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Dienstag, 6. Juni 2023

W3.0127III: Groundhopping mit dem Rad in der Börde – Ehrentreffer durch Eigentor in Alleringersleben und Kantersieg zum Verlassen der Abstiegsplätze in Nordgermersleben

SG Eintracht Nordgermersleben 1919

6 : 0 (1:0)

TSV 1990 Hornhausen

- Datum: Samstag, 3. Juni 2023 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Bördeliga (10. Spielklasse, 5. Amateurebene)
- Ergebnis: 6-0 nach 90 (46/44) Minuten – Halbzeit: 1-0

- Tore: 1-0 26. Kietzmann, 2-0 50. Hoberg, 3-0 57. Hoberg, 4-0 67. Lewonig, 5-0 77. Voigt, 6-0 87. Voigt

- Gelbe Karten: keine

- Rote Karten: keine

- Austragungsort: Sportplatz am Thie (Kap. 1.265, davon 65 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon 33 zahlende und ca. 20 Gästefans)
- Spielbewertung: 4,0/10

JSG Allertal (SG Blau-Gelb Alleringersleben 1921 / SG Grün-Weiß Eimersleben 1966 / Harbker SV Turbine 1892 / Wefensleber SC 2021 / Beendorfer SV 1906) / B-Junioren

1 : 10 (0:5)

SG Blau-Weiß Niegripp 1950 / SV Eintracht Hohenwarthe 1902 (B-Junioren)

- Datum: Samstag, 3. Juni 2023 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Bördeklasse / Jerichower Land B-Junioren (5. und unterste Spielklasse der U17)
- Ergebnis: 1-10 nach 80 (40/40) Minuten – Halbzeit: 0-5

- Tore: 0-1 6. Wiegand, 0-2 13. Schreinecke, 0-3 23. Albrecht, 0-4 26. Albrecht, 0-5 39. Enke, 0-6 50. Wiegand, 0-7 60. Kliche, 0-8 65. Wiegand, 0-9 66. Albrecht, 0-10 74. Enke, 1-10 79. Enke (Eigentor)

- Gelbe Karten: 2x Allertal, 1x Niegripp

- Rote Karten: keine

- Austragungsort: Sportplatz Alleringersleben (Kap. 300 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (davon ca. 8 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10

Ostingersleben

Photos with English commentary (FLICKR):

a) Under-17 Football in Alleringersleben

b) Men’s 10th Division in Nordgermersleben

c) Börde District (Saxony-Anhalt): Alleringersleben, Ostingersleben, Brumby, Nordgermersleben

Von Braunschweig aus kann man gut in die Börde mit dem Rad fahren, allerdings ist eine gewisse Fitness von Nöten, denn man muss ja erstmal fast 40km bis zur ehemaligen Staatsgrenze fahren und diese auch wieder zurück. Ich fuhr mal wieder über Helmstedt, wo dann der Radweg erstmal aufhört. In dieser Ecke der Börde gibt es erhebliche Höhenunterschiede, was das Radfahren anspruchsvoller macht. Via Morsleben ging es nach Alleringersleben. Nach dem Spielbesuch dort, schaute ich mir die Kirche mit großem Gefallenendenkmal an. Es gibt etliche große Gehöfte und auch Fachwerkbauten im Ort. Im benachbarten Ostingersleben sieht es ähnlich aus, wobei alles etwas kleiner geraten ist. In der Dorfmitte stehen zwei Tore auf dem Anger – netter Bolzplatz da... In Eimersleben gibt es mal kurz einen Radweg, der bis nach Erxleben führt. Dann bis Brumby wieder nicht. Dort gibt es ein mittelalterliches Gut und eine große Friedhofskapelle. Über Spurplattenwege fuhr ich nach Nordgermersleben. Dort gab es auffällig viele Villen aus dem 19./20. Jahrhundert. Vor der DDR-Misswirtschaft bzw. dem Zweiten Weltkrieg, muss der Ort echt reich gewesen sein! Es gibt auch noch ältere Bausubstanz und eine größere Kirche. In Nordgermersleben besuchte ich das zweite Spiel.

