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Freitag, 8. Februar 2019

W653I: Standesgemäßes Resultat beim Letzten gegen den Ersten

THC Hürth „Rot-Weiß“ ................................... 3
Kölner HTC Blau-Weiß II ............................. 17
- Datum: Freitag, 1. Februar 2018 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: 1. Hallenhockey-Verbandsliga Nordrhein-Westfalen, Gruppe A (6. Spielklasse im Hallenhockey)
- Ergebnis: 3-17 nach 60 (2x30 Min.) – Halbzeit: 1-8
- Tore: NN
- Grüne Karten: eine gegen Blau-Weiß per Zuruf statt Karte
- Gelbe Karten, rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle des Albert-Schweitzer Gymnasiums in der Sudentenstraße (Kapazität: 100 Stehplätze/ zzgl. 600 gesperrte Sitzplätze)
- Zuschauer: 5 (2 Heim-, 2 Gästefans, 1 Neutraler)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 THC Hürth 3:17 Blau-Weiß Köln IIPhotos with English Commentary :
Indoor Hockey: Hürth vs. Blau-Weiß Köln Res.

Nach der Arbeit fuhr ich nun zum mittlerweile vierten Mal in den vier Jahren, die ich in nun in Bonn lebe, in die Sudetenstraße in Hürth. Es gibt dort nämlich zwei Fußballstadien, eine Schwimmhalle (u.a. Wasserball) und – nun auch die vierte abgehakte Sportanlage – eine Sporthalle für Handball und Hallenhockey. Die Sporthalle gehört zum Albert-Schweitzer-Gymnasium und ist ziemlich angeschlagen: außen hässlicher Beton, innen ganz interessante grüne Farbgebung, aber einige Wasserschäden oder Stockflecken und die sechsreihige Untertribüne war wegen angeblichen Defekts eingefahren. Ich hätte mich schon gerne da drauf gesetzt – auch wenn außer mir nur je 2 Fans der beiden Teams gekommen waren...

Heute stand Hallenhockey auf dem Programm: die 1. Verbandsliga ist die 6. Ebene und in der Region gibt es 8, in manchen Ecken NRWs sogar 9 Ebenen. Ich hatte da vor zwei Wochen schon mal ein Spiel in Köln gesehen, das sehr einseitig verlief – nun sollte es noch heftiger werden. Der Tabellenletzte (1 Sieg, 8 Niederlagen) traf auf den verlustpunktfreien Spitzenreiter Blau-Weiß Köln II (die I. Mannschaft spielt 1. Bundesliga – schon schwach, dass da fünf Klassen dazwischen liegen – aber bald ja wohl nicht mehr...) Nach wenigen Minuten stand es 0:2, nach einer Strafecke das bis zur 47. Minute einzige Tor der Gastgeber zum 1:2, danach Köln aber sehr dominant. 1:8 ging es in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel ließ der Gast die Hürther laufen, ohne dass diese so viel an den Ball kommen würden. 1:10, 2:15, am Ende 3:17. Hürth zeigte leider kaum gute Spielzüge, Blau-Weiß hingegen viele richtig gute, die auch fast alle drei Minuten in einem Tor endeten. THC Hürth 3:17 Blau-Weiß Köln IIStatistik:
- Grounds: 2.341 (1; diese Saison: 129 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.527 (1; diese Saison: 143)
- Tourkilometer: 50km (50km Rad)
- Saisonkilometer: 44.490 (23.490 Auto, davon 8.450 Mietwagen/ 19.200 Flugzeug/ 1.790 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 15 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 653 Wochen.

Montag, 14. Januar 2019

W650II: Hallenhockey in Köln

Kölner Hockey- u. Tennis-Club Blau-Weiss ..... 3
Hockey- und Tennisclub Uhlenhorst Mülheim . 3
- Datum: Samstag, 12. Januar 2018 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 1. Hallenhockey-Bundesliga, Gruppe West (1. Spielklasse im Hallenhockey)
- Ergebnis: 3-3 nach 60 (2x30 Min.) – Halbzeit: 2-3
- Tore: NN
- Grüne Karten: NN
- Gelbe Karten: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Landesleistungszentrum im Guts-Muths-Weg (Kapazität: 400 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

Kölner Klub für Hockey- und Tennissport
"Schwarz-Weiß" 1920 III ........................ 3
Marienburger SC 1920 (Köln) II ........... 11
- Datum: Samstag, 12. Januar 2018 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: 1. Hallenhockey-Verbandsliga Nordrhein-Westfalen, Gruppe A (6. Spielklasse im Hallenhockey)
- Ergebnis: 3-11 nach 60 (2x30 Min.) – Halbzeit: 0-7
- Tore: NN
- Grüne Karten, gelbe Karten, rote Karten: hatten die Schiris nicht mit
- Austragungsort: Jochem-Brügelmann-Halle (Kapazität: 400 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 14 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10 Kölner HTC Blau-Weiß 3:3 HTC Uhlenhorst Mühlheim Photos with English Commentary :
a) 1st Division Indoor-Hockey: Blau-Weiß Köln vs. Uhlenhorst Mülheim
b) 6th Division Indoor-Hockey: Schwarz-Weiß Köln III vs. Marienburger SC II

