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Montag, 27. Februar 2012

W291V: Handballsonntag in Ostsachsen – 3 Spiele, 3 Ligen, 3 Orte, 3 Sporthallen, 3 Platzverweise und 170 Tore

SG Strahwalde 28:27 SV Rot-Weiß Sagar
Datum: Sonntag, 26. Februar 2012 – Anwurf: 10.30
Wettbewerb: Ostsachsenliga (7. Handballliga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 28:27 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 13:12
Tore: Strahwalde 28 (davon in Überzahl 2, in Unterzahl 5 u. 3 von 5 Siebenmeter, größter Vorsprung 5 Tore: 24-19); Sagar 27 (davon in Überzahl 6, in Unterzahl 0 und 2 von 2 Siebenmeter, größter Vorsprung 1 Tor: 0-1, 1-2, 2-3)
Gelbe Karten: Nr. 9, 13, ? (Strahwalde); Nr. 4, 11, 27, Co-Trainer (Sagar)
Zeitstrafen: 2x Nr. 13, 1x Nr. 2, 3, 7 (Strahwalde = 10 Minuten); Nr. 4, 11 (Sagar = 4 Minuten)
Disqualifikationen: Rote Karte nach Spielschluss für Nr. 27 von Sagar wegen Schiedsrichterbeleidigung
Spielort: Sport- und Mehrzweckhalle Niederoderwitz (Kap. 150, davon 50 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon Gästefans: ca. 7)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Packendes Spiel mit völlig überraschendem Ausgang – aber für Bezirksliga waren Spielqualität und Tempo sehr dürftig)

Ostsächsischer SV Zittau 31:27 Radeberger SV II
Datum: Sonntag, 26. Februar 2012 – Anwurf: 13.00
Wettbewerb: Ostsachsenklasse (8. Handballliga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 31:27 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 17:15
Tore: OSV 31 (davon in Überzahl 4, in doppelter Überzahl 1, in Unterzahl 3, u. 7 von 8 Siebenmeter, größter Vorsprung 6 Tore: 11-5); RSV II 27 (davon in Überzahl 4, in Unterzahl 3, in doppelter Unterzahl 1 und 0 von 1 Siebenmeter, größter Vorsprung 1 Tore: 18-19)
Gelbe Karten: Nr. 4, 9, 13 (OSV); Nr. 4, 13 (RSV II)
Zeitstrafen: 2x Nr. 8, 1x Nr. 13 (OSV = 6 Minuten); 3x Nr. 5, 2x Nr. 8, 13, 1x Nr. 10, ? (RSV II = 18 Minuten)
Disqualifikationen: Nr. 5 Radeberg in 59. Minute nach dritter Zweiminutenstrafe
Spielort: Sporthalle Kantstraße Zittau (Kap. 280 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 60 (Gästefans: ca. 10)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Furioser Beginn, einige Durchhänger aber insgesamt doch gutes Spiel)

SV Kondensatorenwerk Görlitz 31:26
HV Haselbachtal Gersdorf Bischheim Kamenz
Datum: Sonntag, 26. Februar 2012 – Anwurf: 17.00
Wettbewerb: Sachsenliga (5. Handballliga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 31:26 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 15:9
Tore: Radim Vanek 9, Hiroki Kuwano 8, Marco Brendler 5, Fabrice Türkowsky 4, Markus Noack 4, Eric Besser-Wieke 1 (Koweg = 31, davon in Überzahl 7, in doppelter Überzahl 2, in Unterzahl 1, u. 2 von 4 Siebenmeter, größter Vorsprung 8 Tore: 17-9); k.A. (HVH = 26, davon in Überzahl 3, in doppelter Überzahl 1, in Unterzahl 4, u. 5 von 7 Siebenmeter, größter Vorsprung -/- bestenfalls 0, bei 1-1, 3-3, 7-7, 8-8)
Gelbe Karten: Marco Brendler, Robert Meißner, Radim Vanek (Koweg); Nr. 2, Trainer (HVH)
Zeitstrafen: Radim Vanek, Eric Besser-Wilke, Fabrice Türkowsky, Marco Brendler, Marcus Noack (Koweg = 10 Minuten); 3x Nr. 17, 2x Nr. 4, 1x Nr. 7, 15 (HVH = 14 Minuten)
Disqualifikationen: Nr. 17 Kamenz in 59. Minute wegen 3. Zeitstrafe
Spielort: Jahnsporthalle (Kap. 470 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 450 (Gästefans: ca. 25)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Durchweg gutes, von Görlitz überlegen geführtes Spiel)
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Photos and English Version:

Am Sonntag machten wir uns früh gen Osten auf. Es standen drei Handballspiele in drei verschiedenen Hallen in drei Ortschaften im Landkreis Görlitz an. Vorweg: es haben sich alle drei Spiele gelohnt, in jedem der Spiele fielen mehr als 50 aber weniger als 60 Tore und in jedem Spiel sah ein Spieler die rote Karte.

