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Freitag, 29. August 2025

W3.0243II: Radtour in den Alpen und zum Abschluss 2. Bundesliga in Fürth

Spielvereinigung Greuther Fürth 1903

0 : 2 (0:1)

Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900

- Datum: Sonntag, 24. August 2025 – Beginn: 13.30
- Wettbewerb: 2. Bundesliga (2. deutsche Profifußballliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 97 (47/50) Minuten – Halbzeit: 0-1

- Tore: 0-1 31. Therkelsen, 0-2 90.+5 Tolkin

- Verwarnungen: Hrgota, Dehm, TW Boevink, Trainer Kleine (Fürth); Knudsen, Komenda, Bernhardsson, Zec, Rosenboom, Davidsen, Müller (Kiel)

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Sportpark Ronhof (Kap. 16.625, davon 8.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: 11.005 (davon ca. 600 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,0/10

From Ehrwald to Seefeld through the Alps

Photos with English commentary:

a) 2nd Bundesliga: Greuther Fürth vs. Holstein Kiel

b) Franconia: Fürth

c) Upper Bavaria: Munich, Aufkirchen, Andechs etc.

d) Bavarian Swabia: Füssen and surroundings

e) Austria: Tyrol – Seefeld, Ehrwald, Reutte etc.

Drei Arbeitskollegen hatten mir vorgeschlagen, sie auf einer ambitionierten mehrtätigen Radtour zu begleiten. Klar! Überstunden abgebaut und Mittwoch nach der Arbeit mit denen nach München runter.

Am Donnerstag fuhren wir nach Starnberg auf einen kostenlosen Parkplatz und dann per Rad trotz Dauerregens via Kloster Andechs, teils an der Ammer entlang, durch Weilheim, hoch nach Böbing und Rottenbuch – die beiden Dörfer hatten besonders sehenswerte Kirchen – runter nach Roßhaupten und Füssen, wo wir eine Ferienwohnung für eine Nacht nahmen.

Freitag mit Blick auf Neuschwanstein los, durch die Füssener Altstadt, hoch zum Lechfall und in Weißenhaus nach Österreich rein. Die Radwege sind zumindest in Tirol zumeist scheiße, da oft nicht asphaltiert und ständig ein Umweg im Vergleich zur Autostraße. Eine Strecke, die auf Bundes-/ Landesstraßen 50km lang ist, ist auf den vorgesehen Radwegen mindestens 55km lang. Die meisten Straßen außerorts sind nicht für Radfahrer vorgesehen, andererseits sind auch Forstwege oft gesperrt. Hinzukommt, dass manche fürs Radfahren freigegebene Wege eine Wintersperre von Anfang November bis Ende März haben; egal ob unbefahrbar durch Tiefschnee oder frei bei 10 Grad und Sonne. Österreich ist echt kein Fahrradland...

Aber die Tour an Reutte vorbei und hoch zur Ehrwalder Alm und runter nach Seefeld war schon sehr lohnend. Einfach eindrucksvolle Landschaft da hinter der Zugspitze und immer wieder schöne Kapellen, Kirchen und auch mal eine Burg. Um das Tagesziel zu schaffen, gab es aber keine ausführlichen Besichtigungen. In Seefeld waren sowohl Unterkunft als auch Restaurant unverhältnismäßig teuer.

Am Samstag ging es überwiegend den Isarradweg entlang, welchen wir erst zwischen Bad Tölz und Wolfratshausen verließen, nach Starnberg und am Ende München zurück. Der Isarradweg ist in Österreich unter aller Sau und auch in Bayern immer wieder grob geschottert, versifft oder eigentlich nur mit Mountainbike befahrbar. Je weiter weg von der Quelle, desto besser wird er allerdings.

Insgesamt gesehen eine lohnende Radtour mit klasse Begleitung, für meinen Geschmack aber zu wenig Sights und Sportgucken und dafür viel zu viel unnötige Materialbelastung des Rades. Hätte ich gewusst, wie beschissen in Bayern und v.a. Österreich viele Wege sind, hätte ich das Mountainbike genommen...

SpVgg Greuther Fürth 0:2 SV Holstein Kiel

Am Sonntag noch mal super Frühstück im H2 Hotel in München, welches Preis-Leistungs-mäßig sehr überzeugte. In der Provinz war es viel teurer als hier in München! Dann gab es auf der Rückfahrt noch einen für Groundhopping genutzten Zwischenstopp in Nürnberg. Noch mal die Räder raus aus dem Wagen und ab ins benachbarte Fürth. Sehr schöne kleine Altstadt mit teilweise schieferverkleideten Fachwerkbauten.

