Bebertaler SV 1931 |
2 : 1 (1:1) |
MTV Weferlingen von 1881 |
-
Datum: Samstag, 2. August 2025 – Beginn: 15.00 -
Tore: 0-1 17. Braun, 1-1 20. Vorbrodt (Eigentor), 2-1 75. Berger -
Verwarnungen: keine - Platzverweise:
keine -
Austragungsort: Sportplatz am Beberberg (Kap. 1.050, davon 50 Sitzplätze) |
Haldensleber Sport Club (B-Junioren) |
0 : 4 (0:1) |
Verein für Bewegungsspiele Ottersleben (B-Junioren) |
-
Datum: Samstag, 2. August 2025 – Beginn: 11.00 -
Tore: 0-1 40. Laaser, 0-2 47. Kocaoglu, 0-3 54. Altenkirch, 0-4 67.
Altenkirch -
Verwarnungen: NN (HSC); Jörges (Ottersleben) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Allee (Kap. 2.000,
davon 500 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: a) Pre-Season Men: Bebertal vs. Weferlingen |
Am Samstag ging es auf eine mittellange Radtour zu zwei
Testspielen in die Kreishauptstadt des ehemaligen Ohrekreises, hin via
Flechtingen und Bülstringen nach Haldensleben und dann von Bebertal via
Bodendorf von Südosten nach Weferlingen zurück. Wie immer gut zu fahren, aber
so gut wie keine Radwege. Erstes Ziel war ein U17-Testspiel des SC Haldensleben, das
erfreulicherweise im Stadion an der Jahn-Allee ausgetragen wurde. Das ist
noch ein bisschen schöner als das Waldstadion, auf dessen Gelände die meisten
Spiele stattfinden. Großes Eingangsportal mit zwei symmetrisch zueinander
gestellten Kassenhäuschen (natürlich freier Eintritt heute), auf der
Hauptseite ein origineller Sprecherturm (als Lager umgenutzt), mehrere Reihen
Stehstufe und dazwischen immer wieder blaue und gelbe Bänke. Auch ein paar
Picknickbänke gibt es, und auf der ausbautenlosen Gegenseite weitere
Sitzbänke. Das Spiel war nicht so begeisternd, aber der favorisierte Gast
aus Magdeburg-Ottersleben setzte Haldensleben so gut unter Druck, dass die
sich am Ende 0:4 geschlagen geben mussten. VfB Ottersleben ging jedoch erst
mit dem Pausenpfiff in Führung. |
Dann ging es weiter nach Bebertal. Der Ort ist richtig
sehenswert, v.a. Bebertal I (ehemals Alvensleben), da dort beide Kirchen
regelmäßig geöffnet sind (ich glaube April bis Oktober 10-18 Uhr). Innen
machen die noch mehr her als außen, vor allem die weiter unten gelegene St.
Godebert mit der dreifachen Empore und dem Taufengel, aber auch die oben
gelegene Marktkirche mit dem barocken Altargemälde und der Bemalung der
einfachen Empore, ist besuchenswert. Sehr schön ist auch das Schloss mit
Turmresten der Burganlage. Wer zum SV Bebertal kommt, kann ruhig mal eine
Stunde nach dem Spiel oder besser davor, durch das Dorf latschen! |
Ich fuhr ja zuerst durch das Dorf und kam deshalb auch pünktlich
zum Testspiel des 4. der Bördeoberliga gegen den 4. der Bördeliga, MTV
Weferlingen. Daher auch der Revisit dieses aber auch wirklich schöne Grounds
am Hang unterhalb eines Sendemastes. Mit weit über 100 Zuschauern war die
Partie so gut besucht wie ein normales Pflichtspiel. Leider wurden auch
normale Pflichtspielpreise verlangt, was im benachbarten Niedersachsen selbst
Landesligisten fast nie machen bei Testspielen. Nach der guten Einlaufmusik mit „Hells Bells“ kann ich auch die
Pausenmusik, auch wenn die qualitativ natürlich nicht mit Rock mithalten
kann, sondern eher lustige Lärmbelästigung ist, loben: es liefen die ganze
Zeit Malleschlager wie „Wir hörn im Lager nur Partyschlager, mit dem Stapler
besoffen am Hochregal, so wie auf Malle mega asozial“... Das Spiel war ganz ansehnlich, aber nicht herausragend. Ein 1:4
für Bebertal in Weferlingen war vor über einem Jahr das erste Spiel, was ich
vom MTV gesehen hatte – an dem Tag, als ich in Weferlingen die Wohnung
übernommen hatte... Heute deutlich ausgeglichener, aber insgesamt völlig
verdienter Sieg für Bebertal. Weferlingen ging zwar überraschend in Führung,
kassierte aber schnell den Ausgleich und in der Schlussviertelstunde konnte
der sehr gute Torwart des MTV ein zweites Mal nicht mehr retten. Ich bin aber gespannt, ob Weferlingen den Aufstieg in die