Heute gab es mal einen Hallenhockeytag. Trotz Regen bei einstelligen Werten ging es aufs Rad. Das erste Spiel fand in der Hockeyhalle vom Landesleistungszentrum statt und damit unweit des Müngersdorfer Stadions, in dem zeitgleich das DEL Wintergame stattfand. Die Hockeyhalle ist ein interessanter, moderner Bau mit ungewöhnlichen Betonstrukturen und kunstvoll geformten Metallträgern sowie gefächertem Dach. Es gibt aber nur eine 400 Leute fassende Obertribüne mit Schalensitzen. Etwa die Hälfte der Sitze war belegt und eine kleine Gruppe von Jugendspielern supportete auch ihren HTC Blau-Weiß der in der Bundesligapartie gegen Uhlenhorst Mülheim ein Unentschieden zum Klassenerhalt benötigte. In einem spannenden Spiel mit relativ wenigen Torszenen ging der Gast immer wieder in Führung, doch auch den 2:3 Halbzeitstand glich Blau-Weiß mit taktischem Geschick und guter Technik aus. Am Ende nur ein Tor in Hälfte zwei und damit ein Endstand von 3:3. Kölner HTC Blau-Weiß 3:3 HTC Uhlenhorst Mühlheim Ich ging in Nippes in einem türkischen Grillrestaurant (Köz Oçakbaşı) essen und fuhr dann zu einem Verbandsligaspiel. Die Bundesliga kostete 5€ Eintritt und es waren neutrale Schiris anwesend – bei der Verbandsliga (6. von 8 Ligen) musste natürlich keiner der nicht einmal 15 Zuschauer etwas zahlen und Schiedsrichter gab es auch keine. Die Trainer oder Betreuer der Teams leiteten das Spiel und hatten immer wieder regelkundliche Probleme. Das war aber relativ egal, da die III. Mannschaft von Schwarz-Weiß Köln gegen die Reserve vom Marienburger Sport-Club (ebenfalls aus Köln) völlig chancenlos war. Die Gastgeber hatten auch nur einen einzigen fitten Wechsler und einen weiteren angeschlagenen Ersatzmann. Der Gast hatte eine gute Truppe zusammen und zog bei Halbzeit auf 0:7 davon. In der zweiten Halbzeit hatte Schwarz-Weiß immer wieder gute Szenen und kam nach dem 0:10 noch mal heran, unterlag am Ende aber natürlich trotzdem sehr deutlich mit 3:11. Ausgetragen wurde die Partie in der Jochem-Brügelmann-Halle im Kuhweg. Laut google Rezensionen von Hockey-Weicheiern angeblich übelst kalt und zugig – war aber OK, obwohl die schöne, alte Tribüne für 400 Zuschauer fast völlig leer war und die Halle auch sehr hoch ist. Die hohe Decke ist übrigens schon ziemlich mitgenommen und wirkt angerostet und schimmlig. Alles in allem eine etwas heruntergekommene aber sehr schöne Halle! Kölner KHT Schwarz-Weiß III 3:11 Marienburger SC II Statistik:
- Grounds: 2.326 (2; diese Saison: 114 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.511 (2; diese Saison: 127)
- Tourkilometer: 80 (80km Rad)
- Saisonkilometer: 42.680 (21.810 Auto, davon 8.450 Mietwagen/ 19.200 Flugzeug/ 1.670 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 650 Wochen.

Dienstag, 16. Januar 2018

W598I-599II: 7 Spiele, 7 Sportarten

SG Köln-Worringen ........................................ 66
BBV Köln-Nordwest ........................................ 50
- Datum: Montag, 15. Januar 2015 – Beginn: 20.15
- Wettbewerb: Basketball-Bezirksliga NRW 3 (8. Basketballliga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 66-50 nach 40 Min. (4x10) – Drittelergebnisse: NN
- Punkte: NN
- Fouls: NN
- Austragungsort: Sporthalle Erdweg (Kap. 450, davon 350 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 9 (davon ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz OK)