Die Tickets waren mit 45€ natürlich schweineteuer, da ich freie Sicht und Fotomöglichkeiten habe wollte und das geht im baulich interessanten, aber zusammengewürfelten Ronhof nur auf der Haupttribüne. Sowohl Stadion als auch Verein haben eine lange und interessante Geschichte – der heute eher unbedeutende Provinzclub hatte im Kaiserreich eines der besten Stadien. Am besten liest man sich mal den ganzen Wikipedia-Artikel durch, der sehr informativ ist! Sehr schmackhaft war übrigens die Essensversorgung mit riesigen Brezeln und Nürnberger Currywurst. Catering und Einlasskontrollen waren wirklich freundlich, sympathisch auch der Stadionsprecher mit seinem behinderten Assistenten. Die Ultras auf der Nordseite, welche ja wieder SpVgg Fürth (ohne Greuter) heißen wollen, machten ebenso Stimmung wie der aktive Teil der gar nicht so wenigen Gästefans aus Kiel. Insgesamt kann ich den Besuch in Fürth wirklich empfehlen vom ganzen Drumherum!

Nicht ganz so überzeugt hat aber die Mannschaft, denn die hatte insgesamt mehr Chancen als Holzbein Kiel, doch die Gäste gingen nach einer halben Stunde in Führung, als sie Torwart und Abwehrspieler im Strafraum austanzten und gewannen am Ende 2:0, da der Torwart in der Schlussminute nach vorne eilte, dem Gegenüber in die Arme köpfte und der Kieler dann eben einen Konter einleitete, der ins leere Tor abgeschlossen wurde. Ein kurioses Ende!

Radfahren in Nürnberg und Fürth war übrigens OK, normaler großstädtischer Bereich, in dem man viele Radwege, teils abseits der Autostrecken durch Parks oder entlang der Pegnitz geführt wird und Wegweiser und alles hat, besonders voll war es auch nicht, auch konnte man sehr gut das Rad abschließen vorm Stadion – aber auffällig waren die gefühlt alle 100 Meter aufgemachten Baustellen. Selten so viele Behinderungen durch Baustellen erlebt, wie in Fürth!

Tolle Tour mit den Jungs, nächstes Jahr hoffentlich wieder – aber sicherlich nicht durch die Alpen...

SpVgg Greuther Fürth 0:2 SV Holstein Kiel

Statistik:

- Grounds: 3.867 (1; diese Saison: 27 neue)

- Sportveranstaltungen: 5.410 (1; diese Saison: 35)

- Tourkilometer: 1.560km (1.230km Auto, 330km Rad)

- Saisonkilometer: 5.060 (4.170 Auto, davon 0 Mietwagen/ 890 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 55 [letzte Serie: 22, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 243 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]

Donnerstag, 2. November 2017

W588I-II: Feiertage in der Fränkischen Schweiz – Felsformationen und Fußball in kuriosen Sportanlagen

Büchenbacher Sport-Club Erlangen .................... 1
TSV Röttenbach 1927 II ........................................ 4
- Datum: Mittwoch, 1. November 2017 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: A-Klasse Erlangen/ Pegnitzgrund Staffel 1 (10. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-4 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 1-3
- Tore: 0-1 11. Schnappauf (Eigentor), 0-2 20. Afaili, 0-3 24. Fuchs, 1-3 45. Hafenbrädl, 1-4 74. Afaili
- Gelbe Karten: Schnappauf, Steinbauer, Dir (BSC Erlangen); Batz, Zeller, Händel (Röttenbach)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion an der Schallershofer Straße 70 a (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (davon 80 zahlende und ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Sehr gute erste Hälfte, dann einige Durchhänger in Hälfte zwei)

Allgemeiner Sportverein Nürnberg Pfeil Phönix II
..................................... 1:5 (1:1) .................................
................... Turnerschaft 1899 Fürth II ...................
- Datum: Mittwoch, 1. November 2017 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: B-Klasse Nürnberg/ Frankenhöhe Staffel 8 (11. & unterste Liga, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-5 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 27. Eren, 1-1 40. Brandt, 1-2 48. Eren, 1-3 64. Akbas, 1-4 66. Akbas, 1-5 88. Emtekin
- Gelbe Karten: Sickinger (ASN)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Radrennbahn Ziegelstein (Kap. 3.030, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Unterirdischer Kick mit ein paar schönen Treffern)