Bördeoberliga anpeilt – mir haben schon letzte Saison die Spiele überwiegend
gefallen und ich werde auch diese Saison wieder einige besuchen... |
Statistik: - Grounds: 3.858 (1; diese Saison: 18 neue) - Sportveranstaltungen: 5.396 (2; diese Saison: 22) - Tourkilometer: 60km Rad - Saisonkilometer: 2.170 (1.800 Auto, davon 0 Mietwagen/ 370
Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 43 [letzte
Serie: 22, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 240 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020] |
Donnerstag, 7. August 2025
W3.0240II: Testspiele in Haldensleben und Umgebung
Dienstag, 24. September 2024
W3.0195III: Fußball und Handball in der Börde mit Weferlinger Beteiligung
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SG
Velsdorf-Mannhausen 1959 |
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1 : 7 (1:3) |
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MTV
Weferlingen 1881 |
|
-
Datum: Samstag, 21. September 2024 – Beginn: 15.00 - Tore: 0-1 2. Kaczmarek, 0-2 26. Hirche, 0-3 41. Kaczmarek, 1-3
42. Dibba, 1-4 53. Gahl, 1-5 56. Kaczmarek, 1-6 68. Kaczmarek, 1-7 78.
Dressel - Verwarnungen: mind. 2x Velsdorf - Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz Velsdorf (Kap. 950, davon 150 Sitzplätze) -
Spielbewertung: 7,5/10 |
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MTV
Weferlingen 1881 |
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31 : 21 (14:14) |
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Handballsportverein
Magdeburg II |
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Datum: Samstag, 21. September 2024 – Beginn: 18.00 - Statistiken: siehe Verbandswebsite -
Austragungsort: Allertal-Halle Weferlingen (Kap. 150, davon 50 Sitzplätze) -
Spielbewertung: 4,0/10 |
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Haldensleber
Sport Club (II. C-Jugend) |
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5 : 3 (1:0) |
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MTV
Weferlingen 1881 (C-Jugend) |
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-
Datum: Sonntag, 22. September 2024 – Beginn: 11.00 - Tore: 1-0 24. NN, 1-1 40. Milow Sulfrian, 2-1 41. NN, 2-2 50.
Maurice Rene Schulze, 3-2 54. NN, 4-2 65. NN, 4-3 70. Maurice Rene Schulze,
5-3 70.+6 NN - Verwarnungen: keine - Platzverweise: keine -
Austragungsort: Waldstadion Haldensleben, Kunstrasen-Nebenplatz (Kap. 600
Stehplätze) -
Spielbewertung: 7,0/10 |
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SG
Drackenstedt 1952 |
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5 : 1 (4:0) |
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SG Beendorfer
SV 1906 I / MTV
Weferlingen 1881 II |
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Datum: Sonntag, 22. September 2024 – Beginn: 14.00 - Tore: 1-0 13. Clemens Ehrich, 2-0 28. Clemens Ehrich, 3-0 31.
Domenik Siegmund, 4-0 39. Philipp Zeidler, 5-0 58. Benjamin Bolte, 5-1 86.
Merlin Wagenknecht - Verwarnungen: keine - Platzverweise: keine -
Austragungsort: Stadion an der Pferdekoppel (Kap. 640, davon 40 Sitzplätze) -
Spielbewertung: 5,0/10 |
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Photos with English commentary: a)
Football First XI: Velsdorf-Mannhausen vs. MTV Weferlingen I b)
Handball: MTV Weferlingen vs. HSV Magdeburg Res. c)
Football Under-15: Haldensleben Res. vs. Weferlingen d)
Football Reserves: Drackenstedt vs. Beendorf/ Weferlingen Res. |
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Ich machte wieder ein Weferlinger Wochenende. Samstag spielte die
I. Mannschaft Fußball und Handball, Sonntag die C-Jugend und die II. Männer –
bis auf die Handballer alle auswärts in bester Fahrraddistanz und eben auch
auf mir noch unbekannten Plätzen. |
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Auf dem Weg zum Auswärtsspiel der I. Fußballer gab es für mich
auch was zu besichtigen. Gleich in Seggerde ging es los. Dort nimmt ein
Gutspark mit recht spektakulärem Gutshaus gut die Hälfte der Ortsfläche ein.
