Mittwoch, 14. März 2012
IND-X: 16 Stunden im Bus für 4 Stunden Sport und 4 Stunden Sightseeing – das erste Wochenende in Indien (Teil 2)
IND-IX: 16 Stunden im Bus für 4 Stunden Sport und 4 Stunden Sightseeing – das erste Wochenende in Indien (Teil 1)
IND-VIII: Praktikum in Indien – Notizen (4)
Mittlerweile haben wir zwei Varianten des Unterrichtssystems: 1-1,5 Stunden eine Lektion ab 9 Uhr und dann noch mal ab 15 Uhr eine weitere – oder nur ab 9.30 2-2,5 Stunden Unterricht mit kurzer Pause. Das letztgenannte System ist das übliche. Im weiteren Verlauf des Tages muss man mindestens 4 Stunden Selbststudium und Gruppenarbeit einplanen.
Ab dieser Woche habe ich auch damit angefangen, Arabischunterricht zu geben. Leider ist die Gruppe sehr klein (nur 3 Schüler und ein vierter, der das Alphabet kennt, will nächste Woche dazukommen). Doch dazu später mehr.
Derzeit lernt unsere sechsköpfige Gaststudentengruppe also nur Syrisch-Aramäisch, wobei der Sprachunterricht auch schon mal für ein paar Minuten Geschichts- und Landeskundeunterricht unterbrochen wird.
Aber erst einmal zur Sprache: Während bei vielen Semitischen Sprachen mit Ausnahme des sehr komplizierten Silbensystems des Amharischen (Amtssprache Äthiopiens), das Alphabet noch das Einfachste an der ganzen Sprache ist – Hebräisch ist sehr simpel, Arabisch geht auch noch – ist das syrische Alphabet relativ aufwendig zu lernen, da es drei Schriftstile mit je 22 Buchstaben, die in 14 Fällen 4 und in 8 Fällen 2 verschiedene Versionen haben, die davon abhängen wie sie im Wort stehen (also ob sie isoliert oder von beiden oder nur von einer Seite mit einem folgenden oder vorhergehenden Buchstaben verbunden sind). Das von uns im Unterricht und von Aramäischsprachigen im Verlags- und Druckwesen auch am meisten genutzte Serto ist nur die wichtigste Schrift. Eigentlich muss man nicht nur 72 Buchstaben und 5 Vokalzeichen, sondern insgesamt wegen der zwei anderen Schriftarten, die sich teilweise erheblich voneinander unterscheiden, etwa 170 Zeichen lernen.
Die Qualität des Sprachunterrichts ist bisher schon ganz gut: Grammatik zusammen besprechen und Vokabeln gemeinsam lesen, dann das ganze in Übungen (immer 10-12 Sätze Syrisch ins Englische und auch umgekehrt, 10-12 englische Beispielsätze ins Syrische, übersetzen) anwenden.
Die historischen Ausführungen von Father Rajou kann man auch nicht unbedingt kritisieren, aber mal davon abgesehen, dass so etwas auch ein wichtiger Bestandteil eines Kurses ist und die Landeskunde eigentlich noch zu kurz kommt: man muss bei manchen Themen natürlich noch mehr als an deutschen Unis aufpassen, was einem erzählt wird. Mitdenken wird ja so wie so gefordert, wobei in Indien selbstverständlich auswendig lernen viel mehr gefragt ist, als in Deutschland. Und wenn uns etwas zu der Entwicklung der Kirchen in Kerala erzählt wird, kann man auch an keiner Stelle etwas negativ anmerken. Doch so wie sich die geschichtlichen Kenntnisse zu Vorgängen im ganzen Land ausweiten, wird es manchmal hanebüchen hindunational. Und das in einer christlichen Bildungseinrichtung!
Kerala ist nun mal glücklicherweise ein Bundesstaat, in dem die Konflikte zwischen Christen, Muslimen und Hindus gegen Null gehen. Auch die hier angesiedelten Juden wurden nie verfolgt, wie das in Goa durch die Portugiesen passiert ist, wobei man die Zahlen ins Verhältnis setzen muss: wenn nur weit unter 1% Juden sind, fallen die kaum so auf wie in Europa oder Westasien, wo es immer Auseinandersetzungen gab, und können entsprechend in Ruhe hier in Indien leben. Father Rajous Sicht auf die Lage und die andersgläubigen Nachbarn in Kerala war auch entsprechend positiv. Dass die Auseinandersetzungen in anderen Landesteilen oft vielmehr politischer und ethnischer – und nicht etwa religiöser – Natur sind, hat er natürlich nicht erwähnt. Ebenso wenig die ethnische Homogenität Keralas, die zum friedlichen Miteinander (oder besser: Nebeneinander) erheblich beiträgt. Und schon gar kein Wort darüber, dass der in Kerala lange übliche Jainismus erst von den Christen massiv verfolgt und dann von den Muslimen – unter dem berüchtigten Sultan Tipu, dessen Fort in Palakkad wir uns am 11.3. angeguckt hatten – fast ausgelöscht wurde. Jainismus ist übrigens auch so eine Religion auf die von der Seite der Hindus landesweit gerne herabgeblickt wird. Die Jains gibt es schon länger als die hinduistischen Kulte und ihre Philosophie von absoluter Gewaltlosigkeit – darunter gehört auch (typisch Indien halt) der Verzicht auf Fleisch und Diskussionen darüber, ob man Kühen beim Melken weh tut – und Verzicht auf nichtlebensnotwendigen Besitz (das ging teilweise soweit, dass die Jains keine Kleidung trugen) kommt halt nicht bei jedem gut an...
