Posts mit dem Label Spora werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spora werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 16. Juni 2015

W463III: Klassenerhalt mit vier Treffern von Ronny Schwerdtfeger und fünf Minuten Wasserfußball

SV Spora .............................................................. 1
TSV Leuna 1919 .................................................. 4
- Datum: Samstag, 13. Juni 2015 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-4 nach 90 Minuten (45/45); Halbzeitstand: 1-2
- Tore: 0-1 6. Ronny Schwerdtfeger, 0-2 20. Ronny Schwerdtfeger, 1-2 43. Florian Bochskanl, 1-3 78. Ronny Schwerdtfeger, 1-4 81. Ronny Schwerdtfeger
- Gelbe Karten: Toni Beer, Jacob Hennig, Kay Daumann (Spora); Elia Wilke, Franz-Josef Motz, Christoph Hähnel
- Rote Karten: keine
- Spielort: Sportplatz Nißma (Kap. 1.100, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 150 (davon 85 zahlende und mindestens 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 8,0/10 (Gute und spannende erste Hälfte, danach Durchhänger bis zur starken Schlussphase und schließlich kurioses Ende mit Wasserfußballeinlage)

TSV Leuna 1919 E .............................................. 4
SV 1916 Beuna E ................................................. 6
- Datum: Samstag, 13. Juni 2015 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse E-Junioren, Saalekreis/ Staffel 1 (Spielklasse der U11)
- Ergebnis: 4-6 nach 50 Minuten (25/25); Halbzeitstand: 3-2
- Tore: 1-0 5. Justin, 1-1 10. NN, 1-2 18. (11), 2-2 21. Yannick, 3-2 24. Oli, 3-3 30. Eigentor, 3-4 32. (8), 4-4 38. Luca?, 4-5 44. (8), 4-6 47. (11)
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend, Platz 1 (Kap. 1.000, davon 15 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und spannendes Spiel) SV Spora v TSV Leuna Photos with English Commentary:
a) Leuna Youth Football: TSV Leuna U11 v SV Beuna U11
b) Leuna Amateur Football: SV Spora v TSV Leuna 1919
c) Burgenland District: Football Ground in Spora/ Prehlitz-Penkwitz

Samstagvormittag waren ursprünglich zwei Juniorenspiele des TSV angesetzt, doch die F spielte erst am Sonntag. Also kam ich zur E, die sich gegen den SV Beuna auf der Sportstätte der Jugend behaupten musste.

In einem guten und ausgeglichenen Spiel zeigten beide Teams mal schöne Spielzüge und Angriffe, mal die für diese Spielklasse üblichen Aussetzer und Pannen. Es ging hin und her und es gab viele Treffer: mal führte Leuna, mal Beuna. Zur Pause sah es für den TSV besser aus, da sie 3:2 in Führung lagen, doch Beuna drehte nach der Pause mit einem Doppelschlag das Spiel. Nach einem schönen Konter zum 4:4 zog Beuna noch einmal an und nutzte Abwehrschwächen um am starken Leunaer Schlussmann vorbei zu kommen. 4:6 hieß es am Ende. In diesem guten Spiel gewann mal wieder derjenige, der weniger Fehler in der Abwehr machte: bei Leuna waren die Zuteilung der Positionen und die Einsatzzeiten bzw. Wechsel der jeweiligen Abwehrspieler auch nicht ganz glücklich.

Im freundschaftlichen Neunmeterschießen hieß es nach 10 zu 8 Schützen für Leuna 4:4. Da waren auch einige richtig schöne Treffer bei beiden dabei! Die Gesamtbilanz für Leunas E hätte angesichts der 58 zu 83 Tore und 16 Punkte aus 18 Spielen besser sein können, aber mit nur zwei zweistelligen Niederlagen, die auch noch niedriger waren (0:11, 0:10) als der höchste Sieg (13:1), sowie den konstant siegreich gestalteten Spielen gegen die hinter dem TSV platzierten Teams, muss man von einer soliden Saison reden. Die Mannschaft kann sich noch gut entwickeln in der nächsten Saison! TSV Leuna 1919 U11 v SV 1916 Beuna U11 Ich war dann noch mal in Halle bei Rama und ihrem Verlobten Amer und nach dem Essen mit diesen beiden syrischen Freunden ging es dann sehr zügig nach Spora, genauer in den Ortsteil Nißma. Dort liegt der idyllische, aber recht holprige Sportplatz des SV Spora.