JSG Allertal B 1:10 SG Niegripp/ Hohenwarthe B

Spiel 1 wie gesagt in Alleringersleben. Der Platz liegt direkt an der B1 und hat nur auf einer Längsseite Zuschauerplätze. Auf dieser Seite befindet sich auch das sehr große Vereinsheim und weitere Nebenbauten. Ein Nebenplatz wuchert zu, die Tennisanlagen sehen besser aus. Dekorativ sind die ganzen Nadelbäume auf zwei Seiten. Hinter den Eckfahnen sieht man die Höhenzüge der Hohen Börde. Die B-Jugendpartie war wie zu erwarten sehr einseitig. Die Gäste von Niegripp/ Hohenwarthe aus dem Jerichower Land machten das Spiel, die sehr große Spielgemeinschaft der JSG Allertal versuchte ihr möglichstes, doch traf vorne nicht und war hinten zu unsicher und inkonsequent. Bei Halbzeit stand es 0:5, nach 74 Minuten 0:10 – kurz darauf schaffte ein Gästespieler dann sein drittes Tor, also seinen  Hattrick – jedoch mit einem Eigentor, sodass der Gastgeber wenigstens nicht zu Null verlor.

Erschreckend war der extrem geringe Zuschauerzuspruch. Ich hatte bei der Männerspielgemeinschaft letztes Jahr ein Spiel im benachbarten Eimersleben geschaut und mich über so wenige Zuschauer gewundert – nun also vielleicht 3 Heimfans, 8 Gäste und ich. Grauenhaft, wenn keine Sau zugucken will. Mit einem älteren Zuschauer aus Harbke kam ich gut ins Gespräch. Der erzählte von den Zeiten, in denen sein Heimatort Sperrgebiet war. Sein Fazit: Gut, dass die scheiß Mauer weg ist – auch wenn heute nicht alles super ist, ist es doch viel besser als in der DDR – heute wird zuviel gemeckert, auch von Leuten, die es aus Erfahrung besser wissen müssten. Sein Fazit zum Spiel fiel natürlich ziemlich ungehalten aus...

Eintracht Nordgermersleben 6:0 TSV Hornhausen

Auch in Nordgermersleben wurde es deutlich. Der Platz ist eine ganz andere Nummer, da hier ein großes Feld mit ausgedehntem Oval, Laufbahn, Reeling ringsum, etlichen Holzbänken, aber nur kleinem Ausschank und sehr kleinem Vereinsheim zu finden ist. Der ebenso wie der TSV Leuna 1919 gegründete Gastgeber, spielt auf dem Thie. Das waren in Dörfern des Mittelalters (vielleicht auch schon in germanischer Zeit) mit Mauern eingefriedete und erhöhte grasbewachsene Plätze, auf denen ein steinerner Tisch unter Linden stand. Hier wurden Versammlungen der Bauern, Bekanntmachungen, Gerichtsverhandlungen der niederen Gerichtsbarkeit und in späterer Zeit Feste der Bauern abgehalten. Nun wird hier also Fußball gespielt. Aber der Bauernbezug war noch im Publikum da. Also die kleine Pöbelei, weil die Hornochsen aus Hornhausen den Heimtorwart als Schwuchtel bezeichneten, meine ich weniger, sondern eher, dass sich mehrere Leute über die landwirtschaftliche Arbeit unterhielten und einer erzielte, das ihm ein Reifen am Traktoranhänger geplatzt war, was so laut war und so krass staubte, dass er erst dachte, die Russen hätten ihn bombardiert...

Die Ausgangssituation war so, dass Hornhausen als Drittletzter zwei Punkte vor dem Vorletzten (erster Abstiegsplatz) aus Nordgermersleben stand. Dass noch eine weitere Mannschaft aus der Landesklasse in die Bördeoberliga und somit ein weiteres Team in die Bördeliga absteigt, ist eher unwahrscheinlich, sodass es hier echt noch um was ging. Dafür war der intensive, aber leider langsame und technisch sehr schwache Kick aber sehr fair. Nach einer halben Stunde ging der Gastgeber endlich in Führung. Nach dem 2:0 mittig unter die Latte in der Frühphase der zweiten Halbzeit, brach der Gast völlig ein. 6:0 hieß es am Ende!