Seine Erklärung ging dahingehend, dass durch die Eroberungen der Muslime, die die Hindus alle umbringen wollten, die Hindus aggressiv wurden und deshalb in vielen Gegenden Indiens gegen alle, die anders sind, eingestellt sind. Das ist nicht falsch, aber 1. unvollständig und 2. für Kerala weitestgehend irrelevant. Da sich die meisten Inder außerhalb ihres Bundesstaat – meist sogar außerhalb ihres Landkreises – auch kaum auskennen, sozusagen mit Müh und Not zusammenkriegen, dass ihre Hauptstadt New-Delhi heißt und in einer bestimmten Entfernung von ihrem Heimatort liegt, wundert mich so etwas auch nicht.
Wer jetzt denkt, es sei typisch, dass ein Christ sofort irgendwelche Muslime für ein Problem verantwortlich macht, hat ja auch nicht ganz Unrecht, sollte aber bedenken, dass durch den Einfall der muslimischen Heere im 8. und später im 16. Jahrhundert wirklich einige Dinge verändert wurden. Zwar wurden die Pläne, die ganzen polytheistischen Kulte (zusammengefasst zu „Hinduismus“) auszulöschen, schnell aufgegeben und die entgegen der klassischen islamischen Lehrmeinung keines Schutzstatus würdigen „Götzendiener“ doch unter denselben, für den Zeitraum von dem wir hier sprechen sehr toleranten Schutzstatus den auch Christen und Juden erhielten, gestellt. Doch bis Mitte des 18. Jahrhunderts hatten die Muslime (z.B. als Herrscher des Mogulnreiches) in vielen Teilen Indiens das Heft in der Hand und haben sich natürlich nicht immer als anständige Herrscher bewiesen.
Die Engländer, von den Rajou sehr positiv sprach (von wegen besser als die Portugiesen), waren dann bis 1947 an der Macht. Aufgeführt haben sie sich keinen Deut besser als die übelsten Herrscher der Muslime, doch die Christen Keralas zählten zu privilegierten Schützlingen. Auch durch die Engländer war es ihnen möglich, diesen Status einer einflussreichen Bildungselite, den eine überproportional große Schicht der Christen in Kerala hat, zu erreichen. Kein Wunder also, diese Aussage Rajous! Wie er auch erklärte, ist Hitler als Feind Großbritanniens entsprechend populär unter Hindus, Muslimen und anderen, die keine Günstlinge der Briten waren. Der Feind meines Feindes ist halt mein Freund...
Nach den Briten kamen sehr schnell ziemlich widersprüchlich ausgerichtete hinduistische Regime an die Macht. Unter anderem galt es auch eine der wenigen diktatorisch regierenden Frauen (und das in einem Land, in dem Gleichberechtigung der Geschlechter weitestgehend nicht bekannt ist) auszuhalten: Indira Gandhi, nach der u.a. der internationale Flughafen in New-Delhi heißt, betrog 1971 massiv bei der Wahl und regierte dann bis 1977 diktatorisch per Dekret. 1980 ergriff sie irgendwie wieder die Macht, ehe sie sich damit verschätzte, wie weit sie gegen die Sikhs vorgehen kann: nach einem von ihr persönlich veranlassten Massaker mit 2.000 Toten im wichtigsten Heiligtum dieser monotheistischen Offenbarungsreligion mit nur ca. 23 Millionen Angehörigen, wurde sie von ihren eigenen Leibwächtern liquidiert – oder ermordet, wie man’s nimmt...
Doch da viele Bundesstaaten ziemlich ihr eigenes Ding machen, wirkten sich die Entscheidungen der meistens (und das übrigens bis heute, sodass man bei Indien kaum von „Demokratie“ sprechen kann!) mehr an die Macht gekauften als gewählten Politiker, sehr unterschiedlich aus. Das in vielen Teilen Indiens üblichen Kastensystem wurde in Kerala von Anfang an am stärksten in Frage gestellt: auch wenn man nur innerhalb seiner sozialen Gruppe (christliche Gebildete heiraten nur christliche Gebildete, hinduistische Proletarier nur eine Frau aus der hinduistischen Arbeiterklasse usw.) – die Einteilung, dass die oberen Kasten mehr wert sind als Christen, Muslime etc. und diese wiederum mehr wert als die unteren Kasten, gilt heute selbst auf dem Land so gut wie gar nicht mehr. In wie fern das wirklich ein Verdienst der in Kerala populären extremen Linken ist, kann ich nicht beurteilen. Denn Widersprüchlich ist auch die Communist Party of India (Marxists) [CPI(M)]: Marxismus-Leninismus, Diktatur des Proletariats, Anti-Globalisierung und Anti-Kapitalismus vertreten, sich als „revolutionäre Beschützer der indischen Arbeiterklasse“ bezeichnen, was von sozialer Gerechtigkeit labern und auch einige Projekte zur Alphabetisierung oder Hebung des Sozialstatus von Bauern (mehr oder weniger erfolgreich) durchführen – aber zum Beispiel die marxistisch-leninistischen anti-religiösen Thesen rauslassen. Würde die CPI(M) ganz Indien regieren, würde sie sich sicher so aufführen, wie die Sowjets oder gar die Nordkoreaner in ihrem jeweiligen Machtbereich – also noch ein Beispiel dafür liefern, dass die schlimmsten Diktaturen und politische Verbrechern nicht den Religiösen (die auch schon genug angestellt haben, aber keinen Hitler, Stalin, Mao Tse Tung, Pol Pot oder Gebrüder Kim hervorgebracht haben), sondern eben viel mehr den Atheisten zuzuordnen sind – benehmen. Doch so weit ist es in Indien, einem Land mit weit überwiegend Gläubigen und nur sehr, sehr wenigen Karteileichen und Atheisten, noch lange nicht.