Hockey- u. Tennisclub Schwarz-Weiss Bonn .. 0
Hockeyclub Essen 1899 ..................................... 5
- Datum: Sonntag, 14. Januar 2015 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: 2. Hallenhockey-Regionalliga West (4. Hallenhockeyliga)
- Ergebnis: 0-5 nach 60 Min. (2x30) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 10., 0-2 48., 0-3 55., 0-4 59. (Empty Net), 0-5 60. (Empty Net)
- Grüne Karten: 1x Bonn (NN)
- Gelbe Karten (2-Minuten-Strafen): keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Hockeyhalle des Bonner THV/ im Wasserland (Kap. 120 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 6 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr gutes und rasantes Spiel)

TV Eiche Bad Honnef ...................................... 37
TSV Bonn rechtsrheinisch 1897/07 II ............ 32
- Datum: Sonntag, 14. Januar 2015 – Beginn: 16.45
- Wettbewerb: Kreisliga Bonn-Euskirchen-Sieg (8. Handballliga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 37-32 nach 60 Min. (2x30) – Halbzeit: 14-13
- Tore: NN
- Gelbe Karten: Nr. 2, 7 (Bad Honnef); Nr. 5, 9, 13 (Bonn)
- Zeitstrafen: Nr. 2, 6 (je 2x), Nr. 3, 7, 14 (Bad Honnef = 14 Minuten); Nr. 14 (3x), Nr. 3 (2x), Nr. 1, 2, 4, 8, 10, 13 (Bonn = 22 Minuten)
- Rote Karten: Nr. 14 von Bonn (51. Min., 3. Zeitstrafe), Trainer von Bonn (57. Min. wg. „Reklamierens“)
- Austragungsort: Sporthalle Menzenberger Straße (Kap. 300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Vor allem in der zweiten Hälfte ganz gutes Spiel – doch je besser das Spiel wurde, um so schlechter wurden die „Un“parteiischen)

SSV Siegburg-Kaldauen 1928 ............................ 1
TSV 06 Siegburg - Wolsdorf .............................. 4
- Datum: Sonntag, 14. Januar 2015 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga B/ Sieg, Staffel 2 gegen Kreisliga B/ Sieg, Staffel 3; jeweils 9. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-4 nach 91 Min. (46/45) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 NN, 1-1 NN, 1-2 NN, 1-3 NN, 1-4 NN
- Gelbe Karten: Nr. 7, 13, NN (alle Kaldauen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Kaldauen (Kap. 330, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmäßiges Testspiel)

Spielgemeinschaft Wasserball: Schwimmclub
Solingen/ Wasserfreunde Wuppertal II .... 17
Schwimm-Vereinigung Krefeld 1972 III .. 10
- Datum: Samstag, 13. Januar 2015 – Beginn: 18.30
- Wettbewerb: Wasserball-Oberliga Nordrhein-Westfalen (4. Liga, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 17-10 nach 32 Min. (4x8) – Viertel: 3-5, 5-0, 7-2, 2-3
- Tore: NN
- Strafen: NN
- Austragungsort: Schwimmoper Wuppertal bzw. Stadtbad Wuppertal (Kap. 1.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 22 (davon keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Langsames Spiel, aber wenigstens viele Tore)

Interessengemeinschaft Rollsport Remscheid ... 6
Rollschuh-Club Cronenberg (Wuppertal) ......... 2
- Datum: Samstag, 13. Januar 2015 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: 1. Rollhockey-Bundesliga
- Ergebnis: 6-2 nach 50 Min. (2x25) – Halbzeit: 2-1
- Tore: NN
- Blaue Karten (2 Minuten): NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle im Sportzentrum Hackenberg (Kap. 400, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 350 (davon ca. 100 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr gutes Spiel und ganz gute Stimmung)