Dem Schild zum Park folgen, dann den Zaun öffnen und dann darf man sich im
privaten Gutspark umsehen. Auch außerhalb des Gutes stehen einige historische
Gebäude, nennenswert ist vor allem die Kirche. Kaum raus aus Seggerde, ging
es dann los mit den Schotterwegen. Die knapp 20 Kilometer nach Velsdorf waren
auf meiner kurzen Route fast zur Hälfte unbefestigt. Das waren alles
öffentliche Wege, teils ausgeschildert nach Dörfern in 3km Entfernung! Ab und
an begegneten mir da auch Autos, nicht nur Geländewagen und SUVs! Wirklich
eine enorm heruntergekommene Infrastruktur in dieser Region der Börde. Habe
ich im Westen noch nirgendwo so gesehen. In Eickendorf gab es wieder interessante Gehöfte und eine kleine
Kirche zu sehen. In Keindorf steht in der Tat kein Dorf, sondern nur eine
Siedlung mit grünem Ortsschild und ein paar größeren Häusern. Dann brach der
Asphalt wieder plötzlich ab und an einem halb abgefackelten Waldstück vorbei
ging es nach Mannhausen. Die sind der eine Ort oder Teil der SG
Velsdorf-Mannhausen. Der ganz idyllische Platz wird leider nur noch als
Bolzplatz und Feuerwehrübungsstätte genutzt. Alle Spiele der SG finden im
Nachbarort Velsdorf, welcher auch architektonisch mehr zu bieten hat – jedoch
haben beide Orte keine Kirche, Mannhausen hat nur eine Kapelle – auf einem
der beiden Plätze statt. |
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Ich war in der Tat schon mal vor einigen Jahren in Velsdorf, dort
fand wegen Sturmschäden aber das Spiel auf dem eher unspektakulären
Nebenplatz statt. Der richtig schöne Hauptplatz hat eine kleine überdachte
Tribüne von 2019, geschmackvoll gestaltet mit Sitzen in Vereinsfarben
gelb-blau, zu bieten. Diverse weitere Sitzgelegenheiten, u.a. eine
ausrangierte Trainerbank mit weiteren Schalensitzen in Vereinsfarben, sowie
ein mittelgroßes Sportlerheim mit dem schönen Vereinswappen (Baumstumpf und
Fußball) und auch die alten Eichen um den Platz herum, welche als
Naturdenkmal ausgezeichnet sind, wissen sehr zu gefallen. Auch die Partie wusste zu gefallen. Weferlingen erwischte einen
starken Start: Freistoß aus 20 Metern, Torwart bewegt sich falsch, 0:1.
Danach Velsdorf teilweise ziemlich am Drücken, aber Weferlingen sicher. Ein
zweifelhafter Elfmeter – der vermeintlich Gefoulte springt nach dem Pfiff
sofort jubelnd auf – wird vom Gästekeeper gehalten. Kurz darauf das 0:2 und
wenige Minuten vor der Pause sogar 0:3. Schnell verkürzte Velsdorf zwar, doch
nach dem Seitenwechsel gingen sie völlig unter. Weferlingen einfach souverän
mit vier weiteren Treffern, der Gastgeber brachte nun nichts mehr zustande. Die
Partie war übrigens schon allein aufgrund der knapp 50 Gästefans, welche doch
sehr begeistert auf diese starke Leistung vom MTV reagierten, gut besucht. Nun
hatte ich also endlich mal einen Sieg einer Weferlinger Mannschaft gesehen! |
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Den zweiten Sieg gab es gleich hinterher. Ich machte auf dem Rad
richtig Druck und war die 23 Kilometer über befestigte Landstraßen (davon
übrigens nur etwa 3km Radweg) in 55 Minuten gefahren. Die Sporthalle in
Weferlingen kannte ich noch nicht, werde da sicher noch mal das ein oder
andere Mal aufkreuzen – aber wenn sie auch nicht so 0815 gestaltet ist; eine
Reihe Klappsitze, dahinter eine Reihe Stehplätze – das ist doch arg beengt
da. Mehr als 150 Zuschauer können da nicht rein, die Mauern an den Aufgängen
rechts und links klauen auch Kapazitäten. Angesichts der Grundfläche wäre da
bei einem vernünftigen Architekten mehr Zuschauerkapazität drin gewesen! Auch das Spiel hätte wirklich besser sein können. Undynamische
Standhandball, in der zweiten Hälfte leider ständig
Verletzungsunterbrechungen. Aber nachdem sich Weferlingen sehr schwer tat und
ständig hinten lag und nicht über ein 14:14 gegen nur mit 10 Spielern angereiste
Magdeburger – demgegenüber 17 Weferlinger! – bei Pause hinauskam, rissen sie
immerhin das Spiel an sich. Am Ende waren es sogar deutliche 10 Tore bei
diesem 31:21 Sieg. Glückwunsch an den MTV – nur leider nicht sehr schön
anzuschauen die Partie! |
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Sonntag gab es auch ein paar Besichtigungen, zumeist nach dem
zweiten Spiel. Ich fuhr zu Spiel 1 über die Landesstraßen nach Haldensleben,
durch die Wälder von dort nach Hundisburg und dann wieder befestigte Landstraßen