Die Handballtour begann um 10.30 in Niederoderwitz bei Herrnhut in der Nähe von Zittau. Die dortige Halle liegt an der Durchgangsstraße und ist von außen ganz ansehnlich gestaltet, doch von innen optisch etwas misslungen. Man sieht allerdings auf den ebenirdisch aufgestellten Turnbänken genug und auch die Stehplätze zwischen den dicken Balken sind OK. Ich habe aber schon schönere Hallen gesehen, als dieser wirklich komische Kasten...

Außer dem TSV Niederoderwitz spielt in dieser Halle auch die SG Strahwalde aus dem 12km nördlich gelegenen 700 Einwohner Dorf. Mit 0 Punkten und 275:466 Toren sind sie Vorletzter, da TSV Niesky zurückgezogen hat. Der heutige Gegner war entsprechend auf einen leichten Sieg eingestimmt: doch Sagar, nahe an Krauschwitz bei Weißwasser gelegen und ebenfalls kaum mehr als 700 Einwohner, die knapp hinter SC Hoyerswerda auf Rang 2 liegen, verkackten es furios...

In einem langsamen und trotzdem von den Schiedsrichtern nicht gerade souverän geleiteten Spiel, das neben haarsträubenden Ballannahmen und Fehlpässen auch schnelle Konter und herrliche Tore zu bieten hatte, lag Strahwalde nach dem dritten Ausgleichstreffer zum 3:3 nur vorne. Bei Pause mit einem Treffer, Mitte der zweiten Hälfte, in der Sagar mit Meckern aufgrund ihrer unterirdischen Leistung anfing, sogar mit bis zu 5 Toren. Strahwalde kämpfte und wollte den ersten Punktgewinn, doch technische Fehler wie Mängel in der Ballannahme sollten das ganze Spiel noch einmal fast kippen. In der Schlussphase stand es dauernd unentschieden, ehe es wenige Sekunden vor Abpfiff nach Abwehr durch den Kreis Siebenmeter gab. Der war verständlicherweise umstritten, doch wenn ich als Zweitplatzierter gegen den punktlosen (Vor-)Letzten nicht gewinne, bin ich selber Schuld! Der 27er von Sagar schien nicht ganz sauber zu sein, da die Schiedsrichter anzupöbeln: der Vollpfosten handelte sich noch eine sinnlose wie auch berechtigte rote Karte nach Spielschluss ein. Einige andere Sagar-Leute maulten die streckenweise unsicheren, aber weder Sagar noch Strahwalde benachteiligenden Schiris noch im Gang voll. So was hinterlässt natürlich einen echt guten Eindruck...
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Weiter ging es nach Zittau mit kurzem Sightseeing für Anja, die die Stadt noch nicht kannte. Das sehenswerte Umland war heute natürlich nicht mehr drin. Aber sehenswert ist auch die Spielstätte des Ostsächsischen SV Zittau: in der Sporthalle Kantstraße wird dem Ball hinterher gejagt. Diese Halle ist ein feiner Kasten, der eine sehr ungewöhnliche aber hervorragend gestaltete Holztribüne hat. Vier Reihen feinste Holzbänke direkt am knapp bemessenen Spielfeld! Die Wände sind sandgelber Backstein, die hohen Fensterfronten hervorragend mit ausgeblichenen blauen Vorhängen abgedeckt und sogar als Dreifelderhalle kann man die Sporthalle nutzen: dazu muss man nur die gardinenartigen Trennwände (ebenfalls in bleichem Blau) hervorziehen. Eine richtig schöne Halle!

Unterhalb der Ostsachsenklasse gibt es nur wenige Vereine, die sich auf 3 Ligen in 2 Ebenen verteilen. Für Sachsen ist das ein sehr dünnes Handballangebot! In dieser Ostsachsenklasse steht Zittau wie die Radeberger Reserve im Mittelfeld und liegt nur einen Punkt vor denen. 1,50€ sind zu hoch für die Klasse – alles über 1€ ist wirklich unangemessen. In Niederoderwitz konnte man den Betrag von 1,50€ ja noch gerade so einsehen. Aber dafür bekam man ein etwas besseres Spiel geboten als zuvor in Oderwitz.