Einen wichtigen Fakt, den Father Rajou (wahrscheinlich nicht bewusst, sondern eher aus Unwissenheit – die Hindus, die ihre Geschichte gut kennen, erzählen einem das ja auch nicht gerne) ausgelassen hat, ist aber natürlich der, wie überhaupt der Hinduismus zur erfolgreichsten Religion Indiens werden konnte. Vor den „britischen Ausbeutern“ waren also die „brutalen Moslems“ und davor die „überhaupt nicht aggressiven Hindus“... Tja, und davor? Da gab es im ganzen indischen Subkontinent in erster Linie Buddhisten. Erst als die hinduistischen Kulte erstarkten und einig genug waren, sodass auch eine Zusammenfassung dieser polytheistischen Glaubensformen zu einem Oberbegriff „Hinduismus“ sinnvoll ist, wurde sie so einflussreich, dass sie die Buddhisten fast völlig vom Gebiet des heutigen Indien auslöschen oder nach Bhutan, China, Sri Lanka etc. verjagen konnten. Nach Rajous Logik muss man den Konflikt auf Sri Lanka auch so erklären: die Buddhisten dort sind so aggressiv, weil die Hindus sind verfolgt haben...
Also ein Geschichtsbild haben viele Inder... Das ist ja fast so abstrus wie das der Franzosen und Serben!
Dienstag, 13. März 2012
Updates!
Folgende Orte haben wir besichtigt:
- Kozhikode (Calicut)
- Palakkad (Palghat)
Diese Sportveranstaltungen wurden besucht:
- Mumbai FC 2:1 Army XI (Nayanar Cup Kozhikode, Fußball)
- Chancellors Cricket Club - Victoria College (Palakkad District Division, Cricket)
Freitag, 9. März 2012
IND-VII: Praktikum in Indien – Notizen (3)
IND-VI: Praktikum in Indien – Notizen (2)
Montag, 5. März 2012
IND-V: Praktikum in Indien – Notizen (1)
Photos of Kottayam, State of Kerala (India) with English description:
http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157629154170580/detail/
Bei der Fahrt vom Flughafen durch die nächtliche Landschaft zum Institut in Kottayam fiel es schon auf: man sieht auch am Tag nicht viel mehr, da die tropische Vegetation derartig dicht ist, dass man im Küstenhinterland außer grün nicht viele andere Farben sieht. Wie in Schwarzafrika auch, ist die Temperatur der Wahnsinn: man braucht nur aus einem klimatisierten Gebäude (im Institut stehen die Ventilatoren niemals still) oder Fahrzeug (die Klimaanlage steht immer zwischen Mittel und Maximum) auszusteigen – und schon bilden sich Schweißperlen auf der Haut. Vor allem fällt das auf den unbedeckten Stellen unangenehm auf, sodass es nicht verwundert, dass viele hier wie ich mit langen dünnen Oberhemden in mehr oder weniger auffälligen hellen Farben herumlaufen. Für Frauen sind die berühmten Saris natürlich ein beliebtes Kleidungsstück. Wer das Klima nachempfinden will: in einen guten botanischen Garten mit Tropengewächshaus gehen und mal am besten eine Stunde dort herumgucken. Dieses scheiß feucht-heiße Klima haben wir 24 Stunden am Tag: immerhin regnet es hier erst ab Mai wieder, aber selbst in der Nacht geht es kaum unter 25 Grad.
Das Institut in Kottayam war wie erwartet für einen indischen Gebäudekomplex ziemlich gut. Mehrstöckige Ziegelbauten, einfache aber ordentliche Studentenzimmer – aber bei den Temperaturen stören weder die kalte Dusche, noch das Röhren des Ventilators – mit moskitonetzüberdachten Betten. Im Innenhof werden Tiere gehalten, die man in Deutschland nicht so halten dürfte, aber auch Pflanzen angebaut und das Geschirr gespült. Doch viele andere Häuser – selbst im Bildungszentrum Südindiens, was Kottayam durch seine vielen Bildungseinrichtungen und der angeblichen Alphabetisierungsrate von 100% (jeder weiß, dass dies hier aber eine Propagandazahl ist [vllt. sind es 90% oder sogar noch etwas mehr] und ausdrücken soll, wie überdurchschnittlich viel Wert auf Bildung in dieser Stadt und Region Kottayam gelegt wird) sind weit weniger gut bis abbruchreif. Auch die Straßen sind nicht nur pervers voll – dabei gibt es hier gar nicht so viele Menschen (60.000 Einwohner) und wenige Straßen; die Motorisierung wirkt hier ähnlich hoch wie in Deutschland, auch wenn das eigentlich gar nicht sein kann – sondern auch extrem dreckig. An Bus- und Bahnhöfen, Parkplätzen und Brachen wird hemmungslos Müll hingeworfen, in dem Straßenköter wühlen. Auch die Straßenzüge, in denen sich die primitiven Straßenmarktstände befinden, sind aufgrund des lässigen Umgangs der Straßenhändler mit dem Müll – der teilweise sogar Gedärme geschlachteter Tiere umfasst – belegt. Wenn man schon vorher wusste, was einen hier erwartet, erschreckt einen aber nicht einmal das.
Aufgrund dessen, dass viele Inder (so auch die Leute in Kottayam oder wahrscheinlich auch Kerala generell) eher zurückhaltend bis abweisend sind, kann man aber ganz locker durch die ganzen Straßen gehen. Ein paar Hundert Meter von unserem Institut entfernt befindet sich das Fußballstadion (Fußball und Basketball sollen in Kottayam ungewöhnlicherweise beliebter sein als Cricket – dann kommt die einheimische Kampfkunst Kalarippayat) von Kottayam, wo unter anderem der Drittligist Cosmos F.C. kickt. Man stelle sich einmal vor, ein Stadion einer Mannschaft der 3. Liga (oder auch nur der Landesliga, mit der diese bundesstaatsweiten Amateurliga vergleichbar ist) wäre eine heruntergekommene, dreckige Betonschüssel, deren sandiger Rasenplatz offen für alle Hobbysportler ist, dessen Gegentribünenrückseite von Ramschmärkten und Werkstätten zugestellt und Haupttribüne und Kurve mit ihren Bäumen dem ein oder anderen Obdachlosen als Schlafstätte dient. Das ist das Nehru Stadium Kottayam!