Nach einer über weite Strecken schwachen Saison war der TSV auch an diesem letzten Spieltag noch abstiegsbedroht und während es für Spora um nichts mehr ging, war man bei Leuna auch immer dabei, die Zwischenstände bei den anderen Abstiegskandidaten, insbesondere der II. vom VfB IMO – dort war zu befürchten, dass die ESG sich nicht den Arsch aufruppt um die Merseburger in die Kreisoberliga zu schießen – in Erfahrung zu bringen.

Aber unabhängig von den Resultaten der anderen: mit einem Sieg wäre alles klar. Und so fing Leuna auch an: die klar bessere Mannschaft, die Sporaer immer wieder zu Fouls zwingend und den Schiedsrichter zu einer recht strengen Linie gegen Spora, die auch zwei lächerliche Freistöße für den TSV mit einschlossen. Das Gute bei Spora ist immer: macht man die Dorfdeppen sauer, indem man besser spielt und den Schiedsrichter nicht gegen sich selber aufbringt, dann geht es rund: nach allem was sich bewegt (oder auch nicht mehr) wird getreten, jede leichte Berührung mit Pöbeln kommentiert und wer meinte, bei so einer Chaotenmannschaft würde wenigstens das Trainergespann dazwischengehen, liegt weit daneben: die zwei sind wirklich die letzten Prolls. Immerhin ist so Action garantiert! SV Spora v TSV Leuna Leuna konzentrierte sich zuerst aufs Fußballspielen, ging mit einem direkt verwandelten, aber haltbaren und völlig berechtigten Freistoß aus spitzem Winkel in Führung. Es sollte der große Tag von Ronny Schwerdtfeger werden, denn der schoss nicht nur besagten Freistoß direkt rein, sondern hatte auch Auge und Kraft für einen 30m Schuss neben den Innenpfosten zum 0:2. Danach ließ sich auch Leuna auf unsaubere Zweikämpfe ein und der Schiedsrichter aus Halle verlor seine Linie: z.B. zogen Frustfouls wie vom Kapitän von hinten in die Waden eines im Mittelkreis laufenden Leunaers keine Karte nach sich, ein anderer Sporaer sah für drei gelbwürdige Fouls nur eine einzige Karte. Nach einem Abwehrfehler sah der bis dahin völlig fehlerfrei und souverän agierende Torwart Pfennig ziemlich alt aus: 1-2 kurz vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigten beide Seiten erstmal nicht mehr viel. Spora war dann sogar mal vor dem Tor mit dem Ball aktiv und nicht mehr nur mit dem Mund und den Tritten in die Knochen des Gegners... Das nutzte dann Ronny Schwerdtfeger in der Schlussphase für zwei Konter: erst über rechts und aus spitzem Winkel und locker 15m Entfernung ins lange Eck, dann über links und aus kürzerer Entfernung eingeschoben. Eine wirklich tolle Einzelleistung von ihm, die aus der geschlossen guten Mannschaftsleistung des TSV Leuna noch herausgehoben werden muss.

1:4 also und das Spiel zweifellos entschieden, der Klassenerhalt geschafft! Doch ab der 75. fing es mit Regnen an. Ein Gewitter zog vorbei. Nach 85 Minuten wurde es richtig übel, sodass das Schiedsrichtergespann in die Kabinen bat. Da lief dann zwar das Wasser rein und die Spieler waren eh schon völlig durchweicht, aber wenigstens konnte da kein Blitz einschlagen, wie in die Wechselbank, unter die ich mich mit drei anderen Leunaern stellte... Es schlug aber freundlicherweise nichts ein, nur das 20 Minuten dauernde Verharren und die Unsicherheit, ob sich Schiedsrichter und Gastgeber vernünftig verhalten und die Partie zu Ende spielen, nervte.

Spora zeigte sich dann aber auf einmal ganz freundlich und entspannt, auch wenn sie nicht wie manche Leunaer Freistil in den Pfützen auf dem Platz schwammen... Sie brachten die Partie ganz locker zu Ende und spielten mit Leuna lustigen Wasserfußball. Mit dem 1:4 rettet sich der TSV Leuna also verdientermaßen – der IMO nutzte auch ein 3:2-Sieg nichts mehr, da ein Punkt weniger und das schlechtere Torverhältnis gegenüber den punktgleichen Lauchaern. Hoffentlich macht es Leuna nächste Saison nicht noch mal so spannend – es sei denn, es geht spannend um den Aufstieg... In jedem Fall werde ich mal im August wieder vorbeischauen beim TSV Leuna 1919, mit dem man doch so vieles erlebt! SV Spora v TSV Leuna Statistik:
- Grounds: 1.385 (heute 0 neue; diese Saison: 230 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.404 (heute 2; diese Saison: 292)
- Tageskilometer: 330 (330km Auto)
- Saisonkilometer: 58.530 (43.800 Auto/ 8.200 Flugzeug/ 5.050 öffentliche Verkehrsmittel/ 2.380 Fahrrad/ 20 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 86 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 463