nach Drackenstedt, von da Feldwege nach Uhrsleben und über Erxleben die
normale Landstraße nach Weferlingen. Bei den 80 Kilometern, von denen 70 auf
öffentlichen Landstraßen zurückgelegt wurden, hatte ich nicht einmal einen
Kilometer Radweg. Nur in Erxleben gibt es ein paar hundert Meter, um an
bestimmten Strecken den Verkehrsfluss zu verbessern. Die Straßen fahren sich
aber problemlos, denn der Verkehr ist alles andere als dicht und ich hatte
bisher in der Gegend nie Ärger mit rücksichtslosen Auto-, LKW- oder
Motorradfahrern. Von daher völlig unverständlich, dass Google Maps Radrouten
einen krampfhaft auf Land- und Forstwirtschaftswege, welche teilweise nicht
einmal gepflegt werden und dadurch kaum passierbar sind, schicken will. Also
im Börde- und ehemaligen Ohrekreis kann man Google Maps Fahrradrouten vergessen
und navigiert lieber mit den Autorouten. Vergessen kann man aber auch die
Radinfrastruktur. Ist zwar immer noch besser, als z. B. in NRW oder auch im
Frankfurter Umland Fahrrad zu fahren, weil die Landstraßen wie gesagt recht
sicher sind für Radfahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer auch daran
gewöhnt – aber ist schon krass, wie gering der Ausbau der Radinfrastruktur (v.a.
im Vergleich zu angrenzenden Regionen in Niedersachsen) ist und wie schlecht
auch die allgemeinen Autostraßen – siehe unbefestigte Wege zwischen
Weferlingen und dem Drömling. Radfahren ist hier also recht abenteuerlich,
aber dennoch nicht unangenehm! Zum besichtigten Spielort Drackenstedt: Eine alte Kirche und
drumherum etwas Fachwerk und ein Gutshof machen schon etwas daher. Vor dem
Spiel in Drackenstedt fand ich aufgrund einer Infotafel ein Hünengrab (Küsterberg
oder Küstergrab) am Wegesrand. Das ist so mickrig, dass ich es ohne das
Schild gar nicht wahrgenommen hätte. Im Umland von Haldensleben gibt es da
deutlich größere als das... |
|
Das erste Spiel fand also in Haldensleben statt. Auf dem
ausbautenlosen Kunstrasen standen sich die C-Junioren vom HSC und MTV
Weferlingen gegenüber. Es ging um den Einzug ins Viertelfinale des Kreispokals.
Weferlingen hatte mehr Chancen und mehr Spielanteile, geriet jedoch 1:0 ins
Hintertreffen. Nach dem Führungstor waren die Gastgeber auch aktiver und
gefährlicher. In Hälfte zwei traf Weferlingen nach erneutem Spurt verdient
zum Ausgleich, geriet aber bald wieder in Rückstand. In einer nun
ausgeglichenen Partie zweier gleichwertiger Teams, glich Weferlingen erneut
aus, geriet aber unverständlicheweise 4:2 in Rückstand. In der Schlussminute
schafften sie noch den Anschlusstreffer, kassierten in der völlig übertrieben
langen Nachspielzeit noch ein fünftes Gegentor. Der Schiedsrichter lieferte aber
– auch wenn die Nachspielzeit unnötig lange war – eine einwandfreie Partie ab:
sehr souverän! |
|
Das Spiel auf dem recht beengten, aber idyllisch gelegenen
Sportplatz von Drackenstedt – zwischen der SG 1952 und der Reserve von Weferlingen
in Spielgemeinschaft mit Beendorf I – konnte man sich für 2€ im spärlichen Schatten
von Pappeln oder einer Grundstücksmauer reinziehen. Oder man stellte sich
unter den Vorbau vom Imbiss, wo ich mir sehr gute Pommes holte. Die SG
Drackenstedt hatte ein erfreulich gutes Angebot, v.a. verglichen mit anderen
Vereinen in der Gegend! Die Drackenstedter waren auch auffällig überlegen, vom Gast kam
leider wieder nichts Gescheites bis weit in Hälfte zwei hinein. Vier Buden
machte Drackenstedt vorm Seitenwechsel, eine legten sie noch nach. Dann kam
Beendorf/Weferlingen besser ins Spiel, aber mehr als ein Ehrentor zum 5:1
Endstand war nicht drin. |
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Statistik: - Grounds: 3.704 (Sa 2, So 2 neue;
diese Saison: 43 neue) - Sportveranstaltungen: 5.198 (Sa 2, So 2; diese Saison: 73) - Tourkilometer: 130 (Sa 50km Rad, So 80km Rad) - Saisonkilometer: 9.620 (8.740 Auto, davon 0 Mietwagen/ 880
Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 64 [letzte
Serie: 54, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 195 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Dienstag, 30. April 2024
W3.0174III: Magdeburg und Schönebeck
SG SV Wacker
90 Felgeleben II / Wohnsportgemeinschaft 10 Schönebeck I |
3 : 3 (2:2) |
SG SV
Plötzkau 1921 II / VfL Ilberstedt I |
-
Datum: Sonntag, 28. April 2024 – Beginn: 14.00 - Tore: 0-1 8. Grünhagen, 1-1 19. Heß, 2-1 22. Kuchta, 2-2 28.