Eintracht Nordgermersleben 6:0 TSV Hornhausen

Statistik:

- Grounds: 3.394 (2; diese Saison: 264 neue)

- Sportveranstaltungen: 4.791 (2; diese Saison: 310)

- Tourkilometer: 130km (130km Rad)

- Saisonkilometer: 59.470 (40.960 Auto, davon 9.030 Mietwagen/ 15.060 Flugzeug/ 3.390 Fahrrad/ 60 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 33 [letzte Serie: 12, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 127 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 24. Oktober 2022

W3.0094III-IV: Ein Wochenende in Sachsen-Anhalt

Kreisligaspiel in der Börde mit dem Rad

TSV 1990 Hornhausen

0:3 (0:3)

SV Blau-Weiß Empor Wanzleben

- Datum: Samstag, 22. Oktober 2022 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Bördeliga (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-3 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 0-3

- Tore: 0-1 14. Brian Enrico Peters (Elfmeter), 0-2 28. Brian Enrico Peters, 0-3 31. Shahin Farho

- Gelbe Karten, Rote Karten: hatte der Schiri nicht mit...

- Austragungsort: Sportplatz Hornhausen (Kap. 1.100, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 110 (davon 65 zahlende/Vollzahler und mind. 15 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,0/10

Former border (East and West Germany)

Photos with English commentary (FLICKR):

a) 10th Division: Hornhausen vs. Wanzleben

b) Börde (Saxony-Anhalt): Hornhausen, Ohrsleben, former border between Söllingen and Ohrsleben

Von Braunschweig aus sind manche Orte in Sachsen-Anhalt so nah, dass man – zumindest bei gescheitem Trainingszustand wie meinem – da mit dem Fahrrad hinfahren kann. Die nächstgelegenen Fußballvereine sind zwar eher in der Ecke um Osterwieck, aber etwas weiter nordöstlich sind die Gemeinden Großes Bruch und Oschersleben auch recht nah. Zum Beispiel der Ortsteil Hornhausen. Das Dorf war mir beim Durchfahren von Staßfurt nach Braunschweig mal aufgefallen, da es dort mehrere Furten gibt, sowie man die asphaltierte Hauptstraße verlässt. Insgesamt ist der Ort doch vielfach heruntergekommen, es gibt kaum asphaltierte Straßen, mindestens vier Furten, eine ganz schicke Kirche und natürlich auch einigen Leerstand, u.a. das verfallene Schloss.

Der Sportplatz passt gut zu dem Ort: einige der Holzbänke sind kaputt, Wände sind teils beschmiert, andererseits aber auch mit guten Graffiti mit Vereinswappen versehen, die Tribüne hat vor den Bänken auch zwei Stehreihen, es gibt viele alte und große Bäume zu sehen – auch das Kassenhaus, welches an das Kabinengebäude anschließt, ist ansehnlich. Bei der Preistafel krieg man aber eher Augenkrebs: 3€ für diese Gurkenliga ist ja wie im Westen...

Das Spiel war insgesamt ganz OK, doch der Gast von Blau-Weiß Empor Wanzleben – das letzte Mal, als ich die habe spielen sehen, war Anfang der 00er Jahre in der Verbandsliga(!); noch schlimmer abgestürzt in der Region ist ja Völpke (eine Liga tiefer als Wanzleben) – war einfach klar besser. TSV Hornhausen bekam nichts auf die Reihe in Halbzeit eins und geriet folgerichtig 0:3 in Rückstand. Nach der Pause war Hornhausen zumindest in der Defensive besser, sodass es trotz weiterer Chancen der Wanzleber beim 0:3 blieb. Die Angriffe von Hornhausen waren allesamt harmlos, so manches Einsteigen aber nicht unbedingt, sodass man sich doch über die sehr lasche Linie des Unparteiischen wundern musste. Aber gut war, dass er auch entsprechend lasch mit Abseitspfiffen umging: nur bei klarem Abseits wurde abgepfiffen, wo unklar war ob gleiche Höhe oder vllt. 30cm im Abseits, ließ er weiterlaufen.