Montag, 26. September 2011

W269III: Packendes Remis von Leuna in Spora

FSV Meuselwitz II 0:5 SV Eintracht Ponitz
Datum: Samstag, 24. September 2011 – Anstoß: 13.00
Wettbewerb: 1. Kreisklasse Altenburger Land (10. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 0:5 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0:3
Tore: 0-1 10. (11), 0-2 30. (7), 0-3 40. (11), 0-4 78. (11), 0-5 88. (15)
Verwarnungen: 14 (FSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Penkwitzer Weg (Kap. 1.200 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 15 (darunter ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 1,5/10 (Bis auf den Torwart konnte bei Meuselwitz niemand auch nur ansatzweise Fußball spielen – auch Ponitz spielte bis auf zwei, drei Leute nur Scheiße)

SV Spora 3:3 TSV Leuna 1919
Datum: Samstag, 24. September 2011 – Anstoß: 13.00
Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 3:3 nach 93 Min. (46/47) – Halbzeit: 2:1
Tore: 1-0 8. Oliver Pohl, 1-1 15. Nino Hammerschmidt (Foulelfmeter), 2-1 25. Steffen Hüfner, 2-2 72. Michael Schulze, 3-2 82. Sven Starke, 3-3 87. Nino Hammerschmidt (Handelfmeter)
Verwarnungen: Toni Beer, Kay Daumann (Spora); Kevin Degner (Leuna)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Nißma (Kap. 1.100 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 120 (Zahlende: 100, Gästefans: ca. 25)
Unterhaltungswert: 8,5/10 (Extrem spannendes und sehr sehenswertes Spiel; durch Spora kam streckenweise etwas übertriebene Härte herein)
Photos and English version:

Der SV Spora wie auch der TSV Leuna stehen in der Landesklasse hinten drin. Nach zwei Niederlagen in Folge – kein Kommentar zu dem Auftritt bei Halle 96 und der Geschichten außerhalb des Platzes – muss Leuna sich echt rehabilitieren beim Abstiegskandidaten aus dem äußersten Südosten des Burgenlandkreises.

Natürlich machten wir uns auch zur weitesten Auswärtsfahrt mit dem Fahrrad auf. Den Umweg ins benachbarte Thüringen nahmen wir auch noch mit, denn im 4km entfernten Meuselwitz kannten wir bisher nur den ZFC in seiner bescheuerten „bluechip-Arena“. Der FSV hingegen ist der kleinere Verein in der thüringischen Landstadt. Deren Reserve ist mit drei hohen Niederlagen zu Beginn gleich auf Abstiegskurs, während Eintracht Ponitz 10 Punkte aus vier Spielen holte.