Gebbert, 3-2 81. Schmidt (Elfmeter), 3-3 83. Krüger -
Verwarnungen: 1x WSG, 3x Plötzkau -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportanlage der WSG (Kap. 1.000 Stehplätze) |
1. FC Magdeburg
U14 (II. C-Junioren) |
5 : 2 (1:1) |
Haldensleber
SC U15 (C-Junioren) |
-
Datum: Sonntag, 28. April 2024 – Beginn: 11.00 - Tore: NN -
Verwarnungen: 1x HSC -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Nebenplatz 6 des Ernst-Grube-Stadions (Kap. 500 Stehplätze) |
[Foto 1] |
Photos with English commentary: a) 2nd Division Under-15: FC
Magdeburg Reserves vs. Haldensleben |
Am Sonntag ging es von Staßfurt aus in der Landesmitte von Platz
zu Platz. Eine kulturell bedeutsame Besichtigung gab es auch noch: die
Rekonstruktion des mehr als 4.000 Jahre alten Ritualortes von Pömmelte bzw.
Zackmünde bei Schönebeck. Wirklich sehr schön gestaltet dort! |
[Foto 2] |
Das erste Spiel fand in Magdeburg statt. Auf den beiden
Kunstrasenplätzen des Nachwuchsleistungszentrums spielten die U14 und die U16
des FCM parallel. Da kurz darauf die 2. Liga nebenan spielte, durfte man
nicht direkt am NLZ parken. Der Ordner, der uns Parkplätze in angrenzenden
Straßen empfahl (wir bekamen auch schnell einen), war ungewohnt freundlich
und kompetent. Muss man ja leider wirklich hervorheben, gerade in
Magdedorf... Gegner der FCM-Jungs waren die jeweiligen C- bzw. B-Jugendteams
des Haldensleber SC. Da ich auf Platz 5 schon war, gingen wir auf Platz 6 –
dort spielten die jüngeren Kicker. In der ganz guten Partie gab es eine
überraschend ausgeglichene erste Hälfte, doch nach dem das Spiel mit 1:1 in
die Pause ging, zog FCM dann die Gäste doch stark ab. Bis auf 5:1 ging es
voran, ehe Haldensleben noch einen Treffer nachlegte. |
[Foto 3] |
Für 2€ war man dann auf dem Platz der WSG Schönebeck, der am südlichen
Ortsrand zwischen Rapsfeldern, Bäumen und langweiligen Einfamilienhäusern
liegt, bei einem Kreisklassespiel dabei. Die WSG spielt mit Felgeleben II
(Nachbarstadtteil) zusammen, der Gast von Plötzkau II ist mit Ilberstedt I
eine Spielgemeinschaft eingegangen. Jene hatten das Hinspiel 9:0 gewonnen und
gingen auch hier schnell 1:0 in Führung, doch in einer schnellen und
sehenswerten Partie, konnte der Gastgeber mit zwei Toren in der Mitte der
ersten Hälfte überraschen. Ein stark hereingebrachter und souverän
eingespitzelter Ball sorgte dennoch für den Ausgleich. In der weniger
packenden zweiten Hälfte, kam Schönebeck/Felgeleben in der Schlussphase zu
einer erneuten Führung – diesmal vom Punkt. Kurz darauf landete ein
Weitschuss als Bogenlampe im Eck zum 3:3 Endstand. |
Ein Hinweis zum gastgebenden Verein: Das WSG 10 steht für
Wohnsportgemeinschaft. Die 10 ist hier nicht etwas das Gründungsjahr 1910
oder 2010, sondern eine Siedlung. Wohnsportgemeinschaften sind nach dem Grund
des Zusammenschlusses benannt: Die Mitglieder wohnten in bestimmten
Siedlungen oder Straßenzügen als Nachbarn. Besonders Schüler gründeten solche
WSGen. Die angeblich älteste wurde 1963 in Aue (Erzgebirge) gegründet. Viele
andere erst in den 70ern und frühen 80ern, so auch jene in Schönebeck.
