Turbine Halle |
0 : 0 (0:0) |
TSV Leuna 1919 |
-
Datum: Samstag, 24. Februar 2024 – Beginn: 14.00 -
Tore: waren zu klein -
Gelbe Karten: Kindl, Trainer (Turbine); Gumbrecht (TSV) -
Rote Karten: Kowalewicz von Turbine (60. Min. Rot wg. Notbremse/ grobem Foul) -
Austragungsort: Turbine-Sportplatz am Felsen / Kunstrasen-Nebenplatz (Kap. 250
Stehplätze) |
Hallescher Fußballclub (A-Junioren) |
2 : 0 (1:0) |
VfL Halle 1896 (A-Junioren) |
-
Datum: Samstag, 24. Februar 2024 – Beginn: 11.00 -
Tore: 1-0 8. Huber, 2-0 65. Zorn -
Gelbe Karten: 1x HFC, 2x VfL -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Nachwuchsleistungszentum Silberhöhe, Rasenplatz 2 (Kap. 700
Stehplätze) |
Photos with English commentary: a) 7th Division in Halle:
Turbine vs. TSV Leuna |
Bei meinem Jeep muss noch was behoben werden – wie üblich bei
Gebrauchtwagen, irgendwas ist immer noch, bevor man mal richtig los kann –
und von heute auf morgen geht bei den Autowerkstätten trotz stolzer Preise
mittlerweile nicht mehr. So ist der Wagen wohl erst ist im März voll bereit
und ich hatte noch mal Verwendung für mein 49-Euro-Ticket. Am Hauptbahnhof
ging es schon deutlich vor 7 Uhr auf die Piste. Insgesamt muss ich sagen, dass ich mit der Zugfahrt zufrieden
war. Keine Probleme auf dem Hinweg und auf dem Rückweg nur der Zug von
Magdedorf nach Braunschweig mit nach und nach 20 Minuten Verspätung, sodass
ich insgesamt 30 Minuten später als geplant zu Hause war. Zudem überwiegend
freundliches Zugpersonal und kaum Asis an Bord. Aber einreißen soll die
scheiß Fahrerei mit den Öffentlichen natürlich nicht! Auto und Fahrrad, bei
entsprechenden Distanzen halt noch Flugzeug – das sind die Verkehrsmittel
meiner Wahl und wenn der Wagen wieder aus der Werkstatt kommt, fahre ich auch
keine Bahn mehr... Im Vergleich zum Auto muss man halt auch klar sagen: Über vier
Stunden von der Haustür zum Sportplatz und zurück genauso lange – das sind
anderthalb Stunden mehr (pro Richtung!) als mit dem Auto. Und das ist die
benzinsparende Strecke. Über die Autobahn heizen spart – wenn staufrei – locker
noch mal 45 Minuten! Und Zwischen beiden Sportplätzen per Straßenbahn 5 bis
10 Minuten mehr Zeit gebraucht, als ich das normal mit dem Rad brauche. Wen übrigens bei meinen Links zu den Fotoalben auf flickr meine
Bezeichnung des Sightseeing-Albums wundert: Ich hatte mit ein paar Bildern
aus Silberhöhe und Fotos aus dem Bereich um die Giebichenstein herum einfach
Kontraste wie zwei gegnerische Mannschaften. Deswegen Silberhöhe vs.
Giebichenstein. Eine ganz interessante Kunstinstallation im öffentlichen
Raum, die diesen miesen Stadtteil interessant darstellt – aber ansonsten nur
öde Platte. Dem entgegen der touristisch so attraktive Bereich um das felsige
Hochufer der Saale unterhalb vom wirklichen schönen Sportgelände von Turbine.