Ansonsten gibt es in der Stadt einige Kirchen und wenige Hindutempel und Moscheen zu sehen, von denen ich im Laufe meines Aufenthaltes ein paar mehr Bilder einstellen werde. Neben den vielen Bildungseinrichtungen gibt es übrigens auch überdurchschnittlich viele Verlage in Kottayam, von denen viele allerdings nur malayalamsprachige Zeitungen herausgeben, was für die meisten Leute außerhalb Keralas nicht einmal lesbar ist... Wer mal so ein Schriftstück lesen will, bitte: ein Gedicht in Malayalam. Verkehrsschilder sehen übrigens so wie dieses in Kasaragod aus.
OK. Nachdem wir über die Qualität des vegetarischen Mittagessens erstaunt waren und über die Institutssekretärin die Unterlagen für die Einwanderungsbehörde abgegeben hatten, gab es eine einführende Unterrichtsstunde ins Syrisch-Aramäische. Wir sechs blieben noch bei der darauffolgenden Unterrichtsstunde im Saal, als ein Priester Kirchengesang mit einheimischen Studenten übte. Gesungen wurde in syrisch-aramäisch mit Kerala-Akzent, d.h. manche für semitische Sprachen typische Laute werden vereinfacht. Als Gohar anfing, die Gesangsdarbietung des Priesters mitzufilmen, folgten auch diverse indische Studenten diesem Beispiel und hielten ihm ihre Handys und Smartphones vors Gesicht...
So viel also zum ersten Tag in Kottayam.
IND-IV: Praktikum in Indien – Die Anreise
IND-III: Praktikum in Indien, vom 3.3.-18.4.2012
Zu meinem Studium gehört zum Ende des Bachelors auch ein Praktikum dazu. Ein unbezahltes zwar, aber immerhin mit Finanzierungsbeteiligung durch eine Stiftung. OK, eigentlich war ja vorgesehen, dass die Stiftung alle Kosten von ca. 1.000€ übernimmt – aber schließlich sind wir beim schon fast lächerlichen Betrag von 500€ rausgekommen. Zum Glück sind die Übernachtungen in den Schlafsälen und der Unterricht am St. Ephraem’s Ecumenical Research Institute (kurz SEERI, ein theologisches- und Sprachinstitut in Kottayam, im Bundesstaat Kerala, d.h. im Südwesten des keilförmigen Subkontinents), der Partnerbildungseinrichtung des Seminars für die Wissenschaft vom Christlichen Orient an unserem Orientalischen Institut in Halle, Gratisleistungen, wenn man ein solches offizielles Praktikum, das laut Plan einen Sprachkurs in Syrisch-Aramäisch und die Arbeit als Deutschlehrer umfasst, macht.
Weshalb die Teilfinanzierung trotzdem ärgerlich wenig ist, ist der Fakt, dass der Flug 526€ (und alle meine Kommilitonen, die dieses Praktikum belegen, haben mehr bezahlt, da sie zu anderen Zeiten – entweder zu früh oder zu spät – gebucht haben als ich), die Versicherung 30€, die An- und Abreise zum Flughafen Frankfurt locker 120€ (zumindest pro Gruppe und bei 6 Leuten mussten wir uns auf zwei Fahrzeuge aufteilen) bzw. Flughafen Kochin von und nach Kottayam noch mal eine zweistellige Eurosumme und das Visum mit allen Zusatzkosten wie Passbilder in Sondergröße über 80€ (!) kostete. Ich fange jetzt nicht an, Essenskosten vorzurechnen. Immerhin sind Lebensmittel in Indien viel billiger als in Deutschland. Aber 750€ Erstattung wäre eigentlich das Mindeste gewesen und die Bearbeitungszeit ließ sehr zu wünschen übrig – und die Rückerstattung wird wahrscheinlich noch länger dauern...
Nun ja, wie kommt man eigentlich bei den Studienfächern Arabistik und Christlicher Orient auf Indien als Praktikumsziel? Es wird zwar nicht Arabisch gesprochen und Muslime wie Christen – z.B. auch diejenigen Christen aus dem arabischen bzw. aramäischen Sprachraum – sind eine mehr oder weniger kleine Minderheit. Doch die Minderheiten sind in manchen Gegenden richtig bedeutsam und so kommt es auch, dass im Bundesstaat Kerala etwa 20% der 34 Millionen Einwohner sich zu christlichen Glaubensgemeinschaften zählen, von denen auch ein beachtlicher Teil Thomaschristen aus dem syrischen Raum sind. Besonders viele davon finden sich in der Kreisstadt Kottayam, wo auch dieses Sprach- und Theologieinstitut etabliert wurde. Na gut... und außerdem war es das weiteste Praktikumsangebot: Libanon z.B. ist auch privat preisgünstiger zu bereisen als Indien, sodass es unter dem Gesichtspunkt „einfach mal dagewesen sein“ auch das interessanteste Praktikum war...
Mit Reisen in Indien wird es allerdings nicht viel her sein: die Berichte, die ich in den nächsten sechseinhalb Wochen einstelle, werden den Alltag in Kottayam und meine Arbeit dort etwas beschreiben. An den Wochenenden ist es aufgrund der beschissenen Infrastruktur (Straßen- wie Schienennetz) und der schweinischen bis asozialen Preise auf Inlandsflüge kaum möglich, den sehr provinziellen Bundesstaat Kerala zu verlassen oder auch nur innerhalb dieses 500km langen (aber nur maximal 120km breiten) Gebilde groß herumzukommen. Aber wahrscheinlich sind gerade die anvisierten Sportveranstaltungen in der Provinz am spannendsten... Immerhin gibt es 50km von Kottayam entfernt in Kochin Erstligafußball!