In einigen Nachbarorten wird zumindest in Spielgemeinschaft noch Fußball gespielt, teilweise sogar Landesklasse, doch in Ohrsleben ist der Platz nur noch eine Pferdeweide und der kleine Nebenplatz ein Bolzplatz, der genutzt werden kann. Das Vereinsheim scheint zu verfallen, wie vieles andere in dem an sich ganz schönen Dorf. TSV Eintracht Ohrsleben hat aber seit gut 10 Jahren keinen Spielbetrieb mehr.

Den Hinweg legte ich über Söllingen und Ohrsleben, den Rückweg über Hötensleben, Schöningen etc.

TSV 1990 Hornhausen 0:3 SV Blau-Weiß Empor Wanzleben

Statistik Samstag:

- Grounds: 3.215 (1; diese Saison: 86 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.582 (1; diese Saison: 101)

- Tourkilometer: 130km Rad
- Saisonkilometer: 17.250 (16.380 Auto, davon 0 Mietwagen/ 870 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 22 [letzte Serie: 17, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 94 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Hergisdorf

Derby auf einem Sportplatz mit Haldenpanorama im Mansfelder Land

SG SV Germania Hergisdorf I / SV Wacker Helbra II

5:1 (1:1)

SV Eintracht Kreisfeld 1911 II

- Datum: Sonntag, 23. Oktober 2022 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Mansfeld-Südharz, Staffel 1 (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-1 nach 95 Minuten (46/49) – Halbzeit: 1-1

- Tore: 1-0 14. Schlotter, 1-1 44. L.J. Kühnemund, 2-1 55. Westphal, 3-1 71. Schlotter, 4-1 73. Schlotter, 5-1 75. Westphal

- Gelbe Karten: NN, NN (Hergisdorf), NN, Siepan (Kreisfeld)

- Rote Karten: 63. Siepan von Kreisfeld (Rot wg. angeblicher Tätlichkeit)

- Austragungsort: Sportplatz Hergisdorf (Kap. 750 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (davon 76 zahlende und ca. 30 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10

Photos with English commentary (FLICKR):

a) 11th Division: Hergisdorf vs. Kreisfeld Reserves

b) Mansfelder Land: Hergisdorf

Am Samstag ging es mit dem Auto deutlich weiter südlich in Sachsen-Anhalt herum. Erster Halt: Hergisdorf. Im Mansfelder Land fehlen mir noch ein paar Sportplätze, so auch dieses besonders schöne Exemplar oberhalb der Ortschaft auf einem Berg mit Blick auf eine Halde, deren schwarze Gipfel über die nun buntbelaubten Bäume ragen.

Das Dorf ist für die Region typisch mit engen Gassen, oft mit Schlacke befestigt, einem Bachlauf mitten im Ort und einer alten Kirche auf einem Hang. Viele Häuser sind natürlich recht heruntergekommen.

Die Sportanlage ist aber gut gepflegt – und der Kick war auch ein gepflegtes Nachbarschaftsduell zwischen der Spielgemeinschaft der I. Mannschaft der Germania Hergisdorf und der II. von Wacker Helbra sowie der Eintracht Kreisfeld Reserve.

Das lange Zeit ausgeglichene Spiel ging bei 1:1 in die Pause, wobei auch in Hälfte eins der Gastgeber schon mehr Chancen hatte. Nach der Pause verlagerte sich das Geschehen noch mal deutlicher in die Kreisfelder Hälfte und Hergisdorf ging ein zweites Mal in Führung. Nach einem Hergisdorfer Foul und der Kreisfelder Revanche, die in einer roten Karte endete, entglitt Kreisfeld die Partie vollends und Hergisdorf/ Helbra II siegte 5:1. Mit der insgesamt schwachen und im Zweifel offensichtlich gegen Kreisfeld agierenden Schiedsrichterleistung hatte das dann wirklich nichts mehr zu tun – Hergisdorf spielte einfach souverän und siegte verdient!