Die beiden Teams begannen furios, wobei Radeberg schnell zurückstecken musste und Zittau mit bis zu sechs Toren davonzog. Leider hielten sie das hohe Tempo nicht durch: mit dem dünnen Kader (auch trotz und gerade wegen des jungen Alters der allermeisten Akteure des OSV) auch kein Wunder. Bis zur Pause verteidigten sie nur einen knappen Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel gerieten sie sogar zwei Mal in Rückstand, doch konnten durch einen Schlussspurt mit höherer Trefferquote doch noch einen 31:27-Sieg feiern. Insgesamt war er auch absolut verdient, da sie den schöneren Handball spielten und sauberer agierten. Einige Spieler der Gäste traten ziemlich daneben auf: die dritte Zeitstrafe gegen den 5er kam noch ziemlich spät und der 13er hätte auch runtergeschickt werden können bei seinen heftigen Fouls. Leider muss ich den Schiedsrichter in diesem Zusammenhang auch bescheinigen, keine gute Leistung abgeliefert zu haben: der grauhaarige lag dauernd daneben und der Kollege konnte ihn ja nicht dauernd verbessern – und wenn, dann war es teilweise auch nicht richtig. Für Sachsen lieferten die beiden eine schwache Leistung ab – das war ja gerade einmal sachsen-anhaltischer Durchschnitt!
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Besser aber auch nicht fehlerfrei war die Leistung der Unparteiischen in Görlitz. Dieses Spiel sollte der Höhepunkt des Tages sein. Erst einmal zeigten wir Anja noch die herrliche Görlitzer Altstadt und stellten mit Erschrecken fest, dass mittlerweile jedes zweite Lokal leer steht – etwas anderes als ein Dönerimbiss war nicht zu finden um 16 Uhr. Über die Jahnsporthalle musste ich allerdings nicht erschrecken: dies ist einer der 2000er Jahre Bauten, der geschickt gestaltet wurde ohne jede Sichtbeeinträchtigung durch Balken oder so einen Scheiß. Die rückwärtige Fensterfront und die Holzbänke sind sehr stilvoll, wenn auch ein wirklicher architektonischer Knaller etwas anderes ist. Aber richtig interessant ist ja die kleine Sukkulenten- und Gummibaumsammlung auf der Empore wo der Kassenwart die 4€ (Studenten, Schüler u.a. 2€) Eintritt erhebt: einer der 50cm hohen Crassulabäume blühte sogar!

Zum Spiel der Sachsenliga fand sich ein absolut oberligataugliches Publikum (zahlreich mit 450, aber ziemlich wenig Stimmung, da Trommeln und Ratschen mit ihrem gleichförmigem Lärm alles andere erstickten) ein. Koweg (Kondensatorenwerk Görlitz) ist als 3. hinter Glauchau und Grubenlampe Zwickau und auch noch mit Aufstiegschancen – doch zwei Halbprofis im Kader reichen halt nicht unbedingt, um den Weg in die MOL zu finden. Kamenz hingegen ist als 9. nahe am Abstiegsbereich und muss aufpassen, dass sie Pulsnitz nicht in die Verbandsliga folgen.

Die Spieler aus dem Haselbachtal waren auch das ganze Spiel über unterlegen und mussten den schnelleren Angriffsreihen der Görlitzer oft den Vortritt lassen. Vor der Pause waren es bis zu 6, nach der Pause sogar bis zu 8 Tore Unterschied. Mitte des zweiten Spielabschnittes gelang Kamenz noch mehrfach zu verkürzen, doch am Ende waren es immerhin fünf Tore fürs Koweg. Viele herrliche Treffer (meistens von Görlitzer Seite) müssen ebenso erwähnt werden, wie viele unsaubere Aktionen am Kreis (fast immer von Kamenzer Seite). Dass es auch hier einen Platzverweis gegen die Gastmannschaft gab, verwunderte nicht. Viel eher war verwunderlich, dass dem 17er nicht schon lange zuvor der unmögliche 4er folgte. Der Kamenzer wurde von einem Fan so nett als „dicke, bärtige Frau“ beschrieben – und so spielte er auch: unsauber am Kreis und dann scheinheilig rumzicken, als hätte sie, äh: er, nichts gemacht. Für das dauernde Reklamieren und hämische Beifallklatschen hätten die Unparteiischen in nach 45 Minuten runterstellen MÜSSEN.

Aber alles in allem war das nicht so wichtig und viel mehr muss hervorgehoben werden, dass in drei recht guten Handballspielen drei Mal die bessere und sympathischere Mannschaft die Nase vorn hatte!