FC Wichsenstein 1967 .................................... 0
SG SV Wolfsberg/ TSV Geschwand ............. 3
- Datum: Dienstag, 31. Oktober 2017 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisklasse Erlangen/ Pegnitzgrund (9. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-3 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 31. Winter, 0-2 43. Igl, 0-3 87. Egloffstein
- Gelbe Karten: Merz, Enwemeka, Hutzler (Wichsenstein); Igl, Zimmerer, Egloffstein (Geschwand)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage Wichsenstein, Platz 2 (Kap. 400 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 120 (davon 100 zahlende und ca. 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Sehr gute erste, deutlich schwächere zweite Hälfte)

Sport Club Kühlenfels II / SV Kirchenbirkig-
Regenthal II ..................................................... 1
SpVgg Weißenohe II/ TSV 09 Gräfenberg II 3
- Datum: Dienstag, 31. Oktober 2017 – Beginn: 12.45
- Wettbewerb: B-Klasse Erlangen/ Pegnitzgrund Staffel 4 (11. & unterste Liga, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-3 nach 95 Min. (46/47) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 48. Haßold, 1-1 55. Hofmann, 1-2 56. Michel, 1-3 68. Doerres
- Gelbe Karten: Backöfer (Gräfenberg)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Kirchenbirkig (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Allerunterstes Spielniveau, aber Tore sind gefallen, Zweikämpfe gab es ab und an auch und gespielt wurde auf einem Inbegriff eines Dorffußballplatzes...) Pottenstein Photos with English Commentary:
a) 11th Division: SG Kühlenfels II/ Kirchenbirkig II 1:3 SG Weißenohe II/ Gräfenberg II
b) 9th Division: FC Wichsenstein 0:3 SG Wolfsberg/ Geschwand
c) 11th Division: Pfeil Phönix Nuremberg Res. 1:5 Turnerschaft Fürth Res.
d) 10th Division: Büchenbacher SC Erlangen 1:4 TSV Röttenbach Res.
e) Franconian Switzerland: Forchheim, Burg Feuerstein/ Ebermannstadt, Streitburg Castle, Neideck Castle, Gößweinstein, Pottenstein, Kirchenbirkig, Kühlenfels, Wichsenstein, Pegnitz, Hiltpoltstein, Egloffstein
f) Nuremberg & Erlangen: Pictures from Erlangen

Nachdem ich mitbekommen hatte, dass unser Büro auch am 31.10. geschlossen bleibt, nicht wie sonst in NRW nur am 1.11., stellte ich diesen Plan zusammen: zwei vollgepackte Tage mit Groundhopping und Sightseeing in der fränkischen Schweiz.

Dienstag, Reformationstag, Lutherjubiläum und 4 Uhr ging es los...
Erster Halt nach nur dreieinhalb Stunden Fahrt: Forchheim. Dort gibt es u.a. eine Pfalz und mehrere sehenswerte Kirchen und Fachwerkbauten. Interessant ist auch die Burg Feuerstein bei Ebermannstadt, die 1940 von einem Physiker (ein Nazi, allerdings wird er wegen seines angeblich ambivalentem Verhältnis zur Partei gerne reingewaschen) erbaut wurde; nach dem Krieg und der US-Übernahme wurde daraus eine katholische Jugend- und Begegnungsstätte, die dieser typische, im Stile der Ordensburgen errichtete Wuchtbau auch heute ist. Interessant ist dabei v.a. die später hinzugefügte moderne Kirche.
Deutlich ältere Burgen sind die gegenüberliegenden mittelalterlichen Ruinen Streitburg (wenig übrig, toller Blick, man kann fast direkt ranfahren) und Neideck (teilweise erhalten, v.a. ein Turmbereich spektakulär, toller Blick, man kann verbotenerweise mit Allrad über den Haag bis in den Burghof fahren – ansonsten, v.a. bei Feiertagsverkehr, den kurzen Weg entgegen der Beschilderung wandern).
Gößweinstein fand ich enttäuschend: Burg etwas verbaut und sofort Eintritt fällig, Basilika darf nicht innen fotografiert werden – alles sehr touristisch, eng, dennoch versifft und ärmlich wie fast alle Orte in Franken außerhalb von Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Auch Pottenstein ist nervig touristisch, aber dafür in der spektakulärsten Landschaft der Region gelegen. So I went to Kirchenbirkig for another match Dann sollte in Pottenstein das erste Spiel der Tour folgen: Rasen in gutem Zustand, trocken, bewölkt, 6 Grad – doch nichts los und was seh ich bei Gesichtsbuch auf der Seite des scheiß TSC Pottsaustein? Spielausfall! Wegen Witterungsbedingungen? Hallo?! Seid ihr geisteskrank?! Schreibt doch wenigstens „nicht genug Spieler zusammenbekommen“ oder „haben uns alle freigenommen über die Brückentage“. Dafür habe ich Verständnis. Muss der Verband auch haben. Aber nicht für so eine Absage auf Fake-News-Niveau.

