Spielvereinigung Greuther Fürth 1903 |
0 : 2 (0:1) |
Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900 |
-
Datum: Sonntag, 24. August 2025 – Beginn: 13.30 -
Tore: 0-1 31. Therkelsen, 0-2 90.+5 Tolkin -
Verwarnungen: Hrgota, Dehm, TW Boevink, Trainer Kleine (Fürth); Knudsen,
Komenda, Bernhardsson, Zec, Rosenboom, Davidsen, Müller (Kiel) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportpark Ronhof (Kap. 16.625, davon 8.500 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: a) 2nd Bundesliga: Greuther Fürth vs. Holstein Kiel c)
Upper Bavaria: Munich, Aufkirchen, Andechs etc. |
Drei Arbeitskollegen hatten mir vorgeschlagen, sie auf einer
ambitionierten mehrtätigen Radtour zu begleiten. Klar! Überstunden abgebaut
und Mittwoch nach der Arbeit mit denen nach München runter. |
Am Donnerstag fuhren wir nach Starnberg auf einen kostenlosen
Parkplatz und dann per Rad trotz Dauerregens via Kloster Andechs, teils an
der Ammer entlang, durch Weilheim, hoch nach Böbing und Rottenbuch – die beiden
Dörfer hatten besonders sehenswerte Kirchen – runter nach Roßhaupten und
Füssen, wo wir eine Ferienwohnung für eine Nacht nahmen. |
Freitag mit Blick auf Neuschwanstein los, durch die Füssener
Altstadt, hoch zum Lechfall und in Weißenhaus nach Österreich rein. Die Radwege
sind zumindest in Tirol zumeist scheiße, da oft nicht asphaltiert und ständig
ein Umweg im Vergleich zur Autostraße. Eine Strecke, die auf Bundes-/
Landesstraßen 50km lang ist, ist auf den vorgesehen Radwegen mindestens 55km
lang. Die meisten Straßen außerorts sind nicht für Radfahrer vorgesehen,
andererseits sind auch Forstwege oft gesperrt. Hinzukommt, dass manche fürs Radfahren
freigegebene Wege eine Wintersperre von Anfang November bis Ende März haben;
egal ob unbefahrbar durch Tiefschnee oder frei bei 10 Grad und Sonne.
Österreich ist echt kein Fahrradland... Aber die Tour an Reutte vorbei und hoch zur Ehrwalder Alm und
runter nach Seefeld war schon sehr lohnend. Einfach eindrucksvolle Landschaft
da hinter der Zugspitze und immer wieder schöne Kapellen, Kirchen und auch
mal eine Burg. Um das Tagesziel zu schaffen, gab es aber keine ausführlichen
Besichtigungen. In Seefeld waren sowohl Unterkunft als auch Restaurant
unverhältnismäßig teuer. |
Am Samstag ging es überwiegend den Isarradweg entlang, welchen
wir erst zwischen Bad Tölz und Wolfratshausen verließen, nach Starnberg und
am Ende München zurück. Der Isarradweg ist in Österreich unter aller Sau und
auch in Bayern immer wieder grob geschottert, versifft oder eigentlich nur
mit Mountainbike befahrbar. Je weiter weg von der Quelle, desto besser wird
er allerdings. Insgesamt gesehen eine lohnende Radtour mit klasse Begleitung,
für meinen Geschmack aber zu wenig Sights und Sportgucken und dafür viel zu
viel unnötige Materialbelastung des Rades. Hätte ich gewusst, wie beschissen
in Bayern und v.a. Österreich viele Wege sind, hätte ich das Mountainbike
genommen... |
Am Sonntag noch mal super Frühstück im H2 Hotel in München,
welches Preis-Leistungs-mäßig sehr überzeugte. In der Provinz war es viel
teurer als hier in München! Dann gab es auf der Rückfahrt noch einen für
Groundhopping genutzten Zwischenstopp in Nürnberg. Noch mal die Räder raus
aus dem Wagen und ab ins benachbarte Fürth. Sehr schöne kleine Altstadt mit
teilweise schieferverkleideten Fachwerkbauten. Die Tickets waren mit 45€ natürlich schweineteuer, da ich freie
Sicht und Fotomöglichkeiten habe wollte und das geht im baulich interessanten,
aber zusammengewürfelten Ronhof nur auf der Haupttribüne. Sowohl Stadion als
auch Verein haben eine lange und interessante Geschichte – der heute eher
unbedeutende Provinzclub hatte im Kaiserreich eines der besten Stadien. Am besten liest man sich mal den ganzen Wikipedia-Artikel durch, der sehr informativ ist! Sehr schmackhaft war übrigens die Essensversorgung mit riesigen Brezeln und
Nürnberger Currywurst. Catering und Einlasskontrollen waren wirklich
freundlich, sympathisch auch der Stadionsprecher mit seinem behinderten
Assistenten. Die Ultras auf der Nordseite, welche ja wieder SpVgg Fürth (ohne Greuter) heißen wollen,
machten ebenso Stimmung wie der aktive Teil der gar nicht so wenigen
Gästefans aus Kiel. Insgesamt kann ich den Besuch in Fürth wirklich empfehlen
vom ganzen Drumherum! Nicht ganz so überzeugt hat aber die Mannschaft, denn die hatte
insgesamt mehr Chancen als Holzbein Kiel, doch die Gäste gingen nach einer
halben Stunde in Führung, als sie Torwart und Abwehrspieler im Strafraum
austanzten und gewannen am Ende 2:0, da der Torwart in der Schlussminute nach
vorne eilte, dem Gegenüber in die Arme köpfte und der Kieler dann eben einen
Konter einleitete, der ins leere Tor abgeschlossen wurde. Ein kurioses Ende! Radfahren in Nürnberg und Fürth war übrigens OK, normaler
großstädtischer Bereich, in dem man viele Radwege, teils abseits der Autostrecken
durch Parks oder entlang der Pegnitz geführt wird und Wegweiser und alles
hat, besonders voll war es auch nicht, auch konnte man sehr gut das Rad abschließen
vorm Stadion – aber auffällig waren die gefühlt alle 100 Meter aufgemachten
Baustellen. Selten so viele Behinderungen durch Baustellen erlebt, wie in
Fürth! Tolle Tour mit den Jungs, nächstes Jahr hoffentlich wieder – aber
sicherlich nicht durch die Alpen... |
Statistik: - Grounds: 3.867 (1; diese Saison: 27 neue) - Sportveranstaltungen: 5.410 (1; diese Saison: 35) - Tourkilometer: 1.560km (1.230km Auto, 330km Rad) - Saisonkilometer: 5.060 (4.170 Auto, davon 0 Mietwagen/ 890
Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 55 [letzte
Serie: 22, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 243 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020] |
Freitag, 29. August 2025
W3.0243II: Radtour in den Alpen und zum Abschluss 2. Bundesliga in Fürth
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