Vom Parkplatz kamen wir im Gegensatz zu den Tattagreis, der zeigte, dass er mit Autofahren aufhören sollte, nachdem er beim Zurückstoßen einen anderen Wagen rammte uns sich und dem anderen eine leichte Schramme verpasste (natürlich fuhr die dumme Sau gleich weiter), ohne Probleme weg. Nachdem wir in Zgorzelec noch volltankten bis der Tank fast überlief – bei einem Literpreis von 1,36€ für Benzin ist das doch klar: die geistesgestörten Preistreiber haben es in Deutschland ja mittlerweile auf über 1,60€ gebracht, sodass man im Schnitt mehr als 0,25€ pro Liter spart, bei einer Tankfüllung eines Dacia Sandero Stepway also über 10€; leider muss man aber auch sagen, dass für viele Polen diese Spritpreise (Diesel ist noch etwas teurer) noch schwerer zu tragen sind, als für Deutsche die deutschen Preise – fuhren wir wieder heeme...
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Statistik:
Grounds: 710 (heute 3 neue; diese Saison: 116 neue)
Sportveranstaltungen: 1.476 (heute 3, diese Saison: 162)
Tageskilometer: 580 (580 Auto)
Saisonkilometer: 32.180 (23.590 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 1.980 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 35
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 291

Donnerstag, 12. Januar 2012

W284IV: Leuna mit fünf Siegen zur Finalrunde – und: Ausgleich in Delitzsch bei 59.53!

Hallenkreismeisterschaft Saalekreis, Zwischenrunde
Datum: Sonntag, 8. Januar 2012 – Beginn: 8.00
Wettbewerb: Zwischenrunde der Hallenfußballkreismeisterschaft des Saalekreises, Turniergruppe 5
Teilnehmer aus: Landesklasse (8. Liga, 3. Amateurliga), Kreisoberliga (9. Liga), 1. Kreisklasse (11. Liga), 2. Kreisklasse (12. Liga) und 3. Kreisklasse (13. und unterste Liga)
Qualifiziert für Endrunde: TSV Leuna 1919 (Landesklasse)
Spielort: Sporthalle Querfurt (Kap. 400 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 15 Leunaer, 10 Braunsbedraer, 10 Dürrenberger, je 3-4 Schafstädter, Barnstädter und Gatterstädter)
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Seit Jahren das beste Hallenfußballturnier was ich gesehen habe! Flotte Spiele, prima Tore und die ein oder anderen Emotionen...)
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Photos and English Version:

Die Tabelle:
1. TSV Leuna 1919 (Landesklasse) ...... 14:3 / 15
2. SV Braunsbedra III (2. Kreisklasse) 18:10 / 10
3. E. Bad Dürrenberg (1. Kreisklasse) .. 13:10 / 8
4. Germ. Schafstädt (Kreisoberliga) ....... 13:8 / 7
5. SV Barnstädt (Kreisoberliga) ........... 10:14 / 3
6. Gatterstädter SV (3. Kreisklasse) ....... 0:23 / 0

Die Ergebnisse:
Leuna 3:0 Gatterstädt
Barnstädt 2:3 Bad Dürrenberg
Schafstädt 1:2 Braunsbedra
Leuna 2:1 Barnstädt
Braunsbedra 8:0 Gatterstädt
Bad Dürrenberg 1:1 Schafstädt
Braunsbedra 0:3 Leuna
Gatterstädt 0:3 Bad Dürrenberg
Barnstädt 2:5 Schafstädt
Bad Dürrenberg 4:4 Braunsbedra
Gatterstädt 0:3 Barnstädt
Schafstädt 0:3 Leuna
Barnstädt 2:4 Braunsbedra
Leuna 3:2 Bad Dürrenberg
Schafstädt 6:0 Gatterstädt

Turnier-Statistik:
Anzahl der Tore: 68 in 15 Spielen
Torschnitt: 4,5 Treffer pro Spiel
Anzahl der Strafen: 10 Strafminuten, 1 Rote Karte (2 Minuten + 1 Rote Karte Schafstädt, 4 Min. Bad Dürrenberg, 2 Min. Braunsbedra, 2 Min. Barnstädt, keine Strafen für Leuna und Gatterstädt)
Torreichste Spiele: Braunsbedra 8:0 Gatterstädt und Bad Dürrenberg 4:4 Braunsbedra
Torärmstes Spiel: Schafstädt 1:1 Bad Dürrenberg
Häufigstes Ergebnis: 3-0 bzw. 0-3; 5x in 15 Spielen
Bestes Spiel: Leuna 2:1 Barnstädt (8,0/10)
Schwächstes Spiel: Gatterstädt 0:3 Barnstädt (5,0/10)
Größte Fangruppe: TSV Leuna (15 von ca. 50 Zuschauern)