Auf der weitläufigen Anlage, die kahl und gesichtslos mit viel zu großem Fußballfeld und mickrigen Leichtathletikanlagen (alles aber natürlich in einem Topp-Zustand) daher kommt, sah es auch aus wie ein Spiel eines Tabellenletzten – allerdings wie ein Spiel eines Tabellenletzten gegen einen Tabellenvorletzten. So schlecht wie Meuselwitz II spielte, spielen im Saalekreis oder dem benachbarten Burgenlandkreis kaum einmal Freizeitteams und Altherrenmannschaften. Normalerweise rege ich mich ja nicht so auf, da es in den unteren Klassen um Spaß gehen muss – aber wenn man so scheiße spielt wie FSV II, dann hört der Spaß auch mal auf! Außer dem Torwart, der einige gute Paraden zeigte und für diese Gurkentruppe viel zu gut war, konnte da echt keiner der 10 anderen etwas am Ball. In 90 Minuten hatten die wirklich nicht eine einzige Torchance. Und das lag nicht daran, dass der Gast aus Ponitz so gut war. Den wütenden Bemerkungen des Trainers und der Fans aus Ponitz nach zu urteilen, war das heute eine ungewöhnlich schlechte Leistung. Zwar waren auch ein paar schöne Tore dabei – aus etlicher Entfernung ein Aufsetzer an den Innenpfosten zum 0:2, ein Kopfball nach langer Flanke gegen die Laufrichtung des Keepers zum 0:4 und ein starker Schuss aus über 20m hoch ins lange Eck zum 0:5 – aber außer den fünf Szenen die zu den Treffern führten, war das unter aller Sau was Ponitz da spielte, zumal nur zwei, drei (am besten dabei der 11er) richtig Fußball spielten. Wirklich grauenhaft, das Spielniveau beider Teams!
IMG_2584
In Spora dann angekommen, bekamen wir dann richtigen Fußball geboten. Der Gastgeber griff erstmal munter das Leunaer Tor an und spielte ein starkes 1:0 über rechts heraus. Als Leuna zu sich kam und nun in die Offensive ging, begann Spora nun mit einer Spielweise, die sie die folgenden 80 Minuten beibehalten sollten: ländliche Härte. Auf dem idyllisch in der Landschaft gelegenen, von teilweise verfallenen Häusern flankierten und abmessungsmäßig angenehmen aber belagsmäßig sehr unebenen Platz in Nißma, einem Ortsteil von Spora, grüßt ja schon so ein selbstironisches Banner „Willkommen auf dem Lande“. Ich kenn aber auch Mannschaften vom Lande, die mehr können als der SV Spora, der leider außer Kampfspiel zu keiner weiteren Spielweise fähig ist. So war es auch nicht verwunderlich, dass es einen Foulelfmeter nach nur 15 Minuten gab, den Nino Hammerschmidt gewohnt sicher ins Eck zimmerte. Bei Leunas zu zurückhaltender Spielweise war es aber noch weniger verwunderlich, dass sich Spora auch einige Chancen erkämpfte, von denen auch eine weitere noch vor der Pause im Kasten landete: auch bei diesem Abstauber nach einem Kopfball konnte der gute und sichere Leunaer Torwart Patrick Lensen nichts machen.

Nach der Pause tat sich Leuna weiter schwer, den spielerisch meilenweit unterlegenen, aber athletisch gleichwertigen und kämpferisch überlegenen Sporaern einen weiteren Treffer einzuschenken. Erst nach über 70 Minuten führte ein Treffer durch einen zweiten Ball – wie beim 2:1 von Spora ging auch diesem Leunaer Angriff ein Kopfball voraus – zum hoch verdienten Ausgleich durch Michael Schulze. Das Spiel wurde teilweise noch härter und vor allem noch packender, als es die ganze Zeit schon war. Wer das nicht spannend fand, hat keine Ahnung vom Sport (nicht nur nicht vom Fußball)! Schon 10 Minuten später kämpfte sich Spora wieder durch die Abwehr und erzielte mit grenzwertigem Einsatz das 3:2. Wiederum nur fünf weitere Minuten danach egalisierte Nino Hammerschmidt erneut per Elfmeter: diesmal lag ein klares Handspiel vor und diesmal zimmerte Nino den Ball hemmungslos auf die Mitte. So Elfer regen mich eigentlich immer auf, da ein reaktionsschneller Torwart selbst beim Abspringen ins Eck noch mit dem Fuß den Ball abwehren kann, aber wenigstens war er drin. Nino hatte schon richtig spekuliert, dass der Schlussmann ins Eck huppt. Die Nachspielzeit war noch recht knapp bemessen, aber das Unentschieden, was nach 93 Minuten auf der nicht vorhandenen Tafel stand, weitestgehend akzeptabel und leistungsgerecht.
IMG_2633
Lobend erwähnt werden muss übrigens der Naumburger Schiedsrichter Silvio Schaller: der musste sein ganzes Können unter Beweis stellen – nicht nur weil die beiden Assistenten Schreiber und Matthaes ziemliche Totalausfälle an der Linie waren. Schaller hätte echt ohne die überforderten Fahnenschwenker pfeifen können. Er bewies auch das richtige Fingerspitzengefühl mit seiner Linie: er ermahnte lieber ruhig und sachlich als arrogant herumzufuchteln, lag bei keiner seiner Entscheidungen daneben (und die zwei, drei fragwürdigen Sachen sind wahrscheinlich auch nicht falsch gewesen) und verteilte nur wenn es absolut unumgänglich war Karten. Ein kleinlicher Schiri hätte etwa 2 Gelb-Rote und 6 weitere Gelbe an Spora und mindestens 4 Gelbe an Leuna verteilt – und ob ein Mittelweg zwischen Schaller und einem kleinlichen Pfeifenheini möglich gewesen wäre, bezweifle ich: wenn man bei einem Spiel von Spora mal mit Kartenverteilen anfängt, wo es bei strenger Regelauslegung gerechtfertigt wäre, kann man nicht mehr aufhören – einige Spieler wollen mit ihrem bäuerlichen Getrete ja auch Revanchefouls der Gegenspieler herausfordern, was gegen Leuna nur selten gelang. Man muss auch sagen, dass es gut war, dass sich die Leunaer zusammenrissen und nur ab und an mal einen besonders unangenehmen Klopper wie den 13er umnieteten. So gab es für den TSV nur eine Karte ohne dass man die Härte der Heimelf völlig widerspruchslos hingenommen hätte und auch ohne die dummen Bemerkungen des greisen Publikums – Pöbeln und Meckern gehört untrennbar zum Fußball dazu (sonst würde es ja Tischtennis heißen); aber man kann auch mal die Mannschaft anfeuern und nicht immer nur herumstänkern – immer unbeantwortet zu lassen. Allerdings muss ich mal noch hervorheben, da das in der Diskussion unter Leunaer Fans am Spielfeldrand von manchen nicht so klar getrennt wurde: zwischen Härte, übertriebener Härte und asozialer Härte gibt es klare Trennlinien – Nessa spielt zum Beispiel hart aber nicht unfair und Spora hingegen manchmal unfair (aber nie so wirklich schlimm) und asoziale Härte, also eine häufig unfaire Spielweise, kann ich außer dem Naumburger SV II keiner Mannschaft in der Landesklasse 6 (obwohl ich alle schon mehrfach gesehen habe, die diese Saison in der Staffel spielen) attestieren.