Hochschule Rhein-Waal/ BV DJK Kellen
(Futsal Team Kleve) ................................ 3
Düsseldorfer TSV Fortuna 1895 ............ 5
- Datum: Samstag, 13. Januar 2015 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: Futsal-Niederrhein-Pokal, 2. Runde (Niederrheinliga/ 2. Futsalliga gegen Regionalliga West/ 1. Futsalliga)
- Ergebnis: 3-5 nach 40 Min. (2x20) – Halbzeit: 2-1
- Tore: NN
- Gelbe Karten: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle Konrad-Adenauer-Gymnasium (Kleve/ Kellen; Kap. 600, davon 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 18 (davon ca. 8 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 8,0/10 (Sehr gutes und packendes Spiel) Hochschule Rhein-Waal Kleve 3:5 Fortuna Düsseldorf Photos with English Commentary:
a) Futsal: Kleve University vs. Fortuna Düsseldorf
b) Roller-Hockey: Remscheid vs. Cronenberg
c) Water Polo: Solingen-Wuppertal II vs. Krefeld 72 III at Schwimmoper Wuppertal, Germany’s most spectacular swimming pool!
d) Football: SSV Kaldauen vs. TSV Wolsdorf, friendly
e) Handball: Eiche Bad Honnef vs. Bonn rrh. Res.
f) Indoor Hockey: HTC SW Bonn vs. HC Essen 99
g) Basketball: Monday Night Match in Cologne
h) Sightseeing I: Kleve
i) Sightseeing II: Sieg-Kreis villages
j) Sightseeing III: Königswinter
Kleve Futsal: gut mitgehalten gegen den Favoriten
Vom Samstag 13. bis Montag 15.1. besuchte ich 7 Spiele in 7 verschiedenen Sportarten. Den Anfang machte Futsal. Dazu fuhr ich 170km an den Niederrhein: Kleve liegt zwar am Arsch der Welt, aber es gibt dort dennoch eine Hochschule. Die Schwanenburg ist auch ein ganz sehenswertes Burgschloss, das u.a. das Amtsgericht beherbergt. Ein Rokoko-Herrenhaus gibt es auch, und zwar im Ortsteil Kellen. Dort befindet sich auch das Gymnasium mit angeschlossener, etwas abgenutzter aber ganz hübscher Sporthalle. Fünf ebenirdische Sitzreihen, dahinter eine Stehreihe. Leider kamen nur wenige Zuschauer. Der Spielertrainer der Klever Spielgemeinschaft begrüßte alle handschläglich. Mit seiner ruhigen, aber bestimmten und kompetenten Art bei den Time-Out-Besprechungen und während des Spiels zeigte er auch eine ganz andere Qualität als der primitive Dummschwätzer-Trainer von Fortuna Düsseldorf. Dennoch gewann erwartungsgemäß der Klassenhöhere aus dem Landeshauptdorf. Er tat sich aber mit der geschlossen starken Mannschaftsleistung und dem Kampfgeist des Klasseniederen sehr schwer. 1:0, 2:1, dann 2:3, aber kurz darauf Ausgleich von Kleve: erst in der letzten Spielminute gab es zwei Treffer. Die Fortunen wurden schon sehr gefordert und forderten außer den Klevern leider v.a. den Schiedsrichter: Sportfreund Aykut leitete die Partie hervorragend, mehrere Unsportlichkeiten und eine Tätlichkeit in seinem Rücken konnte er nicht sehen – bei einem weniger akademischen Publikum als den sehr fairen und umgänglichen Klever Studenten, hätte es schnell eskalieren können; aber bei Wuppertal oder Schwerte wird F95 sich das auch nicht trauen... – und blieb selbst gegenüber dem Dusseldoofer Trainer sachlich und ruhig. Als der trotz des Sieges dem Schiri nach Spielschluss noch etwas „erklären“ wollte zu den Regeln, die einige der Gäste (v.a. der Torwart, der 6er und der Trainer) anscheinend nicht so beherrschten, kürzte er das einfach ab, da er „leider keine Zeit habe“ und ging Spieler verabschieden... IGR Remscheid 6:2 RSC Cronenberg Rollhockey: Bergisches Derby
Danach verabschiedete ich mich auch und zwar zum Rollhockey nach Remscheid. In NRW gibt es einige Rollsporthochburgen. Remscheid ist eine davon. Die Halle auf dem Hackenberg ist originell gemacht, da außen teilweise mit Schiefer und grünen Sichtblenden verkleidet – so wie früher im Bergischen Häuser gebaut wurden – innen gibt es ein paar Reihen mit Kunststoffbänken und eine Stehreihe, in der Mitte einen interessanten Sprecherturm. Da der Nachbar aus Wuppertal, der ehemals sehr erfolgreiche, jetzt im Mittelfeld versackte, RSC Cronenberg erschien, war die Halle auch sehr gut gefüllt. Dass die IGR Remscheid dennoch Bettelkinder durch die Reihen schickte, war bei 7€ völlig daneben: diesmal war ich aber bei weitem nicht der Einzige, der diese nur in NRW verbreitete Unsitte nicht unterstützte. Eine Handvoll Remscheider und mehrere Dutzend Cronenberger feuerten u.a. auch mit