Torschützen für den TSV Leuna:
3x Rene Lorber, 3x Ronny Wenzel, 3x Toni Feist, 3x Nino Hammerschmidt, 1x Jens Heinecke, 1x Christian Sporbert
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Die Spiele im Einzelnen:
Insgesamt wusste das Turnier mit seinen 15 Partien (je 1x12 Minuten) durch die hohe Anzahl sehenswerter und spannender Spiele mit schönen Toren und dem nötigen Kampfgeist bei vielen Mannschaften sehr zu überzeugen. Der Status dieses Turniers ist übrigens, da sich der Sieger für die Finalrunde qualifiziert, in einem zusammengesetzten Substantiv mit acht Elementen und 62 Buchstaben zu beschreiben: es ist ein
„Hallenfußballkreismeisterschaftsfinalrundenqualifikationsturnier“ ...
Vorab; die Teilnehmer sind im richtigen Fußball, also auf dem Feld, folgendermaßen platziert: Leuna ist in der Landesklasse 4., Barnstädt in der Kreisoberliga 6., Schafstädt in der Kreisoberliga 12. von 16, Bad Dürrenberg ist Spitzenreiter der 1. Kreisklasse Staffel 1, Braunsbedra III alias Großkayna I Tabellenführer der 2. Kreisklasse Staffel 1 und schließlich SV Gatterstädt in der 3. Kreisklasse nur 9. von 11. Dass Gatterstädt Letzter wurde und Leuna Erster verwunderte da nicht so sehr, doch das Abschneiden der Kreisoberligisten war auffällig schwach.

TSV Leuna 1919 3:0 Gatterstädter SV 1952
(Spiel 1, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Leuna brauchte eine Weile um sich gegen die verständlicherweise sehr defensiv eingestellten Underdogs einzuschießen. Nach der Hälfte der Spielzeit gelang ein erster Treffer, dem zwei weitere zu einem lockeren Auftakt in einem sehenswerten Spiel folgten.
Tore: 1-0 6. Feist, 2-0 9. Heinecke, 3-0 10. Hammerschmidt
Strafen: keine

SV 46 Barnstädt 2:3 SV Eintracht Bad Dürrenberg
(Spiel 2, Unterhaltungswert: 7,5/10)
Zusammenfassung: Bad Dürrenberg ging mit dem ersten Torschuss in Führung und Barnstädt glich gleich vom Anstoßpunkt per Weitschuss aus. Was ein Beginn! Danach ließen sich die Favoriten vom SV 46 noch die Führung nehmen und verloren 2:3.
Tore: 0-1 (1.), 1-1 (1.), 2-1 (5.), 2-2 (6.), 2-3 (10.)
Strafen: keine

SV Germania Schafstädt 1:2 SV Braunsbedra III
(Spiel 3, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Trotz schneller Führung verlor auch hier der überschätzte Kreisoberligist mit einem Treffer. Großkayna I bzw. Braunsbedra III spielte einfach auch den schöneren Fußball!
Tore: 1-0 (2.), 1-1 (8.), 1-2 (10.)
Strafen: keine

TSV Leuna 1919 2:1 SV 46 Barnstädt
(Spiel 4, Unterhaltungswert: 8,0/10)
Zusammenfassung: Ein richtig schönes, schnelles und spannendes Spiel! Nach schneller Führung für den Klassentieferen, waren Sporbert und Lorber mit zwei herrlichen Treffern zur Stelle.
Tore: 0-1 2. Mikat, 1-1 5. Sporbert, 1-2 10. Lorber
Strafen: keine

SV Braunsbedra III 8:0 Gatterstädter SV 1952
(Spiel 5, Unterhaltungswert: 6,0/10)
Zusammenfassung: Braunsbedra nahm Gatterstädt nach allen Regeln der Kunst auseinander – die Tore wurde mal locker heraus gespielt, mal richtig reingezimmert. Starke Leistung der Großkaynaer!
Tore: 1-0 (1.), 2-0 (2.), 3-0 (3.), 4-0 (3.), 5-0 (7., Unterzahl), 6-0 (9.), 7-0 (9.), 8-0 (11.)
Strafen: 2 Minuten für Braunsbedra

SV Eintracht Bad Dürrenberg 1:1 SV Germania Schafstädt
(Spiel 6, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Ein wirklich spannendes und ausgeglichenes Spiel. Schafstädt glich in der letzten Minute noch einen 1:0-Rückstand aus, nachdem sie wenige Minuten zuvor einen klaren Handstrafstoß verweigert bekamen. Mit der Härte des Spiels hatten die Schiedsrichter – bei zwei der unparteiischen Sportkameraden wunderte mich das auch überhaupt nicht! – einige Probleme. Doch richtig Härte kam erst durch den Hammelhausener Dorfdepp mit der 10 hinein: der fing nach Abpfiff, statt sich über den späten Ausgleich zu freuen, grundlos eine zünftige Streiterei an. Für den Griff an die Gurgel, der wirklich alle Spieler beider Teams zum hektischen Aufspringen und Rudelbilden bewegte, wurde er auch mit Recht für den Rest des Turniers an die Seite verbannt. Der Tumult steigerte den Unterhaltungswert des Spiels, für das ich eigentlich nur 6,0/10 veranschlagt hatte, noch einmal ungemein – so was wollen wir doch auch sehen, auf den Sportplätzen und in den Hallen! Na... wo bleibt der MZ-Artikel, Frau Losack?!
Tore: 1-0 (4.), 1-1 (12.)
Strafen: 4 Minuten für Bad Dürrenberg, 2 Minuten und 1 Rote Karte (= Turnierausschluss für betreffenden Spieler) für Schafstädt