Leuna hätte mit der Form, mit der sie in Nessa antraten, der Sporaer Mannschaft die Grenzen aufzeigen können, aber im Moment muss man mit einem Punkt in Spora zufrieden sein, zumal das Spiel auch sehr sehenswert war und es beim TSV Leuna auch keineswegs an Spielqualität, Kampfgeist oder mannschaftlicher Geschlossenheit mangelte. Mit dieser Einstellung muss man gegen den nächsten Abstiegskandidaten (die ESG Halle) am Ball bleiben: auf dem gepflegten heimischen Rasen ist mit so einer Leistung mehr drin als ein Punkt!

Was gute Leistungen angeht: unsere sportliche Leistung war übrigens auch mal wieder respektabel; genau 129km waren es, die wir in 6,5 Stunden mit dem Fahrrad zurücklegten...
IMG_2663
Statistik:
Grounds: 636 (heute 1 neuer; diese Saison: 42 neue)
Sportveranstaltungen: 1.366 (heute 2, diese Saison: 52)
Tageskilometer: 130 (130 Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.460 (8.270 Auto/ 1.190 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 84
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 269

Donnerstag, 13. Mai 2010

W198I: Die Eintausendste Sportveranstaltung

SV Spora 3:0 SV Mertendorf
Donnerstag, 13. Mai 2010 – Anstoß 11.00
Kreisoberliga Burgenlandkreis (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 3:0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 1:0
Tore: 1:0 19. Nr. 8 (?), 2:0 47. Nr. 6, 3:0 69. Nr. 7
Verwarnungen: Nr. 24 (Spora), Nr. 5, Nr. 10 (Mertendorf)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Nißma (Kap. 1.100 Stehplätze)
Zuschauer: bis zu 180 (davon ca. 15 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes Spiel in lustiger Atmosphäre)
DSC07812
Photos and English Version:
http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624055256160/

Seit 1998 besuche ich Sportveranstaltungen aller Art. Seitdem ich nicht mehr aktiv Fußball spiele, stieg die Anzahl. Seit 2006 mache ich richtig intensiv Groundhopping: insbesondere zu Amateurfußballspielen, Handball, Eishockey und weniger populären und bekannten Sportarten sowie auch immer wieder ins Ausland, wobei die Spiele nicht immer Anlass der Reise sind, da das mitunter von Banausentum zeugt, in echt sehenswerte Regionen zu reisen und dort den Fußball derart in den Mittelpunkt zu rücken. Wie auch immer: Spiele, bei denen ich auf dem Platz stand (gespielt habe; pitch invasion ist hier nicht gemeint) habe ich nicht mitgezählt und die ein oder andere Sportveranstaltung in den 12 Jahren mag durch die Statistik gerutscht sein, aber die Zahl von 1.000 Veranstaltungen ist sehr genau!