Allerdings hätte ich mir kaum ein schlechteres Praktikumsziel für Fußball aussuchen können, als Indien – wenn ich das z.B. mit Marokko vergleiche...
IND-II/ W292III: Der Weg nach Indien - zweiter Stopp; Überraschender Sieg der Rot-Weissen
Samstag, 3. März 2012
IND-I/ W292II: Der Weg nach Indien – erster Stopp; Handball in Minden
W i l l k o m m e n !
Inhalte Groundhopping Merseburg:
Was hat dieser Blog mit dem TSV Leuna zu tun? Besonders findet der TSV Leuna 1919 hier Erwähnung in Berichten: ich habe selbst dort Fußball gespielt, weswegen ich mich mit dem Verein und besonders seiner Fußball-, Handball- und Hockeyabteilung verbunden fühle. Ich schreibe die Berichte aber keineswegs in Auftrag für den TSV Leuna oder einen anderen Verein!
Was heißt der Blog-Name? Dieser Blog bescheibt fast nur das, was mein Hobby ist: Groundhopping. Dieses britisch-englische Wort beinhaltet das Besuchen so vieler Fußballspiele - wahlweise auch anderer Sportveranstaltungen - in so vielen verschiedenen Sportstätten und Ländern wie möglich. Die meisten Leute beziehen Groundhopping nur auf Fußball, aber ich bin auch immer auf der Suche nach neuen, weniger bekannten, ungewöhnlichen Sportarten und schaue mir auch bekannte und populäre Sportarten an, in denen es entweder schon eine Groundhoppingszene gibt (Eishockey) oder wo dieses Hobby völlig fremd ist (Handball u.a.). Da ich bei Auslandsfahrten auch das Land und nicht nur seine Stadien kennenlernen will, dreht sich dieser Blog also um Sport und Sightseeing. Besonders werde ich an dieser Stelle auch meine Fotos präsentieren, die sich Sport, Architektur und Natur widmen.
Schreibstil: Die Berichte basieren auf persönlichen Erlebnissen; sie sind subjektiv geprägt und müssen damit nicht unbedingt richtig sein.
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Meine Grounds
Derzeit: 4.012 Grounds in Deutschland und 90+5 weiteren Ländern
Hier sind nur die Grounds aufgelistet, welche den Länderpunkt ausgemacht haben. Fußballstätten zuerst, weitere Sportanlagen auch angeführt.
Grounds: 4,012 in Germany and 90+5 more countries. Listed only: the first grounds I visited in each country. Football grounds first, other sports venues listed also.
=>=>=>Vollständige Liste/ Complete List!<=<=<=<=
1. Deutschland / Germany
147x Leuna: Stadion des Friedens (TSV Leuna 1919)
Andere Sportarten/ Other sports: 32x Merseburg: Rischmühlenhalle (u.a. MSV Buna Schkopau Handball)
2. Tschechische Republik / Czech Republic
19x Blšany: Stadion FK Chmel Blšany (FK Chmel Blšany)
Andere Sportarten/ Other sports: 12x Litvinov: Zimni Stadion Ivana Hlinky (HC Litvínov)
3. Polen / Poland
12x Szczecin: Stadion Florian Krygier (Pogoń Szczecin)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Zgorzelec: Centrum Sportowe i Recreacja w Zgorzelcu (Turów Zgorzelec)
4. Luxemburg / Luxembourg
1x Hesper: Stade Alphons Theis (Swift Hesper)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Diekirch: Hall Omnisport Diekirch (u.a. Chev Diekirch Handball)
5. Niederlande / The Netherlands
1x Maastricht: De Geusselt (MVV)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Geleen: Laco sport- en recreatiecentrum Glanerbrook (Geleen Smoke Eaters)
6. Serbien / Serbia
1x Beograd-Zemun: Stadion Zemun (ua. FK Zemun, Milutinac Zemun)
7. Belgien / Belgium
1x Genk: Cristal Arena Genk (KRC Genk)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Eupen: Sportzentrum Eupen (KTSV Eupen)
8. Dänemark / Denmark
1x Haderslev: Stadion Haderslev (SønderjyskE Haderslev)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Tønder: Sport- og Fritids Center (TM Tønder)
9.Frankreich / France
Metz: 1x Stade Saint Symphorien (FC Metz)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Perpignan: Stade Gilbert Brutus (Rugby Catalans Dragons)
10. Slowakei / Slovakia
1x Zilina: Stadion Pod Dubnom (MSK Zilina)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Považská Bystrica: Športová Hala MŠK Považská Bystrica (MŠK Považská Bystrica handball etc.)
11. Ungarn / Hungary
1x Budapest: Stadion Illovszky Rudolf (Budapesti Vasas SC)
12. Tunesien / Tunisia
1x Susah/ Sousse: Stade Olympique du Sousse (Malaab Susah Al-Olomby) [Etoile du Sahel; An-Najm As-Sahely]
13. Österreich / Austria
1x Altach: Stadion Schnabelholz (Cashpoint-Arena; SC Rheindorf "Cashpoint" Altach)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Salzburg: Red Bull Arena (Eishockey RB Salzburg)
14. Liechtenstein
1x Schaan: Sportpark Rheinwiese (FC Schaan)
15. Schweiz / Switzerland
1x Basel: St. Jakob Park (FC Basel)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Ormalingen: Turn- und Schwingplatz (Schwingfeste und Turnen TV Ormalingen)
16. Slowenien / Slovenia
1x Domžale: Športni park (Nk Domžale)
17. Italien / Italy
1x Trieste: Stadio Nereo Rocco (Triest; Triestina Calcio)
18. San Marino
1x Serravalle: Stadio Olimpico (San Marinesische Nationalmannschaft, San Marino Calcio, u.a.)