rhythmischen Gesängen untermalt mit Schwenkfahnen und Bieraufnehmerregen an. Das Spiel verlief leider sehr einseitig zugunsten der Gastgeber: nach vielen vergebenen Chancen gingen sie 2:0 in Führung. Kurz vor der Pause der Anschlusstreffer, doch sofort nach Wiederbeginn das 3:1. Im weiteren Verlauf des Spiels zog Remscheid jedoch mit 6:1 davon und erst Sekunden vor dem Ende erzielte Cronenberg noch einen Treffer. Die Gäste zeigten auch durch ihre ständigen Fouls (am Ende waren es 20:7 Fouls bei erheblich mehr blauen Karten / 2 Minuten gegen die Cronenberger – hinzu kommt noch ein ungeahndetes rotwürdiges Nachtreten) dass sie klar unterlegen waren. SC Solingen/ Wasserfreunde Wuppertal II 17:10 SV Krefeld 72 III Wasserball: die Schwimmoper Wuppertal
Schließlich stand Samstagabend noch Wasserball in Wuppertal auf dem Plan. Noch vor der Neptunschwimmhalle Rostock, die ebenfalls ein genialer Bau ist, muss man das Stadtbad Wuppertal – genannt: Schwimmoper – bei den Wassersportwettkampfstätten einordnen. Eine einmalige Schiffsbugform (oder was das sein soll), riesige Fensterfronten, steile Tribünen, Symmetrie und Ästhetik am Bau, Mosaike und Kacheln – wie verkommen der Sportstättenbau geworden ist, sieht man an dieser genialen Schwimmhalle von 1957 im Vergleich zu Schwimmhallen, die 1997 oder 2007 gebaut wurden... Das Spiel war völlig Nebensache: vor etwas mehr als 20 völlig ruhigen Zuschauern spielte die Reserve der SGW Solingen-Wuppertal gegen die III. Mannschaft vom SV 72 Krefeld. Letztere war die bessere Mannschaft im ersten Viertel, brach nach dem 3:5 aber in Viertel Nummer 2 völlig ein: 8:5, dann bald 11:5, am Ende 17:10 für den Gastgeber. SC Solingen/ Wasserfreunde Wuppertal II 17:10 SV Krefeld 72 III Statistik Samstag:
- Grounds: 2.088 (3; diese Saison: 107 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.241 (3; diese Saison: 136)
- Tourkilometer: 400 (400km Auto)
- Saisonkilometer: 30.280 (20.290 Auto, davon 4.280 Mietwagen/ 10.460 Flugzeug/ 1.320 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 50 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 598 Wochen. SSV Kaldauen 1928 1:4 TSV 06 Wolsdorf Fußball: überraschende Niederlage für Aufstiegskandidat im Test
Sonntag ging es zuerst zum Fußball: im Rhein-Sieg-Kreis haben wegen der Ausfallseuche einige Teams sechs, sieben Wochen lang kein Spiel draußen bestritten. So der SV Wolsdorf, der heute beim SSV Kaldauen im Rahmen eines Testspieles zweier B-Ligisten, 1. gegen 7. in zwei verschiedenen Staffeln, gastierte. In der ersten Hälfte war Kaldauen erwartungsgemäß besser, doch nach dem 1:0 gab es mehr Torszenen und auch erstmals Chancen für Wolsdorf. Nach der Pause passierte dennoch wieder zu viel zwischen statt in den Strafräumen, wobei dann überraschenderweise der Gast das Spiel an sich riss und den Aufstiegskandidaten mit 1:4 bezwang. Der Platz in Kaldauen liegt schön an einem kleinen Hang, ist aber von hässlichen Einfamilienhäusern umgeben und hat keine Ausbauten. Stehen darf man eigentlich auch nur an einer Seite und das Sportlerheim sieht aus wie ein zu groß geratener Baucontainer. Die Sportanlage vom Gast aus Wolsdorf ist sehr viel ansehnlicher, wurde allerdings diese Woche erst verunstaltet, wie auf der Facebookseite des TSV zu sehen ist:
Handball: erste Niederlage für den Tabellenführer – aber in ständiger Unterzahl
Danach gab es Handball in Bad Honnef zu sehen: in der Sporthalle Menzenberger Straße spielen auch die drittklassigen Basketballer von den Rhöndorf Dragons; da werden dann auch Tribünen ausgezogen und hinter den Körben weitere Zuschauerkapazitäten geschaffen. Hier beim achtklassigen Handball von Eiche Bad Honnef musste man mit den drei bis vier Reihen im Oberrang vorlieb nehmen. Dafür bekam man ein v.a. in der zweiten Hälfte ganz gutes Spiel geboten. Erschreckend war aber, dass diese Gastmannschaft aus Bonn, die Zweite vom TSV rrh., Tabellenführer sein sollte. Nach neun Siegen in Folge zeigten sie hier eine desolate Abwehrleistung und zu wenig im Sturm um gegen keineswegs bessere und v.a. im hinteren Mittelfeld platzierte Bad Honnefer 37:32 zu verlieren. Klare Abstriche beim Sieg der Underdogs muss man aber aufgrund des Schiedsrichtergespanns machen: die zwei Verkalkten pfiffen völlig einseitig zugunsten der Bad