Diese historische Veranstaltung war ein Fußballkreisoberligaspiel zwischen dem 8. und dem 7. im Burgenlandkreis: zwischen dem Sportverein Spora (auch als „SV Spora/ Nißma“ bekannt) und dem Sportverein Mertendorf. Eine viel längere Fahrradtour hätten wir uns in diesem Landkreis übrigens nicht aussuchen können: ähnlich lang oder noch länger sind nur Wetterzeube, Kayna, Heuckewalde (da waren wir aber auch schon) und vielleicht noch drei andere, bis zu 70km von Merseburg entfernte Ort des Burgenlandkreises, in denen Fußball gespielt wird.
DSC07849
Wir kamen kurz vor Spora nach einer recht angenehmen Fahrt auch durch Zeitz, dann durch Bockwitz mit seiner schönen, sanierten Windmühle und vorbei an Suxdorf nach Würchwitz, wo die Statue für die Käsemilbe wieder einmal ins Auge fiel. Würchwitz ist nämlich für die ungewöhnliche Delikatesse – Schimmelkäse kennt man ja, aber Milben auf dem Käse ist mal was sehr krasses – bekannt. In Spora ist der Verein SV Spora zwar ansässig, doch der zwischen Häusern und Gärten gelegene Platz ist im nach Spora eingemeindeten Nachbarort Nißma zu finden. Dort war schon beim Einspielen ordentlich was los: die blieben zwar nicht alle bis zum Schluss, aber bis zu 40 junge Leute hatten sich auf dem niedrigen Graswall eingefunden und feuerten schon beim Einspielen die Sporaer Spieler an. Da schien besonders die 2. Mannschaft von Spora (spielt Kreisliga) aktiv am Tröten, Grölen und Klatschen gewesen zu sein.

Der Anstoß wurde mit einem Böller gefeiert. Das Spiel ging auch ganz knallig los, jedoch bis zur 19. Minute ohne richtig große Highlights. Dort gelang Spora der verdiente Führungstreffer per Kopf. Mehr als das 1:0 war bis zur Pause auch nicht drin, wenn auch Spora das Spiel in weiten Teilen bestimmte. Mertendorf hatte aber auch die ein oder andere Chance, die dem andauernd meckernden Trainer aber nicht genug der Anstrengung war und auch nicht genug Niveau hatte. Aber der Anhang von Mertendorf war ohnehin schwach: anstatt da eine Fußballparty aus diesem guten Spiel zu machen, wie das ein beachtlicher Teil der Sporaer machte, waren die Fans und Offiziellen nur am Meckern. Quittiert wurde das Verhalten des Trainers dann mit Sprechchören des Stimmungsblocks: „Warum ist der Trainer so hässlich?!“

In der Halbzeit gab es dann nen Platzsturm mit Fahrrädern. Gleich nach der Pause legte Spora das immens wichtige 2:0 nach. Auch nach dem 2:0 blieben sie noch offensiv, da Mertendorf unfähig war, gefährliche Schüsse aufs Tor abzugeben. Einen tollen Treffer erzielte der Gastgeber dann nach über einer Stunde. Das 3:0 war in diesem offensiv und auch sauber geführten Spiel die Entscheidung sowie der Endstand. Die Zuschauer hätten noch ein paar mehr Treffer verdient gehabt – nur leider ist derart gute Stimmung die absolute Ausnahme in der Klasse, da Männertag halt nur ein Mal im Jahr ist und die Zuschauerzahl sonst auch geringer – da dieses Spiel das torärmste des ganzen Spieltages war: Kayna spielte z.B. 3:3 und Großkorbetha – war unsere Alternative bei Schlechtwetter – 4:4. Aber schlechtes Wetter gab es nicht: es war nur dicht bewölkt und kalt; aber was die Spinner beim Wetterdienst da mit Regen wollten, will ich ja mal wissen.
DSC07867
Nach dem Spiel schauten wir noch an der sehr sehenswerten Sporaer Fachwerkkirche vorbei, ehe wir die lange Fahrt gegen den Wind nach Merseburg zurück antraten.