19. Syrien / Syria
2x Damaskus: Mal'ab Al-Abbasayin (Al-Wahda, Al-Jaish, Ausweichstätte Syrische Nationalmannschaft u.a.)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Halab: Sala Assad (u.a. Basketball Al-Jalaa, Al-Ittihad, Al-Hurriyya)
20. Schweden / Sweden
1x Göteborg: Ruddalens Idrettsplats (Utsiktens BK)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Vetlanda: Sapa Arena (Bandy Vetlanda BK)
21. Norwegen / Norway
1x Råde: Råde Idrettspark (Råde IL)
22. Finnland / Finland
1x Helsinki: Töölön Pallokenttä (FC KIFFEN 1908)
23. Türkei / Turkey
1x Istanbul: Ali Sami Yen Spor Kompleksi/ sog. Türk Telekom "Arena" (Galatasaray)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Istanbul: Akatlar Spor Kompleksi/ sog. "Cola Turka Arena" (u.a. Basketball Beşiktaş)
24. Vereinigte Arabische Emirate / United Arab Emirates
1x Dubai: Istad Hamid at-Tayyar (u.a. Ausweich an-Nasr)
25. Oman
1x Maskat/ Seeb: Istad Seeb ar-Riyadhiyy/ Seeb Sports Stadium (u.a. Nady Seeb)
26. Kroatien / Croatia
1x Vrbovec: Gradski Stadion Sajmište (NK Vrbovec)
27. Rumänien / Romania
1x Suceava: Stadionul Areni (Rapid Suceava)
28. Moldawien / Moldova
1x Otaci: Stadionul Sătesc Călărăşeuca (Nistru Otaci)
29. Ukraine
1x Striy: Stadion Sokil (Skala Striy)
30. Marokko / Morocco
1x Rabat: Stade Prince Moulay Hassan (u.a. Fath Union Rabat)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Salé: Stade Fellini (Cricket: AS Salé, Stade Marocain Rabat)
31. Indien / India
1x Kozhikode/ Calicut: Municipal Corporation Stadium (u.a. regionale Amateurteams aus Kozhikode)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Palakkad/ Palghad: Kotta Maidan/ Fort Maidan (Chancellors Cricket Club u.a. Cricketteams aus Palakkad)
32. Bosnien-Herzegowina / Bosnia-Hercegovina
1x Gradačac: Stadion Banja Ilidža (NK Zvijezda Gradačac, Ausweich NK Gradina Srebrenik)
33. Montenegro
1x Plav: Stadion Pod Racinom (FK Jezero Plav 1948)
34. Albanien / Albania
Korçë (1): Stadiumi Skënderbeu (KF Skënderbeu Korçë)
35. Griechenland / Greece
Veria (1): Dimotiko Stadio Verias/ Volksstadion zu Veria (PAE Veria)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Ropa Valley/ Korfu: Ropa 1 & Ropa 2 (je Cricket: Vereins- und internationale Spiele)
36. Kosovo
Vushtrri (1): Stadion i Futballit Ferki Aliu (KF Kosova Vushtrri)
37. Algerien / Algeria
Algier-Hydra (1): Stade de Hydra, Malaab Ahmad Falaq (AC Hydra, Paradou AC u.a.)
Andere Sportarten/ Other sports: 1x Algier-Douera: Salle OMS Douera (u.a. Volleyball u. Handball Raed Iittihad al-Jamiaa Algier)
38. Malta
Ta' Qali (1): Centenary Stadium (fast alle maltesische Ligen, nearly all Maltese leagues)
Andere Sportarten/ Other sports: 2x Tal Qroqq: National Pool (alle Wasserballspiele, all waterpolo matches)
39. Andorra
Ordino (1): Camp de Futbol d'Ordino (u.a. 1. und 2. andorranische Liga)
Andere Sportarten/ Other sports:
Engordany (2): Pavelló del Prat Gran (u.a. Futsal-Wettbewerbe)
40. Portugal
Covilha (1): Complexo Desportivo (SC Covilha)
41. Spanien (+ Ceuta, + Melilla, + Kanaren/ Canaries)
Lebrija (1): Campo Municipal (CA Antoniano de Lebrija)
Andere Sportarten/ Other sports:
Puente Genil (1): Pabellón Comunal Alcalde Miguel Salas (u.a. Handball BM Puente Genil)
42. Mauretanien/ Mauritania
Nouakchott (1): Stade Olympique (Nationalmannschaft, Erstligisten aus Nouakchott; national team and first division teams from Nouakchott)
43. Gibraltar
Gibraltar (1): Victoria Stadium (fast alle Fußball- und einige Cricketspiele Gibraltars)
44. Estland/ Estonia
Tallinn (1): Kadrioru staadion (Levadia Tallinn)
45. Lettland/ Latvia
Salacgriva (1): Salacgrivas stadions (Salacgrivas FK Brivais Vilnis)
46. Litauen/ Lithuania
Pakruojis (1): Pakruojo miesto stadionas (FK Kruoja Pakruojis)
47. England
Halesowen (1): The Grove (Halesowen Town FC)
Andere Sportarten/ Other sports:
Huddersfield (1): The Hohn Smith's Stadium (u.a. Huddersfield Giants, Rugby League)
48. Wales
Aberyswyth (1): Park Lane (Aberyswyth Town FC)
49. Libanon
Zaghleh (2): Malaab Salam Zgharta (Salam Zgharta etc.)
50. Jordanien
Amman (1): Nakheel Field (einige Jugendteams aus Amman/ youth teams from Amman)
Andere Sportarten/ Other sports:
Amman (1): Prince Faysal Hall (Volleyball teams etc.)
51. Schottland
Kinghorn (1): Myres Park (Novar Rovers AFC etc.)