Andererseits bin ich dadurch auf einen noch besseren, wenn auch ausbautenlosen Ground gestoßen. Erst zum ganz ansehnlichen Platz in Regenthal hochgefahren (ja, RegenTHAL liegt auf dem BERG), da das Spiel dort angesetzt war, da schickte mich aber ein netter Älterer mit bestem Fränkisch den Wendel runter nach Kirchenbirkig. Die Reserve dieser Spielgemeinschaft der Orte Kirchenbirkig, Regenthal und Kühlenfels spielte da auf dem Inbegriff eines Dorffußballplatzes: eine gemähte, wellige, unebene Wiese, krumme Markierungen, die Eckfahnen stehen 1,5m höher als die Torpfosten – jedenfalls ein Teil der Eckfahnen – und ein Holzhüttenverschlag für die Kabinen, auf dessen Stufen einige der paar Dutzend Fans hocken. Drumherum Schotterwege, Wiesen, Weiden, Nadelwald und ein paar Birken.

Das Spiel zweier gutplatzierter Teams der untersten Spielklasse war in der ersten Halbzeit unter aller Sau. Extrem schlechte Schüsse, noch weniger Bewegung als von der Klasse zu erwarten ist. Nach dem Seitenwechsel endlich die Führung für den besseren Gast aus Weißenohe/ Gräfenberg – und dann nahm der Kind an Fahrt auf. Ausgleich, endlich auch mal Zweikämpfe und mehr Chancen, aber immer noch schlechte Schüsse und der teils unsichere Schiri erkennt zwei Abseitstore der Gäste zum 1:3 Endstand an. FC Wichsenstein 0:3 SG Wolfsberg/ Geschwand Sofort weiter nach Westen zurück. Im Markt Gößweinstein gibt es ein idyllisches Dorf mit schöner Felsformation (ein Burgstall), das auf den herrlichen Namen Wichsenstein hört. OK, ich vermute, dass der Begriff von den weißen Felsen (dann Konsonantenverschiebung) kommt. Angeblich gehörte die Burg einem gewissen „Wikker“. Allerdings war sein Nachfahre ein Raubritter und somit ein ziemlicher Wichser...

Nun ja, auch hier in Wichsenstein schien es mir nicht weit her mit Organisation: Auf dem engen, aber landschaftlich ähnlich schönen Nebenplatz (Blick zum Wichsenstein/ Wichsensteiner Fels) wurde gespielt, statt am Hangfuß auf dem Hauptplatz. Der musste ja mal wieder geschont werden – Schwachsinn!

Beide Teams zeigten guten und schnellen Fußball, Wichsenstein zuerst besser, dann kam nach 30 Minuten aber leider der Gast Wolfsberg/ Geschwand ins Spiel, konterte billig zum 0:1, machte nach einem Foul am Torwart das 0:2 und in einer schwächeren zweiten Hälfte, in der Wichsenstein gar nicht mehr präsent war, das 0:3.

Besonders komisch in Hälfte zwei: der Schiri hatte die Jacke ausgezogen, pfiff jetzt normal im Trikot und siehe da: nur noch 10% falsche Entscheidung statt 90% wie in der ersten Hälfte, als er einem im Strafraum gefoulten Gästespieler Gelb wegen Schwalbe gab und Wichsenstein z.B. keine Ecke gewährte, obwohl der Torwart mit beiden Händen dran war, und eigentlich gar keine korrekte Entscheidung traf, aber einen Geschwander Pöbler vom Spielfeldrand verweisen ließ, der sich beschwerte über seine unterirdische Leistung.