Statistik:
Ground Nr. 424 (ein neuer Grounds; diese Saison: 93 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.000 (diese Saison: 142)
Tageskilometer: 130 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 33.950 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.250 Bus, Bahn, Tram/ 2.980 Fahrrad/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 83
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 198

Montag, 15. Februar 2010

W185II: In der Schnaudertalhalle nahe der Orangerie in Meuselwitz

HV Meuselwitz 27:20 TSV Eisenberg
Sonntag, 14. Februar 2010 - Anwurf 16.00
Landesklasse Staffel 4 (6. Handballliga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 27:20 nach 60 Min. – Halbzeit 11:10
Tore (Namen nach Gehör von Hallensprecher): K. Schulz 7, Höcker 5, Fuhrmann 4, Zimmermann 3, H. Schulz 3, Härling 2, Thiel 1, Willmar 1, Thurm 1 (HVM), Bergmann 6, Scholz 5, Otto 3, Deewald 2, Herweeg 2, Koris 1, [Nr. 10] 1 (TSV)
Zeitstrafen: Meuselwitz 8 Minuten (Thiel 4, Härling 4), Eisenberg 10 (Scholz 4, Deewald 2, Dennhard 2, König 2)
Platzverweise: keine
Spielort: Schnaudertalhalle (Kap. 600 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 100 (mindestens 1 Gästefan)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Einige schöne Tore, aber langsames Tempo)
Sightseeing: 6,5/10 (Hat sich gelohnt)
DSCF5392
Photos and English version:
1st: Villages on the way to Meuselwitz
2nd: Meuselwitz – Handball

Der Experte erkennt schon an der Überschrift, wo wir an diesem Sonntag waren: nämlich in Thüringen. Es mag zwar auch in der Nähe von Görlitz ein Meuselwitz geben, und deutschlandweit etliche lustige Ortsnamen, die oft eine ganz normale Bedeutung haben, doch die besten Ortsnamen – und im Übrigen auch Sportanlagen- und Sportvereinsnamen – finden sich immer noch in Thüringen. Da schaut man bei Kali Werra Tiefenort gegen Zipsendorfer FC Meuselwitz (gespielt wird im Kaffetälchen) oder bei Gumpoldia Gumpelstadt gegen Glücksbrunn Schweina in der Moorgrundarena Gumpelstadt zu. Ich hätte auch noch einen Besuch in Unterkatz oder Mengersgereuth-Hämmern zu bieten, gerne auch in Pfiffelbach oder Mönchpfiffel-Nikolausrieth...

Für Groundhopping zu Amateursportanlagen wie dem guten alten Dorffußballplatz oder kleinstädtischer Sporthallen, kann ich jedem Sachsen-Anhalter und Thüringer (es dürfte aber noch mehr Bundesländer mit zumindest einem vergleichbaren Angebot der Bahn geben) das Hopperticket empfehlen. Ich schreibe zwar ungern etwas Positives über die Deutsche Bahn, da es auch hauptsächlich Negatives darüber zu berichten gibt, aber einige Hopperticketstrecken sind z.B. echt gut. Von Merseburg aus lohnen sich die Zielorte Köthen und Bitterfeld halbwegs, Querfurt und Naumburg noch mehr und Bad Sulza und Zeitz vom Kilometerpreis am meisten. Alle sechs Orte sind hervorragende Startpunkte für Fahrradtouren in die Umgebung (wobei bis auf Bitterfeld auch jede dieser Ortschaften wenigstens halbwegs sehenswert ist), was trotz teils verschneiter Straßen und Temperaturen knapp unter Null an diesem wunderbar sonnigen Wintertag von uns genutzt wurde.
DSCF5304
Mit Umsteigen in Weißenfels geht es nach Zeitz weiter, von wo aus wir mit den Rädern nach Gleina (nicht mit dem Gleina bei Freyburg/ Unstrut verwechseln) aufbrachen. In Gleina bei Zeitz, was in der für die Gegend typischen mit Feldern übersäten Hügellandschaft liegt, wohl nur wenige hundert Einwohner und keinen Sportverein hat, fiel mir nur eine Kirche auf, die allerdings auch nicht so sehenswert war, jedoch als eine der ältesten des Burgenlandkreises gilt. Sieht man der überhaupt nicht an!

Also gleich weiter nach Würchwitz. Klingt nicht nur lustig, ist auch ein lustiger Ort, da er für die Produktion von Milbenkäse (Käse mit lebenden Milben drauf) berühmt ist, weswegen in der Ortsmitte eine große Skulptur einer solchen Milbe aufgestellt wurde. Würchwitz hat um die 600 Einwohner und mir ist nichts von Sport bekannt, wobei ich eine – allerdings sehr kleine – Sporthalle am Ortsausgang Richtung Suxdorf/ Bockwitz gesehen habe.