SV Braunsbedra III 0:3 TSV Leuna 1919
(Spiel 7, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Großkayna hielt lange prima mit und zwang Torwart Lenzen zu der ein oder anderen Abwehr, doch drei Tore in drei Minuten zogen Braunsbedra/ Großkayna den Nerv. Feist mit einem Doppelschlag, wobei der erste Treffer sehr billig war: Braunsbedra diskutiert über eine Freistoßentscheidung, der Schiri hat schon freigegeben und Schimpf und Feist stürmen einfach aufs Tor zu – Matti auf Toni: 1-0. Natürlich regten die Kreisklassekicker sich darüber auf, aber wenn man nur rummault anstatt aufmerksam zu spielen, braucht man sich über so billige (und auch noch völlig regelkonforme) Gegentore nicht zu wundern! Kaum eine Minute später hämmerte Feist auch einen zweiten Treffer halbhoch ins lange Eck – das war dann ein richtig herrlicher Treffer und völlig anders als das Führungstor! Hammerschmidt legte mit dem nächsten Hammer-Schuss gleich zum 3:0 nach. Die Großkaynaer maulten nach Abpfiff immer noch die nicht immer souveränen, aber nie völlig daneben liegenden Unparteiischen voll. Richtig lächerlich – insbesondere der Spieler mit der Nr. 11!
Tore: 0-1 8. Feist, 0-2 9. Feist, 0-3 10. Hammerschmidt
Strafen: keine

SV Gatterstädt 1952 0:3 SV Eintracht Bad Dürrenberg
(Spiel 8, Unterhaltungswert: 5,0/10)
Zusammenfassung: Ein souveräner aber nicht sonderlich sehenswerter Sieg des SV Eintracht.
Tore: 0-1 (6.), 0-2 (7.), 0-3 (10.)
Strafen: keine

SV Barnstädt 2:5 SV Germania Schafstädt
(Spiel 9, Unterhaltungswert: 6,0/10)
Zusammenfassung: Schafstädt hatte sich erwartungsgemäß eingekriegt und zeigte nun ein gutes Spiel gegen den nach wie vor ziemlich überforderten SV Barnstädt.
Tore: 0-1 (2.), 1-1 (2.), 1-2 (7.), 1-3 (8.), 1-4 (10.), 2-4 (10., Unterzahl), 2-5 (11., Überzahl)
Strafen: 2 Minuten SV Barnstädt

SV Eintracht Bad Dürrenberg 4:4 SV Braunsbedra III
(Spiel 10, Unterhaltungswert: 7,5/10)
Zusammenfassung: Wieder ein sehr sehenswertes Spiel der Bad Dürrenberger! Das war auch ein Spiel der Doppelschläge: auf das 1-0 folgte das Braunsbedraer 1-1 noch in derselben (ersten!) Spielminute. In der zweiten ging Braunsbedra in Führung und nur 30 Sekunden später glich Großkayna aus. So ging es munter weiter mit je zwei Treffern in der 7. und der 11. Minute, bis bei der Schlusssirene dann vier Tore bei beiden Seiten standen.
Tore: 1-0 (1.), 1-1 (1.), 1-2 (2.), 2-2 (3.), 3-2 (7.), 3-3 (7.), 4-3 (11.), 4-4 (11.)
Strafen: keine

Gatterstädter SV 1952 0:3 SV Barnstädt
(Spiel 11, Unterhaltungswert: 5,0/10)
Zusammenfassung: Gegen Gatterstädt holte selbst Barnstädt noch drei Punkte...
Tore: 0-1 (3.), 0-2 (7.), 0-3 (12.)
Strafen: keine

SV Germania Schafstädt 0:3 TSV Leuna 1919
(Spiel 12, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Ein sehr lässiger Beginn des TSV, doch ein Doppelschlag nach 4 und 5 Minuten sorgte für die Vorentscheidung. Mit diesem recht lockeren Sieg war der TSV Leuna dann auch schon für die Finalrunde qualifiziert!
Tore: 0-1 4. Lorber, 0-2 5. Wenzel, 0-3 10. Wenzel
Strafen: keine