Nachdem es beim Fußball immer nur Fränkisch zu hören gab – was ich aber sehr gut fand so – gab es im Hotel in Pegnitz fast gestelztes Hochdeutsch. Die Ratsstube ist wie wohl alle Unterkünfte in der Region etwas zu teuer, hat aber ganz gute Zimmer, nettes Personal und gutes Frühstück. FC Wichsenstein 0:3 SG Wolfsberg/ Geschwand ASN Pfeil Phönix II 1:5 Turnerschaft Fürth II Am nächsten Morgen schaute ich mich erstmal kurz in Pegnitz um: in fünf Minuten hat man die paar ansehnlichen Häuser und die Kirche aber schon besichtigt...

Hiltpoltstein liegt dann wieder mitten in der Felsenlandschaft der fränkischen Schweiz und hat ein toll gelegenes Burgschloss und etwas Fachwerk zu bieten. Weiter durch die Felsenlandschaft geht es nach Egloffstein: dort befinden sich Burgschloss und Kirche wieder direkt nebeneinander in toller Bergspornlage oberhalb des eher primitiv auf den Felsen gebauten Dorfes mit seinen engen Gassen. Erlangen Dann ab nach Nürnberg. Im Ortsteil Ziegelstein steht die Ruine einer Radrennbahn, auf der nach einem schweren Unfall erst keine Steherrennen mehr gefahren wurden und dann im Laufe der 70er die Radsportler ganz auszogen, da es in Nürnberg noch mehrere andere bessere Anlagen gab und teilweise heute noch gibt. Nun verfällt und überwuchert die Betonbahn, die Tribünen sind eingeebnet aber dennoch bleiben eindrucksvolle Wälle. Eine sehr schöne Sportanlage, die interessante Nebenplätze hat: es gibt in einigen Teilen Bayerns Sandplätze statt Aschenplätze. Hab ich das letzte Mal in Marokko gesehen – da aber nicht als Nebenplatz...

Für total perverse 3€ Eintritt (unterste Liga, gestern kostenlos bei Kirchenbirkig: krank der Verein aus Nürnberg!) gab es einen Grottenkick zwischen der Reserve von Pfeil Phönix und der II. der Turnerschaft Fürth zu sehen. Die Gäste gewannen verdient aber zu hoch 1:5. Wenn man das Vereinswappen gesehen hat, wundert man sich eigentlich nur noch mehr, dass bei einem Verein mit deutschem Namen nur Migranten spielen. Fast nur türkischstämmige Spieler, die sich zwar schön mit den ASN-Leuten unterhielten, aber ein erschreckend schlechtes Deutsch sprachen. Scheinen sprachlich zumindest noch mehr unter sich zu sein als hier in NRW. Sind halt nicht alle in Bayern lebenden Türken so sprachlich kompetent wie Django Asül...    Büchenbacher SC Erlangen 1:4 TSV Rötenbach II Das zweite Spiel fand in einem noch interessanteren Stadion statt: an der Schallershofer Straße steht ein Eingangsportal, das man durchfährt, um dann mitten im Gelände zu parken. Rechts wieder ein Sandplatz, links ein satter Rasen. Auf der einen Längsseite steht halb eine Tribüne mit Stehstufen und toller Terrasse mit Sportlerheim und Sprecherturm. Es gibt viele Blumenverzierungen und schöne Bäume im ganzen Gelände, teils wachsen die auch aus den Stehstufen, die auf zwei Seiten rundlaufen. Zwei Anzeigetafeln gibt es außerdem noch.

Zur Geschichte des BSC Erlangen bitte hier klicken.  Zu Gast war heute der TSV Röttenbach, dessen Namenszusatz ERH Landkreis Erlangen-Höchstadt heißt, da es mehr als nur ein Röttenbach gibt. Angeblich war es die II. Mannschaft, doch so wie die in dem flotten Spiel auftraten, waren da bestimmt zur Hälfte Kicker der I. Mannschaft. Ansonsten wäre das Spiel des Vorletzten beim 6. nicht so einseitig zugunsten des abstiegsgefährdeten Gastes verlaufen. Nach 0:3 nur ein Torerfolg kurz vor dem Seitenwechsel. Am Ende 1:4. Büchenbacher SC Erlangen 1:4 TSV Rötenbach II Zwischen den Spielen hatte ich mir noch Erlangen angeschaut: das Stadtzentrum mit dem Schloss ist schon ganz sehenswert, aber doch etwas durchsetzt. Andere namhafte fränkische Städte wie Würzburg und Bamberg sind viel sehenswerter. Die Rückfahrt verlief bis auf einen kleinen Stau bei dem scheiß FFM Aiport gut.