Andere Sportarten/ Other sports:
Edinburgh (1): Murrayfield (Edinburgh Rugby, Scottish Rugby Nationalteam)
52. Bulgarien
Sofia (1): Stadion Vasil Levski (Nationalmannschaft Bulgarien)
53. Georgien
Samtredia (1): Stadioni Erosi Manjgaladze(FC Samtredia)
Andere Sportarten/ Other sports:
Tbilisi (1): Shevardeny Rugby Facilities (Stu Rugby Club u.a.)
54. Armenien
Yerevan (1): Nairi Marzadasht (FC Alashkert)
55. Mazedonien
Kichevo (1): Gradski Stadion(Napredok Kichevo)
Andere Sportarten/ Other sports:
Prilep (1): Sala Riste Risteski Richko (u.a. Handball RK Prilep 2010)
56. Irland
Dublin (1): Dalymount Park(Bohemian F.C.)
Andere Sportarten/ Other sports:
Clane (1): Conneff's Park Hurling Field (Clane GAA Club Hurling)
57. Nord-Irland
Lurgan (1): Knockramer Park(u.a. Lurgan Athletic)
58. Katar
Madinat Al Shamal (1): Fort Stadium(Al Shamal FC)
Andere Sportarten/ Other sports:
Doha(1): Duhail Sports Hall (Handball)
59. Bahrain
Manama (2): Al Ahli Club Stadium (2nd Division Bahrain etc.)
Andere Sportarten/ Other sports:
Zallaq (1): Rashid Equastrian and Horse Racing Club (horseracing)
60. Belarus
Mogilev (1): GSUSU Mogilevskaya gorodskaya SDYUSHOR Nr. 5, naturalno pole (Dnepr Mogilev U23)
Andere Sportarten/ Other sports:
Minsk(1): Dvorec Sporta Uruche (handball)
61. Kyrgyzstan
Kant (1): Sports City No. 5 (veterans and amateurs from Kant)
62. Mexico
Mérida (1): Estadio Carlos Iturralde Rivero (Venados FC Yucatán)
Andere Sportarten/ Other sports:
Mexico City (1): Arena Mexico (Lucha Libre)
63. Belize
Orange Walk Town (2): Louisiana Football Field (local teams)
64. Guatemala
Petapa (1): Estadio Julio Armando Cobar (Deportivo Petapa)
65. Kuwait
Al-Ahmadi (1): Ahmadi Stadium (Shabab Club)
Andere Sportarten/ Other sports:
Mishrif (1): Yarmouk Hall (Futsal)
66. Australien
Sydney (1): Lambert Park (APIA Leichhard Tigers, Sydney FC 2)
Andere Sportarten/ Other sports:
Sydney (1): Trumper Oval (Australien Football & Cricket UTS Bats)
67. Samoa
Apia (6): JS Blatter National Soccer Stadium (1st Division, National Team)
Andere Sportarten/ Other sports:
Apia (2): Multi Sports Centre (Badminton, Netball etc.)
68. Pakistan
Memon Goth, Malir (2): Mohammadi Ground (local and regional football tournaments)
Andere Sportarten/ Other sports:
Karachi (1): UBL Sports Complex, Cricket Oval 1 (regional and national cricket games)
69. Cyprus (South)
Nicosia (1): Makareio Stadium (Omonia, Ethnikos Assias etc.)
Other sports:
Larnaca (1): Kition Athletic Centre (AEL Larnaca futsal, basketball etc.)
70. Russia
Kotelniki(1): Stadion Roskiye Gazony (FK Kotelniki)
Other sports:
Vidnoe (1): Motodrom Metallurg (Metallurg Vidnoe)
71. Iceland
Akranes (1): Akraneshöllin (ÍA Akranes and Kári Akranes) // Outdoor: Ólafsvik (1): Ólafsvíkurvöllur (UMF Víkingur Ólafsvík)
Other sports:
Reykjavík (1): Víkin (Handball Víkingur Reykjavík)
72. Faroes
Argir, Tórshavn (1): Inni í Vika (AB Argir)
Other sports:
Kollafjörður (2): Ítróttarhøllin í Kollafirði (KÍF 1942 handball)
73. USA
Seattle, WA (1): Memorial Stadium (Greater Seattle Soccer League)
Other sports:
Logandale, NV (1): Fair Grounds Rodeo Arena
74. Canada
Vancouver, BC (1): BC Place (Vancouver Whitecaps)
Other sports:
Vancouver, BC (1): Rogers Arena (Vancouver Canucks, Vancouver Warriors)
75. Saudi-Arabia
Al-Majmaah (1): Al-Majmaah Sports City (Al-Fayha)
Other sports:
Al-Ahsa (1): Ahsa Hall (Handball, Basketball Hajer, Al-Rawda etc.)
76. Argentina
Santa Fe (1): Estadio Gimnasia y Esgrima (GyE Santa Fe)
77. Chile
Antofagasta (1): Estadio Regional (CD Antofagasta)
78. Uruguay
Melo (1): Estadio Arquitecto Eleuterio Ubilla (Cerro Largo)
79. Brazil
Foz do Iguacu (1): Campo Tres Lagoas (Tres Lagoas)
Other sports:
Foz do Iguacu (1): Ginásio Costa Cavalcante Hall (Handball, Futsal etc.)
80. Ivory Coast
Abidjan (3): Stade Felix Houphouet Boigny (ASEC Mimosas)
81. Botswana
Francistown (1): Francistown City Council Stadium (Chadibe F.C.)
82. Zimbabwe
Bulawayo (1): Barbour Fields Stadium (Highlanders F.C.)
83. South Africa
Johannesburg (1): Orlando Stadium (Orlando Pirates)
Andere Sportarten/ Other sports:
Durban (1): Kingsmead Ground (Cricket venue)
84. Lesotho
Maputsoe (1): DiFA Ground Maputsoe (Mzamane F.C.)