SV 46 Barnstädt 2:4 SV Braunsbedra III
(Spiel 13, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Die beste Szene in diesem Durchschnittsspiel, das schon fast erwartungsgemäß der Kreisoberligist gegen den Tabellenführer der 2. Kreisklasse (3 Ligen tiefer!) verlor, war die direkt verwandelte Ecke des einen (ansonsten ganz schwachen!) Barnstädter Stürmers zum 2-4.
Tore: 0-1 (1.), 1-1 (3.), 1-2 (9.), 1-3 (11.), 1-4 (11.), 2-4 (12.)
Strafen: keine

TSV Leuna 1919 3:2 SV Eintracht Bad Dürrenberg
(Spiel 14, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Leuna spielte locker auf zum fünften Sieg im fünften Spiel. Nach dem 3:0 ließen sie es aber zu locker angehen und fingen noch zwei Tore.
Tore: 1-0 5. Lorber, 2-0 10. Hammerschmidt, 3-0 10. Wenzel, 3-1 11. Duarte de Jesús, 3-2 12. Heklau
Strafen: keine

SV Germania Schafstädt 6:0 Gatterstädter SV
(Spiel 15, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Zum Abschluss dieses wirklich gelungenen Turniers wurde Gatterstädt leider noch mal abgeschossen. Schafstädt ging schnell 4-0 in Führung, das 6-0 war auch in der Höhe OK. Aber ich hätte nach der Aktion nach Spiel Nr. 6 gerne mal gesehen, was los gewesen wäre, wenn Gatterstädt beim Stande von 1-0 einen unberechtigten Neunmeter zum 1-1 in der 12. Minute bejubelt hätte...
Tore: 1-0 (2.), 2-0 (4.), 3-0 (5., Neunmeter), 4-0 (6.), 5-0 (9.), 6-0 (10.)
Strafen: keine

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SG DHfK Leipzig II/ NHV Concordia Delitzsch I
29:29 (15:12) SV Kondensatorenwerk Görlitz
Datum: Sonntag, 8. Januar 2012 – Anwurf: 17.00
Wettbewerb: Sachsenliga (5. Handballliga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 29:29 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 15:12
Tore: Jacob Schlichter 8, Andreas Weikert 5, Maik Wolf 5, Jens Groeschel 4, Marcel Ulrich 4, Ivo Doberenz 1 (DHfK/ NHV); Radim Vanek 11, Fabrice Türkowsky 4, Eric Besser-Wilke 4, Petr Masat 2, Marco Brendler 2, Hiroki Kuwano 2, Markus Noack 1, Danilo Krause 1 (Koweg)
Gelbe Karten: Marcel Ulrich, Eric Thomas, Maik Wolf (DHfK/ NHV); Eric Besser-Wilke, Radim Vanek, Petr Masat (Koweg)
Zeitstrafen: 2x Marcel Ulrich, 2x Jacob Schlichter, Eric Thomas, Ivo Doberenz, Christian Bräuer, Frank Bönke (DHfK/ NHV = 16 Minuten); Eric Besser-Wilke, Marc Rechner, Marco Brendler (Koweg = 6 Minuten)
Rote Karten: Maik Wolf (DHfK/ NHV, nach Spielschluss wegen Schiedsrichterbeleidigung)
Spielort: Sporthalle Artur Becker, Delitzsch (Kap. 380 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 200 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 8,0/10 (Sehr gutes und spannendes Spiel, das mit einem leistungsgerechten Unentschieden endete)
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Photos and English Version:

Video:

Nachdem wir Anja noch die Querfurter Burg und Altstadt gezeigt und dort gegessen hatten, fuhren wir nach Delitzsch, wo wir nach einem Rundgang durch die Altstadt mit den Stadttürmen und dem sehenswerten Barockschloss ein sehr interessantes Handballspiel guckten.