Der nächste Punkt war dann schon Spora, was ein wirklich sehenswertes Dorf ist. Besonders natürlich die Fachwerkkirche! Der Turm ist in schönem, sauberen weiß getüncht, mit dunkelbraunem Holz durchwirkt und mit mehreren Turmuhren versehen. Das Kirchenschiff ist in einem nicht ganz so guten Zustand. Etwas mehr als 800 Einwohner wohnen dort. Fußball wird im Ortsteil Nißma unter dem Namen SV Spora (oder auch SV Spora/ Nißma genannt) gespielt.
DSCF5373
Nach wenigen Kilometern hatten wir die Landesgrenze nach Thüringen überfahren und kamen nach Meuselwitz. Wir fuhren erst ein bisschen durch den Ortsteil Zipsendorf – das Gebäude einer Regelschule ist das Sehenswerteste dort, wobei auch die Kirche gar nicht so hässlich (nur eben schwer ergraut) ist – und liefen dann um die Orangerie Meuselwitz herum. Mit einem solchen barocken Bau mitten in der Prärie – davon, dass Meuselwitz in der direkten Nachbarschaft der alten Residenzstadt Altenburg läge, kann man nicht reden – rechnet man nicht unbedingt. Das zweite spektakuläre Gebäude in Meuselwitz ist das Rathaus im Tudorstil – passt eigentlich nochweniger in diesen Ort. Die Kirche hat eine interessante, bauchige Turmkonstruktion zu bieten und ist die dritte Sehenswürdigkeit im 11.000-Einwohner-Ort.

Nachdem wir bei einem Türken in der Nähe des auffälligen, hell-weißen, schlossartigen Rathauses noch eine Lahmacun gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zur Schnaudertalhalle. Diese moderne aber nicht gesichtslose, nur von außen wirklich hässliche Halle, mit ihren 600 Plätzen auf einer Längsseite, liegt 200m Luftlinie von der Orangerie entfernt direkt an der Bundesstraße. Heute stand ein Handballspiel des HV Meuselwitz an, der den TSV Eisenberg empfing. Eisenberg ist im benachbarten Saale-Holzland-Kreis zwischen Jena und Gera gelegen und hat etwa die gleiche Einwohnerzahl wie Meuselwitz. Eisenhart spielten sie nicht gerade, aber konnten lange die knappen Rückstände stets wieder aufholen. Bis zur Pause hatte Meuselwitz, als 6. gegen den 4. eher nicht favorisiert, maximal drei Tore vorn gelegen, doch nach 30 Minuten war es wieder nur eines. So sollte es eigentlich auch bleiben bis zur 50. Minute. Da brachen die Gäste plötzlich völlig ein und fanden erst sieben Minuten später, als sie schon neun Tore im Hintertreffen waren, wieder zu sich. So ging das Spiel 27:20 aus. Das ziemlich langsame Spiel hatte zwar etliche schöne Tore – vor allem Würfe aus spitzem Winkel direkt neben den Innenpfosten von einem der Meuselwitzer und die Heber des Eisenbergers Scholz – und die ein oder andere harte Aktion zu bieten, doch die technischen Mängel waren vielfach gravierend (Ball selbst auf den Fuß geworfen, Grottenpässe, beim Dribbeln gestolpert) und wie gesagt: es war langsam. Wäre das als Feldhandballspiel auf einem Fußballplatz ausgetragen worden, wäre den Handballfans, die gerne herumtrompeten „Handball ist ja viiieeeeel schneller als Fußball“ der Spruch im Halse steckengeblieben. Für die zwei mal sechs Feldspieler war der Weg von maximal 40 Metern pro Angriff aber noch halbwegs zu bewältigen. Dabei wurden sie von den gar nicht mal soooo wenigen Zuschauern leider nicht sonderlich unterstützt. Das war wie bei Buna Schkopau: da wird mit fetziger Mucke die Stimmung vorm Spiel anzuheizen versucht (bei Buna Dance-, Techno- und Rapmusik – in Meuselwitz Rap, die Ärzte und Rammstein), aber auf den Rängen bleibt es leise. Im Übrigen waren die Schiedsrichter wieder so gut, wie ich es vom thüringer Amateurhandball gewohnt bin.

Eine etwas andere und auch etwas kürzere Strecke fuhren wir dann nach dem Spiel zurück nach Zeitz.
DSCF5432
Statistik:
Ground Nr. 391 (ein neuer Ground; diese Saison: 60 neue)
Sportveranstaltung Nr. 954 (diese Saison: 96)
Tageskilometer: 140 (100 Bahn, 40 Fahrrad)
Saisonkilometer: 16.410 (12.120 Auto/ 2.200 öffentliche Verkehrsmittel/ 2.090 Fahrrad/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 185