Als Fazit bleibt, dass die Fränkische Schweiz noch überteuerter ist als die Sächsische Schweiz, wobei die Sehenswürdigkeiten in Sachsen noch besser als in Franken sind. Allerdings lohnt sich die Fränkische Schweiz landschaftlich, kulturell und architektonisch dennoch sehr. Fußballerisch ist sie leider schlecht organisiert und eher niveauarm, aber dafür gibt es landschaftlich sehr schöne Grounds. In den Städten (Nürnberg, Erlangen, aber auch woanders in Bayern) gibt es sowieso tolle Stadien im Freistaat. Die lohnen sich immer zu besuchen – trotz oft wirklich unangemessener Eintrittspreise wie in BaWü auch. Ein Lob an den Bayrischen Fußballverband: die Statistiken auf der Website sind äußerst informativ und gut gemacht! Dabei gibt es in Bayern oft gar nicht so viele Karten, es scheint mir eher disziplinierter zuzugehen, als in vielen anderen Bundesländern. Aber ich wohne dazu wohl einfach schon zu lange in NRW... View on Hiltpoltstein Statistik: (Di+Mi)
- Grounds: 2.044 (Di 2, Mi 2; diese Saison: 63 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.191 (Di 2, Mi 2; diese Saison: 86)
- Tourkilometer: 930 (Di 460km Auto, Mi 470km Auto)
- Saisonkilometer: 18.750 (11.890 Auto, davon 920 Mietwagen/ 6.060 Flugzeug/ 800 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 28 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 588 Wochen.

Montag, 7. Januar 2013

W336II: Viel Show, wenig Niveau – Freiluft-Eishockey in Nürnberg

“Thomas Sabo” Ice Tigers Nürnberg ------------------ 4
Eisbären Berlin --------------------------------------------- 3
Datum: Samstag, 5. Januar 2013 – Anbully: 16.30
Wettbewerb: Deutsche Eishockey Liga (1. Profi-Eishockeyliga)
Ergebnis: 4-3 nach 60 Min. (3x20) – Drittelergebnisse: 0-0, 1-1, 3-2
Tore: 1-0 33. James, 1-1 40. Busch, 2-1 43. Schüle, 2-2 43. Rankel, 3-2 47. Reimer, 4-2 54. Jaspers, 4-3 60. Mulock
Strafminuten: Reimer 2, James 2, Chouinard 2 (Nürnberg = 6 Minuten); Sharrow 2, Mulock 2, Hördler 2 (Berlin = 6 Minuten)
Spielort: Frankenstadion bzw. sogenanntes „Stadion Nürnberg“ (Kap. 50.000, davon 44.308 Sitzplätze)
Zuschauer: „50.000 ausverkauft“ gemeldet (real ca. 48.000, davon ca. 6.000 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Gutes 3. Drittel nach zwei sehr schwachen Spielabschnitten - übertriebenes und eher durchwachsenes Showprogramm - erwartungsgemäß durchwachsene Stimmung)
DSC01528 Photos with English Commentary:

Nachdem wir ein Jahr lang kein Spiel der Eisbären gesehen hatten, wollten wir im Zusammenhang mit einem Europa-Rekord gleich unser erstes Auswärtsspiel des Berliner Eishockeyclubs sehen. Die Skepsis meinerseits bezüglich eines solchen „Events“ sollte sich als noch zu zurückhaltend erweisen, da ich nicht mit der schlechten Leistung beider Teams, insbesondere der der Eisbären gerechnet hatte, sodass es 40 Minuten Eishockey des untersten professionellen Niveaus zu sehen gab und erst dann das zu erwarten gute Spiel.

Für schweinisch teure 29,50€ (die Ermäßigung von 3,50€ war schon lächerlich zu nennen) pro Karte in der Ecke des Oberranges – ein Preis, der mit der Nachfrage von Eventfans und nicht mit dem tatsächlichen Kostenaufwand der Veranstaltung im Zusammenhang zu stehen schien – bestellten wir natürlich schon Wochen vorher unseren Zugang zu diesem gehypten Event.

Schon über zwei Stunden vor dem eigentlichen Spiel gab es Eishockey zu sehen: zwei Altherrenmannschaften, ein Team von Lorenz Funk und das andere von Peter John Lee geleitet, traten gegeneinander an. Dass das ansehnliche Resultat von 4:4 dem sportlichen Zufall geschuldet war, glaubten auch nur die wenig erfahrenen Eishockeyfans. Aber immerhin hat es sich gelohnt, bei diesem Spiel ehemaliger Topakteure des deutschen Eishockeys zuzusehen.