Insbesondere Burg Giebichenstein, aber auch die Sankt-Bartholomäus-Kirche und
der tolle Blick über die Stadt bis nach Schkopau. |
Das erste Spiel fand auf dem neuen Nachwuchsleistungszentrum des
HFC statt. Dieses befindet sich in Silberhöhe, ist noch nicht ganz fertig
gestellt (Umkleiden sind in einem Containerbau) und wird aber perspektivisch
den dauernd hochwassergefährdeten Sandanger ablösen. Das NLZ Sandanger hat,
so fern ich mich richtig erinnere, vier Plätze, davon nur 1 Kunstrasen und 1
Platz stillgelegt. Alle Plätze sind ausbautenlos, aber wenigstens idyllisch
gelegen. Das NLZ in der Karlsruher Straße ist hingegen sehr steril, hässlich
gelegen und auch wenn es viel bessere Infrastruktur für die Sportler liefert
(2 Kunstrasen, 4 Naturrasen, davon allerdings 1 Kleinfeld) – für die
Zuschauer ist das totale Scheiße. Hier wurde nicht mitgedacht, wie so oft
beim Sportstättenbau in Deutschland. Kein Schatten, kein Windschutz, kein
Regenschutz – nicht ein einziger Sitz. Das ist doch asozial, sowas so zu
planen! Mindestens für den Hauptplatz muss man doch als Verein, der etwas auf
sich hält, ein paar Zuschauerkapazitäten (eine Tribüne mit Überdachung und
500 Plätzen reicht doch völlig) einplanen! Interessant war die heute auf Rasen 2 stattfindende Partie der
U19. Für grenzwertige 3€ Eintritt gab es eine mittelmäßige Partie, die in
einem glanzlosen aber völlig verdienten 2:0 Sieg des HFC endete. Gegner war
Stadtrivale VfL Halle 96. Ab und an wurden die von den Nachwuchs-Ultras
angepöbelt, aber alles noch sehr im Rahmen. Die Partie war auch überwiegend
fair. Das Schiedsrichtergespann agierte sicher und souverän. Wer von meinen Lesern nicht aus der Merseburger Ecke stammt, wird
übrigens den Stadtteil, in dem der HFC sein Nachwuchsleistungszentrum
errichtet hat, nicht kennen. Einfach mal diesen Presseartikel lesen, dann
dürfte klar sein, warum ich diesen Stadtteil oben als mies bezeichnet habe. Wer das wieder als Einzelfall abtun will – ist halt keiner dort. Ich habe da
mal Feuerwerk für Silvester gekauft. Jugendliche/ Kinder testeten einfach
Böller in diesem Supermarkt und ein junges Asi-Pärchen pöbelte eine
vordrängelnde Rentnerin aufs übelste an... |
Dann der eigentlich Grund der Tour: TSV Leuna zum
Rückrundenauftakt am Felsen. Eine der schönsten Anlage in Halle,
nachvollziehbarerweise wurde heute statt auf Rasen auf dem Kunstrasen
gespielt. Auch der liegt sehr schön, unverständlicherweise wurden aber
massenhaft Kleinfeldtoure und Trainingsgerät auf der Zuschauerseite
abgestellt. Leute, das stört doch einfach nur! Wir zahlen 4€ Eintritt und
müssen dann als Zuschauer rumsuchen, wo wir freie Sicht aufs Feld haben!
Warum werden nicht alle Tore z. B. im Hintertorbereich am Nordende des
Platzes abgestellt?! Das Hinspiel endete 3:0 für Leuna. Den Kunstrasenplatz von Turbine
hatte ich vor etwas über zwei Jahren mal mit einem Spiel der Leunaer B-Jugend
gemacht – leider hohe 8:1-Niederlage. Heute eine Partie, die anders als im schlecht
geschriebenen FuPa-Ticker von Turbine beschrieben, nach einer ersten
Turbine-Torchance klar von Leuna bestimmt wurde. Dabei gab es noch ein
elfmeterwürdiges Einstiegen eines Turbinespielers, das ungeahndet blieb. Bis
zum Seitenwechsel war die Partie auch gut und schnell. Auch nach der Pause
viel Bewegung, leider aber weniger Torszenen – und die Abschlüsse zu harmlos.
Die gefährlichste Aktion kam dann in der Tat von Turbine – ein Innenpfostentreffer,
und das mit nur noch 10 Mann nach einem Ellbogenschlag (zudem wohl letzter
Mann) der zu glatt Rot führte. Leunas Torschüsse viel zu ungenau. Zwei
Hundertprozentige wurden kläglich daneben bzw. drüber geballert. Für Turbine
ein sehr glücklicher Punktgewinn, aber man muss sie loben, wie sie – ohne das
Spiel kaputt zu machen – den Punkt in Unterzahl gerettet haben. Kurios: Die I.
Mannschaft von Leuna hat seit anderthalb Jahren nicht mehr 0:0 gespielt –
damals war das bei den Anti-Fußballern von Bad Kösen, das Spiel hatte ich
auch besucht. Leuna hätte aber heute auch noch 30 Minuten Verlängerung spielen
können und hätte kein Tor gemacht. OK, Verlängerung gibt es eh nicht, aber
Nachspielzeit schien der eigentlich gute Schiri auch nicht gekannt zu haben.
Eine Unsitte, die man in Deutschland nach wie vor hat: in kaum einem anderen
Land der Welt (und ich war schon in 80 Ländern beim Fußball) wird derartig
wenig nachgespielt, wie bei uns (v.a. im Amateurbereich). Anderthalb Minuten
Nachspielzeit? Sach ma Sportfreund, hast du nicht bemerkt, dass allein die Unterbrechung
nach dem Kopfballzusammenprall in der Schlussphase zwei Minuten war?! Alles
unter vier Minuten Nachspielzeit war heute völlig daneben! |
Statistik: - Grounds: 3.570 (1 neue; diese Saison:
156 neue) - Sportveranstaltungen: 5.025 (2; diese Saison: 204) - Tourkilometer: 420 (420km Bahn und Bus) - Saisonkilometer: 86.070 (51.300 Flugzeug/ 30.330 Auto, davon
14.770 Mietwagen/ 2.440 Fahrrad/ 1.360 Bus, Bahn, Straßenbahn, 180 Schiff,
Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 0 [letzte Serie:
14, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit:
Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 165 Wochen in Folge
[letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von
KW 31/2006 bis KW 11/2020]. |
Dienstag, 27. Februar 2024
W3.0165II: Leuna torlos am Felsen, HFC U19 glanzlos siegreich im Pokal-Stadtderby – ein fußballerisch nicht so überzeugender Ausflug nach Halle
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