Honnefer. Zwei Minuten Strafen für nichts gegen Bonn und nur bei klaren Fouls auch gegen Bad Honnef. Wenigstens haben sie mal auf Zuruf der Gästefans, die sich übrigens fair verhielten und nur wenig schimpften, einen Siebenmeter gegeben, nachdem sie völlig inkompetent diskutierten, wie denn nach dem Foul zu entscheiden war. Die beiden unberechtigten Platzverweise gegen Bonn waren wegen angeblicher Spielerbeleidigung - 3. Zeitstrafe, auch eine davor war lächerlich - und Reklamierens: keine gelbe Karte, keine zwei Minuten – für eine völlig normale Anmerkung des Gästetrainers zur unterirdischen Schiedsrichterleistung gab es sofort rot; was ein Missbrauch des Ermessensspielraums, der im Handball sowieso viel mehr als im Fußball oder vielen anderen Sportarten ein Willkürspielraum ist! TV Eiche Bad Honnef 37:32 TSV Bonn rrh. II Hallenhockey: rasantes Spiel mit wenigen aber dennoch zu vielen Toren
Dann ging ich bei einem mittelmäßigen aber halbwegs preisgünstigen griechischen Imbiss „Filipi“ in Bonn-Dollendorf essen. Der Sonntag wurde dann mit einer weiteren Hockeyvariante abgerundet: Hallenhockey – aber diesmal ohne Rollschuhe. Auf dem Sportgelände Wasserland habe ich ja die beiden Fußballplätze, mehrere Tennisplätze und den Hockeyplatz besucht – nun also auch die Hockeyhalle, eine ansehnliche moderne Rundbogenhalle mit nur wenigen Zuschauerplätzen und entsprechender Enge. Außer dem Bonner THV spielt auch der HTC Schwarz-Weiß Bonn dort. Heute trafen sie in der viertklassigen 2. Regionalliga auf die besser platzierten Essener vom HC 1899. Die bestimmten auch weitestgehend das Spiel, konnten aber nur 0:1 in Führung gehen und diese bis zur 48. nicht ausbauen. Nach dem 0:2 brach Bonn in dem erstaunlich rasanten und kurzweiligen Spiel leider ein, kassierte das 0:3 und völlig idiotisch noch das 0:4 und 0:5. Nur weil der Trainer meinte, Powerplay mit zusätzlichem Feldspieler statt dem Torwart sei intelligent. In 95% der Fälle – so wie hier – ist es einfach Schwachsinn. Den Scheiß sehe ich auch fast nur in Deutschland – im Handball wird das z.B. außerhalb Deutschlands nach meinen Beobachtungen gar nicht gemacht obwohl zulässig. Als ich die aquariumwarme Halle verließ, fragten mich übrigens zwei typisch affig gestylte BTHV-Spieler, wie das Schwarz-Weiß-Match ausging: Ich „0:5“ – einer von denen: „Haha, wie geil ist das denn? Verlieren die 0:5 gegen Essen. Die können halt nichts!“ Toll, dass die arroganten Heinis dem Untermieter nichts gönnen... Schwarz-Weiss Bonn 0:5 HC Essen 1899 Statistik Sonntag:
- Grounds: 2.091 (3; diese Saison: 110 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.244 (3; diese Saison: 139)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 30.350 (20.290 Auto, davon 4.280 Mietwagen/ 10.460 Flugzeug/ 1.390 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 51 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 598 Wochen. SG Köln-Worringen 66:50 BBV Köln Nordwest Basketball: Montagsspiel der Basketball-Bezirksliga
Am Montag ging es nach der Arbeit zum Basketball. Am äußersten Nordrand von Köln, im Stadtteil Worringen, befindet sich im Erdweg eine Sportanlage mit einem größeren Hallenkomplex. In der Haupthalle kann man auf vier Bankreihen bzw. einer Stehreihe u.a. Basketball von der SG Worringen sehen. Die spielen Bezirksliga und hatten am 15.1. um 20.15 Uhr die SG Köln Nordwest vor 9 Zuschauern zu Gast. Das ganz ordentliche Spiel war weitestgehend ausgeglichen aber stets mit leichten Vorteilen auf Seiten der Gastgeber. Am Ende siegten sie auch mit 66:50. Nervig war, dass man das Ergebnis nie sah, da die Tafel für die Zuschauer verdeckt und die Hauptanzeige ausgestellt war. Nicht einmal eine gescheite 24-Sekunden-Uhr war zu sehen. Ein Lob verdienen übrigens die Schiris, v.a. der größere der beiden – der war immer mit lockeren Sprüchen souverän unterwegs... SG Köln-Worringen 66:50 BBV Köln Nordwest Statistik Montag:
- Grounds: 2.092 (1; diese Saison: 111 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.245 (1; diese Saison: 140)
- Tourkilometer: 100 (100km Auto)
- Saisonkilometer: 30.450 (20.390 Auto, davon 4.280 Mietwagen/ 10.460 Flugzeug/ 1.390 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 51 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 599 Wochen.