Lohnend zuzuhören war es bei der Darbietung von „BossHoss“, die sehr gute Rockmusik einspielten und sogar [Conny mal den Text in den ~ nicht mitlesen ;-)] ~ eines der beschissensten international bekannten Lieder nach „One Day“ von Avidan welches das beschissenste überhaupt ist, das je geschrieben wurde: Hey Ya von OutKast ~ in eine gut hörbare Form brachten. Die andere Band, „Boots“, wirkte unprofessionell, kam nicht gut rüber und fiel gegenüber „BossHoss“ massiv ab. Noch nervender für die Ohren als „Boots“ waren nur der Sprecher und die Sprecherin, die meinten nach Vorbild US-amerikanischer Moderatoren herumplärren zu müssen. Die Stimmung hat das nicht wirklich angeheizt, da die Fans, die wirklich Stimmung gemacht haben, keine Aufforderungen solcher lächerlicher Clowns brauchen.

Erwartungsgemäß waren die eben erwähnten Eishockeyfans in der absoluten Minderheit. Es war erschreckend, dass außer einem großen Teil der etwa 6000 Berliner nur etwa 1000 Nürnberger Stimmung machten. Teilweise waren selbst diese 1000 Eishockeyfans völlig leise. Vielleicht auch resigniert, da die anderen knapp 40000 die auf ihrer Seite waren, nur LaOla und Klatschpappen unter „Stimmung“ verstanden. Erst beim „Oh wie ist das schön“ kurz vor Schluss sangen ein paar Leute mehr mit. Aber so ist das halt bei einem solchen „Event“ bei dem der Sport nur den Rahmen für Show bietet: die Hälfte des Publikums war noch nie bei diesem Sport und ein Viertel ist es nur selten und kann sich dann entsprechend doch nicht so mit den Teams identifizieren.

Was die größte Choreo im europäischen Eishockey anging, kann man immerhin festhalten, dass sie so misslungen nicht war. Schade, dass bei den rot-weiß-blauen Ponchos der Berliner solche Lücken klafften – siehe Bild von der Eisbären-Website http://www.eisbaeren.de/meldungen/winter-game-knapp-verloren/ – aber nach den ganzen Erklärungen des Clowns zu den weißen Klatschpappen, klappte immerhin das hochhalten dieser Dinger gut. Die Glitzerfahnen der Nürnberg Fans wirkten auch ganz ordentlich. DSC01601 Die Anfeuerungen während des Spiels ebbten auch in den Blöcken der eingefleischten Fans bald ab, wobei sie im Gästesektor nie ganz versiegten. Dass die Stimmung auch unter den Besuchern, die vor Betreten des Stadions wussten, dass beim Eishockey eine Scheibe mit Schlägern geschossen und kein Ball mit Füßen getreten wird, zunehmend verhalten erschien, hatte mit der Qualität des Spiels beider Teams zu tun.

Man kann einige Ausreden finden von wegen stumpfes Eis oder störender Regen, aber de facto waren beide Teams einfach schwach. Die ersten 20 Minuten sahen ein hin und her plätscherndes Spiel mit vereinzelten Torschüssen, die aber kaum einmal vom Goalie vereitelt werden mussten, da diese meist den Kasten verfehlten. So ging es folgerichtig 0:0 in die Pause. Eine Schande, dieser Hype um so ein Gegurke!

Das zweite Drittel war eigentlich noch schlechter, obwohl BossHoss mit dem zweiten Auftritt noch mal die Stimmung etwas anhob. Endlich fielen auch mal Tore. Die Nürnberger hatten sich merklich mehr Chancen erspielt – was bei so einer schwachen Leistung des Gegners auch nicht weiter schwer ist, der hinten dauernd alles offen ließ, sodass die Eistiger Konter fuhren – und kamen auch zum erlösenden 1:0 nach mehr als der Hälfte der Spielzeit. Die erste wirkliche gute Aktion des ganzen Spiels war der hervorragende Schlagschuss von Busch, Sekunden vor Ende des zweiten Drittels, zum Augleich.