Fußball im DFB-Spielbetrieb bieten heute die wenigstens WSGen an: Die
Schönebecker auch nur in einer Spielgemeinschaft, ebenso die WSG Cracau (mit
BSV Magdeburg und nur Alte Herren) – lediglich WSG Thüringer Wald Zella-Mehlis
ist ein großer Verein mit vielen Teams. Der hat auch was zur Vereinsgeschichte verfasst! |
[Foto 4] |
Statistik: - Grounds: 3.608 (2 neue; diese Saison:
194 neue) - Sportveranstaltungen: 5.071 (2; diese Saison: 247) - Tourkilometer: 200 (200km Auto) - Saisonkilometer: 98.880 (58.120 Flugzeug/ 32.460 Auto, davon
15.450 Mietwagen/ 5.890 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 3.230 Fahrrad/ 180 Schiff,
Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 24 [letzte
Serie: 19, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 174 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Dienstag, 25. April 2017
W560III-IV: Wochenende in Sachsen-Anhalt; Leuna und Börde
a) Under-15: SV Beuna v TSV Leuna
b) Reserves: TSV Leuna v Bad Dürrenberg
c) Division 9: TuS Pegau v SV Rötha
d) Under-17: Oschersleben v Eggersdorf
e) Amateur Top Flight: Haldensleben v Ammendorf
f) Merseburg: Beuna and Blösien
g) Börde: Ackendorf, Schackensleben, Eichenbarleben, Groß Rodensleben, Bergen, Remkersleben
SV Beuna 1916 C ................................................... 2TSV Leuna 1919 C ................................................ 3
- Datum: Samstag, 22. April 2017 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: C-Junioren Saalekreisklasse (5. und unterste Spielklasse der U15)
- Ergebnis: 2-3 nach 72 Min. (35/37) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 7. (Paul), 0-2 43. (Martin), 0-3 45. (Eigentor), 1-3 53. NN, 2-3 70. NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Glück Auf Kampfbahn (Kap. 1.200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 10 Leunaer)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Kein gutes, aber unterhaltsames und spannendes Spiel mit verdientem Leunaer Sieg)
Endlich ging es mal wieder nach Leuna, nachdem ich seit August nicht mehr beim TSV war. Für das Spiel der F-Jugend war ich zu spät losgefahren, aber wäre ich erst nach Raßnitz gefahren, hätte ich das Führungstor der C-Jugend in Beuna verpasst. Man merkte dem Spiel zwar an, dass hier Letzter und Vorletzter gegeneinander spielten – die C war auch in der Vorsaison noch fast geschlossen eine D und daher ist die Umstellung noch nicht so ganz abgeschlossen – aber des 0:1 mit unter die Latte versenktem Abpraller sah schon gut aus. Nach der Pause dann ein Doppelschlag: erst freigelaufen und versenkt, dann ein Rückpass, der am Torwart vorbei holpert. Beuna verkürzte noch auf 2:3, auch weil Leuna einen Elfer vergab, aber beim verdienten zweiten Sieg und 8. Punkt blieb es dann doch!
Nach dem Spiel habe ich dann zufällig die Hoppenhaupt-Kirche in Beuna von innen gesehen: die beherbergt nun ein Gemeinde- und Veranstaltungszentrum, was von engagierten Anwohnern geführt wird, die gerade einen irischen Abend vorbereiteten, mich aber sehr freundlich zum Fotografieren herumführten.