Freitag, 9. Dezember 2016

W541II: Hansa-Junioren in Schwerin, Hallenhockey in Güstrow

Arbeiter TSV Güstrow II .............................. 7
Schweriner Sport Club .................................. 4
- Datum: Donnerstag, 8. Dezember 2016 – Beginn: 19.50
- Wettbewerb: Hallenhockey Oberliga Mecklenburg-Vorpommern (4. und unterste Liga)
- Ergebnis: 7-4 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 2-2
- Tore: 1-0 NN, 2-0 NN, 2-1 XY, 2-2 XY, 3-2 35. Matheis, 4-2 39. Matheis, 4-3 45. Koberg (Eigentor), 4-4 49. Nr. 3, 5-4 53. Junke, 6-4 54. Renning, 7-4 59. Matheis
- Grüne Karten: keine?
- Gelbe Karten: keine?
- Rote Karten: keine?
- Austragungsort: Sport- und Kongresshalle Güstrow (Kap. 1.000 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 55 (davon keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnitt)

FC Mecklenburg Schwerin U13 .................... 5
F.C. Hansa Rostock U12 ................................. 3
- Datum: Donnerstag, 8. Dezember 2016 – Beginn: 18.15
- Wettbewerb: Verbandsliga D-Junioren Mecklenburg-Vorpommern (1. Liga der U13)
- Ergebnis: 5-3 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 2-3
- Tore: 0-1 6. (11), 0-2 8. (11), 0-3 10. (11), 1-3 27. (8), 2-3 30. (3), 3-3 32. (8), 4-3 46. (8), 5-3 51. (7)
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion Lankow, Kunstrasen (Kap. 200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes Spiel) FC Mecklenburg Schwerin U13 5:3 Hansa Rostock U12 Photos with English Commentary:
a) Under-13: Mecklenburg Schwerin v Hansa Rostock
b) Indoor-Hockey: ATSV Güstrow Res. v Schwerin

Gleich zwei Spiele an einem Donnerstag? Sehr ungewöhnlich! Erst trat die U12 (jüngere D-Jugend) von Hansa Rostock bei der U13 des Mecklenburger FC Schwerin an: ein gutes Spiel, in dem Hansa 0:3 in Führung ging, aber an der körperlichen Unterlegenheit scheiterte. 5:3 war der Endstand vor gut 40 Zuschauern. Der Platz ist übrigens scheiße, da der Kunstrasen von einem Käfig umgeben ist und Stehplätze eigentlich nur auf einer Seite vorgesehen. Der Hauptplatz ist derzeit im Umbau befindlich: die Tribüne ist noch nicht fertig. ATSV Güstrow Res. 7:4 Schweriner SC Dann ging es zügig nach Güstrow: durch den verspäteten Beginn der Jugend und dem frühen Beginn des Hallenhockeys kamen wir erst zur Halbzeit in die über 80m lange Sport- und Kongresshalle. Sieben Sitzreihen vom einen zum anderen Ende – in der vorderen Hälfte wurde Hallenhockey-Oberliga gezockt. Leider eine totale Krüppelliga: zwei der drei Hallenhockeyteams des Bundeslandes MV (das dritte ist Güstrow I in der 2. Liga) und ein Nord-Brandenburger Team (Pritzwalk) spielen da. Das Spiel war OK, aber nicht so besonders gut. Nach 30 Minuten stand es 2:2, dann ging Güstrow 4:2 in Führung, kassierte unglücklich den Ausgleich. Danach aber legte Güstrow II richtig los und siegte 7:4. ATSV Güstrow Res. 7:4 Schweriner SC Statistik:
- Grounds: 1.805 (2; diese Saison: 126 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.905 (2; diese Saison: 165)
- Tourkilometer: 200 (200 Auto)
- Saisonkilometer: 31.760 (29.760 Auto, davon 650 Mietwagen/ 1.040 Fahrrad/ 370 Schiff, Fähre / 290 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 53 [letzte Serie: 2, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 541 Wochen.

