minute auch ziemlich ausgeglichenes Spiel.
Erst nach einer halben Stunde ging der Favorit aus Sachsen mit 0:1 in Führung. Herrlich, wie der 10er im Strafraum sich ganz überlegt gegen drei durchsetzt und ins lange Eck schießt!
In der zweiten Hälfte brauchten die Randleipziger eine Weile, ehe sie die Entscheidung erzielen konnten: nach einem ungeahndeten Foul im Mittelfeld trieben sie den Ball ungehindert aufs Tor zu und verluden den Torwart zum 0:2. In der Schlussphase setzte ein Einwechsler noch sehr gekonnt zwei Tore drauf.
Insgesamt gesehen, muss man aber eher Stedten loben, die garantiert nicht so viele (wenn überhaupt welche) Halbprofis im Team haben, wie der Gast. Gegen die Kicker aus dem Dorf bei Leipzig haben die Mansfelder gut mitgehalten. Beide Teams greifen in der kommenden Saison wieder nach der Tabellenspitze – mal sehen ob die Montanwachs-Werkself oder das Brausehersteller-Farmteam dieses Ziel verwirklichen können.
Statistik:
Grounds: 594 (heute ein neuer Ground; diese Saison: 1 neuer)
Sportveranstaltungen: 1.318 (heute eine, diese Saison: 1)
Tageskilometer: 70 (70 Rad)
Saisonkilometer: 70 (70 Fahrrad/ 0 Auto/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 45
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 261
Labels:
AllesFußball,
Leipzig,
Romonta,
Romonta Stedten,
SSV Markranstädt
Abonnieren
Posts (Atom)