TSV Leuna 1919 II ................................................ 0SV 1990 Eintracht Bad Dürrenberg .................... 2
- Datum: Samstag, 22. April 2017 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: Kreisliga Saalekreis, Staffel 1 (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 74., 0-2 88. Marvin Küpping
- Gelbe Karten: 2x Michael Stützer, Dirk Bernhauser, Rene Schmidt, Elia Wilke, Tino Fiebig (Leuna); Steven Lengner, Ronny Michaelis, Marcus Sogalla (Dürrenberg)
- Rote Karten: Michael Stützer von Leuna (31. Min. Gelb-Rot wg. Foul und Meckern oder so)
- Austragungsort: Sportstätte der Jugend (Kap. 1.020, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 30 Leunaer)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Unterhaltsames und packendes Spiel)
Dann stand das Spiel der II. Mannschaft auf der Sportstätte der Jugend gegen den Nachbarn aus Bad Dürrenberg mit dem ein oder anderen alten Bekannten an. Leuna II punktgleich mit dem erstem Abstiegsplatz – hier traf ich natürlich noch mehr bekannte Gesichter als bei der C. Das Spiel war schön emotional geladen und packend, der Schiedsrichter war aber unsicher und wenig kompetent – da mussten schon mal ein paar freundlichen Anmerkungen von draußen kommen zu dem Mann an der Pfeife... Die Härte hatte zur Folge, dass Stützer vom Feld musste und Leuna dann eine Stunde zu zehnt gegenhalten musste. Allerdings hatten beide Seiten ihre Chancen und Bad Dürrenberg hatte nur ein leichtes Übergewicht, ehe sie nach 45 Minuten Überzahl das 0:1 aus spitzem Winkel erzielten. Kurz vor Abpfiff folgte ein genialer Weitschuss zum 0:2 – aber für einen mittlerweile Tabellenführer war das nicht überzeugend...
Da die Erste erst am Sonntag spielte (2:2 bei Buna Halle), an dem ich mich zudem wegen Bekannten anders verplant hatte, verabschiedete ich mich auch schon wieder aus Leuna. Zum letzten Heimspiel oder letzten Saisonspiel (je nach Zeit also am 5. oder 12. Juni) komme ich aber natürlich noch mal wieder!
TuS Pegau 1903 ..................................................... 4Röthaer SV 1991 .................................................... 2
- Datum: Samstag, 22. April 2017 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga A Muldental/ Leipziger Land West (9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-2 nach 94 Min. (45/49) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 1-0 7. Striepe, 1-1 10. Jelen, 1-2 30. Benedix, 2-2 50. Stacziwa, 3-2 71. Jerke, 4-2 86. Stacziwa
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Große Reitbahn (Kap. 1.260, davon 60 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Gutes Spiel mit ein paar Durchhängern)
Der nächstgelegene neue Ground war die Große Reitbahn Pegau. Also da noch mal zum 15 Uhr Spiel der Kreisliga Muldental hin. Eine nette Anlage, recht weitläufig mit frei zugänglichen Nebenplätzen und schönem Eingangsportal an dem die angemessenen 2€ Eintritt gefordert wurden. Es gab die erwartete frühe Führung, doch mit erstem Angriff das 1:1 für Rötha. Sogar das 1:2 vor der Pause. Die Zweite Halbzeit aber war der gut platzierte Gastgeber aus Pegau klar besser und erzielte mit teils richtig gut gemachten Toren einen völlig verdienten 4:2 Sieg. Dann ging es wieder nach Sachsen-Anhalt zurück und weiter gen Norden.
JSG Börde/ Oscherslebener SC B ...................... 12TSV Blau-Weiß 49 Eggersdorf B ......................... 0
- Datum: Sonntag, 23. April 2017 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: B-Junioren Landesliga Sachsen-Anhalt, Staffel 2 (4. U17-Liga)
- Ergebnis: 12-0 nach 80 Min. (40/40) – Halbzeit: 5-0
- Tore: 1-0 6. Gruschinski, 2-0 10. Röper, 3-0 11. Daxha, 4-0 22. Daxha, 5-0 32. Daxha, 6-0 45. Modler, 7-0 48. Modler, 8-0 53. Eigentor, 9-0 58. Prudlo, 10-0 62. Fahr, 11-0 72. Hilgenberg, 12-0 74. Modler
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jahnstadion (Oschersleben, Kap. 2.400, davon 400 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Sehr gutes Spiel der Gastgeber, der Gast völlig chancenlos)
Sonntag ging es zu zweit in die Börde. Da entpuppte sich der spontan herausgesuchte B-Junioren-Kick als sehr lohnend, da man hier 12 Tore des baldigen Verbandsligaaufsteigers JSG Börde/ Oscherslebener SC gegen die noch in Abstiegsgefahr befindlichen Blau-Weißen aus Eggersdorf zu sehen bekam: darunter war auch eine direkt verwandelte, geschickt mit dem Wind in den langen Winkel gedrehte Ecke zum 1:0 und ein 15m Winkelschuss zum 10:0.