Samstag, 17. Januar 2015

W442I: Hallenhockey in Düsseldorf

Düsseldorfer Hockey Club ........................................ 4
Hockey-/ Tennis Club Uhlenhorst Mülheim/ Ruhr 13
- Datum: Freitag, 16. Januar 2015 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: 1. Hallenhockeybundesliga (1. Spielklasse im Hallenhockey)
- Ergebnis: 4-13 nach 60 Min. (2x30) – Halbzeit: 2-5
- Tore: 1-0 3. Nr. 10, 1-1 10. (14), 1-2 11. (11), 1-3 13. (NN), 2-3 17. NN, 2-4 21. (NN), 2-5 26. (10), 2-6 31. (11), 2-7 33. (9), 3-7 35. Nr. 20, 3-8 41. (12), 4-8 47. Nr. 13, 4-9 51. (10), 4-10 52. (12), 4-11 54. (11), 4-12 57. (9), 4-13 58. (9)
- Grüne Karten: Nr. 14 (Mülheim)
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Spielort: Neue DHC-Halle (Kap. 350, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 300 (davon mind. 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Uhlenhorst zeigte immer wieder – aber nicht durchgängig – ganz hervorragendes Hockey gegen einen eher schwachen Gegner)  
Photos with English Commentary:
Indoor Hockey Bundesliga 1: Düsseldorfer HC v Uhlenhorst Mülheim an der Ruhr

Seit zwei Jahren sah ich zum ersten Mal wieder Hallenhockey. Diesmal nicht die Oststaffel der 1. oder 2. Bundesliga, sondern die spielerisch deutlich stärkere Weststaffel. Hier spielt u.a. der Rekordmeister im Feldhockey bzw. die dritt- oder vierterfolgreichste Hallenhockeymannschaft, der THC Uhlenhorst Mühlheim (nicht verwechseln mit dem ebenfalls starken Uhlenhorster HC Hamburg!)

Diese Mannschaft war in Düsseldorf zugast, was sich für mich gut anbot. Der Düsseldorfer HC ist so schwach wie nie und in Abstiegsgefahr. Dafür hat er aber eine neue Halle bekommen: 0815-Kastenform, drei Reihen harte Bänke im Unterrang, im Oberrang nur Stehplätze ebenirdisch, farblich ganz gut gelungen aber schwache Beleuchtung. Also für die aufgrund ihrer modernen Architektur zurecht berühmten Stadt Düsseldorf, ist so eine Halle wirklich das Letzte! Auch der Eintrittspreis war schon derb: Hallenhockey ist ja nun wirklich nicht sonderlich lang, aber dann 7€ Eintritt nehmen – wenigstens mit Studentenermäßigung „nur“ 4€; also 1€ mehr als bei einigen Vereinen in der Oststaffel der reguläre Eintritt kostet...

Das Spiel begann ausgeglichen und mit der Führung der Gastgeber, doch dann drehte Uhlenhorst innerhalb von wenigen Minuten das Spiel. Ein kurzes Aufbäumen zum 2:3 und dann noch zwei Treffer vor der Pause zur Entscheidung. Das 2:5 war dabei absolut genial: Querpass von links hinten nach rechts vorne in den Schusskreis und von da ein Heber, der dem Torwart den Helm vom Kopf schoss, ins Netz!
Nach der Pause die endgültige Entscheidung: Mülheim zog immer wieder das Tempo an und nahm in diesen, stets nur 5 Minuten dauernden Phasen, die Düsseldorfer völlig auseinander. Am Ende hieß es 4:13 – erschreckend, dass das eigentlich noch zu niedrig war. Wenn Mülheim nicht am Sonntag noch ein Spitzenspiel zu bestreiten hätte, wäre es unweigerlich in Richtung 20 Tore gegangen...

Was übrigens nicht so verständlich war, wie der Fakt, dass Uhlenhorst immer wieder auf 50% seiner Spielleistung zurückschaltete, war der Punkt, dass seine etwa 30 mitgereisten Fans überhaupt keine Stimmung machten. Manche klatschten nicht mal bei allen Toren. Und dann dieses alberne elitäre Getue, weil ein richtiger Düsseldorfer Fan im Oberrang immer mal dumme Bemerkungen rein rief... Die Mülheimer Snobs haben sich vorher noch darüber ausgetauscht, wie anstrengend die 10-Stunden-Tage im Büro sind, aber von USA- und Australien-Reisen geschwärmt – was beschweren die sich über den Joballtag, wenn die Luxusautos und extrem teure Familienreisen dadurch machen können? – und nach ein paar Bemerkungen über einen Gästespieler tönte es dann mal halblaut in Richtung DHC-Fans: „also so ein Prollo...“ Meine Güte... Prollo! Was für ein Ausdruck! Der kann froh sein, nicht gleich der Halle verwiesen worden zu sein... Also bei richtigen Sportfans steht man auf, dreht sich zu dem Typen im Oberrang um, gestikuliert in seine Richtung und schreit, dass es in der Halle alle mitkriegen: „jetzt halte ma de Fresse da oben, du hässlicher Vogel!“  
Statistik:
- Grounds: 1.265 (heute 1 neuer; diese Saison: 111 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.265 (heute 1; diese Saison: 153)
- Tageskilometer: 130 (130km Auto)
- Saisonkilometer: 31.270 (23.350 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 3.050 öffentliche Verkehrsmittel/ 1.350 Fahrrad/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 442