SG Germania Hergisdorf I / Wacker Helbra II 5:1 Eintracht Kreisfeld II

Torloses Leuna-Spitzenspiel im Burgenlandkreis

SG Blau-Weiß Bad Kösen

0:0

TSV Leuna 1919

- Datum: Sonntag, 23. Oktober 2022 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 7 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-0 nach 93 Minuten (46/47) – Halbzeit: 0-0

- Tore: null

- Gelbe Karten: Kevin Degner (Leuna)

- Rote Karten: keine

- Austragungsort: Anton-Zinner-Sportstätte (Kap. 2.000, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon angeblich nur 91 zahlende, Leunafans: mindestens 40)
- Spielbewertung: 4,0/10

Photos with English commentary (FLICKR):

a) 8th Division: Bad Kösen vs. TSV Leuna

b) Burgenlandkreis: Bad Kösen, Leislau, Altlöbnitz, Tultewitz & c) Football Grounds Leislau, Altlöbnitz

Zügig ging es nach Bad Kösen weiter, wo ich zum Anstoß für 3,50€ die sehr schön mit historischen Fotos gestaltete Eintrittskarte entgegennahm. Etwa 200 Zuschauer, kaum doppelt so viele also wie in Hergisdorf, fanden sich hier ein. Sicherlich 40, 45 Leunaer darunter. Die Sicht ist durch die komisch umgebaute Anlage nicht sonderlich gut. Gute Roster gab es aber. Und vom Spiel bekam man dennoch genug mit. Es ist auch einfach zu beschreiben: Bad Kösen (aus irgendeinem Grund Dritter) rührte Beton an gegen Leuna (Erster) und war damit leider erfolgreich. Torchancen für Bad Kösen gab es glaube ich genauso viele wie Tore in der gesamten Partie: null. Leuna schoss daneben, auf den Tormann, über die Latte – einmal sogar an den Pfosten... Leider also eine Nullnummer.

Ich weigere mich an dieser Stelle positive Worte zum Gastgeber zu verlieren: Aufopferungsvoll und mit beherztem Einsatz verteidigt? Klar! Aber das kann doch nicht das Einzige sein, was man in der Landesklasse können muss! Das ist einfach Anti-Fußball, was keiner sehen will – da wünsche ich Blau-Weiß Bad Kösen diese Saison noch viele schöne 0:1 Niederlagen durch Treffer in der Nachspielzeit!

Bei Leuna fehlte halt mal die Genauigkeit oder das Glück – wichtig ist auch, dass man die Konterversuche der Gastgeber stets unterbinden konnte. Da sieht man wenigstens – im Gegensatz zum Gastgeber – warum Leuna diese starke Tabellenposition innehat. Beim nächsten Spiel gibt es sicher wieder Torerfolge für den TSV!   

Blau-Weiß Bad Kösen 0:0 TSV Leuna 1919

Nach diesem eigentlich guten, aber aufgrund des Resultats natürlich enttäuschenden Spiel besuchte ich noch drei Dörfer in der Umgebung von Bad Kösen, die ich zuvor maximal durchfahren hatte.

Leislau, Altlöbnitz und Tultewitz – alle drei sind sehr kleine, eng bebaute und ganz überwiegend mit alten Häusern bestückte Dörfer. In allen dreien gibt es auch ansehnliche Kirchen. Jene in Leislau war sogar noch offen und innen auch sehenswert.

Tultewitz

Statistik Sonntag:

- Grounds: 3.216 (1; diese Saison: 87 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.584 (2; diese Saison: 103)

- Tourkilometer: 400km Auto
- Saisonkilometer: 17.650 (16.780 Auto, davon 0 Mietwagen/ 870 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 0 [letzte Serie: 23, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 94 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].