Die Sporthalle im Kultur- und Sportzentrum, ein bunter, zusammengepfriemelter 0815-Bau, war vor allem zu Bundesligazeiten die Heimstatt des HV Concordia. Nachdem sie zum wiederholten Mal bankrott gegangen waren, hatten sie in der Sachsenliga eigentlich sportlich schon alles verloren und waren durchgereicht worden, doch eine Fusion mit der Reserve des DHfK ermöglichte den Klassenerhalt. Diese für den Handballsport in Delitzsch, dem bisher jegliche Nachhaltigkeit und Intelligenz abging (wie wenig hinter dem Verein steckt, sieht man an dem Absturz – alle Söldner weg = fast niemand mehr da – und den verhältnismäßig niedrigen Zuschauerzahlen), überlebensnotwendige Spielgemeinschaft trägt die Spiele aber (zumindest teilweise) in der schönen, alten Sporthalle der Artur-Becker-Schule aus. Das Schulgelände insgesamt ist Architektur der späteren Phase der DDR. Die Halle macht schon von außen einen tollen Eindruck mit der Mischung aus neuen Graffiti und alten DDR-Wandmalereien. Der Kasten ist innen dann noch schöner, doch für Zuschauer nur bedingt angenehm. Die Beleuchtung ist verrottet und ungleichmäßig und am besten sieht man in der ersten Reihe und auf ganz bestimmten Plätzen der weiteren Reihen ab Reihe 3, die so zu den Balken vor der mit Holzbänken bestückten Tribüne liegen, dass man an diesen vorbeigucken kann. Rechterhand der Tribüne befindet sich ein Sprecherturm, links sind die uralten Klos, die nicht etwa mit „Männer“ und „Frauen“ beschriftet sind, sondern (da diese Sporthalle v.a. für Schul- und Jugendsport gedacht war) mit „Jungen“ und „Mädchen“.

Die Spielgemeinschaft der Reservemannschaft der Handballabteilung der Deutschen Hochschule für Körperkultur Leipzig und der ersten Mannschaft des Bankrottclubs Neuer Handball Verein Concordia Delitzsch trat gegen ein anderes Team mit recht kuriosem Namen an: die ehemalige BWSG (Betriebs- und Wohnsportgemeinschaft) des Kondensatorenwerks (Koweg) der ostsächsischen Grenzstadt Görlitz. Der Vierte spielte gegen den Fünften, was eigentlich ein Spitzenspiel sein sollte und auch absolut nicht enttäuschte!

In diesem sehr sehenswerten und auch sehr spannenden Duell lieferten sich beide Teams ein schnelles Hin- und Her mit einigen recht harten Einlagen (mehr von Seiten der Delitzscher, aber nicht so viele mehr wie die Strafenverteilung meinen lässt), das nie eine Vorentscheidung durchschimmern ließ. Vor der Pause ging Delitzsch mal mit drei Toren durch geniale Gegenstöße in Führung, doch dieser Vorsprung schwand nach dem Seitenwechsel ganz schnell. Mitte der zweiten Hälfte lag sogar das Kondensatorenwerk Görlitz, das von immerhin 10 Fans mit ein paar Trommeln und regelmäßigen Zurufen unterstützt wurden, mehrfach in Führung. Aber die stets nur ein Tor betragenden Vorsprünge waren nie von langer Dauer. In der Schlussminute hieß es dann 27:26 für DHfK/ NHV und der Torwart der Heimsieben zeigte eine tolle Parade – doch dann passierte ihm ein einziger Patzer: ein Fehlabspiel und ein Wurf sieben Sekunden vor Ende der Spielzeit landete zum 27:27 Ausgleich im Tor. Da verstummten auch die eifrigen Trommler der Delitzscher, die mal etwas bessere Rhythmen als „bumm-bumm-bumm“ aufspielten und der Rest des Heimanhangs stimmte in das allgemeine „das kann doch nicht sein, ey!“ ein.

So ärgerlich diese Torwartpanne auch war, so verdient war das Unentschieden! Zudem dürfen die Heimfans nicht vergessen, dass ihr Torhüter 59 Minuten lang eine prima Leistung brachte. Viele andere Schlussmänner hätten da öfter hinter sich gegriffen und so nicht einmal einen Punkt festgehalten – das Video dieser Torszene musste ich aber trotzdem oben einstellen...
Aber die, die am lautesten meckerten, waren so wie so die ganze Zeit diese Handball-Analphabeten links neben mehr, die 90% der Spielzeit nur über Schiedsrichterentscheidungen schimpften. Mal abgesehen davon, dass die Schiedsrichter nicht schlecht (wenn auch nicht immer sicher und korrekt – also durchschnittlich) waren; wo bleibt da die Unterstützung der eigenen Mannschaft?! Aber von den „Helden“ leistete sich ja auch einer noch nach Abpfiff eine dumme Bemerkung zu den Schiedsrichtern, was ihm noch eine rote Karte einbrachte...

Jedenfalls wieder mal ein richtig lohnender Sporttag, mit zwei herrlichen Veranstaltungen in zwei sehenswerten Kleinstädten!
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Statistik:
Grounds: 689 (heute 1 neuer; diese Saison: 95 neue)
Sportveranstaltungen: 1.443 (heute 2, diese Saison: 129)
Tageskilometer: 170 (170 Auto)
Saisonkilometer: 26.550 (18.030 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 1.910 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 28
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 284