Sehr lohnend auch das Oscherslebener Jahnstadion mit sanierter Turnhalle hinter der vierreihigen Tribüne mit Schalensitzen auf Holzbänken, Graswällen und flachen Stehstufen. Lustig waren die ganzen DDR-Details: Steinpapierkörbe, Mauer mit geometrischen Mustern, Podest für olympische Flamme... Dann noch die Spackos mit dem NVA-Laster vorm Stadion – ich dachte schon, die scheiß Russen wären wieder einmarschiert...
Haldensleber SC .................................................... 0BSV Halle-Ammendorf 1910 ................................ 2
- Datum: Sonntag, 23. April 2017 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Sachsen-Anhalt (6. Spielklasse, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 94 Min. (46/48) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 82. Gerson Sachs, 0-2 93. Sofiane Batoure
- Gelbe Karten: Fabian Schendel (HSC); Sofiane Batoure, Tobias Große, Michael Podlibnik, Gerson Sachs, Maximilian Cachey (Ammendorf)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Waldstadion (Kap. 5.000, davon 550 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 70 (davon 56 zahlende und ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Gutes Spiel mit einigen Durchhängern)
Interessant ist auch das Waldstadion in Haldensleben: es liegt sehr weit draußen am Rande der Kleinstadt – logischerweise im Wald, sonst würde es wohl nicht so heißen. Wald ist in der Region üblicherweise von Nadelbäumen dominiert, so auch im weitläufigen Gelände des Haldensleber SC. Schmuckstück ist die überdachte Sitztribüne mit Schalen in Vereinsfarben und interessanter moderner Architektur. Stehränge laufen in einem langgezogenen Achteck rundherum. Sehr moderne Leichtathletikanlagen und gepflegte Scheißhäuser runden die Modernität des Grounds ab. Das Beste ist aber noch die Fressbude im Gartenhüttenstil: Knacker, Bockwurst, Bratwurst, Fischbrötchen und mehr für 1,50€ - und zumindest Knacker und Seelachs waren topp!
Das Spiel hatte immer mal Längen und fing auch weniger topp an. So war das 0:0 bei Halbzeit nicht verwunderlich. Trotz Lattentreffern und Glanzparaden zeichnete sich ein 0:0 Endstand ab, doch in der 82. gelang ein Kopfball unters Tordach für den Gast von Halle-Ammendorf. Der legte in der Nachspielzeit mit einem schönen Heber noch zum 0:2 nach.
Auf dem Rückweg noch ein bisschen Dorf-Sightseeing. Manches wurde saniert, anderes sieht aufgrund von Leerstand noch schlimmer aus als zu DDR-Zeiten in den ganzen überalterten und perspektivlosen Dörfern. Selbst da, wo Industrie besteht (z.B. Zuckerfabrik Klein Wanzleben) zeigt sich Verfall an jeder Ecke. Fotostopps legte ich in Ackendorf, Schackensleben, Eichenbarleben, Groß Rodensleben, Bergen und Remkersleben ein, wobei meist die Gutshöfe im Mittelpunkt standen. Besonders hervorzuheben sind da der zugemüllte Bruchhof in Schackensleben – der Spast, der seinen Elektroschrott dahin gekippt hat, hat echt ne Schacke – und der zum Großteil verfallene aber in Teilen super sanierte und bewohnte Hof in Eichenbarleben. In Bergen ist die Kommende architektonisch das Highlight in der Ecke und wenn die Besitzer da sind, kann man wohl auch Klingeln – wobei die auf ihrer Seite was schreiben, man solle besser anrufen – aber mir blieb nur übrig, durchs Tor zu fotografieren; und das ging erst, nachdem ich zwei Mal so davor gelatscht hatte, dass die beiden hässlichen Köter vom Geschepper verscheucht wurden...Nach wieder sehr guter und günstiger Pizza bei Aldo in Staßfurt ging es über teils völlig leere Landstraßen und wenige Autobahnstücke – ich musste die ganzen Pendler-Lemminge vermeiden, die wieder massiv Stau produzierten – nach Bonn.
Statistik:- Grounds: 1.908 (1+2; diese Saison: 229 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.017 (3+2; diese Saison: 277)
- Tourkilometer: 1.220 (630+590km Auto)
- Saisonkilometer: 48.060 (42.470 Auto, davon 2.540 Mietwagen/ 2.220 Fahrrad/ 1.100 Flugzeug/ 370 Schiff, Fähre / 290 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 27 [letzte Serie: 11, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 560 Wochen.