Nach dem zweiten Auftritt von „Boots“, der noch schlechter war als der erste – wieso haben die eigentlich das „Sweet Caroline“ für diesen lächerlichen Chor gesungen?! – wurde plötzlich an den tollen Treffer von Busch angeknüpft. Die Nürnberger gingen wieder in Führung und konnten in einem offenen Schlagabtausch nach erneutem Ausgleich der Berliner das Spiel mit zwei weiteren Treffern für sich entscheiden. Nach dem erst per Videobeweis ersichtlichen Treffer zum 4:3 vergab Berlin noch die letzte Chance und zeigte sich als fairer Verlierer. Insgesamt nur 12 Strafminuten von den strengen Schiris (für beide Teams zusammen): für die DEL extrem fair!
DSC01633 Was als Fazit bleibt, ist dass die Überschrift auf der Website der Ice Tigers „Mega-Event mit zufriedenen Gesichtern“ sehr vielsagend ist. Allerdings versteht nur der Fan, der sich ganz gut oder sehr gut mit Eishockey auskennt, was hinter so einer Zeile – vom Autor sicher nicht beabsichtigt – wirklich steckt: Da BossHoss trotz ihrer Deutschkenntnisse dauernd beim albernen Ami-Englisch blieben, ein passendes Zitat im britischen Englisch gegen diese Ice-Tigers-Überschrift: „much ado about nothing“.

Ein bis auf das letzte Drittel schwaches Spiel, eine durchwachsene Show, allenfalls mittelmäßige Stimmung und ein alberner Hype um ein Showevent bei dem der Sport schon fast in den Hintergrund rückt und von den meisten Zuschauern nur besucht wurde, um mal Teil eines „coolen Mega-Events“ zu seien, ohne wirklich Interesse am Eishockey zu haben oder Interesse jemals in eine Eissporthalle zu einem Spiel der DEL oder anderer Ligen zu gehen. Das ganze natürlich für horrende Preise und penetrante Werbung: Mehr als 26,50€ bzw. 29€ haben wir beide nur mal für sehr gute Plätze in der Mitte der Haupttribüne des Wellblechpalastes für Eisbären gegen Hannover Scorpions bezahlt, mehr Werbung als von Schmuckunternehmer (also quasi „Großjuwelier“) Thomas Sabo, der den bankrotten und v.a. von Bionorica (Stichwort: Sinupret) herab gewirtschafteten Club übernahm um so neben einer guten Tat für das Nürnberger Eishockey auch eine gute Tat für seine Werbemöglichkeiten zu tun, habe ich auch noch nicht gesehen. Mich wundert, dass neben einigen mehrminütigen Werbeeinblendungen und unübersehbaren Bannern, nur der ganze Club, die „Thomas Sabo“ Ice Tigers und die „Thomas Sabo“ Eiscrew (lächerliche Cheerleader) von ihm benannt wurden. Mensch Thomas! Da fehlen die „Thomas Sabo-Eismaschine“ und der „Thomas Sabo-Familienblock“! Und was ist mit dem „Thomas Sabo-Bully“ oder dem „Thomas Sabo-Plexiglas“? Die berühmte Thomas Sabo-Eckfahne gibt es ja beim Eishockey leider nicht, obwohl die Nutella sicherlich gerne mal einführen würde, um Manni Breuckmann zu ärgern...

Wie den Bildern zu entnehmen ist, hat sich bald mehr als der Besuch des Spiels der Besuch der Stadt Nürnberg gelohnt. Mal abgesehen vom architektonisch wie historisch interessanten Reichsparteitagsgelände mit dem Zeppelinfeld (ob ich mir dort nicht doch mal noch ein Spiel dieser beschissenen Sportart „American Football“ angucke?) gibt es auch in der Altstadt Interessantes zu sehen. Eine tolle Burganlage, mehrere sehenswerte Kirchen (besonders St. Sebaldus), imposante Brückenbauten und vereinzelte Fachwerkhäuser machen Nürnberg zu einer der schöneren Städte Deutschlands, wobei es aufgrund der sichtbaren Kriegszerstörungen (heute freilich nur noch anhand der Bausünden und primitiven Betonersatzbauten erkennbar) nicht für einen Platz unter den sehenswertesten 20 deutschen Städten reicht... DSC01478 Statistik:
Grounds: 842 (heute 1 neuer; diese Saison: 74 neue)
Sportveranstaltungen: 1.686 (heute 1, diese Saison: 109)
Tageskilometer: 570 (570km Auto)
Saisonkilometer: 25.850 (24.260 Auto/ 1.460 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 50 Bahn, Bus, Tram/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 12 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 336