85. Swaziland
Mbasheni (1): Mbasheni Sports Ground (different teams of Thulani Nsingwane Timphisi chief area)
86. Peru
Guadalupe, Ica (1): Estadio Municipal Juan de Dios Bolivar (district league competitions of Guadalupe)
Andere Sportarten/ Other sports:
Lima (1): Dibosito (basketball venue)
87. Bolivia
Santa Cruz de la Sierra (1): Estadio Município 9 (regional and local competitions in Santa Cruz)
88. Paraguay
Asunción (1): Estadio Arsenio Erico (Club Nacional)
89. El Salvador
Chapeltique (1): Polideportivo (CD Cacahuatique)
Andere Sportarten/ Other sports:
San Salvador (3): La Cuna del Mágio (handball and futsal venue)
90. Ecuador
Quito (1): Estadio La Casa Blanca (LDU Quito)
91. Colombia
Madrid (1): Cancha 1 Atlético (local youth and amateur teams)
Andere Sportarten/ Other sports:
Mosquera (1): Coliseo 1 (multi sports venue)
I. Gozo
Xewkija (1): Gozo Stadium (Gozo F.C. & Gozo 1st Division)
II. Nagorno-Karabach
Stepanakert (1): Stepanakerti Hanrapetakan Marzadasht (u.a. Lernayin Artsakh)
III. Gotland
Väskinde (1): Björkome IP (Väskinde AIK)
Andere Sportarten/ Other sports:
Visby (1): Visby Ishallen (u.a. Visby Roma Hockey)
IV. Cyprus (North)
Famagusta (1): Canbulat Stadi (Magusa Türk Gücü)
Other sports:
Nicosia (2): CIU Arena (Cyprus International University handball, basketball etc.)
V. Guernsey
St. Martins (1): Blanche Pierre Lane (St. Martins AC)
Other sports:
Hougue du Pommier (1): Guernsey Table Tennis Centre (table tennis events)
Meine Spiele
Derzeit 5.665Sportveranstaltungen (davon 4.350 Fußballspiele) gesehen + 79 selbst teilgenommen (70x Fußball, 5x Tischtennis, 4x Laufen).
Up to now 5,665 sports events, which of them 4,350 football matches, watched + 79 taken part as player (70x football, 5x tabletennis, 4x foot race).
Fußballergebnisse
1. 2:1 bzw. 1:2 395x
2. 1:0 353x
3. 2:0 323x
4. 3:1 319x
5. 1:1 223x
6. 3:0 210x
7. 3:2 206x
8. 4:1 181x
9. 4:0 179x
10. 4:2 154x
11. 2:2 153x
12. 5:1 122x
13. 0:0 110x
14. 5:0 97x
15. 6:1 86x
16. 5:2 79x
17. 4:3 72x
18. 6:0 61x
19. 3:3 52x
20. 5:3 46x
21. 7:0 39x
22. 8:1 35x
23. 6:2 32x
24. 5:4 28x
25. 7:1 27x
26. 6:3, 8:0 und 9:0 je 24x
29. 6:4 und 7:2 je 22x
31. 10:0 19x
32. 9:1 18x
33. 8:2 17x
34. 11:0 15x
35. 4:4 14x
36. 6:5 13x
37. 7:4, 11:1 und 13:0 je 11x
40. 10:1 10x
41. 7:3, 8:3, 10:2 und 12:0 je 9x
45. 8:4 und 12:1 je 7x
47. 7:6 und 11:2 je 6x
49. 9:2, 9:3, 13:1, 14:0 und 15:1 je 5x 54. 8:6 und 17:0 je 4x 56. 8:7, 9:4, 13:2 und 16:0 je 3x 60. 5:5, 6:6, 10:9, 12:2, 14:1, 15:0, 16:1 und 17:1 je 2x 68. [83] 8:5, 9:5, 9:8, 10:3, 10:4, 10:5, 11:3, 11:10, 13:4, 14:4, 15:2, 16:11 (27 Tore KF), 18:0, 18:1, 24:1 (25 Tore GF 2x45), 25:0 (25 Tore GF 2x35) je 1x
Planung
- Braunschweig und angrenzende Landkreise
- MTV Weferlingen und anderes in Börde-/Ohrekreis
- TSV Leuna in der Landesliga Süd
- ab und an Hansa I und II
- Auslandsfahrten: Motoball EM in Litauen (Juli), Luxemburg (ein Septemberwochenende) Südkorea-Japan-Taiwan (3 Wochen Oktober/November), noch unklar (1-2 Wochen um Weihnachten herum), Asian-Cup Saudi-Arabien? (Januar, 1 Woche), Marokko (Februar, 1 Woche), noch unklar (um Ostern herum)
Über mich
Welcome to Groundhopping Merseburg!
Merseburg is a small city in the south of Saxony-Anhalt near Halle/ Saale and Leipzig. Groundhopping is something like collecting sports grounds or stadia: watching as many sporting events - especially football matches - on as many different grounds in as many states of the world as possible. On a trip abroad, places of interest and getting to know the country and its people are even more important than stadiums and football matches. Consequently, this blog is all about sports, sightseeing and journeys. Of course, you'll also find my photos here: simply click on the links under the very first picture in each report or above this text: "Photos (flickr)".
This blog is non-commercial and not a professional one. Neither do I earn money through the reports or photos, nor do I support a third party that earns money with my works.
By the way: All the reports are based on own experience, thus they are not always objective and cannot claim to be true and correct in their entirety. That is why you should not complain about any report that may not represent your opinion. If you feel offended, I don't mind. That's a fan page - so there is no need to be objective.
All the blog entries in English language can be found here! For photos with English commentary click here!
Blog by: Fan aus einer Merseburger Arbeitersiedlung. (fchmksfkcb@yahoo.de)
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